Skip to main content

Full text of "Irische Texte : mit ersetzungen und Wterbuch"

See other formats


tW.  \\9>C 


i-a 


>4w>  bu/CZ^ . 


2- 


r*M.   t< 


flf* 


j    t)l<julCu+~- 


IRISCHE  TEXTE 


MIT  ÜBERSETZUNGEN  UND  WÖRTERBUCH 


HERAUSGEGEBEN 


WH.  STOKES   UND   E.  WINDISCH 


ZWEITE  SERIE.    2.  HEFT 


LEIPZIG 

VERLAG  VON   S.   HIRZEL 

1887. 


*****  <V 

tue  > 


Inhalt. 

Seite 
Die  Geschichte    von  Philipp  und  Alexander  von  Macedonien    aus 
dem  Lebar  Brecc,   mit  deutscher  Uebersetzung  und  mit  Ex- 
cerpten  aus  dem  Book  of  Ballymote,  von  Kuno  Meyer     ...        1 
The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech,  aus  dem  Glenn  Masáin  Manu- 
script, mit  englischer  Uebersetzung,  von  "Whitley  Stokes     .     .     109 
Vier   kleine  Táin,    zu  den  Vorgeschichten    der  Táin  bó   Cúailnge 
gehörig,  mit  deutscher  Uebersetzung,  von  E.  Windisch. 

Táin  bó  Dartada 185 

Táin  bó  Flidais 206 

Táin  bó  Kegamain 224 

Táin  bó  Regamna 239 

Nachträge 255 

Berichtigungen IV 


Berichtigungen. 

Zu  lesen  S.  10,  lin.  34  serrda.  —  S.  12,  lin.  36  in[id].  —  Text  der 
Alexandersage  lin.  65  ina.  —  lin.  82  Araibia.  —  lin.  91  Affrm'cc.  — 
lin.  107  his  Émath.  —  lin.  159  Alaxandir  Dairhts.  —  lin.  190  'ga  dáthai 
cosnam.  —  lin.  204  'ga  dathái  cosnam.  —  lin.  259  do  thlachtaib.  — 
lin.  331  Armdusda.  —  lin.  584  etarsuidigthe.     K.  M. 

Zum  1.  Heft. 

Die  meisten  der  folgenden  Verbesserungen  stammen  aus  einer 
brieflichen  Mittheilung  des  Herrn  Prof.  Thurneysen.  S.  163,  lin.  23 
(Gl.  96)  zu  lesen  inessorg  (dagegen  mit  der  Negation  ni  insorg),  Th.  — 
ibid.  lin.  37  (Gl.  109),  gemeint  ist  das  spätlat.  saurus  „subrufus",  „flavus" 
(Ducange),  franz.  saure,  Th.  —  S.  170.  Dass  nn  und  d  in  den  Reim- 
wörtern sich  entsprechen,  ist  nicht  unerhört,  s.  Ber.  d.  K.  Sachs.  Ges. 
d.  W.  1884,  S.  236  (Ein  mittelirisches  Kunstgedicht).  —  S.  177,  lin.  99 
zu  lesen  CoinculamcZ.  —  S.  183,  lin.  233.  Auch  die  Namen  gehören  in 
das  metrische  System  hinein,  dessen  Theile  durch  Allitteration  ver- 
bunden sind.  —  S.  189,  lin.  4  z.  1.  „Wir  wollen  auf  sie  (nämlich  auf 
Cuchulinn  und  seine  Begleiter)  warten",  vgl.  arneut  expecto  Z.2  428,  Th. 
—  S.  191,  lin.  7  u.  12  für  „Osten"  z.  1.  „Süden".  —  ibid.  lin.  8  z.  1. 
Er  berichtet  dies  der  Medb,  Th.  —  S.  196,  lin.  3  z.  1.  zwischen  Welle 
und  Klippe,  Th.  —  S.  203,  lin.  2  vielleicht  zu  übersetzen:  zu  einer 
Schaar  mit  ihren  Rossen  über  der  Ebene.  —  ibid.  lin.  12  z.  1.  am  Meere. 
Nach  Thurneysen  würde  cath  in  dieser  und  in  den  folgenden  Zeilen  die 
Bedeutung  Schlachthaufen  haben.  —  S.  208,  lin.  7.  Da  ba  Copula  ist, 
so  ist  wohl  zu  übersetzen:  Friede,  Schlaf  war  eine  Spur,  die  nicht 
gross  (?)  war,  Th.  —  Nach  H.  d'Arbois  de  Jubainville,  Rev.  Crit.  1886, 
No.  15,  p.  286  fg.,  bezeichnet  indell  lin.  98  ff.  das  amentum  des  Speers, 
und  lin.  136  „attirail  de  mer",  oder  „l'ensemble  des  objets  nécessaires 
ä  la  navigation". 


Einleitung. 

In  dem  sogenannten  Lebar  Brecc,  einer  irischen  Saminel- 
handschrift  aus  dem  Ende  des  14.  Jahrhunderts,  befindet  sich 
von  pag.  205 a  bis  213 a  eine  Bearbeitung  der  Geschichte  Phi- 
lipps von  Macedonien  und  Alexanders  des  Grossen.  O'Curry 
hat  diesen  Text  in  seinen  Lectures  mehrfach  erwähnt  und  theilt 
On  the  Manners  and  Customs  II  p.  330  einen  Abschnitt  (§  45 
meiner  Einteilung)  aus  demselben  in  Uebersetzung  mit.  Sul- 
livan bemerkt  dazu,  dass  O'Curry  kurz  vor  seinem  Tode  eine 
Uebersetzung  des  ganzen  Textes  angefertigt  habe.  Seit  1876 
liegt  das  Lebar  Brecc  im  Facsimile  von  der  Koyal  Irish  Aca- 
demy, Dublin,  veröffentlicht  vor.  Hier  findet  sich  auch  in 
der  Einleitung  eine  kurze  sehr  mangelhafte  Inhaltsangabe  des 
Alexanderfragments.  Sonst  ist  mir  über  dasselbe  irgend  welche 
Literatur  nicht  bekannt  geworden,  abgesehen  von  den  gelegent- 
lichen Citaten  einzelner  Stellen  aus  demselben,  wie  sie  sich  zu 
sprachlichen  Zwecken  namentlich  bei  Stokes  finden. 1 

Wie  Sullivan  a.  a.  0.  mittheilt,  existirt  eine  „vollständige, 
aber  nicht  so  gute"  Handschrift  unseres  Textes  im  Book  of 
Ballymote,  ebenfalls  aus  dem  Ende  des  14.  Jahrhunderts.  Lei- 
der habe  ich  diese  Handschrift  bei  der  vorliegenden  Arbeit 
nicht  benutzen  können. 

Ein  Teil  des  Textes,  der  Briefwechsel  zwischen  Alexander 
und    dem    Brahmanenkönige    Dindimus,    findet    sich    in    einer 


1  S.  z.  13.  Rev.  Celt.  IV.  p.  245:  tesmolta.  Fél.  Ind.  s.  v.  crothaim. 
Tog.  Tr.  Ind.  s.  v.  airbe,  cáladphort,  dichonderclech,  fianglais,  liburn, 
luthbasach,  margrét,  tatmairt. 

1 


2  Einleitung. 

Handschrift  der  Bodleian  Library,  Oxford,  Rawlinson  B.  512 
bezeichnet,  fol.  99 a — 100b  (nach  einer  modernen  Bleistiftpagi- 
nirung)  wieder.  Diese  Handschrift,  etwa  im  14.  Jahrh.  ge- 
schrieben, habe  ich  selbst  collationirt.  Was  ihr  Verhältniss  zu 
LBr.  betrifft,  so  möchte  ich,  ehe  das  Book  of  Ballymote  nicht 
verglichen  werden  kann,  kein  Urteil  wagen.  So  viel  sich  in- 
dessen auf  den  ersten  Blick  ergibt,  bietet  Rawl.  entschieden  im 
Allgemeinen  eine  reinere  Form  und  knappere  Fassung  als  LBr. 
und  mag  so  einer  gemeinsamen  Quelle  näher  stehen.  Da  aber 
der  Text  des  LBr.,  wie  der  Abschreiber  selbst  in  einer  Rand- 
notiz auf  pag.  211  angibt,1  aus  dem  Lebar  Bercháin  na  Clúana 
genossen  ist,  einer  verloren  gegangenen  Handschrift,  von  der 
wir  weiter  nichts  wissen,  so  wird  es  zunächst  gelten  festzu- 
stellen, ob  auch  der  Text  des  Book  of  Ballymote  auf  diese 
Quelle  zurückgehen  kann. 

Von  sonstigen  Bearbeitungen  der  Alexandersage  oder  ein- 
zelner Teile  derselben  in  der  irischen  Literatur,  ist  mir  nur 
das  folgende  Wenige  bekannt  geworden.  In  dem  zur  Ashburn- 
ham  Collection  gehörenden  Stowe  MS.  No.  992,  einer  vellum- 
handschrift  aus  dem  14.  oder  15.  Jahrh.,  befindet  sich  von  fol. 
1 — 25  der  sogenannte  Cath  Catharda,  eine  freie  Uebertragung 
des  Bellum  Civile. 2  In  der  Einleitung  dazu  heisst  es  nach 
Aufzählung  der  Perserkönige:  'Cétri  gasraidhi  Greg  immoro 
Alexandair  mac  Pilib.  Airdri  in  domhain  uile  eisein  d'Easpain 
aniar  co  hlnnia  sair  7  o  Ethoib  anes  co  sleibh  Rifi  fothuaid. 
Is  le  Alaxandair   sen  ro   foided   coblach  for  in  muir  tenthidhi 


1  Die  Notiz  lautet:  agaid  belltaine  indiu  .  hi  Cluain  Sostai  Berchain 
dam  ann  oc  scribend  derid  na  staire  (.  i .  Alaxandir)  for  tus  a  liubar 
Berchom  na  Cluana.  „Die  Nacht  des  ersten  Mai  heute.  In  Clúain  Sos- 
tai Bercháin  schreibe  ich  hier  zunächst  das  Ende  der  Historie  (von 
Alexander)  aus  dem  Buche  Berchán's  von  Clúain  ab." 

2  Bruchstücke  desselben  Textes  enthalten  ausser  den  bei  Jubain- 
ville,  Catalogue  p.  58,  angeführten  Handschriften  7V2  Folioblätter  eines 
mit  XLVI  bezeichneten  aus  dem  14.  Jahrh.  stammenden  MS.  der  Ad- 
vocates' Library,  Edinburgh,  sowie  der  1633  geschriebene  Band  No.  984 
der  Ashburnham  Collection. 


Einleitung.  3 

do  fis  in  mesraighi  deiscertaigh ,  ar  nir  leor  leis  fis  in  mes- 
raiglithi  tuaiscertaigh  nania.  I  cind  a  da  bliadna  déc  ro  triall 
Alaxandair  indsaigidli.  Tri  bliadna  tricliat  immoro  a  aeis  inn 
uair  ros  marb  neirn  isin  Babiloin.  Pilib  dana  ri  dedcnacb  na 
n-Greg.'  Die  hier  erwähnte  Entsendung  einer  Flotte  auf  das 
feurige  Meer,  um  den  südlichen  Unifang  der  Erde  zu  erkunden, 
weiss  ich  auf  keine  sichere  Quelle  zurückzuführen. 

Natürlich  findet  sich  Alexander  auch  in  allen  Weltchro- 
niken und  synchronistischen  Gedichten  der  irischen  Gelehrten 
erwähnt,  die  meistens  nach  Hieronymus  gearbeitet  sind,  und 
war  denselben  so  bekannt,  dass  er  z.  B.  in  Gilla  Coemain's 
Gedicht  LL.  p.  131a  einfach  als  mac  Pilip  aufgeführt  wird. 
Im  Cogad  Gaedel  re  Gallaib  p.  204,  4  wird  Brian  Borome,  der 
berühmte  Befreier  Irlands  vom  dänischen  Joche,  ein  zweiter 
Alexander  genannt:  'rob  é  an  t-Alaxandar  tailc  talcair  tanaiste 
ar  treoir'  etc. 

Als  ein  letzter  Ausläufer  der  Alexandersage  auf  keltischem 
Boden  mag  hier  ein  Gedicht  stehen,  welches  sich  in  dem  1512 
geschriebenen  Buche  des  Dean  of  Lismore  (p.  84  in  M'Lauch- 
lan's  Ausgabe),  sowie  auf  dem  Britischen  Museum  in  einer  Eger- 
ton  127  bezeichneten  Handschrift  aus  dem  vorigen  Jahrh.  be- 
findet. Es  enthält  die  Betrachtungen  von  vier  an  Alexanders 
Grabe  stehenden  Männern,  deren  Grundton  merkwürdig  mit 
dem  Schluss  der  Historia  de  Preliis  übereinstimmt.  Nament- 
lich vergleiche  man  die  vierte  Strophe  mit  den  Worten:  Heri 
totus  non  sufficiebat  ei  mundus,  hodie  quattuor  solae  telae  suf- 
ficiunt  ei  ulnae.  S.  Liebrecht,  Otia  Imperialia,  p.  87  Anm.  20. 
Das  Gedicht  findet  sich  zweimal  in  der  Egerton  Hand- 
schrift, auf  p.  90  und  103,  und  lautet  dort: 

Ceathrar  do  bhi  ar  uaighän  fhir, 

feart1  Alaxandair  uaibhrigh:2 

ro  chansat  briathra  con  bhreícc 

os  cionn  na  flatha  a  Fhinnghreícc. 


1  fear  p.  103. 

2  „Alexander  the  Great  is  always  called  'Uaibhreach'  in  Gaelic.' 
Nicolson,  Gaelic  Proverbs  p.  165. 

1* 


Einleitung. 

Adubhairt  an  chétfher  dhíobh: 
„Do  bhatkthar  anaen  'man  righ 
fir  na  talmhan  —  truagh  a  n-dál  — 
ge  ata  aniugh  'na  aonarán." 

„Do  bbi  anaen  Righ  an  domhain  duinn 
'na  mharcach  ar  talmhuin  truim: 
cidh  é  in  talamb  ata  aniugh 
'na  mharcach  ar  a  mhuin-siumh." 

„Do  bhi"  ar  san  tres  ughdar  glic 
„in  bhith  anaen  ag  mac  Philib: 
aniugh  aigi  nocha  n-fhuil 
acht  seacht  ttroigh  do  thalmhuin." 

„Alaxandar  muirnchach  már, 
do  bhrondadh  airget  is  ór: 
aniugh"  ar  san  cethramhadh  fer 
„ag  so  an  t-ór  is  ni  [f']uil  sin." 

Comhrádh  na  n-úghdar  do  b'fir 
a  ttimcheall  uaighi  in  áirdrígh: 
nior  ionann  is  baothghlór  ban 
ar  chansatar  in  cethrar.     Cethrar  7  c. 

Uebersetzung. 

Vier  Männer  standen  auf  dem  Grabe  eines  Mannes. 

Es  war  das  Grab  Alexanders  des  Stolzen. 

Sie  sangen  Worte  ohne  Lüge 

Ueber  dem  Herrscher  im  schönen  Griechenlande. 

Es  sprach  der  Erste  von  ihnen: 

„Vereinigt  waren  um  den  König 

Die  Männer  der  Erde  —  traurig  ihre  Versammlung, 

Während  er  heute  mit  sich  allein  ist." 

„Es  war  allein  der  König  der  dunklen  Welt 
Zu  Ross  auf  der  schweren  Erde, 
Während  heute  die  Erde 
Auf  seinem  Rücken  reitet." 

„Es  besass"  sagte  der  dritte  weise  Dichter, 
„Der  Sohn  Philipps  die  Welt. 
Heute  besitzt  er  nichts 
Als  sieben  Fuss  Erde!" 


Einleitung. 

„Alexander,  der  freigebige,  grosse, 
Er  spendete  Silber  und  Gold: 
Heute,"  sagte  der  vierte  Mann, 
„Ist  hier  das  Gold,  und  nichts  ist  es.' 

Das  Gespräch  der  Dichter  war  wahr 
Um  das  Grab  des  Grosskönigs. 
Nicht  war  es  törichtes  Weibergerede 
Was  die  Viere  sangen. 


Was  das  mutmassliche  Alter  der  irischen  Bearbeitung  be- 
trifft, so  scheint  zunächst  die  oben  erwähnte  Notiz  des  Ab- 
schreibers einen  Anhalt  zu  bieten.  Das  Lebar  Bercháin  na 
Chiana,  dem  unser  Text  entnommen  ist,  führt  seinen  Namen 
nämlich  nach  dem  in  der  irischen  Kirchengcschichte  berühmten 
Heiligen  Berchán  von  Clúain  Sosta,  dem  heutigen  Clonsast  in 
King's  County,  dessen  floruit  die  kirchliche  Tradition  um  690 
ansetzt.  Vgl.  O'Curry,  Lectures  on  the  MS.  Materials  of  An- 
cient Irish  History  p.  412.  Es  ist  indessen  nicht  anzunehmen, 
dass  der  heil.  Berchán  das  nach  ihm  benannte  Buch  geschrie- 
ben hat  oder  dass  es  sonst  irgendwie  auf  ihn  oder  in  seine 
Zeit  zurück  geht,  so  dass  wir  gezwungen  sein  würden,  unserem 
Texte  ein  so  hohes  Alter  zuzuschreiben.  Der  heil.  Berchán  ist 
nämlich  einer  von  den  vielen  berühmten  Männern  des  alten 
Irland,  deren  Namen  auf  manches  übertragen  wurden,  was  in 
eine  weit  spätere  Zeit  gehört.  Wie  ihm  als  dem  primfaith 
nime  ocus  talman1  „dem  Erzpropheten  Himmels  und  der  Er- 
den", ein  spätes  Geschlecht  offenbar  gefälschte  Prophezeiun- 
gen zuschreibt  (s.  Todd,  Cogad  Gaedel  re  Gallaib'  p.  8,  und 
O'Curry  a.  a.  0.  und  p.  421),  so  dürfen  wir  auch  in  unserem 
Falle  getrost  annehmen,  dass  man  einer  Handschrift  durch  Vor- 
setzung eines  berühmten  Namens  aus  alter  Zeit  besonderen 
Wert  hat  verleihen  wollen,  eine  Praxis,  der  wir  bei  litera- 
rischen Werken  aller  Art  in  der  irischen  Literatur  häufig  be- 
gegnen.    S.  z.  B.  Stokes,  On  the  Calendar  of  Oengus,  p.  6. 


1  Dies  ist  auch  die  stehende  Benennung  des  Schweinehirten  Mar- 
ban  im  Imtheacht  na  Tromdhaimhe  (Oss.  Soc.  V.). 


Q  Einleitung. 

So  wäre  also  die  Sprache  des  Textes  das  Einzige,  was  uns 
eine  annähernde  Altersbestimmung  gewähren  könnte.  Aber  hier 
lässt  sich  wie  bei  den  meisten  mittelirischen  Texten  nur  so  viel 
sagen,  dass  die  zahlreich  erhaltenen  alten  Formen  auf  eine  Ent- 
stehungszeit hindeuten,  in  welcher  dieselben  noch  in  lebendigem 
Gebrauch  waren,  d.  h.  auf  die  Uebergangsperiode,  in  welcher 
das  Altirische  zum  Mittelirischen  wurde,  also  etwa  das  elfte 
Jahrhundert. 

Dem  Gebrauche  Stokes'  folgend  stelle  ich  hier  die  bemer- 
kenswertesten alten  Formen  unseres  Textes  zusammen. 

Der  Artikel  zeigt  im  Gen.  Sg.  fem.  noch  die  Form  ina 
(altir.  inna):  ina  hAissia  37;  im  Nom.  PI.  masc.  in:  in  Maice- 
doin  10,  53,  55,  in  arocuil,  in  luic  43;  im  Nom.  Acc.  Sg.  neutr. 
a  n-  :  a  ní  71,  a  ní  sin  59,  64.  donaib  im  Dat.  PL;  donaib 
talmannaib  70  Rawl.,  woraus  LBr.  doinib  talmantaib  gemacht 
hat;  ebenso  isnaib.  Bemerkenswert  ist  das  zweimalige  Vor- 
kommen eines  falschen  ecliptischen  n  nach  dem  Dat.  PI.  (i  ti- 
rib  n-aineoil  3,  und  fri  slogaib  n-Eorpai  19).  tria  áithe  hile 
(12)  zeigt  ein  Adj.  der  u-Dccl.  im  Fem.,  wo  es  in  die  i-Decl. 
übergetreten  ist. 

Das  pron.  infix,  findet  sich  durchaus  im  Gebrauch.  1.  Sg. 
adamcómnaicc  58.  3.  Sg.  rotfeithset  47.  rusgeoguin  59.  ru- 
stairmisc  56.  dosfairtestar  (zu  foriuth)  59.  conusmarb  40.  ron- 
geoguin  59.  ronanacht  59.  ronbris  7.  rombia  59.  1.  PI.  non- 
tirgnat  68.  atancomnaic  59  Rawl.  norforgnat  68  (norfognat 
Rawl.).  2.  PI.  noforcraindfit  19.  dobarcoilletsom  67.  dobar- 
gnisi  71.  Hier  mögen  auch  die  seltenen  Bildungen  atbar  dá- 
sachtaig  fen  70  (atabar  Rawl.)  und  ni  for  n-adaltraig  72  Rawl. 
(nit  adaltraig  LBr.)  erwähnt  sein.  Weitere  Belege  für  dieselben 
giebt  neuerdings  Stokes  im  Index  zum  Saltair  na  Rann  s.  v. 
bar.  3.  PI.  dosfanic  56.  dosfáirthedar  (zu  tarraid)  56.  ro- 
stinoil  7.  nistá  72.  dosnaircellsat,  dosnecat  55.  dosnancatar 
56.    rotuscroith  rotusloitt  80.    rotusdibda  38.    rotustuillset  30. 

Das  relativum  infixum  findet  sich  37:  in  tan  donarfaid. 

Von  Verbalformen  im  Activ  sind  beachtenswert:  aderait 
3.  pl.  praes.  41.    conatarthet  77,  eine  Präsensbildung  zu  tarraid, 


Einleitung.  7 

vgl.  dosnárthet  ocht  fichit  oss  n-allaid  and  LU.  57  a,  9.  In 
bertaid  45  ist  an  die  3.  PI.  rel.  berte  die  Endung  der  3.  PI. 
abs.  gefügt  worden,     atfesum  42  steht  für  atfét-suin. 

Vom  t-Praet.  finden  sich:  atbath  6.  oracht  15.  arrogart 
39.  forcongart  49.  fororcongart  50.  dorossat  75.  dorosait  69. 
ronanacht  69.  ros  geltatar  50.  dochomortatar  11.  23.  52.  con- 
tubertatar  13.     doruachtatar  12. 

Das  t-Fut.  ist  durch  berdait  18  und  mérdaid  19  vertreten. 
s-Praet.  und  Perf.  finden  sich  häufig. 

Im  Passivum  lassen  sich  zu  den  bei  Stokes  Tog.  Tr.  p. 
XIII.  gesammelten  3.  PI.  Praet.  hinzufügen:  ro  dammnaid,  ro 
siech taid  22.  ro  failgid  2.  ro  tescait  2.  ro  cummaid  16. 
ro  tuarcbaid  22.  ro  hecrait  45.  Hierher  gehören  auch,  vom 
reduplicirten  Stamme  gebildet,  ron  sefnait  15,  ro  sefnait  51. 
Ro  inficirt  nicht  nur  in  diesen  Formen,  sondern  überhaupt  beim 
Passivum  in  unserem  Texte  nicht.  Ich  stelle  sämmtliche  Bei- 
spiele zusammen:  ro  closa  1.  ro  hoirdned  4.  ro  tarclumad  5. 
inarhurnaisced  5.  ro  ferad  6.  28.  ro  cóirigead  11.  ro  tuarc- 
bad  16.  ro  cúmdacht  43.  ro  himraided  58.  ro  tairberead  29. 
ro  foilgead  32.  ro  hellachtai  11.  ro  clos  21.  ro  cúmdaiged  26. 
ro  tairchellta,  ro  saitea,  ro  hadaintea,  ro  seinntea  52.  ro  hain- 
mniged  60.  ro  suidiged  76.  Nichtinficirung  des  ro  (desgleichen 
do  und  no)  beim  Passiv  findet  sich  ebenso  in  allen  guten  mittel- 
irischen Handschriften  beobachtet  und  zeigt  sich  auch  schon 
im  Altirischen  in  vielen,  vielleicht  in  den  meisten  Fällen,  z.  B. 
ro  comalnither  Wb.  26 a.  ro  predchad  Wb.  27 d.  ro  foilsiged 
Wb.  13  d.  ro  cload  Wb.  3b.  ro  fäsiged  Wb.  15a.  ro  cet 
Ml.  2b.  ro  ceta  Ml.  30 a,  9.  ro  fess  Wb.  23 \  ru  fes  Wb.  33 c. 
ro  fóitea  Wb.  27K  9d.  ro  comalnada  Ml.  44 d.  Ebenso  Fei. 
Ap.  8.  nirhaerad,  Ep.  369  corhicthar,  s.  Ind.  s.  v.  h.  Stokes'  Be- 
merkung dazu  „this  has  no  warrant  in  0.  Irish"  ist  daher 
nicht  richtig;  es  findet  sich  auch  geradezu  prosthetisches  h  in 
rohucad  neben  rucad  Sg.  174a. 

Das  Praet.  Pass,  ist  vielfach  belegt:  hitcós  14.  ro  clos  21. 
doratad  56.  ro  laad  59.  ros  cumrecht  31.  ro  cúmdacht  43 
neben  ro  cúmdaiged  26.    dorónta  43.    forácbaithea  56.    ro  di- 


8  Einleitung. 

baigthea  11.  atcessa  2,  u.  s.  w.  Für  conrothacht  50  ist  con- 
rotacht  zu  lesen,  vgl.  is  leis  conróttacht  dún  Culi  Sibrilli  LL. 
19 a,  2.  is  leis  conrotacht  .i.  ro  gniad  mur  nalinni  LL.  31 1\ 
und  siebe  Tog.  Tr.  Ind.  s.  v.  Hierber  gebort  aucb  die  Ana- 
logiebildung fétas  56.  Vgl.  LU.  51 a,  1:  ro  tócbad  iarom  corp 
ind  rig  fó  tbrí  i  n-arda  conná  fétais  a  techt.  Ebensolcbe 
Bildungen  sind:  bás,  concas,  decbas,  feimdes,  tancas. 

Zu   bemerken  sind   aucb   die  Infinitive   dénad  45  und  tel- 
cun  2  (O'R.'s  teilgean). 


Der  Anfang  des  Textes  ist  durcb  den  Ausfall  eines  Blattes 
verloren  gegangen.  Desgleichen  feblt  zwischen  pag.  210  und 
211  ein  Blatt.  Sonstige  Lücken,  welche  sich  nachweisen  lassen, 
sind  durch  die  Nachlässigkeit  des  Abschreibers  entstanden.  Im 
Wesentlichen  haben  wir  jedoch  eine  vollständige  Erzählung,  die 
mit  Philipps  Kämpfen  gegen  die  Athener  anhebt  und  mit 
Alexanders  Tode  abschliesst. 

Als  Hauptquelle  ergibt  sich  zunächst  die  Historia  des  Oro- 
sius  im  3.  Buch  cap.  12—23,  von  dem  irischen  Bearbeiter 
selbst  mehrmals  (23.  41.  77.)  citirt.  Die  Darstellung  des  Oro- 
sius  bildet  die  Grundlage  der  ganzen  Bearbeitung;  episoden- 
artig in  dieselbe  eingelegt  sind  an  den  passenden  Stellen  die 
Uebcrsetzungen  zweier  seit  dem  9.  Jahrhundert  viel  gelesener 
selbständiger  Stücke  aus  der  Alexandersage:  der  Brief  Alexan- 
ders an  Aristoteles  über  die  Wunder  Indiens  (42  —  60)  und 
der  Briefwechsel  zwischen  Alexander  und  dem  Brahmanen- 
könige  Dindimus  (61  —  74).  Vgl.  Zacher,  Pseudocallisthenes 
p.  106  und  107.  Dazu  kommen  die  ebenso  eingeschobenen 
Erzählungen  vom  Traumgesichte  Alexanders  zu  Dium  (8)  und 
von  seinem  Zuge  nach  Jerusalem  (34 — 37),  welche  aus  Jose- 
phus,  Antiq.  lud.  XI.  8  stammen.  Als  Quellen  sind  ferner  noch 
erwähnt  Eusebius  (42),  dessen  Benutzung  sich  hauptsächlich  in 
den  Königslisten  zeigt,  und  Priscianus,  der  Uebersetzer  der 
Periegesis  des  Dionys  (33).  Diesem  Letzteren  ist  auch  die 
Sage  von  der  wunderbaren  Quelle  bei  der  Stadt  Debritae  ent- 
nommen (27). 


Einleitung.  9 

Ausser  diesen  Quellen,  deren  unmittelbare  Benutzung  und 
richtige  Verwertung  zeigt,  dass  der  irische  Verfasser  ein  Mann 
von  umfassender  Bildung  und  vor  allem  zu  seiner  Arbeit  gut 
vorbereitet  war,  standen  demselben  auf  den  verschiedensten 
wissenschaftlichen  Gebieten  genaue  Kenntnisse  zur  Seite,  welche 
er  in  zahlreichen  Zusätzen  und  Erklärungen  zu  den  benutzten 
Autoren  anzubringen  gewusst  hat.  Besonders  mag  hier  die 
gründliche  Bibelkenntniss  des  Iren  erwähnt  werden,  nach  wel- 
cher wir  auch  wol  einen  Geistlichen  in  ihm  vermuten  dürfen. 
Von  ihr  legen  Zeugniss  ab  das  Citat  aus  den  Psalmen  (75), 
die  häufige  Anführung  biblischer  Localitäten  und  Völker  (z.  B. 
der  Ebene  Sinear,  der  Stadt  Hamath  76,  der  Edomäer1  und 
Chaldäer  10),  die  Erwähnung  des  Behemoth  (33)  nach  lob 
40,  15,  obwohl  er  aus  dem  dort  nur  als  Pflanzenfresser  geschil- 
derten Tiere  (Nilpferd?)  ein  wildes  Raubtier  macht;  die  aus- 
führliche Schilderung  der  Hohenpriestertracht  (8)  nach  Exod. 
28.  Nicht  weniger  beschlagen  zeigt  der  Ire  sich  in  der  Ge- 
schichte und  Geographie  des  Altertums.  Ueberall  aber  ver- 
rät sich  die  speciell  irische  Bildung  und  Anschauung.  Die  so 
oft  erwähnte  Ebene  Sinear  (mag  Senair)  z.  B.  galt  den  irischen 
Gelehrten  als  die  Stätte,  wo  zuerst  die  gälische  Sprache  ge- 
redet wurde,  indem  Góedei  Glass,  der  Stammvater  der  Goe- 
delen,  sie  aus  den  72  Sprachen  der  Welt  bildete.  S.  LL.  p.  2. 
Bei  der  Beschreibung  der  Hohenpriestertracht  erzählt  der  Ire 
freilich  von  den  vier  Buchstaben,  welche  der  Priester  auf  einer 
Tafel  trug,  aber  statt  í">iít>  nennt  er  sie  ADAM  und  erklärt 
dies  genau  wie  der  Saltair  na  Rann  v.  1053—1056  (vgl.  die 
Note  von  Stokes  dazu)  und  die  Prosaauflösung  desselben  LBr. 
111*. 

Unter  den  Gesandten,  welche  aus  allen  Enden  der  Welt 
zu  Octavian  kommen,  lässt  der  Ire,  ohne  dass  Orosius  etwas 
davon  hätte,  auch  solche  aus  Tor  Breogain  auftreten  (83). 
Dieses  ist  der  irische  Name  einer  Stadt  Brigantium  oder  Bri- 


1  Slóig  Edómain.    Vgl.  Jadomdu  Goid.2    p.  20. 

2  Dieselbe  Deutung  des  Namens  Adam  findet  sich  auch  bei  Sympho- 
sius  Amalarius  De  Ecclesiast.  Offic.  I.  7  (Migne,  Patrologia  CV.  p.  104). 


*\ 


10  Einleitung. 

gantia  in  Nordspanien,  berühmt  in  der  irischen  Geschichte  als 
der  Ort,  von  dem  aus  an  einem  Winterabende  Ith  mac  Bregoin 
zuerst  Irland  erblickte.1 

Es  ist  sogar  wahrscheinlich,  dass  hin  und  wieder  geradezu 
irische  Quellen  (natürlich  selbst  wieder  Uebersetzungen  und 
Ueberarbeitungen)  vorgelegen  haben,  eine  Annahme,  zu  der 
Manches  aus  der  damaligen  irischen  Literatur  berechtigt. 2  Bei 
der  Liste  der  Perserkönige  (17)  weist  uns  z.  B.  der  seltsame 
Name  Hoccraius  darauf  hin.  Er  folgt  nämlich  fast  sogleich 
auf  Nabgadón  und  legt  so  die  Vermutung  nahe,  dass  er  aus 
dem  zweiten  Teile  des  Namens  Nebucadnezar  gebildet  sei.  Diese 
Vermutung  könnte  in  der  Namensform  Nabcodonocrous  bei  Zim- 
mer, Keltische  Studien  I.  p.  14  eine  Bestätigung  finden,  wenn 
nicht  das  MS.  nach  einer  Mitteilung  von  Stokes  in  Wirklich- 
keit Nabcodonozor  hätte.3  Bemerkenswert  ist,  wie  sich  viel- 
fach für  fremde  Eigennamen  speciello  irische  Formen  gebildet 
haben.     Zu   der    Form  Campaséis    (17)    für    Cambyses   stimmt 


1  Bai  mac  maith  ic  Brath  .i.  Bregon,  'ca  n-dernad  Brigantia  ainm 
na  cathrach.  A  Tur  Bregoin  immoro  atchess  hEriu  fescur  lathi  gemreta. 
Atoscondairc  Ith  mac  Bregoin.     LL.  p.  3b. 

2  Was  z.  B.  die  geographischen  Ausführungen  in  unserem  Texte 
anlangt,  so  finden  sich  ganz  ähnliche  in  einem  LL.  p.  135  aufgezeich- 
neten Lehrgedicht  des  Mac  Cosse,  eines  fer  légind  zu  Ross  Ailithir, 
wieder,  welches  nach  Pomponius  Mela  gearbeitet  ist  und  offenbar  zum 
Memoriren  in  Schulen  bestimmt  war.  So  vgl.  man  die  Notiz  über  die 
Serer  (45)  mit  Mac  Cosse's  Versen  (LL.  p.  135  b): 

'Isind  airther  sin  (cet  gal) 

atät  Serdai  co  sirblad, 

fobith  ata  fidbad  and 

do  nach  ingnad  inn  oland'. 
Die  Serer  finden  sich  übrigens  auch  im  Tochmarc  Emere,  dessen 
älteste  Version  uns  im  LU.  vorliegt,  erwähnt.  Es  heisst  dort,  Stowe 
MS.  992  fol.  84»  l,  von  Cuchulaind's  Sichelwagen:  'is  e  sin  in  tres  la  do 
indled  in  carpat  serrda  ra  Coinculaind  7  is  aire  atberthai  serrea  de  .  i . 
ona  serraib  iarrnaidi  bitis  a  n-indill  as,  no  dana  is  ona  Serrdaib  frith  a 
bunadus  ar  tus'. 

3  An  den  entsprechenden  Stellen  in  den  LBr.uoten  zum  Félire  fin- 
det sich  Nábcudon  Nasor  (p.  CLVII.)  und  einfach  Nabcudon  (p.  LXXVL), 
wie  in  Gilla  Coemaiu's  Gedicht  LL.  p.  131»,  11  und  14. 


Einleitung.  11 

Cambasses  mac  Cir  LL.  p.  144 a,  8.  Ródain  für  die  Insel  Rho- 
dos kommt  auch  Goid.  2  p.  98  vor.  Unerklärt  bleiben  mir  da- 
gegen Tecthir  für  Tyrus  (26),  während  es  §.  9  Tuir  genannt 
wird  und  Protolomeus  Nactusamrén  (26)  für  einen  der  Ptolemäer. 
Aus  dem  Dens  tyrannus  der  Epistola  ad  Aristotelem  hat  der 
Ire  Distriánus  gemacht  (56).  Hier  sei  mir  die  Bemerkung  ge- 
stattet, dass  bei  den  oft  sehr  seltsamen  und  nicht  immer  durch 
lautlichen  Vorgang  zu  erklärenden  Entstellungen  fremder  Eigen- 
namen eine  Art  Volksetymologie  ihre  Rolle  gespielt  zu  haben 
scheint.  So  findet  sich  Tog.  Tr.  829  Ulcalegón  für  Ucalegon, 
wie  wenn  von  ulcha  Bart,  für  Nimrod  Nebrúad  LL.  143 a,  für 
Laertes  Luaithlirta  LL.  143 b  (dagegen  im  Stowe  MS.  992  fol. 
59 b:  Merugud  Iuliux  mic  Leirtis),  für  Taglath  Phallasar  Teg- 
lach  Fallasar  LL.  144 a,  für  Anchises  Anaichis  Stowe  992,  fol. 
60 a.  2,  für  Ecbyrht  Ichtbrichtan  Fei.  Dec.  8,  für  Heinricus 
Oeuric  Chron.  Scot.  1021,  für  Conrad  Cuana  ibid.  1036. 


Nachdem  ich  so  die  Quellen,  aus  denen  der  irische  Be- 
arbeiter geschöpft  hat,  angezeigt  habe,  wird  es  richtig  sein, 
darauf  hinzuweisen,  dass  er  weder  den  Pseudocallisthenes  in 
irgend  einer  Bearbeitung  noch  Curtius  gekannt  hat.  Er  er- 
wähnt sie  nirgends  und  bis  auf  eine  Ausnahme  finde  ich  keine 
Spur  ihrer  Benutzung.  Diese  Ausnahme  ist  die  Erwähnung  der 
Stadt  Alexandria  apud  Porum  (60),  wo  Orosius  (III.  19)  Ni- 
caea  nennt.  Keine  der  oben  angeführten  Quellen  bietet  diesen 
Namen;  dagegen  hat  ihn  der  Pseudocallisthenes  III.  63  (Jul. 
Valerius  III.  35).  Hier  meine  ich  jedoch,  dass  der  Ire  eine 
derartige  Einzelheit  wol  einer  Glosse  in  dem  von  ihm  be- 
nutzten Exemplar  des  Orosius  verdankt  haben  mag. 

Es  bleiben  ausserdem  noch  einige  Fälle,  in  denen  man 
vergebens  nach  einer  Quelle  sucht.  Wer  z.  B.  die  griechischen 
Dichter  (filid  na  n-Gréc)  sind,  von  deren  Bemerkung  über  die 
Trefflichkeit  thessalischer  Reiterkunst  er  §  20  berichtet,  weiss 
ich  nicht  zu  sagen.1    Ferner  bleibt  mir  unerfindlich,  woher  die 


Bemerkenswert  ist,   dass  auch  das  oben  erwähnte  geographische 


12  Einleitung. 

ausführliche  Erzählung  vom  Zweikampfe  zwischen  Alexander 
und  Porus  (59)  stammt,  namentlich  aher  der  dort  erwähnte 
thessalische  Rcitersmann  Amirad,  dessen  Name  an  den  bei 
Oros.  III.  19  erwähnten  König  Ambira  erinnert.  Ebenso  wenig 
weiss  ich  den  §  33  genannten  Scythenkönig  Anntem  (Ante- 
mus?)  unterzubringen. 

Bei  der  Liste  der  Strategen  und  der  unter  sie  verteilten 
Völkerschaften  (76),  welche  nach  Orosius  III.  23  gemacht  ist, 
hat  der  Ire  die  meisten  Namen  bis  zur  Unkenntlichkeit  ent- 
stellt; Nearchus  wird  bei  ihm  zu  Marcus,  Eumenes  zu  Hiuben- 
cus,  Lysimachus  zu  Lessimamus,  aus  dem  Polasgi  macht  er  sich 
einen  Feldhcrrn  Ballassus  und  aus  den  Worten  seiner  Vorlage: 
'stipatoribus  regis  satellitibusque  Cassander  filius  Antipatri  prae- 
ticitur  die  drei  Feldherrn  Stipator,  Saulités  und  Cassandora  zurecht. 

Die  Wiedergabe  des  lateinischen  Textes  ist  im  Grossen 
und  Ganzen  eine  sehr  correcte  zu  nennen,  doch  kommen  ein- 
zelne Fehler  und  Missverständnisse  vor,  an  denen  vielleicht 
mehr  ein  corrupter  Text  als  das  mangelnde  Verständniss  des 
Iren  Schuld  gewesen  sein  mag.  Von  interessanten  Versehen 
bemerke  ich  folgende:  §  53  ist  das  latein.  humidus  ('immensa 
vis  cerastarum  humidorumque  serpentium')  mit  dem  irischen  hu- 
maide  „ehern"  übersetzt.  §  55  ist  columna  mit  columba  ver- 
wechselt, obwohl  das  Irische  beide  Wörter  als  entlehnt  kennt: 
coloman  und  colum.  §  6  hat  der  Uebersetzor  in  der  Stelle  des 
Orosius  III.  14  'cum  ad  ludos  magnifico  adparatos  inter  duos 
Alexandros  filium  generumque  contenderet'  das  'inter  duos  Alex- 
andres' zu  'ludos'  gezogen  und  sich  daraus  einen  ritterlichen 
Zweikampf  zwischen  den  beiden  Alexandern  zurecht  gemacht. 
§  26  hat  er  die  Worte  des  Orosius  III.  16:  'Tyrum  urbem  anti- 
quissimam  et  florentissimam  fiducia  Carthaginiensium  sibi  cogna- 
torum  obsistentem  oppressit   et   cepit'  gänzlich  missverstanden. 

Vereinzelt  lassen  sich  auch  absichtliche  Abweichungen  des 


\p9 


Lehrgedicht  des  Mac  Cosse  von  der  guten  macedonischen  (statt  thessa- 
lischen)  Reiterei  spricht.     Es  heisst  dort  LL.  p.  136  a  von  Macedonien: 

tír  i  fail  immad  n-gai  n-glass, 

tir  in  maithmarcachass. 


Einleitung.  13 

irischen  Bearbeiters  von  seiner  Vorlage  nachweisen.  So  lässt 
er  z.  B.  §  82  die  Gesandten  nicht  wie  Orosius  VI.  21  nach 
Spanien,  sondern  nach  Rom  zu  Augustus  kommen,  als  dem 
Mittelpuncte  seiner  Macht.  Derartige  Abweichungen  erklären 
sich  aus  dem  offenbaren  Bestreben  des  Iren,  seinen  Lesern  den 
fremden  Stoff  möglichst  mundgerecht  zu  machen.  Dieses  Be- 
streben zeigt  sich  vor  allem  darin,  dass  er  wolbekannte  ein- 
heimische Bezeichnungen  auf  fremde  Verhältnisse  überträgt. 
Hier  ist  wol  das  schlagendste  Beispiel,  dass  sich  sogar  die  so- 
genannten Fenier  in  unserem  Texte  erwähnt  finden,  nämlich 
im  Munde  Alexanders  für  die  Krieger  des  Darius  (19).  Da- 
gegen hüte  man  sich,  wie  es  geschehen  ist,  in  dem  'célide' 
§  69  die  Culdeer  finden  zu  wollen,  'célide'  heisst  'Besuch'  (do- 
luid  Medb  for  ceilidhe  a  crich  Laigen  LL.  379  b.  co  ro  faeem 
celidi  lat-su  LU.  21 a,  1.  uair  nach  anaí  célidi  lim  ibid.  9.  is 
maith  limm  célide  lib-si  TBF.  p.  142,  28)  und  'aes  célide'  über- 
setzt das  'advenae'  der  Vorlage  (Bissaeus'  Ausgabe  p.  98).  Dann 
aber  lehnt  er  sich  in  seinen  Schilderungen  ganz  und  gar  an  den 
traditionellen  Stil  der  irischen  Heldensage  an,  dessen  Haupt- 
eigentümlichkeit eine  Art  feiner  Detailmalerei  ist.  So  ver- 
gleiche man  die  Darstellung  von  der  Ermordung  des  Kalli- 
sthenes  (42)  mit  der  lateinischen  Vorlage;  ferner  was  er  von 
Persepolis  zu  erzählen  weiss  (33),  oder  Stellen  wie  §  39,  wo 
Orosius  III.  18  weiter  nichts  hat  als:  'Post  haec  Parthorum 
pugnam  adgressus  quos  diu  obnitentes  delevit  propemodum  an- 
tequam  vicit',  während  der  Ire  erstens  hinzufügt,  was  er  von 
den  Parthern  sonst  noch  weiss,  dann  aber  ihren  Vernichtungs- 
kampf bis  ins  Einzelne  weiter  ausmalt.  Vor  allem  sind  es  die 
Schlachtschilderungen,  welche  meist  nach  wenigen  andeutenden 
Worten  des  Orosius  ausgeführt  und  ganz  im  stereotypen  irischen 
Stil  gehalten  sind.  S.  §§  1.  2.  11.  So  geben  auch  die  Worte 
des  Orosius  III.  16:  'populos  discurrentes  prineipes  varus  inci- 
tamentis  acuerent'  zu  zwei  langen  Reden  der  beiden  Heerführer 
Gelegenheit.  Diese  Reden  stimmen  in  ihrer  Disposition  und 
manchmal  wörtlich  mit  denen  des  Achilles  und  Priamus  im  To- 
gail  Troi  1611  ff.,  sowie  mit  der   des  Laomedon  ebendaselbst 


14  Einleitung. 

581  ff.  überein.1  Könnte  es  hier  aber  zweifelhaft  bleiben,  ob 
unser  Autor  wirklich  aus  der  irischen  Version  der  Trojasage 
entlehnt  hat,  so  gibt  uns  eine  andere  Uebereinstinimung  Ge- 
wissheit darüber.  In  einer  bisher  unbekannten  Handschrift  des 
Togail  Troi,  der  vollständigsten,  welche  ich  kenne,  dem  Edin- 
burger  Codex  XV.,  heisst  es  auf  p.  29:  'Ko  tuáislaicthea  claidbi 
órduirn  imfaebuir  a  trüailib  dronaib  derscaichtib.  Ro  laind- 
rigestar  in  t-aer  co  hadbol  do  lasraig  na  cloedem  cumtachda 
7  na  laighen  lethanglas  na  m-boccoide  m-breccbeimnech  fa 
tiiagmilaib  coemaib  cumtachtaib  7  na  sciath  sgeubolgach.  Ro 
tairberta  sceobana  bocóde  a  lamaib  laech  londguinech  co  n-ger- 
corránaib  aithib  iarnaidib.  Atcessa  and  sin  srotha  fola  forderge 
a  hinadhaib  slegh  7  saiget  a  corpaib  curadh  7  caenioclach.  Ro 
thuitset  gleíre  láech  londguinech'  u.  s.  w.  Es  kann  kein  Zweifel 
sein,  dass  wir  es  hier  mit  der  Vorlage  von  1.  12  ff.  unseres  Tex- 
tes zu  thun  haben.  Fraglich  mag  es  allerdings  bleiben,  ob  der 
Autor  selbst  oder  etwa  ein  späterer  Umarbeiter  oder  Abschrei- 
ber der  Urheber  dieser  Entlehnungen  gewesen  ist. 

Wie  die  irische  Poesie  ihre  chevilles,  so  hat  die  irische 
Prosa  ihre  stereotypen  Wendungen  und  Redensarten,  welche 
wie  Sprichwörter  bei  passender  Gelegenheit  immer  wieder  ver- 
wendet werden.     Einige  der  gewöhnlichsten  sind  folgende: 

§  12:  deich  cét  in  cech  mile.  Vgl.  LU.  17a,  12:  deich 
cét  m-bliadan  in  each  mile. 

§  24:  at  lia  a  mairb  7  a  n-irgabaig  oldáit  a  m-bíí.  Vgl.  FB.  5: 
bit  lia  ar  mairb  oldáte  ar  m-bi.  ibid.  21.  Ir.  Texte  Oss.  I.  8: 
roptar  lia  a  m-mairb  inna  m-beo.    Ebenso  LU.  88 b.  90a.  102 b. 

1  Ganz  in  gleicher  Weise  schildern  die  Angreifenden  (Alexander 
und  Achilles)  ihre  Lage:  die  grossen  Nachteile  einer  Niederlage  (mad 
foraib  maideas  AI.  mád  foraib  chlóithir  Ach.),  die  Schwierigkeit  und  Ge- 
fahr eines  Rückzuges,  und  die  glänzenden  Vorteile  eines  Sieges  (mad 
remaib  immoro  bus  ráen  romadmai  AI.  mad  remaib  immoro  bas  róen 
Ach.).  Ebenso  schildern  die  Angegriffenen  (Darius  und  Priamus)  die 
vielen  Vorteile  ihrer  Lage,  ihren  bisher  unbefleckten  Ruhm,  ihre  Ver- 
pflichtung diesen  zu  wahren  und  die  Ihrigen  zu  schützen,  zuletzt  die 
schrecklichen  Folgen  einer  Niederlage  (mád  foraib  immoro  mébas  Dar. 
mad  foraib  máis  immoro  Priam.). 


Einleitung.  15 

ib.  is  tromsceo  accais  7  duabais  7  neime.  Vgl.  Tog.  Tr.  1496: 
is  troin  in  scéo  7  int  ancél,  in  neim  7  in  dúabais  7  inn  éciall. 

§  28:  roptar  lire  renna  nime  ac.  Vgl.  Rev.  Celt.  III.  p.  177: 
corn  tar  lir  gainem  mara  7  renna  nime  etc.  Aehnlick  LU.  89  a.  90 b. 

§  12:  co  m-bátar  búind  fri  rnedi  7  médi  fri  bundaib  doib. 
§  28:  buind  fri  rnédi  7  médi  fri  bunnu.    Vgl.  LU.  p.  80 h,  15: 
co__torchratár  bond   fri   bond   7  méde  fri  méde.     ib.  18:    bond      ^ 
trir  fri  méde  trír.    O'Dav.  p.  83:  ut  est  sal  fri  sal,  fonn  fri  fonn. 

§  28:  ferr  tra  la  Persa  a  m-bás  oltás  a  m-betbu  fó  me- 
bail.  Vgl.  Tog.  Tr.  638:  ba  ferr  leo  a  m-bás  ic  cosnam  a 
n-enig  andás  a  fácbáil  i  m-bethaid  fo  mebail  7  fó  mélacht. 
TE.  12  Eg.  ba  ferr  leis  éc  andá  bethu. 

§  28:  doráegu  cid  in  rignía  ronertmar  .i.  Dair  fessin  a 
bás  secb  a  betbaid.  Vgl.  LL.  147%  52:  is  é  in  tecosc  cóir 
tecoscim  dom  sil,  conid  ferr  a  moclibás  indás  rotblas  rig. 

Aucb  an  einem  äusseren  Schmuck  der  Rede  mangelt  es 
der  Darstellung  unseres  Bearbeiters  nicht.  Das  Princip  der 
Alliteration  ist  in  reichstem  Masse  verwandt  worden.  Es  ver- 
anlasst oft  eine  gewaltige  Häufung  von  Attributen,  deren  feine 
Bedeutungsschattirungen  im  Deutschen  kaum  wiederzugeben  sind. 
Vgl.  Stokes,  Tog.  Tr.  Pref.  p.  IV.  Solche  unserem  Gefühle  wider- 
strebende Häufung  findet  sich  auch,  wo  ein  Adjectiv  oder  Sub- 
stantiv erst  mit  einem  Substantiv  in  Composition  tritt  und  dann 
noch  einmal  als  adjectivisches  oder  substantivisches  Attribut 
wiederholt  wird.  Vgl.  dubfoscud  dub  dorchaidi  Tog.  Tr.  1373. 
in  mórsochraiti  rnóir  sin  Tog.  Tr.  1305.  ro  gab  a  chatheir- 
red  catha.    Tog.  Tr.  1591. 

Durch  Wiederholung  derselben  Anfangsworte  werden  meh- 
rere Sätze  zu  einem  harmonischen  Ganzen  verbunden.  So  wer- 
den §  29  die  gewaltigen  Folgen  der  Schlacht  bei  Issus  in  acht 
Sätzen  zusammengefasst,  von  denen  die  vier  ersten  mit  'isin 
cath  sa',  die  andern  vier  mit  'is  e  in  cath  sa'  anheben.  §  11 
sind  acht  Sätze  hinter  einander  durch  mór  c.  gen.  eingeleitet 
und  so  verbunden;  §  13  und  26  in  derselben  Weise  drei, 
§  30  neun. 


Text  und  Uebersetzung. 

oro8.nr.i2.  ....  airechaib  7    cathmiledaib  oc  irnguin  i  w-airenach  in 

chatha  cechtardai.  Ro  closa  degurlabrada  deigecnaide  oc  ner- 
tad  7  oc  gressacht  na  slóg  sin.  Batar  amais  ana  immglicca 
co  laignib  lethanglassaib  bic  immthriall  in  chatba  sin.  Ba  co 
5  w-brig  7  brutb  7  borrfad  7  baraind  dobertsat  in  catb  sin.  Ba 
cruaid  coscar  7  comergi  na  slog  sin.  Ro  thrégdaisset  and  sin 
saigde  sithremra  semnechai  a  sechnachaib  slóg  saercbeneoil. 
Ro  silseat  craisecbai  cruaide  crólinnte  a  corpaib  caemcbland. 
Conuargabtbar  liídnai  arda1  áigtbide  uas  sciathcaraib  cae- 
10  maib  cómdaingnib  na  curad  comtbailc  comthrén.  Ro  batar  tré- 
rinde  tairber ta 2  rindruadai  rogérai  tre  cborpcbnessaib  caemaib 

....  Fürsten  und  Kriegsleuten  beim  Dreinbauen  im  Vor- 
dertreffen auf  beiden  Seiten.  Da  vernahm  man  die  tüchtigen 
Reden  tapferer  und  weiser  Männer,  die  Heere  stärkend  und 
anfeuernd.  Da  waren  hurtige  gewandte  Krieger  mit  breiten 
blauen  Lanzen  beim  Anrücken  dieses  Heeres.  Mit  Kraft  und 
Wut  und  Zorn  und  Grimm  schlugen  sie  diese  Schlacht.  Rauh 
war  der  Siegeskampf  und  das  Ringen  dieser  Heere.  Da  bohr- 
ten sie  Pfeile,  stark  und  festgefügt,  in  die  Leiber  vornehmer 
Schaaren.  Da  versäeten  sie  Speere,  harte  Todesboten,  in  die 
Körper  adliger  Männer.  Es  wurden  emporgehoben  hohe  fürch- 
terliche Waffen  über  die  schönen  festen  Schildränder  der  gleich- 
starken gleichtapferen  Helden.  Da  fuhren  Dreizacke  ....  rot- 
spitzige, gewaltig  scharfe,  durch  die  Haut  der  schönen  schmucken 


1  Vgl.  atrullai  di  rennaib  gai  7  di  ardéssaib  claideb.  Tog.  Tr.  563. 

2  cha    von    späterer  Hand    unter  der  Zeile  hinzugefügt;    darüber 
tairbtecha. 


Text  und  Uebersetzung.  17 

cunidachtai.  Batar  tuaslaicthe  clóidib  órduimd  iinin  faebraib 
inntlaisi  a  truaillib  rédib  roderscaichib.  Ro  batar  cathbairr 
chaemai  chomthailce  uas  cendaib  na  curad  sin.  Ro  londraig- 
seat  in  t-áer  éradbul  do  tbaidlig  na  cloidem  cumdachtaigo  7  na  15 
laigean  lainderdai  7  na  sciath  scellbolgach  7  na  m-boccóited 
m-brecc  m-béimneeh  tre  chnessaib  caínib  cúindachtaib.  Tuctha 
tria  nert  curad  cómrainach  sceíth  sceobána  7  boccoíde  brecbuide 
a  laniaib  laech  londguinech  co  n-gérchobradaib  [7]  crandaib. 

2.  Atcessa  and  sin  siride  folai  fordergi  a  hindaib  laígen  20 
lethanglas,  a  hindaib  cholg  n-dét  n-géramnas,  a  bindaib  cloideö 
cruaidgér  corcardai.  Ro  failgid  and  sin  curpa  curatai  cneisge- 
lai  itir  dá  hirgail  aigtbide.  Ro  tescait  errid  ilardai  and  sin 
ininion  múirnn  moir  Maicedóndai.  Co  torcbratar  cúimlengaig 
na  caemcburad  iar  córnrumaib  cróda  comurlabrai,  iar  n-airbert-  25 
nugud  n-airm,  iar  clesrad  cloidib,  iar  telcun  sciath,  iar  n-etir- 

Leiber.  Da  waren  Schwerter  mit  goldenen  Heften  und  einge- 
legten Schneiden  ihrer  glatten  kunstvollen  Scheiden  entblösst. 
Schöne  feste  Helme  sassen  auf  den  Häuptern  dieser  Helden.  Sie 
machten  die  weite  Luft  erglänzen  von  dem  Wiederschein  der 
kunstvoll  gearbeiteten  Schwerter  und  der  funkelnden  Lanzen, 
der  runden  Schilde  und  der  bunten  Schildbuckeln  zum  Stossen, 
wie  sie  durch  die  schönen  schmucken  Leiber  geschlagen  wur- 
den. Es  wurden  durch  die  Kraft  der  streitbaren  Helden  die 
hellweissen  Schilde  und  die  buntgelben  Schildbuckeln  aus  den 
Händen  mordkühner  Helden  mit  scharfen  Rändern  und  Lanzen 
gerissen. 

2.  Da  sah  man  Ströme  tiefroten  Blutes  von  den  Spitzen  brei- 
ter blauer  Lanzen,  von  den  Spitzen  scharfrauher  Schwerter  mit 
Griffen  von  Elfenbein,  von  den  Spitzen  hartscharfer  purpur- 
gefärbter Degen.  Da  wurden  weisshäutige  Heldenleiber  zwi- 
schen zwei  fürchterlichen  Schlachtreihen  niedergeworfen.  Zahl- 
reiche Wagenstreiter  wurden  da  niedergehauen  rings  um  die 
grosse  macedonische  Heeresschaar.  Und  es  fielen  die  streit- 
baren Helden  nach  heftigem  Wechselredekampf  und  Waffen- 
schütteln,  nach  Schwertesspiel  und  Schildeswurf,  nach  Verstüm- 


18  Text  und  Uebcrsetzung. 

immdíbe  chorp,  iar  fuilred  a  haltaib,  iar  n-gabail  a  nirt,  iar 
n-erchrai  a  ni-brig,  iar  n-dorchugud  a  rose,  iar  n-gabail  for  a 
cetfadaib. 

30  3.  Ko  bris  diwo  ria  Pilip  fadeoid  in  cath  sai  for  lucbt  na 

Grégi  7  for  Aitbinenstu.  Cia  ro  niebatar  ilebatba  fria  Pilip 
tro  dúire  7  fostain  7  febdacbt,1  is  e  in  t-icht  mor  deidenacb 
sai  ro  scar  iltuatba  na  n-Grec  fria  sáire  7  a  socbraite  7  tria- 
sargabbsat2  Maicedondai  cumacbtai  n-dearmair  foraib  7  for  il- 

35  tuathaib  in  domain  arcbenai.  Imrulai  iarom  Pilip  na  biltua- 
thai  sin  na  n-Grcc  bi  tirib  aineoil3  7  ni  arlaic  socbaide  dib 
ina  tirib  fessin.  Ni  lamdais  Grá'c  7  Aitbinstu  dmo  faillsiugud 
a  n-immnid  ina  n-doehraite,  ina  n-dogaillsi  fn'a  diunms  na 
Maicedondai,   arna  ro  ercboitige  don  fechtnaige4  Maicedondai 

melung  der  Leiber  und  Bluten  aus  Wunden,  naebdem  ibre 
Stärke  von  ibnen  genommen,  ibre  Kräfte  gesebwunden,  ibre 
Augen  dunkel  geworden,  ibre  Sinne  ibnen  entrissen  waren. 

3.  Zuletzt  wurde  dann  diese  Scblacht  von  Pbilipp  über  das 
Griecbenvolk  und  die  Atbener  gewonnen.  Obscbon  viele  Schlach- 
ten  von  Philipp  durch  Härte  und  ....  und  Ueberlegenheit  ge- 
wonnen worden  waren,  so  ist  dies  (doch)  das  letzte  grosse  Volk, 
welches  viele  Griechenstämme  ihrer  Freiheit  und  Herrlichkeit5 
beraubte  und  durch  welches  die  Macedonier  eine  gewaltige  Macht 
über  sie  und  über  viele  Völker  der  Welt  ausserdem  gewannen. 
Darauf  schickte  Philipp  diese  vielen  Völker  der  Griechen  in 
fremde  Länder  und  liess  nicht  viele  von  ihnen  in  ihren  eigenen 
Ländern.  Die  Griechen  aber  und  Athener  wagten  es  nicht,  ihr 
Drangsal  in  ihrer  Schmach  und  Trauer  dem  Hochmut  der 
Macedonier  gegenüber  zu  zeigen,  damit  es  das  macedonische 
Glück  nicht  trübe,  das  Seufzen  und  Stöhnen  der  vielen  Völker, 


1  7  febdacht  am  Rande. 

2  Dazu  am  Rande:  no  agas  as  tn't  rogabsat  Maicedondai. 
8  naineoil  Fcs.  *  fechtnaide  Fcs. 

5  Stokes  übersetzt  sochraite  an  äbnlicben  Stellen  fälschlich  mit 
'army',  z.  B.  Tog.  Tr.  929:  collud  saire  7  sochraite  7  saerbratha.  Es 
ist  hier  das  Gegenteil  von  dochraite,  z.  B.  fó  mam  daire  7  doeraite.    30. 


Text  und  Uebersetzung.  19 

eistecht  fri  cnedai  ocus  osnadu  na  n-iltuatli  bitis  fo  smacht  7  40 
dáire  ocaib.  , 

4.  Ros  tairmchell  iarom  Pilip  da  diet  mile  do  thraigthechaib 
7  cóic  mile  déac  marcach  cénmotlia  na  hairbe  mora  Maicedon- 
dai  7  marcslóig  eli  do  echtrandaib.    Ro  hoirdned  tri  toisig  for 

a  slógaib  fria  láim  (.  i.  Parmenion  7  Amintái  7  Atalir  a  n-an-  45 
munda  side)  do  thecht  doib  do  chosnum  rige  na  hAissia  moire 
7    do   saigid  Dair  moir  maic  Arsabíí  tréurig  in  talman  7  ard- 
cliend  in  chatha  Persecdai. 

5.  Ba  hi  innsin  aimmser  i  n-arhiirnaisced  a  ingen-sum  Phi- 
lip (.  i .  Cleopra  a  hainmm)  do  klaxandir  Eperdai.  7  bráthair  50 
mathar  side  dia  mac-sum  .i.  don  klaxandir  mor  Maicedondai. 
Forfuacrad  dino  o  Philip  uradach  7  airmitniugud  na  huasal- 
baindse  sin  7  a  denum  uada-som  fén  co  forbrigach  foruallach 
am«?  is  deach  ro  tarclumad  cech  flead  baindsecdai  riam  remi 
sin.     Is  and  sin  atbert  araile  laech  fri  Pilip  frisin  rignia  hil-  55 

welche  durch  sie  unter  Botmässigkeit  und  Knechtschaft  waren, 
zu  hören. 

4.  Philipp  musterte  darauf  200,000  Fusskämpfer  und  15,000 
Reiter  ausser  der  grossen  Phalanx  der  Macedonier  und  dem 
sonstigen  ausländischen  Reitervolk.  Drei  Feldherren  wurden 
über  die  Heeresschaaren  an  seine  Seite  gesetzt,  Parmenion  und 
Amyntas  und  Attalus  mit  Namen,  um  hinzuziehen  und  die 
Königsherrschaft  von  Grossasien  zu  erobern  und  Darius  den 
Grossen,  Sohn  des  Arsamus,  den  starken  König  der  Erde  und 
das  Oberhaupt  des  persischen  Heeres,  anzugreifen. 

5.  Dies  war  die  Zeit,  zu  welcher  Philipps  Tochter  Cleopatra 
mit  Alexander  dem  Epiroten  vorlobt  wurde.  Dieser  war  Mutter- 
bruder seines  Sohnes,  nämlich  des  grossen  Alexander  von  Mace- 
donien.  Philipp  ordnete  Festlichkeit  (?)  und  Feier  dieser  grossen 
Hochzeit  an,  und  dass  sie  von  ihm  selbst  so  hochherrlich  und 
stolz  begangen  werden  solle,  wie  je  zuvor  ein  Hochzeitsfest  am 
Besten  gefeiert  worden  war.  Da  geschah  es,  dass  einer  von  den 
Kriegern  zu  Philipp,  dem  Königshelden,  am  Tage  seiner  Er- 
mordung sagte:  „Welches  Ende  und  welcher  Tod  ist  der  beste, 


20  Text  und  Uebersetzung. 

laa  riana  marbad:  „Cia  sa  hoiged  7  bás  as  deacli  a  n-imrn- 
théid  rig?"  „Ni  hansa"  ol  Pilip.  „Is  í  ém  oiged  as  deacliu 
dothaed  [p.  205 b:]  rig  .i.  bás  dian  cen  chuimleng  cuirp,  cen 
dochraite  riá  anmain,  iar  ni-buadaib  7  coscraib  fri  cocrichaib 
GO  a  namut  hi  taitneam  7  i  taidliugud  aenuaire  7  inócbalai  cen 
immthomud  a  báis." 

6.  Ko  ferad  iarom  aenach  baindsecdai  la  Pilip  iarnabarach, 
co  tarla  cúimleng  \íir  na  dá  Alaxandir  .  i .  a  inac-sum  7  a 
chliamain.    Ro  bói  Pilip  oc  a  foraiccsin  isin  rigsuide  ar-raibe  7 

65  tuirt  mor  do  maithib  Greg  7  Maicedoine  i^na  thiinchell  co 
dluith.  Dolluid  iarom  Pausánws  .  i .  laech  sochineoil  do  Mai- 
cedontaib  atacoemnacair  7  dombert  gaei  on  oschaill  co'raile  do 
Philip.  Ar  ni  bói  immchoimet  fair  an  inbuid  forcoemnacair  in 
chuimleng  Alaxainderdai.     7   atbath  iar  sin  Pilip  don  bás  do- 

70  raegu  fessin. 

7.  Ro  gab  Alaxandir  mac  Pilip  rige  fo  chétoir.    Ron  bris 

der  einem  König  widerfährt?"  „Nicht  schwer,"  antwortete  Phi- 
lipp. „Das  fürwahr  ist  der  beste  Tod,  der  einem  Könige  zu- 
stösst,  nämlich  ein  rascher  Tod  ohne  Kampf  des  Körpers,  ohne 
Schmach  der  Seele,  nach  Siegen  und  Triumphen  über  die  Län- 
der seiner  Feinde,  in  Glanz  und  Herrlichkeit  des  Augenblicks 
und  des  Ruhmes,  ohne  dass  ihm  der  Tod  droht." 

6.  Darauf  am  andern  Morgen  wurde  das  Hochzeitsfest  von 
Philipp  begangen,  und  ein  Zweikampf  ward  zwischen  den  bei- 
den Alexandern  veranstaltet,  nämlich  seinem  Sohne  und  seinem 
Eidam.  Philipp  schaute  ihnen  von  seinem  Königssitze  zu  und 
eine  Menge  edler  Griechen  und  Macedonier  stand  dicht  ge- 
drängt um  ihn  herum.  Da  kam  Pausanias,  der  ein  vornehmer 
macedonischer  Krieger  war,  und  sandte  einen  Speer  von  einer 
Achsel  Philipps  bis  zur  andern.  Denn  es  war  keine  Leibwache 
bei  ihm  zur  Zeit,  da  der  Kampf  der  beiden  Alexander  statt- 
fand. Und  so  starb  denn  Philipp  den  Tod,  den  er  selbst  sich 
gewählt  hatte. 

7.  Sofort  ergriff  Alexander,  der  Sohn  Philipps,  die  Königs- 
herrschaft.  Er  gewann  eine  Schlacht  über  die  Athener,  er  ver- 


Text  und  Uebersetzung.  21 

cath  for  Aithonstu,  ro  dilceand  tnathu  Tiabandai,  ro  thoirbir 
slógu  Achía,  ro  thuairc  treoit  Tesaldai,  ros  lornniairg  Lirecdai, 
ros  tuindsetar  Tmgdai  fo  uirt  brig  a  chmnachta  7   ros  tinoil 
iar   tain   do    dul   i   11-Aissia   do    chosnum  rige  in  domain  fri  75 
Persaib. 

8.  Is  ed  forfuair  do  klaxandir  in  luathtinol  sa  do  dénuin, 
ar  bíth  in  aislingthe  atcbondairc  isin  catraig  Maiccdondai  dia- 
nad  ainmni  Dihó  .  i .  in  uasal  n-dia  do  tliidecht  chuice  cosin 
erread  n-airmaidnech  n-Aróndai  .  i .  a  chochall  sirecdai  sreb-  80 
naide  cona  chluicinib  den'scaithechaib  don  or  derg  thaitnemach 
tire  araibia  ina  imnithimchell ,  cona  formnaidiu  lán  di  cecb 
cenel  leag  lógmar  .  i .  imm  saifir  inim  lunaind  imni  crisdall  imm 
adamaint  im  tbonzión  [sic]  imm  cbruan  imm  glain  imm  charr- 
mocul,  cona  forbrut  bruinnte  Indccdai,  cona  mind  cliaem  cbom-  85 
tbailc  chumdachtaide,  cona  tbunig  n-glais,  cona  lénid  láncbail 
língil,  cona  laind  cetberliterdai  ina  láim.    7  batar  he  anmandai 

nichtete  die  tbebanischen  Fürsten,  er  warf  die  Heere  Acbaias 
nieder,  er  schlug  die  thessalischen  Schaaren,  er  vertilgte  die 
Illyrier,  er  brachte  die  Thracier  unter  die  Macht  und  Gewalt 
seiner  Herrschaft  und  versammelte  sie  darauf,  um  nach  Asien 
zu  ziehen,  den  Persern  die  Weltherrschaft  zu  entreissen. 

8.  Dies  ist  es,  was  Alexander  bewog,  eine  so  schleunige  Ver- 
sammlung zu  veranstalten;  wegen  des  Traumgesichts  nämlich, 
welches  er  in  der  macedonischen  Stadt  Dium  sah,  wie  nämlich 
der  höchste  Gott  auf  ihn  zu  kam  mit  ehrwürdiger  Aaronischer 
Gewandung,  nämlich  seiner  Hauptbedeckung  aus  Seide  und  At- 
las, ringsum  mit  kunstreichen  Glöcklein  von  rotglänzendem 
Golde  aus  dem  Lande  Arabien  besetzt,  mit  seinem  Schulter- 
mantel voll  von  jeder  Art  edler  Steine,  so  Sapphir,  als  ...,  als 
Krystall,  als  Diamant,  als  Topas,  als  Rubin,  als  Glas,  als  Kar- 
funkel, mit  seinem  indischen  Leibmantel,  mit  seinem  schönen 
festen  kunstvollen  Diadem,  mit  seiner  blauen  Tunica,  seinem 
feinen  linnenweissen  Hemde,  mit  seiner  vierbuchstabigen  Tafel 
in  der  Hand.  Und  zwar  waren  die  Namen  dieser  vier  Buch- 
staben folgende:    Anatolien  d.  i.  der  Osten,  Dysis  d.  i.  der  Sü- 


22  Text  und  Uebersetzung. 

na  ceithre  litre  sin,  Anatáile  .  i .  in  t-airrtlier,  Disic  .  i .  in  dei- 
scert,  Artoc  .  i .  in  tuaiscert,  Misimbria  .  i .  in  t-iarthar.     7  at- 

90  bert  iar  sin  guth  na  [sic]  dee:  „Fuabair  in  t-airther  .i.  Aissia, 
tairberfi  in  deiscert  .i.  Afftm'ce,  failgebe  in  t-iarthar  .i.  Eoraip, 
ba  cuniachtach  in  tuaisceirt  .  i .  Scethia.  7  bat  cuinacMach  in 
talman  fon  sámla  sin  7  biat-sa  as  do  leth  na  coemsat  do  ná- 
maid  ni  duit." 

95  9.  Luid  klaxanclir  fo  chétoix  iarom  tar  muir  Thorren.    Ce- 

thir  fichit  ar  diet  long  libernecdai  batar  fri  kimmoclior  a  slóg. 
7  bend  lais  an  ba  deach  do  slógu  na  hEorpa  uile  .i.  maithe 
na  míled  Maicedóndai  7  trornmthuir  na  Tragdai  7  airig  na 
n-Aithecdai  7  uaisle  na  n-Aithenstu  7  tuirc  na  Tessaldai  7 
100  ardriga  Eoldai  7  sloig  thire  Moxsia  7  in  slóg  is  léri  rucad  la 
rig  riarn  .i.  Goith  7  Dahnáit  7  Dardain  7  Istria  7  Retia  7 
Panunia.     7   simal  rancatar  isin  purt  dar  muir,  gabsat  calad- 

den,  Arktos  d.  i.  der  Norden,  Messembria  d.  i.  der  Westen, 
Und  es  sprach  darauf  die  Stimme  des  Gottes:  „Zieh  wider  den 
Osten,  d.  h.  Asien;  du  sollst  den  Süden  bezwingen,  d.  h.  Africa; 
du  sollst  den  Westen  unterwerfen,  d.  h.  Europa;  du  sollst  mäch- 
tig sein  über  den  Norden,  d.  h.  Scythien.  Und  so  wirst  du 
die  Erde  beherrschen  und  wirst  davon  kommen,  da  deine  Feinde 
nichts  gegen  dich  vermögen  werden." 

9.  Sofort  begab  sich  nun  Alexander  über  das  tyrrhenische 
Meer.  180  Liburnen  dienten  zum  Uebersetzen  seines  Heeres. 
Und  er  führt  mit  sich  was  das  Beste  war  von  den  Heeren  ganz 
Europas,  nämlich  die  Edelsten  der  macedonischen  Krieger  und 
die  Grossherren  (?)  der  Thracier  und  die  Fürsten  der  Acthicer 
und  die  Vornehmsten  der  Athener  und  die  Könige  der  Thes- 
salier und  die  äolischen  Grosskönige  und  die  Heere  aus  dem 
Lande  Moesia  und  die  tüchtigste  Schaar,  die  je  von  einem 
Könige  gewonnen  wurde,  nämlich  die  Gothen  und  Dalmaten 
und  Dardaner,  und  Istrien  und  Ilhätien  und  Pannonien.  Und 
wie  sie  über  das  Meer  in  den  Hafen  gekommen  waren,  nahmen 
sie  die  Hafenstädte  im  Umkreis  der  Hauptstadt,  welche  Ephe- 
sus  heisst,  und  darauf  zogen  die  Heere  nach  dem  Olymp  über 


Text  uud  Uebcrsetzung.  23 

purta  a  n-immlib  na  hardchatrach  dianad  ainmni  Effis,  7  luid- 
set  iarom  na  slóig  'sin  Oilimp  dar  sruth  íw-Bachal  i  m-Medon- 
daib  7  al-lám  deass  in  sliab  Caisp  7  a  cli  fri  Licia,  a  ma-  105 
chaire  na  Siria  do  antuaith  dar  sruth  Orién  (is  e  the  it  trc  lár 
na  catrach  hlsémath),  dar  sruth  Mender  al-lám  deass  fro  Facn- 
detaib,  a  cli  fri  Capadóic,  dar  sliss  descent  slebi  Lauain,  al- 
lám  deass  fro  Tuir  7  fria  Sidóin  7  froa  hAraib,  dar  muigib 
Caldeorwm  dar  sruth  n-Etisfer  dar  deiscert  muigo  Senair  co  110 
Bocdagdai  co  cathair  nirt  7  immpirechtai  na  Vers  7  Dair  moir 
waic  Arsabíí  ardrig  na  Pers. 

10.  Ba  doig  tra  la  Dair  rig  na  Pers  co  m-ba  leis  impirecht 
7    enrige   in   domain   an  inbuid  sin.     Tanic-sium  co  sé  cétaib 
mile    fer  n-armach  i  n-agaid  Alaxcmdir  cona  slogu  do  chur  115 
chatha  friu.     7  ros  congrad  lérthinol  iar  sin  hó  Dair  for  cech 
leath  co  m-ba  hi  uimir  a  slog  uile  inti  sin  .  i .  Dair  moir,  cóic 

den  Fluss  Pactolus  im  Lande  der  Maeonier,  ihre  Rechte  gegen 
das  caspische  Gebirge,  ihre  Linke  gegen  Lycien;  aus  der  syri- 
schen Ebene  von  Norden  her  über  den  Fluss  Orontes,  der  durch 
die  Mitte  der  Stadt  Hamath  fliesst,  über  den  Meanderstrom,  ihre 
Rechte  gegen  Phönicien,  ihre  Linke  gegen  Kappadocien,  über 
die  südliche  Seite  des  Libanongebirges,  ihre  Rechte  gegen  Ty- 
rus  und  Sidon  und  Arabien,  durch  die  Ebenen  der  Chaldäer, 
über  den  Fluss  Euphrat  durch  den  südlichen  Teil  der  Ebene 
Sinear  nach  Ecbatana,  dem  Sitze  der  Macht  und  Herrschaft 
der  Perser  und  Darius  des  Grossen,  des  Sohnes  Arsamus,  Gross- 
königs  der  Perser. 

10.  Es  däuchte  den  Darius,  den  König  der  Perser,  dass  die 
Königsmacht  und  Alleinherrschaft  über  die  Welt  zu  dieser  Zeit 
bei  ihm  stünde.  Er  kam  mit  600,000  Bewaffneten  gegen  Alexan- 
der und  seine  Heere  gezogen,  ihnen  eine  Schlacht  anzubieten. 
Und  es  ward  alsbald  eine  eifrige  Musterung  auf  allen  Seiten 
von  Darius  angeordnet,  und  die  Zahl  seiner  gesammten  Schaaren 
war  folgende,  nämlich  die  Darius  des  Grossen:  15,000  Mann 
zu  Fuss  und  7000  Mann  zu  Pferde  und  180  Schiffe  zum  An- 
griff und  zur  Unterstützung  des  grossen  Heeres  gegen  Alexan- 


24  Text  und  Uebersetzung. 

mili  ar  deich  [p.  206 a:]  mile  traigthech  7  seclit  mile  marcach 
7   cethir  fichit  ar  chit  long  do  thacur   7   cV  foirithin  in  mor- 

120  chatha  do  Maicedondaib  7  do  Alaxandir.  Ro  batar  mar  aen  fri 
Dair  mile  ardrig  na  Siria  7  peruincie, *  ro  batar  Meda  7  Persa 
7  Pairtbe  7  airdrig  na  LArabi  7  Eigeptacdai  7  Etheopacdai  7 
sloig  Edómain  7  Asardái  7  Callacdai  7  sloig  Messapotamia  7 
araile  hilltuatha  erimdha.     Batar  dmo  i  farrad  Alaxandir  .i, 

125  in  Maicedoin  7  na  Tmchdai  7  na  hEoldai  7  Aithenstu  7  Te- 
saldu  7  na  sloig  hitcuadamar  ria  sund. 

11.  Ro  cóirigead  na  catha  cródai  cómgbarga  do  díb  lethib 
iar  sin.  Mor  laech  lúthbasach  doroching  in  roind  sin  ho  dib 
lethib.    Mor  n-drong  n-dhermáir  n-dána  n-diumsach  ro  dechta 

130  and  hi  m-buaili  báis.  Mor  n-aithe  n-dhermárai  dorochratar 
hir-raenu  romádmai  in  dú  sin.  Mor  n-drong  n-dhánai  n-dheig- 
fear  n-dhánamail  ro  hellachtai  and  i  n-urd  ellaig  in  chathai 

der  und  gegen  die  Macedonier.  Es  waren  auf  Seiten  des  Da- 
rius 1000  Grosskönige  Syriens  und  der  Provinz,  es  waren  Me- 
cler  und  Perser  und  Parther  und  die  Grosskönige  Arabiens  und 
Aegypter  und  Aethiopier  und  edomitische  und  assyrische  und 
chaldäische  und  mesopotamische  Schaaren  und  viele  andere 
Völker  in  grosser  Anzahl.  Bei  Alexander  dagegen  waren  die 
Macedonier  und  Thracier  und  Aeoler  und  Athener  und  Thes- 
saler  und  die  Truppen,  welche  wir  hierzuvor  genannt  haben. 

11.  Die  tapferen  gleichgrimmen  Heere  wurden  nun  auf  bei- 
den Seiten  geordnet.  Viel  handstarko  Krieger  stiessen  da  von 
beiden  Seiten  her  auf  einander.  Viele  ungeheure  kühne  stolze 
Mengen  erblickte  man  dort  im  Gehäge  des  Todes.  Viele  gewal- 
tige Schlachtreihen  fielen  daselbst  auf  den  Pfaden  der  Vernich- 
tung. Grosse  mutige  Mengen  kühner  Helden  trafen  dort  bei 
der  feindlichen  Begegnung  der  beiden  todbringenden  Heere  zu- 
sammen. Viele  krauslockige  behelmte  schöngeschmückte  Häup- 
ter hieben  die  hartscharfen  purpurgefärbten  Schwerter  ab, 
nachdem    sie    vergeblich   bald    hier   bald   dort   Gnade    gesucht 


1  leg.  Provinciae. 


Text  und  Uebersetzung.  25 

crólindtig  cec7^ardai.  Mor  ceaucl  caistrillsech  cathbarrthaige 
cumdachtaige  dochomortatar  claidib  cruaidgérai  chorcardai  iar 
feimoad  a  síd  día  ski  ocus  anall  dino  [?].  Mor  ségaind  saerbésach  135 
ro  dibaigthea  and  bi  cecbtar  do  dib  letbib.  Mor  n-gealcborp 
ciinidachtaige  ros  ledraigset  láigne  letbaugblassai  in  du  sin. 
Mor  n-eirriud  n-eraninas  dorocbratar  for  bincbuib  in  ardrig 
Persecdai  in  dú  sin  iter  slóg  n-Eorpai  7  Affmice  7  Aissia. 

12.  Ni  lugai  tra  ron  bris  in  catb  sai  for  Dair  cona  Persaib  140 
tria  áithe  bile  Alaxandir  oldás  tré  nert  cbatbai  7  gaiscid  na 
slóg  batar  'na  cbaemtbecbt.  Ba  fotai  era  in  ironiguin  bimm- 
batar  Maicedóin  fria  Persaib  iarna  tuarcain  for  tús  i  n-bellacb 
in  mórcbatbai  MaicedoncZai,  co  m-bátar  búind  fri  médi  7  médi 
fri  bondaib  doib.  Dqruachtatar  fuile  fodbrondai  na  railed  Mai-  145 
cedondai  in  dii  sin  i  n-diaid  Pers  iar  soud  bir-raenaib  roniad- 
mai.  Nonbur  ar  diet  do  rnarcslóg  Alaxandir  7  nonbur  traig- 
tbecb  naniá  dofuit  0  Alaxandir  bi  fritbguin  in  cbatha  Persec- 

batten.  Viele  stattlicbe  stolzgeartete  Helden  wurden  da  auf 
beiden  Seiten  vernichtet.  Breite  bläuliebe  Lanzen  zerrissen  da 
viele  sebmucke  weisse  Leiber.  Mancher  grimme  Wagenstreiter 
fiel  daselbst  in  der  Verteidigung  des  persischen  Grosskönigs 
sowol  von  den  Heeren  Europas  als  von  denen  Afrikas  und 
Asiens. 

12.  Nicht  weniger  durch  den  Scharfsinn  Alexanders  als 
durch  die  Kriegstüchtigkeit  und  Tapferkeit  seiner  Truppen  wur- 
den Darius  und  seine  Perser  in  dieser  Schlacht  besiegt.  Lange 
fürwahr  dauerte  das  Morden  der  Macedonier  gegen  die  Per- 
ser, nachdem  diese  zuerst  im  Zusammentreffen  mit  dem  grossen 
Heere  der  Macedonier  geschlagen  waren,  so  dass  Fusssohlen  an 
Nacken  und  Nacken  an  Fusssohlen  lagen.  Das  Blut  reichte 
da  den  macedonischen  Kriegern  bis  an  die  Knöchel,  da  sie  den 
Persern  iu  ihrer  Flucht  auf  den  Pfaden  der  Vernichtung  nach- 
setzten. Hundert  und  neun  Mann  von  Alexanders  Reiterei  und 
neun  Fusskämpfer,  das  war  Alles,  was  auf  Alexanders  Seite 
beim  Widerstand  des  Perserheeres  fiel.  400,000  Bewaffnete 
und   zehnhundert   in  jedem  Tausend  und  fünfmal  zwanzig  in 


26  Text  und  Uebersetzung. 

clai  .  Ceithri  cét  mile  fer  n-armach  7  deich  cét  in  cech  mile  7 
150  cole  ficJiit  in  cech  chit  iss  ed  dorochair  ho  Persaib  isin  chath 
chétnsL. 

13.  Luid  Alaxandir  aithle  in  choscair  sin  iar  taispenad  na 
n-étgud  7  iar  n-aiream  na  iodb,  iar  tellach  na  scor,  iar  teclo- 
mad  set x   7  arnim,  co  rus  gaib  imnion  cathraig  diarbo  ainmni 

155  Gordiana  7  dianad  ainmm  Saraifir  indorsai.  Mor  slat  7  sinte  7 
esoircne  ro  búi  for  a  lár.  Mor  n-óir  7  argait  7  géamm  lógniar 
7  édaige  cecha  datha  contubertatar  esti.  Mor  do  dainib  saeraib 
sochenelaib  ro  marbad  for  a  lár  7  tucad  a  m-broit  esti. 

14.  Conid  iar  sin  hitcós  do  Alaxandir.    Dairies  oc  a  tliinol 
160  chathai  dó.     Conid  aire  sin  dochuaid  Alaxandir  i  n-uide  fotai 

i  n-aenló  .  i .  cóic  cét  staide  tar  sliab  Tauir  co  ranic  Tarsum. 
7    luid   iarom  iar  scis  moir  isin  sruth  dianad  ainmm  Cidnus 

jedem  Hundert,  das  ist,  was  auf  Seite  der  Perser  in  derselben 
Schlacht  fiel. 

13.  Nach  diesem  Siege  ging  Alexander,  nachdem  er  die  Ge- 
wänder hatte  zur  Schau  stellen,  die  Rüstungen  zählen,  die  Zelte 
aufnehmen  und  Schätze  und  Waffen  hatte  sammeln  lassen,  und 
belagerte  die  Stadt  Gordium,  welche  jetzt  Sardes  heisst.  Grosses 
Rauben  und  Plündern  und  Morden  fand  auf  ihrem  Boden  statt. 
Viel  Gold  und  Silber  und  Edelsteine  und  Gewänder  von  jeder 
Farbe  schleppten  sie  aus  ihr  fort.  Viele  edle  hochgeborene 
Männer  wurden  in  ihr  getödtet  und  aus  ihr  fort  in  Gefangen- 
schaft geführt. 

14.  Darauf  wurde  Alexander  gemeldet,  dass  Darius  ein  Heer 
gegen  ihn  sammle.  Und  er  zog  deshalb  in  einem  langen  Tage- 
marsch,  nämlich  500  Stadien,  über  das  Taurusgebirge  nach 
Tarsus.  Und  er  begab  sich  darauf  nach  grosser  Ermattung  in 
den  Fluss,  der  Cydnus  heisst,  einen  sehr  kalten  Strom,  und 
es  fehlte  wenig,  dass  die  Sehnen  seines  Körpers  sich  in  dem- 
selben zusammenzogen,  so  dass  der  Tod  ihm  davon  drohte. 
Das  aber  ist  es  was  Alexander  veranlasste,  diesen  Marsch  zu 


1  .  s  .  i.  saiget  Fcs. 


Text  und  Ucbersetzung.  27 

(aband  rofuar  esside)  co  m-ba  suaill  na  ro  chasaisseat  féthi  a 
cuirp  indte,  conus  falmastair  héc  de.  Is  ead  immoro  foruair 
do  klaxandir  in  t-uide  sea  do  denurn,  arna  ragbad  Dair1  co-  165 
nair  chuirngi  7  doirthe  na  Frigia  fair.  Is  he  lin  tanic  Dair 
don  cliath  thána/se  .  i .  tri  diet  [mile]  marcach.  Ros  la  hi  socht 
mor  meranain  klaxandir  in  slog  do  athtinol  do  Dhair  chuige 
iri  hathchathugwcZ. 

15.  Atbert  klaxandir  iaruni  fn'a2  muinntir:  „Roptar  lia  a  170 
rniiinnter  Dair  riarn  oldait  mo  muindter-sai  7  rón  brisem-ni  cath 
foraib."  Ron  sefnait  stuicc  7  orgáin  7  cuirnd  chathaige  and 
iarum  co  n-eracht  na  sloig  co'raile.  Tucthai  orrigai3  aille  eram- 
rai  ami  a  n-immchumdach  in  chatha  cechtardai.  Ron  batar 
and  errid  srólltai  sirecdai  co  n-immdenam  di  or  7  argat  7  di  175 
némaind  7    di  gémmaib  cecha  dathai  7  di  chenel  cecha  dathai 

machen,  damit  Darius  nämlich  nicht  den  Engpass  und  die 
von  Phrygien  gegen  ihn  einnähme.  Das  ist  die  Zahl,  mit  wel- 
cher Darius  zur  zweiten  Schlacht  heranrückte,  nämlich  an  Rei- 
tern 300  [000].  Alexander  verfiel  in  tiefes  Schweigen  dar- 
über, dass  Darius  ein  Heer  zu  erneutem  Kampfe  wider  ihn 
sammelte. 

Darauf  sprach  Alexander  zu  seinen  Leuten:  „Die  Leute 
des  Darius  waren  das  Mal  zuvor  zahlreicher  als  meine  Leute, 
und  wir  haben  den  Sieg  über  sie  gewonnen."  Darnach  Hess 
man  Trompeten  und  Pfeifen  und  Schlachthörner  ertönen  und 
die  Heere  erhoben  sich  gegen  einander.  Da  waren  schöne 
wundervolle  Kleider  zum  Schmucke  der  beiden  Heere  angelegt 
worden.  Da  waren  Gewänder  von  Atlas  und  Seide  mit  Ver- 
brämung von  Gold  und  Silber  und  Perlen  und  Gemmen  je- 
der Farbe   und  jeder  Art  Farbe  von  Edelsteinen.     Da  waren 


1  foruair  Alaxandir  do  Dair  in  t-uide  sea  arna  ragbad  Fes  Die 
Stelle  ist  so  unverständlich  und  gewiss  vom  Abschreiber  verdorben, 
dessen  Unaufmerksamkeit  an  dieser  Stelle  auch  durch  die  Lücke  hinter 
marcach  bezeugt  wird. 

2  fn'aa  Fcs. 

3  leg.  erradai? 


28  Text  und  Uebersetzung. 

leag  lógmar.    Ron  batar  and  luirechai  imnxlai  indeltai  7  cath- 
bairr  aille  forordai  imm  chennaib  na  curad  comrumach. 

16.  Ro  tuarcbad  claidib  7  caemscéith  7  gaei  gorminglassai 
180  sithrémra  sim-  [p.  206 b]   necha  7  sithlata  cruaide  cóicrinde  7 

nóirinde  7  saigde  cruaidgérai  cethareochracha  cúnidachtaigi  di 
or  7  argat.  Co  taidlead  in  t-áer  uaistib  dia  laindread  na  n- 
arm  n-ilbrecc  n-exaniail  i  11-uair  a  n-dibraicthe  forsna  cath- 
barraib  comthuaircnidib.  Ro  cummaid  cornsrnachtai  foraib  iar- 
185  um  ar  tideacht  na  slog  co'raile,  ar  bith  co  ro  gressid  7  co  ro 
forcanad  each  dib  a  múinntear. 

17.  Atbert  iantm  Dair  fria  inuinntir:  „Is  nár  dúib  cen  chal- 
mai  do  dénum"  ol  se  „a  firu  na  hAissia.  Ad  luatbai  bar  n- 
groige,1  adt  iranidai  bar  n-dhagairnrm,  ad  calmai  bar  curaid,  ad 

190  treoin   bar   fir.     Ruidleas   dib    in   tír  'g-ádathai   cosnani    7    is 
Persa  bar  leath  7  tachraid  forcéill  7  airem  daib  seanchassai  7 

viele  festgeschnallte  Harnische  und  schöne  ganz  goldene  Helme 
um  die  Häupter  der  streitbaren  Helden. 

16.  Es  wurden  Schwerter  und  schöne  Schilde  erhoben 
und  blaugrüne  sehr  feste  nägelbeschlagene  Lanzen  und  harte 
fünf-  und  neunspitzige  Wurfgeschosse  und  hartscharfe  Pfeile, 
vierkantig,  mit  Gold  und  Silber  verziert.  Es  erglänzte  die 
Luft  über  ihnen  von  dem  Scheine  der  vielbunten  mannigfachen 
Waffen,  da  sie  über  den  festgeschmiedeten  Helmen  geschwungen 
wurden.  Darauf  wurden  gegenseitige  Schmähreden  erhoben,  als 
die  Schaaren  gegen  einander  anrückten,  weil  jeder  von  ihnen 
seine  Leute  ermutigte  und  ermahnte. 

17.  Es  redete  Darius  zu  seinen  Leuten:  „Es  ist  euch  eine 
Schande  ohne  Mut  zu  handeln,"  sagte  er,  „ihr  Männer  Asiens. 
Eure  Rosse  sind  geschwind,  zahlreich  eure  guten  Waffen,  tapfer 
eure  Helden,  stark  eure  Mannen.  Euch  gehört  das  Land,  wel- 
ches ihr  im  Begriffe  steht  zu  verteidigen.  Persien  ist  euer,  da- 
von geben  euch  Zeugniss  und  Bericht  die  alten  Ueberlieferun- 
gen  und  Erzählungen  eures  Volkes  und  eurer  Fürsten  vor  euch. 
Es  steht  euch  die  Königsmacht  und  Alleinherrschaft  über  die 

1  groide  Fcs.    Ebenso  1.  254. 


Text  und  Uebersetzung.  29 

senscelai  bar  múinntire  7  bar  ceand  remaib.     Toich  dib  imm- 
pjVdacht    7    énrige   in  talman.     Batar  ruirtbig  bar  rig,   batar 
treóin   a  tóisig,  batar  goetbai  a  comairlid,  batar  londgairg  al- 
láitb   gaile,  batar  airrecbtaig  a  n-airrig  7  a  n-dhaigiir,  batar  195 
sátbaig  a  slóig.     0  ro  búi  Cir  mac  Dair  (is  he  ros  togail  Ba- 
bilóin    7    ros    gab   ardrigi  in   domain  for  tús   dib)   ni   decbaid 
fainde  nó  énirte  foraib  cusindiu.     Ros  atbrigsatar  ardrig  imm- 
dai  remaib  imm  chosnam  rigi  dib.     Ros  fallnatar  rigi  ruirthe- 
chai,  ros  failgetar  belgi  7  mendudai  7  cricbdoirsi  a  námut  dia  200 
reir.    Cir  mac  Dáir  for  tús  7  a  mac  iarom  .i.  Campaséis  mac 
Cir,  Nabgadón  7  Hostosbés  7  Hoccraius  7  Longuimánus  7  Dai- 
rius  a  mac  .  i .  Xerxes  7  Aimxerxes  mac  Hotbii.    Soetbar  atbar 
7    scanathar  dúib   inní  'g-adathái  cosnam.     Tucsat  hilar  cathai 
7   hirgaile  for  hilar  flaithe  7  rig  7  toisech  na  rig  sin  remaib.  205 
Ros   togailseat   cathrachai    7    hilchenelai   foil  uile  doman.     Ro 

Erde  zu.  Eure  Könige  waren  freigebig,  ihre  Feldherren  tapfer, 
ihre  Räte  weise,  mutigkühn  ihre  tapferen  Krieger,  ihre  Fürsten 
und  Helden  ,  ihre  Heeresschaaren  gesättigt.     Seit  den 

Zeiten  des  Cyrus,  Sohnes  des  Darius  (er  ist  es,  der  Babylon  zer- 
stört und  die  Königsherrschaft  über  die  Welt  zuerst  bei  euch  er- 
griffen hat),  ist  Schwäche  und  Kraftlosigkeit  nicht  über  euch  ge- 
kommen bis  heute.  Sie  entthronten  viele  Grosskönige  vor  euch, 
indem  sie  ihnen  die  Herrschaft  entrissen,  sie  beherrschten 

Königreiche,  sie  zerstörten  die  Strassen  und  Wohnsitze  und 
Grenztore  ihrer  Feinde  nach  ihrem  Belieben.  Cyrus,  der  Sohn 
des  Darius,  zuerst  und  sein  Sohn  darnach,  nämlich  Cambyses, 
Sohn  des  Cyrus,  Nebucadnezar  und  Hystaspes  und  Hoccraius  und 
Longinianus  und  Darius,  sein  Sohn,  nämlich  Xerxes  und  Arta- 
xerxes,  der  Sohn  des  Hothius.  Es  ist  die  Arbeit  eurer  Väter  und 
Grossväter,  die  ihr  jetzt  zu  verteidigen  im  Begriffe  steht.  Sie 
gewannen  eine  Menge  Schlachten  und  Kämpfe  über  viele  Für- 
sten und  Könige  und  die  Feldherren  dieser  Könige  vor  euch. 
Sie  vernichteten  Städte  und  viele  Völker  durch  die  ganze  Welt 
hin.  Ihre  Obersten  und  ihre  Verwalter  und  ihre  Steuerein- 
nehmer waren  bei  allen  Stämmen  und  Völkern  der  Erde.    Zins 


30  Text  und  Uebersetzung. 

batar  a  n-airig  7  a  rechtaire  7  a  cistoibgeoire  fo  chendada- 
ehaib  7  tuathaib  in  talman.  Tuctha  cisai  7  dligedai  0  feraib 
domain  do  rigu  na  Pers. 

210  18.  Cosnaid  bar  rige  fri  hechtrandaib.  Bid  andani  lib  beith 

fó  cliís  do  rig  eli  iar  m-beith  do  chách  fo  bar  eis  7  fó  bar 
n-dligeíZ  cose.  Mád  foraib  immoro  mébas,  traethfaither  bar 
catnzchai,  saethraigfit  bar  saerchlanda,  daerfaitliar  bar  mná, 
bar  mec,  bar  11-ingenai  iarna  m-breitb  a  n-gabalaib  7  a  n-dae- 

215  raib.  Berdait  echtraind  bar  n-ór  7  bar  n-argat,  bar  séoit,  bar 
máine,  bar  n-almai,  bar  i-indile,  mad  foraib  mébus."  Ba  di- 
máin  áino  do  Dhair  a  fqrceArú;  ár  búi  comairle  na  n-dee  [sic] 
n-dhéinmecb  7  a  thoictbe  fein  oc  brissead  fair.  Gressacht  Dair 
for  a  muintir  inn  sin. 

220  19.  Atbert  dino  Alaxandir  frin  Maicedondaib  tré  senchws  a 

curad  reimthechtacb  7   fri  slogaib  Eorpai 1  arcbénai :  „Cia  thri- 

und  Tribut  wurden  erhoben  von  den  Männern  der  Welt  für 
die  Könige  der  Perser. 

19.  Verteidigt  euer  Königreich  gegen  Fremdlinge!  Es  wird 
etwas  Seltenes  für  euch  sein,  einem  fremden  Könige  zinspflich- 
tig  zu  sein,  nachdem  bisher  Alle  unter  eurem  Zins  und  eurem 
Tribut  gestanden  haben.  Wenn  ihr  aber  geschlagen  werdet, 
so  werden  eure  Städte  überwältigt  werden,  so  werden  sie  eure 
Adelsgeschlechter  knechten,  eure  Weiber,  eure  Söhne,  eure  Töch- 
ter werden  entehrt  werden,  nachdem  man  sie  in  Gefangenschaft 
und  Knechtschaft  geworfen  hat.  Es  werden  Fremdlinge  euer 
Gold  und  Silber,  eure  Schätze  und  Reichthümer,  eure  Heerden 
und  euer  Vieh  davon  schleppen,  wenn  ihr  geschlagen  werdet." 
Umsonst  war  diese  Ermahnung  des  Darius;  denn  es  war  der 
Ratschluss  der  feindseligen  Götter  und  seines  eigenen  Schick- 
sals, dass  er  besiegt  werden  sollte.  Das  war  die  Ermahnung 
des  Darius  an  die  Seinigen. 

Alexander  dagegen  sprach  zu  seinen  Macedoniern,  indem 
er  von  ihren  vormaligen  Helden  erzählte,  und  zu  den  übrigen 
Heeresschaaren  Europas:  „Wenn  ihr  es  auch  versucht  zu  fliehen," 

1  neorpai  Fcs.     Vgl.  §  3:  bitirib  naineoil. 


Text  und  Ucbcrsetzung.  3  1 

alltai  teichead"  ol  se  „ni  focus  dib  bar  n-din.  Is  cian  co  bar 
ferandaib.  Bid  uaite  bar  n-airchi'sechtai,  bidt  ile  bar  námait. 
Fúrfait  bar  cuirp  coin  iar  cónghalaib  umaib.  Uallfaid  fidba- 
daig  uas  bar  silechaib.  No  forcraindfid  ethaide  ána  áerdai.  225 
Taetbsad  a  n-écaib  iar  rigregaib  rodúraib.  Fodémat  uacht  7 
gortai  7  iuimad  cecba  bimmnid  ria  n-daerbásaib  eítcbib  anaeb- 
daib  ilib,  mad  foraib  maideas.  Mad  remaib  immoro  bus  ráen 
roniadmai,  roindfitbí  fúdbai  feínded  fo  srethaib  óir  7  argait  7 
geánim  n-ilbrecc  n-éxama?7  7  leag  lógmar.  Immroindfithí  iar  220 
í'iidbu  na  feindead  sin  édgudai  srolldai  sirecdai,  bruidfithi  a  catra- 
chai  7  a  cendadachu.  Bud  for  bar  comus  a  catbcbarpait  co  feirt- 
sib  7  múinntendaib  óir  7  argaid.  Fogébthái  cuarsciatbu  áille  in- 
sagte er,  „ihr  habt  keinen  Schutz  in  der  Nähe.  Es  ist  weit 
bis  zu  euren  Ländern.  Wenige  werden  sein,  die  Erbarmen  mit 
euch  haben  werden,  zahlreich  dagegen  eure  Feinde.  Hunde 
werden  eure  Körper  ,  nachdem  sie  sich  darum  gestritten 

haben.  Sie  werden  Holz  auf  eure  Racepferden  laden.  Glän- 
zende Vögel  der  Luft  werden  euch  .  Sie  wer- 
den in  Todespein  geraten  nach  harten  Qualen.  Kälte  und 
Hunger  und  eine  Fülle  jeglicher  Drangsal  werden  sie  erdulden 
vor  vielen  schimpflichen  grässlichen  hässlichen  Todesqualen, 
wenn  ihr  euch  besiegen  lasst.  Wenn  ihr  dagegen  eine  ver- 
nichtende Niederlage  vor  euch  anrichtet,  so  würdet  ihr  die 
Rüstungen  der  Kriegshelden  unter  Haufen  von  Gold  und  Sil- 
ber und  vielbunten  Gemmen  mancher  Art  und  kostbaren  Ge- 
steinen unter  euch  verteilen.  Nach  den  Rüstungen  der  Kriegs- 
helden würdet  ihr  Gewänder  von  Atlas  und  Seide  unter  euch 
verteilen  und  ihre  Städte  und  Völkerschaften  in  Knechtschaft 
bringen.  Dann  würden  ihre  Kriegswagen  mit  Stangen  und  Jo- 
chen von  Gold  und  Silber  in  eurer  Gewalt  sein.  Ihr  würdet 
schöne  wunderbare  runde  Schilde  erlangen  durch  den  Verlust 
ihrer  schönhäuptigen  schmucken  Söhne.  Ihr  würdet  ihre  schönen 
ausgezeichneten  Frauen  und  Jungfrauen  unter  eure  Gewalt  brin- 
gen, viele  Völker  und  viele  Stämme  der 
Männer  der  Erde,   wenn  Niederlage  und  Vernichtung  vor  euch 


32  Text  und  Uebersetzung. 

gantu  co  n-esbaid  a  maccu  cendaillo  cúindachtaige.     Tairberfithí 

235  a  mná  7  a  n-ingena  áille  examhla  fo  bar  fogail.  Ni  con  fogail 
hilltuathai  7  hilaicme  fear  talrnan,  mad  remaib  bus  raen  7  hus 
ruathar.  Rossia  clú  7  erdraccus  bar  n-gaiscid  co  hum  in  tal- 
rnan. Mérdaid  bar  scelai  co  deiriud  betha,  mat  coscrach  on 
cbatb  sa."    Aithesc  Alaxandir  ind  sin. 

240  [p.  207 a]    20.  Is  and  sin  tra  ro  eirgetar  Meadai  7  Persai  7 

Pairthi  indscuchad  do  na  slogaib  nertmaraib  náimdémlaib  ailib, 
co  n-dernsat  m-buailid  m-bodbdai  do  sondaigib  sciath  n-illda- 
tbacb  n-examail  dianecbtar  cbatba.  Dobidgsat  al-lámu  luathés- 
caide  da  saigetbolcaib,  co  ros  laiseat  a  saithe  saigcd  sitbremur 

245  séimneacb  frisin  múirnd  moir  Maicedondai.  Ro  frithseat  iarom 
laitb  gaile  na  n-Grcg  in  pita  ádbul  erimmdai  sin  na  saiget  fo 
cbrislaigib  a  sciatb  scellbolcach.  Ro  latmigseat  curu  imm  na 
catbaib  cecbtardai  marcslog  mordrong  in  pbopail  Persecdai  7 
dirmandai  aigthide  na  tuatb  Tesaldai.    Atrimead  filid  na  n-Grt'g 

250  comtis  aencbuirp  do  na  marcacbaib  Tesaldaib  fria  n-ecbaib  ar 
deine  7  atblaime  a  marcachais. 

einbergebt.  Der  Rubm  und  der  Glanz  eurer  Tapferkeit  wird 
bis  an  die  Grenzen  der  Erde  gelangen.  Die  Erzählungen  vou 
euch  werden  bis  an  das  Ende  der  Welt  dauern,  wenn  ihr  sieg- 
reich aus  dieser  Schlacht  hervorgeht."  Das  war  die  Anrede 
Alexanders. 

20.  Jetzt  erhoben  sich  die  Meder  und  Perser  und  Partner 
und  rückten  gegen  die  starken  Feindesschaaren  an,  und  sie  mach- 
ten ein  furchtbares  Gehäge  aus  den  Mauern  der  vielfarbigen 
mannigfachen  Schilde  aussen  um  die  Schlachtreihe  herum.  Sie 
sandten  ihre  unermüdlichen  Hände  nach  ihren  Köchern  und 
schickten  einen  Schwärm  von  starken  festgefügten  Pfeilen  gegen 
den  grossen  macedonischen  Heereshaufen.  Die  tapferen  Grie- 
chenhelden begegneten  diesem  furchtbaren  zahlreichen  Schwärm 
von  Pfeilen  unter  den  Rändern  ihrer  hohlen  Schilde.  Die  gross- 
haufige  Reiterschaar  des  Perservolkes  und  die  fürchterlichen 
Schwärme  der  thessalischen  Völker  umkreisten  die  beiden 
Schlachthaufen.     Es    erzählen    die   Sänger    der   Griechen,    dass 


Text  und  Uobersetzung.  33 

21.  Ro  batar  cuirp  clmratai  chneisgclai  erdracca  ilcrecht- 
naigthe  for  echaib  ánaib  ardchendaib.  Ro  snigseat  sruaman- 
dai  snédi  saerfolai  dar  curpu  grinde  gelgabarghroige  7  cech 
dath  bis  for  echaib.  Aráide  ró  cloiseat  dírmand  na  tuath  255 
Tesaldai  forsin  marcsluag  Persecdai.  Ros  cómraicseat  na  sloíg 
diáirmide  imm  na  rigu  cecbtardai  iar  tain.  Beag  na  ros 
bris  in  talum  fó  a  cossaib  7  na  ros  lass  in  t-aer  naistib  do 
hilghemaib  7  do  tbeachtaib  cocha  dathai  7  do  na  guthbuin- 
dedaib  órdaib  7  argait  7  do  na  sciathaio  comthinoltaib  ho  260 
gemaib  carrmogail  7  do  na  gáib  cómgaibthib.  Condrecait  a 
n-aenthuarcain  and  sin.  Sochaide  fprfuirim  a  buille  bi  ceand 
araile  in  dú  sin.  Dollotar  iar  sin  láith  gaile  7  errid  7  cath- 
milid  itir  na  cathaib  don  t-slog  checbtardai.  Doradsat  a  n- 
esimul    7    a   cáinduthracht   for  beolu   ar-rig,    comtís  corcardai  265 

die  thessalischen  Reiter  éin  Körper  gewesen  seien  mit  ihren 
Rossen  wegen  der  Geschwindigkeit  und  Geschicklichkeit  ihrer 
Reiterkunst. 

21.  Es  waren  weisshäutige  herrliche  Heldenleiber  mit  vielen 
Wunden  bedeckt  auf  den  glänzenden  hochhäuptigen  Rossen. 
Feine  Ströme  edlen  Blutes  rieselten  über  die  schönen  Kör- 
per der  Schimmel  und  all  der  andersfarbigen  Rosse.1  Indes- 
sen warfen  die  Schwärme  der  thessalischen  Völker  die  per- 
sische Reiterschaar  über  den  Haufen.  Es  trafen  darauf  die 
zahllosen  Schaaren  um  die  beiden  Könige  zusammen.  Fast  barst 
die  Erde  unter  ihren  Füssen  und  entflammte  die  Luft  über 
ihnen  von  den  vielen  Edelsteinen  und  Gewändern  jeglicher 
Farbe  und  von  den  goldenen  und  silbernen  Trompeten  und  von 
den  Schilden,  welche  mit  Karfunkelsteinen  besetzt  waren,  und 
von  den  festgefügten  Lanzen.  Da  treffen  sie  in  einem  Zusam- 
menschlagen auf  einander.  Mancher  erteilte  da  seine  Schläge 
dem  andern  aufs  Haupt.  Darauf  gingen  tapfere  Streiter  und 
Wagenkämpfer  und  Kriegsleute  zwischen  die  Schlachtreihen  der 
beiden  Heere.  Sie  zeigten  ihre  Ergebenheit  und  ihr  Wolwollen 
I  vor  den  Augen  ihrer  Könige,  bis  die  Schilde  der  Helden  von 
1  Wörtlich:  und  jede  Farbe,  welche  auf  Rossen  ist. 


34  Text  und  Uebersetzung. 

scéith  na  curad  don  chrú  chrólindtig.  Ro  clos  telgubai  tromm 
tócthinach  tré  nert  n-immfbrrain  na  curad  cómramach  cétna,  7 
ros  taethsat  cuirp  na  caemchurad  sin  do  chloidmib  fcocliraib 
faebrachaib  in  dú  sin. 

270  22.    Ro  danimnaid  7   ro  slechtaid  saermilid  and  sin.     Ro 

tuarcbaid  trornmgressa  for  sciathaib  7  boccoitib  and  sin  a  lá- 
maib  laech  lainithenach.  Ro  foilgead  pop«?  Persecdai  do  lámaib 
na  n-gormlaecli  n-Gre'gdai  an  inbuid  sin.  Ro  faillsig  each  a 
nert,  a  brig,  a  chumachtai3  for  bélaib  a  cind  7  a  tigemad.    Ros 

275  nertsat  rig  7  oirig  7  ánraid,  tuirc  7  taisig  7  trebaind  in  catli 
sin  do  dib  letliib.  Acht  nirba  tarba  tra  do  Dhair  a  gressacht 
for  a  múinntir.  Ro  mebaid  fair  7  for  a  slogaib  na  hAissia 
co  torchradar  a  n-airdrigu  uili  isin  chath  sin.  Térnai  Dair 
dino  iarna  guin. 

280  23.  Ro  gaibthea  la  hMaxandir  amal  ro  geall  dia  torgaib  i 

dem  todbringenden  Blute  purpurn  gefärbt  waren.  Man  ver- 
nahm schweres  leises  Gestöhn  durch  die  Kraft  des  Ansturms 
derselben  streitbaren  Helden  und  die  Leiber  der  schönen  Hel- 
den fielen  daselbst  von  den  wilden  schneidigen  Schwertern. 

22.  Da  wurden  edle  Krieger  gefesselt  und  geschlagen.  Da 
wurden  wuchtige  Angriffe  auf  Schilde  und  Schildbuckel  aus  den 
Händen  gewandter  Krieger  gemacht.  Da  wurde  das  Perservolk 
von  den  Händen  der  ruhmreichen  Griechenkrieger  zu  Boden  ge- 
worfen. Ein  Jeder  zeigte  seine  Kraft,  seine  Stärke,  seine  Macht 
vor  den  Augen  seines  Oberhauptes  und  seiner  Herren.  Könige 
und  Fürsten  und  Kriegsherren,  Prinzen  und  Feldherren  und 
Tribunen  feuerten  den  Kampf  von  beiden  Seiten  an.  Aber 
nichts  nützte  es  dem  Darius,  dass  er  seine  Leute  antrieb.  Er 
und  seine  asiatischen  Schaaren  wurden  geschlagen  und  alle  ihre 
Grosskönige  fielen  in  der  Schlacht.  Darius  aber  entkam  mit 
einer  Wunde. 

23.  Sie  wurden  von  Alexander  geschlagen,  wie  er  es  seinen 
Fürsten  in  Dium,  der  macedonischen  Hauptstadt,  versprochen 


'  chumachai  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  35 

n-Dio  ciunn1  Maicecloudai.  Dorónad  slóig  íiiliina  7  búidne  be- 
cai  do  morslogaib  na  hAissia  7  na  Vers  7  sluaig  Eorpa2  oc  a 
slaide.  Nis  bui  cad  na  ossad  for  a  n-esorcain  sin.  Docomor- 
tatar  aigthe  aille  oicthigcrnd  hir-raenaib  in  rómadrna  sin.  Do- 
rochratar  tri  chét  airig  and  7  cethir  fichit  mile  fear  n-armach  285 
do  thraigthechaib  atfét  Órus  do  tbuitim  and.  Deich  mile  tra 
do  marcachaib  7  dá  fichit  mile  do  augathaigib.  Ba  si  ami  di- 
gbail  slóig  Aissia  7  Vers.  Is  ead  dino  adfet  in  fear  cétna.  .  i . 
Órus  tricha  ar  chét  do  traigthechaib  7  cét  cóica  marcach,  ba 
si  ind  sin  digbail  sloig  Alaxandir.  290 

24.  Ro  siachtadar  tra  aendbáine  asin  máidm  sin  docbum  na 
scor  7  longport  na  Vers  dii  a  m-ba  Dair,  a  sruithe  7  a  sean- 
oire  7  a  rigna  rocbaema  7  mec  7  ingena  na  Vers.  Imcbomar- 
car  scéla  díb.  „Nis  fileat  scéla  maitbe  lind,"  ol  siat  „acht  tair- 
nic  flaithes  Vers  co  brátb.  Ro  laad  ár  a  rig  7  a  rotbaiseach.  295 
At  lia  a  mairb   7  a  n-irgabaig  oldáit  a  m-bii.     Ni  gaibeat  fir 

hatte.  Es  wurden  winzige  Schaaren  und  kleine  Häuflein  aus 
den  grossen  Heeren  Asiens  und  Persiens  gemacht  und  die  Heere 
Europas  vernichteten  sie.  Da  gab  es  keine  Frist,  keine  Gnade 
bei  diesem  ihren  Dreinhauen.  Sie  zerhieben  die  schönen  Ge- 
sichter der  Jungherren  auf  den  Pfaden  dieser  gewaltigen  Ver- 
nichtung. Es  fielen  300  Fürsten,  und  80,000  Bewaffnete  von 
den  Fusstruppen  sind  dort  gefallen,  wie  Orosius  berichtet  hat; 
ferner  10,000  Reiter  und  40,000  Gefangene.  Das  war  der  Ver- 
lust des  asiatischen  und  persischen  Heeres.  Dies  aber  ist,  was 
derselbe  Mann,  Orosius  nämlich,  berichtet  hat,  130  Fusskämpfer 
und  150  Reiter,  das  war  der  Verlust  in  Alexanders  Heere. 

24.  Es  entkamen  aber  einige  Leute  aus  dieser  Niederlage 
nach  den  Zelten  und  dem  Lager  der  Perser,  wo  Darius  mit  den 
Weisen  und  Aeltesten  und  den  wunderschönen  Königinnen  und 
den  Söhnen  und  Töchtern  der  Perser  sich  befand.  Man  be- 
fragte sie  um  Botschaft.  „Keine  gute  Botschaft  ist  es,  die  wir 
bringen,"  sagten   sie,  „sondern  zu  Ende   ist   es  mit   der  Herr- 


indiociun  Fcs.  2  neorpa  Fcs. 


36  Text  und  Uebersetzung. 

thalman  fri  hklaxandir.  Is  tromsceo  accais  7  duabais  7  neime 
for  cech  n-aen  dia  tic  fris;  ar  [p.  207 b:]  ata  a  dhia  mar  aen 
fris.     Is    immdai    sond   tuairgue  irgaile   7   cathluau  cathaise  7 

300  airig  ardchathai  7  airsid  '  immbualtai  7  laech  londgarg  ina  fiad- 
naise.  Ríícsa  do  süogaib  iu  domain  marcslóg  na  tuaithe  Tesal- 
dai  cenmothá  mormúirnd  na  mílead  Maicedondai.  Beac  a  es- 
baid  na  a  dígbail  hi  f recur  na  hi  frithguin  isna  díb  cathaib 
si,  7  a  míadamlatai  7  a  inocbala  oc  lethad  fón  m-bith." 

305  25.  Ní  con  tarnic  doib  deiread  a  m-briathar  do  rád,  in  tan 

con  faccutar  dírmandai  diairmide  na  marcach  Tesaldai  7  na 
míled  Maicedónda  oc  dirgad  chucca  for  a  slicht.  Ron  bui  gol 
7   mairg   7    crith  7   iachtad  and  sin  frisna  scoraib  sin  na  Pers. 

schaft  der  Perser  auf  ewig. 2  Ihre  Könige  und  Feldherren  sind 
unterlegen;  ihre  Toten  und  Gefangenen  sind  mehr  als  ihre 
Lebendigen.  Die  Männer  der  Erde  vermögen  nichts  wider 
Alexander.  Eine  schwere  Fülle  von  Leid  und  Unglück  und 
Verderben  ist  auf  Jedem,  wenn  er  gegen  ihn  zieht;  denn  sein 
Gott  ist  mit  ihm.  Zahlreich  sind  die  Schlachtreihen  zermalmen- 
den Keulen  und  die  Kampf  lichter  (?)  und 
die  Führer  der  stolzen  Kriegsschaar  und  die  Veteranen  des 
Dreinschlagens  und  die  grimmigkühne  11  Kriegshelden  in  seiner 
Gegenwart.  Vor  den  Heeren  der  Welt  zeichnet  sich  aus  die 
Reiterschaar  des  thessalischen  Volkes,  ohne  den  grossen  Heeres- 
haufen der  macedonischen  Truppen.  Gering  ist  sein  Verlust 
oder  seine  Einbusse  beim  Widerstand  oder  Widerstreit  in  diesen 
beiden  Schlachten,  und  seine  Herrlichkeit  und  sein  Ruhm  reicht 
über  die  Welt". 

25.  Noch  hatten  sie  ihre  Worte  nicht  zu  Ende  geredet, 
als  sie  die  zahllosen  Schwärme  der  thessalischen  Reiter  und 
der  macedonischen  Krieger  in  ihrer  Verfolgung  gerade  auf  sich 
zukommen  sahen.  Da  entstand  Jammern  und  Wehgeschrei  und 
Zittern  und  Heulen  in  den  Zelten  der  Perser;  der  eine  in 
Kummer  und  Jammer  über  seine  Freunde  und  seine  Familie, 


airsig  Fcs.  -  Wörtlich:  bis  zum  jüngsten  Gericht. 


Text  und  Uebersetzung.  37 

Áill  fri  cumaid  7  cáinead  a  carat  7  a  muindtire,  aill  clc  fri 
teichead  7  tindénus.  Ni  ba  tarba  tra  in  teichcd  sin  7  in  gol-  310 
inairg.  Ros  timchell  tra  druing  dícfeowndircleach  na  n-dírmand 
Tcsaldai  7  na  marcach  Maicedondai  iat.  Ro  gabad  tra  rigan 
in  airdrig  7  a  mathair  7  a  síur  7  a  dí  ingin  lco.  Batar  imm- 
dai  saerchlanda  ann  i  n-aurgabalaib.  Batar  hile  aigthe  áille 
óicthigeamda  and  fó  daire  7  dogaillsi.  Ba  hinimdai  sruith-  315 
seanoir  saercheneoil  hi  forcumal  ann  in  tan  sin.  Ro  batar  mcc 
7  ingona  saerchland  socheneoil  hi  longport  na  n-Greg  fo  daire 
7  dim[i]ad  an  inbaid  sin. 

26.  Targaid  iar  sin  Dair  leath  a  rigi  7  a  flaithemnais  do 
Alaxandir     dar  ceand  a  broito  7   a  duinc  gabalai,    7   ni  tucad  320 
dó.     Targaid   dino  ar  a  m&tkair   7   ar  a  mnái  7  ar  a  siair  7 
ar  a  di  ingein   intsaindrud,   7    nis   fuair.     „Moo   Hum   uile"  ol 
Alaxandir.    Mor  n-oir  7  n-argait  7  leag  lógmar  7  gémm  n-ill- 

der  andere  in  Flucht  und  Hast.  Aber  dieses  Fliehen  und 
Wehklagen  nützte  nichts.  Die  erbarmungslosen  Schaaren  der 
thessalischen  Schwärme  und  der  macedonischen  Reiter  umzin- 
gelten sie.  Da  wurde  die  Königin  des  Grosskönigs  und  seine 
Mutter  und  seine  Schwester  und  seine  zwei  Töchter  von  ihnen 
gefangen  genommen.  Mancher  hochgeborene  Mann  geriet  da 
in  Gefangenschaft.  Manches  schöne  jungherrliche  Gesicht  war 
da  unter  Knechtschaft  und  Betrübniss.  Zahlreiche  vornehme 
Greise  kamen  da  zu  dieser  Zeit  in  Sklaverei.  Söhne  und  Töch- 
ter adliger  hochgeborener  Geschlechter  waren  da  in  dem  Lager 
der  Griechen  in  Knechtschaft  und  Entehrung. 

26.  Darius  bietet  darauf  dem  Alexander  die  Hälfte  seines 
Königreichs  und  seiner  Herrschaft  für  seine  gefangenen  Leute 
an^aber  es  wurde  ihm  nicht  gewährt.  Er  bietet  dann  (das-  / 
selbe)  für  seine  Mutter  und  seine  Gattin  und  seine  Schwester 
und  seine  beiden  Töchter  besonders,  aber  er  erhielt  sie  nicht. 
„Das  ganze  ist  mir  mehr  wert,"  sagte  Alexander.  Eine  Menge 
Goldes  und  Silbers  und  Edelsteine  und  vielfarbiger  Gemmen 
nahm  Alexander  daselbst  in  den  Zelten  und  dem  Lager  der 
Perser  fort.    Viele  schöngeschmücktc  Gewänder  nahmen  sie  mit 


38  Text  und  Uebersetzuug. 

(lhatliach  ros  gut  Alaxandir  in  dú  sin  i  scoraib  7  i  longport 
325  na  Vers.  Mor  n-eirriacl  cacm  cúmclaigtlie  dornbertsat  loo.  Mor 
do  lestraib  óir  7  axgait  tucsat  laich  luathfasaig  0  na  sco- 
raib rigdaib1  sin  Dair.  On  uair  tra  na  fuair  Dair  aissiuc  a 
múinntire  bo  Alaxandir  forfuacair  in  treas  catb  fair.  7  faidis 
Alaxandir  colléic  in  primthaiseacb  .  i .  Parmenión  do  airicbill 
330  7  do  airitin  for  in  coblacb  Persecda.  Luid  Alaxandir  fessin 
isin  Moab  n-gainemdai  no  isin  Ioib  qui  mtius  est  [?]  co  fuair 
tairmeasc  in  cbatba.  Socbaide  tra  forsa  ra  gaib  sogaill  a  nirt 
7  a  cumacbtai.  Ron  basaig  na  rigu  7  na  taisccbu  tancatar 
iua  agaid.  Ro  tbogail  Tecthir  7  Sidoin  7  Cartaccin,  7  ni  ros 
335  cabair  freiscwsa  cairdine  na  n-Aitbenstu,  ciarba  buadib  a  bu- 
liadtts.  Ro  airg  Sicil  7  Ródain  7  inis  bEig  7  Eigipt  7  dorat 
niaelteined  tar  billtuatbaib  Aissia.  Cona.d  and  sin  ro  garad 
cbuige  sacart  hidaltaige2  in  Ióib  grianda  dia  acallaim.  Nad- 
bert-side  ina  cpistil  fris  acht  ni  bud  maitb  leis.     Ar  is  demin 

sieb.  Viele  goldene  und  silberne  Gefässe  nahmen  die  hand- 
schnellen Krieger  aus  den  königlichen  Zelten  des  Darius.  Als 
nun  Darius  die  Auslieferung  der  Seinigen  nicht  von  Alexan- 
der erlangte,  verkündete  er  den  dritten  Kampf  gegen  ibn.  Und 
es  schickte  Alexander  alsbald  den  obersten  Feldherrn  Parme- 
nion,  die  persische  Flotte  anzugreifen  und  wegzunehmen.  Alex- 
ander selbst  begab  sich  nach  dem  sandigen  Moab  oder  zum 
Juppiter  Gar  viele  ergriff 

seiner  Macht  und  Gewalt.  Er  tötete  die  Könige  und  Feld- 
herren, welche  gegen  ihn  zogen.  Er  zerstörte  Tyrus  und  Sidon 
und  Carthago,  und  nichts  half  ihnen  das  Hoffen  auf  die  Freund- 
schaft der  Athener,  obschon  ihr  Ursprung  von  ihnen  herrührte. 
Er  verwüstete  Sicilien  und  Rhodus  und  die  Insel  Aegina(?)3 
und  Aegypten  und  über  viele 

Völker  Asiens.  Dann  wurde  der  Priester  des  Tempels  des 
Sonnen -Juppiter  zu  einer  Unterredung  zu  ihm  berufen.  Die- 
ser  sagte    ihm    in  seinem  Briefe  nichts  als  was  ihm  gefallen 

1  rigaib  Fcs.  2  liidaltaig  Fcs. 

3  Vgl.  Céssair  ar  hur  mara  hEíg.     LL.  p.  135b. 


Text  und  Uebersetzung.  39 

la  hMaxandir  fein  a  imthcchta.  Conicl  and  sin  ro  cúmdaiged  340 
la  hAlaxandir  .  i .  Alexandria  cíuitas  i  n-Eigep^acdaib  srotha 
Niuil.  Is  esti-side  tuargaibseat  na  hairdrig  oirmitneclia  oird- 
nige  diarbó  bainmm  Vrotolomeus  .  i .  Protolomews  ainrnm  cecb 
fir  dib  i  n-diad  araile  .  i .  Protolomews  Fisicon,  Protolomeus 
Alexander,  Protolomews  NactMsarnrén,  Protoloméus  Diuítiws,  Pro-  345 
tolometís  Vúopator,  Cleopatra,  Protolonie^s  Dionisius. 

27.  Ro  búi  Alaxandir  hlmdain  lan  oc  sruth  Michuil  icon  Prfsc.  Perfeg. 
chathraig  dianid  ainm  Débritai  hi  fail  in  tobair  ingnáith  dianad 
aisto  óigread  in  cech  lo  7  fiuchas  ar  theas  in  cecb  óidcbe.  Tanic 
renii  iar  sin  hi  cómdáil  in  chatha  Persecdai  .  i .  in  tress  cath.  oros.  111. 17. 
Ic  Tarsum  Silia  ro  ferad  in  cath  sa.  Isin  chath  déidenach1  sa 
trá  ro  scarad  Pers2  fria  rigi  in  domain.  Tanic  äino  Dair  mór 
don  leith  elo  dochúm  in  chatha  sin  .  i .  cethri  mile  traigthech  7 
cét  mile  marcach  ba  he  sin  a  lín. 

würde.  Denn  Alexander  selbst  war  sich  über  seine  Züge  klar. 
Da  wurde  die  Stadt  Alexandria  in  Aegypten  am  Flusse  Nil 
von  Alexander  gebaut.  Aus  dieser  erhoben  sich  die  erlauch- 
ten würdevollen  Grosskönige,  welche  Ptolemäus  hiessen,  d.  h. 
Ptolemäus  war  der  Name  eines  Jeden  von  ihnen  nach  einander, 
nämlich  Ptolemäus  Physcon,  Ptolemäus  Alexander,  Ptolemäus 
Nactusamren  (?),  Ptolemäus  Divitius,  Ptolemäus  Philadelpbus, 
Cleopatra,  Ptolemäus  Dionysius. 

27.  Alexander  blieb  ein  volles  Jabr  am  Flusse  Nuchul  bei 
der  Stadt,  welche  Debritae  heisst,  in  der  Nähe  der  wunderbaren 
Quelle,  deren  Natur  es  ist,  jeden  Tag  zu  Eis  zu  werden  und 
die  jede  Nacht  vor  Hitze  siedet.  Darauf  rückte  er  vorwärts, 
das  persische  Heer  zu  treffen.  Das  war  die  dritte  Schlacht, 
die  bei  Tarsus  in  Cilicien  geschlagen  wurde.  In  dieser  letzten 
Schlacht  wurde  Persien  seiner  Herrschaft  über  die  Welt  be- 
raubt. Darius  der  Grosse  kam  von  der  andern  Seite  zu  dieser 
Schlacht  gezogen,  4000  Fusstruppen  und  100,000  Reiter,  das 
war  seine  Zahl. 


déigenach  Fcs.        a  Persa  mit  punctum  delens  unter  dem  a  Fcs. 


40  Text  und  Ucbersetzung. 

355  28.    Ro  ferad  in  cath  sin  co  trén  7  co  calina.     Ba  teand 

[p.  208 a:]  tuargain  tuag  for  trenferaib  na  Pers,  txmal  trascraid 
slóig  do  clieín  réid  rossa  do  thuagaib  rogéra,  no  amal  tim- 
saigit  oic  athlmna  ceatra  for  carrcib  co  c&ewlucht  cruaid,  is 
áuúahl  sin  fo>  ruidbither  mordruing  na  M&icedondai  tuatha  de- 

3G0  roili  na  Pers.  Ferr  tra  la  Persa  a  m-bás  oltás  a  m-bethu  fó 
mebail.  Doráegu  cid  in  rignía  ronertniar  .  i .  Dair  fessin  a  bás 
seek  a  beihaid.  Ar  roptar  lire  renna  ninie  7  gainem  mara  7 
duille  feda  buind  íri  niédi  7  médi  fro  bunnu  do  Persu  7  fuilt 
dia  cennaib  ac  a  tanmad. 

365  29.    Isin  cath  sa  tra  dorochair  uile  bnge  7  cumac7^a  na 

liAissia.  Isin  cath  sa  tra  ro  tairberead  Persa  fó  mam  dáire  7 
docraite.  Isin  cath  sa  ro  gab  sat  Maicerfo ndai  mewma  7  miadam- 
\aclit  al-los  a  nirt  7  m'rt  a  rig  .  i .  Alaxand ir.  Isin  cath  sa 
roptar   cisaig  fir  betha  do  A\axandir  cus'm  forind  oirtheraig. 

28.  Diese  Schlacht  wurde  tapfer  uud  mutig  geschlagen. 
Fest  fielen  die  Axthiebe  auf  die  persischen  Tapferen,  wie  Schaa- 
ren  mit  gewaltig  scharfen  Aexten  von  weitem 

Wälder  fällen,  oder  wie  geschickte  Jünglinge  Vieh  auf  den 
Felsen  zusammentreiben  so  hieben  die 

grossen  Haufen  der  Macedonier  die  schwachen  Völker  der  Per- 
ser nieder.  Die  Perser  aber  wollten  lieber  sterben  als  in 
Schande  leben.  Auch  der  starke  Königsheld,  Darius  selber,  zog 
den  Tod  dem  Leben  vor.  Denn  zahlreicher  als  die  Sterne  des 
Himmels  und  der  Sand  des  Meeres  und  die  Blätter  des  Waldes 
waren  die  Sohlen  an  den  Nacken  und  die  Nacken  an  den 
Sohlen  der  Perser,  und  die  Haare  abgeschnitten  von  ihren 
Köpfen. 

29.  In  dieser  Schlacht  fiel  die  ganze  Stärke  und  Macht 
Asiens.  In  dieser  Schlacht  wurde  Persien  unter  das  Joch  der 
Knechtschaft  und  Schmach  gezwungen.  In  dieser  Schlacht  ergriff 
Stolz  und  Uebermuth  die  Macedonier  ob  ihrer  eigenen  Kraft  und 
der  Kraft  ihres  Königs  Alexander.  In  dieser  Schlacht  wurden 
die  Männer  der  Welt  Alexander  tributpflichtig  bis  zu  den  Leu- 
ten des  Ostens.    Dies  ist  die  Schlacht,  welche  Furcht  vor  Alex- 


Text  und  Uebersetzimg.  41 

Is  e  iu  cath  sa  forácaib  uainuu  Alaxandir  for  in  uile  doman.  370 
Is  e  in  cath  sa  tra  tall  frescisin  saeri  7  somewma  on  uli  tliua- 
thaib  hoirrtheracluíé&.  Is  e  in  cath  sa  dorat  each  síd  ó  ende 
7  6  meiimsLva.  do  Alaxandir.  Is  e  in  cath  sa  ro  thimsaig 
tecMa  fer  talmrm  do  buideclms  7  do  bewnaehad!  Alaxandir  as 
ccch  aird  iar  maidmm  rerni  for  Dhair  cona,  Persu  7  iarna  di-  375 
bert  iarom. 

30.  TW  laa  tricliat  do  Alaxandir  cona  slog  ic  róind  in  fiiidb 
7  in  dibaid  Persecda.  Ba  deithbir  ciamad  iota  no  bethí  ic  á 
roind,  fo  bith  ro  dibad  sochaide  iinpu.  Ba  nior  rig  ronertmar 
7  toisech  7  trgbund  rodus  tinoil  tn'a  iumforr&n  íor  náimtib  380 
nertmara.  Ba  mor  tuath  7  cennadach  rotws  tuillsot  fo  chisaib 
7  bés  7  dán  7  áliged  dóib.  Mor  cath  coninart  7  dúine  n-dain- 
gen  ros  croithset  fna  tuiller?.  Mor  cintach  cumrechtsich  7  cim- 
bidi  7  carcmch  ro  icsat  pianu  in  bliadna  [?]  a  sainti  7  a  said- 
hriugthe   a  seanchatraig  na  Pers.     Mor  machfad  7   cnead  ros  385 

ander  über  der  ganzen  Welt  zurückliess.  Dies  ist  die  Schlacht, 
welche  allen  Völkern  des  Ostens  die  Hoffnung  auf  Freiheit  und 
Freude  abschnitt.  Dies  ist  die  Schlacht,  welche  Alexander  jeg- 
liche Ruhe  im  Herzen  und  im  Sinne  gewährte.  Dies  ist  die 
Schlacht,  welche  Abgesandte  von  den  Männern  der  Erde  aus 
allen  Gegenden  zusammenbrachte,  Alexander  Dank  und  Segens- 
grass zu  bringen  nach  der  Niederlage  des  Darius  mit  seinen 
Persern  vor  ihm  und  nach  seiner  Vertreibung  darauf. 

30.  Drei  und  dreissig  Tage  verweilte  Alexander  mit  sei- 
nem Heere  beim  Verteilen  der  Rüstungen  und  der  persischen 
Beute.  Das  war  natürlich,  obgleich  sie  so  lange  bei  der  Ver- 
teilung waren,  da  eine  grosse  Menge  um  sie  herum  vernichtet 
war.  Viele  starke  Könige  und  Feldherren  und  Tribunen  hatte 
er  durch  seinen  Sieg  über  die  starken  Feinde  versammelt.  Viele 
Völker  und  Stämme  hatten  sie  unter  Zins  gebracht  und  Steuer 
und  Botmässigkeit  und  Tribut  von  ihnen  erhoben.  Viele  starke 
Heere  und  feste  Burgen  hatten  sie  zerstört,  um  ihn  (den  Tri- 
but) einzuernten.  Mancher  Schuldige,  Gefesselte  und  Gefangene 
und  Eingekerkerte  verbüsste  Strafen  für  seine  Hab- 


12  Text  und  Uebersetzung. 

laiset  cumreektaige  na  Pers  oc  imaicsin  na  sét  somáinech  sin 
ic  a  comroind  dia  náinitib.  Mor  n-guba  7  n-dérfadaig  dorigen- 
sat  híimúracJda,  ua  Pers  ic  décsin  fuidb  7  díhaid  a  rig  7  a  rofer 
ic  a  comroind.    Mor  lámchoinart  7  láimglés  n-exaru<w7  fógensat 

390  cumaZa  7  athir/  na  Pers  fn'a  n-danmacl.  Mor  n-gol  7  mairg  7 
n-derchainte  dorónsat  a  n-élothaig  Pers  ro  batar  i  n-aillib  7 
slebtib  7  dromaib  7  dithreba.  Mor  m-borrjad  7  brige  ro  lin- 
sat  muintir  Alaxandir  tri  comroind  na  set  somainecb.  Mor 
n-alku(Z  7  inocbalai  ros  gab  Alaxandir  fén  oc  fégud  á  mwmtire. 

395  Mor  do  ratlmgud  7  macldad  7  mothug/ííZ  dorónsat  rigdruing 
na  miled  Mnicedondai  7  forflatbi  fer  n-Gre'g  batar  i  fail  Alax- 
andir  oc  imfacsin  na  set  sin.  Ba  deitbbir  ón,  ár  batar  seoit 
áillo  inganta  aim  i  cathracbaio1  for  aird. 

sucht  und  seinen  Reichtum  aus  der  alten  Perserstadt.  Grosses 
Staunen  und  Seufzen  begannen  die  Gefesselten  der  Perser,  da 
sie  sahen,  wie  diese  reichen  Schätze  von  den  Feinden  verteilt 
wurden.  Grosses  Seufzen  und  Weinen  erhoben  die  Weiber  der 
Perser,  da  sie  die  Verteilung  der  Rüstungen  und  der  Beute 
ihres  Königs  und  ihrer  Edlen  mit  ansahen.  Grosses  Hände- 
schlagen  und  vielfaches  Händeringen  begannen  die  Sclavinnen 
und  Lehnsleute  der  Perser,  da  sie  gebunden  wurden.  Gross 
war  das  Jammern  und  Klagen  und  die  Verzweiflung  der  per- 
sischen Flüchtlinge,  welche  auf  Felsen  und  Bergen  und  Berges- 
rücken und  in  Einöden  waren.  Grosser  Stolz  und  Hochmut 
erfüllte  die  Leute  Alexanders  bei  der  Verteilung  der  reichen 
Schätze.  Grosser  Stolz  und  Uebermut  ergriff  Alexander  selbst 
beim  Anblick  seiner  Leute;  und  die  Königsschaaren  der  mace- 
donischen  Truppen  und  die  Griechenfürsten,  welche  in  Alexan- 
ders Umgebung  waren  beim  Anschauen  dieser  Schätze,  betrach- 
teten sie  und  erstaunten  und  verwunderten  sich  höchlich.  Das 
war  natürlich,  denn  es  waren  schöne  wunderbare  Schätze,  welche 
dort  in  den  Städten  zur  Schau  lagen. 


catach   Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  43 

31.  Atcuas  do  Alaxandir  tra  in  ri  do  élúd  .i.  Dair  7  a  l)cith 
i  cúimrigib  ordnige  i  fail  a  mumtire  fen.    Forcongart  Maxan-  400 
dir   for    marcachw x  Tesalta    ara    tiastáis    colleío    for  tograimm 
Dair.     hotar  iaroin  7   luid  Alaxandir  fessiu  ina  n-diaid.     Ba 
haire  tra  ros   ciimrecM  Dair  la  muintir,  fo  dáig  Dair  ic  techt 
isiu  cath  .  i .   do   chóinlúd  in  chatha  co   calma.     0  ra  mebaid 
for  a  slog-som  tra,  ro  éla  co  ilcrecAinaigthi,  co  in-búi  a  aenur  405 
oc  dércháined  nienman  am«?  ninái.    Co  rucsat  na  drúing  The- 
salcla  fair,  con  facsat  fó  ghonaib  7   cneda  7   crólinnte.    Foránic 
Alaxandir  intí  sin  Dair  a  aenur  fó  ilcrecMaib  for  a  sligid2  oc 
imthinfise   a  anála   7   0  techt  a  báis.     Atbert  Alaxandir  iarom 
froa  muintir  ara  m-be/'tais  Dair  dia  ádnaccul  co  pelait  na  rig  410 
Persecda.     TYoige   7   aivchisecM  foruair  do  Alaxandir  inni  sin. 
MátJiaiv  Dair    7    a  mnái  7   a  di  ingin  ni  rus  leic  Alaxandir 
uadh  fén. 

31.  Es  wurde  Alexander  gemeldet,  dass  der  König  Darius 
entflohen  sei  und  dass  er  sich  bei  seinen  eigenen  Leuten  in 
ehrenvollen  Fesseln  befinde.  Da  befahl  Alexander  den  thessa- 
lischen  Reitern  sofort  zur  Verfolgung  des  Darius  auszurücken. 
Sie  gingen  alsbald  und  Alexander  selbst  folgte  ihnen.  Darius 
aber  war  deswegen  von  den  Seinigen  gefesselt  worden,  weil  er 
sich  in  die  Schlacht  begeben  wollte,  um  den  Kampf  mutig  zu 
betreiben.  Als  aber  sein  Heer  geschlagen  war,  floh  er  mit 
vielen  Wunden,  bis  er  allein  war  und  wie  ein  Weib  in  Ver- 
zweiflung geriet.  Die  thessalischen  Schaaren  holten  ihn  ein 
und  erblickten  ihn  unter  Verletzungen  und  Wunden  und  dem 
Tode  nahe.  Alexander  selbst  fand  den  Darius  allein  unter 
zahlreichen  Wunden  auf  seinem  Wege,  seinen  Atem  aus- 
hauchend und  nachdem  sein  Tod  schon  gekommen  war.  Dar- 
auf befahl  Alexander  den  Darius  zur  Bestattung  in  den  Palast 
der  Perserkönige  zu  schaffen.  Mitleid  und  Erbarmen  veran- 
lassten Alexander  dazu.  Die  Mutter  des  Darius  und  seine  Gat- 
tin und  seine  beiden  Töchter  Hess  Alexander  nicht  von  sich. 


1  marcah  Fcs.         '3  sligib  Fcs. 


I  i  Text  uud  Uebersetzung. 

32.  Ros  gab  klaxandir  iarom  rigi  catrach  Pers  ar  écin. 
Persipolis  tra  a  hainm-side.    Ba  si  sin  cathair  doróisce  do  said- 

415  brius  fer  talman  an  inbaid  sin.  Ba  cell  chendadach  7  ba  cómrar 
thaisceda  set  somainech  in  talman  hi.  Ba  muinie  ordan  7  al- 
trama  do  thiraib  7  do  thuathaifr  na  hAissia  hi.  Ba  hesti  no 
sáraigthea  each  7  ni  ro  sáraiged  si  ó  neoeh  iri  ré  secht  n-dcac 
rig  Pcrsecda  co  tanic  klaxandir.     Cuic  cét  dec  mile  do  dáinib 

420  iss  ed  dorime  do  thuitimni  do  Persaib  fn'sna  teora  blisxdna  céin 
ro  bás  ic  ellaeh  7  ic  tinol  7  ic  cur  na  tri  cath  sa  doruirnii- 
sium  sund. 

33.  Ro  mdrustar  Alaxandir  iar  sin  in  Siria  uli  7  ro 
thogail  ilehatracha.    Ro  fásaig  Ciliciarnm,  ro  thairbjr  Capadóic, 

425  ro  trascair  slóig  ínnsi  Ródain,  ro  fádbaig  aittrebtaig  slóbi  Túir. 
Dorat  firu   tuaiscirt  in  tsdman  fo  chis  7  bés  7   dligeíZ  do.     Ba 

32.  Darauf  ergriff  Alexander  mit  Gewalt  die  Königsherr- 
schaft über  die  Hauptstadt  der  Perser,  Persepolis  mit  Namen. 
Dies  war  die  Stadt,  welche  zu  jener  Zeit  durch  den  Reichtum  der 
Männer  der  Erde  hervorragte.  Sie  war  eine  Zelle  der  Völker  und 
eine  Schatzkammer  der  reichen  Schätze  der  Erde.  Sie  war  die 
Amme  der  Würde  und  der  Ernährung  für  die  Länder  und  Völ- 
ker Asiens.  Von  ihr  aus  wurden  Alle  beschädigt  und  sie  selber 
wurde  von  Niemand  beschädigt  in  einem  Zeitraum  von  17  per- 
sischen Königen,  bis  Alexander  kam.  1500,000  Menschen,  so 
viel,  berichtet  er  [seil.  Orosius],  seien  von  den  Persern  in  den 
drei  Jahren  gefallen,  während  sie  die  drei  Schlachten  vereinigten 
und  zusammenbrachten  und  schlugen,  welche  er  hier  erzählt  hat. 

33.  Darauf  verheerte  Alexander  ganz  Syrien  und  zerstörte 
viele  Städte.  Er  verwüstete  Cilicien,  er  unterjochte  Cappa- 
docien,  er  warf  die  Heere  der  Insel  Rhodus  zu  Boden,  er  plün- 
derte die  Bewohner  des  Taurusgebirges.  Er  brachte  die  Männer 
des  Nordens  der  Erde  unter  Zins  und  Steuer  und  Botmässig- 
keit.  Das  wurde  diesen  gar  schwer.  Selten  waren  sie  in  Knecht- 
schaft gewesen.  Ihre  Schaaren  waren  tatenreich,  bis  Alexander 
kam.  Er  besiegte  Antemus,  den  König  von  Scythien,  in  einer 
Schlacht.     Er   schlug   die   Hyrcanier,   er   bekriegte   die  Marder, 


Text  und  Uebcrsetzung.  45 

hannam  leo  in  ni  sin.    Nibtar  menci  a  fognam.    Batar  déiimig 

a  n-dndng  co  tanic  Alaxandir.    Ron  bris  cath  for  Anntem  rig 

na  Scethia.     Ro    airg    Ircándu,   ro  indri  Damandros  attaí  iri 

slebi  Cúcaist  atuaid.     Conid  ann  sin  tanic  in  cii  aigthige  cbo  Prisr_c-  ppri°s- 

Alaxandir,  amaZ  atfet  Prescén  insin  Pergiseis  Prescen  [p.  208 h:] 

7    is    don   cboin   sin   is  ainmm  Benióth,    ocus    is    i    proind    in 

chon  sin  cech  lathi  .  i .  aittre&thaige  na  slebti  itir  mil  7  ceatra 

7  duine.    Figuir  firdiles  in  chon  sin  diabwl  dianad  ingeilt  druing 

diumsaig   dic^ownaircella  in   betba.     Is  é  in  cú  sin  ro  marb  in  435 

blédinamd   7  in  olefint  ro  bui  i  fiadnaise  Alaxandir,  7  ni  decb- 

aid  Alaxandir   isna   crichaib   borétaib    illeth  íri  técbtmuir  ar 

omun  in  chon  sin. 

34.  Tanic  sin  doridisi  7  tanic  i  tir  Israel  for  aimts  Ier«- 
salem.  Hiotbás  ba  huasalsacart  tempuil  Solaim  7  na  catracb  440 
Ienissolimite  .  i .  lerusalem  an  mhtiid  sin  ro  bui  Alaxandir 
ic  na  hindrib  sin  in  domain.  Tancatar  oirchinnig  7  daigfir 
7  tóisig  mac  n-Israel  7  mordruing  in  phop?«7  Israelda  dia 
cbomairle    i    n-dócbumm    in   uasalsacairt   sin    .i.  Iotbás.     At- 

welcbe  nördlich  vom  Kaukasusgebirge  wobnen.  Dort  war  es, 
wo  der  fürchterliche  Hund  Alexander  begegnete,  wie  Priscian 
in  der  Periegesis  des  Priscian  erzählt  hat,  und  dieser  Hund 
heisst  Bemoth  und  das  ist  die  Malzeit  dieses  Hundes  jeden 
Tag,  die  Bewohner  des  Gebirges  so  wilde  Tiere  wie  Vieh  wie 
Menschen.  Das  wahre  Bild  dieses  Hundes  ist  der  Teufel,  dem 
die  übermütigen  unbarmherzigen  Schaaren  der  Welt  zur  Speise 
dienen.  Dies  ist  der  Hund,  welcher  das  Ungeheuer  und  den 
Elephanten  tötete,  den  Alexander  bei  sich  hatte.  Und  Alexan- 
der ging  nicht  weiter  in  die  nördlichen  Gebiete 
aus  Furcht  vor  diesem  Hunde. 

34.  Er  kehrte  wieder  um  und  zog  in  das  Land  Israel,  um 
Jerusalem  anzugreifen.  Jaddus  war  Hoherpriester  des  Tem- 
pels Salomo  und  der  Stadt  Jerusalem  zu  der  Zeit,  da  Alex- 
ander auf  diesem  Eroberungszuge  durch  die  Welt  war.  Es 
kamen  die  Edelsten  und  Vornehmsten  und  die  Ersten  der  Söhne 
Israel    und    grosse   Mengen    des    israelitischen   Volkes    zur  Be- 


46  Text  und  Uebersetzung. 

445  hcrtsatar:  „Ba  coir  dun"  ol  siat  „techta  úann  íri  himachor  ar 
sidha  7  ar  caínduthrac7ráa  7  ar  córa  co  hklaxandir.  Ar  ni 
maith  altdt  na  catracha  on  dechaid  gan  a  reir  dó."  Atbert 
Iothás:  „Ba  córa  dun"  ol  se  „immochor  ar  sidha  7  ar  cáindu- 
thrachtsb  iri  ar  n-dia  fesin.     Ar  is  e  coraiic  bng  7  barand  7 

450  borrfad  do  thairneni  7  do  trascrad.  Is  e  comiic  ind  uli  dúl 
aicside  7  nemaicsidc  do  ajritin  7  do  irnfulang."  Iar  sin  tra 
dorónad  tredan  7  tromáinte  leo  7  ro  gadatar  a  n-dia  Israelda 
do  chonimorad. 

35.     Is  ann  sin  docecbaing  klaxandir  co  m-brutb  rig  7 

455  borrfad  for  mágrédib  mac  n-Israel  do  saigid  na  pWmcbatracb 
lertisalem.  Bagaid  co  hamnws  fna.  Dolluidset  maic  Israel  7 
dolluid  Iotbás  isin  erred  uasal  Arónda  7  popwZ  na  catracb 
uli  immaille  iris,  co  m-bátar  for  taeb  na  catracb  atuaid  i  fail 
slebi  Sioin.     Ba   cáin   cúmdacMa   in    reimm   rotnuc  popwZ  Is- 

ratung  vor  diesen  Hobenpriester,  Jaddus  nämlicb.  Sie  spra- 
chen: „Es  ist  zweckmässig  für  uns,"  sagten  sie,  „Boten  zu 
entsenden,  um  Alexander  unsere  Friedfertigkeit  und  unser  Wol- 
wollen  und  unsere  gute  Gesinnung  darzubringen.  Denn  nicht 
gut  sind  die  Städte  daran,  von  denen  er,  ohne  class  sie  ihm 
willfährig  waren,  weggezogen  ist."  Es  sprach  Jaddus:  „Es  ist 
zweckmässiger  für  uns,"  sagte  er,  „unsere  Friedfertigkeit  und 
unser  Wolwollen  unserem  Gotte  selbst  darzubringen.  Denn  er 
ist  es,  welcher  Macht  und  Stolz  und  Zorn  zu  erniedrigen  und 
zu  stürzen  vermag.  Er  vermag  es,  alle  Wesen,  sichtbare  und 
unsichtbare,  zu  halten  und  zu  tragen."  Darauf  ward  denn 
eine  dreitägige  Fastzeit  und  grosses  Fasten  von  ihnen  ver- 
anstaltet und  sie  baten  ihren  Gott,  die  Israeliten  zu  verherr- 
lichen. 

35.  Da  zog  Alexander  mit  königlichem  Zorn  und  Grimm 
über  die  Ebenen  der  Kinder  Israel,  um  die  Hauptstadt  Jeru- 
salem anzugreifen.  Er  droht  gewaltig  gegen  sie.  Die  Kin- 
der Israel  und  Jaddus  in  der  stolzen  Aaroni schon  Gewandung 
und  das  ganze  Volk  der  Stadt  mit  ihm  zogen  aus,  bis  sie  an 
der  nördlichen  Seite  der  Stadt  waren  in  der  Nähe  des  Zion- 


Text  und  Ucbcrsetzung.  47 

rael   aim    sin.     Bá   sruith    soairmitncch    in    saerphopwZ   rue  in  4G0 
réim1   sin  i  n-agaid  a  m-hidhad  7   a  námut.     Bui  Iothás  in 
t-uasalsacari  cona,  erred  airmitnec/i  Aronda  uasalcherdama/Z  ina 
thimchell    i    cennphort    7    i  n-airenach  mac  n-Isracl.     Ro  sá- 
maigset  suide  senaid  iarom  i  fail  a  catrach. 

36.  Tie  Alaxandir  ina  toichim  iar  sin.  Bator  rig  7  toisig  7  465 
tigernadu  i  tpchim  na  sliged  sin.  Bator  hile  errid  áille  isin  sligid 
sin  ar  aen  fWsin  rig  iri  hAlaxandir  do  áscnám  Jerusalem.  Ba- 
tor orghanaig  7  cornaire  7  cwslendaig  7  stocaire  7  fidlirig2  7 
fetanaig  resin  slog  sin.  Bator  clesamnaig  iri  clesaib  7  lúth- 
léimendaib  resna  toraib  rigda  sin.  Imos  cuirset  cró  sciatrach  470 
do  sciathaio  órda  7  airgide  fo  ghemaib  carrmocail  7  fo  grin- 
nib  leag  logmar  impu  dianec/ííair  in  t-sloig  sin.  Mor  fer  ferrda 
dodechai^  iarsna  reib  [?]  rigda  sin.  Ba  hádbul  tra  föresi  7 
fnthaileam   na   n-drdng   sin  for  muigib  mac  n-Isracl.     Bator 

berges.  Scbön  und  prächtig  war  der  Zug,  den  das  Volk  Israel 
da  bildete.  Erhaben  und  verehrungswürdig  war  das  edle  Volk, 
welches  diesen  Zug  seinen  Schädigern  und  Feinden  entgegen 
zog.  Jaddus  der  Hohepriester  mit  seinem  ehrwürdigen  Aaro- 
nischen  erhaben-kunstvollen  Gewände  um  sich  befand  sich  an 
der  Spitze  und  in  der  Front  der  Kinder  Israel.  Darauf  setzten 
sie  sich  nach  Art  eines  Senats  in  der  Nähe  ihrer  Stadt. 

36.  Alsbald  kam  Alexander  auf  seinem  Marsche  daher.  Es 
waren  Könige  und  Feldherren  und  Fürsten  in  dem  Zuge  auf 
jenem  Wege.  Es  waren  viele  schöne  Wagenhelden  auf  jenem 
Wege  zugleich  mit  König  Alexander,  um  Jerusalem  zu  stürmen. 
Es  waren  Pfeifer  und  Hornisten  und  Bläser  und  Trompeter  und 
Geiger  und  Flötenspieler  bei  dem  Heereszuge.  Es  waren  da 
Gaukler  mit  Kunststücken  und  Kraftsprüngen  bei  jenen  könig- 
lichen Schaaren.  Sie  bildeten  unter  sich  einen  Schildhag  von 
goldenen  und  silbernen  Schilden  mit  Karfunkelsteinen  und  Hau- 
fen von  Edelsteinen  aussen  um  den  Heereszug  herum.  Eine 
Menge    tüchtiger    Männer    schritt    hinter    diesen    königlichen 


rem  Fcs.  2  figlirig  Fcs. 


48  Text  und  Uebersetzung. 

475  áidbli  tra  foil  sárala  sin  ina  n-aentóchimm  .  i .  slóig  Aisia  7 
Eorpa  7  Afraice.  Ba  cwrata  7  ba  haigthide  in  gné  dorala 
forsin  rig  i  tóchimni  na  catrach.  Batar  ann  sin  oig  orluma 
iri  forba  gnim  cuilech.  Batar  tra  laich  luthbasaig  iri  tregclad 
sechnach    saerclilanda.     Bator   ócbaid    erluma   airrecfefebcha   iri 

480  slait  7  sined  7  esorcain  in  du  sin. 

37.  In  tan  tra  ro  chomfaicsigestor  Alaxandir  do  senad 
ergna  airmitnecli  Jerusalem,  atcomiairc  taitneam  in  étguda  Aronda 
bá  chosmailúís  in  errid  bui  imm  Crist1  in  tan  donarfaid  dósom 
ria  siu  anall.    Ro  chómscuir  a  mewmain,  ro  lá  grain  7  gairbthen 

485  dia  gnúis.  Ro  chennsaig2  a  cn'de  7  a  mmma  iri  foraithmet 
na  fisi  7  na  taidbsen  donarfaid  in  coimdi  dó  isin  catraig 
Ma,[cedondai  dia  n-ainmrn  Dibo  la  décsain  in  uasalsacairi  craib- 
dig  cus'm  tlacht  n-alaind  n-Aronda  imme.     Atbert  fris  Parme- 

cinher.  Furchtbar  war  der  Anblick  und  die  Erwar- 
tung dieser  Schaaren  auf  den  Ebenen  der  Kinder  Israel.  Furcht- 
bar waren  sie  solcher  Art  auf  ihrem  vereinigten  Marsche,  die 
Heere  Asiens  und  Europas  und  Africas.  Heldenhaft  und  fürch- 
terlich war  die  Gestalt  des  Königs  auf  dem  Marsche  wider  die 
Stadt.  Es  waren  da  Jünglinge  bereit  schändliche  Taten  zu 
vollbringen.  Da  waren  starkfäustige  Krieger  (bereit)  edelge- 
borene  Leiber  zu  durchbohren.  Da  waren  junge  Gesellen  be- 
reit [und]  anreizend  zu  rauben  und  zu  plündern  und  zu  morden 
an  jener  Statt. 

37.  Da  sich  nun  Alexander  der  erhabenen  ehrwürdigen 
Versammlung  von  Jerusalem  näherte,  erblickte  er  den  Glanz 
der  Aaronischcn  Gewandung  ähnlich  dem  Kleide,  welches  Chri- 
stus trug,  als  er  ihm  damals  erschien.  Er  Hess  seinen  Stolz 
fahren,  Entsetzen  und  Furcht  packten  sein  Gesicht.  Sein  Herz 
und  sein  Sinn  wurden  milde  bei  Erinnerung  der  Vision  und 
der  Erscheinung,  in  welcher  der  Herr  ihm  in  der  macedonischen 
Stadt,  deren  Name  Dium  ist,  erschienen  war,  beim  Anblick  des 

1  Ebenso  erscheint  Christus  dem  Moses  und  Gideon  in  der  irischen 
Version  des  Alten  Testaments,  LBr.  p.  115  ff. 

2  thennsaid  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  49 

níon  7  araile  a  chonitliaisig,  cid  foruair  do  in  cúmscngm?  gnée  sin. 
Ar  ha  bed  no  bítís  na  toisig  sin  dogres  oc  imcaisin  gnuisi  in  rig.  49u 
Is  iarom  itcuaid  doib  in  lis  tarfaid  *  dia  dó  i  cosmailúfs  in  tlachta 
búi  im  Iothás   7   in  nert  a2  ro  nert  dia  do  im  gabail  rigi  ina 
bAissia  7  in  cumachtu  ro  gab  tria  iorcgngra_.in  cboimded.    7  ni 
ro  fet-soni  assin  tra  a  docbumm  lerusalem.    Ro  seinntea  stuicc 
7  orgbáin  sída  leo  iarom  7  ro  adrastar-som  in  coimdi  co  w-uma-  495 
loit  moir  7  co  w-inisli.   7  asbeir  Alaxandir  fna  muintir  uli  adrad 
don  aendia.   Ba  caemcblód  n-adartba  ami  sin.    Ba  se  tra  a  bés 
Alaxandir  co  a  bás  iarom  caemcblód  n-adartba  in  cecb  cat[h]- 
raig,  ar  comad  a  bés-som3  no  beth  in  cech  cat[h]raig  dia  eisi. 
Ni    ro    indscuch   tra  klaxandir  isin   cat[h]raig  sin   levusalem.  500 
Atbert  Iotbás  iarom  iri  popwZ  11-  Israel   .  i .   na   gnimu  dorona 
Alaxandir  isin  adrad  sin. 

gläubigen  Hohenpriesters  mit  der  schönen  Aaronischen  Gewan- 
dung. Es  fragten  ihn  Parmenion  und  andere,  seine  Mitfeld- 
herren, was  diese  Bewegung  seines  Wesens  bewirkt  habe.  Denn 
die  Feldherren  beobachteten  fortwährend  das  Gesicht  des  Kö- 
nigs. Darauf  erzählte  er  ihnen  von  der  Vision,  in  welcher 
Gott  ihm  in  Aehnlichkeit  der  Tracht,  welche  Jaddus  trug,  er- 
schienen war,  und  wie  Gott  ihm  die  Kraft  gekräftigt  habe  zur 
Erlangung  der  Königsherrschaft  von  Asien,  und  welche  Macht 
er  auf  Befehl  des  Herrn  erlangt  habe.  Und  er  vermochte  es 
nicht,  weiter  gegen  Jerusalem  zu  ziehen.  Darauf  Hessen  sie  die 
Trompeten  und  Pfeifen  des  Friedens  ertönen,  und  er  betete  den 
Herrn  an  mit  grosser  Dehmut  und  Unterwürfigkeit.  Und  Alex- 
ander befahl  all  seinen  Leuten,  den  einigen  Gott  anzubeten. 
Das  war  eine  Veränderung  der  Anbetung.  Es  war  eine  Ge- 
wohnheit Alexanders  bis  hernach  zu  seinem  Tode,  in  jeder 
Stadt  die  Anbetung  zu  ändern,  damit  es  seine  Gewohnheit  sei, 
welche  in  jeder  Stadt  nach  ihm  blieb.  Alexander  rückte  also 
nicht  in   diese  Stadt  Jerusalem   ein.     Jaddus   erzählte   darnach 


1  Zur  Construction    vgl.   co    tarfaid  doib  deilb  inna  morindócbala 
bias  fair  il-lou  bratba.     LBr.  107  a.         -  nerta  Fcs. 
3  bésom  Fcs. 

4 


50  Text  und  Uebersetzung. 

38.  Iar  siu  tra  ro  chathaig  Alaxandir  iri  Parthi  .  i .  cenél 
garg  feochiwV  sin  i  cathaib.     It  e  Parthi  ind  sin  ata  andsam 

505  isin  domun  oc  sáigded  7  oc  díbracad.  Ro  chlói-sium  iarom 
Alaxandir  7  rotus  díbda  co  rnór,  co  n-dorcratar  leis  a  n-daigfir, 
a  cMraid,  a  cathmik'c?.  CWar  facaib  dib  acht  a  m-búi  a  m-bronn- 
aib  [p.  209 a]  a  m-ban  7  cech  ní  narb  ingnima  dib  a  n-in- 
huid  in  chatha.     Ar  ro  chathaigset  i  farrud  Pers  for  tús  7  a 

510  n-aenur  iar  sin  fa  déoid.  Tanic  tra  Alestris  .  i .  rigan  na  cich- 
loiscthi  (ainmm  ele  di  .  i .  Minothá)  do  chonithMsmed  clainni 
íri  hAlaxandir.  Dóig  lé,  comad  garg  a  cenél  7  clann  Alaxan- 
dir. Ba  socraid  in  bánnscal  tanic  ann  sin.  Tri  diet  ban  do 
chasbanntmc/ii  calma  na  cicbloiscthi  is  e  al-lin  isin  dail  sin. 

520  Ni  Blind  tra  dlegar  a  faisnés  scéla  in  hamürachta,  sa. 1 

39.  Ros  innraidset  tra  ocus  ro  chloiset  Ircánós  7  híber- 

dem  Volke  Israel  die  Dinge,  welche  Alexander  bei  jener  An- 
betung verrichtet  hatte. 

38.  Darauf  kämpfte  Alexander  gegen  die  Parther,  einen 
Stamm,  rauh  und  wild  im  Kampfe.  Diese  Parther  sind  die 
besten  in  der  Welt  im  Pfeilschiessen  und  Speerwerfen.  Alex- 
ander besiegte  sie  alsbald  und  vertilgte  sie  gewaltig,  so  dass 
ihre  Edlen,  ihre  Helden,  ihre  Kriegsleute  durch  ihn  fielen.  Nichts 
liess  er  von  ihnen  übrig  als  was  in  den  Leibern  ihrer  Weiber 
war  und  Alles,  was  noch  nicht  tatfähig  war  zur  Zeit  des  Kampfes. 
Denn  sie  hatten  Anfangs  in  Gemeinschaft  mit  den  Persern  ge- 
kämpft und  dann  zuletzt  allein.  Es  kam  darauf  Thalestris,  die 
Königin  der  Amazonen  (mit  anderem  Namen  Minothaea),  um 
Kinder  mit  Alexander  zu  zeugen.  Denn  sie  glaubte,  dass  Alex- 
anders Geschlecht  und  Nachkommenschaft  tapfer  werden  würde. 
Schön  war  das  Weib,  welches  dorthin  kam.  300  Weiber  der 
lockigen  kühnen  Frauenschaar  der  Amazonen,  das  war  ihre 
Anzahl  bei  jener  Zusammenkunft.  Es  ist  aber  hier  nicht  ge- 
boten, Geschichten  von  dieser  Weiberschaar  zu  erzählen. 

39.  Sie  überfielen  und  besiegten  ferner  die  Hyrcanier  und 


1  Dieser  Satz  steht  im  Fcs.  hinter  dem  folgenden. 


Text  und  Uebersetzung.  51 

gitás  7  Parabánós  7  Sapiós  7  araile  cenéla  fil  i  taeb  slebi  Cú- 
caist  atuaid.  Do  tbaix'bir  d'mo  Alaxandir  Oasnios  7  Dactos, 
ceiiel  nemthairberta  cósin  anall,  fó  chuniacAía.  Ro  siaclit  in 
catraig  dia  n-ainmm  Nisam  7  ro  si&cht  na  slel)ti  Dídalta  7  ro  525 
siac/ií  Copilísa  cns'm  rigain.  Conid  he  tindscr«  Alaxandir  di 
in  ferann  sin.  Ro  thogail  carraic  n-dermáir  forfémdid  Hercoil 
do  thogail,  fp  bíth  arrogart  talamchumscug«fZ  dímor  de.  Derr- 
scxichud  do  Alaxandir  in  gním  sin  do  dénum  sech  Hercoil. 

40.  Ro  marb  Alaxandir  sochaide  do  thaisech<w&  7  do  530 
dégdáinib  a  cheniuil  fesin.  DorochmV  leis  Amimitus,  mac  se- 
thar  a  mdthar  7  mac  athar  a  lesmátJiar.  DorochiaV  Parme- 
nion  7  Filatos  7  Atolws  7  Arcilaus  7  Tansanias;  dorocha  ir 
leis  diwo  Acolitws  brigaesta.  Ar  aebert,  ba  dáglaech  Pilip  in 
tan  bui-sium  oc  demcugwZ  gaiscia*  do  Pilip  a  taig  leanda  535 
Alaxandir.  „In  dóig,':  ol  Alaxandir  „bá  cntramugud  gaiscia 
duit-si    fWm-sa    7   nach  fíu  lat  cutramugttd!  íri  Pilib?"   Imsai 

Euergeten  und  Parapamener  und  Adaspier  und  andere  Stämme, 
welche  nördlich  am  Caucasusgebirge  wohnen.  Alexander  unter- 
jochte ferner  die  Chorasmer  und  die  Daher,  einen  bis  dahin  un- 
gezwungenen Völkerstamm.  Er  gelangte  zu  der  Stadt,  deren 
Name  Nyssa  ist,  und  zum  Dädalischen  Gebirge  und  kam  nach 
Copilissa  zur  Königin.  Und  als  Mitgift  erhielt  Alexander  das 
Land  von  ihr.  Er  zerstörte  einen  ungeheuren  Felsblock,  den 
Hercules  nicht  hatte  zerstören  können,  da  ein  gewaltiges  Erd- 
beben ihn  daran  hinderte.  Es  war  eine  Auszeichnung  für 
Alexander,  diese  Tat  dem  Hercules  voraus  zu  tun. 

40.  Alexander  tötete  viele  Feldherren  und  edle  Männer  sei- 
nes eigenen  Geschlechtes.  Amyntas  fiel  durch  ihn,  der  Sohn  der 
Schwester  seiner  Mutter  und  der  Sohn  des  Vaters  seiner  Stief- 
mutter. Es  fielen  Pannenion  und  Philotas  und  Attalus  und 
Eurylochus  und  Pausanias;  es  fiel  auch  der  hochbejahrte  Clitus 
durch  ihn.  Denn  dieser  sagte,  dass  Philipp  ein  tapferer  Held 
gewesen  sei,  indem  er  Philipps  Tapferkeit  in  der  Trinkhalle 
Alexanders  rühmte.  „Scheint  es  dir,"  sagte  Alexander,  „dass 
du    einen   Vergleich    der  Tapferkeit    mit  mir  anstellen   kannst, 


52  Text  und  Uebersetzung. 

Alaxandir  iris  la  sodain  7  ataig  lám  fó  a  gái  fair,  conus  marb 
lb  chétoir,  gura,  héilned  7  gwra  coirbed  in  fuil  ass  isna  lestraib 

540  a  in-bui   do  lind  7   do  bind  inntib  7  foraib  isin  imscíng  rigda. 

41.  Doróna  gníina  cuilecha  aile  .i.  Callistius  fellsoin  7  fer 

cóm[fjrichnama  7  comalta  do  Alaxandir  fén  a  scoil  Arwstotail 

co  m-biii  i  comaitec/ii  Alaxandir  for  a  slogud.    Agallaim  dé  7 

adrad  dé  dobertís  ami  for  Alaxandir  fo  head  no  bítis  ior  cind 

545  Alaxandir  in  cech  loc  dó  ic  abélugud  iris.  Co  Herbert  (lino 
Calistms  in  fellsom  fWsna  taisechu  Mnicedonda  batar  ina  far- 
rud:  „Ni  chredim  socrait"  ol  se  „lá  Plait  7  Anistotal  a  n-do- 
gniam-ne.  Ar  is  aefidia  aderait-side  do  beith  aim.  Is  comrurgu 
dúinne  tra  acallaim  dé  do  tbabairt  do  Alaxandir,  acht  is  acal- 

550  lam  rig   7    tigerna   7    immpir   cliumacÄiaig   7    fir   oirdnide1  do 

dia  is  cóir  do  thabíw'rt  dó."     Ba  himarcide  tra  lasna  taisechu 

Msiicedonda   in   ni  sin   7   ros   caemchlaiset  iar  sin  acallaim  7 

bennachad  do  Alaxandir.    Ro  ráthaig  Alaxandir  in  ni  sin /7  ba 

/— 

und  hältst  es  nicht  für  angemessen,  (mich)  mit  Philipp  zu  ver- 
gleichen?" Damit  wandte  Alexander  sich  gegen  ihn  und  tat 
die  Hand  unter  seinen  Speer  (und  sandte  ihn)  auf  ihn,  so  dass 
er  ihn  auf  der  Stelle  tötete,  und  sein  Blut  befleckte  und  be- 
sudelte in  den  Gelassen,  was  sich  von  Trank  und  Speise  in 
ihnen  und  auf  ihnen  im  königlichen  Gemache  befand. 

41.  Er  verübte  andere  schändliche  Taten.  Es  war  näm- 
lich Callisthenes  der  Philosoph  und  Studiengenosse  und  Pflege- 
bruder Alexanders  selbst  aus  der  Schule  des  Aristoteles  in  der 
Begleitschaft  Alexanders  auf  seinem  Zuge.  Sie  pflegten  aber 
damals  dem  Alexander  Anrede  und  Verehrung  eines  Gottes  zu 
erweisen  und  schmeichelten  ihm  so  oft  sie  vor  ihn  kamen,  an 
jedem  Orte.  Da  sprach  nun  der  Philosoph  Callisthenes  zu  den 
macedonischen  Feldherren,  die  in  seiner  Gesellschaft  waren: 
„Ich  glaube,"  sagte  er,  „Plato  und  Aristoteles  würden  nicht 
billigen,  was  wir  tun.  Denn  sie  sagen,  es  gibt  (nur)  Eineii 
Gott.    Daher  ist  es  ein  Irrtum  unsererseits,  Alexander  göttliche 


1  oirdnige  Fcs. 


Text  und  üebprsetzung.  53 

docrad  mór  dó.    Is  ed  dorímed  .  i .  Ioseppw.s  7  IosebiM.s  7  órus 
o  Alaxandir,  gwras  marb  k\axandir  a  chomalta  tn'asan  foohajnd  555 
sin.     Hit  eat  sin   tra  na  scéla  atcuaid  Iothás   don  phop;</  Is- 
melda  iar  n-admd  do  Alaxandir  7  iar  soud  uadib  do. 

42.    Dorinitha  tra  sund  scela  Alaxandir  0  aimsir  inotacAia  AEp'st4'  ,ad 

Anst.otcli'in 

co  haimsir  a  chatha  íri  Poir  7  atfesum  tra  tóscéla  a  catha1 
fri  Poir  (.  i .  ri  na  hlndia)  isin  ej)i&til  ro  scrib  Alaxandir  dia  560 
oite  .  i .  do  Arwstotul.  Iss  ed  atrirne  Alaxandir  ina  epistil.  A 
nií  Mái  ro  bn's  Alaxandir  cath  for  Dhair  ri  na  Pers  oc  in 
abaind  i  n-oirther  in  betha  7  i  forcend  mis  Iuil  ro  bris  cath 
for  Poir  ri  na  hlndia.  Ba  mor  tra  a  t[h]inol  in  catha  sin  .  i . 
secht  mile  dec  marcach  cenrnothat  búidne  traigthechai,  cethir  565 
chét  ceth/rriad  semta  srethnaigt[h]i  co  serraib  iarnaidib 2  estib 

Anrede  zu  erweisen,  sondern  Anrede  eines  Königs  und  Herrn 
und  mächtigen  Imperators  und  eines  von  Gott  hochgestellten 
Mannes  gebührt  es  sich  ihm  zu  Teil  werden  zu  lassen."  Das 
leuchtete  den  macedonischen  Heerführern  ein,  und  sie  änderten 
darauf  Anrede  und  Gruss  Alexander  gegenüber.  Alexander  be- 
merkte es  mit  Erstaunen  und  empfand  es  als  eine  grosse  Schmach.  ~/ 
Dies  ist,  was  Josephus  und  Eusebius  und  Orosius  von  Alexan- 
der berichten,  dass  er  seinen  Pflegebruder  aus  solchem  Anlass 
tötete.  Dies  sind  die  Geschichten,  welche  Jaddus  dem  israeli- 
tischen Volke  erzählte,  nachdem  Alexander  angebetet  hatte  und 
wieder  von  ihnen  gegangen  war. 

42.  Es  sind  hier  nunmehr  die  Abenteuer  Alexanders  von 
der  Zeit  seiner  Ankunft  bis  zur  Zeit  seines  Kampfes  gegen  Po- 
rus  erzählt  worden,  und  Alexander  hat  den  Bericht  ihres 
Kampfes  gegen  Porus,  den  König  von  Indien,  in  dem  Briefe 
gegeben,  welchen  er  an  seinen  Erzieher  Aristoteles  geschrieben 
hat.  So  berichtet  Alexander  in  seinem  Briefe.  Im  Monat  Mai 
besiegte  Alexander  Darius,  den  König  der  Perser,  in  der  Schlacht 
an  dem  Flusse  im  Osten  der  Welt,  und  am  Ende  des  Monats 


cata  Fcs. 
iarnaigib  Fcs. 


5  I  Text  und  Uebersetzimg. 

do  leirad  7  athcitmma  in  t-sloig  náimdemail  7  sé  cét  elefinnte 
conn  cathc[h]liathaib  foraib  lán  d'  ócaib  co  n-armaib.  It  é  side 
combidgtais  in  cath    dia  anuas  7   nos  dailtis  7  nos  doirtitis  in 

570  cath  dia  anuas.  Cia  ba  mór  tra  a  airmbert  in  catha  sin,  ciaptar 
linmara  a  sloig,  ciaptar  tnuin  a  thaisig,  ciaptar  londa  a  laith 
gaile,  ciaptar  mormemnnaig 1  a  milid,  ciaptar  ruirthig  a  rig, 
ro  bris  Alaxaw^'r  forru  col-luath  tn'a  febus  chélli  ocus  tria 
nertchomairle   na   muintire    Msdcedondai.     Ro   gabad   ami   sin 

575  airberta   in  catba.     Ro  gabacZ  arm  na  sé  cét  elefinnte. 

43.  Iar  sin  tra  ro  siacbt  in  slóg  cus'm  cat[h]raig  rigda  a 
m-búi  tégdais  Poir.  Ba  suaichnid  suidiugwrf  na  tegdaisi  sin  .i. 
cethir  diet  columa  órda  oc  a  fulang  conn  cendp[h]artib  órda 
foraib.    Lanna  órda  fria  anaill  uli  oc  diten  in  tige.    Ordlach  i 

580  tigot  cech  lainde  díb  ár  medon  in  tige  cowice  a  uachtar,  co  m-ba 

Juli  schlug  er  Porus,  den  König  von  Indien,  in  der  Schlacht. 
Gross  war  sein  Aufgebot  zu  dieser  Schlacht,  nämlich  17,000 
Reiter  ausser  den  Schaaren  der  Fusstruppen,  400  vierspännige 
Sensenwagen  mit  eisernen  Sensen  aus  ihnen  zum  Zerhacken  und 
Vernichten  des  feindlichen  Heeres,  und  600  Elefanten  mit  ihren 
Kriegshürden  auf  ihnen  voll  von  jungen  Kriegern  mit  Waffen. 
Diese  beschossen  die  Schlachtreihe  von  oben  her  und  säten  und 
streuten  von  oben  her  in  den  Kampf.  Wie  gross  aber  auch 
die  Zurüstung  dieses  Heeres  war,  wie  zahlreich  ihre  Schaaren, 
wie  stark  auch  ihre  Führer,  wie  kühn  ihre  Helden,  wie  mutig 
ihre  Kriegsleute,  wie  freigebig  ihre  Könige  waren,  Alexander 
besiegte  sie  bald  durch  die  Ueberlegenheit  seines  Geistes  und 
durch  den  kräftigen  Rat  der  macedonischen  Mannen.  Da  wur- 
den die  Rüstzeuge  des  Kampfes  genommen.  Da  wurden  die 
600  Elefanten  gefangen  genommen. 

43.  Darnach  kam  das  Heer  zu  der  Königsstadt,  wo  der  Palast 
des  Porus  war.  Die  Anlage  dieses  Palastes  war  herrlich.  400  gol- 
dene Säulen  nämlich  trugen  ihn  mit  ihren  goldenen  Kapitalem. 
Goldene  Platten   waren   überall  an  der  einen  Seite  das  Haus 


morme/maig  Fes, 


Text  uud  Uebersetzung.  55 

haiged  óir  uli  lais  ár  medon.  Búi  ditto  fuath  finomna  di  or  7  di 
axgat  itir  na  twnb  orda  eotta  n-dullib  oir,  cowa  papib  cristall 
(.  i .  cenel  leag  [p.  209 b :]  lóginar  sin  7  do  óigred  ditto  forcu- 
maing  in  cnstall  do  denum).  Ro  batar  and  lignite  eUYsuidigthe, 
cenel  leag  logmar  co  taitnem  teined  fair  .i.  cenel  derg  sin  da-  585 
raignib  suiges 1  bruga  etromma  chucu  .  i .  ingne,  aille  ditto  dath 
cru[a]nda.  Ro  batar  samrainde  im  brechtrad  in  chúmtaig  ar 
chena.  Cenel  leg  logmar  inn  sin  co  taitnem  n-derrscaigthi.  Ro 
cúmdacht  dino  in  imscing  7  in  arocuil  7  in  luic  rigda  ar  chena 
0  mairgretaib  7  0  nemannaib  .i.  gemma  derrscaigt[h]i  in  sin  uli  590 
7  cenel  logmar  cornx  elscud  7  ruidiud  tened  leo.  Do  chnámaib 
elefinnte  tra  dorónta  na  doirsi  7  na  hircholla  co  srethaib  óir 
7  argaii  foraib.  Do  ebuirnn  7  d'  aebind  bricc  7  do  cbuibri'sc 
dorónta  na  tige  fothraicthi 2  7  is  dib  ro  dluta  na  drumchla  7 

zu  decken.  Jede  von  diesen  Platten  war  einen  Zoll  dick  in 
der  Mitte  des  Hauses  bis  an  sein  Dach,  so  dass  es  in  der 
Mitte  Alles  ein  Anblick  von  Gold  war.  Es  war  ferner  ein  Ge- 
bilde von  goldenen  und  silbernen  Weinreben  zwischen  den  gol- 
denen Pfeilern  mit  ihren  Blättern  von  Gold,  mit  ihren  Zweigen 
von  Krystall  (eine  Art  Edelstein,  und  man  kann  den  Kry stall 
aus  Eis  machen).  Es  waren  da  Lychniten  zwischen  gesetzt,  eine 
Art  Edelstein  mit  Feuerglanz,  eine  rote  Art,  welche  leichte 
Gegenstände  an  sich  saugt,  nämlich  Nägel,  andere  aber  von 
Kupferfarbe.  Da  waren  ausserdem  Smaragde  zur  Buntfärbung 
des  Zierrats,  eine  Art  Edelstein  mit  ausgezeichnetem  Glanz.  Fer- 
ner waren  das  Schlafgemach  und  die  Privatgemächer  und  die 
übrigen  Zimmer  des  Königs  mit  Perlen  und  Edelsteinen  ge- 
schmückt; alles  dies  sind  nämlich  ausgezeichnete  Gemmen  und 
eine  kostbare  Sorte  mit  heissem  rotem  Feuerglanz.  Von  Ele- 
fantenknochen aber  waren  die  Türen  und  Pfosten  gemacht  mit 
Einlagen  von  Gold  und  Silber  darauf.  Von  Elfenbein  und  bun- 
tem Ebenholz  und  von  Cypressenholz  waren  die  Badehäuser 
gemacht  und  eben  daraus  waren  die  Deckbalken  und  Gefüge 


1  suiges  Fcs.         a  fochraicthi  Fcs. 


i 


5ß  Text  und  Uebersetzang. 

595  na  cúimce  thuas.  Batar  tra  corthi  cumdachta,  mora  di  or  isin 
tcgflais  sin  co  rinnib  7  delbú  7  fuathu  ingantu.  Batar  tra  elta 
én  anaichnid  fólúthis  tria.  hith  itir  na  pelatib.  Gulbain  7  ingne 
órda  leo,  muince  do  némannaib  im  a  m-bráigtib.  Mor  do  lestraib 
c«*mdaig[th]ib  di  or  7  argrei  frith  isin  tégdais  sin  Poir  co  n-gem- 

mo  maib   cmtall.     Batar  uati  lestair  argaii  aim  oldát  lestair  óir. 

44.     Nirba  l[eór]  la  hklaxandir  an  imerci  ádbul   sin  do 

thabairt  fó  a  chumachta,  fesin,  co  n-dechaid  isin  India  medon- 

aig,  co  riacht  doirsi  Caisp.     Ro  gab  failte  dermáir  i  suidiu  oc 

imaicsin  na  tired  toirthech  sin  cowa  spinmige  7  conn  iec/^.náigi 

605  léir.  Atbert-som  íriu  techt  do  thafond  Poir.  Atbertsat  iris  in 
fir  Chaipita  7  a  charait  7  a  choicéli  7  a  chomarlig  ár  chena, 
comad  iar  sligthib  rigda  7  iar  rótaib  rédib  no  thessad,  resin 
atrullad  i  n-dithrebaib  imechtrachaib  in  domain.  Ros  ob  di»o 
Alaxandir  in  ni  sin,  acht  techt  co  hairchend  for  cind  Phoir  a 

oben  zusammengefügt.  Es  waren  grosse  kunstvolle  Pfeiler  von 
Gold  in  dem  Palaste  mit  Spitzen  und  wunderbaren  Gestalten 
und  Figuren.  Da  waren  Schwärme  von  seltsamen  Vögeln,  welche 
lustig  zwischen  den  Palästen  herum  flogen.  Goldene  Schnäbel 
und  Krallen  hatten  sie,  Ketten  von  Perlen  um  ihren  Hals.  Eine 
Menge  kunstvoller  Gefässe  von  Gold  und  Silber  mit  Krystall- 
steinen  wurde  in  diesem  Palaste  des  Porus  gefunden.  Gefässe 
von  Silber  waren  dort  weniger  als  Gefässe  von  Gold. 

44.  Es  genügte  Alexander  nicht,  diese  ungeheure  L 
unter  seine  Gewalt  zu  bringen,  sondern  er  zog  in  das  innere 
Indien  und  gelangte  an  die  caspischen  Tore.  Hier  empfand 
er  grosse  Freude  beim  Anblick  der  fruchtbaren  Länder  mit 
ihrem  Wolstand  und  ihrem  fleissigen  Gedeihen.  Er  befahl 
ihnen  zu  gehen,  um  Porus  zu  verfolgen.  Die  caspischen  Män- 
ner und  seine  Freunde  und  Genossen  und  Ratgeber  desglei- 
chen sagten  ihm,  dass  er  ihn  auf  königlichen  Strassen  und 
ebenen  Wegen  erreichen  würde,  ehe  er  in  die  äussersten 
Wüsteneien  der  Welt  entkäme.  Alexander  aber  wies  dies  zu- 
rück und  sagte,  dass  er  bestimmt  gegen  Porus  in  die  äusser- 
sten Wüsteneien  der  Welt  ziehen  wolle.    Darauf  versprach  Alex- 


Text  und  Uebersetzung.  57 

íi-dithrebaib  imechtrachaib  in  domain.     Iar  sin  doairg  Alaxan-  610 
dir  log  don  choicait  for  cét  táisech  do  dénad  irainthws  do  co 
tir  na  m-Bacthrianda  .  i .  co  tir  na  Serrda.    Is  iat-side  dogniat 
étaige  doib  don  bruachoirbir  bis  for  duillib  na  crand. 

45.  Ba  mor  tra  slógad  Alaxandir  an  inbuid  sin.  Cóica 
for  díb  cétaib  mile  do  traigthechaib  7  tricha  mile  marcach  7  615 
deich  cét  elefinnte  oc  immedain  óir  7  iwgait  doib  7  cethir  diet 
cetbirriad  7  dá  chét  eairpthech  7  fiche  cét  do  mulaib  7  cóica 
do  chasrjandaib  .  i .  araile  anmannaib  bertaid  aire  7  cóic  cét 
cámall  7  ficht  do  smmedaib  7  majla  7  dama  7  asana  7  echaib 
ar  chena  fn'a  himochor  chruithnechta.  Ba  dírime  na  halma  620 
batar  ann  fri  tímthirecAí  feola  do  na  slogaib.  Ialla  órda  tra 
no  bítis  fria  groigib  na  n-elefint  7  na  cámall  7  na  mul  7  na 
11-ech  rigda  in  tan  ba  himarcaide.   Ro  rindad  [7]  ro  hecm.it  airm 

ander  150  Führern  Lohn,  wenn  sie  ihn  in  das  Land  der  Bac- 
trer,  d.  h.  in  das  Land  der  Serer,  führten.  Diese  sind  es, 
welche  sich  aus  dem  1  Kleider  machen,  welches  auf 

den  Blättern  der  Bäume  sich  befindet. 

45.  Gross  war  der  Heereszug  Alexanders  zu  dieser  Zeit. 
250,000  Fusstruppen  und  30,000  Reiter  und  1000  Elefanten, 
welche  ihnen  Gold  und  Silber  schleppten,  und  400  Viergespanne 
und  200  Wagenkämpfer  und  2000  Maulesel  und  50  castrenses, 
d.  h.  eine  Art  Tiere,  welche  Lasten  tragen,  und  500  Kameele 
und  20  Saumtiere  und  Büffel  und  Ochsen  und  Esel  und  Pferde 
ausserdem  zum  Fortschaffen  des  Getreides.  Zahllos  waren 
die  Heerden,  welche  da  waren,  um  das  Heer  mit  Fleisch  zu 
versehen.  Goldene  Riemen  waren  an  den  Heerden  der  Ele- 
fanten und  Kameele  und  Maultiere  und  der  königlichen  Pferde, 
da  dies  tunlich  war.  Die  Waffen  und  Helme  des  Heeres  waren 
von  Alexander  mit  rotem  Golde  und  Edelsteinen  versehen  und 
ausgestattet  worden.     Auf  diese  Weise  waren  auch  die  Trom- 


1  O'Curry  (Manners  and  Customs  II  p.  330)  übersetzt:  ,,a  people 
vho  manufactured  for  themselves  clothes  from  the  moss  which  grew 
ipon  the  leaves  of  trees." 


58  Text  und  Uebersetzung. 

7   cathbairr  na  slóg  la  hklaxandir  do  dergór  7  do  ghemmaib 

625  logniaraib.    Ro  cííindaiged  lais  tra  fon  indus  sin  na  guthbuinde 

conn  ceolanaib  ordaib.     Ciamad  adaig 1  no  immthigitis  in  slog 

sin,  ba  solas  doib  dia  n-erredaib  7  dia  n-arcunidaigib  di  or  7 

di  argat,  di  na  gemmaib  leag  lógmar  a,mal  bid  rig  cech  fer. 

46.  Mor  tra  in  uaill  7  in  diinolta  7  in  t-allad  7  in  inocbail 

630  ro  gab  k\axandir  ic  forcsin  na  slog  sin.    Ba  deithfoV  son,  uair 

ni   bui  do  bréic  in  betha  frecnairc  cosmailius  na  miadamlata 

doridnaic  dia  do  Alaxandir  amai  atfiadat  libair  colais.    Bator 

reeMnara  na  rig  rergaiter  remi  isna  csdhaib  sin.   Batar  tn'uin 

a  taísig,  batar  fégi  a  fellsaim,2  hatar  gaetha  a  comarlig,  bo- 

635  tar  croda  a  curaid,  batar  cwmlengaig  a  cathmilid,  hatar  air- 

rechtság  imámnais  a  n-airrig,  hatar  rémnig  a  riglaicb,  hatar 

ána  a  n-óclaicli,  hatar  caema  cluichechaire  a  n-gille,  ba  étrocht 

airmitnech  3  a  n-ardrig  .  i .  Alaxandir. 

peten  von  ihm  mit  ihren  goldenen  Glöckchen  geziert  worden. 
Wenn  es  auch  in  der  Nacht  war,  dass  dieses  Heer  einherzog, 
so  hatten  sie  doch  Licht  von  ihren  Kleidern  und  von  ihren 
Schmucksachen  von  Gold  und  von  Silber,  von  den  kostbaren 
Edelsteinen,  als  wenn  ein  jeder  Mann  ein  König  gewesen  wäre. 
46.  Gross  aber  war  der  Uebermut  und  die  Ueberhebung 
und  der  Stolz  und  das  Ruhmgefühl,  welches  Alexander  beim 
Anblick  dieser  Heeresschaaren  ergriff.  Das  war  natürlich,  denn 
nicht  gab  es  im  Trug  dieser  Welt  einen  ähnlichen  Glanz  wie 
den,  welchen  Gott  Alexander  verliehen  hatte,  wie  die  Urkun- 
den erzählen.  Die  Könige,  welche  in  diesen  Kämpfen  vor  ihm 
commandiert  hatten,  waren  rechtmässige,  ihre  Feldherren  waren 
stark,  scharfsinnig  ihre  Philosophen,  weise  ihre  Räte,  tapfer 
ihre  Helden,  streitbar  ihre  Kriegsleute,  gewaltig 

ihre  Obersten,  ihre  Königshelden,  glänzend  ihre 

jungen  Krieger,  schön  und  spielgewandt  ihre  Burschen,  glanz- 
voll und  verehrungswürdig  ihr  Grosskönig  Alexander. 

1  adaid  Fcs.  -  fellsaillsaim  Fcs. 

3  airmitnechai  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  59 

47.   Acht  ní  gnath  co  menic  nach  saigthcch  cew  sirdecair. 
Ár  dogfárraid  araill  do  dhóinmigi  asin  t-sóinmigi  moir  sin  for  640 
a  focht  .  i .  cóica  éolach  batar  rempu,  co  rucsat  il-luc  nat[h]rachda 
erchoitige   biastainaiZ   i   n-gaineam   thirimm   cen  usee  ind  itir 
bud  inola.     Ros  gab  tra  hita  romor  in  slógu  for  a  reimm1  7 
ba   gabud   doib.     Is   ann  sin  tra  tue  Zéfercts  cathmílid  amra 
do   Gregaib  lán  a  cliathbarr  do  usee  co  hMaxandir,  7  cérba  645 
hítadach   fén,   ní   thesta   ní  de.     Ro  gab  iarom  Alaxandir  in 
usee    7    ba  hítmar  be.     Rotfeithset  tra  na  slóig  Alaxandir  7 
dáilis  clóib  iarom  for  lár  ina  fiadnaise  uli  in  t-usce.   Ro  beread 
each  dib  amal  ro  saiged  a  bass   7   a  mér  fái.     Co  tarut  nert 
mór  don  t-slóg  in  ni  sin.    Ro  molad  cáinduthracAí  in  miled  .i.  650 
Zeferus  ann  sin  do  Alaxandir  7   tue  Alaxandir  ascaofa  mora 
iar  sin  don  milid,  co  m-ba  buidech  de  iarom. 

47.  Aber  nicht  oft  pflegt  es  zu  geschehen,  dass  ein  Er- 
oberer ohne  beständigen  Wechsel  ist.  Denn  es  betraf  ihn  etwas 
Unglückliches  nach  diesem  grossen  Glücke  auf  seinem  Marsche. 
Fünfzig  Führer,  welche  vor  ihnen  waren,  brachten  sie  an  einen 
schlangenerfüllten  gefahrlichen  Ort  voll  wilder  Tiere  in  trocke- 
nem Sande  ohne  irgend  welches  Wasser,  das  trinkbar  gewesen 
wäre.  Da  fasste  gewaltiger  Durst  das  Heer  auf  seinem  Marsche, 
und  sie  waren  in  Gefahr.  Da  war  es,  dass  Zephirus,  ein  ruhm- 
reicher griechischer  Kriegsmann,  seinen  Helm  voll  Wassers  zu 
Alexander  brachte,  und  obgleich  er  selbst  durstig  war,  fehlte 
doch  nichts  daran.  Alexander  nahm  das  Wasser  und  er  war 
durstig.  Das  Heer  aber  beobachtete  Alexander,  und  er  schüt- 
tete ihnen  alsbald  das  Wasser  auf  den  Boden  vor  Aller  Augen. 
Da  tat  Jeder  von  ihnen,  wie  er  heran  kam,  seine  Hand  und 
seinen  Finger  hinein.  Dieser  Umstand  gab  dem  Heere  grossen 
Mut.  Die  wolwollende  Gesinnung  des  Kriegsmannes  Zephirus 
wurde  da  von  Alexander  belobt,  und  Alexander  gab  dem  Krie- 
ger hernach  grosse  Geschenke,  so  dass  er  ihm  fortan  deswegen 
dankbar  war. 

1  rewum  Fcs. 


60  Text  und  Uebersetzung. 

48.  In  tan  batar  isin  moritaid  sin  oc  imdecht  eowfacutar 
sruth    for  a   cind.     Ba   [p.  210 a:]   hadbul  leo  a  met.     Curcais 

655  ard  immbe  siu  7  anall.  Tri  fichit  traiged  i  fot  cech  bocsibne 
dib.  Reraithir  re  bomnai  n-giuis  cech  bae  dib.  Ni  ro  scaba^ 
diwo  in  sruth  sin  ni  dia  n-itaid,  cia  no  scoirset  oca.  Serbi  ol- 
tás  dorbsáile  nwride  be,  hirchoitigi  7  néimnechu  oltás  átbajja. 

49.  hotar  iarom  la  taeb  in  t-srotba  siu  la  hitaid  máir  7 
660  tirmthataid  dóib,  co  li-epilset  araile  dib  don  itaid  sin.    Formr- 

mitis  araile  dib  a  tengtha  dar  slesa  a  cloideb  7  a  laigen  do 
indarbud  hitad  dib.  Asrubartatar  araile  dib  do  hól  neich  narbá 
áliged  dóib  .i.  immáillsi  7  súga  na  n-arm  n-airlechdu  nemi 
coisecartha  do  hól.  Coniá  ann  sin  forcongart  Álaxandir  iarom 
665  forsna  míledu  batar  immbe,  ara  n-gabtáis  uli  a  n-arrnu  foraib 
7  bertais  la  sodain  fnu  ímáecht  dóib,  ciaptar  scíth  7  ciaptar 
ítmair.     Faitehes  tra  foruair  do  Alaxandir  in  ní  sin. 

50.  Co  M-accutfflr  tra  ic  imdecht  dóib  la  taeb  in  t-srotha 

48.  Während  sie  in  diesem  grossen  Durste  auf  dem  Marsche 
waren,  erblickten  sie  einen  Fluss  vor  sich.  Seine  Grösse  schien 
ihnen  ungeheuer.  Hohes  Röhricht  stand  rings  um  ihn  hüben 
und  drüben.  60  Fuss  in  die  Länge  war  jedes  biegsame  Schilf- 
rohr. Dicker  als  ein  Fichtenstamm  (?)  war  jedes  einzelne  von 
ihnen.  Aber  dieser  Fluss  vertrieb  nichts  von  ihrem  Durst,  ob- 
wol  sie  an  ihm  Halt  machten.  Bitterer  als  salziges  Meergras 
war  er,  schädlicher  und  giftiger  als  Niesswurz. 

49.  Sie  zogen  nun  den  Fluss  entlang  in  grossem  Durste 
und  grosser  Trockenheit,  so  dass  einige  an  diesem  Durste  star- 
ben. Etliche  von  ihnen  legten  ihre  Zungen  über  die  Seiten 
ihrer  Schwerter  und  ihrer  Lanzen,  um  ihren  Durst  zu  ver- 
treiben. Andere  von  ihnen  rieten  zu  trinken,  was  nicht  Recht 
war,  nämlich  Urin  und  die  Säfte  der  vergifteten  (?)  geweihten 
Waffen  zu  trinken.  Da  befahl  Alexander  den  Soldaten,  welche 
um  ihn  waren,  alle  ihre  Waffen  auf  sich  zu  nehmen,  und  sich 
darauf  zum  Weitermarsch  anzuschicken,  obgleich  sie  müde  und 
durstig  waren.     Die  Vorsicht  veranlasste  Alexander  dazu. 

50.  Da  sahen  sie  auf  dem  Marsche  längs  desselben  Flusses 


Text  und  Uebersetzung.  (51 

cótna  im  trath  nóna  cathair  chaerncúmdachta  a  n-inis  immedón 
in  t-srotha.     Do  na  curcaisib  mora  bátar  immón  sruth  conrg-  (57ü 
tacM1  in  cat[h]r«dg  sin.    Airigset  tra  dame  lethlomnac/^a  isin 
indsi  7  ni  thardsat  aithesc  doib,  ce  vus  fiarfachsat  dib,  cia  bali 
a  m-bói  usee   sorablasta   dóib   dia  hol;    acht  ros  geltatar  il-lo- 
caib    derrito    uadib    cen    aithesc    doib.     Fororcowgart    tra    inti 
Älaxandir  for  a  nmmtir  a  saithe  saiged  do  chur  foraib  isin  «75 
indsi.     Dorigned   diwo   in   ni   sin   7    ni  ros  lá  cor  dib-sium  sin. 
Fororcowgart  Älaxandir  iarom  ara  snáigtis  dá  chét  do  na  mí- 
lcdu  M&iccdondai  docúm  na  liindsi.   Lotar  iarom  7  in  tan  ran- 
cuiar    cethrumtlii    in   t-srotha    dosfáirthedar   eich   useide.     Moo 
oldát  elefinnti  cech  ae  dib.     Dosnaircellsat  leo  in  dá  chét  mi-  080 
\ed  isna  saeb^huth[b   dia  n-ithe.     Ro  gáirset  na  slóig  Gregda 
tna  ghol   7  urégium  oc  aiesin  a  carut  a  n-gábud  7  nat  caem- 
nacair  a  cobair.     Ro  fergaig  Älaxandir  la  sodain  fnsna  heol- 

um  die  neunte  Stunde  eine  schöngebaute  Stadt  auf  einer  Insel 
in  der  Mitte  des  Flusses.  Aus  dem  grossen  Schilfrohr,  welches 
um  den  Fluss  herum  wuchs,  war  diese  Stadt  gebaut.  Sie  be- 
merkten halbnackte  Menschen  auf  der  Insel,  und  nicht  gaben 
sie  ihnen  Antwort,  obgleich  sie  dieselben  fragten,  wo  es  süsses 
Wasser  für  sie  zu  trinken  gäbe;  sondern  sie  versteckten  sich 
vor  ihnen  an  verborgenen  Orten  ohne  ihnen  Antwort  zu  geben. 
Da  befahl  Alexander  seinen  Leuten,  einen  Pfeilhagel  gegen  sie 
auf  die  Insel  zu  entsenden.  Das  geschah,  aber  ..nicht  einer  von 
diesen  traf.  Da  befahl  Alexander  200  macedonischen  Soldaten, 
nach  der  Insel  zu  schwimmen.  Sie  gingen,  und  als  sie  ein 
Viertel  des  Flusses  erreicht  hatten,  überfielen  sie  Wasserpferde. 
Grösser  als  Elefanten  sind  war  jedes  von  diesen.  Sie  zogen 
die  200  Soldaten  mit  sich  in  die  Strudeltiefen,  um  sie  zu  fressen. 
Die  Schaaren  der  Griechen  schrieen  mit  Jammern  und  Kla- 
gen beim  Anblick  ihrer  Freunde  in  Gefahr,  aber  es  war  un- 
möglich ihnen  zu  helfen.  Da  ergrimmte  Alexander  gegen  die 
Führer,    die    sie    führten,    und    befahl,    dass    hundert  von   den 


courothacht  Fcs. 


62  Text  und  Uebersetzung. 

chu  bator  oc  imthús   dóib   7    atbert  curthar  cét  do   na   heol- 
685  chaift  batar  oc  imtims  doib   isin  smth.     7    ba  Ha  tra  fo  dec 
do  11a  hechaib  meide  ina  n-clail  sin  dia  n-ithe.     Bee  nar  mer- 
blig  in  sruth  dib  amal  fót  sengán. 

51.  Ro  sefnait  stuicc  irndecMa  iar  sin  don  t-slóg.  Co  n- 
acutar  uadib  iar  tnll  .i.  nóethi  beca  cruinde  co  w-cíáinib  ind- 

690  tib  for  in  sruth  imni  baile  ele.  Asbertsit1  side  [don  t-]  slóg  loch 
use*  sómmblasta  for  a  cind  i  focus  doib  7  is  do  sin  ron  ucsat  a 
n-eolaig  ro  batar  remib.  Dosfáirthetar  in  oidche  sin  .i.  leo- 
main  mora  mongacha  7  parthi  7  tigridi  7  linair.  Iarnabarach 
tra  imm  trath  nóna,  is  aim  rancatar  in  loch  n-ucut  7  bá  iar 

695  saethar  mor  doib.  Irnchellta  in  loch  uli  0  senchaillig  arsanta. 
Mile  stati  a  thonws  in  locha  for  cech  leath,  cóic  fichet  tra 
fot  na  scor  immon  loch  for  cech  leth  bacuairt. 

52.  Samaigset  for  brú  in  locha  sin.     Docoinortatw  iarom 

Führern,  die  sie  geführt  hatten,  in  den  Fluss  geworfen  würden. 
Und  zehnmal  mehr  von  den  Wasserpferden  waren  da  zusammen- 
gekommen, sie  zu  fressen.  Fast  wimmelte  der  Fluss  von  ihnen 
wie  ein  Rasen  von  Ameisen. 

51.  Darauf  wurden  die  Trompeten  zum  Marsche  für  das 
Heer  geblasen.  Da  sahen  sie  nach  einer  Weile  kleine  runde 
Böte  mit  Menschen  darin  auf  dem  Flusse  an  einem  andern  Orte. 
Diese  sagten  den  Truppen,  dass  ein  See  süssen  Wassers  vor 
ihnen  in  der  Nähe  sei,  und  zu  diesem  nahmen  sie  ihre  Führer, 
welche  vorauf  gingen.  In  dieser  Nacht  überfielen  sie  grosse 
mähnenbedeckte  Löwen  und  Pardel  und  Tiger  und  Luchse.  Am 
andern  Tage  aber  um  die  neunte  Stunde  kamen  sie  an  den 
See  und  zwar  nach  grosser  Anstrengung.  Der  See  war  ganz 
von  Urwald  umgeben.  1000  Stadien  war  das  Maas  des  Sees 
nach  jeder  Richtung,  25  aber  war  die  Länge  des  Lagers  um 
den  See  nach  jeder  Richtung  ringsum. 

52.  Sie  lagerten  am  Ufer  dieses  Sees.  Darauf  hieben  sie 
den  Wald  um  den  See  ab.  um  an  das  Wasser  zu  gelangen  und 


astbertsit  Fcs. 


Text  und  Ucbersetzung.  63 

in  fidbaid  immon  loch  do  saigid  in  usct  7  do  daingniugtirZ  na 
scor.  Ro  tairchellta  na  groige  x  7  na  halma  immedón  na  scor.  700 
Ro  saitea  na  pupla  imrapa  immacuairt.  Ro  hadaintea  cóic  cct 
dec  do  breoaib  tened  im  na  scoraib  anec/ííair.  Ro  hadaintea 
ann  fiche  ar  chét  siitrall  n-óir  do  fursannad  na  scor.  Ro  seinn- 
tea  stuicc  leo  iri  timtharig  longthi.  Tarraid  toirmesc  in  Ion- 
gad  sin  tra  .  i .  scorpion  Indecda  dorala  for  a  iarcómla  a  m-  705 
boi  ina  sesum  oc  airmbertad  in  chaithme. 

53.  Tancatar  tra  ceraisti  umaide  for  a  slicht-side  7  na- 
t[h]r«cha  co  w-dathaib  brec/iinaigib  forra,  araile  derga,  araile 
duba,  araile  gelai,  araile  cosmaile  co  n-néim  n-óir.  Ro  phe- 
traigset  in  tir  n-uli  do  phetragugud  7  do  súg  nat[h]mchda.  Ro  710 
suidigset  in  Mshicedondai  7  óic  na  Gréci  ar  chena  la  forngaire 
n-Alaxandir  sciathchro  na  sciath  7  na  m-bpcóti  for  a  cind. 
Ro  saigtis  tra  conn  fochestaib  tar  na  sciathaift  7  tar  na  bocó- 
tib  anuas  ocus  foscerditis  dia  fianglasib  isna  tendtib.  Da  uair 
tra  ro  bMus  isin  comcathugwrZ  sin  co  n-ähechsatar  uli  for  715 
nefni  a  n-doruaraid 2  do  nat[h]rachaib  beca  7  mora. 

das  Lager  zu  befestigen.  Die  Pferde  und  die  Heerden  wurden 
in  der  Mitte  des  Lagers  eingehegt.  Die  Zelte  wurden  rings  um 
sie  herum  aufgestellt.  1500  Feuer  wurden  draussen  um  das 
Lager  herum  angezündet.  Es  wurden  daselbst  120  Leuchten 
von  Gold  angezündet,  das  Lager  zu  erhellen.  Die  Trompeten 
wurden  geblasen  zur  Bereitung  der  Malzeit.  Es  betraf  aber 
eine  Störung  diese  Malzeit,  ein  indischer  Scorpion  nämlich  kam 
an  die  Hintertür,  wo  er  stand,  und  verschüttete  das  Essen. 

53.  Nach  diesen  kamen  dann  eherne  Horntiere  und  Schlan- 
gen mit  mannichfachen  Farben,  einige  rot,  einige  schwarz,  einige 
weiss,  einige  ähnlich  wie  Goldesglanz.  Sie  machten  die  ganze 
Gegend  ertönen  von  Gezisch  (?)  und  von  Schlangengeifer.  Die 
Macedonier  und  die  jungen  Männer  von  Griechenland  bildeten 
auf  Alexanders  Befehl  einen  Schildhag  von  den  Schilden  und 
Schildbuckeln  vor  sich.    Sie  griffen  sie  mit  ihren  Speeren  über 

1  groide  Fcs.  2  doruaraig  Fcs. 


(34  Text  und  Uebersetzung. 

54.  Tancatar  for  slichtlorg  a  setchi  isin  tresuair  na  haid- 
che  .  i .  nat[h]meha  Indecda.  Dá  chencl  for  indala  forind  dib, 
a    tri   lásin    forind   ele.     Is    ed  dorigne   Alaxandir  ina    epistil, 

720  comdar  casa  7  comdar  remra  iat  umal  cholamna  7  coindar  sia 
oldait  coliimna.  Dofuarcatis  in  talum  oc  sxivbertngud  in  clnv 
thaigthi,  co  fargabtis  twrscar  7  landgar  a  nemi  for  in  talmain. 
Nochdait  tra  a  fiacla  am«?  choin  iri  lurg.  C'onfogabsat  dino 
a  m-bruinde  os  tahna-m  oc  airichill  in  [p.  2101*:]  choniraic.   No 

725  dergdáis  a  súile  a,mal  óible  tened.  Ba  dofulac/iia  don  t-slóg 
uli  tromthinfed  a  m-brénanál.  No  bertatis  a  tengtha  ina  cend- 
aib  iri  hathcumma  in  t-slóig.  Is  ed  dorochc«>  isin  cath  sa  do 
slog  Alaxandir  lasna  nat[h}rachiw&  .  i .  fcnchai  mogaid  7  ficlie 
miled.     Uair  cómlán  tra  dóib  icon  cath  sin. 

730  55.    Dosfancatar  iar  sin  partlaig  mora  co  croicnib  dobar- 

die  Schilde  und  Buckel  von  oben  her  an  und  warfen  sie  von 
ihren  Heldenbrüsten  in  die  Feuer.  Zwei  Stunden  kämpften  sie 
so  zusammen,  bis  Alles  vertilgt  war,  was  von  kleinen  und  grossen 
Schlangen  gekommen  war. 

54.  Hinter  ihren  Genossinnen  her  kamen  in  der  dritten 
Stunde  der  Nacht  indische  Schlangen.  Zwei  Köpfe  hatten  einige 
von  ihnen,  andere  ihrer  drei.  Das  ist  was  Alexander  in  sei- 
nem Briefe  schrieb,  class  sie  gewunden  und  dick  waren  wie 
Säulen  und  dass  sie  länger  waren  als  Säulen.  Sie  schlugen  die 
Erde  beim  Kampfesschütteln  und  Hessen  Schleim  und  Schaum 
ihres  Giftes  auf  dem  Boden  zurück.  Sie  entblössten  ihre  Zähne 
wie  Hunde  auf  der  Fährte.  Sie  hoben  ihre  Brüste  hoch  über 
den  Boden  beim  Beginnen  des  Kampfes.  Ihre  Augen  waren 
rot  wie  Feuerfunken.  Unerträglich  für  das  ganze  Heer  war 
der  schwere  Hauch  ihres  stinkenden  Atems.  Sie  schüttelten 
ihre  Zungen  in  ihren  Köpfen  zum  Verderben  des  Heeres.  Dies 
ist,  was  in  jenem  Kampfe  von  Alexanders  Heere  durch  die 
Schlangen  fiel,  nämlich  30  Knechte  und  20  Kriegsleute.  Eine 
volle  Stunde  kämpften  sie  so. 

55.  Darauf  kamen  grosse  Krebse  über  sie  mit  Häuten  von 
Wasserschlangen   härter  als  Panzer.     Sie  nahmen  keine  Spitzen 


Text  und  Uebersetzung.  65 

nathrach  impu  cruadi  oldait  luirecha.  Ni  gaibtis  rcnda.  Ro 
laitea  iar  sin  drernma  mora  dib  forsna  tenntib.  Isin  co'icead 
uair  na  haidche  tra,  in  tan  ro  gabsat  for  ceill  cunisanud  7  cod- 
lad,  dosfecait  lcomain  gela  7  cirmonga  foraib  ina  sesam  oc  air- 
hertnugud  na  slóg  7  for  dichlannad  in  chatha1  am«?  toraind  735 
no  saigiu'n.  Ros  laiseat  in  Msicedondai  a  n-gó  7  a  sáigde  7  a 
slega  forru,  co  torchratar  dremma  mora  dib.  Dosfancatar  iarom 
isin  sessed  uair  na  baidche  tuirc  altta  7  lingthi  7  tigndi.  Ba 
tigither  fál  fidbaide.  Dodechatar  cbucu  co  n-  grain  móir  7 
sésselbi.  Dosnecat  iar  sin  eoin  .  i .  iatlanna  mora  coméit  co-  740 
lumnai.  Fiacla  leo  amaZ  fiacla  duine.  Is  do  na  iiaclaib  sin 
no  chnaetis  taebu  na  miled  7  na  curad. 

56.    Dosfanic  iar  sin  béist  íngnad.     Distnanws  a  hainmm, 
moo  oltás  elefint,  ceand  beac  dub  furri.    Ni  rMS_tairmisc  dul 
tarsna  tenntib.    Dorochm'r  lee  tricha  fer  n-armach  i  n-oirenach  745 
in  chatha  Maicedondai.     Ro  malart  dias  for  cóicait  dib  la  so- 

an.  Da  wurden  grosse  Mengen  von  ihnen  auf  die  Feuer  ge- 
worfen. In  der  fünften  Stunde  der  Nacht,  als  sie  ruhen  und 
schlafen  wollten,  kamen  weisse  Löwen  über  sie  mit  aufrecht- 
stehenden Kammmähnen,  welche  die  Schaaren  erschütterten  und 
das  Heer  verwüsteten  wie  Donner  oder  Blitz.  Die  Macedonier 
sandten  ihre  Speere  und  Pfeile  und  Spiesse  gegen  sie,  so  dass 
grosse  Haufen  von  ihnen  fielen.  Darauf  in  der  sechsten  Stunde 
der  Nacht  kamen  wilde  Eber  und  Luchse  und  Tiger  gegen  sie. 
Sie  waren  dicker  als  ein  Holzzaun.  Sie  kamen  auf  sie  los  mit 
grosser  Schrecklichkeit  und  Geschrei.  Darauf  kamen  Vögel  über 
sie,  nämlich  grosse  Fledermäuse,  so  gross  wie  Säulen.  Sie  hatten 
Zähne  wie  Menschenzähne.  Mit  diesen  Zähnen  zernagten  sie  die 
Seiten  der  Krieger  und  Helden. 

56.  Darauf  kam  ein  wunderbares  Tier,  Distrianus  genannt, 
grösser  als  ein  Elefant,  mit  einem  kleinen  schwarzen  Kopfe. 
Es  scheute  sich  nicht,  durch  die  Feuer  zu  gehen.  Durch  das- 
selbe   fielen    30    Bewaffnete    in    der    Front    des    macedonischen 

1  duichlannad  Fcs.  An  leg.  oc  airbertnugud  in  chatha  7  for  dichlan- 
nad na  slog? 

5 


66  Text  und  Uehersetzung. 

dain.  Iarom  doratad  dróng  do  gháeib  7  slegaib  tréthi,  co  n- 
apad  de.  Dosnancatar  iar  tain  lochaid  Indecda  7  ethaite  aer- 
dha,  medith/r  sinnchu  iat.    Ro  márbtais  na  cet[h]n  fo  chétoiv  7 

750  na  groige  7  na  halma  ar  chena  7  ní  fétas  ní  dóib.  Dosfan- 
catar  iar  sin  fiaich  aidcbide1  gar  ré  matain.  Acht  ni  dernsat 
sein  urcboit  na  fnthorgain  dóib,  acht  tucsat  iasc  dóib.  Caera 
immda  isin  loch  conuatar.  Tanic  iarom  matansolws  doib  ar 
sodain.     Ro  brised  iar  sin  cossa  7  láma  in  cóicat  eolach.     Do- 

755  ruaraid-sinm  7  forácbaithea  ann  sin  íor  cind  na  piast  dia  n- 
ithe  colleic.  It  e  in  sin  tra  scéla  in  locha  sin  gussl  ránic 
Alaxandir. 

57.  Lotar  iar  sin  co  tir  na  m-Bacthrianda.  Fuaratar  failte 
móir  isin  tir  torthig  sin.     Fiche  lathi  doib  iar  sin  i  n-deaithe 

760  oc  airledru  7  oc  urtnall  chatha  iri  Poir.  Secht  lá  dóib  iarom, 
co  rancatar  maigen  a  m-boi  Poir.    Acht  ba  iri  luad  sid  7  córa 

Treffens.  52  Mann  von  ihnen  verwundete  es.  Darauf  aber 
wurde  eine  Menge  Lanzen  und  Spiesse  durch  dasselbe  geschleu- 
dert, so  dass  es  davon  starb.  Darauf  kamen  indische  Mäuse 
und  Gevögel  der  Luft,  grösser  als  Füchse,  über  sie.  Sie  töteten 
sofort  das  Vieh  und  die  Pferde  und  die  Heerden  dazu  und 
man  vermochte  nichts  gegen  sie.  Darauf  kamen  Nachtraben, 
kurz  vor  Morgen.  Doch  fügten  diese  ihnen  weder  Schaden  noch 
Verlust  zu,  sondern  fingen  sich  einen  Fisch.  Viele  Schafe  (?) 
waren  in  dem  See,  die  sie  frassen.  Darauf  erschien  ihnen  das 
Morgenlicht.  Da  wurden  den  50  Führern  Füsse  und  Hände 
gebrochen.  Sie  blieben  liegen  und  wurden  dort  gelassen  vor  den 
wilden  Tieren,  um  alsbald  gefressen  zu  werden.  Das  sind  die 
Abenteuer  von  dem  See,  an  welchen  Alexander  gelangte. 

57.  Darauf  kamen  sie  nach  dem  Lande  der  Bactrianer. 
Sie  fanden  grosse  Freude  in  diesem  fruchtbaren  Lande.  Zwan- 
zig Tage  blieben  sie  darauf  in  Müsse  und  rüsteten 
den  Kampf  gegen  Porus.  Sieben  Tage  darauf  kamen  sie  an 
den  Ort,  wo  Porus  war.    Aber  er  war  zu  Frieden  und  Vertrag 


áichide  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  67 

7  cairdine  na  sechtmnine  sin  7  ni  iri  h&\vhertm\giul  catha.  Isin 
ámsir  sin  tra  no  bid  Poir  oc  athchomarc  Alaxandir  do  na 
miledu  no  bitis  itir  na  slógu  7  ídlacib  7  cendadaib.  Con\(\ 
aire  sin  tra  ro  gab  Alaxandir  erriud  n-drndim  do  erredaib  a  765 
miled  inime  7  ro  lá  de  a  t[h]lac/?i  rigda  7  téit  iarom  co  m-búi 
a  n-dorws  pupla  Poir. 

58.  Ro  ráthaig  Poir  iarwni  7  ro  iarfaig1  cúich  hé.  As- 
bert-soni  ba  do  muintir  Alaxandir  dó.  Ro  iarfaig1  Poir  de- 
sirnn  iarwm  aicnead  \\- Alaxandir  7  cid  dogníd  7  cid  bud  maith  77u 
dó  7  cid  a  aes  7  in  ba  só  he  oldás  Poir.  Atbert  Alaxandir 
friz  Poir  la  sodain:  „Gorthi  amal  tírda  co  mór  iri  tenid  amal 
cech  senóir,"  ol  se.  Faelid  Poir  la  sodain  de  sin,  ar  ba  head 
ro  himraided  leó  an  inbuid  sin  cómrag  ar  gala  enfir  doib  a 
ii-dis  .  i .  Poir  7  Alaxandir.  Ba  deimin 2  la  Poir  tra  no  bris-  775 
fed  forsin  senfer  sin,  ar  ba  hoclaech-som  fessin.     Asbert  dino 

und  Freundschaft  für  diese  Woche  geneigt,  und  nicht  zu  Kampfes- 
beginnen. In  dieser  Zeit  nun  fragte  Porus  die  Soldaten,  welche 
zwischen  den  Heeren  waren,  und  die  Boten  und  Verkäufer  häu- 
fig nach  Alexander.  Deshalb  nahm  Alexander  ein  unschein- 
bares Gewand  von  den  Gewändern  seiner  Soldaten  und  tat  seine 
königliche  Kleidung  ab  und  ging  alsdann  und  kam  vor  das  Zelt 
des  Porus. 

58.  Porus  bemerkte  ihn  alsbald  und  fragte  ihn,  wer  er 
sei.  Er  antwortete,  er  sei  einer  von  Alexanders  Leuten.  Po- 
rus fragte  ihn  darauf  nach  dem  Wesen  Alexanders  und  was  er 
treibe  und  was  er  gerne  hätte  und  was  sein  Alter  sei  und  ob 
er  jünger  sei  als  Porus.  Darauf  antwortete  Alexander  dem 
Porus:  „Er  muss  wie  Backsteine  gewaltig  am  Feuer  gewärmt 
werden  gleich  einem  alten  Manne."  Darüber  freute  sich  Porus, 
denn  es  wurde  damals  ein  Zweikampf  zwischen  ihnen  Beiden 
geplant,  nämlich  zwischen  Porus  und  Alexander.  Da  war  es 
nun  dem  Porus  klar,  dass  er  diesen  Alten  besiegen  werde,  denn 
er  selbst  war  ein  junger  Held.    Weiter  fragte  Porus  ihn:  „Was 


iarfaid  Fcs.         a  deim  Ms. 

5* 


68  Text  und  Uebersetzung. 

Poir  fm:  „Cid  lat?  na  décha  aes  dun  iar  sa,mail?"  „Gan  a  fis 
dám-sa,"  ol  Alaxandir  „mílid  díndim  dia  míledaib  adamcóm- 
naicc.    Nidam  comarlid1  dó,  ni  fedar  a  airess  na  a  aes  na  cia 

780  met  m-bliaffom  is  slán2  dó." 

59.  Scribthar  la  Poir  isin  uair  sin  eipstil  co  m-bágaib  7 
tómthaib 3  7  ironaib  innti,  7  atbert  fro  hAlaxandir  rom  bia  log 
lais,  dia  roisse^  uad  co  hAlaxandir  in  eipsfol  Ro  thingéll  Alax- 
andir  co  mór  co  roissed  lais,   7   nir  ba  andsam  dó  a  ni  sin. 

785  Dolluid  Alaxandir  iavom  i  n-airlégund  a  eipstle  7  iarna  légud 
(ro  fócrad  0  Phoir  lor  Alaxandir  cómrag  dá  marcach  doib  a 
n-dis):  „No  raigeb  tra,"  ol  Alaxandir  „ár  dorinde  úrdálta 
dímm."  CWdrecat  iar  sin  cómrac  dessi  for  echaib.  Iss  ed 
doróine  Alaxandir,  ó  rus  geoguin  Poir,  dosfairtestar  iarom  Ami- 

meinst  du?  ist  nicht  unser  Alter  das  gleiche?"  „Das  weiss  ich 
nicht,"  sagte  Alexander,  „ich  bin  ein  unbedeutender  Soldat  von 
seinen  Soldaten.  Ich  bin  keiner  von  seinen  Ratgebern,  ich  kenne 
weder  seine  Geschichte  noch  sein  Alter  noch  welche  Anzahl 
von  Jahren  er  zurückgelegt  hat." 

59.  Zur  selbigen  Stunde  ward  von  Porus  ein  Brief  ge- 
schrieben mit  Drohungen  und  Einschüchterungen  und  Spott 
darin,  und  er  sagte  zu  Alexander,  er  solle  eine  Belohnung  er- 
halten, wenn  der  Brief  von  ihm  an  Alexander  gelange.  Alex- 
ander versprach  nachdrücklich,  dass  er  durch  ihn  hingelangen 
werde,  und  das  war  nichts  Schweres  für  ihn.  Darauf  ging 
Alexander  fort  indem  er  seinen  Brief  las,  und  nachdem  er 
ihn  gelesen,  (Alexander  wurde  von  Porus  zu  einem  Zweikampf 
zu  Pferde  aufgefordert)  sagte  Alexander:  „Ich  werde  es  an- 
nehmen, denn  er  hat  es  mir  unumgänglich  gemacht."  Dar- 
auf treffen  sie  zum  Zweikampf  zu  Pferde  zusammen.  Dies 
ist,  was  Alexander  tat,  als  Porus  ihn  verwundet  hatte,  es  kam 
ihm  darauf  Amirad,  ein  Bursche  Alexanders,  ein  thessalischer 


1  comarlig  Fcs. 

-  Vgl.  in  tan  raptar  slána  da  bliadain  Tog.  Tr.  747. 

8  cómthaib  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  69 

rad  .  i .  gilla  Alaxandir  .  i .  in  marcach  Tesalda  7  ron  geoguin  790 
inti  Poir    7    ron   anacM  Alaxandir   iarna  guin  a  n-inchosc  a 
choscair.     7  ro  laad  ár  scéithecda  isin  cath  sin. 

60.  Iar  sin  tra  ro  giall  inti  Poir  do  Alaxandir  ann  sin  7 
ro  faillsigestar  a  histadu  uli  do  Alaxandir  7  dorat  asccada 
mora  dó  7  dia  maintir.  Ba  cara  ann  sin  do  M&icedontaib  inti  795 
ba  náma  doib  remi.  Ro  chumdaig  Alaxandir  iarom  da  cha- 
thraig  isin  tir  sin  .  i .  Alaxandria  Acorus  7  Alexandria  Buice- 
fáile  equi  .  i .  Buicefális  ainmm  in  eich  ro  marbad  fái-sium,  o 

ra  hainmnigeiZ  in  chathm'r  sin.  Doróglastar  Alaxandir  iarom 
Adresta  7    Catinós   7  Gangaritás.     Mor  tra  in  uaill  7 800 

61.  [p.  211 a:]  Is  ed  tra  dorirnther  isind  epistil1  Alaxandir, 
cein  ro  bui2  Alaxandir  a  nirt,  comoralta  epistle  etorru  7  Din- 
dim,  ri  na  m-Bragmawda. 3  0  ro  chuala  Alaxandir  scela  a 
comairberta4    bith    75    ro    bo    dibrethi   aichne  lais,    conid   and 

Reitersmann,  zu  Hilfe  und  verwundete  Porus  und  rettete_AJex- 
ander  nach  seiner  Verwundung  zum  Zeichen  seines  Sieges.  Und 
es  wurde  eine  Niederlage  in  diesem  Kampfe  ange- 

richtet. 

60.  Darauf  huldigte  Porus  dem  Alexander  und  öffnete  ihm 

all  seine  f,  und  gab  ihm  und  seinen  Leuten  grosse    l\ 

Geschenke.  Da  ward  derjenige  den  Macedoniern  ein  Freund, 
der  zuvor  ihr  Feind  gewesen  war.  Darnach  baute  Alexander 
zwei  Städte  in  diesem  Lande,  Alexandria  apud  Porum  und  Alex- 
andria Bucephali  equi  (Bucephalus  war  nämlich  der  Name  des 
Pferdes,  welches  unter  ihm  getötet  worden  war,  nach  dem  diese 
Stadt  genannt  wurde).  Darauf  vernichtete  Alexander  die  Adraster 
und  Catiner  und  Gangariten.     Gross  war  der  Stolz  und  .... 

61.  Folgendes  wird  in  dem  Briefe  Alexanders  erzählt, 
dass  so  lange  Alexander  mächtig  war,  Briefe  zwischen  ihm  und 
Dindimus,  dem  Könige  der  Brahmanen,  hin  und  her  gingen. 
Da  Alexander  Berichte  von  ihrer  Lebensweise  gehört  hatte 
und  er  (nur)  mangelhafte  Kenntnis  (davon)  besass,    da  wurde 

1  indeipsiiZ  R.  z  cein  bói  R.  3  inna  mbragmanda  R.  *  chom- 
airberta  Fcs.  comairberta  R.        5  ocus  om.  R. 


70  Text  und  Uebersetzung. 

805  sin  ruccad  epistil  uad  do  Díndim,  rí  na  m-Brágrmmda,  co  n- 
cicsed-side *  dó  tesmolta  a  n-daine  7  a  comairberta  bith  7  asr 
cnam  ind  ecna2  7  na  fellsamd«c/iia 3  dognitis4  do  aisnés,5  co 
m-bad6  innt[s]anilaigthe 7  a  m-bescna-som8  essium'9  dia  m- 
bad  assa10  do  etir.    7  atbert11  ba  fóglainntid 1 2  béscna  7   fell- 

810  som13  he  asa  macbrataib 14  7  asa  naidendac/ii. lft  7  asbert 
diwo16  narba17  cóir  dichleth18  ind  ecna19  7  20  na  fellsamdacfi- 
ta,21  ar  ni  digbail  doib  a  relud22  7  a23  failhmgud  fo  chos- 
mailÍMS  chonnli2i  na  sutmille;  ar  ní  digaib25  a  sollsi-sitte,26  cia 
twTgaibther27    7    cia  annait/ier  connli  aile  friu.     CacÄ28  mod 

815  diwo29  on  imluaiter30   7  on  imraiter31  ind  ecna,32  is  tormach 

ein  Brief  von  ihm  an  Dindimus,  den  König  der  Brahmanen, 
gesandt,  damit  dieser  ihm  die  Einzelheiten  von  ihren  Leuten 
und  deren  Lebensweise  erzählen  möge,  und  um  den  Gang  der 
Weisheit  und  der  Philosophie,  welche  sie  übten,  zu  berichten, 
so  dass  er  ihre  Lebensweise  vergleichen  könne,  wenn  ihm  das 
überhaupt  leicht  wäre.  Und  er  sagte,  dass  er  selber  ein 
Lerner  der  Moral  und  ein  Philosoph  gewesen  sei  von  Kindes- 
beinen an  und  seit  seiner  Jugendzeit.  Und  er  sagte  ferner, 
dass  das  Verheimlichen  der  Weisheit  und  Philosophie  nicht 
recht  sei,  denn  ihre  Bekanntmachung  und  ihre  Veröffentlichung 
sei  keine  Verminderung  für  sie,  ähnlich  einer  Kerze  oder  einem 
Lichte;  denn  ihr  Licht  vermindert  sich  nicht,  obgleich  davon 
genommen  wird  und  obgleich  andere  Lichte  daran  angezündet 
werden.  Auf  welche  Weise  auch  die  Weisheit  behandelt  und 
besprochen  wird,  es  ist  eine  Vermehrung  der  Philosophie  und 
des  Wissens  für  den,  welcher  sie  behandelt  und  für  den,  dem 


1  conécsed!  R.  2  indecnae  R.  3  na  fellamdachta  R.  *  do- 
gnidis  R.  5  aisneis  R.  6  comad  R.  7  inntsamlaighthe  R.  8  dam- 
bescnaisium  R.  9  esem  R.  10  asamail  R.  "  isbert  R.  12  fo- 
glainntig  Fcs.  foglaintidh  R.  13  fellamdachta  R.  14  macbrathaib  R. 
15  noidentacht  R.  16  d&na  R.  17  naruo  R.  18  dicleithe  R.  19  na 
hecna  R.  20  ocus  om.  R.  21  na  feil-  R.  22  retlad  R.  2S  nacha  R. 
■*  coindle  R.  25  digbaid  R.  26  asoillsi  R.  37  turcbaither  R.  28  cech  R. 
29  dono  R.         ;,ü  onimluaiter  indecna  R.  31  ocus  onimraiter  om.  R. 

32  indecna  om.  R. 


Text  und  Uebersetzung.  71 

bescna  7  eolais1  donti  luaides  7  frisa  luaiter. 2  7  ro  gáid 
Alaxandir  iarom  co  irecrad  dia  chomarcaib3  7  dia  aithesc- 
aib*  fon  samla  sin.     Finit. 

62.  Asbert5  Dindinms6:  „Ba  uiaith  fóglaimm7  ind  écna,8 
fobítbi 9  ar  is  ferr  ind  ecna10  diada  forpthi11  oldás  euch  fla- 820 
thias  7  cac/i  n-órdan.  AcM  asberi-siu"  ol  Dindim  „nidat  aneo- 
lach12  ind13  ecna  ar  cbena.  Ni  fedaigther;  u  ar  mad  rig,15 
nat16  bi  ecnaid  7  na  tabair  taeb17  iri  hecna18  7  trehgvre.  Al- 
is dichor19  da  c&ch  dualaig20  gnáthaiger21  cu22  corp  7  cu22 
hanmain  each  duine23  ind  ecna24  diada.  Tarrnurt-sa 25  tra"  825 
ol  Dindim  „némfreccra  7 26  nemsenbend  epistle  det-siu,27  ar 
nidam  comsulbir  laburtha28  fn'tt  7  nidat  uain  dia  n-airlégend2í) 
for   immud30   do   chatha    7    do  chumleng.     Acht  tra  araide31 

sie  beigebracht  wird.  Und  Alexander  bat  darum,  dass  er  auf 
solche  Weise  seine  Fragen  und  seine  Entgegnungen  beantworten 
möge.     Finit. 

62.  Dindimus  antwortete:  „Das  Erlernen  der  Weisheit 
ist  gut,  denn  die  vollkommene  göttliche  Weisheit  ist  besser 
als  jede  Herrschaft  und  jede  Würde.  Aber  du  sagst,"  sprach 
Dindimus,  „du  seiest  schon  der  Weisheit  nicht  unkundig.  Das 
kannst  du  nicht;  denn  wenn  du  ein  König  bist,  bist  du  kein 
Weiser  und  kehrst  dich  der  Weisheit  und  Vernunft  nicht  zu. 
Denn  die  göttliche  Weisheit  ist  eine  Vertreibung  alles  Bösen, 
das  dem  Körper  und  der  Seele  eines  jeden  Menschen  eigen  ist. 
Ich  beabsichtigte  nun,"  sagte  Dindimus  „dir  keine  Antwort  zu 
geben  und  keine  Briefe  zu  schreiben,  denn  ich  bin  nicht  so 
beredt  im  Sprechen  wie  du,  und   du  hast  keine  Müsse  sie  zu 


1  ocus  eolais  om.  R.  2  frisaluaiter  0111.  R.  3  dia  imchomarc  R. 
*  ocus  dia  aithescaib  om  R.  5  isbert  R.  6  dinnim  R.  7  foglaim  R. 
8  eenae  R.  9  foirbtbe  R.  10  anteenae  R.  u  foirbthi  R. 

12  aineolach  R.  13  an  R.  li  fetather  R.  15  ri  R.  16  nad  R. 
17  toeb  R.  18  eenae  R.  19  dichur  R.  20  da  cacb  om.  duailge  R. 
21  gnathaigther  R.  22  co  R.  23  cech  ae  R.  M  inteenae  R.  2S  tar- 
martsa  R.  26  nemfrecra  ocus  om.  R.  27  duitsiu  R.  -H  comsubeis 
airlabartha  R.       29  dianairlegund  R.       30  arimutR.       31  tra  om.  araba  R. 


72  Text  und  Uebersetzung. 

noc/ta1  herbartlia-su2  is  format  iri  forcetlaib,3  scribabut-sa  4 
830  duit5  araill  do  béssaib6  ar  ceneoil-ni;7  ar  ro8  fetar-sa  ni  mes- 
raigthe 9  adfiarlat  techtaire10  ar  scela-ni11  duit-siu. 12  Ar  is  ro- 
rnor  isindala  bali13  7  is  robecc14  i  n-araile,15  uair16  tormaigit17 
techtaire10  0  ttmscurntib  co  gresach. 18  Crait-si1D  tra*°  bid  fir 
a  n-atber-sa  7  a  n-aisnédiub  do  tesmaltaib21  in  ceneoil22  Brag- 
835  niawda,  7  mad  áil  det-siu,  na  her  aichne,23  ar  bid24  fir. 

63.  In  cenel25  sa  na  m-Bragmawta  diatam-ni"26  ol  Din- 
dim  „is27  betha  gl  an  nempudrach  nemurchoitecb 28  in  bethu29 
hitatt.30    Ni  sanntaiget  ni  acht  a  n-atcuindig31  aicned  cen  for- 

lesen  bei  der  Menge  deiner  Schlachten  und  Kämpfe.  Indessen 
damit  du  nicht  sagest,  ich  missgönnte  dir  die  Belehrung,  werde 
ich  dir  etwas  von  den  Sitten  unseres  Volkes  schreiben;  denn 
ich  weiss,  dass  die  Boten  dir  übertriebene  Berichte  von  uns 
erstatten.  Denn  an  dem  einen  Orte  ist  es  sehr  gross  und  sehr 
klein  an  einem  andern,  weil  die  Boten  beständig  nach  (ihren) 
Erfindungen  vergrössern.  Glaube  aber,  dass  was  ich  sagen  werde 
und  was  ich  erzählen  werde  von  den  Einzelheiten  des  Brah- 
manenvolkes  wahr  sein  wird,  und  wenn  es  dir  beliebt,  so  lass 
dich  belehren,  denn  wahr  wird  es  sein. 

63.  Dieses  Volk  der  Brahmanen,  von  dem  wir  sind,"  sagte 
Dindimus  „führt  ein  reines  harmloses  unschädliches  Leben.  Sie 
begehren  nichts  als  was  die  Natur  erfordert  ohne  Uebermass 
dabei.  Sie  sind  duldsam  und  nicht  verzweiflungsvoll.  Keinen 
Ueberfluss  oder  Geschenke  begehrt  dieses  Volk.  Sie  sind  dank- 
bar für  die  Früchte  der  Erde,  ohne  das  Land  zu  bebauen,  ohne 
Fürsorge.    Die  Leute  dieses  Volkes  erdulden  weder  Strafen  noch 


1  nach  R.          2  erbartasu  R.         3  forcetlaid  R.         *  scribfatsa  R. 

5  duitsiu  R.  6  besaib  R.          7  arceneoilne  R.         8  do  R.          9  mes- 

raighte  R.  10  techta  R.       11  ar  scelaine  R.       12  duit  R.       13  baue  R. 

u  robeag  R.  15  iaraile  Ms.     araile  R.          16  ar  R.        a  tormaiget  R. 

18  cogres  R.  '9  craitsiu  R.            20  tra  om.  R.            "x  tesmoltaib  R. 

M  ceniuil  R.  28  na  beraichni  R.        24  bud  R.       as  ceneol  R.       26  dia- 

taimne  R.  27  as  R.       28  nemurchoitecb  om.  R.       29  betha  R.       30  in- 
atat R.         81  acuinnig  R. 


Text  und  Uebersetzung.  73 

craid  fair. *   Is  at  anmnotaig 2  7  nidat  derchoi[n]tig. :i   Ni  chuin- 
cet4  téti5  na  comai6  in  cenel7  sa. 8     At9  buidig  do  thorthib10  840 
in11  talm«w  cen  tir-frecur-ceill ,  * 2  ecu  frithgnam.     Ni  fulngat 
dáine    in    ceneoil    sin13    tódernuma14   na  piana  na  imtochta, 15 
fo  bith  ar  ni  bit  cinaid  foraib.     Fáilte  inesraigthe  leo  do  gres 
7  slainte  neniaidilcnech  0  legessaib. 1 K    Ni  chuindig  nech  dib17 
iortacht  o'raile18  i  n-nach  dail,19  ar  bitb  ni  bi  fWthorcuin20  0  845 
ncocb  dib  di  araile.    Ni  cbuindig  nech  ni  o'raile  dib,  fo  bith21 
ar   is   inand   a   soramatu22    7    is  cutnimma23  a  n-dommatu. 24 
Ni  bi  fodprd  do  neoch25  dib  di  arali,26  ar  ni  derscaig  nech27 
dib  di28  araile.     Is  ed  dosgni29  spmina30  uli.31     Ni  aidling- 
cet32  0  nac/iaib  rechtaib  na  fúiglib  na  brethemnacMai&,32  acht  850 
recht  n-aicnid  namma. 34     Ni  aidilcniget 35  0  nacA  airchisecht, 
ar  ni  bit  cinta  na  targabala. 36     Ni  bit37  hicca38  na  dligeda 


Qualen  noch  Seelenwanderung,  weil  keine  Sünden  auf  ihnen 
sind.  Massige  Freuden  sind  stets  bei  ihnen  und  Gesundheit, 
welche  keiner  Heilmittel  bedarf.  Keiner  von  ihnen  sucht  Hülfe 
bei  einem  andern  in  irgend  welcher  Weise,  weil  keine  Ver- 
letzung von  einem  gegen  den  andern  vorkommt.  Keiner  von 
ihnen  sucht  etwas  von  dem  andern,  weil  ihr  Reichtum  derselbe 
und  ihre  Armut  gleich  gross  ist.  Keiner  murrt  gegen  den  an- 
dern, denn  keiner  zeichnet  sich  vor  dem  andern  aus.  Das  ist 
es,  was  Alle  reich  macht.  Sie  bedürfen  keiner  Gesetze,  noch 
Urteile,  noch  Schied  spräche,  ausser  dem  Gesetz  der  Natur  allein. 
Sie  bedürfen  keines  Erbarmens,  denn  es  kommen  keine  Sünden 
noch  Vergehen  vor.     Sie  haben  keine  Bussen  noch  Satzungen, 


1  fair  om.  R.  2  is  ainmuetaig  R.  3  derchointig  R.  *  ni 

cuinnged  R.  5  teite  R.  6  coemnai  R.  7  in  cheneoil  R.  8  sa 
om.  R.  9  it  R.  10  tairthib  R.  "  an  R.  ia  frecar  tir  ceill  R. 
13  si  R.  14  todernama  R.  15  immtechta  R.  16  legisaib  R.  17  dib 
om.  R.  18  co  araile  R.  19  onachmudh  R.  '20  frithorcain  R.  21  ar 
bith  R.  aa  somata  R.  '23  cutruma  R.  24  domata  R.  26  neuch  R. 
26  diaraile  R.  27  neach  R.  28  di  om  R.  29  dogni  R.  30  soma  R. 
31  uili   dib  R.  8a  aidilcniged  R.  33  na  brethemnachtaib  om.  R. 

34  acht  nama  recht  naieuid  R.  3S  aidligniced  R.  36  tairgabala  leu  R. 
37  nbit  Fcs.  ni  bid  R.        38  icca  R. 


74  Text  und  Uebersetzung. 

accu,  fo  bitli  nat  filet1  ciuta  leo;  fo  bith  in  bali2  a  in-bit 
hicca,3  is  at  cintach4  na  hi  iccait,5  ar  is  dar  esifi  cinad7  7  s 

855  pectha  icaitoV9  phech. 10 

64.  Ni11  saothraigem  7  ui11  threbam12  tra,"  13  ol  Dindim 
„ar  is  adbar  sainnte  saethar  7  14  trebad,  7  15  is  tWa  saint16 
fásas17  format  7  immargal. 1 8  Ni  biamm19  nidus  ii-dochraid. 
Is  nemphni20   7   is  nemada  lind21  tregdad  in  talma«  0  nac/i 

860  dáil.22  Ni  tregdand  socc  na  coltar  na  rámund23  talmam24 
lind.  Ni  taircellam25  damu26  fo  chuinge  na  carru  na  skjetu.27 
Ni  chaithem28  feolai. 29  Ni  indlium30  for31  iascu  na  eltai32 
na  eonu33  lina  na  gosti  na  aircéssa34  na  cuithechu. 35  Do- 
thidnaic3(i  in  tsdam  dun  chena37  ar  n-accor38  7  ar  lordataid 

weil  es  keine  Schuld  unter  ihnen  gibt;  denn  dort,  wo  es  Bussen 
gibt,  da  sind  diejenigen,  welche  büssen,  schuldig,  denn  für 
Schuld  und  Sünde  wird  die  Strafe  verbüsst. 

64.  Wir  arbeiten  nicht  und  bauen  auch  nicht,"  sagte  Din- 
dimus,  „denn  Arbeiten  und  Bauen  ist  die  Veranlassung  der 
Habsucht,  und  durch  Habsucht  erwächst  Neid  und  Zwist.  Wir 
leben  nicht  in  schimpflicher  Weise.  Es  ist  unerhört  und  un- 
erlaubt bei  uns,  die  Erde  in  irgend  welcher  Weise  zu  durch- 
bohren. Weder  Pflugschar  noch  Kolter  noch  Spaten  durch- 
schneiden bei  uns  den  Boden.  Wir  spannen  nicht  Ochsen  unter 
das  Joch  noch  unter  Wagen  und  Schlitten.  Wir  essen  kein 
Fleisch.  Wir  stellen  den  Fischen  oder  Heerden  oder  Vögeln 
keine  Netze  noch  Schlingen  noch  Fallen  noch  Gruben.  Die 
Erde   gibt   uns   schon   unser   Begehr   und   unser   Genüge   und 


1  deithbir  on  ar  ni  bit  K.  3  ar  baile  R.  3  ica  R.  4  cin- 
taig  R.  5  icait  R.  6  taréis  R.  7  cinaid  R.  s  110  R.  9  icther  R. 
10  pennait  dogres  R.  "  nocha  R.  12  trebam  R.  ,8  tra  om  R. 

14  no  R.  «  ar  R.  16  treotha  R.  17  tic  R.  1S  imargal  R. 

19  biam  R.  '20  nempni  R.  21  leinw  R.  2-  onacb  ndail  R.  23  ra- 
mann  R.  -'  talam  R.  25  tairchellam  R.  26  duma  R.  '"  slaotu  R. 
28  chaithim  R.  29  feolu  R.  :i0  hindlim  R.  31  ar  R.  32  alltu  R. 
33  na  eonu  om.  R.  ;u  airchesa  R.  35  na  cuitbechu  om  R.  36  do- 
tidnaig  R.         37  dun  cbena  om.  R.         38  acor  R. 


Text  und  Uebersetzung.  75 

7  ar  fplortnaid1  trin  rath  7  dánugud  dé.  Ni  frecuirem  céil  865 
dmo"2  ol  Diudim  „o  fothraict[h]ib3  teeib4  na  iüaraib,  acht  gn'an 
d'  ar  tégad5  7  bróen6  diar  nige.  Ni  chuingein  nach  lennand,7 
acht  usee8  soimnblasta  sithalta  do  dhig  for  ar  m-biadaib9  do 
airdibad  hittad  namma.  Uair  cat'//  liud  soinesotha  Ul  is  descaid 
dermait  dé  7  in  chomnesaim11  7  is  ia  gresacht  diumais  7  cs- 870 
ciallaige13  7   elscot[h]achda 1 '   7   niitholi15  a  ni  sin. 1(i 

65.    Ni  chuincem17  colcthi18  na  cerchaille  11a  clumderaig- 
the15'  na  brot[h]rachu2U  na  breecanu,  acht  in  talam  conn  sraith21 
trit  no  lomin22  amal  docuirether. 23    Ni  con24  tairraescann"  ol 
Dindim    „nach    dethitiu25    ar    chodlud,26    ar    ui    [p.  21  lb:]    bi  875 
snim    na    immluad    na    imradud27    inar28    menm«nnaib.      Ni 

unsere  Zufriedenheit  durch  die  Gnade  und  das  Geschenk  Got- 
tes. Wir  sorgen  auch  nicht,"  sagte  Dindimus,  „um  heisse 
oder  kalte  Bäder,  sondern  die  Sonne  (dient)  zu  unserer  Erwär- 
mung und  der  Regen  zu  unserer  Waschung.  Wir  begehren 
kein  Getränk  ausser  süssem  geläuterten  Wasser  als  Trunk  zu 
unsern  Speisen,  nur  um  den  Durst  zu  tilgen.  Denn  jedes  be- 
rauschende Getränk  ist  ein  Zeichen  der  Vergessenheit  Gottes 
und  des  Nächsten  und  ist  ein  Reizmittel  des  Uebermutes  und 
der  Torheit  und  der  Lüsternheit  und  der  Bosheit. 

65.  Wir  begehren  keine  Polster  noch  Kopfkissen  noch 
Federbetten  noch  Decken  noch  Mäntel,  sondern  die  Erde  mit 
ihrer  Grasschicht  über  sie  hin  oder  nackt,  wie  sie  gemacht  ist. 
Nicht  hindert  uns,"  sagte  Dindimus,  „irgend  welche  Sorge  am 
Schlaf,  denn  weder  Kummer  noch  Aufregung  noch  Nachgrübeln 
wohnt  in  unserem  Geiste.    Keiner  von  uns  sucht  sich  vor  dem 


1  ocus  ar  folortnaid  om.  R.  "-  dono  R.  s  fothruieib  R.  4  teib  R. 
5  diar  tegad  gorad  R.  s  bróen  om.  R.  7  uacha  lenna  R.  R  uisci  R. 
9  forsna  maghaib  R.  10  soomesethea  R.  "  chómnesaib  Fcs.  chom- 
nesainib  R.  ia  is  om  R.  13  esciallaigthe  R.  14  elscothachtha  R. 
15  mitoli  R.  1S  iunisin  R.  ,7  cuinwgim  R.  18  coilti  R,  na  om.  R. 
19  clumdeirgthe  R.  '20  brothrachu  R.  ai  sreith  R.  aa  lom  R. 

23  dochuirither  R.         '2i  nochanar  R.         2S  nach  ndethitiu  R.         -6  cod- 
lud  R.         27  na  imradud  om.  R.         "28  nar  R. 


76  Text  und  Uebersetzung. 

cuindig  nech  uan  derscugud  di  araile,  ar  is  aenfolod1  7  aenad- 
bara  dun  uli  7  aendia3  doroine. 4  Fognait  ar  cuirp  do  reir  ar 
n-anman    7    ar  merman.5     Cid  dia  n-derscaigfed6  nech  uan7 

880  di  araile?  Ar  is  aendia3  ar  n-athair8  ulichumac/^ach  donro- 
sat9  dia  reir  7  dia  thoil, 10  ut  supra,  diximus.11  Nir  ba  marb12 
mac  ria  athair13  na  ingen  ria14  mdthair  ocaind  riarn.  Ni  ber- 
bamm  salla  na  cárnai. 15  Ni  chunidaigem  mura  na  paláti16  na 
tegdaise  rigda  na  indse   for  uscib.     Ni  aithergern17   na  duilc 

885  acht  nos  lecam  amal  fosracaib  dia.  Cowtuilem  i  n-uamaib 
tirma  talmawdai18  amal  dorosait19  dia  dún  7  bid  iat-siVZe20 
bidat21  tuilg22  adnocuil  dib-se23  iar  bar  n-ecaib. 

66.    Ni    chuingem24    édaige  derscaigthe,    acht  dítin  parr- 

Andern  hervorzutun,  denn  wir  bestehen  Alle  aus  einem  Stoff 
und  einem  Material,  und  ein  Gott  hat  uns  geschaffen.  Unsere 
Leiber  dienen  nach  dem  Willen  unserer  Seele  und  unseres  Gei- 
stes. Wodurch  sollte  sich  einer  von  uns  vor  dem  Andern  her- 
vortun? Denn  ein  Gott  ist  unser  allmächtiger  Vater,  der  uns 
nach  seinem  Wunsch  und  Willen  erschaffen  hat,  ut  supra  dixi- 
mus. Niemals  ist  bei  uns  ein  Sohn  durch  seinen  Vater  noch 
eine  Tochter  durch  ihre  Mutter  getötet  worden.  Wir  kochen 
kein  Salz  und  kein  Fleisch.  Wir  bauen  keine  Mauern  noch 
Paläste  noch  Königshäuser  noch  Inseln  auf  den  Wassern.  Wir 
verändern  die  Geschöpfe  nicht,  sondern  lassen  sie,  wie  Gott  sie 
uns  überlassen  hat.  Wir  schlafen  in  trockenen  Erdhöhlen,  wie 
Gott  sie  für  uns  geschaffen  hat,  und  diese  werden  einst  nach 
eurem  Tode  eure  Grablager  sein. 

66.  Wir  begehren  keine  prächtigen  Kleider,  sondern  nur  die 
paradiesische  Hülle  zum  Schutz  unserer  Scham.    Wir  begehren 


1  oenfolad  R.  a  oenadbar  R.  3  oendia  R.  *  doroni  R.  5  ar 
menman  ocus  arnanmain  R.  6  cid  dia  inderscaigfed  R.  7  nech  uan 
om.  R.  s  arn  ora.  R.  9  doroini  R.  10  toil  feisin  R.  "  sicut  dix- 
mus  R.  12  niromarbrtd  R.  13  rianaathcm*  R.  14  riana  R.  15  carna  R. 
16  palaiti  R.  17  aitbiraigim  R.  18  talmandaib  tirmaib  R.  19  dos- 
ratait  R.  '2U  bitadsade  R.  21  badat  R.  22  tuilc  R.  M  duibse  R. 
24  cuindgem  R. 


Text  und  Uebersetzung.  77 

ckista1   do  din  ar  feli.     Ni   chuingem  armu  cumdacMa,,   ar  is 
tormach  naire.    Ni  chuingem  coemchlód  aicnid. 2    Ni  filet 3  co-  890 
_lai  na  pectha  na  adaltrasa4  lind.     Is  ar  accuras5  clainde  in 
tan    cowdrecunim   fW   ar   sétchi. 6     Ni   filet7   immdergtha 8  na 
imchainte 9    na    écnaige    na    adchosana10   lind.      Ni   thechtam 
serccai11    acht   serccai12   dethbiri13    7    craibdechu. 14     Ni  ber- 
thar15    torathair    na  togluaiste    lind.     Ni  errocAiatar16  lind17  895 
fuasnadu  na  ferga18  na  michride. 19   Ni  ro  marb20  noch  uann21 
aroli   riam.     Ni  ferthar22  catha  na  coctbi  na  congala  lind  0 
duthrachtaib25   na   0   bésaib  na  0  mignimu. 24     Ni  ar  forecin 
lenmait  isnaib  rechtaib  donrosat25  dia.    Ni  déntar  tairchetla  na 
fáitsine  lind,  ar  ninbeir26  acht  hus  toltanach.    Ni27  hannsa  lind  900 
twstide28  ar  mac  na  ar  n-ingen  oldás  in  duine  imec[h]trach 29 
di  ar  n-genél. 

keine  verzierten  Waffen,  denn  das  ist  eine  Vergrösserung  der 
Schande.  Wir  suchen  keine  Veränderung  der  Natur.  Es  gibt  bei 
uns  weder  Blutschande  noch  Sünde  noch  Ehebruch.  Es  geschieht 
aus  Verlangen  nach  Kindern,  wenn  wir  mit  unsern  Weibern  zu- 
sammenkommen. Hohn  oder  Gespött  oder  Schmähungen  oder 
Vorwürfe  kommen  bei  uns  nicht  vor.  Wir  haben  keine  Liebe 
ausser  der  erlaubten  und  gottesfürchtigen.  Es  werden  keine  Un- 
geheuer noch  Missgeburten  bei  uns  geboren.  Nie  haben  sich  bei 
uns  Wut  oder  Zorn  oder  Missgunst  erhoben.  Niemals  hat  einer 
von  uns  einen  andern  getötet.  Weder  Kämpfe  noch  Streitig- 
keiten noch  Hader  gibt  es  bei  uns,  aus  Verlangen  oder  Gewohn- 
heit oder  Schlechtigkeit.  Nicht  gezwungen  folgen  wir  den  Ge- 
setzen, welche  Gott  uns  gegeben  hat.  Es  geschehen  keine  Weis- 
sagungen noch  Prophezeiungen   bei  uns,  denn  eine  solche  sagt 


1  pardasta  R.  2  ni  chuinngem  cloemclod  aicnid  dun  R.  3  fai- 
lit  R.  4  edrad  R.  5  ocras  R.  6  seitchib  R.  7  fuilit  R.  s  im- 
derctha  R.  9  na  imchainte  om.  R.  10  na  adchosana  om.  R.  "  serc- 
cai om.  R.  ia  serca  R.  13  defiri  R.  14  craibdechta  R.  15  ber- 
thair  R.  16  nerrac/ttatar  Fcs.  ni  erracht  R.  17  lind  om.  R.  18  ferca 
na  fuasnada  R.  19  na  michride  om.  R.  -°  m&rhaä  R.  -1  dind  R. 
22  uferthar  Fcs.  i3  duthrachtaib  R.  M  gnimaib  R.  25  doronsat  R. 
26  ninbeir  R.       "27  nicon  R.       -8  tuistige  R.       -9  induini  imechtracha  R. 


78  Text  und  Uebersetzung. 

67.  Ni  chumdaigem  adnocla  na  duma  for  marbu1  na 
templu  hidal  na  avmcht.  Ni  thabruinin  cisa  na  dligee?2  do 
demnaib  na  d'  ídlaib 3  amal  dobertbi-se.     Ocus  ámo 4  is  fn'a  5 

905  bar  pianad  uodessin6  gartbi-si7  na  deoa8  sin  dia  n-adarthái.9 
Nidat  dee-sium10  etir,11  acht  it12  riagaire13  duib-si  etir  fog- 
nam  7  miiartaige.  Dobmit14  catba  7  cowgalu  7  téti  7  dímaine 
7  saint,15  forluamain16  7  adaltras,17  inglaine  7  croes18  7  roe- 
baidecbt  dúib-si  triana  n-adrad.     Coillet19  bar  cialla  7  bar20 

910  n-intlechta,  ar  cid  síd  7  córa  doberthar21  dúib,22  bid  debaid 
sin,  uair23  dobarcoillet-som  dogres.  Is  ed  dorímet  bar24  fi- 
lid-si25  bar24  ferga  7  bar24  sánta  7  bar24  n-eslaine  mewman 

uns  nichts  als  was  willkührlich  ist.  Nicht  mehr  geliebt  sind 
bei  uns  die  Erzeuger  unserer  Söhne  und  Töchter  als  der  Mensch. 
der  unserem  Volk  ein  Fremder  ist. 

67.  Wir  bauen  weder  Grabstätten  noch  Grabhügel  über 
den  Toten  noch  Tempel  für  Götzen  oder  Götzenbilder.  Wir 
geben  den  Dämonen  oder  Götzen  keinen  Zins  noch  Abgabe, 
wie  ihr  es  tut.  Und  dazu  ist  es  zu  eurer  eigenen  Qual,  dass 
ihr  diese  Götter  anruft,  zu  denen  ihr  betet.  Es  sind  das  über- 
haupt gar  keine  Götter,  sondern  eure  Peiniger  durch  Dienst 
und  Misserfolg.  Sie  bringen  euch  Kämpfe  und  Streitigkeiten 
und  Ausschweifung  und  Eitelkeit  und  Begierde,  Ulistätigkeit  und 
Ehebruch,  Unreinheit  und  Gier  und  Gefrässigkeit  dadurch,  dass 
ihr  sie  anbetet.  Sie  richten  eure  Sinne  und  euren  Verstand  zu 
Grunde,  denn  obgleich  euch  Friede  und  Vertrag  entgegengebracht 


1  marbaib  K.  '2  dligeda  R.  3  na  d'idlaib  om  R.         *  dino 

om  R.         5  as  ar  R.         6  feisin  R.  7  dogairthisi  R.         8  demna  R. 

9  adairthisi  R.  Hier  hat  LBr.  folgende  Liste  der  zehn  Hauptgötter  mit 
ihren  Attributen:  rossamm  aper  hirctts  columba  noctua  farra  (.i.  ith) 
popukis  Cupidini  Marti  Bacho  Hiuno»«  (hier  hat  der  Abschreiber  das  ni 
seiner  Vorlage  als  m  gelesen)  Hioui  Appolloni  Ueneri  Minerua  Cereri 
Hercoli.  I0  esem  R.         ia  etir  om.  R.         vl  it  om  R.         13  riagai- 

reifta  R.  14  doberaid  R.  15  dimaine  ocus  saint  om.  R.  lö  fo- 

luamain  R.  17  etrad  R.  18  ocus  croes  om.  R.  19  coillit  R. 

20  for  R.  -1  dobertar  doberthar  R.  '22  duibsi  R.  23  ar  R. 

24  for  R.  25  filedasi  R. 


Text  und  Uebersetzung.  79 

7  *  har 2  frithaire  ic  dethitiu 3  in  domain  dogres.  Doberat  duib 4 
immad  craes  7  raebaidechta  7  etraid  7 r>  cinad  7  tiirgahala. '' 
Nos  berat7  for  sálachdúthrac/tóa 8  7  utraaille  bar2  mewman  o  915 
nim  co  hiifernd.  Is  bádws9  ]a  bar10  íi-démnu  éttorthige J 1  bar 
crabuid  7  a  diniainche,12  ar  is  cuilech  bar2  crabud  7  13  is 
todérnmnaeh  bar  m-botlia.  ' '  Ni  sidachach  cumsantach  bar  m- 
l)ethaninas."15     Finit. 

68.  „Masu  sinde  tra  is  écorach  amal  doedi-siu,  a  Din-  920 
dim,16  ol  Alaxandir  „it  Bragmawda  a  n-aenur  adat17  dáine18 
dligtecbu  isin  domun.  Acht  indar19  linde  is  ámlaid  atatt20 
Bragmanda  amaZ  bitis21  erranta22  ind  fola23  corpda:  a  n-as 
anaicenta  namma  is  ed  cowdaiget.  Is  col  leo  tra24-  ca,ch  a 
n-denum-ne.     Is    ar    chol25    dorimther   leo   dim  ar   n-airberi2G  925 


wird,  wird  es  Streit,  weil  sie  euch  fortwährend  verblenden.  Das 
erzählen  eure  Sänger,  dass  euer  Zorn  und  eure  Begierden  und 
eure  Geisteskrankheit  und  eure  Wachsamkeit  stets  um  die  Welt 
sorgen.  Sie  bringen  euch  grosse  Gier  und  Gefrässigkeit  und 
Unzucht  und  Sünde  und  Uebertretung.  Eure  schmutzigen 
Wünsche  und  die  Unstätigkeit  eures  Sinnes  bringen  euch  vom 
Himmel  zur  Hölle.  die  Unfruchtbarkeit  eures 

Glaubens  und  seine  Nichtigkeit  bei  euren  Dämonen,  denn  euer 
Glaube  ist  sündhaft  und  euer  Leben  qualvoll.  Nicht  friedlich 
und  ruhig  ist  eure  Lebensweise."     Finit. 

68.  „Wenn  demnach  wir  ungerecht  sind,  wie  du  erzählst, 
0  Dindimus,"  sagte  Alexander,  „so  sind  die  Brahmanen  allein  in 
der  Welt  gerechte  Menschen.  Aber  uns  will  es  scheinen,  dass  die 
Brahmanen  so  sind,  als  wären  sie  Teile  des  Blutes  im  Körper: 
nur  das,  was  unnatürlich  ist,  begehren  sie.  Sie  halten  aber  für 
Sünde  Alles,  was  wir  tun.    Als  Sünde  wird  uns  von  ihnen  un- 

1  ocus  om.  R.  a  for  R.  3  ac  deithitin  R.  4  duib  om  R. 

5  craes  —  ocus  om.  R.  6  targabal  R.  7  nobarbérat  R.  8  for- 

saluch  duthracbtaib  R.         9  badbas  R.        10  far  R.        "  etoirrthaige  R. 

18  addiwmaincbi  R.  13  ocus  om  R.  Ji  ambethemnass  R.  15  ni  — 
bethamnas  om.  R.       1G  a  Dindim  om.  R.       17  atatt  R.       18  dáine  om.  R. 

19  dar  R.  20  atatt  om.  R.  M  betis  R.  M  erandai  R.  "2S  in- 
dofol«  R.         -4  tra  om  R.         3B  col  R.         -6  darndairbert  R. 


80  Text  und  Uebersetzung. 

bith  7  ar  fógnani  do  dúlib l  dé  7  dia  dágnióinib.  Ni  ni  leo 
nach  raet2  acht  a  tesmolta  fodéin.  Is3  diar  pianad  doguiani 
deou4  dún  no  is5  ar  format  fro  dia.  Is  ed  atber  Dindim  7 
ni  fir  ón   ém,  ar   ni   format  linde  ina  fil  oc  dia,   ar  is  iat  a6 

í)30  dúile  7  a  dágmáine  nontirgnat  7  norforgnat. 7  Mad  as  mo 8 
brethemnac/^-sa  immoro,"9  ol  A\axandir10  „is11  dásacht  7  ni12 
iellsamdacht  in  tesmailt  si  uli13  na  m-Bragmawda  asber14  Din- 
dim  dinne."15     Finit. 

69.  „Ni  do  aitrebtadib  1 6  in  betha  frecnairc  dúinne"  ol  Din- 

935  dim  „amaZ17  asbere-siu,  a  Alaxandir,  acht  aes18  celide  isin  bith 
atá[n]comnaic. 19  Ni  gaib20  em21  forbba  nach  dues22  isin  bith, 
ar  ata  ar  n-athardai  diles23  ar  ar  cind  .i.  nem  cona  sostaib 
7    fochracib,  fo  bith  ar  ni  briset24  cinaid  na  targabala,  gaite 

sere  Lebensweise  und  dass  wir  den  Geschöpfen  Gottes  und  sei- 
nen Woltaten  dienen,  angerechnet.  Nichts  gilt  ihnen  für  etwas 
als  ihre  eigenen  Eigentümlichkeiten.  Zu  unserer  Pein  machen 
wir  uns  Götter  oder  aus  Neid  gegen  Gott.  Das  ist,  was  Din- 
dimus  sagt,  und  wahrlich,  es  ist  nicht  wahr,  denn  wir  haben 
keinen  Neid  gegen  das,  was  durch  Gott  ist,  denn  es  sind  seine 
Geschöpfe  und  seine  Woltaten,  die  uns  und  die  uns 

dienen.  Nach  meinem  Urteil,"  sagte  Alexander,  „sind  alle  diese 
Einzelheiten  von  den  Brahmanen,  die  uns  Dindimus  erzählt 
hat,  Verrücktheit,  und  nicht  Philosophie."     Finit. 

69.  „Wir  gehören  nicht  zu  den  Bewohnern  dieser  Welt," 
sagte  Dindimus,  „wie  du  sagst,  0  Alexander,  sondern  wir 
sind  Gäste  in  dieser  Welt.  Wahrlich,  kein  Besitz  in  dieser 
Welt  erlangt  Vollkommenheit,  denn  unser  Vaterland  ist  vor 
uns,  der  Himmel  nämlich  mit  seinen  Sitzen  und  Belohnungen, 
weil  weder  Sünden  noch  Uebertretungen,  Diebstahl  noch  Ent- 


1  duib  Ms.  duilib  R.  2  rét  R.        3  acht  R.        4  deo  R.        5  is 

om.  R.  6  na  R.  7  norfognat  R.  8  moo  R.  9  iuiora  R.  10  ol 
Alax.  om.  R.         »  no  as  R.         12  nf  om.  R.         13  uli  om.  R.  14  is- 

hert  R.  ,ö  indso  R.  18  aittrebtaidib  R.  17  amal  om.  R.  1S  as  R. 
19  atancomnaic  11.  -°  gab  R.  M  am  R.  «  ndiles  R.  a3  diles 
om.  R.        -4  ninbrisit  R. 


Text  und  Uebersetzung.  81 

na  braite  na  éthig  na  forécni  s&wlaid.  At  rédi  ar  cowara1 
for2  ar  cind,  ar  nis  dorrthoiget '•''  ar  mígnímrada.4  Dorosait  dia  94<> 
a  brechtmd5  forsin  domun  dia  dúilib  7  dainib  7  tomaltaib. 
Intí  mesraiges  a  thuari6  7  a  thomailt7  do  each,  is  e  donrat 
do  saerbrath.  [p.  212 a:]  Ni8  deni  ni  fornidech9  dogni  ar  mug- 
saine  díles  do  dia  7  doine. 10 

70.  Is  lib-si11  fessin"  ol  Díndim  íri  \\A\axandir  „in  chair12  945 
doralais  inar  leth-ni,  7  sinde  umal  do  dia  7  do13  dainib  ni 
denamm  erchoit. u  Rop  hi15  tra16  a  epert,  dethitnigther  dia 
donaib17  talmawtaib;18  7  ni  head  dognithi-si  on,  acht  dognithi 
dee  dib19  fessin  7  cunidaigther  tenipuil  7  20  altoire  lib-si  doib 
do  chlochaib  7  crandaib.21  Atrobarthar22  cet[h]ra  7  édperta23  950 
lubaide  lib-si  forsna  haltorib  sin  dia  for  n-demnaib  7  idlaib24 

Wendungen  noch  Lügen  noch  Vergewaltigungen  uns  so  brechen 
(besiegen).  Unsere  Wege  vor  uns  sind  eben,  denn  unsere  Misse- 
taten machen  sie  nicht  uneben.  Gott  hat  seine  Mannichfal- 
tigkeit  seinen  Geschöpfen  und  Menschen  und  Speisen  auf  der 
Welt  angeschaffen.  Derjenige,  welcher  einem  Jeden  seine  Nah- 
rung und  Speise  zumisst,  der  hat  sie  uns  aus  edler  Absicht 
gegeben.  Er  tut  nichts  Missgünstiges  (gegen  uns),  wie  unsere 
eigene  Sklaverei  gegen  Gott  und  Menschen  tut. 

70.  Bei  euch  selbst,"  sagte  Dindimus  zu  Alexander,  „liegt 
der  Fehler,  den  du  auf  unsere  Seite  gelegt  hast,  und  wir  sind 
demütig  gegen  Gott  und  tun  den  Menschen  keinen  Schaden. 
Es  war  aber  davon  die  Rede,  Gott  werde  von  den  Irdischen 
belästigt;  aber  das  ist  nicht,  was  ihr  tut,  sondern  ihr  macht 
euch  selber  Götter  und  baut  ihnen  Tempel  und  Altäre  von 
Stein    und  Holz.     Ihr   bringt  Opfer   von  Tieren  und  Pflanzen 


1  aracora  R.  2  ar  R.  3  doroethiget  R.  4  mignima  R. 

5  brectrad  R.  6  tuara  R.  7  tomailt  R.  8  nin  R.  9  foirmtech  R. 
10  do  dia  condarcart  dia  ocus  daine  R.  u  imoro  add.  R.  Ia  an- 

cair  R.  l3  do  om.  R.  14  nach  nerchoit  R.  ,5  robi  R.  16  im- 
orro  R.  17  donaib  R.  doinib  LBr.  Fcs.  18  talmannaib  R.  19  daib  R. 
20  tempuil  ocus  om.  R.  '21   do-crandaib  om.  R.  as  edbarthar  R. 

23  edbarta  R.        24  dia  fornidlaib  R. 

6 


82  Toxt  und  Uebersetzung. 

foil)  doronsat1  bar  n-athri2  7  senathri. 3  7  4  doberat  sin  piana 
diiulachta  7  riagu  tenntigi  dermara.  Is  inand  fo  bith r>  in  t-8 
idaladartha7   sin:  is   dásacht  a  n-dognithi-si  7  atbar8  dásach- 

955  taig  fen  iarsinni  nat  bid9  do  reir  dé;  ar  is  e  in  t-aendia  7  in 
firdia  7  in  firbrithem, 10  boi  oc  tepersiu11  der  icafor  cainiud.12 
Conid  aire  doberthar  piana  ilardha 13  duib-si 14  ar  bar  somma- 
taid  7  ar  bar  cintaib  fo  chosmailiMs  Salamoni 15  7  Celadi  &mal 
dorimet16  bar17  rimeri 18  7   bar17  senchaide-si  sin."     Finit. 

960  71.    „In  ead  dobargni-si  fjndbethach  7  feeMnach"  ol  Alax- 

andir  iri  Dindim  „beitb19  isin  athardhu  itaid?  uair20  na  fil21 
athaigid  cbucaib22  na  uaib23  7  diwo24  na  fil25  sochmatu26  lib 


auf  diesen  Altären  euren  Dämonen  und  Götzen  dar,  wie  eure 
Väter  und  Grossväter  getan  haben.  Und  diese  geben  (euch) 
unerträgliche  Qualen  und  gewaltige  feurige  Martern.  Es  ist 
dasselbe  wegen  dieser  Götzenanbeterei:  es  ist  Wahnsinn,  was 
ihr  tut,  und  ihr  selbst  seid  wahnsinnig  deswegen,  weil  ihr  nicht 
nach  dem  Willen  Gottes  lebt;  denn  er  ist  der  eine  Gott  und 
der  wahre  Gott  und  der  wahre  Richter,  welcher  Tränen  ver- 
gossen hat,  da  er  euch  bejammerte.  Deswegen  werden  euch 
viele  Strafen  zu  Teil  werden  wegen  eures  Reichtums  und  wegen 
eurer  Sünden,  gleichwie  dem  Salmoneus  und  Enceladus,  wie  das 
eure  Dichter  und  eure  Gelehrten  erzählen."     Finit. 

71.  „Ist  es  das,  was  euer  Leben  schön  und  euch  glück- 
lich macht,"  sagte  Alexander  zu  Dindimus,  „dass  ihr  in  dem 
Vaterlande  lebt,  in  dem  ihr  euch  befindet?  da  doch  kein  Besuch 
zu  euch  noch  von  euch  geht  und  da  ihr  ferner  nicht  im 
Stande  seid,  Stahl,  Eisen  oder  Erz  oder  Silber  oder  Gold  zu 
machen.     Es  wird  aber  als  Vorzug  und 


1  doronsait  R.         -  farnaithre  R.         :i  farscanaithrc  R.         4  ocus 
om.  R.         6  füliitliin  R.  °  an  R.  "'  idaladarta  R.  *  atabar  R. 

"  bi  Fcs.  bid  R.  10  firbrethem  R.  u  teipirsin  R.         12  icafarcai- 

nedse  R.  18  ilarduib  R.  14  duib  R.  1S  sailemoin  R.  1U  dori- 
med  R.  "  for  R.  IS  rimiri  R.  in  bith  R.  -°  ar  R.  -1  fail  R. 
28  cucaib  R.  -:i  na  uaib  om.  R.  -'  dino  om.  R,  -5  fail  R. 

28  sochmata  R. 


Text  und  TJebersetzung.  83 

denma  tinde,  iairnd1  na  uma2  na  airg#3  na  oir.  Atrimtho- 
iarom  ar  febsa  7  ar  combagataig4  dúib-se5  a  ni  is  ecen  duib. 
It6  for  cosmailsi7  dmo8  fri  necb  bis  i  cwmrig9  na  i10  carcair.  965 
Is  hi11  for12  carcair-si  diwo13  7  for  cuimrech14  aiaenta,  nach 
fili:'  sochmatu16  lib  bi  fnsu  na  torthigi18  sechtair.  Ni19  cét- 
anms  frecor  ceil  na  trebad  in  talmaw  lib,  ar  ni  fil  iarn  lib20 
fna  thepi21  7  fna  dluige.  AmaZ22  cet[h]ra  diwo23  for  lubib 
talma«, 24  is  zmlaid  sin  atáid-se. 25  Is  ed  dogniat  ind  [fjell-  970 
saib  in  tan  nád  fágbat26  feolu,27  etbait  in28  fínemain  na  brénci29 
na  crand  crin  na  araile  sástai  in  talmaw  ar  cbena.  Is  hi  tra 
in  focbraicc30  dia  n-digba  necb  ni  den31  airbert  bith  7  din32 
choemna33  conuic  do  tbomailt34  7  ni  hinund  7  ni  nát35  roich 
7    nát36    cumaing    waial    atáid-si.     Is37    amlaid    atáid-si   tra  97f> 

von  euch  angerechnet  das  was  euch  notwendig  ist.  Ihr  seid  daher 
einem  Manne  gleich,  der  in  Banden  oder  im  Kerker  ist.  Das 
ist  euer  Kerker  und  eure  natürliche  Fessel,  dass  ihr  in  der 
Gegenwart  keinen  Reichtum  habt  noch  Fruchtbarkeit  für  die 
Zukunft.  Zunächst  habt  ihr  keine  Pflege  und  keine  Bebauung 
des  Bodens,  denn  ihr  besitzt  kein  Eisen  um  ihn  zu  pflügen 
und  zu  spalten.  Wie  das  Vieh  auf  den  Kräutern  der  Erde,  so 
seid  ihr.  Das  ist,  was  die  Philosophen  tun,  wenn  sie  kein 
Fleisch  haben,  so  essen  sie  Weinreben  oder  oder  dür- 

res Holz  oder  sonst  andere  Nahrungsmittel  der  Erde.  Ein 
Verdienst  ist  es,  wenn  Jemand  etwas  von  dem  Genuss  und 
von  dem  Vergnügen,  welches  er  geniessen  kann,  vermindert, 
aber  es  ist  nicht  dasselbe,  wenn  Jemand  es  nicht  erlangen 
kann  und  nicht  dazu  im  Stande  ist,  wie  ihr  seid.    Ihr  seid  so 


1  11a  iairn  R.     -  umaidi  R.     3  argait  R.    *  caiubaitaig  R.     r'  dúibse 
om.  R.  ö  at  R.  7   cosmaile  R.  s  dono  R.  9  euimriueb  R. 

10  a  R.         1J  hi  om.  R.         12  bar  R.  1S  dono  R.         I4  cuimrich  R. 

15  fail  R.  16  sochmata  R.  "  fos  R.  1S  toirthige  R.  ,9  ni  feil  R. 
"2"  lib  dö  Fcs.  21  tebe  R.  M  am«7  bit  R.  -3  dino  om.  R.  24  fri 
luibib  an  talman  R.  B5  ataitbe  si  R.  2tí  na  fagbat  R.  -7  feoil  R. 
28  ind  R.  29  no  brence  R.  :iu  indochraic  R.  31  dond  R.  8a  don  R. 
33  coemna  R.  34  atomailt  R.         35  nad  R.  :!*5  na  R.         '■■'■  as  li. 

G* 


g4  Text  und  Uebersetzung. 

amal1  dallu 2  nad3  faicet4  ni  7  bochtu5  nadtí  fágbat,  uair 
immtliigid  in  dáll  oen  co  faicend  ni  7  7  toimlid 8  in  bocht  cen 
co  promaid  'na  fagaib. 

72.  Ni    techtat   for   mna   cMmtaige.     Dethbv'r   doib  on,"9 
980  ol  Alaxandir.     „Nistá   eladu10   na    ádbar    dia   n-denum.     Nit 

adaltraig11  7  nit  cuilig  iss  ed  atberid.12  Dethlwr  duib13  on 
tra.14  Ni  tóáúscsáther  tola  o  bar  corpaib  tna  choemna,  ar  it 
olca  bar  leptha15  7  it  etchi  na  mná  filet16  occaib.  Ni  fág- 
baither17  cúmdaige  ségda  no  dwscad18  mewmain  lib.  Mad 
985  inti19  tra20  gaibes  coemnu21  dond  imbud22  a  m-bi23  cen  son- 
niige  de  na  imgaibes24  tola  isin  coemnu25  immbi26  is  e-side27 
is 28  fellsab  7  as  chongbaid."  29 

73.  Asbert  tra30  Alaxandir:  „Ni  fil  rechtgi  na  trócaire31 

wie  Blinde,  welche  nichts  sehen,  und  wie  Arme,  welche  nichts 
besitzen,  weil  der  Blinde  umhergeht,  ohne  etwas  zu  sehen, 
und  der  Arme  isst,  ohne  dass  er  kostet,  was  er  findet. 

72.  Eure  Weiber  besitzen  keine  Schmucksachen.  Das  ist 
natürlich,"  sagte  Alexander.  „Sie  besitzen  weder  Verständniss 
noch  Stoff,  sie  zu  machen.  Ihr  seid  keine  Ehebrecher  und 
Hurer,  so  sagt  ihr.  Auch  dies  ist  natürlich.  Es  werden  von 
euren  Körpern  durch  Vergnügen  keine  Begierden  erweckt,  denn 
eure  Betten  sind  schlecht  und  die  Weiber,  die  ihr  habt,  sind 
hässlich.  Ihr  besitzt  keinen  stattlichen  Schmuck,  euer  Ver- 
langen zu  wecken.  Derjenige  aber,  welcher  Vergnügen  aus  der 
Fülle,  in  der  er  sich  befindet,  zieht,  ohne  dadurch  glücklich 
zu  werden,  oder  der  Begierden  abweist,  während  er  Vergnügen 
hat,  der  ist  ein  Philosoph  und  ein  Enthaltsamer." 

73.  Alexander  sagte  ferner:  „Ihr  habt  weder  Rechtspflege 

1  atáíd  —  amail  om.  R.  a  dulla  R-  8  nach  R.  *  faicit  R. 
8  buchta  R.  ß  na  R.  "  ocus  om.  R.  8  imorro  add.  R.  4  deith- 
bir  son  R.  10  elatha  R.  "  nifornadaltraig  R.  12  ocus  nit  cuiligh 
add.  R.  ia  daibsi  R.  ,+  tra  om.  R.  15  lebtha  ocus  far  tuilc  R. 
,u  filed  R.  I7  fagbaiter  R.  18  duisced  R.  19  anti  R.  2U  imorro  R. 
21  coemnai  R.  as  donn  imudh  R.  iS  imbi  R.  24  imgabas  R.  a  add.  R. 
25  choemna  R.  -6  imbi  R.  ai  esin  R.  28  as  R.  29  congaid  R. 
30  daw«  R.        ai  trochaire  R. 


Text  und  Uebcrsetzung.  85 

lib,  ar  ni  chumgaid  olc  na  inaith1  do  gním. 2  Ataid :!  -ámal 
íumewti  ainnertmara.  Atat 4  tra  brcchtradu 5  7  ooemehlódu,;  0f)0 
iminda  lindc. 7  Atats  tra  brechtrad  for  gne  nime9  7  10  ind 
aeor.  n  Ata  tra12  brechtrad  for  gnc  in13  talmaw  conn  tor- 
thib.  Atat  tra12  brechtr&A5  forsna14  cet[h]rfflib.  Atat  tra15 
hrechtrad  i  ciallaifr  7  i  n-indlechtaib 16  duinc,17  hi  febaib  7 
aessaib  duine,  ina  nóiáendacht 18  ar  tús,19  ina  óclachws  iar  sin  995 
7  ina  sentaid20  fa  déoid. 21  Mallaigther22  tra  0  lubra  7  dini- 
mus. 23  Ata  tra24  brec/tirad  forsna  cotfadaib  7  forsna  hulib 
ailib25  arpctet  do2fi  duino  .i.27  dia28  cluassaib  7  roscaib  7 
srónaib.  Atat  reta29  árpetet  tra30  diar  cluassaib  i  forcetlaib 
7   eolits31  7   ceolaib  7  immacallam  7  nirpetet32  o  súilib 33  na  1000 

noch  Barmherzigkeit,  denn  ihr  vermögt  weder  Schlechtes  noch 
Gutes  zu  tun.  Ihr  seid  wie  kraftlose  Lasttiere.  Es  ist  aber 
viel  Maunichfaltigkeit  und  Wechsel  bei  uns.  Da  ist  Mannich- 
faltigkeit  in  der  Gestalt  des  Himmels  und  der  Luft.  Da  ist 
ferner  Mannichfaltigkeit  in  der  Gestalt  der  Erde  mit  ihren 
Früchten.  Da  ist  Mannichfaltigkeit  im  Getier.  Da  ist  Man- 
nichfaltigkeit in  den  Sinnen  und  in  den  Verstandeskräften  des 
Menschen,  in  den  Begabungen  und  Altem  des  Menschen,  in 
seiner  Kindheit  zuerst,  in  seiner  Jünglingszeit  darnach  und  in 
seinem  Greisenalter  zuletzt.  Es  wird  von  Krankheit  und  Schwäche 
verflucht.  Es  ist  ferner  Mannichfaltigkeit  in  den  Sinnesorganen 
und  in  allem  andern,  was  den  Menschen  vergnügt,  nämlich  seine 
Ohren  und  Augen  und  Nasen.  Es  gibt  Dinge,  welche  unseren 
Ohren  in  Unterricht  und  Wissenschaft  und  Musik  und  Ge- 
spräch Vergnügen  machen  und  welche  Augen  und  Nasen  nicht 


1  maith  na  olc  R.  2  dognimmh  R.  3  tra  add.  R.  '  ataid  R. 
5  brectrad  R.  B  coemcloda  R.  7  lenn  R.  8  ata  chetas  R.  9  ind- 
nime  R.  10  ocus  om.  R.  "  indaieor  R.  12  dowo  R.  13  an  R. 
14  for  R.  15  ata  dawa  R.  16  inntlechtaib  R.  17  in  doini  R. 

18  noidentacht  R.  19  ocus  add.  R.         ao  sentaid  R.         21  iar  sin  R. 

22  mallaigt/ier  R.  -3  diumus  R.  24  tra  om.  R.  25  ocus-ailib  am.  R. 
26  don  R.  27  .  i .  om.  R.  28  do  R.  29  neithi  R.  3o  tra  om.  R. 
31  eolaib  R.        32  nipetet  R.        33  osuilib  R. 


gß  Text  und  Uebersetzung. 

srónaib.  Atat  arailo  n-  *  arpetet  o  súilib 2  i  fégad  cumtach 3 
gémm4  lógrnar  7  nis  oirfitet5  diar  cluassaib  na  sróna. 6  Ar- 
petet cainbolud7  na  lendann  ná  tardhai  7  na  luba8  boludniá- 
rai9  diar  sronaib  7  nirpetet10  0  súilib2  na  cluassa. 1X 

1005  74.  Atat  and  dun  colcthi  7  cerchaille12  7  clumdéraigt[h]i13 

7  étaige  srolta14  7  sirecda  7  tlachta.  cacÄa15  datha.  Atat  dun 
tra16  biada17  brechtnaigt[h]i18  7  lendai  sommblasta.19  Atat  dún 
iarom20  iascai21  ilarda  i  m-murib22  7  lochaib. 23  Atat  dim24 
alma  na  n-alta25  i  slébib2u  7  i  n-dithrebaib. 27    Atat  dún  tra28 

1010  elta  én  a  linaib  7  gostib29  7  cuithecha*&  7  arnelaib. 30  Is 
cenel   n-diumais31   traS2    7    formait   opad33   a    dán   7   a  dág- 

erfreuen.  Andere  gibt  es,  welche  die  Augen  vergnügen  im  An- 
blick von  Edelsteinschmuck  und  welche  unsere  Ohren  und  Nasen 
nicht  erfreuen.  Der  schöne  Geruch  von  Getränken  oder  Weih- 
rauch oder  der  duftreichen  Kräuter  erfreut  unsere  Nasen  und 
nicht  unsere  Augen  oder  Ohren. 

74.  Wir  haben  Polster  und  Kopfkissen  und  Federbetten 
und  Kleider  von  Atlas  und  Seide  und  Gewänder  von  jeglicher 
Farbe.  Wir  haben  ferner  mannichfache  Speisen  und  wol- 
schmeckende  Getränke.  Wir  haben  viele  Fische  in  den  Meeren 
und  Seen,  wir  haben  Schaaren  wilder  Tiere  in  den  Bergen  und 
Wüsten.  Wir  haben  auch  Vogelschwärme  in  Netzen  und  Schlin- 
gen und  Gruben  und  Fallen.  Es  ist  aber  eine  Art  Hochmut 
und  Neid,  Gott  seine  Gaben  und  Woltaten  zurückzuweisen," 
sagte  Alexander.  Dies  sind  die  fünf  Briefe,  welche  zwischen 
Alexander  (dem  Könige  der  Welt  R.)  und  Dindimus  (dem  Kö- 


1  arailc  R.  a  osuilib  R.  3  cumdach  R.  *  gem  R.  5  niar- 
petet  R.  ti  no  diarsronaib  R.  7  caiubolad  R.  8  lubad  R.  9  mbo- 
ladhmar  R.  l0  uiarpeted  R.  T1  cluasaib  R.  12  cerchailli  R.  l3  clum- 
dergaithe  B.  "  srolda  R.  I5  cecha  R.  ltí  tra  om.  R.  ,7  biad- 
mara  add.  R.  'R  brechtnaigthe  R.  19  leuda  somblosta  soola  lind  R. 
20  dono  R.  '21  elta  iasca  R.  23  imuirib  R.  23  uiscib  R.  24  dun 
om.  R.  25  altai  R.  M  asna  slebtib  R.  27  isna  ditrebaib  olchenai  R. 
28  dono  R.  29  goistib  R.  30  airnelaib  R.  31  ceneol  diumais  R. 
82  imoro  R.         88  obad  R. 


Text  und  Uebersetzung.  87 


múine 1  for  dia"  ol 2  Alaxandi/r.  It  oat  sin :i  cóic  episíZe  ima- 
ralait  etir  Alaxandir*  7  Dínclim5  céin  boi  Alaxandir  in-nirt.6  Finit. 
75.  Focheird  cor  tra  mewmanuaib  araile.  Cid  foniair  do 
Alaxandir  umal  boi  dia  ainainsi  tidocbt  for  cend  a  báis  do  1015 
Babiloin?  ar  ba  córa  dó7  a  imgabail.  Acht  bess  is  cqmaitecht 
dond  aithesc  7  don  »craitem  foruair  dó,  na  omal  domúined  na 
bud  i  m-Babilóin  dobertha  neim  dó,  acht8  co  m-bad  a  n-inad 
n-aile.  7  is  ar  a  thruime  dobertha  ho  isin  cathair  ii-daingein 
.  i .  i  m-Babilón  dia  éc  innte.  Geist  tra,  ar  itaut  na  tri  fátsine  1020 
ami  .i.  fátsine  diada  7  iktsine  [p.  21 2 b:]  daenda  7  fatsme  dia- 
bulda.  Cindiís  imráidet  fir?  Ni  hansa.  In  fatsme  diada  cét- 
amws  fir  asber  do  gres.  In  iAtsine  dóenna  7  demnach  tra  as- 
ber-sede9  fir  7  goei.  Cid  dosber  íátsine  do  demun?  Ni  hansa 
.  i .  dia  cotarléci,  fo  bith  is  e  dorossat  a  aicned.    Cowtuassi  diwo  1025 

nige  der  Brachmanen  R.)  gewechselt  wurden,  so  lange  Alexan- 
der sich  im  Besitze  seiner  Macht  befand. 

75.  Ein  Umstand  kommt  Manchem  in  den  Sinn.  Was  ver- 
anlasste Alexander,  wie  ihm  geweissagt  war,  seinem  Tode  ent- 
gegen nach  Babylon  zu  gehen?  denn  er  hätte  es  doch  eher 
vermeiden  sollen.  Aber  gewiss  ist  es  der  Schutz  des  Orakels 
und  des  Glaubens,  was  ihn  dazu  veranlasste,  oder  da  er  meinte, 
dass  ihm  nicht  in  Babylon,  sondern  an  einem  andern  Orte  Gift 
gegeben  werden  würde.  Es  geschah  aber  wegen  seiner  hohen 
Würde,  dass  es  ihm  in  der  festen  Stadt,  in  Babylon  nämlich, 
gegeben  wurde,  damit  er  in  ihr  stürbe.  Nun  entsteht  eine 
Frage.  Denn  wir  haben  hier  drei  Weissagungen,  nämlich  die 
göttliche,  die  menschliche  und  die  teuflische  Weissagung.  Wie 
reden  sie  nun  die  Wahrheit?  Nicht  schwer.  Die  göttliche  Weis- 
sagung zunächst  redet  immer  das  Wahre.  Die  menschliche  und 
dämonische  Weissagung  aber  redet  wahr  und  falsch.  Was 
gibt  dem  Dämon  Weissagung?  Nicht  schwer.  Gott  nämlich 
ist  es,  der  sie  zulässt,  weil  er  seine  Natur  so  geschaffen  hat. 

1  dagmaini  R.  2  for  R.  8  annsin  R  l  rig  andomain  add.  R. 
5  rig  nambragmanda  add.  R.  6  céin  —  nirt  om.  R.  7  dö  Fcs. 

s  sed  Fcs.        9  seue  Fcs. 


gS  Text  und  Uebersetzung. 

a  coinairlécud  i  sistib  fro  cómrad  7  coicetal  n-aingel.  Cid  dino 
do  tharbu  bói  isin  íáisine  démnaig  do  klaxandir?  ar  nir  bo 
tarba  do,  ar  ni  ra  ba  do  aicned  accu  aithrige  do  dénam,  acht 
eslaine  menrnan  demnach  dorat  in  íéXsine  demnach  dó,  ut  Da- 

1030  uid  dixit:  Per  angelos  malos  uiam  fecit  semittam  irae  sitae. 
Dober  tarba  tra  do  feraib  in  bethai  robad  7  comarlécud  dé, 
ár  dogniat  aithrigi  dia  mignimaib.  Hi  m-Babilóin  tra  dorat 
Anntiipater  neim  do  klaxandir  .  i .  araile  táisech  rogradach  dia 
muintir  fein. 

1035  76.    Tarrasair    tra    crodatu  klaxandir   in    tan    ro    fifa'r  a 

saegul  do  thidecht.     Ar  ba  he  a  airfitiud  cownice  sin  .i.  tej 

persiu  folai  7   saigid  dar  cocricha  7  indrud  cendadach  7  athrig" 

0r05.111.23ad  rig  ronertmar  7    a  n-dámnad  7  a  marbad.     Atrimtar  (.  i. 

i  stairib)  tra  fodail  a  feraind  do  Alaxawo'ir  fri  beolu  7  idacht 

1040  a   báis    etir   in   trichait   di  thuisechaib.     Do   ardtuisechaib  ro 

Er  hört  nämlich  mit  Erlaubniss  zu  Zeiten  dem  Gespräch  und 
Chorgesang  der  Engel  zu.  Welcher  Nutzen  aber  war  in  der 
dämonischen  Weissagung  für  Alexander?  Denn  sie  hat  ihm  (doch) 
nicht  genützt,  da  es  nicht  seine  Art  war,  Busse  zu  tun,  sondern 
eine  dämonische  Geisteskrankheit  hat  ihm  diese  dämonische 
Weissagung  bereitet,  ut  David  dixit:  Per  angelos  malos  viam 
fecit  semitam  irae  suae.  Die  Verweigerung  und  die  Erlaub- 
niss Gottes  aber  bringt  den  Männern  der  Welt  Nutzen,  denn 
sie  tun  Busse  für  ihre  Missetaten.  In  Babylon  also  gab  Anti- 
pater  dem  Alexander  Gift,  ein  hochgestellter  Feldherr  aus  sei- 
nem eigenen  Geschlecht. 

76.  Alexanders  Grausamkeit  aber  blieb  bestehen  während 
er  wusste,  dass  sein  Lebensende  heranrücke.  Denn  dies  war 
bisher  sein  Vergnügen  gewesen,  Blut  zu  vergiessen  und  über 
die  Grenzen  zu  ziehen  und  in  Gebiete  einzufallen  und  mächtige 
Könige  zu  entthronen  und  sie  zu  binden  und  zu  töten.  Es  wird 
nun  (in  den  Geschichten)  die  Verteilung  seines  Landes  erzählt, 
welche  Alexander  im  Angesichte  und  in  Erwartung  seines  To- 
des unter  dreissig  von  den  Feldherrn  machte.  Von  den  Oberfeld- 
herren wurde  zunächst  festgesetzt,  nämlich  Alexandria  als  die 


Text  und  Uebersetzung.  89 

suidiged1  cétsimus  .i.  in  Alaxandria  ciuitas  ior  Egipt  7  for  Araib 
7  for  arailib  tuathaib  di  Affraicc,  ior  Siria  conn  hiltuathaib. 
Ptoloineiís  Lándorem  Telerüts  Acrobatws  Gromrmís  Sannms  An- 
ticomís  Marcus  Casander  Minander  Leonimts  Lessimanms  Hiu- 
bencws  Selicws,  it  0  in  sin.  Toxiles  Xerxes  Sibruüis  Antinor  1045 
Amintas  Psiaczis  Aeeanor  Pilipp^(s  Prataferimts  Telonpews  Pen- 
gesdiws  Ballasszts  Archilaws.  For  Achaia,  for  Atice,  for  Tri- 
poil,  for  Corint,  for  Iudeam  as  mo  co  w-araile  di  thuathaib, 
for  Iudeam  as  lugú  7  for  Einath  7  for  Czilic,  for  Samair,  for 
Frigia,  for  Lacdimoin,  for  Tairss,  for  Pampilecdaib  7  for  Li-  1050 
condaib,  for  Licczia  7  Fephalinia  7  for  araile  tuathaio,  for 
Calibens  7  for  Cimescerdaib  7  alii,  for  Goith,  for  Daicc,  for 
Dalmait,  for  Dardain,  for  IstWa,  for  Fngia  as  lugu  7  for  Ilia 
7  for  Troia,  for  Tracia,  for  Pónntecdu  7  for  arailib,  for  Ca- 
padóic  7  aittrebthaib  slébi  Tuír.  1055 

Et  Stipator   et  Saulités    7   Casandora  in  rig  doratait  for 

Hauptstadt  über  Aegypten  und  über  Arabien  und  über  andere 
Völker  Africas,  über  Syrien  mit  seinen  vielen  Völkern.  Ptole- 
niäus  Laomedon  Mitylinäus  Atropatus  Grommus(?)  Scynus  An- 
tigonus  Nearehus  Cassander  Menander  Leonnatus  Lysimachus 
Eumenes  Seleucus,  diese  sind  es.  Taxiles  Oxyartes  Sibyrtius 
Stasanor  Amyntas  Scythäus  Nicanor  Philippus  Phrataphernes 
Tlepolemus  Peucestes  Ballassus  Archelaus.  Ueber  Achaia,  über 
Attica,  über  Tripolis,  über  Korinth,  über  Grossjudäa  mit  an- 
deren Stämmen,  über  Kleinjudäa  und  über  Hamath  und  über 
Cilicien,  über  Samaria,  über  Phrygien,  über  Lacedämonien,  über 
Tarsus,  über  die  Pamphylier  und  über  die  Lycaonier,  über  Ly- 
cien  und  Fephalinia  (?)  und  über  andere  Völker,  über  Calibens  (?) 
und  über  die  Kimmerier  et  alii,  über  die  Gothen,  über  Dacien, 
über  Dalmatien,  über  die  Dardaner,  über  Istrien,  über  Klein- 
phrygien  und  über  Ilium  und  über  Troja,  über  Thracien,  über 
die  Ponter  und  über  andere,  über  Cappadocien  und  die  Be- 
wohner des  Taurusgebirges. 

Und  Stipator  und  Saulites  und  Cassander,  die  Könige,  welche 

1  suigiged  Fcs. 


90  Text  und  Uebersetznng. 


lib  tuathaib,  for  Parménios  7  arailib  cenda[da]chm'o  7  tirib,  for 
Siracwsános  7  for  Fascedrossaib  cona  tirib,  for  Drecenos  7  Are- 

1060  nosos  7  for  araile  trebaib,  for  Cretae,  for  crich  11a  Robwscarda 
7  for  Cercéti,  for  Bragdada,  for  Leptis,  for  descert  n-Affricae,1 
for  Partecdaib,  for  Bactrííb  7  for  árailib,  for  Trcandaib  cona 
cenda[da]chaio  7  cona  tiraib,  for  Armiandaib  7  for  Decwsa 
ciuitatem  7   for  Capsirae.     For  Persaib  cona  cóic  fodlaib 2  tri- 

1065  chat  7  for  Calldiae  7  mag  Senair,  for  Archos  cona  tuathowo  7 
cona  cat[h]rachiw&  7  for  tirib  Messapotamia.  Is  arnlaid  sin  ro 
randait. 

77.    „Is  frisssamlaim"  ar  Orus  „Maxandir  cona,  muinntir 
fna  leoman  mor  laiges  for  préid  na  for  mart,  cowatarthet  bil- 

1070  cboin  imon  pmd  sin  wa  immon  mart  7  cii  comchirrat  7  cú 
comledrat  be.     Is  he  in  leo  mór  Alaxandir,  is  in  mart  na  in 


über  die  Inder  und  Bactrianer  gesetzt  wurden,  über  die  Serer 
und  Gätuler  und  über  andere  Völker,  über  die  Parapamener 
und  andere  Provinzen  und  Länder,  über  die  Syracusaner  und 
die  Gedrosier  mit  ihren  Ländern,  über  die  Drangen  und  Areer 
und  über  andere  Stämme,  über  Kreta,  über  das  Gebiet  der 
Robuscarden  (?)  und  über  die  Cerceten,  über  die  Bragdaclen  (?), 
über  Leptis,  über  den  Süden  Africas,  über  die  Parther,  über 
die  Bactrer  und  über  andere,  über  die  Hyrcaner  mit  ihren 
Provinzen  und  mit  ihren  Ländern,  über  die  Armenier  und  über 
die  Stadtr  Decusa(?)  und  über  die  Caspier.  Ueber  die  Perser 
mit  ihren  fünf  und  dreissig  Teilen  und  über  Chaldäa  und  die 
Ebene  Sinear,  über  die  Arachosier  mit  ihren  Völkerschaften 
und  mit  ihren  Städten  und  über  die  Länder  Mesopotamiens. 
In  dieser  Weise  wurden  sie  geteilt. 

77.  „Ich  vergleiche"  sagt  Orosius,  „Alexander  mit  den 
Seinigen  einem  grossen  Löwen,  der  auf  Beute  oder  auf  einem 
Rinde  liegt,  und  dann  fallen  viele  Hunde  über  diese  Beute  oder 
über  das  Rind  her  und  zerreissen  und  zerfleischen  es  mit  ein- 

1  afiicae  Fcs.        2  foglaib  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  91 

preid  in  doman.    Is  iat  na  hilchoin  icon  tetrad  .  i .  tóisig  Alax- 
andir  ic  imthuarcain  iinmon  n-domun."     Finit. 

78.  Is   airfitiud    tra    do    sochaiiZe  eitsccht  fnsna  cathaib 

seo  7  iri  cuimlengaib  Alaxandir  y  araile  rig  7  tuissech  7  tiger-  1075 
nad  batar  o  chein  feib  boi  Alaxandir  i  cuimlengaib  7  cathaib 
7  inocbalrt/6.  Doheir  tra  etir  ori  7  otlai  7  todiuri  merman  di 
arailib  for  a  n-irchradchi  7  for  a  n-gairitre  bite  i  n-ainiws  in 
betha  frecnairc,  amaü  boi  Alaxandir.  Fiche  bliadna  a  aes  ria 
w-g&hail  rige,  déac  m-bliadna  do  iar  sin  ir-rigi  Greg  7  Maice-  1080 
done,  cóic  bliadna  iarom  i  n-airdimpirdec/ii  7  i  n-aenrige  in 
domain.  Conid  cóic  bliadna  tricliat  a  aes  uli  Alaxandir.  Ba 
garit  tra  re  in  ainmssa  sin  Alaxandir  forsin  dhomun. 

79.  Nir  bo  garit  tra  lasin  fomnd  batar  fo  digail  7  dimiad 

7  cnetaib  7  cumthaib,  imnedaib  7  osnadaib  inna  aimsir  Alax-  1085 
andir.    Ba  deitkbw-  doib-sium  ón  tra,  ar  dorochratar  lais-sium 
i  cathaifr  7  cuimlengaib  ar-rig  7  a  rurig,  a  flathec  7  a  trebaind, 


ander.  Der  grosse  Löwe  ist  Alexander,  das  Rind  oder  die  Beute 
ist  die  Welt.  Die  vielen  Hunde,  welche  zerreissen,  sind  die 
Feldherren  Alexanders,  wie  sie  die  Welt  unter  sich  zerstückeln. 

78.  Vielen  nun  ist  es  ein  Vergnügen,  diesen  Kämpfen  und 
Schlachten  Alexanders  zuzuhören  und  anderer  Könige  und  Feld- 
herren und  Fürsten,  die  vor  Alters  waren  in  Schlachten  und 
Kämpfen  und  rühmlichen  Taten.  Anderen  dagegen  verursacht 
es  Druck  und  Kummer  und  Betrübniss  des  Gemütes  wegen  ihres 
Unterganges  und  der  kurzen  Frist,  die  sie  im  Glänze  dieser 
Welt  zubringen,  wie  es  Alexanders  Fall  war.  Zwanzig  Jahre 
war  sein  Alter,  ehe  er  die  Königsherrschaft  ergriff,  zehn  Jahre 
herrschte  er  darauf  über  die  Griechen  und  Macedonien,  fünf 
Jahre  war  er  alsdann  Imperator  und  Alleinherrscher  der  Welt, 
so  dass  das  ganze  Alter  Alexanders  fünf  und  dreissig  Jahre  war. 
Kurz  war  die  Zeit  dieser  Herrlichkeit  Alexanders  auf  der  Welt. 

79.  Aber  nicht  kurz  schien  sie  denjenigen,  welche  unter 
Rache  und  Schmach  und  Seufzen  und  Sorgen,  Leiden  und 
Stöhnen  waren  zur  Zeit  Alexanders.  Das  war  aber  natür- 
lich, denn  ihre  Könige  und  Herren,  ihre  Fürsten  und  Tribunen, 


92  Text  und  Uebersetzung. 

;i  tóisig,  ar-riglaeich,  a  n-errid,  a  laith  gaile,  a  milid,  a  mac- 
coemu.     Ba  himdai 

1090  80.    [p.  213 a:]  Ro  thogail  a  n-indsi  7  a  h-dúine  daingnc1 

7  a  senchat[h]racha.  RoUts  loitt  iiri  a  n-ór  7  argaí  7  lecaib  lóg- 
maru.  Rotus  croith  im  a  n-ór  7  sról  7  síta  7  sinnath  7  sirecc 
7  tiachta  cac/ia  datha.  Rós  laircc  7  ros  lommair  im  a  n-alniu 
7  graigib  7  treta  cacÄa  ceat[h]ra.    Ba  himmda  Aino  i  n-amsir 

1095  Alaxandir  mdthair  ganeoil2  echtraind  cen  mac  7  hen  cen  cheli 
7  siur  cen  brathair  7  maic  7  ingena  dilechtu  cen  mdthre  cen 
athri  iarna  marhad  do  Alaxandir.  Ba  fota  slichtlorg  in  aessa 
etaxgnaide 3  no  bitis  acca  hi  n-glassaib  7  gebendaib  7  anfissib 
7  cMmrigib  ol  chena  occa  creicc  i  tirib  (.  i.  namut)  fo  daire  7 

1100  dimicin.  Batar  immda  ocbad  anachnid  ic  inotacht  i  tirib  an- 
eoil  dar  a  moit  7  dar  a  mmmannaib  i  n-amsir  Alaxandir. 


ihre  Feldherren,   ihre   Königshelden,    ihre  Wagenfürsten,   ihre 
Streithelden,  ihre  Kriegsleute,  ihre  Jünglinge  waren  durch  ihn 

in  Schlachten  und  Kämpfen  gefallen.     Viele 

80.  Er  zerstörte  ihre  Inseln  und  festen  Burgen  und  ihre 
alten  Städte.  Er  raubte  ihnen  ihr  Gold  und  Silber  und  ihre 
kostbaren  Steine.  Er  beraubte  sie  ihres  Goldes  und  Atlasses 
und  ihrer  Seide  und  ihres  Musselins  und  ihrer  serischen  Stoffe  und 
ihrer  Gewänder  von  allen  Farben.  Er  spürte  nach  und  be- 
raubte sie  ihres  Viehes,  ihrer  Pferde  und  Heerden  jeglichen 
Getiers.  Da  war  manche  Mutter  eines  fremden  Volkes  ohne 
Sohn  zu  Alexanders  Zeit,  manches  Weib  ohne  Gatten,  manche 
Schwester  ohne  Bruder,  und  verwaiste  Söhne  und  Töchter  ohne 
Mütter,  ohne  Väter,  welche  Alexander  ihnen  getötet  hatte.  Lang 
war  die  Spur  der  Schaaren  ausgezeichneter  Männer,  welche 
von  ihm  in  Gefängnissen  und  Banden,  in  Verborgenheit  und  in 
Fesseln  gehalten  und  in  Feindesland  unter  Knechtschaft  mid 
Schmach  verkauft  wurden.  Viele  unbekannte  Jünglinge  waren 
in  fremden  Landen  gegen  ihren  Wunsch  und  Willen  zur  Zeit 
Alexanders. 

1  daingen  Fcs.  s  gen  Fcs.  3  ethargn  Fcs. 


Text  und  Uebersetzung.  93 

81.  In  indocbail  tra  7  in  miadamlatu  7  in  coscar  a  m- 
bói  Álaxandir  con&  sluagu,  ba  hindrud,  ba  cróthad,  ba  crad, 
ba  damnad,  ba  digal  do  feraib  in  talma«  in  ni  sin.  A  said- 
brius  7  a  sochlatu  7  a  sochraide,  a  saeri  7  a  linmaire  Alax-  1105 
andir  conn  slogu  ro  siacbt  secbnon  in  betha  frecnairc  ar  a 
uamun  7  ar  a  urrdarcws. 

82.  In  tan  boi  Alaxandir  iri  hidacht  a  bais  i  in-Bábiloin, 
ba   hand  tancatar  techta  Affricce   7   Etaile,   Roman   7    Gall   7 
Espaine  a  hiarthar  betba  chucca  fna  himorcbor  cána  7  cora  7  1110 
sida  7  bennachtu  do.    Ni  frith  tra  nac/i  samail  riam  na  iarom 

etir  do  Alaxandir  acht  Octauin  August  cosa  tuidchetar  Indec-  oros.vi.21 
dai  7  Scetbecda  7  Arabecda  7  Medo  7  Persa  7  Sill-  (?)  a  airr- 
ther   in    domain   7   a  Affraicc  aniar  7   otá  Tor  m-Breogain   i 
n-Espain  a  hiartharthuaiscert  in  talmaw  cosna  fairsib  cona  réir  1115 
d'  Octauin  co  Roim.     Finit.     Amen. 

81.  Der  Ruhm  aber  und  die  Ehre  und  der  Triumph,  wel- 
chen Alexander  mit  seinem  Heere  genoss,  das  war  Einfall  und 
Pliinderei,  Peinigung,  Fesselung  und  Rache  für  die  Männer  der 
Erde.  Der  Reichtum  und  der  Ruhm  und  der  Glanz,  die  Herr- 
lichkeit und  die  Heeresmacht  Alexanders  mit  seinen  Kriegs- 
schaaren  reichte  über  diese  Welt  durch  die  Furcht  vor  ihm 
und  durch  seinen  Ruhm. 

82.  Zur  Zeit  da  Alexander  in  Babylon  seinen  Tod  erwar- 
tete, kamen  dahin  zu  ihm  Gesandte  von  Africa  und  Italien, 
von  den  Römern  und  Galliern  und  von  Spanien  aus  dem  Westen 
der  Welt,  um  ihm  Vertrag  und  Bündniss,  Frieden  und  Segens- 
gruss  darzubringen.  Seines  Gleichen  wurde  niemals  weder  zu- 
vor noch  nachher  gefunden,  ausser  Octavianus  Augustus,  zu 
dem  Inder  und  Scythen  und  Araber  und  Meder  und  Perser 
und  aus  dem  Osten  der  Welt  und  von  Africa  aus 
dem  Westen  und  von  Brigantium  in  Spanien  aus  dem  Nord- 
westen der  Erde  mit  dem  Octavian  unter- 
würfig nach  Rom  kamen. 


Nachdem  die  vorstehende  Arbeit  bereits  in  den  Druck  ge- 
geben war,  hatte  ich  bei  einem  Aufenthalt  in  Dublin  Gelegen- 
heit den  Text  des  Book  of  Ballymote  zu  vergleichen.  Folgen- 
des sind  die  Hauptergebnisse  dieser  Vergleichung. 

Das  Book  of  Ballymote,  wie  das  LBr.  gegen  Ende  des 
14.  Jahrh.  aus  älteren  Handschriften  zusammengeschrieben,  ent- 
hält von  fol.  268 a.  1  —  275 b.  1  den  vollständigen  Text  der  iri- 
schen Alexandersage.  Nach  einer  Einleitung  über  die  Welt- 
reiche des  Altertums,  wie  sie  ähnlich  auch  dem  Cath  Catharda 
vorangeschickt  ist,  geht  der  Ire  folgendermassen  auf  seinen 
Helden  über:  Maiceäonda  imoro  ainm  na  tuaitlii  do  Grécaibh 
asargabad  rigi  in  domain  ar  tus.  Alaxandir  mor  mac  Pilib 
mac  Aminiche,  is  c  ro  gab  airdrigi  in  domain  do  Grécaib  al- 
ios nirt  7  gaile  7  gaiscid,  al-lus  calmaclda  7  crodhachta  crai- 
dhe  7  aicnid  7  ar  laechdacht  loingsed  7  ar  treissi  na  tuaithe 
dia  roibe  .  i .  in  tuath  mór  Maicedonda.  Is  e  cath  is  chalma 
tainig  talmuin  do  clwiss,  is  iet  marcsluag  is  ferr  tainic  riamk, 
acht  marcsluag  na  Teassalda  nama.  In  Gréc  mhór  tra  tir  is 
ferr  for  domhun  sain,  tir  is  forleithi  ferunn  .  i .  a  ....  do  tir 
na  Gaindia,  a  leth  tresin  muir  Techt1  bothuaidh  7  re  sleibtib 
litffi  saw  co  tir  na  n-Airimegda  isin  Eitheoip  imectraigh  n- 
descertaig,  isa  slis  benus  risin  muir  tentide*  bodeass.  Is  la 
(írrcaib  urmor  mara  Torrian  cona  hindsibh  aidblib  ingantaib 
.  i .  Sicil  7  Crcid  7  inis  Roit  (no  Rodan) 8  7  Cepan  7  (j  Cai- 
lips)  etc.    Es  werden  dann  eine  Reihe  berühmter  Griechen  auf- 


1  Dies  ist  das  Téchtmnir  von  LBr.  1.  437. 
-  Vgl.  Einleitung  p.  .'). 

::  Derartig    Eingeklammertes    ist    von    späterer    Hand    hinzugefügt 
worden. 


95 

gezählt:  Doimbait  7  Socrait  7  Arastotail  na  Imgäair  airrderca 
eladnaclia  (in  gac  bescna),  Potolomeus  Pilidelpus  in  flaith  uasal 
airmidnech  co  ro  inta  canoin  pedrelge  uile  isin  berla  Grecdai. 
Fear  eolach  gacha  eribelra  mar  aen  ris,  (is  lais  ro  scribad) 
aipgidir  gacha  berla  for  bith  do  scribad  leis  i  n-aenlebur.  Ro 
bo  dib  na  primlega  urrderca  .  i .  Apaill  7  Ipocrites  7  Asco- 
lapius  (7  Iocoirius),  na  primsair  .  i .  Argus  7  Dedalus  7  Hi- 
corius,  7  ro  bo  dib  in  cing  calma  curata  fortren  feramail  is 
tresi  tainig  ar  talmuin  .  i .  Ercail  mac  Ioip.  Is  c  ro  saidh 
na  colamhna  i  muincind  mara  Torrian.  As  leis  dorocJiair 
Basirim  .i.  in  caithmilid  ro  fassaigh  in  Egipht  uile.  Is  e  ro 
marbh  Giron  fear  ro  crinastair  Eoraip  7  Affraicc  u.  s.  w.  wie 
im  Togail  Troi  p.  11.  Ferner  (fol.  268 b.  1 :)  Memnon  in  milid 
mor calma,  mac  righ  na  hAffraice,  ardcoraidh  in  cent  air.  Is 
and  ro  meabaid  a  druim  isin  domun  (in  each  7  in  gaisced) 
in  tan  dorochair  Memnon.  Mor  do  gnimradaibh  eile  7  do 
airisibh  7  do  ardbuaghaibh  ro  forbad  la  Green  7  la  hAlax- 
andtair  7  iar  n-Alaxantair  genmotha  toghail  Trae.  Eo  sir 
immoro  A.  in  domun  uile  re  n-eg,  in  Seeithia  n-airrtheraigh 
re  muir  Caisp  anair  7  ramie  in  Amain  n-gainmheda  a  n-des- 
cert  na  hAffrici  a  crichaib  na  n-Airimegda  in  bail  ata  ind 
ardcathair  dianad  ainm  Debritha.  Is  inte  ata  in  tobur  adamhra 
fiuchus  ar  theas  isin  aidchi  7  diu  n-denand  oigred  isin  lo. 
Ocus  rainic  A.  iarsna  morgnimaib  sin  fo  derid  co  crand  n- 
grene  7  esca  i  n-airther  in  domain  (do  fisragud  a  bais  7  a 
bethadh).  Adfetaim  dia  imtechtaibh  7  dia  ghnimradaib  fond 
uile  domun  co  cumair  0  thosach  co  dered  amail  ro  sfcjrib  a 
lebraibh  na  seel  7  a  lebraibh  nateqnitatus  7  isna  croinicibh  7 
episdil  Alaxandair  (y  sdair  Alaxandair)  7  isna  liebislechúh 
ro  caemclae  Alaxandair  re  Dinimus,  re  righ  na  Bragmanda 
7  na  Serita.  Hier  sind  also  die  sämmtlichen  Quellen  unseres 
irischen  Autors  angegeben.  Unter  den  Büchern  der  Erzählun- 
gen versteht  er  den  Orosius,  unter  den  Büchern  antiquitatis 
die  Antiquitates  des  Iosephus,  unter  den  Chroniken  die  des 
Eusehius.  Am  Rande  ist  noch  hinzugefügt:  . . .  foglamsat  hec- 
naid   na  n-Gaidil  na  scela  sa  Alaxandir  a  lebraib  na  scel  7 


96 

a  lebraib  na  n-arsanta  ...  a  croinicib  7  a  Periges  Prescean  7 
a  berla  forais. 

Nach  dieser  Einleitung  beginnt  der  Ire  mit  der  Erzählung 
von  Alexanders  Geburt.  Der  Himmel  verfinsterte  sich  und  es 
regnete  harte  Steine,  da  er  zur  Welt  kam.  Dorcata  mor  a 
tosach  in  laithe  ro  genair  fri  re  ciana  7  ro  fer  fros  cruaidh 
cloichnechta  iar  tain  ina  incosc  cruais  7  duire  in  maic  ro  gen 
ann.  Dann  werden  Philipps  Taten  und  Kämpfe  berichtet  und 
nun  bringt  uns  fol.  269 a.  1  mit  folgendem  Satze  in  den  An- 
fang des  LBr.  fragments:  Ro  tinoilsit  Atanansta  co  lucht  na 
Gréce  ar  ceana  ar  a  cínd  7  doradsat  cath  n-amnus  dó.  Ba 
co  nertaib  curad  7  trenfer  7  lath  n-gaile  ro  feradh  in  cath 
sin  7  ro  batar  righ  7  taisigh  7  curaidh  ic  imcoimét  cechtar  na 
da  lethi  hisin  cat  sin.  Ro  bai  cro  sciath  sceallbolgach.  ann. 
Ro  batar  amhuis  ana  imglici  co  laignib  lethanglasaibh  ic  im- 
triall  in  chatha  cechtarda  7  claidim  orduimn  7  saighte  sem- 
necha  sithada  7  sceith  dealbacha  7  cathbairr  creduma  7  ro  las 
in  t-aer  uastu.  Ro  batar  srotha  fola  fordergi  u.  s.  w.  Schon 
hier  wird  es  klar,  dass  das  Book  of  B.  eine  ältere  Fassung 
repräsontirt  als  LBr.  Es  fehlt  hier  der  ganze  aus  dem  Togail 
Troi  entlehnte  Passus  (s.  Einl.  p.  14)  und  man  sieht  deutlich, 
wie  er  eingefügt  worden  ist.  Es  hiesse  nun  den  ganzen  Text 
des  Book  of  B.  abdrucken,  wenn  ich  sämmtliche  Varianten  des- 
selben geben  wollte.  Ich  beschränke  mich  daher  auf  Mittei- 
lung der  am  meisten  abweichenden  Lesarten  sowie  derjenigen, 
welche  zum  besseren  Verständniss  oder  zur  Berichtigung  ein- 
zelner schwieriger  Stellen  im  LBr.-Text  beizutragen  versprechen. 

23  ro  secta  eridh  ilarda  caema  comramaca  iar  crotadh 
airm  7  iar  comluth  ciaideb  7  iar  telcomraib  sciath  7  tuitim  7 
iar  n-urcra  a  nert.  Co  ro  maid  tra  ria  Pilip  for  lacht  na 
Gréce  f)0  brathair  Olimpiada  máthar  AlaxawiWv  maic  Pilip 
52  ro  fuagrad  urlumugud  na  bainsi  co  hualheh  56  da  hai- 
dedh  no  ragad  righ  60  hi  taitnem  a  gloirc  cen  toimdin  a 
bads  69  atbath-som  bas  ro  thogh  ann  sin  77  ocus  is  airi  ro 
tinoil  sin  in  morthluag  sin  85  co  m-bruinde  di  carrmogal 
93    7    biat-sa   as  do   Joss  (no   leih,  na  cuimget  do  bidb&iá  ní 


97 

dit)  98  7  Traicegda  7  Argeta  102  gabsat  i  portaib  in  mara 
Faimpilegda  104  tar  macairi  slebi  Moil  (no  Oilimp)  tar  sruth 
Paicdil  106  Orein  127  Ro  coraictha  na  catha  iar  tain.  Mor 
n-drong  n-dermar  n-diumsach  ro  hellachtha  ann  i  n-ucht  in 
catha  crolinntigh.  Mór  fendid  7  mor  lath  gaile,  mór  curaid 
comn&rt  ro  tescsat  claidim  7  ro  ledairset  laigne  lethanglasa 
isin  cath  sa  etir  .i.  sluagh  Eorpa  7  Aisia.  141  tre  celg  7 
tre  glicus  A.  152  Luidh  a  athaithli  [sic]  in  cata  sin  7  na  bua- 
dha  iar  n-arimh  a  fodbh  7  a  scor,  co  ro  gaib  imon  catraigh 
Frig  et  ai  dianadh  ainm  Sardania.  163  ro  cassat  feithi  na 
sluagh  inti  co  m-ba  tanase  bais  doib  165  na  ra  soichedh  Dair 
chuimce  7  doirchi  na  Frigia  fair  167  .ccc.  mile  marcach,  cor 
bo  ingnad  le  A.,  co  tarla  a  socht  7  atbert:  'robtar  lia  somh 
roime  7  isinne  rob  fortill'  173  erruda  190  is  toich  daib  in 
ferann  cossantai  191  tabraidh  do  bar  n-uid  seancusa  bar  n- 
daine  7  bar  ceneoil  193  riiitig  202  Ostaispes  7  Ochus  224 
fuirfitir  for  bar  corpaib  coin  co  n-galsdh  226  fogebaid  fuacht  7 
corta  [sic]  ria  m-bas  234  bruftdhi  a  catracha,  cimesbaid  a  mna 
7  a  maccaema  240  inscuchaid  each  a  comfocraibh  a  chele  do 
na  sluagaib  co  m-buaile  badba  do  sonduch  sciath  n-illathd.c\\ 
247  ro  lasat  (a)  curuclu  im  na  catha  299  is  imda  sonn 
tuairgne  ir gaile  7  catluan  catha  7  urraid  7  airsid  imbualta 
ina  fiadnaisi  7  laich  londgarga  rue  da  sluagh  in  domain 
322  'feam  uilé  (no  mó  Urn  uile)  332  sochaide  forsa  n-imar- 
bart  7  ro  gaill  a  cumachta  7  ro  basaigh  (a)  rigu  7  a  toisechu 
tancatar  'na  aighid  fo  rethaibh  sainte  7  fo  mianaib  0  aencom- 
raig.  Ro  togailset  Atir  7  Sidoin  na  seancatvasa  sruithe.  Ni 
tancatar  sluaigh  Kartagine  dia  cobair  ciar  bds  a  bunad  336 
inis  Roid  7  Egip  (no  inis  Fig)  337  co  n-agrad  do  sacart 
na  n-igal.  Aspert  fris  na  heibredh  acht  ni  bud  maith  leis. 
Ro  cunneus  dó  inni  sin,  deimin  la  hA.  fen  a  imtechta  347  ic 
sruth  Nuchail  348  i  fail  in  topúr  ingnaid  er  annan  ('no  dia- 
wad  aisdi)  reodh  isin  lo  7  fúichaidh  tairis  isifnj  aidchi  356 
amal  tasscairter  fidbaid  redh  co  tuagaibh  geraib  no  amaX  tu- 
airghid  fairend  amra  alma  no  indile,  is  amlaid  ro  tuairgset  na 
Persecda     379   ba  diubairt  socliaidhe  sin     380  ro  bai  ic  im- 


98 

tecar  na  set  sin  co  mesaibh  7  cisaibh  7  dliged.  Mor  cathrach 
7  dunad  n-daingean  ro  croite  fria  tuilledh.  Mor  cintach  7 
cimbidh  7  cuibrectaide  ro  icsat  fiachu  fri  Unadli  (sainti  7  sai- 
brichi  na  Pers)  in  seannluig  Persecda  400  a  cuibrigibh  anór- 
chaibli  405  'se  feoilcrechtnaighe  406  is  ami  ro  bai  ainim  in 
righ  for  tinfisi  eca  ar  cinn  A.  409  tria  cenel  n-airceseacht 
414  Ro  bai  i  m-Baibiloin  tucadh  inte.  Ba  purt  ceannaigh 
fer  talman,  ba  comrair  aithne  7  taisceda  fer  m-bethadh  432 
7  tuaid  i  m-Baireoaib  ata  se  436  7  ni  deachaid  A.  secha 
sin  isna  crichaib  borethaibh  ileith  re  muir  Techt  478  fri  forba 
gnimha  coleig  485  ro  thlataigh  a  cridi  7  a  menmain  re  for- 
aithmed  na  fisi  494  ro  sente  taib  (no  stoic)  496  0  urisle 
510  JDleisius  (no  Alextris)  512  a  mac  7  mac  in  righ  (.i. 
Alax.)  528  do  derrsnughad  do  degnimaib  Earcail  dorigni- 
seom  inni  sin  534  tria  rad  do  in  tan  ro  bai-seam  oc  derr- 
gugud  (in  gaiscid  do  [PJiJilip  i  tig  lenda  A.)  ba  deglaech 
Pilip  gilla  socrad  ina  tigh  oil  fein  7  ro  raidh  rá  liAlaxandir 
bo  do  chumaisc  re  gnimaib  7  re  thigemus  7  re  gaisced.  7  ro 
raid  A.:  'nir  coir  duid  samail  Pilib  frim-sa\  539  ro  lielnistair 
7  ro  corp  in  fuil  7  do  dechaid  asna  leastraibh  robdar  lana  do 
fin  7  do  lendaibh  saineamlaibh  541  Castines  fellsam  feigh 
roglic  544  in  t-aes  fuis  no  bitis  ina  aigid  547  ni  credim 
Socraid  na  Plait  na  Arastotil  an  ro  credim-ne,  ar  is  on  dia 
asberat  side  do  beth  ann  550  fir  ro  oirdnestar  dia  551  him- 
airde  559  co  haimsir  echthichte  fno  a  cata)  fri  Poir  fri 
righ  Pers  561  oc  an  abainn,  Gaind  ainm  na  habann  sin. 
Hi  forcend  misa  Iuil  immoro  ro  bris  cath  for  Poir  ri  na  Pers 
7  na  n-Indecda.  566  cethariadh  at  e  serrnta  idle  572  ceib- 
tar  roisidh  a  righ  575  airmertach  578  cennportaibh  ordaibh 
582  co  n-aibaibh  cristalaibh  584  lichintes  cinsilenis  ignis  etar- 
suidigthi  586  alaile  dath  cruanda  7  alaile  dergdomla  7  do 
suiget  raeta  etroma  chucu.  587  i  n-ellach  in  cumdaigh  cetna 
589  conrotagtha  591  co  n-elscad  7  ruithnigugh  tenedh  592 
a  doirrsi  7  a  ercomlatha  593  embrecc  (no  acbind  brecc)  7 
cuimbris,  at  et  crainn  dia  n-dernta  na  taighi  togaide,  is  dib 
ro   [djluthud   na  dramclada   7   na  cumdaige     596  ilar  n-cn 


99 

foleímtis  tre  lud  dir  na  platantaib  ordaib  601  lor  tra  la 
hAlaxandir  in  soinmliighe  moir  sin  do  tabairt  fo  cumachtain 
604  airbert-som  fair  iar  sin  techt  do  agallaim  7  do  tafann 
Phoir  607  do  teised .  Adriibairt-seom  na  dignedli  inni  sin, 
acht  teacht  ar  ecin  a  n-athgairfijd  na  hlndia  resiu  dorula 
uad  isna  dithrumaib  613  do  brutair  bis  fo  duillib  617 
ceithiriad  searrtha  618  cai(s)thtriandaibh  co  n-eiribh  619 
.xx.  müe  di  sumadaib  .%.  do  gearranaib  7  do  damaih  fri 
Mmedaine  cruithneckta  629  inn  imtholta  630  mad  do  breg 
in  bethadh  freacnairc.  Batar  primhda  airm  in  righ  ro  batar 
remibh  639  add  amal  as  besad  meinte  dafurraith-seom  araill 
dinmech  isin  soinmhigi  sin  654  curcasacha  mora  imda  imbi 
di  gach  leth  656  ni  ro  cobrastair  in  sruth  dia  n-itaid  ce  ben- 
tetar  occa  657  serbi  inda  salinne  673  acht  dosrascéilitar 
orni  co  maith  675  frossa  saidet  689  naehi  693  pairti  7 
lingqui  695  0  caill  arrsaidh  696  mile  paise  698  docomarf 
fidhbhad  704  fri  himairec  loingthi .  Tarraidh  tairmesc  dono 
in  longad  (i)sin  seoirpion  Inecda,  ba  losard  side,  luagh  a  n- 
iarcomlai  foraib  inn  asrún  (?)  co  hairbertach  in  caigthe  [sie]. 
707  cerrda  fno  cerasti)  7  umaidhe  serpentes  709  ro  fethged 
in  idle  tir  din  fri  etridh  (.i.  tut)  na  natrach.  713  tiuscatis 
(?)  iar  sin  cona  fogtaib  715  ro  poth  ocon  cathugud  sin  co 
n-dechaid  for  eidu  'na  doruiraigh  do  na  natrachaibh  becaibh  7 
moraibh  isin  724  oc  areichill  in  chatha  726  no  bertaigtis  a 
tengtha  tri  athehumi  ina  ceannaibh  731  ni  gabtais  iamae  de 
dir  733  in  tan  ro  (ga)bsat  cell  for  a  coll&d  7  for  a  cumsanad 
re  seitfidaigh  na  natrach  nemi  734  oc  airbertugh.  [sic J  in  catha 
7  for  dithugad  in  sluaigh  738  tuirc  alltai  7  linair  tiugaide  7 
pantheri  tigitix  fal  fidhbuide  740  donegaid  dono  eoin  i  nellaibh, 
iatlaind  mora  i  meit  colump  743  Denni-  fno  Dis)  Uranus 
754  dosruar  758  failte  7  connercle  moir  761  ba  hoc  airbertach 
cora,  ni  bu  og  airbertach  catha  budesin  [fol.  272 a.  2:]  oc  aig- 
lidhibh  7  oc  emnigud  765  adrith  fno  ro  gabh)  A.  erredh 
ara  n-dimicin  alaile  miled  imbi  7  ro  lai  de  a  tlacht  inrigda 
769  imcomarcair  side  (.i.  PoirJ  iarum  772  gorthi  imar  ti- 
rad  773  failtigistair  ibid,  ol  iss  ed  a  ro  ai  doib   774  ar  galaib 

1* 


100 

aenfir  775  demin  776  for  sin  seanoir  isin  111  'cid  haes,  61 
se,  nandecae  a  aes?f  779  milid  dinim  fno  misi)  dia  muintir 
atamconaic-se,  ni  me  as  comairlighe  dó.  781  dor  at  (.i.  scrib- 
tar)  Voir  episdil  dó  co  tomtaibh  7  bagaibh  inte  785  7  do- 
gluais  le  co  laindebeadach  7  legais  a  epistil  7  iar  sin  ro 
tib  Alaxandir  co  mor  trena  raitib  (7  trea  leginn).  788  7  do 
indsaigsedar  in  da  rig  mera  mormenmnaca  sin  comrug  mar- 
each  can  traigtecu  ig  a  tesargain  7  do  gonust&ir  Poir  a  each 
fo  A.  7  do  marbust&ir  A.  a  each  fo  Poir  7  teid  A.  iama 
guin  7  nir  gabad  fris  seacnon  in  catha  7  ba  fortill  A.  for 
Persaib  7  arrigaib  in  domuin.  794  ro  faillsigestair  a 
éeodu  do  795  7  ba  car  a  do  iar  sin  7  ba  car  a  do  Maccidon- 
oros.  in.  19.  daib  uili  7  ba  failid  cac  uili  dun  sceol  sin.  Co  ra  techta 
800  Mor  in  uaill  tra  7  in  indocbail  ro  gab  A.  .  .  .  iallad  .  .  . 
do  nirt  ...  tra  dorim  .  .  .  Ro  cathaigestair  iar  sin  fri  da 
chct  mile  do  marcacaib.  Cath  serb  sidi  iar  sin.  Isin  imairg 
in  cata  dermair  sin  ro  scail  sidi  scuru  A.  dun  indeall  i  sin. 
Luid  A.  isan  abaind  dianid  ainm  Ageisinis  co  riachl  maigen 
mor.  Cloais  iar  sin  Cosomas  7  Cosibos.  Tuata  sin  ro  poch- 
tustair  Ercoil.  Bolaidset  iar  sin  maindi  7  subaigi  cath  tar  a 
cend,  ar  ro  batar  cethra  fichit  mile  do  traigtecaib  7  tri  fichit 
mile  do  marcacaib.  Cian  mor  tra  ro  but  in  cath  sin  oc  cunta- 
bairt  gan  brissed  anund  na  ille.  Ro  briset  na  Magidonda  iar  sin 
fo  deoid  7  ro  laidset  dergar  in  t-sluaig  i  sin.  Is  iar  sin  dorimi 
Arus  rodrebraing  resun  cath  tar  mur  na  catrac  daingni  and. 
Ro  cataigestair  dino  a  oenur  fri  sluagaib  na  catrach  co  ranca- 
dar  cuigi  a  sloig  iar  m-brug  mur  na  catrach.  Ocus  ni  desid 
Alaxandir  coradmbi  in  fer  rodmbi  co  saigid  fotraigthi.  Iss  ed 
immorro  rodnanoct-som  a  druim  do  tabairtt  [fol.  272 h.  1:]  fria 
daingen.  Ro  la  A.  tra  co  romor  il-longaib  illathacaib  (ri  hor 
in  aigcoin).  Ro  siacht  iar  sin  in  catraig  moir  dianidh  ainm 
Ainbina.  Do  loiscdis  asm  chatraig  sluag  A.  co  saigdib  foi- 
brithib  imach.  Ro  faillsiged  do  A.  dino  iar  sin  reim  in  t-slu- 
aig i  n-aislingti  biss  dino  (ro  icsad)  in  sluag  n-athgonta  tre  ol 
leenda  [sic]  don.  doib  de  da  ro  claided  iar  sin  in  catair  sin 
''AnMoi'rh ,,',"'  dino.     Ro  siacht  iarom  A.  co  m-buaid  Athescoil  (\\o  Ercail) 


101 

7  Liber  isan  airier  in  domain.  Delb(a)  toratar  (no  torachta) 
can  cosa  intib  (d'or  7  d' arg  it).  Bosfarraid  peist  n-ingnad 
and  a  gaetlaigib  na  hlnnia  7  da  cenn  furri.  Cend  amal  cenn 
dobuimatrac  7  cend  cosmailius  con  ina  bend,  cu  ro  marbta 
le  ilmiliu  dun  t-sluag  7  docomart  side  du  ordaib  iamaigib  iar 
femedh  a  gona  co  n-gaib  7  elaidmib,  ar  bi  cruaide  sechnach. 
Tairsiset  doib  buacailli  7  alma  7  .c.uiii.  elipinti  do  tiactain 
cuccu  dia  toirset  aq  in  abaind  dianid  ainm  Baimar  isa  naemad  Der  Flu8B 

^  _  Bueniar 

uair  deg  dun  lo.     Luid  sluag  na  marcach  Tesalta  ar  a  cend 

7  mucca  beoa  leo  for  a  cendaib,  it  e  beithli  ig  a  seinni  doib  isin 

cetna   imargail.     Bi   marcsluag   ina  n-degaid  sen  7   gai  foda 

leo  dia  main.     Apbert  Poir  fri  liA.     'Ni   ba  hannsa,    ol  se, 

gabail  na  n-elipint  sea  fria  hairbert  catha  sin,  acht  mina  ris- 

et  mucca  do   grit  leat.''     Cetra  t\chit  ar  nai  cetaib  eliplnnt  do 

marbad  7    do  tuairgnedh   dib  tains  aratha  ag  tod  for  teiced. 

Tucsat  dino  a  m-benda  7  a  n-dedu  docum  na  scor.     Adconn- 

cadar   im-maigib   finemnacha   (na  hlndia   mna   7   firu)  find- 

cliai(de)  amal  cethri  arda  indfadq.    Nai  traigti  a  fad.    Cuma 

no   bidis   fo   uscib    7    for  tir.     Itcifai  a  n-anmunda   .i.   iasc®1*^1^'0' 

airbertach   a   m-bith    (doib).     Docodar   (i   saebcuithi)    iarom 

Epegnaridis  for  teiced  (rompo)  feib  tuargaib  dib  iarom  Eoras 

.  i .  in  gaeth  airtertuaiscertac  ic  inntudJi  doib  anair  asan  aigen. 

Co  ro  deimnigtea  isin  tir  sin  do  A.  nad  bai  ingnad  isin  tir 

sin   no   soistis.     Forrolaid   in   gaeth   sin   a  taibemacula   7    a 

puplu   7    ro  seidigtea  na  haibli  tenedh  im  blenaib  7  im  cosaib 

in  t-sloig.     Bo  scucsat  iar  sin  i  n-glend  7  i  fidbaid.     Clicair 

do  seilg  in  gaeth  iar  sin  7  tuargaib  rod  mor  doib  iar  suidiu 

7  ro  fear  snecta  mor  doib  'na  degaid.    Forforcongart  A.  í«^owSc^0essste^m 

for  na  miledaib  saltairt  forsin  snechta  anuas  arna  ro  maided 

in  snechta  forsna  scura,  ar  is  fri  cnai  n-olla  ro  samlaigestair 

A.  na  slama  snechta  ro  ferad  foraib  and.     Bo  fer  fross  mor 

dino  do  fleocad  forro  iarsin  snechta  7  tuargaib  dino  doib  iar  sin 

nell  dubdorca  7  imned  du  nim  forru.    Iar  sin  cotomnaigdis  in 

mag  i  m-badar  do  lasad  umpu  tredenus  doibdin  isin  imnedh  mor 

sin  gan  taitnem  n-greni  friu.    Adbath  dino  coig  cet  laech  dino 

da  »iiiintir-sium  foran-echaib  dun  imned  sin.  Bo  codar  iar  sin 


,.^ 


102 


Antrum  Liberi    • 


l'atris 


i  n-Eitheoip  co  ra[fol.  272b.  2:]-ncadar  uaim  Liber  Paiter.  Ad- 
batadar  dino  du  crithgalur  7  tre  esslainti  na  fir  hecraibteca  do- 
codar  inti.    Ag  inntufd]  do  docum  Pasicein  iar  n-impud  iarom 

Die  zwei  Greise  na  n-gunnfund  berar  do  comrairg  fri  da  senoir  brigaesta  forsin  - 
conair  ar  a  cind.  Adbert  friu  in  m-bai  ingnad  isin  tir  bad  coir 
doib  do  saigid.  Asbertadar  am  na  senoraig  fr  is  ros  ba  ingnad 
mor  and  7  ro  soisseá  co  cetracaid  mile  marcach  co  cend  .  k . 
la  0  sin  7  ni  ba  Jiintechta  do  uili  iar  cena  ar  doirthi  na  cor 
7  ar  terci  «sei  7  ar  imad  a  biasta.  Fecais  dino  ar  sin  A.  for 
ailgine  imagallma  frisna  senoiri.     Asbert  fris  iarom  in  dara 

sonnend  des  senoir :  'Atat  eim'  ol  se  'da  er  and  adamra  i  n-oirter  in  domuin 
tair  .  i .  crand  greni  7  crand  esca.  Adberat  frit  in  ni  ata  i 
forcend  duid  7  fod  do  saegaiL  ar  labraid  fri  grein  7  fri  hesca 
tre  Grec  7  tre  berla  Indeccda,  crand  ferda  7  crand  banda.' 
Asbert  A.  frisna  senoiri:  'Doig  in  bad  cained  iardaigi  7  mi- 
adamlachta  dam  iar  docaid  iartair  domuin  co  m-buadib  7 
indogbalaib  conaigi  a  hairier  mo  cuidbed-sa  sund  do  senorcaib 
crinaib  dibeldaib.1    j-  asbert  ara  tabraidis  toernuma  form  cond- 


ebhraidis  firindi.    Do  dcrbradar  [sic]  iarum  conac  bai  breg  leo 

1 

Fasiace  zurück 


ach  acht  ba  fir  dino  nos  berdais.  Doluid  iar  sin  Voir  gusin  slua,g 
leis  arcena  do  Faisecein,  acht  in  cetraca  mile  marcach  docuaid 
A.  In  tan  ro  siacht  A.  in  log  in  athesc,  doluid  in  sagart  ar  a 
cind.  .x.  traigti  'na  airdi,  corp  dub  lais,  fiacla  conda  nem- 
neca  tria  dunu,  craicend  alltu  uimi,  guth  isel  cruaid  lais  gutai 
secda.  Gura  iarfaid  iarom  do  A.  cred  ro  gluais  don  baili 
ugud.  Asbert  A.  fris:  'Do  fercmorc  na  crancV  ol  se  'figur 
greni  7  esca'  'Masadtid  ansu  eiri  ol  in  saccart  '0  peccdaib 
etraid  is  amZaid  isin  tochtadaid  isin  log  dia  n-ail.'  Lodar  iarom 
■iar  cor  a  n-edaig  7  a  n-iallagraind  7  a  n-domd\xsc  na  tri 
cet  do  codar  leisium  iar  forcongar  in  t-saccairt.  0  ro  errla- 
taigestair  A.  dun  t-saccart  tre  gach  aenna  amal  no  irrlaiged 
do  fir  co  crabad  co  m-badar  im  .  i .  in  luig  coisecarta  isin 
obad  (no  opa).  Balisa ib  imda  ami  7  bolad  cain  alaind  ami 
dino.  Tug  A.  dono  iarom  araill  dina  bolgaib  na  pobbdlsaib 
7  arm  arubairt  bid  iar  forcongra  in  t-sagairt  ar  adbertadar 
bid  uad  na  tri  cet  laech  ro  badar  in  coimidecht-sum.     Lodar 


103 

iarom  co  rochtadafr]  na  craind  im  .  i .  in  luig.  Bibrionia  a  n- 
an-mand  side.  Get  traiged  ina  airdi,  cosmail  fri  cipris.  Adbert 
A.  iarum  dus  im  bo  braen  flecaidh  foruair  airdimor  don  dib 
crandaib.  'Ace?  ol  in  sagart  'no  con  fuair  bainni  fliucaid 
isin  log  sin  rimri  ar  se  ej  no  co  tarall  anmanda  allaid  na 
en  for  luamain  na  anmanda  ircoidecha  in  log  cosergta  [sic] 
do  gres  in  so  la  sruithi  na  n-Indecdai.'  Asbert  dino  teisdiu 
ier  doib  i  n-aimsir  ircra  greni  7  esca.  In  tan  iarom  rosbert 
A.  a  idbarta  do  idburt  doib,  asbferjt  in  sagart  fris:  'Ni  con 
tctc  mairt  bainni  fola  annsa  lug  sa  riam\  [fol.  273 a.  1:]  ol 
se  'ni  ro  loisced  tais  and  a  n-idbairt\  Asbert  A.  iarom  fria 
miiintir  aro  forcongdais  nach  tar  dad  neach  dia  n-daineib  [sic] 
brég  umpo  asna  crandaib  no  dia  anmannaib  foirtcib  cena.  Ar 
ba  hicnaid  doib  suas  gu  clethi  na  crand.  Asbert  iarom  A. 
nad  bai  breig  ami.  Asbert  in  saccart  ar  ro  imraidfigdis  ina 
menmainu  co  tai  amaX  bera  du  coigedul  do  epirt  duna  cran- 
daib fris.  Iar  sin  tairbirtis  fria  bona  na  crand.  Iss  ed 
iarom  ccnaitecht  A.  ara  roissod  ar  n-gabail  giall  /er  n-domain 
uili  lais  co  mathair  7  co  setracaib  .  i .  (co)  i  Maiccidondaib 
co  m-buald  7  indogbail.  Co  cualadar  inni  arsanda  atcomnaig 
side  a  bun  cleithi  na  crand  in  guth  seim.  Asbert  crand  greni: 
eA  A.\  ar  se  'a  dicletJii  0  cathaib  fris  roeccomurc.  Ba  lot  rigi 
7  airecus  fer  n-domuin  gein  bud  beo.  Ni  roichfi  immoro  i 
m-bethaig  i  Maigidondaib,  uair  tainig  forcend  de  [sic]  saegail 
acht  beg.  Arus  is  amlaid  sin  ro  lealtar  do  taccaid  dud  mid- 
lach"  Ro  caiedar  co  mor  muinter  A.  Lodar  iar  sin  do  accal- 
l&im  craind  esca.  Bo  ucc-som  leis  dino  dund  aball  i  sin 
Pevcan  7  Cliatonum  7  Pelitaini,  triar  dia  muintir,  co  feised 
cid  bas  no  reched  7  cia  du  i  n-epled.  'Adbela  eim"  ar  c$and 
esca  fris  'a  mi  Mai  isin  Baibilom  7  inti  nac  doig  let  du  lot 
is  e  nod  loitfea\  Bo  cai  A.  ar  sin  la  sodain  7  ro  caiidar 
in  triar  tairisi  badar  'maille  fris.  Adber[ta]tar  ba  her- 
lum  leo  tect  'cum  bais  da  raith  A.  Ni  ba  seitreach  tra  A.  in 
aidci  sin  fri  tomailt  bid  no  lenda,  acht  nama  doratsat  a  com- 
dili  fair  began  do  caitim.  Atracht  iarom  mocr&ch  arnabarach 
7   doriusaig  a  coimmilidiu  7   in  saccurt  isna  crandaib  alltaib, 


104 

scian  co  cna im  eilipaint  for  dar  ma  comair  7  escra  dcrbmor 
di  tiiis  a  fuigell,  ar  nimta  umha  na  iarund  na  luaidi  na  air- 
ged  imda  imordaib  0  paballsaib  7  tuis  a  m-biad  7  usee  fair 
do  dig.  Ni  tabrad  taeb  fri  coilci  na  fri  cercail  croicni  allta 
bl  fo  tacb  7  foraib  7  umpu.  Tri  cet  bliadna  dino  saegal  gac  I 
aenduini  dib.  Lodar-sum  dino  do  frecnarcus  craind  greni 
afrithisi  dus  in  epred  fris  cia  bud  doig  dia  marbaA  7  cia  cend 
du  biad  ar  a  maith  7  for  a  bcthaigh.  Asbert  ris  in  gut  asm 
crand:  'Diand-eburt-sa  frit-sa  do  intleithu  7  du  naimdiu  7  ni 
ba  fir  i  fair rngirim- sea  duit-siu  iarimi,  fo  bitli  co  taethusu 
ariu  no  nod  muirbfea-su  7  fergaigfi  frium  Clothus  7  Laicccsis 
7  Antropus.  Ocht  mis  for  bliadain  iss  ed  full  do  saegid  agad. 
Is  daid  condo  mathair  for  sed  7  bid  toidhech  immorro  do  siur 
7  meraid  cr'ui  dan.  Tu  fein  Maid  cumachta  in  talmun  in  gein 
beis  beo  fomna  nacham  frecnairc  ba  sia  ascnam  do  Faisiacein 
co  Poir  7  cod  muintir\  Lodar  as  iarum  7  ba  cainbalad  na 
tuisi  doib  oc  na  hidbartaib  laetaeb  [sic]  maigen.  Dorochtadar 
iarum  dresin  co  gleann  mor  daingen.  Sduadrocaid  mora  tar 
sodain,  it  e  ai  [fol.  273 a.  2:]  -lldi.  Cog  traigti  ar  cetra,  cetaib 
^suruti^den1  im  fad."  Lau  in  glcnd  iar  sin  do  natracaib  scibhur  lasair 
suili  tentige.  Sniraigir,  cenela  Hag  loghmar,  ina  m-braigdib.  Cat 
leo  do  ghres  i  tossuch  erraig  i  cuirt  anar.  Do  ucsat  leo  dino 
gema  imda  dib.  Dofarraid  for  conair  ar  sin  cat  mor  du  nat- 
racaib in  indusain  setraighthe  i  letliud  aneitris  dib.  No  airgdis 
na  sci&thu  7  na  boccoidi  7  na  firu,  comdar  dimainighi.  Griba 
dino  oc  catugud  leo  enme  friu  asan  aer.  Seiser  for  dib  cetaib 
iss  ed  dorocair  leo  do  miledaib  7  dorocradar  secht  fichit  dib- 
ociicias8  seom-  Dolodar  do  sruth  Ocluais.  Is  eisidein  reithes  co  direch 
gan  filledh  re  tir  isan  aigen  mor.  Tri  cet  traig  fad  na  curc- 
ais  ata  uime,  fedm  ked  fer  i  n-aencurcais  nama  do  turgdbail 
do  lar.  Fiche  sdaide  letud  in  t-srotha  i  sin.  Elipinnti  imda 
itir  na  curcaisib  sin.  Doscomarc  in  slog  A.  cu  croda  7  ni  ro 
cataigestair  friu.  Bo  fersadar  failti  friu  Indeccdai  ro  badar 
ar  bru  in  t-srotha.  Do  ucsat  ilcinela  eise  imdai  ingantaig  doib 
Fiussweiber  7  croicni  roin  umpu.  Bid  dino  mna  mongbuidi  isna  huscib  7 
as  mor  a  seghatai  7  bai  d'  febus  a  n-delba  berid  leo  na  firu 


105 

foil  usee  7  fosreghad  leo  fan  usee  oij  a  toil  ferda  conda  marb- 
sat  and.  Bo  gabsat  iarom  muinter  A.  doib.  Tancatar  iarom 
cosin  m-bali  a  comrangadar  i  tossach  frisna  senoraib.  Dos- 
fairigedar  iar  sin  rethighca,  it  e  side  do  tuargaibdis  na  sci- 
athu  7  na  boccoidi  cona  m-bendaib,  co  m-brisdis  na  sciathu. 
Ro  marbaid  dino  drem  dib-sium.  Forcongairt  A.  iarom  (irrai)  ^ 
do  Persipres  7  do  Laiticoines  a  n-anmunda  co  tugdais  leo 
gabla  oir  asan  imechtair  i  m-bidis  cug  troigti  fichet  7  co  scrib-  D^^f 
dais  a  uili  cataigte  7  gnimrada  doroinse(a)m  intib  7  ara 
fuigbidis  a  buada-som  fri  buadaib  Ercoil  anair  .  i .  agaid  i 
n-agaid  friii  .  i .  frisna  colamnaib.  Iss  ed  tra  dorimter  and 
gain  ro  bui  A.  isin  airer  thair  immolta  episle  eturru  7  Din- 
mhidun  rig  Bragmanndorum.  0,  ro  cuaid  A.  iarum  a  scela 
cainairbertacha  ar  bith  etc.  804  a  aichni  806  co  n-eicsed 
sedi  do  tesmoltaib  na  n-daini  7  in  tire  7  a  comoirbert  ar  bith 
comad  indtsamlaigthi  a  m-bescna,  mad  ansa  do  etir.  Arosbert- 
som  ba  foglainti  bescnaid  7  fellsamlachta  asa  naidintacht  7 
asa  macbrataib.  813  ni  digaib  a  loissiged  caindli  eli  friu 
816  du  neoch  imraidi  7  imluaidi  821  asberi-siu  nama,  ol 
Dinmidus,  ni  ta  ineolusa  in  ecna  so  cena.  Ni  lied  a  med 
eim  nach  rig  in  ri  [fol.  273 h.  1:]  .  .  .  .  acht  tra  's  aipidhc  nach 
erparta-su  duid  eim  alaill  do  besaib  ar  geneamail  etc.  832 
faillsigid  dino  in  tuscurnad  fesin.  Cred-som  tra  bud  fir  ad- 
fiasa  duid,  acht  is  lat-su  nama  mes  for  m-brethir-sea,  mad  ferr 
goss  dena-su,  ma  ferr  leat  no  bera  aichni  in  slan.  836  i 
noimine  dia  ataam  838  gan  imarcraid  839  is  animidach  7  ni 
con  dercaintech  840  caemna  854  is  i  peccthaib  gabthair  icca 
860  ruamu  861  ni  taircetlum  damn  fo  forindi  na  cuingi 
862  ni  athaim  feola,  ni  cuirim  sasu  ar  iascu  na  ar  allta  na 
ar  enu  864  arnd-ocobair  ar  lortaigh  866  braen  in  feir  diar 
fuarad  873  in  talam  cona  sreithreitri  in  olainw  877  is  inand 
foluth  duinn  uili  878  uair  is  d'aenuir  doronad  sinn  uili  883 
saill  na  carnu  [fol.  273 b.  2:]  889  ar  is  tormach  erci.  Ni  claem- 
clod  angnethi  ni  athcuingid-som  acht  claemclod  aignid  nama. 
Ni  uil  cola  na  adaltrais  na  miderca  na  imcainti  na  ecnach 
898    demnigemar    ni    foregin    leamna    isanndi    montorsu  dia. 


106 

Deicninbeir  nigébus  toltanac.  Ni  con  conduistin  Unci  ar  maic 
nac  ar  n-ingena.  904  amal  doberar  leib-si  .i.  iceir  Marta,  bir- 
cos  Baclio,  pauo  Iunoni,  Ioui  taunis,  Apolonis  cincing,  Ueiniri 
columba,  [MineraaeJ  noctua,  Ceriri  farra,  Ercoili  popolus, 
Cuipidini  rosam.  908  saint  7  fodord,  luamain  7  adaltras  7 
ingloini,  craes  7  frithfathacht.  910  gid  corn  doib  frib  cid  de- 
baid,  ar  docaiead  do  gres  i  teinib.  912  eslaini  for  mac  7  for 
ribiachta  7  for  n-etraig  7  for  cinad  7  for  turgabala  isupcra 
corona  salca  dutrachta  im  beith  forcmaid  7  for  targabala  is 
pludw  [sic]  duib  bar  menma  udmall  0  nim  7  forna  inni 
firindi  no  dumber  i  n-ifevn.  It  e  iballenntes  lib  dino  etoir- 
thighi  bar  crabuid  7  a  dimaine,  ar  is  colac  bar  crabad.  Nac 
fircrabad  7  is  todemumach  bar  m-beatha  7  nach  sithcumachtac. 
920  Maso  amnne  adonfedim  923  amaA  bedis  errainti  din  fo- 
laid  corptai:  anos  aigned  nama  925  isin  cut  adrimtJiar  duind 
leo  gid  ar  eigin  is  or  peccdaib  cowimtex  diinn  airbert  bith  do 
(legnimaib  de.  7  ni  ni  leo  nach  ret  acht  a  thesmolta  feissiden 
rodbo  dogniter  iei  fno  del)  duib  no  frithoibrigid  sindi  adned- 
giud  a  airbert  7  a  somainiu.  936  adoncomnic  938  fo  bith  nin 
foirbrised  939  Is  anil&id  sid  [leg.  sin]  id  reithidi  ar  conara  ar 
foircend,  ar  ni  dorthaigedar  [fol.  274 a.  1:]  mignimrada  952 
plana  difulachta  duib  tall  7  riada  teintigc  derbmora  956  ba 
detbir  deistin  der  'gubar  caeined  960  inn  ead  dino  dogni-siu 
firfeghchu  7  fechtnaigti  966  for  cuibreach  na  heiccinta  ina 
builti  970  iss  ed  dogniat  ind  forelaid  in  tan  nad  fagbad  feo- 
lai  ethad  in  findmonai  na  in  m-brecce  na  crand  crin  972 
issi  immoro  ind  fellsuba  ina  beit,  ar  ni  gaba  nech  de  airbert 
bith  din  caemnu  conigi  a  tomailt  in  buith  nad  roich  no  nad 
cumaing.  Inn-dailli  no  i  m-bochti  ata  indoccbail  7  fellsumlacht, 
ol  na  n-aic  in  doll  ni  7  na  techtai  in  bocht  follus.  982  tria 
bar  caemna  ni  todiuscar  a  saraigte  in  bar  menmain  tre  cum- 
thach  segdai.  Mad  inti  iwimorro  gabais  caemna  donimrit  gach 
soinmide  no  gabais  tola  micaemna  7  i  sarugud,  iss  eiside  a 
feall  7  as  congbaid.  988  a  fail  rechta  na  caimi  na  coiri  lib 
no  is  coitcend  7  is  cotarsna  daib  inni  sin,  ol  A.,  fri  biastai. 
Ata  immorro  claemchud  7  brectrad  mellca  Urn    944  a  n-aibnib 


107 

7  a  n-esaib.  Failti  [fol.  274*.  2:]  -gid  i  naidintacht  ar  tus,  fail- 
tigid  ad  ochlachus  uaslathru,  Mallacair  in  senntu  ba  lobru  7 
a  n-dimigin  997  forsna  cetlaib  7  forsna  hoirechta.  Ata  raeta 
eli  Hi  and  ara  m-bitct  dia  roscaib  i  n-dathaib  ilib  7  ligradaib. 
1002  arofaetet  dino  cainboladaib  luibiu  7  lenda  7  tuara  dia 
srcmaib  1012  vmagallaim  A.  7  Dinntidus  and  so  anuas.  1014 
Foceard  cor  tra  do  menmain  7  intlechtaig  alaile  n-dainib,  ced 
foruair  do  A.  «mal  ro  bai  a  amaindsi  7  a  glicca  tuidecht  ar 
a  cend  0  bais  do  B.  1016  a  n-imgabail,  acht  comaidicht  don 
aitcius  7  credent  do  fuair,  no  doneo  amal  doimmuir  ani  i  m-B. 
daradad  nem  do-som,  acht  isa  ni-bailiu  ailiu  7  isind  na  timna 
a  galalr  iarum.  1024  ge  adberar  faisdine  do  diabal  dia  con- 
darolegea  do  faisdine  iss  e  doruasat  a  n-aicned  contuaisi  dino 
ac  comarlegud  de  siste  and  fri  coigedul  faisdine  aingel  1027  ni 
cou  ro  bi  immoiTo  tarba  do  inti,  ol  no  co  derna  aithrige,  acht 
is  eslaini  nienman  dorad  in  faisdine  demnacda  so  do,  fuillicht 
a  pecca  1035  arrosir  0  crodattu  in  tan  ro  fidiv  fod  a  saegail, 
ar  ro  laed  airfided  cosin  anall  tesdin  fola  duine.  1069  con- 
airrtet  1070  cocoimchirat  7  cocomlettrait  he  1073  Hier  folgt 
mit  der  Bemerkimg  ni  a  curp  Hubair  bis  ani  sin  eine  kurze 
dem  Orosius  entnommene  Schilderung  der  Streitigkeiten  unter 
den  Feldherrn  nach  Alexanders  Tode. 

1076  dobeiv  tra  timmorlai  7  immetlai  nienman  di  araüe 
an  ircraidi  7  in  gairdi  bide  i  n-ainius  isin  bith  frecnairc 
1090  daroclasa  a  n-indsi  7  a  n-duini  7  a  n-dingnada  1093 
ro  cuirtheä  dino  ima  n-almu  7  ima  n-graigi  7  ima  tredu  7 
ilcethru.  Ro  cuirthe  ima  sroll  7  ima  siric  7  ima  tlachta  caca 
datha  1096  msäc  7  ingena  r?<7acht  a  ige  gen  matri  gen  aitri 
1098  echargnsiide  1099  ic  a  reicc  i  tirib  namatt  1104  ba 
er  ad,  ba  domenmu,  ba  digital  1108  fria  hidhacht  a  bais  1109 
tancatar  techtairecht  1113  a  Fersaibh  7  a  üfa^aedaib  (?) 
1115  cosna  fairnibh  cona  rer  d'Octauin  co  Roim.  Finit.  Amen,      y 

So  weit  der  Text  des  Book  of  Ballymote,  welchem,  was 
das  Verhältniss  zu  LBr.  und  Rawl.  anbetrifft,  nur  so  viel  zu 
entnehmen  ist,  dass  er  aus  einer  der  ursprünglichen  Fassung 
der  irischen  Version  näher  stehenden  Handschrift  als  jene,  viel- 


108 

leicht  aus  dieser  ursprünglichen  Fassung  selbst  geflossen  scheint. 
Interessant  ist  es  zu  beobachten,  dass  der  Text  nach  dem  des 
LBr.  von  einer  späteren  Hand  durchcorrigirt  worden  ist,  indem 
die  zahlreichen  Zusätze  offenbar  dorther  entnommen  sind.  Vgl. 
1.  93,  104,  270,  290  u.  s.  w. 

Eine  Frage,  die  ich  zuerst  in  der  'Academy'  vom  22.  Nov. 
1884  aufgeworfen  habe,  muss  hier  noch  kurz  berührt  werden. 
In  einem  Artikel  über  die  irischen  MSS.  in  Edinburgh  habe  ich 
dort  erwähnt,  dass  die  im  Stowe  MS.  992  befindliche  Version  des 
Togail  Troi  neben  den  bekannten  Quellen  (Dares  Phrygius  und 
Vergil)  vor  allen  „den  adligen  Dichter  der  Franzosen"  als  Quelle 
anführt,  der  kein  anderer  sein  kann  als  Benoit  de  Sainte-More. 
Die  Stelle  lautet,  fol.  29 a.  1,  wie  folgt:  conidh  amlaidh  sin  in- 
disis  sdair  in  fili  socenelach  do  Franccaib  cetimrum  luingi 
Argo  le  gasruduib  glana  Grec  co  kinis  leaburburccaigh  Leimhin 
7  ro  faccaib  Feirgil  7  Bairiet  Frigeta  7  Fitnir  Gothach  in 
scel  sin  ar  iaraidh  in  croicind  órda  in  reithi  Frisicda  i  cinn 
sleibi  uraird  Isper  iartliairdeiscirt  Afraicthi. 

So  werden  also  die  von  Stokes  (Tog.  Tr.  p.  IV,  und 
Ir.  Texte,  2.  Ser.  I,  p.  1)  aufgeführten  Zusätze  aus  Benoit's  Ro- 
man de  Troie  herrühren.  So  wird  dann  auch  der  Cath  Catharda 
etwa  auf  Tuim's  Hystore  de  Julius  Caesar  zurückgehen  und  dem 
Bearbeiter  des  irischen  Alexander  mag  neben  den  erwähnten 
lateinischen  Quellen  auch  eine  altfranzösische  Version  vorgelegen 
haben.  Leider  bin  ich  hier  in  Liverpool  bei  dem  gänzlichen 
Mangel  an  betreffendem  Material  ausser  Stande,  die  Unter- 
suchungen hierüber  selbst  anzustellen. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

The  bulk  of  the  following  saga  is  taken  from  the  so- 
called  Glenn  Masáin  manuscript,  which  belongs  to  the  High- 
land Society  and  is  now  deposited  in  the  Advocates'  Library, 
Edinburgh.  The  ins.  is  a  vellum  quarto,  marked  LIII,  and 
was  probably  written  in  the  fifteenth  century.  It  consists  of 
twenty-six  leaves,  or  fifty-one  pages,  in  double  columns,  with  38 
or  (rarely)  39  lines  in  each  column.  The  first  two  leaves  con- 
tain the  first  part  of  the  story.  Then  comes  a  leaf  containing 
a  portion  of  the  Cattlespoil  of  Flidais.  Then  our  story  is  re- 
sumed on  the  recto  of  the  fourth  leaf,  and  breaks  off  on  the 
verso  of  the  same  leaf.  The  rest  of  the  codex  is  taken  up  with 
the  Táin  bó  Flidais.  There  is  said  to  be  a  facsimile  of  a  leaf 
in  the  'Report  of  the  Committee  of  the  Highland  Society  ap- 
pointed to  inquire  into  the  nature  and  authenticity  of  the  poems 
of  Ossian',  Edinburgh  1805,  p.  Ill,  No.  4.  The  ms.  is  also  no- 
ticed by  Dr.  Graves  in  the  Proceedings  of  the  Royal  Irish  Aca- 
demy, vol.  IV  (1850),  p.  255,  by  M.  Henri  Gaidoz  in  the  Revue 
Celtique,  t.  VI,  p.  Ill,  and  by  Dr.  Kuno  Meyer  in  the  Aca- 
demy for  Nov.  22,  1884,  p.  344,  col.  2. 

The  conclusion  of  the  saga  is  taken  from  a  small  quarto 
paper  ms.,  marked  'LVI  Highland  Society,  Peter  Turner,  No.  3' 
and  also  deposited  in  the  Advocates'  Library.  It  is  paged  from 
369  to  559,  and  then  there  is  an  old  pagination  from  337 
to  361.     Here  follows  a  list  of  the  contents: 

p.  369.    Oigheadh  [leg.  Oidheadh]  Clainne  Tuireann. 

pp.  399  and  next  page  (by  error)  499  seems  a  fragment 
on  repentance.     At  foot  of  p.  499  is  this  note:  'Wm  Reidy  of 


HO  The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

Lismatigue  in  Parrish  of  Newmarkett,  Barreny  of  Knoctopher, 
County  of  Kilkenny,  Province  of  Linster  and  Kingdom  of  Ire- 
land.' 

p.  410.    Oigheadh  cloinne  Lir.1 

p.  432.    Oidheadh  Chlohme  hUisneach  sonn. 

p.  337.    Bruighion  Eochach  Bheag  Deirg. 

On  the  back  of  p.  361  is  a  catalogue  of  the  contents,  in 
English,  and  then  'No.  Ill,  Patrick  Turner'. 

This  ms.  is  noticed  by  M.  Gaidoz  in  the  Revue  Celtique, 
t.  VI,  p.  113. 

The    version    of   our    saga,    which   it   contains,    begins    as 
follows: 

Oidheadh  Chloinne  hUisneach  sonn, 
no  an  treas  trwagh  do  thri  truagh[aibh]  an  sgeuluigheacMa. 

Righ  uasal  ordne  árdchumchac/itach  róghabh  cetus  choige 
XJladh,  darab  comhainim  Conchubhar  mac  Feachtna  Fathaig 
5  mic  Capa,  mic  Gionga,  mic  Rughraoi  Mhóir,  ó  ráidhtear  Clanna 
Rughraoi,  mic  Sithrig,  mic  Duibh,  mic  Foghmhói,  mic  Arget- 
mhair,  mic  Siorlaimh,  ma[i]c  Finn,  mic  Brátha,  mic  Labhradha, 
mic  Cairbre,  mic  Ollamhain  Fadla,  mic  Fiachwa,  mic  Fionn- 
sgothaig,  mic  Seadna,  mic  Airtri,  mic  Eibhric,  mic  Eibir,  mic 
10  Ir,  mic  Milidh.  Easbainne.  Agus  dochuaidh  an  t-airdrigh  calma 
cosgedh&ch.  sin  do  chaithiomh  fleidhe  agus  feusda  go  tig  Féidh- 
lime  mic  Doill .  i .  sgealuidhe  Chonchubhair  féin.  Oir  is  amhla[idh] 
do  cait[h]idhe  feis  an  Eamhuin  Macha  an  tan  sin  .i.  cuigear 
7  tri  fithchicl  agus  tri  chét  lion  an  teaghlaig  óidhchc  d'airighthe 
15  a  ttig  gach  fir  diobh.  Agus  le  linn  na  fleidhe  do  chaithiomh 
dóibh  do  rug  bean  Feidhlime  inghion.2  Agus  do  rin  Cathfach 
draoi,  thárla  'san  chomhdhail  an  tan  ein,  tuar  agus  tarrangaire 
don  inghion  .  i .  go  ttiocfadh  iomad  diotha  7  dochair  don  choi- 
ge[adh]  dá  toisg.  Agus  iarna  chlos  sin  don  laochra[idh],  do  tho- 


*)  There  is,  according  to  Dr.  Kuno  Meyer,  an  older  version  of 
this  tale  in  Edinburgh  ms.  XXXVIII. 

2)  From  this  down  to  the  end  of  the  extract  I  am  indebted  to  Dr. 
Kuno  Meyer. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  Ill 

gradar  a  marbaclh  do  láthair.     "Ní  déantar,"  ar  Conc[h]ubbar,  20 
''acht  béara[t]  inise  Horn  í,  agus  cuirfet  dá  hoileamhuin  i,  go 
mbiadh  ionna  haonmhnaoi  again  féin." 

Déiedee  do  ghairm  an  draoi  Cathfach  di,  agus  do  cbuir 
Conchubhar  a  lios  fa  *  leith  i,  agus  oide  7  buime  dá  hoileamhuin. 
Agus  ni  larnhad  [p.  433]  neach  don  choige[adh]  dul  ionna  lathair,  25 
acht  a  hoide  agus  a  buime  agus  beanchaointeach,  dá  n-goirthear 
Leabharcham,  7  Conchubar  féin.2  Agus  do  bhi  ar  an  ordugkudh 
sin  go  mbeith  io[n]nuachair  di,  [7]  gur  cbinn  ar  mhnáibh  a 
comhaimsire  a  sgeimh. 

Lá  n-aon  tharla  dá  hoide  laogh  do  mharbhadh  lá  snecMa  30 
re  proinn  [d'ollmúghadh 3]  dise,  agus  iar  ndortadh  fola  an  laoighe 
'san  tsneacÄta,  cromus  fiach  dubh  dá  hol,  agus  mar  thug  Deirdre 
sin  dá  haire  adubert  le  Leabharcham  go  m[b]adh  mhaith  le  féin 
fear  do  bheith  aice  ar  a  mbeidis  na  tri  datha  adc7ion[n]airc, 
mar  ata,  dath  an  flach  ar  folt,  dath  fola  an  laoighe  ar  a  35 
gruadhaibh  7  dath  an  tsneachta  ar  a  chneas.  "Atá  a  samhuil 
sin  d'fear4  a  bfochar  Chonchubhar  'san  teaglacÄ  re  a  raidhthear 
Naoise  mac  Uisneach",  mic  Connil  Cláiringnig,  mic  Rughraoi 
Mhóir,  dá  ttaini^  Conchubhar,  amhuil  adubhramair  suas.  "Mai- 
sead,  a  Leabharchaim",  ar  Deirdre,  "guidhimse  thusa  a  chur5  40 
dorn  agallamh  féin  on  ainfios." 6  NocÄtus  Leabharchaim  do  Naoise 
an  nidh  sin.  Ann  sin  tig  Naoise  ós  ísiol  a  ndáil,  agus1  do 
chuir  Deirdre  a  suim  dó  mead  na  seirce  do  bhi  aice  dhó  ar  a 
thuarwsgbhail,  agus  iarrais  air8  í  féin  do  bhreith  ar  ealódh  ó 
Chonchubar.  Tug  Naoise  a  aontadh  leis  sin  gér'  learg  leis  e,  45 
d'eagla  Chonchubhair.  Triallws  Naoise  ann  sin,  7  a  dis9  dear- 
bhráthar  .i.  Ainnle  agus  Ardán,  7  [Deirdre  7  10]  tri  chaogad 
laoch  mar  aon  riú,  go  h Albain,  mur11  a  bfuaradar  congbháil 
buanwacAta  ó  Righ  Alban,  go  bfuair  thuarusgbháil  sgéimhe 
Dheirdre,  gur  iar[r]  mar  mhnaoi  dhó  fein  í.    Gabhus  fearg  mhór  50 


1  air,  I. 

2  The  ms.  has  corruptly,  et  beanchaointeach.     Conchubar  fein,  dá 
ngoirthear  Leabharcham. 

3  Sic  I.        4  dfior,  I.        5  fá  na  chor,  I.        e  gan  fios,  I. 

7  ms.  et  et.        8  ms.  iants  ar.        9  dá,  I.        10  Sic  I.        "  áit,  I. 


112  The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech 

Naoise  uime  sin  7  triallus  [p.  434]  gona  bhráthraibh  a  kAlbain 
an  oileán  mara  ar  teiteadh1)  le  Deirdre,  tar  éis  iomad  choim- 
bhlioc7*ta  do  thabhart  do  mhuiunter  an  Rígh,    dóibh  fein  do 
gach  leatb  roimhe  sin. 
55  La  n-aon  ionna  dhiaigh  sin  do  combmóradh  fleadh  móradh- 

bhall  le  Conchubbar  an  Eambnin  mbinaluinu  rl. 

The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech, 
or  the  third  Sorrow  of  the  three  Sorrows  of  Storytelling. 

A  king  renowned,  exceeding  mighty,  took  the  headship  of 
the  province  of  Ulster.  His  name  was  Conch obar,  son  of 
Fachtna  Fathach,  son  of  Capa,  son  of  Ginga,  son  of  Rugrói, 
the  Great  (from  whom  the  Clanna  Rughroi  are  so  called),  son 
of  Sithrech,  son  of  Dull,  son  of  Fogmói,  son  of  Argetmar,  son 
of  Sirlam,  son  of  Finn,  son  of  Bráth,  son  of  Labraid,  son  of 
Cairbre,  son  of  Ollam  Fotla,  son  of  Fiachna,  son  of  Finnscothach, 
son  ol  Sétne,  son  of  Airtri,  son  of  Ebrec,  son  of  Eber,  son  of 
Ir,  son  of  Miled  of  Spain.  And  that  valiant,  victorious  over- 
king  went  to  enjoy  a  banquet  and  a  feast,  to  the  house  of 
Fedlimid  son  of  Dall,  Conchobar's  own  taleteller.  For  thus  at 
that  time  was  the  feast  at  Emain  Macha  enjoyed,  to  wit,  three 
hundred,  three  score  and  five  persons  was  the  number  of  the 
night's  household  that  was  computed  in  the  house  of  each  man 
of  them.  And  while  they  were  enjoying  the  banquet,  Fedlimid's 
wife  brought  forth  a  daughter.  And  Cathfach  the  wizard,  who 
there  entered  the  assembly,  made  a  presage  and  prophecy  about 
the  girl,  namely,  that  much  hurt  and  harm  would  befall  the 
province  because  of  her.  And  when  that  was  heard  by  the 
warriors,  they  desired  to  kill  her  on  the  spot.  "It  shall  not  be 
done",  saith  Conchobar;  "but  I  will  bring  her  with  me  and 
will  put  her  to  fosterage,  so  that  she  may  be  my  own  one  wife."  2 

'Deirdre'  the  wizard  Cathfach  called  her;  and  Conchobar 
put  her  into  an  enclosure  apart,  with  a  fosterer  and  a  nurse 
to  rear  her.    And  none  of  the  province  durst  go  near  her  save 


1  leg.  teicheadh. 

2  lit.  'in  her  one  wife  with  (a pud)  myself. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  113 

her  fosterer  and  her  nurse  and  a  female  satirist  called  Lebar- 
chani,  and  Conchobar  himself.  And  she  lived  in  this  wise 
until  she  was  ripe  for  marriage,  and  she  outwent  in  beauty 
the  women  of  her  time. 

Once  on  a  snowy  day  it  came  to  pass  that  her  fosterer 
killed  a  calf  for  her  dinner:  and  after  the  blood  of  the  calf 
was  poured  upon  the  snow,  a  black  raven  bent  down  to  drink 
it.  And  when  Deirdre  took  heed  of  that,  she  said  to  Lebar- 
cham  that  she  would  have  a  husband  on  whom  were  the  three 
colours  which  she  beheld,  that  is,  the  colour  of  the  raven 
on  his  hair,  the  colour  of  the  calf's  blood  on  his  cheeks,  and 
the  colour  of  the  snow  on  his  skin.  "The  like  of  that"  [saith 
Lebarcham]  "hath^a  man  by  Conchobar  in  the  household,  who 
is  called  Naisi  son  of  Uisnech",  —  son  of  Conall  the  Flatnailed, 
son  of  Rugrai  the  Great,  from  whom  came  Conchobar  as  we 
said  above. 

"If  it  be  so,  0  Lebarcham",  saith  Deirdre,  "I  beseech  thee 
to  bring  him  to  converse  with  me,  no  one  knowing  of  it." 

Lebarcham  revealed  that  thing  to  Naisi.  Then  comes 
Naisi  secretly  to  meet  Deirdre,  and  Deirdre  declared  to  him 
the  greatness  of  the  love  she  had  for  him,  and  entreated  him 
to  take  herself  in  flight  from  Conchobar.  Naisi  consented  to 
that,  though  he  was  slow  to  do  so  for  dread  of  Conchobar. 
Then  did  Naisi  and  his  two  brothers,  to  wit,  Ainnle  and  Ar- 
dán,  and  thrice  fifty  warriors  with  them,  proceed  to  Scotland, 
where  they  found  maintenance  of  quarterage  from  the  king 
of  Scotland,  until  he  got  a  description  of  Deirdre's  beauty  and 
sought  her  as  a  wife  for  himself.  Great  wrath  thereat  seized 
Naisi,  and  he  fared  forth  with  his  brothers  out  of  Scotland 
into  an  island  of  the  sea,  fleeing  with  Deirdre  after  many 
battles  had  been  given  to  the  king's  household  and  to  them-  v/ 
selves  from  every  side. 

One  day  thereafter  a  mighty  feast  was  made  by  Conchobar 
in  smooth-delightful  Emaiu.    &c. 


114  The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

Several  texts  of  the  following  tale  have  already  been 
published. 

I.  That  by  Keating  in  his  Forus  Feasa  air  Eirimi,  Dub- 
lin, 1881,  pp.  370—376,  with  a  translation  by  Halliday,1)  and 
partially  in  the  Transactions  of  the  Gaelic  Society  of  Dublin, 
Dublin  1808,  with  a  translation  by  O'Flanagan. 

II.  A  text  entitled  Oidhe  Chloinne  Uisneach,  beginning 
"Fledh  mhedhairchaein  mhór-adhbhal  do  rinnad  le  Conchubar 
mac  Fachtna  Fáthaigh"  and  ending  "Ag  sin  oidhe  chloinne 
Uisnidh  go  nuige  seo".  This  was  published  with  an  English 
translation  by  O'Flanagan  in  the  above  mentioned  Transactions, 
pp.  16  —  134.  O'Curry  (Atlantis  III,  378)  says,  that  it  is 
taken  from  an  18th  century  paper  ms.,  marked  H.  1.  6  (fol.  50b), 
in  the  library  of  Trinity  College,  Dublin.  It  has  lately  been 
reprinted  in  the  Gaelic  Journal. 

III.  A  text  beginning  Cid  dia  mboi  loingeas  mac 
nllisnig?  and  ending  Luingios  mac  n-Uislinn  annsin,  acas 
fochunn  luingius  Fcrguso,  acas  agaidh  Deirdre  —  Finit.  This 
also  was  published  with  an  English  translation  by  O'Flanagan 
in  the  same  Transactions,  pp.  146 — 176.  O'Curry  (ubi  supra) 
says,  that  it  appears  to  have  been  taken  from  the  18th  cen- 
tury ms.  H.  1.  13  (fol.  323)  in  the  same  library.  Windisch 
says,  that  it  agrees  sehr  genau  with  the  Egerton  version  No.  V 
in  the  list.    It  has  lately  been  reprinted  in  the  Gaelic  Journal. 

IV.  The  text  in  the  Yellow  Book  of  Lecan,  a  ms.  in 
the  library  of  Trinity  College,  Dublin,  marked  H.  2.  16.  The 
tale  begins  at  col.  749  and  ends  col.  753;  and  O'Curry  says, 
that  this  part  of  the  codex  was  compiled  in  the  year  1391. 
It  was  published  with  an  English  translation  by  O'Curry  in 
the  Atlantis  vol.  Ill,  and  (according  to  him)  is  entitled  Loin- 
gas  mac  n-Uislcand  andso,  begins  thus:  'Cid  dianibai  longos 
mac  nUisnich?'  and  ends  'Longus  mac  nUislind,  ocus  longus 
Fergusa  ocus  aided  Derdrinni .  Finit'. 


*)  also  translated  by  O'Mahony  in  his  version  of  Keating's  Foras 
Feasa  ar  Eirinn,  New-York,  Kirker,  1866,  pp.  267—270. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  115 

V.  The  text  in  the  Book  of  Leinster,  a  twelfth -cent  my 
ms.  in  the  same  library,  marked  H.  2.  18.  The  tale  begins  at 
p.  259 b.  line  11  of  the  facsimile  and  ends  at  p.  2Glb.  line  25. 
It  has  no  title,  but  commences  thus:  'Cid  dia  mbói  loíiges 
mac  nUsnig',  and  ends  thus:  'Loiigas  mac  nUsnig  insin,  ocus 
longes  Fergusa  ocus  aided  mac  nUisnig  ocus  Drerdrend.  Finit. 
a(men).  f(init).'  This  has  been  published  by  Windisch,  Irische 
Texte,  67—82. 

VI.  The  text  in  Egerton  1782  (p.  129),  a  fifteenth  cen- 
tury vellum  ms.  in  the  British  Museum.  This  text  has  not  been 
published  in  extenso:  but  Windisch  gives  its  more  important 
variations  under  the  text  of  No.  V. 

Besides  these,  there  are  in  the  libraries  of  the  British 
Museum  and  the  Royal  Irish  Academy  seventeen  modern  paper 
copies  of  this  tale.  They  are  catalogued  in  d'Arbois  de 
Jubainville's  Essai  d'un  Catalogue  de  la  littérature  epique  de 
lTrlande,  Paris,  1883,  pp.  10,  11. 

The  text  now  published  agrees  for  the  most  part  with 
No.  II.  But  in  lieu  of  the  first  song  (Mor  na  heachta  so  an 
Emain)  which  Deirdre  sings  after  her  lover's  death,  the  fol- 
lowing is  found  in  II: 

Sóraidh  soir  go  h-Alba[i]n  uaim 
maith  radharc  a  cuan  'sa  glenn; 
mur  mbiodh  mic  Uisnigh  ag  seilg 
aeibhinn  suidhe1  ós  leirg  a  beim. 

Lá  dá  raibh  maithe  Alban  ag  <51, 
[i]s  mic  Uisnigh  dhár  chóir  ein, 
d'inghín  iarla  Dúna  Treoin 
do  thuc  Naeise  póg  gan  fhis. 

Dochuir  chuice  eil  id  bhaeth, 

agh  allaidh,  is  laegh  re  a  cois,  \q 

is  do  ghabh  sé  chuice  air  cuairt, 

ag  filladh  ó  sluagh  Inbher  Nois. 


suighe,  OT1. 


116  The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

Mar  do  chualadk1  mise  sin 
linas  mo  chinu2  lán  don  éd 
15  chuirios  mo  churchán  air  tuinn 

's  ba  cuma  liom  bás  no  ég. 

Lenadar  mise  air  a  tsnám, 
Ainnle  is  Ardán  nar'  chan  brégh 
do  fhilledar  me  a  steach, 
20  dis  do  chuirfadh  cath  air  died. 

Do  time  Naeise  briatha[i]r  fir,3 
's4  do  luig  fo  thrí  i  ffiadhnuis  arm 
nach  ccuirfadh  ormsa  gruaim, 
go  tteigh  uaim  air  sluagh  na  marbli. 

25  Uch!    dá  ccluin[e]adh  sisi  anocht, 

Naeise  beith  fai  bhrat  a  cere, 
do  glmilf[e]adh  si  go  beacht 
's  do  ghuilfinn-sa  fo  secht  lé. 

Ca  h-ingnam  ein  agam  féin, 
30  air  crích  Alban  fo  réidh  rod, 

ba  slán  mo  cliéile  'na  mesg, 
fá  liom  féin  a  li-eich  'sa  h-ór. 

The  following  version  is  founded  on  O'Flanagan's: 

Farewell  eastward  to  Scotland  from  me; 
Goodly  the  sight  of  her  harbours  and  glens! 
When  Usnech's  sons  used  to  be  hunting 
Delightful  to  sit  over  the  ...  of  her  peaks. 

One  day  when  Scotland's  worthies  were  carousing 
And  Usnech's  sons  for  whom  love  was  meet, 
To  the  daughter  of  the  earl  of  Dun-Trone       f'   ■ 
Naisi  gave  a  kiss  secretly. 

He  sent  her  a  frisking  doe, 

A  hind  with  a  fawn  at  her  foot, 


leg.  do  chuala       2  leg.  linais  mo  chenn        3  goffir  II.       4  is  II. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  117 

And  he  betook  himself  to  her  on  a  visit, 
When  returning  from  the  host  of  Inverness. 

When  I  heard  that 

My  head  filled  full  of  jealousy: 

I  set  my  shallop  on  a  wave: 

Alike  to  me  was  death  or  perishing. 

They  followed  me  as  it  floated, 

Ainnle  and  Ardán  who  never  told  a  lie. 

They  turned  me  homewards, 

The  twain  that  would  beat  in  battle  a  hundred. 

Naisi  gave  a  true  word, 

And  thrice  he  swore  in  presence  of  his  weapons, 

That  he  would  not  cause  me  gloom 

Till  he  should  go  from  me  to  the  host  of  the  dead. 

Ah  if  she  heard  tonight 

That  Naisi  was  under  cover  in  clay 

She  would  weep  always, 

And  I  should  weep  sevenfold  with  her! 

What  wonder  that  I  myself  have  fondness 
For  the  region  of  Scotland  of  smooth  way? 
Safe  was  my  husband  amidst  it: 
Its  steeds  and  its  gold  were  my  own. 

And  in  Deirdre's  last  song  (Fada  an  lá  gan  clainn  JJis- 
neacli)  there  are  many  differences  between  II  and  LVI.  According 
to  II,  after  singing  this  song,  she  leaped  into  the  grave  on  Nai- 
si's  neck,  and  died  forthwith  (A  haithle  an  laeidlie  sin,  do  ling 
Déirdre  air  muin  Naeise  'san  ffert,  acas  fuair  has  gan  moill). 
The  story  then  ends  as  follows: 

Acas  do  tógbadh  a  liac  ós  a  lecht,  da  scribhadh  an-anmana 
oghaim,  acas  do  feradh  a  ccluithche  caeinte.  Do  mallaigh  Cath- 
bhadh  drai  Emain  do  cinn  mac1  Uisnigh  do  riiarbhadh  innte 
air  inchuibh  Fherguis,  acas  tar  éis  Chonchobhair  do  thabhairt 

1  mic,  O'Fl. 


AM^J^^l 


]  ]  s  The  death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

5  gelladh  do  Chathbhadh  nach  rnuirfadh  íad,  dá  n-imreadh  drui- 
decht  orra,  acas  a  ttabhairt  chuige  féin.  Acas  adubhairt  Cath- 
bhadk  fós  ná  bhiadh  Eiiiain  ag  Conckubhar  na  ag  aenduine 
d'á  slicht,  ón  fhinnghail  sin  amach,  go  bruinne  an  bhratha, 
acus  dob  fhir  sin,  <3ir  ni  raibh  Eniain  ag  Conchubhar,  na  ag 
10  aenduine  dá  slicht  ó  sin  illé. 

Ag  sin  oidhc[db]  chloinne  Uisnigh  go  nuige  seo. 

'And  their  stone  and  their  tomb  were  raised:  their  names 
were  inscribed  in  ogam,  and  their  funeral  game  was  held. 
Cathbad  the  wizard  cursed  Eniain  because  of  the  slaying  of 
Uisnech's  sous  therein,  against  the  honour  of  Fergus,  and  after 
Conchobar  had  given  pledges  to  Cathbad  that  he  would  not 
slay  them  if  he,  Cathbad,  would  practise  enchantment  upon 
them  and  bring  them  to  himself.  And  Cathbad  said,  moreover, 
that  neither  Conchubar  nor  anyone  of  his  race  would  possess 
Emain  from  this  parricide  to  the  brink  of  Doom.  And  that 
was  true:  for  neither  Conchobar  nor  anyone  of  his  race  pos- 
sessed Emain  from  that  to  this. 

As  far  as  this  is  the  Death  of  Uisnech's  Children.' 

At  the  conclusion  of  this  tale,  says  O'Flanagan,  there  is 
a  traditional  relation  always  added.  King  Conchobar  incensed 
that  Naisi  and  Deirdri  should,  even  in  death,  be  together,  or- 
dered them  to  be  separated  in  the  burial-ground.  But  every 
morning,  for  some  time,  the  graves  were  found  open,  and  in 
one  of  them  Naisi  and  Deirdri  were  together.  Conchobar  then 
ordered  a  stake  of  yew  to  be  driven  through  each  of  their  bo- 
dies in  order  to  keep  them  for  ever  asunder.  From  these  stakes 
two  yew-trees  grew  to  such  a  height  as  to  embrace  each  other 
over  the  cathedral  of  Armagh. 

As  Windisch  remarks  (Irische  Texte,  S.  59),  the  saga  con- 
tains good  material  for  a  tragedy.  It  is  in  Ireland  the  first 
and  favourite  of  the  Tliree  Sorrotvs  of  Story-telling  (Tri  Thru- 
aighe  na  Scéalaigheachta).  It,  or  the  event  on  which  it  is  foun- 
ded, is  referred  to  by  Cinaed  hua  Artacáin  (ob.  975)  in  the 
following  lines  preserved  in  the  Book  of  Leinster  (p.  31,  col.  b, 
line  20),  a  ms.  of  the  middle  of  the  twelfth  century: 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  119 

Guiu  mace  n-Uslend,  ba  helgna, 
fescur  ar  brú  na  hEmna, 
uirbo  chian  iarsin  mebail 
congóet  Fiacha  i  Temair. 

Inan-digail,  nirba  rom, 
gaeth  Gergend  mace  Illadon: 
la  mace  Rossa  frith  a  lecht, 
ocus  Eogan  mace  Durthecht. 

The  slaying  of  Uisliu's  sons,1  it  was  murder, 
At  eve  on  -the  edge  of  Emain. 
It  was  not  long  after  that  shameful  thing 
That  Fiacha  was  slain  in  Tara. 

In  revenge  for  them,  it  was  not  soon, 
Gerrgenn  son  of  Iliad  was  slain: 
{By  Ross'  son  his  grave  was  found,  ) 
And  by  Eogan  son  of  Durthecht. 

Its  title  —  Aithed  Derdrinde  re  mace  Uislenn  'Deirdre's 
elopement  with  Uisliu's  son'  —  is  inserted  in  the  list  of  the 
chief- tales  (prímscéla)  which,  according  to  the  Book  of  Lein- 
ster,  pp.  189a,  190b,  a  poet  is  bound  to  know.  And,  lastly  it  is 
referred  to  in  the  so-called  Annals  of  Loch  Cé,  ed.  Hennessy, 
II  434,  by  Brian  mac  Diarmada,  who  compares  himself  in  his 
sorrow  re  Deirdre  tareis  cloinne  hUisnech  do  marbad  abfeall 
an  Eamuin  Macha  le  Conchubar2  mac  Fachtna  Fathaigh  mic 
Rosa  Ruaidh,  mic  Rudhraidhe.  And  it  has  been  handled,  with 
more  or  less  freedom,  by  the  following  writers  in  English: 


1  Their  names  are  mentioned  in  the  Cath  Muighe  Rath,  ed.  O'Do- 
novan,  Dublin,  1842,  p.  206:  ropad  dib,  ba  ferrde  in  dal,  Naísi  ocus  Ainli 
is  Ardan,  that  is,  'of  them  (seil,  the  Ulstermen)  were  —  the  better  was 
the  assembly  —  Naisi  and  Ainli  and  Ardan'.  They  were,  says  O'Donovan, 
cousins-german  to  Cúchulaind  and  Conall  Cernach  —  all  being  children 
of  Cathbad's  three  daughters. 

2  'to  Deirdre  after  Uisnech's  children  who.  were  treacherously  killed 
in  Emain  Macha  by  Conchobar'. 


ion  The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech. 

a.  James  Maepherson  in  his  Fingal,  London  1762,  pp. 
155 — 171,  under  the  title  Bar-thida,  a  bombastic  fabrication 
in  which  the  author  mixes  together  incidents  belonging  to 
the  two  cycles  of  Conchobar  and  Find.  He  proves  his  igno- 
rance of  Gaelic  by  the  following  notes:  "Nathos  [macpher- 
sonese  for  Náisi]  signifies  youthful:  Ailthos  [macphersonese  for 
Ainnle]  exquisite  beauty:  Ardan,  pride."  "Dar-thula  or  Dart- 
'huile  [macphersonese  for  Deirdre]  a  woman  with  fine  eyes" 
'Seláma'  . . .  "The  word  in  the  original  signifies  either  beautiful 
to  behold,  or  a  place  with  a  pleasant  or  a  wide  prospect." 
"Lona  a  marshy  plain"  "Slis-seamha  soft  bosom."  He  proves 
his  ignorance  of  old  Gaelic  manners  and  customs  by  making 
the  sons  of  Usnoth  (macphersonese  for  Usnach)  fall  by  the 
arrows  shot  by  "Cairbar's"  bowmen.  On  this  O'Curry  is  worth 
quoting  {Manners  and  Customs  of  the  Ancient  Irish,  II,  272): 

"It  is  remarkable  that  in  none  of  our  more  ancient  histo- 
rical or  romantic  tracts,1  is  there  any  allusion  whatever  to 
Bows  and  Arrows.'' 

b.  Sir  Samuel  Ferguson  in  his  Hibernian  Nights  Enter- 
tainments, New  York,  1857,  pp.  16  —  31.  This  simple  and 
pathetic  version  of  O'Flanagan's  texts  is  given  in  an  abridged 
form  in  Bunting's  Ancient  Music  of  Ireland,  Dublin,  1840, 
pp.  83  —  88,  as  a  note  on  the  air  there  called  "Neaill  yhubh 
a  Dheirdre"  (leg.  Nuallghubha  Dhéirdre  'Déirdre's  Lamenta- 
tion'). Two  of  Deirdre's  songs  are  also  printed  in  Ferguson's 
Lays  of  the  Western  Gael,  London,  1865,  pp.  175,  177.  Lastly, 
Ferguson  has  treated  the  tale  in  dramatic  blank-verse  in  his 
Poems,  Dublin,  1880,  pp.  97  —  147. 

c.  The  late  Dr.  Robert  D.  Joyce  in  his  poem  Deirdré, 
Boston,  Roberts  Brothers;  Dublin,  W.  H.  Gill  &  Son.     I  have 


1  O'Curry  must  have  meant  tracts  dealing  with  incidents  in  Ire- 
land: for  in  the  Togail  Troi  (LL.  417t>)  Alexander  shoots  Palamedes 
with  an  arrow,  and  in  the  Orcguin  (sic)  Neill  Noigiallaig  (Rawl.  B.  502, 
fo.  47»,  col.  1)  it  is  said  of  Eochu:  Nos-trochlann  saigit  asind  fidbaicc 
(he  looses  an  arrow  from  the  bow).     This  was  on  the  Loire. 


The  Death  of  the  Sons  of  Uisnech.  1  2 1 

not  seen  this  work.  Sir  Samuel  Ferguson  culls  it  'a  fine  ro- 
mantic poem'. 

d.  The  anonymous  author  (the  late  Dr.  Angus  Smith  of 
Manchester)  of  Loch  Etive  and  the  Sons  of  Usnach,  London, 
Macmillan,  1879. 

In  order  to  complete  the  bibliography  of  our  story, 
I  may  mention  that  it  is  noticed  in  Campbell's  Tales  of  the 
Western  Highlands,  Edinburgh,  1862,  vol.  IV.  pp.  45,  46,  113, 
279,  and  that  a  prose  translation  of  Deirdre's  first  song 
(Inmain  tir  an  tir  tit  thoir)  is  given  in  the  introduction 
(pp.  Ixxxvn,  lxxxvin)  to  The  Bean  of  Lismorés  Boole,  Edin- 
burgh, 1862.  This  translation  is  full  of  faults,  e.  g.  fan  mhoi- 
rinn  caoimh  is  rendered  "by  its  soothing  murmur";  sieng  is  saill 
bruicc  "flesh  of  wild  boar  and  badger":  donimais  collud  corrach 
"solitary  was  the  place  of  our  repose";  uallcha  "more  joyful". 
In  the  same  introduction,  p.  lxxxi,  Mr.  Skene  states  that  the 
children  of  Uisneach  were  "Cruithne"  (by  which,  I  suppose, 
Cruithnig  'Picts'  is  intended):  that  near  Oban  there  is  a  fort 
with  vitrified  remains  called  "Dun  mhic  Uisneachan",  now  cor- 
ruptly called  in  guidebooks  ."Dun  mac  Suiachan" :  that  on  Loch 
Etive  we  have  "Glen  Uisneach  and  Suidhe  Dcardhuil":  that 
"two  vitrified  forts  in  the  neighbourhood  of  Lochness  are  called 
Dun-deardhuil".  It  is  just  possible  that  some  of  this  topo- 
graphy may  be  correct;  but  when  Mr.  Skene  connects  Adam- 
nan's  regio  or  mons  Cainle  with  the  man's  name  Ainnle,  and 
the  rivername  Nesa  with  the  man's  name  Naisi,  and  when  he 
invents  a  place-name  "Arcardan"  in  order  to  connect  it  with 
Arddn,  he  must  excuse  Celtic,  and,  indeed  all  other,  scholars 
for  declining  to  follow  him. 

Lastly,  I  desire  to  say  that  the  word  oided,  pi.  n.  oitte, 
here  for  sake  of  brevity  rendered  by  'Death',  properly  means 
a  'death  attended  by  violence  or  other  tragical  circumstance', 
'destruction',  'ruin',  and  glosses  the  latin  interitu  in  the  Würz- 
burg Codex  Paulinus,  fo.  27 b,  ad  Coloss.  II  22. 


Oided  inac  nUisiiig. 

[p.  1,  col.  1]  Docomoradh  fled  mórcháin  moradbal  la  Con- 
chobar  mace1  Faclitna  Fat[b]aigb  7  la  maitb*  XJlad  arcbena  an 
Em(ain)  mm&laitm  Macba.2    Ocus3  tangatar  niaithi  an  cbuigicZ 

cob . . .  d'insaige 4  na  üedi  sin.    Ocus  rodailed co  rabatar 

5  cosubacb  sobracb  (so)menmnacb  uile  iat.  Ocus  roeir(gset)  aes 
(c)iuil  7  oirfide  7  ejadna  do  (gabail)  (an)drecbt  7  anduan  7 
anducb(onn),  angenelach  7  a  craob  goibnesa  (fia)dib.5 

IS  iadso  anmanna  na  hßled  ro(batar  ocond  fle)idsin  .i. 
Caihhad  mace  Ccmgail  Clairing(nig  niaicc  Ru)graide  7   Genain 

10  Gruadbtsokts  mace  Catbbaid  7  Genan  (Glún)dub  mace  Catb- 
haidG  7  Genaim  Gadh  mace  Catbbaid,  7  Sencha  Mór  mace 
AiMla  maicc1  Atbgno  maicc  Fir  .  ..  (Ro)sa,  maicc  R(uaid)  7 
Fercertne  fili  mace  Aongusa  Beldeirg,  maicc  F...  filed,  mace 
Gl...,  maicc  Rosa,  mace  R(uaid).7 

15  Ocus  is  &m\aid  dochaitis  fes  na  bEmna  .  i .  adaig  airitbi 

acomair8  gach  ainfir  do  tegluch  ConcobmV.  Ocus  is  é  lin 
teglaig  Conclwhair  .i.  cuig  ar  tri  ficbit  ar  tri  cét,  7  desidetar9 
and  an  adaig10  sin,  nogur'  togaib  Concbobar  a  ardguth  rig 
osaird,  7  ked  roraidi:  "Is  ail  damsa  a  fiarfa^e  dibsi,  a  oga,"11 


1  Here  and  elsewhere  the  contraction  mc  is  written. 

2  See  the  two  legends  accounting  for  this  name,  Keating,  tr.  O'Ma- 
hony,  pp.  245,  247.   Emain  is  now  called  Navan  Fort  in  the  Co.  of  Armagh. 

3  Here  and  elsewhere  the  Latin  'et'  is  written. 

1  dinsaidi,  LIII.         5  a  bfiadhnaise  an  rígh,  LVI. 
B  LVI  adds  Misdcodha  mac  Aimi[r]gin. 

7  LVI  adds  7  Breicne  mac  Cairhre  Cinnleith. 

8  fá  comair,  II.         °  desigetar,  LIII.         lu  agaid,  LIII. 
11  LVI  adds  7  a  maithe  XJladh. 


Oided  mac  nUisnig.  123 

bar  Conchahar,  "an  bfacabar  nam  teglach  budh  crodha  inasib  20 
pfen  an-Eriwn  na  an-Alpam  na  'san  donum  mor  in-gach  inai?, 
ar  cuimgeb  co-caXhair  rnuirno  m . . .  ige." 

"Ni  facaniar  am,"  ar  siát,  "ocus  ni  haitm'iü  duinn  madá." 

"Mased",  ar  Conchobar,  "an  aichnid  dibh  xnxeabaid  isin 
domim  oraibh?"  25 

"Ni  haic[h]m'rt*  iter,  á  ardrí!"  bhar  iat-som. 

"IS  aichnid  damsa,  a  oga,"  bar  eisin,  "aon  uiresbaidh  orn 
.i.  tri  coinnle  guisgid  nan-Gaidel  [p.  1,  col.  2]  do  bet[h]x  in[n]ar 
bfegmais  .i.  tri  (macc)a  Uisnig2  .i.  Naisi  7  Aindle  7  Ardcm 
do  b(eith)  dár  sechna  trebithin  mná  'san3  domim,  7  gurah  30 
adhbar  airdri  Erenn  ar  gail  7  ar  gaisgeö"  Naissi  mace  Uisnigr, 
7  gnr-cosain  nert  a  Iaime  fén  treab  ar  leth  Alpem  dó." 

"A  rimilid,"  ar  siát,  "da  la[m]aisne  sin  do  rad,  is  fada  0 
dérmais4  é,  oir  doigb  is  maicc  rig  coigm'chi  iat  saw,  7  docoi- 
sendais  co/ced  XJlad  re  gach  coiged  aile  an-Erm»  genco  heivset  35 
Ulli«  aile  léo,  doig  is  cuingeda  ar  calmacM  iatt,  7  as  leomam 
ar  nert  7  ar  niaaclms  (sic)  an  triar  sin." 

"Mased"  ar  ConcJwbar,  "cuirter  fesa  7  tec/jta  f(ora)cenn5 
a  cricha  kVaan  go  Loch  Eitche  7  go  Daingen  m«cc  nUisnig 
an-Albam."  40 

"Cia  rachas  rissin?"  ar  each  co  coitchenn. 

"Doietar  sa," 6  ar  ConcJiobar,  "gurab  a  freitighib 7  Naeisi 
techt  an-Eimm  ar  sith  acht  le  tri  .  i .  Cuculainn  mace  Suba?- 
taim  7  Conall  mace  Aimir(giu)  7  Fergíís  mace  Rosa,  7  (aith)ne- 
ochatsa8  ci(a  don)  triarsin  lenab  andsa  mé."  45 

Ocus  rue  Conall  (ar)fod9  foleth,  7  dofiafra«</  de,  "Cred 
dogent(ar),  a  rimilidh  an  betha,"  ar  (Conchobar),  "da  cuiredar 
arcenn  (mace  n-Uis)neich  tú  7  a  milled  ar  t'inch«i&  7  ar  t'ei- 
nech,  (ni)  nach  fobraim?" 


1  do  bheith,  LVI.         "2  LVI  adds  maic  Conuill  Chlairingiiig. 

3  do  bheith  amuith  (sic)  arson  aemhná  'san  domain  7,  LVI. 

4  ó  dearamaoisne  sin,  LVI.        5  araccionn,  LVI. 

6  Ni  fheidarsa,  II. 

7  do  gheasaibh,  LVI.  is  geis  do  Naise  gan  techt,  II. 

8  aitheonadsa,  U.        9  i  bhfód,  II. 


1  24  Oided  mac  nUisnig. 

50  "Ni  bás *  aen(duine  doticfad)  dcsin,"  ar  Consul,  "acht 

aon  aram-beraiudsi  d(o)  Ulltaib,2  [do  dhénadh  dochar  dóibh3] 
ni  roichfed  nech  uaimsi  ab...  gan  bás  7  eg  7  oided 4  d'im- 
[m]irt  air."  "Is  fir  sin,"  ar  Conchobar,  "a  Connail!  anois  tuig- 
iinsi  na(ch  audsa5)  letsa  mé;"  7  dochuir  se  Consul  uada,  7  (tugad) 

55  Cuchulainn  da  mdsságid,  7  do  i'iafr«ig  an  cetna  de.    "Doberini 

se  fom  breithi'r,"   ar  Cúchulainn,6  "da d^sa 7  gusan 

India  nosirther  (tú)  soír  nach  gebaindsi  comba  na  cruinde  uaid, 
acht  do  toitim  fein  'san  gnim  sin."  "IS  fir  sin,  a  Cu,  nach 
lerasa  f..  7  anois  modaighimsi  ni  Math  agadsa."    Ocus  dochuir 

60  sin  Cuchulainn  uad  sxgus  tugad  Fergus  da  indsaigaZ,  7  dofiafraig 
an  cétnsi  de,  7  as  ed  adubiwVt  Fergus  fris:  "Ni  gellaimsi  dul 
fat  fuil8  (na  fat  feoil,"  ar)  [p.  2,  col.  1]  Fergus,  "ocus  gid  hed 
cena  ni  bfuil  JJltach  ar  am-beruinn  nach  bfuige^  bas  7  oided0 
lim." 

65  "Is  túsa   racas10  ar  cend    clainni  Uisnig,   a  rimilid,"  ar 

Conchobar,  "ocus  gluaís  romat  amárac/i,"  ar  se,  "oir  is  let 
ticfrtd.  Ocus  gab  iar  techt  anoir  duit  co  dún  Borraig  maicc 
Andt.,11  7  tabair  do  hriíúhair  damsa  maras  taosga  ticfair  an- 


1  bus,  LIII.         a  arambéiruinnsi  do  Olltachaib,  LVI. 
3  Sic  IL         *  ms.  oiged.        5  inmuin,  II.         6  ms.  .  cc  . 

7  Here  two  or  three  words  seem  erased. 

8  gelluimsi  gan  dol  fád  fhuilsi,  II.  ft/ 

9  ms.  oiged.       1°  Cáinte,  LVI. 

11  This  passage  stands  thus  in  LVI:  .  .  .  gurab  annsa  leat  clann 
Uisneach  ná  me  fein.  Et  cuirios  Conall  uaidh.  Et  dochuir  fios  ar  Choin- 
chulainn  chuige  et  as  edh  adubhairt  ris:  "A  Choinchuloinn,"  ar  se,  "dá 
ccuirinn  accoinne  chloinne  hUisnech  tu,  et  a  milledh  dhamh  nidh  nar 
fobraim  a  dhéanamh,  créad  [p.  436]  dodhéanta  riomh?"  "Dobheirim  fám 
bréithir,"  ar  Cuchuloinn,  "dá  ndearna  sin,  dá  siortha  gusan  Innia  iar- 
tharaig  soir,  náchar  dhíon  duit  é  gan  tuitim  lém  láimhse  ón  ngniomh 
sin."  "As  fiór  sin,"  ar  Conchubhar,  "tuigimse  nach  ionmhuin  leat  me 
fem."  Et  tugadh  Feargus  chuige  annsin  agus  d'fiafraigh  de  "creád  do 
dhéanta  riomb,  a  Fcarguis,  dá  ccuirinn  accoine  chlainne  hUisneach  thú, 
et  a  milledh  dhamh,  ní  nár  fobraim  do  dheanamh?"  "Ni  gheallaimse," 
ar  Feargus,  "go  rachuinn  fád  tfuilse  ná  fád  tfeoil,  gidh  edh  ni  bfuil 
Olltach  eile  ara  mbéaruinn,  nach  fághaidh  brón  bais  7  beagsaoguil 
uaim."     "As  fiór  sin,"  ar  Conchubar,  "is  tusa  reachus  ann." 


Oided  mac  nUisnig.  125 

Evinn    nach    lecfer    oirisim    na    comnaide   doibh   co    tigid    co 
hEmuin  Macha  an  oidchi  sin."  70 

Tangatar  rompa  asdech  iarsin,  7  doinnis  Fergus  a  dol 
fen  a  slanaigecht1  clainni  hXJisnig  7  dochuaid  a  [Mán  aile 
do  m&ithib  an  cóiciá  niailli  ris  isna  slants  sin.  Ocus  rugatar 
as  an  adaig2  sin. 

Ocus  do  aigill  Conchobar  Bovrach  mace  Annti,  7  do  fiar-  75 
iaig  de:  "An  bfuil  fief?  agat  damsa?"  ar  Conchobar. 

"Ata  codemm,"  ar  Borrach,  "ocus  dob  eider3  lern  a  dénam, 
7  ni  hedir  lern  a  hiumcor  co  hEm«m  Macha  cugatsa." 

"Mase(Z  ale,"  ar  Conchobar,  "tabcwV  d'Fergws  hi,  uair  is 
dá  gesaib  fled  d'obad."4     Ocus  dogell  Borrach  sin,   7  rugator  80 
as  an  adaig5  sin  gaw  bedh.  gan  h&ogul.     Ocus  doeirig  Fergus 
comoch  arnámarac7i,  7  ni  rug  leis  do  sluag&ih  na  do  socraide 
acht  a  dias  mace  fen  .  i .  Illann  Finn  7  Buinne  Borb-Ruad  7 
Pnillend6  gilla  na  hlhraige1  7  an  lubrach.     Ocus  dogluaisetar 
rompa  co  daingen  mace  riUisnig  7  co  Loch  nEitchi.     Ocus  is  85 
arnlaid  dobatar  make  Uism'g  7  tri  fijajnbotha8  fairsinge  am, 
7   in  both  aii-déndaís  íulacht&dh.  dibsin  ni  hinnti  docaitdis,9  7 
an  beth  a  caithdis  ni  hinnti  docolladis.     Ocus  doleig  Fergus 
glaodh  mór  isin  cúan,  co  clos  fo  imcen  na  crich  fa  coimnesa 
doibh.10    Ocus  is  arnlaid  dobí  Naisi  7  Derári  annsin,  7  in  Cenn-  90 
chaom  Conchobair '  x  etarra  aga  himirt  (.  i .)  fithchell  in  righ. 
Ocus  adubafrt  Naeisi:  "Do  cluinim  glaedh  Erennaigh,"  ar  sé, 
7  docuala  Derdri  in  glaodh  7  do  aitin  gwHbi  glaodh  Fergusa  í  7 
docel  orrtha.     Ocus  doleig  Fergus  and-ara  glaedh,  7  aáuhairt 
Naísi  "Atcluinim  glaedh  aile,  7  is  glaedh  Eirennaigh  i."     "Ni  95 
hed,"  ar  Deirdri,  "ni  hinann  glaodh  Erennaigh  7  gl[aed]  Alba- 
naig."12    Ocus  doleig  Fergus  an  tres  glaid,  7  doaitnetcw  maicc 

1  ms.  aslanaidec7ii.         -  ms.  agaid. 

3  dobféidir,  LVI.    gé  gur  iFeidir,  II.        *  do  dhiulta,  LVI. 

5  ms.  agaid.        6  Cuillion,  LVI.         7  hiobliraidhe,  LVI. 

8  fionnbotha  folachta,  LVI.    fiannbhotha,  II. 

9  an  bhoitb  aim  a  mbruithidis  a  bpróinn,  ni  inti  d'ithidis. 

10  muc  [leg.  mac]  alladh  na  mórghlaodb  sin,  LVI. 

11  .  i .  an  táiplis,  LVI. 

12  Ni  glaodb  Eirionnaig  so,  ar  Deirdre,  acht  glaodh  Albanaig,  LVI. 


126  Oided  mac  nUisnig. 

[p.  2,  col.  2]  Visnig  gurbhi  glaerlh  Yergusa  dobi  ann.  Ocus 
adubairt  Naisi  re  hArdán  dol  arcend  Yergusa,  7  doaithin 
100  Derdri  Yergus  ag  legen  na  cetgl(a)idhi,  doinnis  do  Naisi  gur 
aithin  in  ceiglaed  dorimie  Yergus.  "Cred  fár  celis  i,  a  ingen?" 
ar  Naisi. 

"Aisling  ateonnarc  aréir,"  ar  Derdri,  ".  i .  tri  heoin  dotecht 
cliuigainn  a  hEamain  Macha,  7  tri  bolgama  meja  inambel  léo, 
105  7  dofagbatar  na  tri  bolgama  sin  againne,  7  rugatar  tri  bolgama 
dar  bfuil  léo." 

"Cred  in  breth  atá  agad  don  aisling-sin,  a  ingen?"  ar  Naisi. 

"Atá,"  ar  si,  "Yergus  do  techt  cugainn  a  techtairec/ií  asar 

tír  dhuthc7;ais   fen  lé  sith,1  oir  ni  millsi  mil  n(á)  techtairecAí 

110  sithi,2   7   is  iát  na  tri  bolgaim  fol(a)  rugaf?  uainn  .i.  sibhse 

rechas  leis  7  fellfai(r)  oraibh." 

Ocus  ba  hole  leósuw  sin  do  radha  disi,  (7)  adubairt  Naisi 
re  hArdán  dol  arcenn  Yergusa.3  Docuaid  immorro  7  mar 
ráinic  íat  dotoirbir  teora  [póca]  doibh  codichra  degbthairise,  7 
115  rue  léis  co  daingen  mace  n-Uism'ijr  ait  a-raibi  Naisi  7  Derdri» 
7  dotoirbretar  teora  póca  codil  7  go  dic/wa  d'Yergus  7  da 
maccaib.  Ocus  fíafraigetar  sgéla  Ere?m  7  choigic?  Vlad  cosonn- 
radhach.  "Issiat  sge7a  is  ferr  againn,"  ar  Yergus,  "Gonchobar 
dorn  cur  fen  arbar  cennsi,  7  mo  diur  a  slanaigec/ii  scgus  a 
120  coraigecÄi  air  imbeth  dues  tairise  dib,  7  atá  mobriathar  oram 
fa  mo  slanaighec/^  do  comall," 

"Ni  hinndula4  daibhsi  annsud,"  ar  Derdri,  "daigk  is  mo 
bar  tigerntits  fen  an-Albam  ina  tigemas  Concobair  an-Érmw." 
"IS  ferr  duthekas  ina  gach  ni,"  ar  Yergus,  "uair  ni  haibinn 
125  do  neoch  maithes  da  méd,  muna  faice  a  duthc/««s." 


1  Fergus  do  thecht  chugainn  le  techtairecht  síthchána  0  Conchubar,  II. 

2  techtairecht  síthchána  an  duine  bhrégaidh,  II. 

8  "Leig  sin  thart,"  ar  Naisi:  as  fada  atá  Fergus  isan  bport,  7  eirghe, 
a  Ardain,  air  a  chenn,  7  tábhair  let  é,"  II. 
«  Ni  dulta,  LVI.    Ni  hindulta,  II. 

5  as  ferr  rádharc  an  dúthchais  ná  sin  uile,  LVI. 

6  is  nemhaibhinn  do  nech,  gé  mádh  mór  a  raith  no  a  righe,  rauna 
bhfaicedh  a  dhuthchas  fein  gach  lac,  II. 


Oided  mac  nUisnig.  127 

/        ,  /7 

"Is  fir  sin,"  ar  Naisi,  "doigk  is  annsa  pen  Ere  ina  Alba,         ^    , 

gé  mad  nió  do  raaith  Alba»  dogebhainn." 

"IS   daingen   dáibse  mo  briaihar  sa  7   mo  slánaighec/^," 
ar  Fergus. 

"IS  daingen  cena,"  ar  'Naisi,  "ocus  rachmaidni  letsa."  130 

Ocus  ni  do  deoin  Derdri  an-dubhradar  annsin,  7  dobi  'ga 
toirmesc  impo.1  Tug  Fergus  fen  a  bri&thair  dóibb,  gemad  iat 
fir  Frenn  uile  [p.  3,  col.  1]  da  feallfac?  orthasa«,  na  bud  din 
sgeith  na  cloidme  na  cathbairr  dóibh,  acht  com-beredh  san 
fora.  "Is  fir  sin,"  ar  Naisi,  "ocus  rachmaidne  letsa  co  hFmain  135 
Macha." 

Tucatar  as  an  adaig 2  sin  co  tanic  an,  maidin  mocbsolus 
arnamjlárach,3  7  doeira'ff  Naisi  7  Fergus  7  dodeissidetar  4  in- 
Ibhrach,  7  tangator  rompo  arfud  mara  7  mórfairgi  noco  ran- 
gat«r  co  dun  Borraig  maicc  Andti.  Ocus  dodecb  Derdri  ara-  140 
héise  ar  chrichaib  Albrm,  7  ised  adubcwVt:  "Mo  cen  duit,  a 
t(i)r  ut  thoir!"  ar  si,  "ocus  is  facia  lim  táib  d(o  cli)uan  7  do 
chalftfZ  7  do  muighe  minsgot(hacha)  aiminalli  7  do  tolcha  tae- 
buaine  ta(i)tnemacha  d'fagbaiZ.  Ocus  is  beg  rangamar  a(les) 
a  comlin  sin  do  dénam."5     Ocus  rochan  an  laid:  145 

(IN)main  tir  an  tír  út  thoir, ,; 
Alba  cow[a]hingantaib: 
nochsi  ticfuinn7  eisdi8  ille 
mcma  tisainn  le  Noise. 

INmain  Dun-fidbgha9  is  D-fin-finn,10  150 

inmain  in  dun  osa  cinn, 
inmain  Inis  Draigew  de,11 
is  inmain  Dun  Suibnei 12 


1  aga  thóirmiosg  ar  Naoise  dul  go  hEirinn  d'eagla  Chonchubhair 
7  Olltach,  óir  ba  dearbh  le  run  ceilge  docbuir  Concbubbar  Feargus  dá 
n-iarraidh.  LVI. 

2  ms.  agaicl.        3  ms.  arnámarac/i.         4  ms.  dodeisigetar. 
5  as  beg  do  léigemar  a  les  d'fhágbhail,  II.        6  soir,  II. 

7  nocban  ttiocfaiun,  LVI.        8  eiste,  II.        9  Dún  fiodbaigh,  II. 
10  Dún  Fiodb,  LVI.         "  Droigbneacb  de,  II. 
12  agus  inmnin  Dun  Suibhne,  II. 


V 


128  Oided  mac  nUisnig. 

Caill  Cwan! 
155  gair  tiged  Ainnle,  mo  núar! x 

fa  gair  lim  dobí  [in]tan2 
is  Naise  an-oirear3  Alban. 

Glend  Laid! 

docollainn  fan  mboirhm  caoimh: 


160 


fa  hi  mo  chuid  an  Glend  Laigh. 


Glenn  Masain! 

ard  a  crimh,  geal  a  gasáin : G 
donimais  coW.ud  corrach 
165  ós  mhir  mungaich  Masam.7 

Glenn  Eitci!8 
aim  dotogbhus  mo  ce'ttig, 
iúaind  a  fidh,9  iar  néirghe 
buaile  grene  Glenn  Eitchi.10 

170  Glenn  Urchán!11 

bahi  inglemi  diriug12  dromcháin, 
nochor13  uallcha  fer  a  aoisi 
ná  Nóise  an  Glenn  Urcháin. 

Glenn  Da  Rúadh15 
175  mocbe«  gach  fer  dána  dual16 

1  Coill  chuanna!  mar  abfailid  uisgedha  fuara,  LVI.    A  choill  cliuan, 
on  a  choill  chuan!  gus  ttigeadh  Aiunle,  mo  nuar. 

s  aoibhinn  dobhadhus  antan,  LVI.    fa  gairid  liomsa  ró  bhí  ann,  II. 
3  in  iarthar,  II.        4  dochodluinn  fám  errad  chaim,  II. 
5  ois-fheoil,  II.        7  árd  a  chneam,  gel  a  chasáin,  II. 

8  Gleann  Masain,  on  G.  M.  árd  a  chreamh'  geal  a  mbasáiu.  doghmodh- 
maois  [leg.  doghniomaois]  codhtdh  corrach  ós  monga  gleanna  Masáin,  LVI. 

9  Loch  Eitche,  LVI.        10  a  fiodh,  LVI. 

11  baue  gréine  a  loch  Eitche,  LVI. 

12  Orchaoin,  LVI.  Archain,  II.         13  fá  he  an  gleann  direach,  LVI. 
14  ni  or,  LVI.  nocharbh,  II.        1S  na  ruag,  LVI. 

18  moghean  ar  an  bfear  dár  dual,  LVI.    mo  chion  gach  aen  fhear 
dar  dual,  II. 


Oided  mac  nUisnig.  129 

is  binn  guth  cúach  ar  cráib1  cruim 
ar  in  mbinn2  ós  Glinn  Da  Rúadh. 

INmam  Draigen  is  trái  traigh,;; 

irimam  a  uisce  ingainimh4  g\ain: 

nocha  ticfuinn  eisde  anoir5  180 

mana  tisuinn  lern  inmain.6 

Asahait[h]le  sin  tangatar  d'innsaige  dúne  Borraig  [maraon 
le  Deirdre7],  7  dotoirbir  [Borrach8]  teora  poga  do  maccaib 
Uisnig,  7  dofer  failti  re  Fergus  cona  maccaib.  Ocus  is  eel  [p.  3, 
col.  2]  adubrwrt  Borrach:  "Atá  üed  agamsa  duitsi,  a  Fergais!"  185 
ar  sé,  "ocus  as  geis  dóitsi  üed  d'fagbail  noco  taírsidh  i."9  Ocus 
ótchuala  Fergus  sin  dorindeadh  rothnuall  corcra  de  [0  bhonn 
go  bathis10].  "Is  ole  dorinnis,  a  Bhorraig!"  ar  Fergus,  "mo 
chur  fo  gesaib,11  ocus  Conch  obar  do  t&hairt  mo  breit7«r*  oram 
fá  maccaib  Uism'g  do  breith  go  hEmam  an  lá  doticfaidis  an  190 
Fir  inn" 

"Cnirimsi  fó  gessaib  tú,"  ar  Borrach,  ".  i .  gesa  nach  fuiln- 
gid  firlaeich  ort  mana  tisair  do  c&ithim  na  fl.edi  sin." 

Ocus  dofiafrr/i'o  Fergus  do  Naeísi  cidh  doghénadh 12  ime 
sin.     "Dogena,"  ar  Deirdri,  "mad  ferr  letsa13  maicc  Uismg  do  195 
treigen  7    an  üed  do  caithim;  acht  chena,  as  mór  an  cennacb 
üedi  a  treigen."14 

"Ní   tréigebsa   iat,"15   ar  Fergus,   "dóigh   cuirfed   mo    dá 


I  binn  guth  cuaiche  ós  craoibh,  LVI.        2  aran  ndruim,  LVI. 

3  inis  Draighin  de,  LVI.    os  trén  trágh.  II. 

4  gainmhe,  LVI.    os  ghainim,  II. 

3  go  nach  tiocfainn  aisd  ale,  LVI. 

6  le  Naoise,  LVI.   nocha  ttiucfain  aisde  dhe,  |  mun'  tticcinn  lem  in- 
muine,  II.  7  Sic  LVI.  8  Sic  II. 

9  7  is  geas  duit  gan  a  diultadh,  LVI. 

10  Sic  LVI.  ó  a  bhár  go  a  bhonn,  II. 

II  fledh  d'fhurail  ormsa,  II.  12  créad  deantar,  LVI. 

13  do  rogha  agatsa,  II.  14  acas  gur  chóra  dhuit  an  fhledh  úd 

do  treigen  ná  clann  Uisnech  dotréigen,  II. 
13  Ní  threigfedh  mise  iad,  LVI. 

9 


130  Oided  mac  nüisnig. 

mac1    leo    .i.    Illann  Find    7    Buinne    Borb  Ruad,   go   Fmain 
200  Mucha,  7  mo  briathar  fein  fós,"  ar  Fergus. 

"IS  lór  a  feahus,"  ar  Naéisi,  "óir  ní  nech  aile  dochosain 
sinde  riam  a  cath  na  a  comrug  acht  sind  fein." 

Ocus  doglúais  Naeise  maille  re  feirg  do[n]  látha/r,2  7 
dolen  Beirári  é,  7  Aindle  7  Ardan  7  dá  mace  Fergusa,  7  ni 
205  do  deoin  Deirdri  dorinned  an  combairle  sin,  7  dofhagbadh 
Fergus  goäuhach  dobnínach.  Acid  aonni  chewa  dobi  deimin 
le  Fergus,  dá  mbéidis  . u.  ollco/cid  FAvenn  [araon  láthair3],  7 
a  comairle  leleceile,  nach  tísadh  dib  a  comairci  sin  do  mil- 
liud.* 
210  Sgela5  mace  nüisnig,  do  gluaisedar  rempa  [an  athghairid 

gacha  conaire  7  gacha  caoimheolais c] ,  7  doráidh  Deirári  friu: 
"Doberaind  comairle  maith  daeib,  gengo  demtar  oram  í. 7 
"Carsat  comairle8  sin,  a  ingen?"  ar  Naeisi. 
"Eirgem  go  hinis  Cuilenndi9  etir  Fir  inn  7  Albain  [anocht,10] 
215  7    anam   arm  go  caithe[adh x  x]   Fergus   a  fleüVZ,    7   as  comhall 
breiten  cVFergus  sin  7  as  medughadh  fada  flrwYAemnais  daibsi."12 
"IS  radh  uilec  rinde  sein,"13  ar  IWann  Find  7  ar  Buinne 
Borb  Ruad.     "Ni  hetar  linne  an  comairle  sin  do  denam,"  ar 
siad,  "gengo  beith   feabws   bar  lamh   fein   maille  frind   7   bria- 
220  thar  Fergusa  agaili,  ni  fellf«  e  foraib."14 

"Mairg  tanaic  lesin  mbréithir  sin,"  ar  Deirdri,  "antan  do- 
tréig  Fergus  sind  ar  [fjleidh."   Ocus  dobi  ag  toirsi  7  ace  mifridhe 


I  dhís  mhac  féin,  LVI.  -  on  lathraig,  LVJ.     don  látliair,  II. 

3  Sic  LVI.  4   nach  ttiucfadh  doibh  a  cenmairce  féin  do  sarii- 

ghadh,  II.  5  Dála,  LVI.     Imthusa,  II.  6  Sic  LVI.     an  aithghirra 

gacha  conaire,  II.        "'  gion  go  ndéntar  libh  i,  II.        s  ciéd  í  an  chomh- 
airle,  II.  9  Cuilinn,  LVI.  90.     Rachlainn,  II.  10  Sic  LVI. 

II  fanamhuin  innte  go  caithfedh,  LVI. 
18  as  fadúghadh  saeghail  díbhse  é,  II. 

13  7  fós  is  uireasbadh  dhibhse  e,  LVI. 

14  Ní  dhénam  an  chonihairle  sin,  ar  Naeise,  acas  ar  clann  Fher- 
guis;  acas  doráidh  clann  Fhergiiis  gur  bh'  ole  an  ihuinghin  do  bhi  aice 
asda  fein,  nach  beidh  innta  comairce  do  dhénam,  gion  go  mbeidh  có- 
mhaith  chloinne  Uisnigh  do  lamaibh  ina  ffar[r]adh,  acas  fos  briathar 
Fherguis  maille  friu,  II. 


Oirled  mac  nUisnig.  131 

moir  im  techt  an  Eirinn  ar  breithir  Fergusa.    Ocus  atbert  and 
[p.  4,  col.  1] 

"Mairg  tanac  le  bretlw  mir  225 

Fergus^  maicc  ~Ro-ig  rom/r: 1 

ni  dingen  aithméla  de,2 

uch  is  acher3  mo  cÄnde!4 

Mo  ehridi  'na  caeb  cumadh5 

ata  anocht6  fa  mór  pudhar:  230 

monuár,  a  m«eea  maithi, 

tangatar  bar  tiughlaithi." 

"Na  hahair,  a  Dcirdri  dián! 

a  ben  is  ailli7  na  in  gnan! 

tief«  Fergus  for  till^ngail  235 

cugainn  nároncungénaiiv" 8 

Fárir9  is  fada  lim  duib, 10 

a  mfflcca  ailli  Uisnig! 

techt  a  hAVoain  nandamh  nderg 

dahus  buaw  abithmairg. *  x  Mairg.         240 


A  haithle  na  laidi  sin  tangatar  rompa  co  Finncarn  na 
Foraire  ar  Sliab  Fuait  [7  do  fan  Déirdre  dán-éis  isann-glenn, 1 2] 
7  dotuit  a  coll«^  ar  Deirdri  annsin,  7  do  iaghsdar  í  gaw  fis 
doib,   7   doaii%  Naeisi  sin,   7  impodm'.s  aracenn  coleic  7  'sisin 


1  Rig  rótoil,  LVI.        '2  ni  dheána  dhe  me  acht  rochradh  dhe,  LVI. 
3  is  uch.  ann,  LVI.  4  Mairg  thánic  an  oir  gidh  dil  |  re  briathar  mic 

Róigh  rórhir  |  Nocha  ndénsa  acht  ochán  de,  |  uch  is  ró  chrádh  rem 
chroidhe,  II.  5  mo  chróidhe  ionna  cliró  cunia,  LVI.  6  The  a  is 

added  by  a  corrector.  7  gile,  LVI.  H  MS.  nar:  cuingénaigh. 

muná  ttígh  Feargtís  go  ndáil  gairid  cian  bhtts  buan  a  bhiothmairg.  LVI. 
Ni  thiucfadh  Fergus  anair,  cugainne  chum  ar  millaidh,  II. 

9  fairíor,  LVI.    Fa  raer,  II.  10  sin,  LVI.  "  bar  ccéim 

anocht  go  hEamhuin  |  bhur  tteacht  a  hAlbain  glanghrianaig  |  nocha 
liomsa  is  lánmairg,  LVI.  techt  ó  Albain  an  fheoir  ghairg  |  fada  bhus 
buan  a  bhithmairg,  II.  ia  Sic  II. 

9* 


132  Oided  mac  nUisnig. 

245  uáir  dobí  sisi  ac  eirge  asa  coWud,1   7   adubflwt  Naeisi:  "creel 
far  anais  annso,  a  rigan?"  ar  se. 

"Cólhtd  dorónas,"  ar  Deirdri,  "ocus  tarfas  fis  7  aisling 2  dam 
ann." :5 

"Ca  haisling  sin?"  ar  Naem. 
250  "Doconnarc,"  ar  Deirdri,  "cew  cenn  ar  cec/tfar4  agaibsi  7 

cen  cenn  ar  Illaww  Find,  7  a  cenn  fen  ar  Buinne  mBorb  Unna, 
7  gaw  a  congna?«  linni."     0ms  doroine  na  xannu: 

"Truagh  an  taidbsi  tarfas  dam, 
a  cethrai  feta  finnglan! 
255  gan  cenn  liaib  ar  cec/itar-de, 

gan  cungnam  fir  lecéle. 5 

"Nocha[r]caw  do  bei6  acht  ole, 
a  ainnear  nlaind  edrochtl1 
léig  úait,  a  bei  tana  mall, 
260  ar  g&Waib  mara  Manann. 8 

"Dob  ferr  lim  ole  gach  duini,"9 
doraidh  Derdri  gan  duibhi, 
"na  bar  nolcsa,  a  t/m'ar  min, 
ler  sires  muir  is  moirtir. 

265  "Dociusa  a  cenn  ar  Bhuinne 

osé  a  saegal  is  uille, 10 


1  7  d'fan  Deirdre  d'andéis  ag  ainfios  doibh.  7  do  thuit  a  tórchiin 
suain  et  codlata  uirthe,  7  domothaig  Naoise  gur  f'ágabh  se  Deirdre  dá 
áis,  7  dfill  uirthe  et  róeirígh  asa  codla,  LVI. 

2  fis  fáthach  7  aisling  adhuathmar  iongantacb,  LVI. 

8  Codladh  dobhi  orm,  ar  Déh'dre,  acas  do  chonairc  aisling  ann,  II. 

1  gan  a  chend  ar  cheachtar,  LVI.  B  recheile,  LVI. 

u  Nochar  chan  do  bheul,  LVI.  7  a  bean  ró-aluinn  ea- 

drocht,  LVI.  8  neimh  do  bheoil  tana  tall  t'ann  ar  dhallán  mara 

Manann,  LVI.  neim  do  ghrisbheoil  tana  thall,  air  ghallailih  aingidh 
uatbmhar,  II.  9  ms.  da  gach  duine.    LVI  omits  this  stanza. 

30  is  faide,  LVI. 


Oided  mac  nUisnig.  133 

nochi  leinsa  anocht  nach  tntag í 

a  cenn  ar  Bhiiinnc  mBorb  Uuad"  T. 

Asahait[h]lo  sin 2  fcangator  rompo  go  liArd  [na] ;!  Sáilech 
.r.  id(ón)'1  Ardinacha  aniu.     IS  annsin  doráidh  Deirdri:    "Is  270 
fada5  lim  in  ni6  docim  anois  .i.  do  nellsa,  a  Naeisi,  isin  aér, 
7  is  nell  fola  é,  7  doberainn  comairle7  daib,  a  maccu.  Uisnig!" 
ar  DeirdrL 

"Carsat  comairle  sin,8  a  rig«»?"  ar  Nóisi. 

"Dol  co  Dún-dealgtíM»  [anocht9]  m«ra  bfuil  Ciichulaiim,  7  275 
beith  annsin  »ocoti  Fergus,  no  techt  a  comairce  Conculaiam  go 
hEamain."10 

"Ni  regrnad  a  les  an  comairle  sin  do  dénam"  ar  Náis*. 1  x 
Ocus  iidubairt  an  ingen  so:  [p.  4,  col.  2] 

"A  Naisi,  fech12  ar  do  nell13  280 

dociu  sunn  isin  aér; 14 
dociu  os  Emain  uaine 
formell  fola  forrúaide. 15 

Romgabh  bidgad  resan  nell 

dociu  sunn10  isinn  aér  285 

samaZta  re  crú17  fola 

in  néll  úathmar  imthana. 

Doberainn18  comairle  dúib, 
a  macca  ailli  Uisnigl19 


1  nocha  liom  anocht  is  truagh,  LVI,  wliere  this  is  the  last  line  of 
the  stanza.  3  na  laoisin,  LVI.  3  Sic  LVI  *  risa  raidh- 

tear,  LVI.  5  fuaith,  LVI.  6  an  nidh,  LVI.  7  LVI  inserts 

maith.  8  créd  í  an  chomhairle,  II.  9  Sic  LVI.  10  nó  go 

ccaithidh  Fergus  an  fhledh,  acas  bheith  air  chumairce  Chonculainn  air 
egla  ceilge  Chonchobhair,  II.  "   "0  nach  fail  eagla  oruinn,"  ar 

Naoisi,  "ni  dheanam  an  chomhairlesin,"  ar  se,  LVI.  ia  dearc,  LVI. 

13  néal  LVI.  feucha  an  nél,  II.  14  sonna  sail  aodhar,  LVI. 

15  fórrnéal  na  fola  flannruaidh  LVI.    fuar-nél  fola  forruaide,  II. 

16  uaim  LVI.  "  as  cosmuil  re  fod,  LVI.  1S  Dobhéa- 
ruinn,  LVI.  19  Dobheirim  coniairle  bhecht  |  do  macaibh  áilne  Uis- 
nech,  II. 


134  Oided  mac  nUisnig. 

290  ga>i  dol  co  hEmain  anocht, 

le  bfuil  óraibh  do  guasacM ' 

Raclimffidne  go  Dún  Uélgan 
niara  bfuil  Cú  na  cerda;2 
ticfam  amaracA  andes 
295  maraon  isa[n]  Cú  coimdes."3 

Aduhairt  Nóisi  ire  fcirg 

re  Deirdri  ngesfci4  ngruaidhdeJrg: 

"6  nach  bfuil  egla  oirne 

in'  dingnum5  do  comairle."6 

300  "Dob  andam  sin7  riám  roimé, 

a  ua  righd(a)8  Rugrdide! 
gan  ar  nibeth  ar  én  sge7  de 
míse  is  twsa,  a  (No)isi! 

An  lá  twc  Manannán  cu&ch 
305  duinn  ocus  an  Cu  ro  b(uan),9 

ni  beth^sa10  am  agaid  de, 
aderini  rit,  a  Nai(se)! 

An  la  mcais  let  amach 
mise  tar  Es  Ruaid  rom(ach), 1  x 
310  (ní  be)théa  am  &gaid  dé 

aderim  rit,  a  Naise."12 

A    haithle    na    rann    sin    dogluaiset«/'    rompo    anathgairit 
gacha  sliged  co  facatar  Emain  Macha  vmthaib.     "Ata  comarda 


1  tre  bfuil  oruibh  dho  ghuasacht,  LVI.  tré  a  fill  oraibh  do  ghua- 
sacht, 2  gach  cearda,  LVI.  na  ccerdcba,  II.  3  maraon  is  Cii 
na  ccaoimhchleas,  LVI.    mur  aen  's  an  Chú  chómdhes,  II. 

I  ghasta,  II.  5  dbénam,  II.  ö  LVI  omits  this  stanza. 

7  Dobadh  annam,  LVI.  s  rathmar,  LVI,  and  II.  9  'Nuair 

thug  Mananán  an  chuach  |  dhuitse  ocus  Cú  comhluaith,   LVI.   chugamsa 
gó  rath  róbhuadh,  II.  10  ni  bheithea  am  &ghaidhsi  de,  LVI. 

II  An  uair  rugais  leat  me  amach,  mise  ar  Easruadh  ramach,  LVI. 
11  II  omits  this  stanza. 


Oidcd  mac  nüisnig.  135 

againsa  dáibh,"  ar  Deirdri,  "matá  Coucohar  ar  ti  felli  no  fin- 
ghaile  do  denaiu  l  oraifr."  315 

"Ga  coma/da  sin?"  ar  Ndise. 

"Da  leicter  sibsi  'sa  tech 2  a  bfuil  Conchobar  7  niaithi  \}\ad 
Lochanfuil  Conchobar  ar  ti  uilc  do  denam  rib.  Ma  do  tigh  na 
Craebrwa«i?e  cuirter3  sib  7  Conchobar  a  tigh  na  hEnina,  doden- 
tar  feU  7  mqhul  foraib."  320 

Ocus  rangatar  rompa  fon  iii[n]«s  sin  co  dorus  tighi  na 
hEnina,'1  7  doiarratar  ibslugMiü  rompa.  DofVegair  an  doirrseóir 
7  dofiarfai«  cia  dobí  ami.  Dobinnised  gur  biad  tri  maicc 
Uisnig  dobi  ami,  7  da  mace  Fergusa,  7  Deirdri.  Dahiiinised 
sin  do  Concobar,  7  tucad  a  \ucht  fedma ,  fWtheolma 5  da  inn-  325 
saiga?,  7  dofiafraig  dibh  cinnus  dobi  tech  na  Craohniaide  im 
biadh  no  im  dig.  Adubratar  san  da  ticdis  .u.  catha  \J\ad6 
aim,  co  bfuighdis  a  lordaotham7  bidh  7  dighe.  "MaseaV'  ar 
Conchobar,  "berar  make  Uisnig  innte."  Ocus  adubrao*  sin  re 
maccaib  Uisnig.  Aduhairt  Deirdri:  "a  Nois,  henais  a  digbail  330 
rib  gaw  mo  comairlisi  do  dénamh,"8  [p.  7,  col.  1],  ar  si,  "ocus 
denam  imtecht  budesta."9 

"Ni  dingnum,"10  ar  IWann  Find  mace  Fergusa  "7  adamar, 
a  ingen,  is  mór  an  met'dcht  7  an  midlaocLwts  domothaigis  orainn11 
antan  adere  sin,  7  rachmaid  co  tech  na  Craobhráaóie,"  ar  sé.  335 

"Rachmaid  codeimm,"  ar  Naise,  7  dogluáisetar  rompo  co 
tech  na  Craobrúaide,  7  docured  hicht  fre&sduil  7  fWtheolma12 
leó,  7  dofreaslaiaert7  iat  do  biadaifr  saora  somblasda13  7  do 
deochaib  millsi  mesgamla,14  gitr  bad  mesga  medarcháin  mor- 


1  má  táthar  ar  ti  feill  do  dheanamh,  LVI.  -  san  tigh,  LVI,  II. 
3  cuirfidhther,  II.  4  7  dobhuaileeZar  an  dorus  ann,  LVI.     acas  do 

bhainedar    beim    baschroinn    'san    doras,    II.  5    7    fritheoilte, 

LVI.  feithmhe  7  fritheoilte,  II.  s  fir  Uladh  uile,  LVI.  secht  ccatha 

Uladh,  II.  7  go  bfághdís  a  lórdhaoithin,  LVI.  go  ffághdís  uile  a 

saith  ann,  II.  *  Here  in  the  ms.  comes  a  misplaced  leaf  containing 

a  portion  of  the  Táin  bó  Flidais.  9  Et  adubairt  D.  gur  bferr  a 

cóniairle  féin  dho  dheanamh,  7  imthighidh  feosda,"  ar  si,  LVI. 

10  dhénam,  II.  11  ní  metacht  ná  milaechacht  do  finua[d]  or- 

uinne  riam,  II.  ia  lucht  fritheoilte,  LVI.  13  sochaithme,  LVI. 

"  garga  gabhálacha,  LVI. 


136  Oided  mac  nUisnig. 

340  gothacli   gach   aon    dá   luc/ii    fedhma    7    fWtheolma 

chewa  nir  caithetor  lein  biad   na  linn   ru   meivtnigi  a  naistir ' 

7  a  nim(thechta),  air  ni  deraatflw  anadh  na  oirisem  o  do(léic- 

set)  dun  Borraig  maicc   Andirt  co  rangatar  Emain  (Macha).2 

IS  annsin  aduba^rt  Noise:  "tabhartor  in  Cendcaom  Con- 

315  chobair  cugainn  co  nderamáis  a  himirt". 3  Tugad  in  Cend-caom 
cuctha,  7  dosuidigec?  a  fa/rend  iurvi,  7  dogab  Noise  7  Deirdri 
aga  fraisimirt.  Is  i  sin  uair  7  aimser  adubairt  Cowchobar, 
"cia  hagaifr,  a  óga,  dogebainn  da  fis  an  mairenn  a  delb  nó  a 
dénam   fén    ar  Deirdrinn?    ocus*    má    mairenn,    ni    bfuil  dfine 

350  Adaim  ben  is  ierr  delb  ina  i."5 

"Rac[h]ad6  fén  and,"  ar  Leuarcham,  "ocus  dober7  sge'la8 
cugwdsa." 

Is  nvúaicl  immorro  dobi  Lqharcam,  7  ba  hannsa  lé  Noise1' 
iná  gach10  necli  aile  isin  cniinne,  uair  ba  minic  le  dol  [fja11 

355  crichaib  an  domain  móir  d'íarmoracAí  No7si  [7]  do  bmth  sgél 
ewige  7  uadha.  larsin  tám'c  Lquarcam  roimpi  co  hairm  a  raibi12 
Noise  7  DeirdW.  Ocus  is  am\aid  dobatar,  7  an  Cenncaom  Con- 
chobair  etarra,  'ga  bimirt,  7  dotoirbiV  mace  Visnig  agus  Deir- 
driu  do  piocaib  codil  dichra  deg-tairisi,  7  docaiestar  frasa  dér 

360  gur  bo  fliuch1:5  a  bucht  7  a  hurbnanne,  7  dolabai'r  inadiaigsin 
7  aduba«Vt:  "Ni  maith  daibhsi,  a  macca,  inmaine"  ar  si,  "an  ni 
as  doilge14  rugae?  uadha  riam  dobet[h]15  ag««&  7  sib  ara  coimts; 
7  is  dabar  fis  docuireá  mise,"  ar  Lqbbarcham,  "ocus  da  iecbain 
an  mairend  a  delh  no  a  dénam  fm'rre  ar  Deirdn.    Ocus  is  fata 

365  lim  fós  an  gnim  donit  anocM  [p.  7,  col.  2]  an  Emain  .  i .  feü 


1  7  gurbha  tuirseach  iadsan  0  mhead  a  naistir,  LVI. 

2  do  dailedh  biadha  saera,  sochaithmhe  acas  deocha  mera  meiscemla 
dhóibb,  gurbo  súbacb  somenmnach  iad  uile,  acht  mic  Uisnigh  acas 
Déirdre  amáin,  óir  nír  cbaithedar  mórán  bidhe  no  díghe  ó  méid  a 
n-aistir  7  a  n-imthechta  ó  Dbún  Borraig  go  bEmain  Mbacba,  II. 

3  go  ndecbamis  d'imirt,  II.  4  óir,  LVI  and  II.  5  ionna  i,  LVI. 
6  Reachad,  LVI.  7  A  corrector  (?)  has  added  an  a.  8  derb- 
sgeula,  LVI.            9  LVI  adds  7  Déirdre.            10  aon  droug,  LVI. 

11  í  ag  dol  fá,  LVI.  ia  mararaibb,  LVI.  13  ms.  fliuic. 

u  an  dara  nidh  as  annsa  le  Conchubar  .i.  an  Ceannchaomh,  LVI. 
15  dobheitb,  LVI. 


Oided  mac  nUisnig.  137 

7  mebul  7  rnicoing^ll  da  dciuiui  oraibsi,  a  cairde  gmdacAa," 
ar  si,  "ocus  ni  bia  Eamuin  aon  oidclii  co  dereth  an  domain  bus 
ferr  í  inánocM. l     Ocus  dorinnc  an  \ókl  ann:a 

Trúag  [rem  chroidhe3]  an  in  ebiti 

déntar'1  anocht  an  Emuin,  370 

ocus  on  ineb«£5  amach, 

bud  hi  an  Eamain  irgalacA. K 

Triar  bratliar  is  ferr  fo  nim7 

dar  imgidh8  ar  talmain  tigh 

doilecA  limsa  marata9  375 

a  marbatZ  a  los  enmná. 10 

Náisi  ocus  Ardan11  coinblaia", 
Ainnli  baisgeZ  a  mhrcitkair,12 
feü  ar  in  dreim-si  ga  luadh  13 
nocAa  limsa  nacA  Ismtruag. li  380 

Asa  haitle  sin15  adubairt  LebarcAam  re16  maceaib  Fergusn 
doirsi  tige  na  Craobhrúaide  7  a  fuinneoga  do  dunac?,17  "ocus 
da  tistar  chugatb,  buaidh  7  bennacAi  doib,  7  cosnaio"  sib  fén 
comaith  7  bar  comarche  7  comarci  Fergusa.33  Ocus  tan/c  roimpi 
amacA  asa  haitble  codubacA  dobronacA  drochraenninach  co  hairm 
araibhi  Conchobar,18  7  dofiafraig  Conchobar  sgéla  di.   Is  annsin  385 


1  aon  oidhche  is  fearr  ionná  sin  go  bruinne  an  bhratha,  LVI. 

8  go  truagh  tuirseach,  II.  3  Sic  II.  *  Sic  II.  donit/ier  LIII. 

5  on  mebhail  mebhlach,  II.  6  fingalach,  LVI.  7  faoi  neamh,  LVI. 
8  dár  imthigh,  LVI.  9  ambeith  mar  ta,  LVI.  1U  aiumná,  LVI. 

The  stanza  is  thus  in  II:  Triar  as  uaisle  aniu  fo  nim  |  'sas  ferr  d'ar 
thádhail  talmuin  |  doilghe  liomsa  anocht  mur  tá  |  a  ttuitim  a  locht  aen 
mna.  X1  Ainle  II.  I2  acas  Ardán  a  mbráthair,  II.  13  ar  an 

druim  sin  gach  luaith,  LVI.  air  an  dreim  ndrechghloin  nuadb,  II. 

14  noch  is  liomsa  is  lántrúagh,  LVI.  15  na  laoi  sin,  LVI. 

16  le,  LVI.  17  do  dhruidedh  go  maith,  acas  calmacht  7  cródh- 

acht  do  dhénam,  II.  1S  7  dochaoi  Leabharcham  frasa  dian[a]  dear 

et  ceiliabhris  dóibh  et  tainigh  (sic)  mar  araibh  Conchubhar,  LVI. 


138  Oided  mac  nUisnig. 

aduhairt  Lebaroham  aga  fregra:    "Atá1  árochsgéla  again  duit 

7  degscel." 

"Cred  iát  sin?"  ar  ri  U\ad. 
300  "Is  maitli  na  sgc/a,"  ar  Lebarcam:  "in  tnar  is  ferr  delh 

7    denani,   is  ferr   luth    7    lamach,  is    ferr  gnim   7   gaiscerf   7 

guáthirgal  axiErinn  7  anAlbain  7  isin  domtm  mór  uile  do  teeht 

cugutsix,2  7  bid  imáin  enlethe  iigut  festa  anagad  bf[er]  nErenn 

o   tait   maicc  Uiswi^   libh:    7    isé  sin  sge7  is  ferr  iigum  duit. 
395  Ocws  isé  sin  sgel  is  mesa  agwm,  in  ben  dob  ferr  delh  7  denani 

isin  domww  ic  imtecht  uainn  a  liEamam  nae/i  bfuil  a  deZb  fen 

na  denani  iuirrV 

O'tcwala  Conchobar  sin,  dochuaid  a  éd  7  a  aigidecM  arcul, 

7  doibset  dail  no  dó  auadiaig  sin.3    Ocus  doüaxf aig  Conchobar 
400  aris:4   "Cia  vstchad  dam  da  fios  an  mairenn  a  cruth  no  a  delh 

no  a  denani  fen  ar  Dardrinn?"    Ocws  dofiafraig  iothri  solf  air 

a  fregra. 

Is  annsin  aduba/Vt  Conchobar  re  Trén  Dron5  Poland:  "A 

Tre[nJ  Dniinn,"  ar  Conchobar.  "in  fedar  tii  cia  domarb  t'athíwV?"  * 

405  "Dofetar."  ar  sé,  "gurab  e  Náisi  mace  Uimig  domarb  é. 7 

"Maserf,"    [ar   Conchubhar8]    "eirsi    da  fios   an    mairen[n] 

[p.  8,  col.  1]  a  delb  no  a  denani  fein  ar  Derdnnn."9 

Ocws  doglúais  Tren  Dorn  roime,  7  tame  dochwm  na  bruidh- 

ne, 10    7    fúair    na    doirrsi   7    na   fuinneoga  arna  n-íadhadh, " 
410  7   doga[i]b  oman  7  imegla  é,  7  ise<£  aduba/rt:  "Ní  con&ir  £coir] 

make  Uism'c/  d'innsaigüV?, 12  [óir]  atá  ferg13  forra,"     Ocus  [cilia 

eis  sin14]  fuair  fuinneóg  gaw  dntd15  isin  bmidm,16  7  dogab  ag 


5  Atáid,  LVI.  2  cuguinn,  LVI.  :i  et  do  ghaibh  ag  caoi 

andiagk  sgéimhe  Dheírdre  gon  dubhairt  aris,  LVI.  *  Mar  do  chuala 

Conchubhar  sin,  do  chuaidh  mórán  dá  cud  air  ccúl,  acas  do  bhí  ag  ól  7 
ag  aibhnes  tréimsi  fhada,  no  gur  smuain  air  Dhéirdre  an  dara  fecht,  II. 
r'  Trendorrn,  LVI.    Tréndorn,  II.  6  LVI.  adds:   7  do  triar  dearbh- 

rathar.    II  adds:  acas  do  thriar  derbhráthar.  7  iad,  LVI  and  II. 

*  Sic  II.  9  II  adds:   óir  má  íhairionn,  ní  fíil  air  druim  domain,  ná 

air  tuin  taliiian  ben  as  áille  ná  í.  ,u  bruighne,  LIII.  1]  iarnan- 

dúuadh,  II.  ll  do  thaobhadh,  LVI.  ]3  LVI  inserts  go  mór. 

14  Sic  II.  lfi  fuinneóg  do  fágbhadh  osluicthe  andearmad,  II.  10  LVI 
inserts  gan  dúnadh. 


Oided  mac  nUisnig.  139 

feguin1  Naeisi  7  Berdrenn  tresan  fuinneóig.2  Dodech3  Derdriu 
fair,  oir  as  í  bá  cendluáithi  ami,  7  dobruidigh  Nam,'1  7  do- 
dech5 Naéisi  andiaidh  a  dechsuna  [7  do  ehon[n]airc  sail  an  415 
fir  sin6].  Ocus  as  airúaid  dobí  [fén7]  7  íer  gonta  d'feraib  na 
Hcble8  aige,9  7  tue  urear  ágmar  urmaisnec/i10  de  go  tarrla  a 
suil  an  oglaich,11  7  doronadb  imlaéid  áinignecb  etarra  andsin,12 
7  áovhúaid  a  tshuil  ara  gntaid  don  óglach,13  7  rainig  co  Con- 
chobar,  [agus  e  ar  leatbsuil14]  7  do  innis  sge7a  dó  ó  tbús  co  420 
deiredb,  7  hcd  adubairt:  "as  í  súd  ainbeu  as  ferr  delb  andsa 
Aomun,  7  ha  rí  an  äomuin    Naisi  da  legar  dó  í." 15 

IS  and   sin   doeirigh   Conchobar  7    Ullaid,16    7   tangadar 
timcell    na   bruighne,    7    do  leigedar  ilgairtbe  mora  andsin,17 
7  docbuirsiut  teinnti  7  tennala  isin  mhruidin.    D'adclos  sin  do  425 
Deirdrinn  7  do  dainn  Yergusa,   7    dofiafra/^edar  "cia  ata  fan 
Craob  Rúaid." 

"Concubar  ocus  Ulaid,"  ar  siatt. 

"Ocus  comairci  Fer^usa  friú,"  ar  Illaww  Find. 

"Mo  cubais,"  ar  Conchobar,  "ha  méla  duibsi  7  do  maceaib  430 
Uisiw^r  mo  bewsa  agaib." 

"As   fir   sin,"   ar  Derdriu,   "ocus   clofeU  Fergus   oraib,   a 
Naeisi." 

"Mo  cubais,"  ar  Buinne  Borb,  "ni  derna  7  ni  dingnimne.'' 

IS    andsin   tánic  Buinne  Borb   amach,    7    domarb    tri  .1.435 


I  feuchaint  ar,  LVI.  a  dobhí  ag  á  n-amarc  astech,  11. 
3  domothaig,  LVI.            4  dochuir  acceill  do  Naoise  é,  LVI. 

5  dfeuch,  LVI.  tí  Sic  LVI.  7  Sic  LVI.  s  taiplise,  LVI. 

a  ionna  láimh,  LVI.  10  gan  chaime,  gan  claeine,  II. 

II  oglaoig  e,  LVI.  lä  LVI  omits.  13  gur  chuir  an  tsúil 
tara  chloigenn  amach  II.  14  Sic  LVI.  15  as  briathar  damsa, 
ar  se,  a  Chonchobair,  gurab  adhbbar  Righ  Eirionn  Naoise  mac  Uisneach 
et  gurab  í  Déirdre  bean  as  f'earr  dealbh  et  deanamh  do  mhnaib  na 
cruirme,  LVI.  As  fir  sin,  ar  Conchubhar,  ba  righ  air  an  doman  fer  an 
urchair  sin,  muna  ffil  saeghal  gairid  aigi,  II. 

16  Mar  do  chuala  Conchubhar  sin,  ro  lion  d'éd  acas  d'fhormod. 
acas  d'fhógair  do  na  slógaibh  dol  d'innsaidh  na  bruighne  ann  a  raib 
clann  Uisnigh,  II. 

17  tri  gártha  móraidhbhle  asta  'na  timchill,  II. 


140  Oided  mac  nUisnig. 

amuigh  [don  ruathar  sin],  7  dobáitli  11a  teinnti  7  11a  t^nnala, 
7  domcsg  11a  slófju  don  breisim  bratlia  sin.  Atbert  Conchobar: 
"cia  doni  an  mesgarZ  sa  arna  sluaga*6?" 

"Meisi,  Buinni  Borb  mace  Fergusa,"  ar  sc. 

410  "Comadha1  uainisi  duit,"  ar  Conchobar  ["ocus  treig  clann 

Uisneach  2J. 

"Carsat  comadha  sin?"  ar  Buinne. 

"Tricha3  cét  [dfcarann4],"  ar  Conchobar,  "ocus  mo  chogur 
7  mo  chomairlc  fein  duit." 

445  "Gébhatt,"5  ar  Buinne,  7   dogab  Buinne  na  comhadha  sin, 

7  dorinded  [tre  miorbhuillsse  De  eJ  sliab  an  oidci  sin  don  trich- 
ait  cét,  undo  Sliab  Dal  mBuinde. 7  Ocus  decimal«  Deirdrki  an 
comrad  sin. 

"Mo  chubais,"  ar  Deirdriu,  "dothréico  Buinne  sib,  a  nicicea 

450  Xlimig,  7  as  aithrema^  an  mace  ad." 

"Dar  mo  breithir  fein,"  [p.  8,  col.  2]  ar  IWann  Find, 
"nocha  treigebh  fen  iat  in  con  mairess  an  calarfcolg !)  [so]  am 
láim."  Ocus  thnic  IWann  amach  iarsin  7  tue  tri  kea£7tchuarta 
a  timcell  na  bruidni,  7  domarb  tri  cét  [d'Oltachaibh 10]  amuigb, 

455  7  tám'c  astech  co  hairm  am-bái11  Nóisi  7  sé  ag  imirt  íichle12 
ocus13  Ainnl  cGarbh.  Ocus  tue  IWann  cuairt  impa,  7  adib  dhigh, 
7  tue  lochrann  ar  l&sadh  leis  amach  aran  bfaithchi,  7  do  gab 
ag  slaide  na  shiag,  7  nir  lamsat  techt  timchell1*  na  hruidne. 
Doha  maith  an  mace  dobi  annsin  .  i .  IWann  Finn  mace  Fer- 

4^0  gusa.  Ni  rer15  nech  riam  im  séd  na  im  ilmáine,  7  ni  t&v&ad 
tuarasda/  0  rígh16  dó,  7  nírgab  séd  ríam  &cht  ó  Fergus 
namá. 17 


1  Cumhtha,  LVI.     Cúma,  II.  a  Sic  LVI.         3  tri  triucba,  LVI. 

4  Sic  LVI.  and  II.  8  glacad  sin,  LVI.  6  Sic  LVI. 

7  Dál-Bhuinne,  II.  8  mairfios,  LVI.  9  an  cloidhem  cael 

direch,  II.  10  Sic  LVI.  1J  tánic  tarnais  mar  araibh,  LVI. 

12  na  fithchille,  II.  ,3  le,  LVI.  14  an  goire,  LVI. 

15  ní  rér,  II.  16  ms.  repeats  righ.  ,7  óir  níor  ghaibh 

seoide  na  maoine  0  aoinech  riamh  acht  0  Feargus  et  nior  dhiultaig  aoi- 
neach  riamh  fa  Aeoidibh  ná  fá  mhaoinibb.  LVI. 


Oided  mac  nUisnig.  141 

IS  annsin  adub«?Vt  Conchobar:  "Cait  a  b(f)uil  Fiacha  ma 
inacc  fén?"  ar  Conchobar. 

"Sonna,"  ar  Fiac[h]a.  4G5 

"Da[r  mo]  chubhws,  is  an  aon  oidchi  rugad  tusa  7  IWann 
Find,  7  airm  a  athar  ata  oige-siwm,  7  beirsi  m'airmsi  let  (.i.) 
an  Órchain1  7  an  Cosgvach  7  a[n]  Foga  [Bernach2],  7  mo 
co(lg),3  7  dena  calmajcht]  leó." 

IS  annsin  do   inns«?'//  each  achéile  dib,   7  tunic  Fiacha  a  470 
cert-coinlamn  co  hlllawn;4  7  dofiafraig  IWann  d'Fiacha:   "Cid 
sin,  a  Fiacha?"  ar  sé. 

"Comrac  7  coviWann  dob  ail  lern  ritsa,"  ar  Fiacha. 

"Olc  dorinnis,"  ar  IWann,  "ocus  maicc  Uisw'a  ar  mo  com- 
a?Vce."  475 

Do  innsaigetar  achéo'e,  7  doronsat  comlamw  ficda  for- 
niata  dána  dedla  degtaprw't?,  7  doiortamlaig  IWann  ar  Fiacha, 
co  tue  air  luidhe  for  sgat[h]  a  sgeith,5  7  dogeis  an  sgiath,  [re 
meid  an  éigin  inna  raibh, 6]  7  dogeisetar  tri  pnmtonna  Erenn 
annsin  .  i .  tonn  Clidna  7  ton  Thuaidi  7  tonn  Rugráide  [ag  480 
fregradh  dhi7].  Dobi  Conall  Cernach  [mac  Aimirgin8]  an  Dun 
Sobairci  aninbaidsin,  7  docuala  torann  tuinne  Rugraide.9  "Is 
fir  sin,"  ar  Conall,  "ata  Conchobar  an  eiglmw,10  7  ni  cóir  gan 
a  innsa^e."  Ocus  gabais  a  airm  7  tame  roime  go  hEamain,  7 
fuair  an  comrac  arna  sraimud  ar  Fiacha  mace  Conchobair,  7  485 
in  Orchain  ac  huiviucl  7  ac  beic  foraig  a  cáiil  atingna,  7  nir 
lamsat  JJlaid  a  tesargam.  Ocus  tank  Cowall  do  le[i]th  a  chuil 
co  Illa?w,  7  saitis  a  sleig  tritu  .i.  an  Culghlas  Gonaitt. 

"Cia  dogon  me?"12  ar  Illawn. 


I  Acéin,  II.  2  an  bogha  bearrnach,  LVI.  3  an  colg  glas 
.  i .  mo  sgiath  7  mo  clhá  sleigh,  7  mo  chloidhem  mór,  II. 

4  Do  chóiridh  Fiachra  a  chorp  isna  harmaibh  séunta  somaisecha 
Conchubhair,  7  do  innsaigh  Iollan  Finn,  II. 

5  ar  lúighe  ar  sgáith  a  sgéithe,  LVI.  G  Sic  II.  7  Sic  II. 
8  Sic  LVI.            9  do  chuala  Tonn  Tuaithe,  II.            10  éigin,  II. 

II  sáithes  an  colg  glas  tréna  chroidhe,  II.  12  Cia  doghuin  me 
do  leith  mo  chuil?  ar  Iollann  Finn,  7  geb  é  dorinne  dar  mo  láim  ghoile, 
do  gbebhadh  só  cómrac  do  leith  m'aighthe  naimse,  II. 


142  Oided  mar  íiTJisnig. 

490  "Mise  Conall"  ar  sé,  "ocus  cia  tusa?" 

"Mise  IWann  Find  mace  Fergwsa,"  ar  sé,  "ocus  is  ole  an 
gnim  rloronais  7  maicc  Uisnig  ar  mo  comairce" 
"In  fir  sin?"  ar  Cnnall. 
"Is  fir  011." 
49;")  [Here  the  Glenn  Masáin  ms.  breaks  off.    But  LVI  proceeds 

thus,  after  comairce,  supra  line  3:  [p.  450]  "Uch  mo  thruadh!" 
ar  Conall,  "dar  mo  breithir,  ni  bhéaraidh  Conchubar  a  mhac 
fein  uaim  gan  marblia  an  diogbail  an  gniomha  sin." 

Agus    iarsin   tug  Conall    beim    cliodheimh    (sic)  d'Fiacha 

500  Fionn,  gur  theasg  a  cheann  dá  choluinn.  Et  fagbhms  Conall  iad.1 

Iarsan   tangadar  airgeana  báis  d'lollaww1    mac  Fe&rgusa, 

agus  dochuir  a  arm  aisteach  don  bhruighin,  agus  adubairt  \e 

Naoise   c&lmncht  do  dheanamh,    agus  gur  m&rhadh  e  fein  an 

airahriocM  le  Conall  Cearnach. 

505  As  annsin  tangadar  Olltaig  timpchioll  11a  brúighne,  7  do- 

chuiretar  tinnte  [7   tenndála2]  innte,    et  táinig  Ardán  amach 

et  dobháthaidh y  na  teinnte,  et  domarbh  tri  chéad  dona  shiagh- 

aibh,  et  iar  mbeith  atha  fada  amuith  tainigb  áisteach.  Agus  do- 

chuaid  Ainnle  amach  an  trian  eile  don  oidhche  ag  coimét  na 

510  brúigline,  agus  do  mharbh  niumhar  do-áirmhighthe  d'Olltach- 

aib4  go  ndeachadar  go  heasbaghthach  ón  mbrúighin. 

As  ami  sin  do  gabh  GoncJiohar  ag  gréasac/ií  na  úuagh. 
Et  taiuigh  Naoise  amach  fa  dheoigh.  Et  ni  feidir  airiomh  ar 
thuit  leis. 5  Tugadar  Olltaig  cath  na  mainne  do  Naoise.  Et 
515  dochuir  Naoise  an  ruaig  tri  huaire  an  aonar  orrtha.  Asa  haithle 
sin  d'eirigh  Deirdre  ion  na  choinne  agus  adubhrwrt  ris:  "As  bua- 
dhach  [p.  451]  an  comrac  dorinis  fem  7  do  dhias  dearbhrathar. 
Agus  deanaidh   csdmsicM  feasta.     Agus  dob  ole  an  chomhairle 


1  Tilnic  taimnéla  báis  ar  lollann  Fionn  annsin,  IL 

2  Sic  II.  3  romiich,  IT.  4  do  liiarbh  sé  chéd  arauich,  II. 
5  acas  inj  go  n-airíihthar  gainirä  mara,   no  duille  fedha  no  drucht 

for  fhór,  no  réulta  nime,  ní  héidir  rim  no  áirerii  a  raibb  do  chennaibb 
curad  acas  mílidh  acas  do  meighibb  maelderga  ó  lániaibb  Naeise  air  an 
latbair  sin,  II. 


Oided  mar,  nüisnig.  143 

dhibh  taobh  do  thdhkairt  re  Conchobar  agus  re  hOlltachaibh. ] 
Agus  is  truagb  nach  dearnamhar2  no  cbomhairlesi."  520 

As  annsin  dorin[n]etZar  clan«  Uisneacb  daingion  do  chor[r]- 
aibb  a  sgiath  ionna  cbéile,  agus  dochuiretar  Deirdre  eadtorrtba. 
Agus  tugadar  an  aighthe  an  einfeac7?t  ar  na  sluaghsxibh.  Agus 
do  mharbh  siad  tri  chéad  dona  slwaflhaibh  don  ruathar  sin. 

As   annsin  tainigb  Conchobar  mar  araibb  Catbfaidh  draoi,  525 
agus  adubba/rt:    "A  Cbathfaidh!"  ar  se,   "fost  clanw  Uisneach, 
agus  imir  droigheac7^  orrtba,  oir  millfei  an  cóige  so  gobratb 
dá  n-imtbigid  dá  n-aimhdheoin  uatha  don  dulso.   Agus  dobbeir- 
imse  mo  briatbar  duitsc  nach  eagal  dóibb  mé  féin."3 

Creidios  Catbfacb  na  eombraidbti  sin  Cnonchobair,  agus  530 
dochuaidh  (Vionchosc  chloinne  hUisneach,  agus  dorin  droigb- 
e&cht  orrtba,  óir  docbuir  se  muir  mórtbonnacb4  ar  ieth  an 
mbacbaire  roimb  cloinn  Uisneach.  Agus  fir  Vladh  ar  talamh 
tirim  da  ccois  ionna  ndiaigh,  agus  roba  truagh  mar  dobhadar 
claim  Uisneach  da  ttraocha  san  mormnir.  Agus  Naoise  ag  535 
congmbail  Dbeirdre  for  a  ghualainn  da  banacbal  [p.  452]  ar 
a  báthadh.5 

As  annsin  d'fógair  Conchobar  clann  Uisnecb  do  m&rbhadh, 
agus  do  diultadar  fir  XJladh  uile  sin  do  dbeanamh,  oir  ni  raibh 
aonduine  an  Olltaibb  na  raibb  tuarasdal  a  Naoise  dhó.  Dobbi  540 
oglach  ag  Conchobar  dar  bh-ainim  Maine  Laimhdhearg G  mac 
Rigb  Locblann,7  agus  ase  Naoise  do  mbarb  a  athair  agus  a 
dhias  dearbbráthar. 8  Agus  adubbairt  go  ndiongnadh  fem  an 
ditbcheannadb  an  dioghail  an  ghniomba  sin. 


1  taebhadh  le  Conchubhar  go  brath,  II. 
a  nácbar  ghabhabhair,  II. 

:i  do  bheirimse  mo  bhriathar  fíorlaeich  nacb  egail  dáibh  mise,  acht 
go  rabhaid  dorn  réir,  II. 

4  muir  théchtaighthe  do  cbur  'na  ttimchell  maille  re  tonnaibh  du- 
airasecha.  II. 

5  II  inserts:  gidhedh  nír  lámsat  Ulaidh  iad  do  innsaidh  no  gur 
thuitsat  a  nairm  asa  lámaibh.  7  iar  ttuitim  na  narm  uatha,  do  gabhadli 
mic  Uisnigh.  6  Lámgharbh,  II.  7  Fionn-Lochlann,  II. 

8  Athach  7  Triatha  an-a»manna.  J  I. 


144  Oided  mac  nUisnig. 

545  "MaiseeZ/*,"  ar  Ardán,  "marbli  me  fein  ar  ttóis,  óir  is  mé 

is  óige  dorn  braithribh." 

"Ni  be  sin  a  deantar,"  ar  Ainnle,  "acbt  marbtbar  mé  fern 
ar  ttóis." 

"Ni  hamblaidh  is  cóir,"  ar  Naoise,  "acht  ata  claidhemk 

550  agamsa  tug  Mananán  mac  Lir  dhamh,  nach  fagbbann  fuigbioll 

buille  ná  béime.     Agus  buailtior  oruinn  attriur  anéinfeacM  é, 

go  nach  faicferZ^  aoineach  aguinn  a  dhearbhrathair  aga  dith- 

cheannadh." 1  • 

As   ami    sin    do    sinedar   na   huaisle  sin  a  mbraigbde  ar 

555  aoincheap,  agus  tug  Maine  coilgbhéim  claií?h*mh  dboibb,  gur 

theasg  na  tri  cinn  a  n-einfeac/ii  diobb  ar  an  lathair  sin.    Agus 

gach  neach  d'Olltachaibh  ar  an  gboill  sin  do  léigcdar  tri  trom- 

gharrtba  cumba  umpa. 2 

Dala3  Deirdre,  antaw  dobhi4  aire  chácb  aracbeile  dhiobh, 
560  tainigb  roimpe  ar  faith  che  na  hEamhna,  agus  í  ar  foluamhain 
soir  agus  siar  on  nduine  go  chéile,  go  ttarl«  Cuchuloinn  ionna 
ceartagh«i?A.  Agus  dochuaidh  ar  a  choimeirce,5  agus  d'inis 
sgeula  chloinne  hUisneach  dhó,  o  thuis  go  deire[adh],  amhuil 
fealladh  orrtha. 
565  "As  truagh  liomsa  sin,"  ar  Cuchuloinn,  "agus  an  bfuil  a 

fios  agad  cia  do  mharbh  iad?" 

"Maine  Laimhdbearg  mac  Righ  Lochlann,"  ar  si. 
Tainigh  Cuchuloinn    agus  Deirdre  mar  araibh  claim  Uis- 
neacb,  agus  do  sgaoil  Deirdre  a  fuilt  agus  [p.  453]  do  gbaibh 
570  ag  ól  fola  Naoise,  agus  tainigh  dath  na  gnosuidhe  da  gruadhaib. 
Agus  adubhairt  an  laoi: 

Mor  na  hesichta,  so  an  Eamuin 
mar  an  dearnadh  an  meabhall, 
oidhedh6  cloin[n]e  hUisneach  gaw  feall 
575  gobhlach  oinig  na  hEirionn. 

1  "As  fir  sin,"  ar  each,  "acas  síntar  libh  bhúr  ccinn  7  bhúr 
mbráighde,"  ar  siad,  II.  -  Here  II  inserts  Deirdrc's  song  Sóraidh  soir 
go  hAlbain  uaim.        s  Imtbusa,  IL        4  mur  fuair. 

5  rónaisc  a  cumairce  fair,  II.        ü  ms.  oigbet77i-. 


Oided  mac  nUianig.  145 

Adhbhar  Rigb  Eirionn  uile 
Ardán  feata  foltbhuidhe: 
Eire  agus  Alba  gan  oil 
ag  Ainnle  ionna  urchombair. 

An  domban  tsiar  agus  tsoir,  580 

agad,  a  Naoise  neartmhuir! 

do  bbiarlh  uile,  is  ni  breag 

muna  ndiongantaoi[s]  an  móireacht. 

Adblaictbear  mise  san  bfeart 

agus  clocbtar  aim  mo  le&cht,  585 

da  bfeitbiomb  is  de  tbig  m'éug 

o  dorine^h  an  móireac&í.1 

A  baitble  na  laoisin  adubbairt  Deirdre:    "Leigidh  damhsa 

chéile  do  phogadh."    Agus  dogbaibh  ag  \wgadh  Naoise  agus 

ag  ol  a  fol«,  go  ndubhairt  an  laoi  ami:2  590 

Fado  [an2]  la  gan  clann3  Uisneacb 
nior  tuirseacb  bbeitb  ionna  ccuallacM 
mic  Rigb  lea  ndioltuigbe  deoraig,4 
tri  leombain  o  Chnoc5  na  bUamha. 

Tri  dreaguin  Dúna  Monaidb,  595 

na  tri  curaidh  on  Ccraoibh  Rua[i]db: 

dá  ndéis  ni  ha  beo  mise: 

triur  do  bbrisedb  gacb  aonruaig. 6 

Tri  lea[n]nán  [nam]ban 7  Breatan, 

tri  seabbaic  sleibbe  Cuilinn,  UOO 

mic  Rigb  dár  gbeill  an  ghaisge 

dá  ttugaidis  ambuis  uraim. 8 


mo 


1  II  omits  this  lament.  -  II  then  prefixes  the  heading:  Nuail- 

dhuhhadh  Dhéirdre  an  diagh  chlainne  Uisnigh.  3  Sic  II. 

4  re  udiltaigh  deóraidh,  II. 

5  tri  leómuin  chnuic,  II. 

6  triur  bhriste  na  ccath  ccruaidhe,  II. 

1  Tri  lennáin  do  mnáibh  Bretan,  II.  8  uirrim,  II. 

10 


146  Oided  mac  nUisnig. 

Tríar  laoch  nár  mhaith  fá  urraim: 
a  ttuitim  is  cúis  truaighe: 
605  tri  uric  inghine  Cathfaidh, 

tri  gabhl«  chatha  Chuailgne. 

Tri  beithreaca1  beodha, 
tri  leomhuin  a  Lios  Una,2 
triar  laoch  lear  mhiann 3  a  molnäh, 
610  tri  mic  uchta  na  nOlltach. 

Triur  do  hoiledh  ag  Aoife, 
agá  mbiodh  crioch  fá  cbána,4 
tri  huaithiwZ/í  briste  catha, 
triar  daltadha5  dobhi  ag  Sgathaig. 

615  [p.  454]   Triur  do  hoiledh  ag  Boghmhain, 

le  foghluim  gacha  cleasa, 6 
tri  mic  oirdhearca  Uisneach, 
is  tuirseach  bheith  'na  n-eashaidh. 

Go  mairfinn  an  deoig  Naoise 
620  ná  sáileth7  neach  na  bheatha8 

an  deoid9  Ardáin  is  Ainnle 
ni  bhiadh  m'aimsir  go  fada. 10 

Airdrigh  \J\adh  mo  cheidfear, 
do  threigios  do  ghradh11  Naoise, 
625  gearr  mo  saoghal  ionna  dhiadh, '  2 

fearfad  a  chluiche13  caointe. 


1  Na  tri  beithreacha,  II.  2  leasa  Connrach,  II. 

3  rer  maith,  II.  *  dá  mbiodh  chrícha  fo  chánaigh,  II. 

6  tri  daltáin,  II.  6  Tri  daltáin  do  bhi  ag  Uathaidh  |  tri  laeich 

>uaine  i  ttreise,  II.  7  ms.  sil'ac. 

H  air  talmain,  II.  9  ms.  deoig:  diaigh,  II. 

10  ionnamsa  ni  bbiaidh  anmain,  II. 

11  air  ghrádh,  II. 
14  ms.  dhiagh. 

13  ms.  chluithe:  cluithche,  II. 


Oided  mac  nUisnig.  147 

Ionna  ndiadh *  ni  ha  beo  mise, 

triar  do  chin[g]ec?A  ar  gach  deabhaidh, 2 

tr[i]úr  'gar  inhaith  fulang  dochar, 

triar  laoch  gaw  ohadh  gleacadh."'  630 

MallacAí  ort,  a  Chatbfaidh  draoi, 
do  inharbh  Naoise  tre  mhnaoi! 
truagh  nach  dá  chabhair  do  bhi 
sath  an  domhain  é  d'aoinrigh.4 

A  fir  thochbas  an  feartán  635 

is  chuirios  mo  leanan  uaimse, 
na  dein  an  uaig  go  dochrach: 
biadsa  a  bfochar  na  n-uasal.5 

[II  here  inserts  the  following  four  stanzas:] 

Mór  do  gheibhinn  do  dochar 

a  ffochair  na  ttri  ccuradh:  640 

d'fhuilginn  gan  tech,  gan  teine, 

ni  mise  nach  biaidh  go  dubhach. 

A  ttri  sciatha  's  a  slegha 

fa  leba  dhaiii  go  minic; 

cuir  a  ttri  ccloidhme  cruaidhe  645 

os  chinw  na  buaighe,  a  ghillich! 

A  ttri  coin  's  a  ttri  sebhaic 
biaid  festa  gan  lucht  selga, 
triúr  congbhála  gach  catha, 
triúr  daltáin  Chonaill  Chernaigh.  650 


1  ins.  ndiagh:  ndiaigh,  II. 

8  triar  lingeadh  tré  lár  debhtha,  II. 

3  0  chuaidh  mo  lennan  uaimse  dénfad  air  a  uaigh  cetha,  II. 

4  II  omits  this  stanza. 

5  In  II  this  quatrain  runs  thus:  A  fhir  thochlas  an  nuadhfhert,  |  ná 
dén  an  uaigh  go  dochrach,  |  biadsa  i  ffochair  na  huaighe  |  ag  denarii 
truaighe  is  ochan. 

10* 


148  Oided  mac  nUisnig. 

Tri  hialla  na  ttri  ccon  sin 
do  bhain  osna  as  mo  chroidhe: 
as  agam  dobhi  a  ttaisgidb, 
a  ffaicsin  is  fáth  caeidhe.] 

655  Ni  rabhus  riamh  am  aonar 

acht  lá  dhéanta  bbur  n-uaighe, 1 
ge  minic  do  bhi  mise, 
agifs  sibhse  go  huagnech. 

Do  chuaidh  mo  radbarc  uaimse 
6G0  ar  bfaicsint2  uaigbe  Naoise: 

gearr  go  bfaicfe  me  m'anam 
is  na  mairionn  hicht  mo  chaointe. 3 

Triomsa  dofeallad  orrtha, 
tri  tonna  tréana  tuile:4 
665  truagh  ná  rabhws  a  ttalamh 

sul  do  m&rhhadh  claim  Uisneach. 

Truagh  mo  thuras  le  Fergus 
dorn  chezdgadh  don  Chraoibh  Ruadh: 
lena  bhriathraibh 5  blaithe  binne 
670  do  mbill-se  mise  am  aonar.6 

Do  seachnws7  aoibbneas  Uladh 
moran  mxadh  agus  carad:8 
ar  mbeith  ionna  ndiagb  am  aonar 
ma  saogal  ni  ba  fada. 9 


1  LIII  repeats  acht.  -  ag  faicsin,  II. 

3  ni  liiairann  mo  lucht  caeinte,  II. 

4  biád  fa  dhadhruing  go  tuirseach,  II. 

6  re  briathra,  II.  ü  do  melladh  sinne  an  aenuair,  II. 

7  Do  thréigios,  II. 

8  air  thriar  curadh  bo  treise  II. 

9  mo  saegal  ni  ba  fada  |  'nandiaigh  is  aenar  meise,  II.  Then  II 
adds:  As  mé  Deirdre  gan  aeibhnes  |  is  mé  a  ndeireadh  mo  bhetha  |  a 
bheith  'na  ndiaigh  08  miste  |  ni  bhiadh  mise  go  fada. 


Oided  mac  nUisnig.  149 

[p.  455]  Iarsan,  tráth,  do  suig  Deirdre  'san  bfeart  agus  675 
do  thug  teora  póg  do  Naoise  ria  ndul  san  uaig,  agus  d'iruthig 
Cuchuloinn  roimhe  go  Dún  Dealgán  go  cumhacli  dobronach, 
agus  ro  mhalluig  Cathfach  draoi  Eamliuin  Macha  an  dioghail 
an  mhoruilc  sin.  Agus  adubhairt  nach  geabhadh  Conchubar 
na  neach  eile  dha  shocht  an  baile  sin  go  brath  an  deoigh  an  680 
feill  sin. 

Dala  Feargitsa  mic  Rosa  Ruadh,  tainigh  arnamaireach 
d'éis  marbhtha  chloinne  hUisneach  go  hEamhuin  Macha,  agus 
mar  fuair  gur  marhhadh  iad  tar  a  slána  féin,  tug  féin  agus 
Cormac  Conloingios  mac  Conchobhair  agus  Dubthach  Daolulach  685 
gona  m-buidhin  coimheasgur  do  mhuintir  Chonchubhair,  gur 
thuit  Maine  mac  Conchubhair  leo  agus  tri  chéad  dá  múintir 
maraon  leis.  Loisgthear  agus  airgthear  Eamhuin  Macha,  agus 
marbhthar  banntracht  Chonchubhair  leo,  agus  cruinnighid  ar- 
eannta  do  gach  leath.  Agus  fá  he  b'on  a  shíaigh,  tri  nihile  690 
laoch.  Agus  triallaid  as  sin  go  Connac/ráaibh  go  hOiliol  Mór 
fa  Righ  ConnacM  an  trath  sin,  agus  go  Meadhbh  Chruachna, 
mar  a  bfuaradar  fáilte  agus  fostadh. 

Dala  Feargusa  agus  Chormowc  Chonloingios  gona  laoch- 
xaidh,  iar  rochtuin  a  cConnacMaibh  doibh,  ní  bhidis  aonoidh-  695 
che  gan  lucht  fogla  uatha  ag  arguin  agus  ag  losga^  \J\adh, 
mar  sin  dhoibh  gur  traochadh  crioch  Chuailgne  leo,  gniomh 
asa  ttáinigh  iomad  dochar  agus  dibfeirge  idir  an  dá  choige,  7 
dochaithedar  seacht  mbliadhna,  no  do  réir  [p.  456]  droinge 
eile  deich  mbliadhna,  ar  an  ordugha^Ä  sin,  gan  osadh  aonuaire  700 
eadtorrtha.  As  leith  aistig  don  aimsir  sin  do  choimisg  Fear- 
gus  le  Meadhbh  gur  toirchedh  leis  i,  go  rug  triúr  mac  dó 
d'aontoirbhirt,  mar  ata  Ciar,  Core  agus  Conmhac,  amhuil  adeir 
an  file  'san  rann  so: 

Torrach  Meadhbh  a  cCruachain1  chaoin,  705 

o  Feargus  nár  thuill  tathaoir. 

go  rug  triar  gan  locht  nár  lag, 

Ciar,  Core  agus  Conmhac. 


ms.  cCruachán.  710 


150  Oided  mac  nUisnig. 

As  on  cCiar  so  raidhtear  Ciárruidhe  a  Munihain,  agus  is 
ar  a  siiocht  atá  0  Conchubair  Ciarúidhe.  0  Chore  ata  0  Con- 
chubha[i]r  Chorcamruadh.  Agus  o  Chonmhac  atá  gach  Con- 
mhaicne  da  bfuil  a  cConnac/itaibh,  agus  gib  é  leígíios  an  duain 
dárab  tosach  "Clann  Feargusa,  clann  ós  cácb,"  do  gheabhaidh 
go  follus,  gur  niór  an  t-arrdhac/itus  do  ghabhadar  an  triur  mac 

715  sin    Meidhbhe    a  cConnachtaibh    agus    san   Mumhain,    biodh    a 

fiadhnuise  sin  arna  tíribh  ata  ainimnighthi  uatha  san  da  chóige  sin. 

Dobhi  Feargws  agus  an  Dubhloingios,  .i.  sluagh  deoruigh- 

eacMa  dochuaidh   leis  a  cConnachtaibh ,   ag  sior-dheanamh  luit 

Signs  uile  ar  Olltachaibh  tré  bhás  chloinne  hUisneach.     OUtaig 

720  mar  an  cceadna  ag  deanamh  dibhfeirge  orrtha  sin  agus  ar 
fearaibh  CovmocM  treas  an  ttáin  bho  tug  Feargus  uatha  agus 
treas  gach  dochar  eile  dhiobh,  ionnws  go  rabhadar  na  diotha 
agus  na  dochair  dorinedar  leath  ar  leath  dá  chéile  comhmór 
sin  go  bfuilid  leabhair  sgriobhtha  orrtha  bha  liosta  [p.  457] 

725  re  a  leaghadh  annso. 

Do  bhás  Dheirdre  ann  so. 

Dala  Dhéirdre,  dá  ttainigh  na  gniomha  sin,  do  bhi  si  a 
bfochair  Chonchubhair  san  teaghlach  ar  íedh  bliadhna  d'éis 
mharbhtha  chloinne  hUisneach.    Agus  ge  madh  beag  tógbhail  a 

730  cinn  no  gaire  do  dheanamh  tar  a  beal,  ni  dhearna  risan  rse 
sin.    Mar  do  chonairc  Conchubhar  nár  ghaibh  cluithe  na  caoi- 
neas  greidhm  de,  agus  nach  tug  abhac^i  na  ardughwoTi.  aoibh- 
neas  misneach  ionna  haigue,  do  chuir  fios  ar  Eogan  mac  Dur-    , 
thíicht  flaith  Fearnmhúidhe;  agus  adeirid  cuid  dona  seanchai'd/i- 

735  ibh  gwrab  e  an  t-Eogaw  so  domharbh  Naoise  mac  Uisneach 
an  Eamhuin  Macha.  Agus  iar  tteacht  d'Eogaw  do  lathair 
Chonchubhair,  adubhairt  le  Déirdre  o  nách  fuair  féin  uaithe  a 
haigne  do  claochlódh  ona  cumha  go  ccaithfeö7&  dul  seal  eile 
le  hEog^aw  agus  leis  sin  curthar  ar  chula?'&ft  Eoghain  ionna 

740  charbad  i,  agus  téid  Conchubhar  da  ttiodhlacadh.  Agus  ar 
mbeith  ag  triall  dhoibh  do  bheiredh  si  suil  ar  Eogan  roimpe 
go    fiochda    agus    stiil    ar    Chunchubhar   ionna   diagh,    oir   ni 


Oided  mac  nUisnig.  151 

raibh  dis  ar  clomhan  is  mó  clha  ttug  fuath  [p.  458]  ná 
iad  araon.  Mar  do  mhothaig  umorro  Conchubh«r,  is  e  ag 
sille  fa  seach  ar  íéin  agus  ar  Eoghan,  adubhairt  ré  tre  ahhacht:  745 
"A  Deirdre,"  ar  se,  "is  súil  caorach  idir  dha  reithe  an  tsúil 
sin  do  bheire  ormsa  agus  ar  Eoghan."  Arna  chlos  sin  do 
Dheirdre,  do  ghaib  bioga  leis  an  mbréithir  sin  i,  go  ttug  baoith- 
beim  as  an  ccarbad  amach,  gur  bhuail  a  ceann  ar  cbarrtha 
cloiche  dobhi  roinipe,  go  ndearnaidh  mire  mionbbruighte  dá  750 
ceann,  gur  ling  a  hincinn  go  hobann  aiste,  gona  sxmhlaidh  sin 
tainigh  bás  Dhéirdre. 


Craobhsgaoiledh  agus  coimhneas  ar  chuid  do  churadhaibh 
na  Craoibhe  Ruadh  annso,  sul  laibbeoram  ar  tbuille  do  ghniomh- 
arthaibh  Chuculoinn:  755 

Cathfach  mac  Maolchró  na  ccatb, 
ceidrigh  agá  raibh  Maghach, 
dias  eile,  fá  bhúan  a  bfearg, 
Rosa  Ruadh,  Cairbre  Ceinndearg. 

Triúr  da1  rug  Maghach  clann  ghlan  760 

Rosa  Rúadh,  Carbre  is  Cathfach, 
áoba  triar  rathmhar  ré  roinn 
dobi  ag  Mághach  málachdhoinn. 

[p.  459]    Tri  mic  le  Rosa  Ruadh  dhi, 

is  cheithre  mic  le  Cairbre,  765 

slata  finngeala  gan  ail,2 

tri  hinghiona  le  Cathbaidh.3 

Rug  Maghach  do  Chathfach  draoi 

tri  hinghiona  fo  gheal  gnaoi, 

dochinn  a  ccruith  tar  gach  aon  770 

Deithchim,  Ailbhe  is  Fionnchaomh. 


ms.  do.  a  ms.  ail.  8  ms.  Cathfach. 


152  Oided  mac  nUisnig. 

Fionnchaomh  inghion  Chathfach  draoi, 
deaghmhatkair  Chonuill  Chéarnaigh, 
tri  mic  Ailbhe  ná  rob  ágh, 
775  Naoise,  Ainnle  is  Ardán. 

Mac  Deithchinie  na  ngruadh  nglan 
Cucholoinn  Dúna  Dealgan, 
claun  ná  r[o]ghaib  grain  le  goin 
ag  tri  hingionaibh.  Catkfaidh.1 


780  Clanua  hUisneach  sgiath  na  bfear 

a  ttuitim  go  neart  [na]úúagh, 
maith  a  ccaidriorah,  geal  a  ccneas: 
ag  sin  aguibh  an  treas  Truagh. 

Finis 
785  Pro  scrip  tore2  lector  oret! 

1  O'Flanagau    prints  a  copy    of   this    poem  in  pp.  25,  26  of   the 
Transactions  of  the  Gaelic  Society.    Dublin,  1808. 

2  ms.  lectore. 


Translation. 

The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

1.  An  exceeding  beautiful  and  mighty  feast  was  prepared 
by  Conchobar,  son  of  Fachtna  Fathach,  and  by  the  worthies 
of  Ulster  besides,  in  smooth- delightful  Emain  Macha.  And 
the  worthies  of  the  province  came  .  .  .  unto  that  feast;  and 
(wine)  was  dealt  out  (to  them)  until  they  all  were  glad, 
cheerful  and  merry.  And  the  men  of  music  and  playing  and 
knowledge  rose  up  to  recite  before  them  their  lays  and  their 
songs  and  chants,  their  genealogies  and  their  branches  of  re- 
lationship. 

8.  These  are  the  names  of  the  poets  who  were  present  at 
that  feast,  namly,  Cathbad,  son  of  Congal  the  Flat -nailed,  son 
of  Rugraide,  and  Genan  Bright-cheek,  son  of  Cathbad,  and 
Genan  Black -knee  son  of  Cathbad,  and  Genan  ....  son  of 
Cathbad,  and  Sencha  the  Great,  son  of  Ailill,  son  of  Athgno 
son  of  F  .  .,  son  of  Gl  .  .,  son  of  Ros,  son  of  Ruad,  and 
Fercertne  the  Poet,  son  of  Oengus  Redmouth,  son  of  F  .  .  .  . 
the  Poet,  son  of  Gl  .  .,  son  of  Ros,  son  of  Ruad. 

15.  And  it  is  thus  they  enjoyed1  the  feast  of  Emain,  to  wit, 
a  special  night  was  set  a£art^for  each  man  of  Conchobar's 
household.  And  this  is  the  number  of  Conchobar's  household, 
even  five  and  three  score  and  three  hundred.  And  they  sat 
there  [until  Conchobar  uplifted  his  loud  king's  -  voice  on  high, 
and  this  is  what  he  said:    "I  would  fain  know  what  I  ask  of 


1  lit.  consumed. 


154  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

you,  0  warriors!"  saitli  Conchobar,  "have  ye  ever  seen  a  house- 
hold that  is  braver  than  yourselves  in  Ireland,  or  in  Scotland, 
or  in  the  great  world  in  any  place,  for" 

23.  "Truly  we  have  not  seen,"  say  they,  "and  we  know 
not  if  there  be." 

"If  so,"  saith  Conchobar,  "do  ye  know  (any)  great  want 
in  the  world  upon  you?" 

"We  know  not  at  all,  0  high  king,"  say  they. 

27.  "But  I  know,  0  warriors,"  saith  he,  "one  great  want 
which  we  have,  to  wit,  that  the  three  Lights  of  Valour  of  the 
Gael  should  be  away  from  us,  that  the  three  sons  of  Usnech, 
even  Náisi  and  Ainnle  and  Ardán,  should  be  separated  from 
us  because  of  (any)  woman  in  the  world.  And  Naisi  for  valour 
and  prowess  was  the  makings  of  an  overking  of  Ireland,  and 
the  might  of  his  own  arm  hath  gained  for  him  (self)  a  district 
and  a  half  of  Scotland."    ; 

33.  "0  royal  soldier,"  say  they,  "if  we  had  dared  to  utter 
that,  long  since  we  would  have  uttered  it.  For  it  is  apparent 
that  they  are  sons  of  a  king  of  a  border- district,  and  they 
would  defend  the  province  of  Ulster  against  every  other  pro- 
vince in  Ireland,  even  though  no  other  Ulstermen  should  go 
along  with  them.  Because  they  are  heroes  for  bravery,  and 
those  three  are  lions  for  might  and  for  courage." 

38.  "If  it  be  so,"  saith  Conchobar,  "let  envoys  and  messengers 
be  sent  for  them  into  the  districts  of  Scotland,  to  Loch  Etive 
and  to  the  stronghold  of  the  sons  of  Usnech  in  Scotland." 

"Who  will  go  with  that?"    saith  every  one. 

42.  "I  know,"  saith  Conchobar,  "that  it  is  in  Náisi's  prohi- 
bitions to  come  into  Ireland  in  peace,  except  with  three, 
namely  Cúchulainn  son  of  Subaltam,  and  Conall  son  of  Aimir- 
gin  and  Fergus  son  of  Ross;  and  I  will  [now]  know  unto 
which  of  those  three  I  am  dearest." 

46.  And  he  took  Conall  into  a  place  apart,  and  asked  him: 
"What  will  be  done,  0  royal  soldier  of  the  world,"  saith  Con- 
chobar, "if  thou  art  sent  for  Usnech's  sons,  and  they  should 
be  destroyed  in  spite  of  thy  safeguard  and  thy  honour  ?\ 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  155 

"A  thing  I  attempt  not! :,  Not  the  death  of  one  man 
(only)  would  result  therefrom,"  saith  Conall;  "but  each  of  the 
Ulstermen  who  would  harm  them  (and)  whom  I  should  appre- 
hend, he  would  not  go  from  me  ...  .  without  death  and  de- 
struction and  slaughter  being  inflicted  upon  him." 

53.  "That  is  true,  0  Conall,"  saith  Conchobar.  "Now  I  under- 
stand that  I  am  not  dear  to  thee."  And  he  put  Conall  from 
him.  And  Cúchulainn  was  brought  unto  him,  and  he  asked 
the   same  thing  of  him.     "I  give   (it)   under   my  word,"    saith 

Cuchulainn,    "if there    shouldst    be    sought    eastward 

unto  India,  I  would  not  take  the  bribe  of  the  globe  from 
thee,  but  thou  thyself  to  fall  in  that  deed." 

58.  "That  is  true,  0  Cu,  that  not  with  one thou 

hast  no  hatred."  And  he  put  Cuchulainn  from  him,  and  Fer- 
gus was  brought  unto  him.  And  he  asked  the  same  thing  of 
him.  And  this  did  Fergus  say  to  him:  "I  promise  not  to 
attack  thy  blood  or  thy  flesh,"  saith  Fergus.  "And  yet  there 
is  not  an  Ulsterman  whom  I  should  catch  [doing  them  hurt] 
who  would  not  find  death  and  destruction  at  my  hands." 

65.  "It  is  thou  that  shalt  go  for  the  Children  of  Usnech,  0 
royal  soldier,"  saith  Conchobar.  "And  set  forward  to-morrow," 
saith  he;  "for  with  thee  would  they  come.  And  after  coming 
from  the  east,  betake  thee  to  the  fortress  of  Borrach  son  of 
^Cainte,  and  give  thy  word  to  me  that  so  soon  as  they  shall 
arrive  in  Ireland,  neither  stop  nor  stay  be  allowed  them,  so 
that  they  may  come  that  night  to  Emain  Macha." 

71.  Thereafter  they  came  in,  and  Fergus  told  (every  one) 
that  he  himself  was  going  in  warranty  of  Usnech's  children, 
and  his  other  warranty  went  to  the  worthies  of  the  province 
all  along  with  him  in  those  warranties.  And  they  bore  away 
that  night. 

75.  And  Conchobar  addressed  Borrach  son  of  Annte  and 
asked  of  him:  "Hast  thou  a  feast  for  me?"  saith  Conchobar. 

"There  is  assuredly,"  saith  Borrach,  "and  it  was  possible 
for  me  to  make  it,  and  it  is  not  possible  for  me  to  carry  it 
to  thee  to  Emain  Macha." 


156  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

79.  "If  it  be  so,"  saith  Conchobar,  "bestow  it  on  Fergus, 
for  one  of  his  prohibitions  is  to  refuse  a  feast." 

And    Borrach   promised   that;    and   they    bore   away   the 

night  without ,  without  danger.     And  on  the  morrow 

Fergus  arose  early,  and  of  hosts  nor  of  multitude  he  took  nought 
with  him  save  his  own  two  sons,  even  Illann  the  Fair  and 
Buinne  the  Rude -Red,  and  Fuillend  the  boy  of  the  Iubrach,1 
and  the  Iubrach.  84.  And  they  went  on  to  the  stronghold  of  the 
sons  of  Usnech  and  to  Loch  Etive.  And  thus  were  the  sons 
of  Usnech:  three  spacious  hunting- booths  they  had,  and  the 
booth  in  which  they  did  their  cooking,  therein  they  ate  not, 
and  the  booth  in  which  they  ate,  therein  they  slept  not.  And 
Fergus  sent  forth  a  mighty  cry  in  the  harbour,  so  that  it  was 
heard  throughout  the  farthest  part  of  the  districts  that  were 
nearest  to  them.  90.  And  thus  then  were  Náisi  and  Deirdre, 
with  Conchobar's  Cennchaem  (the  king's  draught-board)  between 
them,  and  playing  thereon.  And  Naisi  said:  "I  hear  the  cry 
of  an  Irishman,"  saith  he.  And  Deirdre  heard  the  cry,  and 
knew  that  it  was  the  cry  of  Fergus,  and  concealed  it  from 
them.  And  Fergus  sent  forth  the  second  cry,  and  Naisi  said: 
"I  hear  another  cry,  and  it  is  an  Irishman's  cry,"  saith  he. 
"Nay,"  saith  Deirdre,  "not  alike  are  the  cry  of  an  Irishman 
and  the  cry  of  a  Scotchman."  And  Fergus  sent  forth  the  third 
cry,  and  the  sons  of  Usnech  knew  that  there  was  the  cry  of 
Fergus.  And  Naisi  told  Ardán  to  go  to  meet  Fergus.  And 
Deirdre  knew  Fergus  when  sending  forth  his  first  cry,  and 
she  said  to  Naisi  that  she  had  known  the  first  cry  that  Fer- 
gus had  uttered. 

101.  "Wherefore  hast  thou  concealed  it,  my  girl?"  saith  Naisi. 

("Because  of)  a  vision  I  saw  last  night,"  saith  Deirdre, 
"to  wit,  three  birds  come  to  us  out  of  Emain  Macha;  and 
three  sips  of  honey  they  had  in  their  bills,  and  those  three 
sips  they  left  with  us,  and  with  them  they  took  three  sips  of 
our  blood." 


the  name,  apparently,  of  a  boat  or  galley  belongiug  to  Fergus. 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  157 

107.  "What  is  the  rede  that  thou  hast  of  that  vision,  0 
girl?"  saith  Náisi. 

"It  is  (this),"  saith  she.  "Fergus  hath  come  from  our 
own  native  land  with  peace:  for  not  sweeter  is  honey  than  a 
(false  man's)  message  of  peace;  and  the  three  sips  of  blood 
that  have  been  taken  from  us,  they  are  ye,  who  will  go  with 
him,  and  ye  will  be  beguiled." 

112.  And  they  were  sorry  that  she  had  spoken  that.  And 
Naisi  bade  Ardán  go  to  meet  Fergus  (and  his  sons).  So  he 
went;  and  when  he  came  to  them  he  gave  them  three  kisses 
fervently  and  right  loyally,  and  brought  them  with  him  to 
the  stronghold  of  the  sons  of  Usnech,  wherein  were  Naisi  and 
Deirdre;  and  they  (too)  gave  three  kisses  lovingly  and  fer- 
vently to  Fergus  and  to  his  sons.  And  they  asked  tidings  of 
Ireland  and  of  Ulster  in  special.  "These  are  the  best  tidings 
we  have,"  saith  Fergus,  "that  Conch obar  hath  sent  me  for  you, 
and  that  I  have  entered  into  warranty  and  covenant,  for  I 
am  ever  dear  and  loyal  to  you,  and  my  word  is  on  nie  to 
fulfil  my  warranty." 

122.  "It  is  not  meet  for  you  to  go  thither,"  saith  Deirdre; 
"for  greater  is  your  own  lordship  in  Scotland  than  Conchobar's 
lordship  in  Ireland." 

"Better  than  every  thing  is  (one's)  native  land,"  saith  Fer- 
gus; "for  not  delightful  to  any  one  is  excellence  of  (any)  great- 
ness unless  he  sees  his  native  land." 

126.  "That  is  true,"  saith  Naisi;  "for  dearer  to  myself  is  Ire- 
land than  Scotland,  though  more  of  Scotland's  goods  I  should  get." 

"My  word  and  my  warranty  are  firm  to  you,"  saith  Fergus. 

"Verily,  they  are  firm,"  saith  Naisi,  "and  we  will  go  with 
thee." 

131.  And  Deirdre  consented  not  to  what  they  said  there,  and 
she  was  forbidding  them.  Fergus  himself  gave  them  his  word 
that  if  all  the  men  of  Ireland  should  betray  them,  they  (the 
men  of  Ireland)  would  have  no  protection  of  shield  or  sword 
or  helmet,  but  that  he  would  overcome  them.  "That  is  true," 
saith  Naisi;  "and  we  will  go  with  thee  to  Emain  Macha." 


>^ 


158  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

137.  They  bore  away  that  night  till  the  early-bright  morning 
came  on  the  morrow.  And  Naisi  and  Fergus  arose  and  sat 
in  the  galley,  and  came  on  along  the  sea  and  mighty  main 
till  they  arrived  at  the  fortress  of  Borrach  son  of  Annte.  And 
Deirdre  looked  behind  her  at  the  territories  of  Scotland,  and 
this  she  said:  "My  love  to  thee,  0  you  land  in  the  east!" 
saith  she;  "and  it  is  sad  for  me  to  leave  the  sides  of  thy 
havens  and  thy  harbours  and  thy  smooth -flowered,  delightful, 
lovely  plains,  and  thy  bright  green -sided  hills.  And  little  did 
we  need  to  make  that  .  .  .  ."    And  she  sang  the  lay: 

146.    A  loveable  land  (is)  yon  land  in  the  east, 
Alba  with  its  marvels. 
I  would  not  have  come  hither  out  of  it 
Had  I  not  come  with  Naisi. 

Loveable  are  Dún-fidga  and  Dún-finn, 
Loveable  the  fortress  over  them, 
Loveable  Inis  Draigende, 
And  loveable  Dún  Suibni. 

154.    Caill  Cuan! 

Unto  which  Ainnle  would  wend,  alas! 
It  was  short  I  thought  the  time 
And  Naisi  in  the  region  of  Alba. 

Glenn  Laid! 

I  used  to  sleep  under  a  fair  rock. 
Fish  and  venison  and  badger's  fat 
This  was  my  portion  in  Glenn  Laid. 

162.    Glenn  Masáin! 

Tall  its  garlic,  white  its  branchlets: 
We  used  to  have  an  unsteady  sleep 
Over  the  grassy  estuary  of  Masán. 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  159 

166.   Glenn  Etive! 

There  I  raised  my  first  house. 

Delightful  its  wood,  after  rising 

A  cattlefold  of  the  sun  is  Glenn  Etive. 

Glenn  Urcháin! 

It  was  the  straight,  fair- ridged  glen. 
Not  prouder  was  (any)  man  of  his  age 
Than  Naisi  in  Glenn  Urcháin. 

174.   Glenn  Dá-Rúad! 

My  love  to  every  man  who  hath  it  as  an  heritage! 
Sweet  is  cuckoos'  voice  on  bending  branch 
On  the  peak  over  Glenn  dá  Ruad. 

Beloved  is  Draigen  over  a  strong  beach: 
Dear  its  water  in  pure  sand; 
I  would  not  have  come  from  it,  from  the  east, 
Had  not  I  come  with  my  beloved. 

182.  After  that  they  came  to  Borrach's  stronghold  along  with 
Deirdre;  and  Borrach  gave  three  kisses  to  the  sons  of  Usnech, 
and  made  welcome  to  Fergus  with  his  sons.  And  Borrach  said 
this:  "I  have  a  feast  for  thee,  0  Fergus!"  he  saith,  "and 
a  prohibition  of  thine  is  to  leave  a  feast  before  it  shall  have 
ended."  And  when  Fergus  heard  that  a  purple  .  .  .  was  made  /^ 
of  him  from  sole  to  crown.  "Evil  hast  thou  done,  0  Borrach!" 
saith  Fergus,  "to  put  me  under  prohibitions,  and  Conchobar  to 
make  me  promise  to  bring  the  sons  of  Usnech  to  Emain  on 
the  day  that  they  should  come  to  Ireland." 

192.  "I  put  thee  under  prohibitions,"  saith  Borrach,  "even 
prohibitions  that  true  heroes  endure  not  upon  thee,  unless  thou 
come  to  consume  that  feast." 

194.  And  Fergus  asked  of  Naisi  what  he  should  do  as  to  that. 
"Thou  shalt  do,  [what  Borrach  desires"],  saith  Deirdre,  "if  thou 
preferrest  to  forsake  the  sons  of  Usnech  and  to  consume  the 
feast.     Howbeit,  great  is  the  ...  of  a  feast  to  forsake  them."      L 


160  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

198.  "I  will  not  forsake  them,"  saith  Fergus,  "because  I  will 
put  my  two  sons  with  them,  even  Illann  the  Fair  and  Buinne 
the  Rude -Red,  unto  Emain  Macha,  and  my  own  word  more- 
over," saith  Fergus. 

201.  "Enough  is  his  goodness,"  saith  Naisi,  "for  no  one  but 
ourselves  hath  ever  defended  us  in  battle  or  in  conflict." 

And  Naisi  moved  in  anger  from  the  spot,  and  Deirdre 
followed  him,  and  Ainnle  and  Ardán,  and  Fergus'  two  sons. 
And  not  according  to  Deirdre's  desire  was  that  counsel  carried 
ous.  And  Fergus  was  left  in  gloom  and  sadness.  Howbeit 
Fergus  was  sure  of  one  thing;  if  the  five  great  fifths  of  Ireland 
should  be  at  one  spot,  and  take  counsel  with  each  other  they 
would  not  attain  unto  destroying  that  safeguard. 

210.  As  to  the  sons  of  Usnech,  they  moved  forward  in  the 
shortness  of  every  way  and  every  fair  direction.  And  Deirdre 
said  unto  them:  "I  would  give  you  a  good  counsel,  although 
it  it  be  not  carried  out  for  me." 

213.  "What  is  that  counsel  which  thou  hast,  0  girl?"  saith 
Naisi. 

"Let  us  go  to  Inis  Cuilenni,  between  Ireland  and  Scotland, 
to-night,  and  let  us  remain  there  tell  Fergus  consumes  his  feast; 
and  that  is  a  fulfilment  of  Fergus'  word,  and  unto  you  it  is  a 
long  increase  of  princedom. 

217.  "That  is  an  utterance  of  evil  as  to  us,"  saith  Illann  the 
Fair  and  saith  Buinne  the  Rude -red.  "It  is  impossible  for  us 
to  carry  out  that  counsel,"  say  they.  "Even  though  there  were 
not  the  might  of  your  own  hands  along  with  us,  and  the  word 
of  Fergus  (given)  to  you,  ye  would  not  be  betrayed." 

221.  "(It  is)  woe  that  came  with  that  word,"  saith  Deirdre, 
"when  Fergus  forsook  us  for  a  feast."  And  she  was  in  grief 
and  in  great  dejection  at  coming  into  Ireland  (relying)  on 
Fergus'  word.     And  then  she  said: 

225.     Woe  that  I  come  at  the  .  .  .  word 
Of  Fergus  the  frantic  son  of  Roig. 
I  will  not  make  repentance  of  it  — 
Alas  and  bitter  is  my  heart! 


I 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  161 

My  heart  as  a  clcrt  of  sorrow 
Is  to-night  under  great  shame 
/.     '  My  gi-ief,  0  goodly  sons! 

Your  last  days  have  come." 

233.     "Say  not,  0  vehement  Deirdre, 

0  woman  that  art  fairer  than  the  sunl 

Fergus  will  come  on  .  .  . 

Unto  us  that  we  be  not  slain  together." 

"Alas,  I  am  sad  for  you, 

0  delightful  sons  of  Usnech! 

To  come  out  of  Alba  of  the  red  deer, 

Long  shall  be  the  lasting  woe  of  it! 

241.  After  that  lay  they  went  forward  to  Finncharn  of  the 
Watching,  on  Sliab  Fuait,  and  Deirdre  remained  behind  them 
in  the  glen,  and  her  sleep  fell  upon  her  there.  And  they  left 
her  without  knowing  it,  and  Naisi  perceived  that,  and  he  turn- 
ed at  once  to  meet  her,  and  that  was  the  hour  at  which  she 
was  rising  out  of  her  sleep.  And  Naisi  said:  "Wherefore  didst 
thou  stay  there,  0  queen?"  saith  he. 

247.  "A  sleep  I  had,"  saith  Deirdre,  "and  a  vision  and  a 
dream  appeared  to  me  there." 

"What  was  that  dream?" 

250.  "I  beheld,"  saith  Deirdre,  "each  of  you  without  a  head, 
and  Illann  the  Fair  without  a  head,  and  his  own  head  upon 
Buinne  the  Rude -red,  and  his  assistance  not  with  us."  And 
she  made  the  staves: 

253.  Sad  the  vision  that  appeared  to  me, 
0  stately  (?)  fair-pure  four! 
Without  a  head  on  each  of  you, 
Without  (one)  man's  help  to  the  other." 

"Thy  mouth  has  sung  nought  save  evil, 

0  delightful  radiant  damsel! 

Let  ...  0  thin  slow  lip 

On  the  foreigner  of  the  sea  of  Mann. 

11 


r 


162  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

D.   "I  would  rather  have  every  one's  ill," 
Said  Deirdre,  without  darkness, 
Than  your  ill,  0  gentle  three! 
With  whom  I  have  searched  sea  and  mighty  land. 

265.  "I  see  his  head  on  Buinne, 

Since  it  is  his  life  that  is  largest. 
Sad  indeed  it  is  with  me  to-night, 
His  head  (to  be)  on  Buinne  the  Rough-red! 

269.  Hereafter  they  went  forward  to  Ard  na  Sailech,  which 
is  called  Armagh  today.  Then  said  Deirdre:  "Sad  I  deem  what 
I  now  perceive,  thy  cloud,  0  Naisi,  in  the  air  —  and  it  is  a 
cloud  of  blood.  And  I  would  give  you  counsel,  0  sons  of 
Usnech!"  saith  Deirdre. 

"What  counsel  is  that  which  thou  hast?"  saith  Naisi. 

275.  To  go  to-night  to  Dundalk  where  Qhere;  is  Cúchulainn, 
and  to  abide  there  until  Fergus  shall  come,  or  to  go  under 
Cuchulainn's  safeguard  to  Emain." 

"We  have  no  need  to  carry  out  that,"  saith  Naisi.  And 
the  girl  said  this: 

280.     "0  Naisi,  look  on  the  cloud 
Which  I  see  here  in  the  air! 
I  see  over  green  Emain 
A  great  cloud  of  crimson  blood. 

I  am  startled  at  the  cloud 
Which  I  see  here  in  the  air. 
Likened  to  a  clot  of  blood 
(Is)  the  fearful,  thin  cloud. 

I  would  give  you  counsel, 
0  beautiful  sons  of  Usnech! 
Not  to  go  to  Emain  to-night, 
With  all  the  danger  that  is  on  you. 


M 


The  Death  of  the  Sons  of  Usuech.  163 

We  will  go  to  Dunclalk 

Where  there  is  Cú  of  the  crafts: 

We  will  come  to-morrow  from  the  south 

Together  with  the  expert  Cu." 

296.     Said  Naisi  in  wrath 

Unto  Deirdre  the  sage,  red-cheeked, 
"Since  there  is  no  fear  upon  us, 
We  will  not  carry  out  thy  counsel." 

"Seldom  (were)  we  ever  before, 

0  royal  descendant  of  Rugraide! 
Without  our  being  in  accord  1 

1  and  thou,  0  Naisi! 

304.     On  the  day  that  Manannán  and  the  enduring 
Cú  gave  us  a  cup, 

Thou  wouldst  not  have  been  against  me, 
I  say  unto  thee,  0  Naisi! 

On  the  day  that  thou  tookest  with  thee 
Me  over  Assaroe  of  the  oars, 
Thou  wouldst  not  have  been  against  me, 
I  say  unto  thee,  0  Naisi!" 

312.  After  those  staves,  they  went  forward  by  the  shortest 
way  till  they  beheld  Emain  Macha  before  them.  "I  have  a 
sign  for  you,"  saith  Deirdre,  "if  Conchobar  is  about  to  work 
treachery  or  parricide  upon  you." 

316.  "What  is  that  sign?"  saith  Naisi. 

"If  ye  are  let  into  the  house  wherein  are  Conchobar  and 
the  nobles  of  Ulster,  Conchobar  is  not  about  to  do  evil  to  you. 
If  ye  are  are  put  to  the  house  of  the  Red-Branch  and  Concho- 
bar (stays)  in  the  house  of  Emain,  treachery  and  guile  will  be 
wrought  be  upon  you." 


**/ 


lit.  on  mé  story  of  it. 


164  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

321.  And  they  went  forward  in  that  wise  to  the  door  of 
the  house  of  Emain  and  asked  that  it  should  be  opened  for 
them.  The  doorward  answered  and  asked  who  was  there.  He 
was  told  that  it  was  three  sons  of  Usnech  who  were  there, 
and  Fergus'  two  sons,  and  Deirdre.  That  was  told  to  Con- 
chobar,  and  his  servants  and  attendants  were  brought  to  him, 
and  he  asked  them  how  stood  the  house  of  the  Red-Branch  as 
to  food  or  as  to  drink.  They  said  that  if  the  five  battalions 
of  Ulster  should  come  there  they  would  find  enough  for  them 
of  food  and  drink.  "If  so,"  saith  Conchobar,  "let  the  sons  of 
Usnech  be  taken  into  it."  And  that  was  told  to  the  sons  of 
Usnech."  Said  Deirdre:  "Ah  Naisi,  the  loss  caused  by  not 
taking  my  counsel  hath  hurt  you,"  saith  she;  "and  let  us  go 
on  henceforward." 

333.  "We  will  not  do  so,"  saith  Illann  the  Fair,  son  of 
Fergus,  "and  we  confess,  0  girl,  that  great  is  the  timidity  and 
cowardice  that  thou  didst  j;uggest_to  us  when  thou  sayest  that. 
And  we  will  go  to  the  house  of  the  Red-Branch,"  saith  he. 

336.  "We  will  go  assuredly,"  saith  Naisi.  And  they  moved 
forward  to  the  house  of  the  Red -Branch;  and  servants  and 
attendants  were  sent  with  them,  and  they  were  supplied  with 
noble  sweet-tasted  viands,  and  with  sweet,  intoxicating  drinks, 
till  every  one  of  their  servants  and  attendants  was  drunk  and 
merry  and  loud-voiced.  But  there  was  one  thing,  however,  they 
themselves  did  not  take,  food  or  drink,  from  the  weariness 
caused  by  their  travel  and  journey;  for  they  had  neither  stop- 
ped nor  stayed  from  the  time  they  left  the  fort  of  Borrach, 
son  of  Ändert,  till  they  came  to  Emain  Macha. 

344.  Then  said  Naisi:  "Let  the  'Fair-head'1  of  Conchobar 
be  brought  to  us,  so  that  we  may  play  upon  it."  The  'Fair- 
head'  was  brought  to  them,  and  its  men  were  placed  upon  it, 
and  Naisi  and  Deirdre  began  to  play.  It  is  at  that  hour  and 
time  that  Conchobar  said:  "Which  of  you,  0  warriors,  should 
I   get  to   know  whether  her  own    form    or   make    remains    on 


1  The  name  of  Conchobar's  draught-board. 


fcv* 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  165 

Deirdre;  and  if  it  remains,  there  is  not  of  Adam's  family  a 
woman  whose  form  is  better  than  hers." 

351.  "I  myself  will  go  thither,"  saith  Levarcham,  "and  I 
will  bring  thee  tidings."  Now  thus  was  Levarcham;  and  dearer 
to  her  was  Naisi  than  any  one  on  the  globe,  for  often  she  had 
gone  throughout  the  districts  of  the  great  world  to  seek  for 
Naisi,  and  to  bear  tidings  to  him  and  from  him.  Thereafter 
Levarcham  came  forward  to  the  place  wherein  were  Naisi  and 
Deirdre. 

357.  And  thus  were  they,  with  the  'Fair-head'  of  Concho- 
bar  between  them,  a-playing  on  it. 

And  she  gave  the  son  of  Usnech  and  Deirdre  kisses  of 
loyalty,  lovingly,  fervently;  and  she  wept  showers  of  tears,  so 
that  her  bosom  and  her  fore-breast  were  wet.  And  after  that 
she  spake  and  said:  "It  is  not  well  for  you,  0  beloved  child- 
ren," she  said,  "for  you  to  have  the  thing  which  he  was  most 
loath  to  lose 1,  and  you  in  his  power.  And  I  have  been  sent 
to  visit  you,  and  to  see  whether  her  shape  or  her  make  re- 
mains on  her,  on  Deirdre.  And  sad  to  me  is  the  deed  they 
do  to-night  in  Emain,  namely  to  work  treachery  and  shame  and 
trothbreach2  upon  you,  0  darling  friends,"  saith  she."  And  till 
the  end  of  the  world  Emain  will  not  be  better  for  a  single 
night  than  it  is  to-night."     And  she  made  the  lay  therein:. 

369.     "Sad  to  my  heart  is  the  shame 

Which  is  done  to-night  in  Emain; 
And  from  the  shame  henceforward 
It  will  be  the  contentious  Emain. 

Three  brothers  the  best  under  heaven 
Who  have  walked  on  the  thick  earth, 

Grievous  to  me  as  it  is 

The  slaying  of  them  on  account  of  one  woman. 


1  literally  "taken  most  difficultly  from  him". 

2  Perhaps  "breach  of  trust." 


r 


166  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

Naisi  and  Arrlan  with  fame 

White-palmed  Ainnle  their  brother, 

Treachery  on  this  group  being  mentioned, 
It  is  to  me  fully  sorrowful." 


381.  After  that  Levarcham  told  the  sons  of  Fergus  to 
shut  the  doors  of  the  house  of  the  Red -Branch,  and  its  win- 
dows, "And  if  ye  be  attacked,  victory  and  blessing  to  you! 
And  defend  yourselves  well,  and  your  safeguard  and  Fergus's 
safeguard." 

And  after  that  she  went  forth  forward  gloomily,  sadly, 
unhappily,  to  the  place  wherein  was  Conchobar;  and  Conchobar 
asked  tidings  of  her. 

Then  said  Levarcham  answering  him,  "I  have  evil  tidings 
for  thee,  and  good  tidings." 

"What  are  those?"  saith  the  king  of  Ulster. 

390.  "Good  are  the  tidings,"  saith  Levarcham:  "the  three 
whose  form  and  make  are  best,  whose  motion  and  throwing  of 
darts  are  best,  whose  action  and  valour  and  prowess,  are  best 
in  Ireland,  and  in  Scotland,  and  in  the  whole  great  world,  have 
come  to  thee;  and  thou  wilt  have  henceforward  the  driving  of 
a  bird-Hock  against  the  men  of  Ireland  since  the  sons  of  Us- 
nech go  with  thee.  And  that  is  the  best  tidings  I  have  for 
thee.  And  this  is  the  worst  tidings  that  I  have,  the  woman 
whose  form  and  make  were  the  best  in  the  world  when  she 
went  from  us  out  of  Emain,  her  own  shape  or  make  is  not 
upon  her." 

398.     When  Conchobar  heard  that,  his  jealousy  and   his 
bitterness  abated.    And  they  drunk  a  round  or  two  after  that,    . 
and  Conchobar  asked  again:  "Who  would  go  before  me  to  know  (T 
whether  her  own  shape  or  her  form  or  her  make  remains  upon 
Deirdre?"     And  he  asked  thrice  before  he  had  his  answer. 

403.  Then  said  Conchobar  to  Trén-dorn  Dolann,  "0 
Trén-Dorn,"  saith  Conchobar,  "knowest  thou  who  slew  thy 
father?" 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  167 

405.  "I  know,"  saitli  ho,  "that  it  was  Naisi,  son  of  Usnech, 
that  slew  him."  "If  so,"  saith  Conchobar,  "go  and  see  whether 
her  own  shape  or  her  make  remains  on  Deirdre." 

And  Trén-dorn  moved  forward,  and  came  to  the  hostel, 
and  found  the  doors  and  the  windows  shut;  and  dread  and 
great  fear  seized  him,  and  this  he  said,  "There  is  no  proper 
way  to  approach  the  sons  of  Usnech,  for  wrath  is  on  them." 
And  after  that  he  found  a  window  unclosed,  in  the  hostel,  and 
he  began  to  look  at  Naisi  and  Deirdre  through  the  window. 
Deirdre  looked  at  him  for  she  was  the  most  quick-witted1 
there,  and  she  nudged  (?)  Naisi,  and  Naisi  looked  after  her 
look  and  beheld  the  eye  of  that  man. 

And  thus  was  he  himself,  having  a  dead  man  of  the  men 
of  the  draught-board,  and  thereof  made  he  a  fearful  success- 
ful cast,  so  that  it  came  to  the  young  man's  eye  ....  inter- 
change was  made  between  them,  and  his  eye  came  on  the  young 
man's  cheek,  and  he  went  to  Conchobar  having  only  one  eye, 
and  told  tidings  to  him  from  beginning  to  end:  and  this  he 
said:  "There  is  the  one  woman  whose  form  is  best  in  the  world, 
and  Naisi  would  be  king  of  the  world   if  she  is   left  to  him." 

423.  Then  arose  Conchobar  and  the  Ulstermen,  and  came 
around  the  hostel,  and  uttered  many  mighty  shouts  there,  and 
cast  fires  and  fire-brands  into  the  hostel.  That  was  told  to 
Deirdre  and  the  children  of  Fergus,  and  they  asked  "Who  is 
there  under  the  Red-Branch?" 

"Conchobar  and  the  Ulstermen,"  say  they. 

"And  Fergus's  safeguard  against  them,"  said  Illann  the  Fair. 

430.  "My  conscience!"  saith  Conchobar,  "it  is  a  shame  to 
you,  and  to  the  sons  of  Usnech,  that  my  wife  is  with  you." 

"True  is  that,"  saith  Deirdre,"  and  Fergus  hath  betrayed 
you,  0  Naisi." 

"My  conscience!"  saith  Buinne  the  Rude,  "he  hath  not 
done  so  and  we  will  not  do  so." 

435.    Then  Buinne  the  Rude  came  forth  and  slew  three 


literally  "quick-headed." 


168  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

fifties  outside  at  that  onrush,  and  he  quenched  the  fires  and 
the  torches,  and  confounded  the  hosts  with  that  shout  of  doom. 
Said  Conchobar:  "Who  causes  this  confusion  to  the  troops?" 

"I  Buinne  the  Rude,  son  of  Fergus." 

440.  "Bribes  from  me  to  thee,"  saith  Conchobar,  "and 
desert  the  children  of  Usnech." 

"What  are  those  bribes  that  thou  hast?"  saith  Buinne. 

"A  cantred  of  land,"  saith  Conchobar,  "and  my  own  pri- 
vacy, and  my  counsel  to  thee." 

445.  "I  will  take,"  saith  Buinne,  and  Buinne  took  those 
bribes:  and  through  God's  miracle  that  night,  moorland  was 
made  of  the  cantred,  whence  the  name  Sliab  Dáil  Buinni 
(Moorland  of  Buinne's  Division).  And  Deirdriu  heard  that 
parley. 

449.  "My  conscience!"  saith  Deirdriu,  "Buinne  hath  deserted 
you,  0  sons  of  Usnech,  and  your  son  is  like  (his)  father." 

"By  my  own  word!"  saith  Illann  the  Fair,  "I  myself  will 
not  leave  them  so  long  as  this  hard  sword  remains  in  my 
hand."  And  thereafter  Illann  came  forth  and  gave  three  swift 
rounds  of  the  hostel,  and  slew  three  hundreds  of  the  Ulstermen 
outside,  and  came  in  to  the  place  where  Náisi  was  biding,  and 
he  a-playing  draughts  with  Ainnle  the  Rough.  And  Illann  made 
a  circuit  round  them,  and  drank  a  drink,  and  carried  a  lamp 
alight  with  him  out  on  the  green,  and  began  smiting  the  hosts, 
and  they  durst  not  go  round  the  hostel. 

459.  Good  was  the  son  who  was  there  —  even  Illann  the 
Fair  son  of  Fergus!  He  never  refused  any  one  as  to  jewel  or 
many  treasures;  and  pay  was  not  given  him  from  a  king  and 
he  never  accepted  a  cow  save  only  from  Fergus. 

463.  Then  said  Conchobar,  "Where  is  my  own  son  Fiacha?" 
saith  Conchobar. 

"Here,"  saith  Fiacha. 

"By  my  conscience,  it  is  on  one  night  that  thou  and  Illann 
the  Fair  were  born,  and  he  hath  his  father's  arms;  and  do  thou 
bring  my  arms  with  thee,  even  the  Bright-rim,  and  the  Victo- 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  169 

rious,  and  the  Gapped  spear,  and  my  sword;  and  do  valiantly 
with  them." 

470.  Then  each  of  them  approached  the  other,  and  Fiacha 
came  straight  to  Illann,  and  Illann  asked  of  Fiacha,  "What  is 
that,  0  Fiacha?"  saith  he. 

"A  combat  and  conflict  I  wish  to  have  with  thee,"  saith 
Fiacha. 

"Ill  hast  thou  done,"  saith  Illann,  "and  the  sons  of  Usnech 
under  my  safeguard." 

476.  They  attacked  each  other,  and  they  fought  a  combat 
warlike,  heroic,  bold,  daring,  rapid.  And  Illann  gained  the 
better  of  Fiacha,  and  made  him  lie  on  the  shadow  of  his  shield, 
and  the  shield  roared  at  the  greatness  of  the  need  wherein  he 
was.  And  in  answer  to  it  roared  the  three  chief  waves  of  Ire- 
land, even  the  wave  of  Clidna,  and  the  wave  of  Tuad,  and  the 
wave  of  Rugraide. 

481.  Conall  the  Victorious,  son  of  Amergeu,  was  at  that 
time  in  Dunseverick,  and  he  heard  the  thunder  of  the  wave  of 
Rugraide.  "That  is  true,"  saith  Conall,  "Conchobar  stands  in 
danger,  and  it  is  wrong  not  to  go  to  him."  And  he  took  his 
arms,  and  went  forward  to  Emain,  and  found  the  fight,  Fiacha 
son  of  Conchobar  having  been  overthrown,   and   the  Brightrim 

roaring  and  bellowing ;    and    the  Ulstermen   durst   not 

rescue  him.  And  Conall  came  from  behind  Illann  and  through 
him  thrust  his  spear,  even  Conall's  Culghlas. 

499.    "Who  hath  wounded  me?"  saith  Illann. 

"I,  Conall,"  saith  he;  "and  who  art  thou?" 

"I  am  Illann  the  Fair,  son  of  Fergus,"  saith  he;  "and  ill 
is  the  deed  thou  hast  done,  and  the  sons  of  Usnech  under  my 
safeguard." 

"Is  that  true?"  saith  Conall. 

"True  it  is." 

"Ah,  my  sorrow,"  saith  Conall,  "by  my  word,  Conchobar 
will  not  take  his  own  son  from  me,  without  being  killed  in 
vengeance  for  that  deed." 


170  The  Death  of  the  Sous  of  Usnech. 

And  after  that  Conall  gave  a  swordblow  to  Fiacha  the 
Fair,  and  shore  his  head  from  his  body,  and  Conall  left  them. 

501.  Thereafter  came  the  signs  of  death  to  Illann,  son  of 
Fergus,  and  he  flung  his  arms  into  the  hostel,  and  he  told 
Naisi  to  do  valiantly,  and  he  himself  was  slain  unwittingly1  by 
Conall  the  Victorious. 

505.  Then  came  the  Ulstermen  around  the  hostel,  and 
cast  fires  and  firebrands  into  it;  and  Ardan  came  forth,  and 
quenched  the  fires,  and  slew  three  hundreds  of  the  host,  and 
after  being  a  long  .....  outside..,  And  Ainnle  went  forth 
the  second  third  of  the  night,  protecting  the  hostel.  And  he 
slew  an  innumerable  number  of  Ulstermen,  so  that  they  went 
with  loss  from  the  hostel. 

512.  Then  Conchobar  began  to  hearten  the  host,  and  Naisi 
came  forth  at  last,  and  it  is  not  possible  to  number  all  that 
fell  by  him.  The  Ulstermen  gave  the  battle  of  the  morning 
to  Naisi,  and  Naisi  alone  inflicted  a  three  hours'  rout  upon 
them.  After  that  Deirdre  arose  to  meet  him,  and  said  to  him, 
"Victorious  is  the  conflict  that  thyself  and  thy  two  brothers 
have  wrought,  and  do  valiantly  henceforward.  And  ill  was  the 
counsel  for  you  to  trust  to  Conchobar  and  to  the  Ulstermen, 
and  sad  it  is  that  you  did  not  do  what  I  counselled." 

521.  Then  the  Children  of  Usnech  made  a  fence  of  the 
borders  of  each  other's  shields;  and  they  put  Deirdre  between 
them,  and  they  set  their  faces  at  once  against  the  host,  and 
they  slew  three  hundreds  of  the  hosts  at  that  onrush. 

525.  Then  came  Conchobar  where  Cathbad  the  wizard 
abode.  And  he  said,  "0  Cathbad"  said  he,  "stay  the  Children 
of  Usnech,  and  work  wizardry  upon  them,  for  they  will  destroy 
this  province  for  ever,  if  they  escape  from  the  Ulstermen,  in 
spite  of  them  at  this  turn;  and  I  give  thee  my  word,  that  I 
will  be  no  danger  to  the  children  of  Usnech." 

530.  Cathbad  believed  those  sayings  of  Conchobar,  and  he 
went  to  restrain  the  Children  of  Usnech,  and  he  wrought  wiz- 

1  literally  "in  disguise." 


The  Death  of  the  Sous  of  Usnech.  171 

ardry  upon  them,  for  he  put  a  great-waved  sea  along  the  field 
before  the  Children  of  Usnech.     And  the  men  of  Ulster  two      //    ' 
feet  behind  them,  and  sad  it  was  that  the  Children  of  Usnech 
were  overwhelmed  in  the  great  sea,  and  Naisi  uplifting  Deirdre 
on  his  shoulder  to  save  her  from  being  drowned. 

538.  Then  Conchobar  called  out  to  slay  the  Children  of 
Usnech,  and  all  the  men  of  Ulster  refused  to  do  that.  For 
there  was  not  one  man  in  Ulster  who  had  not  wages  from 
Naisi.  Conchobar  had  a  youth  whose  name  was  Maine  Red- 
hand,  the  son  of  the  king  of  Norway,  and  Naisi  had  slain  his 
father  and  his  two  brothers,  and  he  said  that  he  himself  would 
behead  the  Children  of  Usnech  in  vengeance  for  that  deed. 

545.  "If  so,"  saith  Ardan,  "slay  myself  first,  for  I  am  the 
youngest  of  my  brothers." 

"Let  not  that  be  done,"  saith  Ainnle,  "but  let  me  be  slain 
the  first." 

"Not  so  is  it  right,"  saith  Naisi;  "but  I  have  a  sword  which 
Manannan  Mac  Lir  gave  me  and  which  leaves  no  relic  of  stroke 
or  blow.  And  let  us  three  be  struck  by  it  at  once,  so  that 
none  of  us  may  see  his  brother  being  beheaded." 

554.  Then  those  noble  ones  stretched  forth  their  necks  on 
one  block,  and  Maine  gave  them  a  sword-blow,  and  shore  the 
three  heads  at  once  from  them  at  that  spot.  And  each  of  the 
Ulstermen  at  that  grievous  sight  gave  forth  three  heavy  cries 
of  grief  for  them. 

559.  As  to  Deirdre,  when  each  of  them  was  attending  to 
the  other,  she  came  forward  on  the  green  of  Emain,  fluttering 
hither  and  thither  from  one  to  another,  till  Cúchulainn  hap- 
pened to  meet  (?)her.  And  she  went  under  his  safeguard,  and  ' 
told  him  tidings  of  the  Children  of  Usnech,  from  beginning  to 
end,  how  they  had  been  betrayed. * 

565.  "That  is  sad  to  me,"  saith  Cúchulainn;  "and  dost  thou 
know2  who  killed  them?" 


e*    Ur^' 


literally  "how  treachery  had  heen  practised  upon  them." 
lit.  "is  there  knowledge  with  thee?" 


172  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech 

"Maine  Red-hand,   son  of  the  king  of  Norway,"  saith  she. 

Cuchulainn  and  Deirdre  came  where  the  Children  of  Usnech 
were,  and  Deirdre  disshevelled  her  hair,  and  began  drinking 
Naisi's  blood,  and  the  colour  of  embers  came  to  her  cheeks, 
and  she  uttered  the  lay: 

Great  these  deeds  in  Emain 

Where  the  shameful  thing  was  done, 

The  death  of  Usnech's  Children  without  guile, 

The  branches  of  the  honour  of  Ireland! 

The  makings  of  a  king  of  all  Ireland 
Ardan  .  .  .  Yellow-haired 
Ireland  and  Scotland  without  reproach 
Hath  Ainnle  opposite  to  him. 

The  world  west  and  east 

With  thee,  0  mighty  Naisi, 

Would  all  have  been,  and  no  lie, 

Had  they  not  wrought  the  great  outrage. 

Let  me  be  buried  in  the  grave 

And  let  my  bed  there  be  covered  with  stones      V«"* 
From  looking  at  them,  thence  comes  my  death, 
Since  the  great  outrage  hath  been  wrought. 

After  that  lay  Deirdre  said,  "Let  me  kiss  my  husband." 
And  she  began  kissing  Naisi,  and  drinking  his  blood,  and  she 
uttered  the  lay  there: 

591.  Long  the  day  without  Usnech's  Children: 

It  was  not  mournful  to  be  in  their  company: 
Sons  of  a  king,  by  whom  pilgrims  were  rewarded, 
Three  lions  from  the  Hill  of  the  Cave! 

Three  dragons  of  Dun  Monaid, 

The  three  champions  from  the  Red  Branch: 

After  them  I  am  not  alive:  ' 

Three  that  used  to  break  every  onrush. 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  173 

599.  Three  darlings  of  the  women  of  Britain, 
Three  hawks  of  Slieve  Gullion, 
Sons  of  a  king  whom  valour  served, 
To  whom  soldiers  used  to  give  homage. 

Three  heroes  who  were  not  good  at  homage, 
Their  fall  is  cause  of  sorrow  — 
Three  sons  of  Cathbad's  daughter, 
Three  props  of  the  battalion  of  Cuilgne. 

607.  Three  vigorous  bears, 

Three  lions  out  of  Lis  Una, 

Three  heroes  who  loved  their  praise, 

The  three  sons  of  the  breast  of  the  Ulstermen. 

Three  who  were  fostered  by  Aife, 
To  whom  a  district  was  under  tribute: 
Three  columns  of  breach  of  battle, 
Three  fosterlings  whom  Scathach  had. 

615.  Three  who  were  reared  by  Boghmhain. 
At  learning  every  feat; 
Three  renowned  sons  of  Usnech: 
It  is  mournful  to  be  absent  from  them. 

That  I  should  remain  after  Naisi 
Let  no  one  in  the  world  suppose: 
After  Ardan  and  Ainnle 
My  time  would  not  be  long. 

633.  Ulster's  over-king,  my  first  husband, 
I  forsook  for  Naisi's  love: 
Short  my  life  after  them: 
I  will  perform  their  funeral  game, 

After  them  I  will  not  be  alive  — 
Three  that  would  go  into  every  conflict, 
Three  who  liked  to  endure  hardships, 
Three  heroes  who  refused  not1  combats. 


1  lit.  "without  refusal  of 


174  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

A  curse  on  thee.    0  wizard  Cathbad, 
That  slewest  Naisi  through  a  woman! 
Sad  that  there  was  none  to  help  him, 
The  one  king  that  satisfies  the  world! 

635.     0  man,  that  diggest  the  tomb, 

And  that  puttest  my  darling  from  me, 
Make  not  the  grave  too  narrow: 
I  shall  be  beside  the  noble  ones. 


L^ 


Much  hardship  would  I  take 

Along  with  the  three  heroes; 

I  would  endure  without  house,  without  fire, 

It  is  not  I  that  would  be  gloomy. 

643.     Their  three  shields  and  their  spears 
Were  often  a  bed  for  me, 
Put  their  three  hard  swords, 
Over  the  grave,  0  gillie! 

Their  three  hounds,  and  their  three  hawks 
Will  henceforth  be  without  hunters  — 
The  three  who  upheld  every  battle, 
Three  fosterlings  of  Conall  the  Victorious. 

651.     The  three  leashes  of  those  three  hounds 
Have  struck  a  sigh  out  of  my  heart: 
With  me  was  their  keeping: 
To  see  them  is  cause  of  wailing. 

I  was  never  alone, 

Save  the  day  of  making  your  grave, 

Though  often  have  I  been 

With  you  in  a  solitude. 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  175 

659.     My  sight  hath  gone  from  me 
At  seeing  Naisi's  grave: 
Shortly  my  soul  will  leave  me, 
And  those  whom  I  lament1  remain  not. 

Through  me  guile  was  wrought  upon  them, 
Three  strong  waves  of  the  flood! 
Sad  that  I  was  not  in  earth 
Before  Usnech's  Children  were  slain! 

667.     Sad  my  journey  with  Fergus 

To  deceive  me  to  the  Red  Branch: 

With  his  soft  sweet  words 

He  ruined  me  at  the  same  time. 

I  shunned  the  delightfulness  of  Ulster, 
Many  champions  and  friends. 
Being  after  them  alone 
My  life  will  not  be  long. 

675.  After  that,  then,  Deirdre  sat  in  the  tomb  and  gave 
three  kisses  to  Naisi,  before  going  into  the  grave.  And  Cuchu- 
lainn  fared  onward  to  Dundalk  sadly  and  mournfully.  And 
Cathbad  the  wizard  cursed  Emain  Macha,  in  vengeance  for  that 
great  evil.  And  he  said  that,  after  that  treachery,  neither  Con- 
chobar  nor  any  other  of  his  race  would  possess  that  stead. 

682.  As  to  Fergus  son  of  Rossa  the  Ruddy,  he  came,  on 
the  morrow  after  the  slaying  of  the  Children  of  Usnech,  to 
Emain  Macha.  And  when  he  found  that  they  had  been  slain 
in  breach  of  his  guarantees,  he  himself  and  Cormac  Conloinges 
son  of  Conchobar,  and  Dubthach  Dael-ultach,  with  their  troop, 
gave  battle  to  Conchobar's  household,  and  Maine,  son  of  Con- 
chobar fell  by  them,  and  three  hundreds  of  his  household 
together  with  him.  Emain  Macha  is  burnt  and  destroyed,  and 
Conchobar's  women  are  slain  by  them,  and  they  collect  their  , 
•  •  /  •   from    every    side.     And    this    was    the  number  of  their 

1  lit.  "folk  of  my  lamentation". 


<n 


176  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

host,  three  thousand  warriors.  And  from  that  they  proceed  to 
Conuaught  to  Ailill  the  Great,  who  was  king  of  Connaught  at 
that  time,  and  to  Medv  of  Cruachan,  where  they  found  welcome 
and  support. 

694.  As  to  Fergus  and  Cormac  Conloinges  with  their 
warriors,  after  they  had  reached  Connaught  they  were  not  a 
single  night  without  sending  from  them  marauders  destroying  and 
burning  Ulster,  as  that  was  (done)  to  them.  So  that  the  district 
of  Cuailgne  was  subdued  by  them,  a  deed  from  which  came 
abundance  of  difficulties  and  robberies  between  the  two  prov- 
inces. And  they  spent  seven  years,  or  according  to  some  others, 
ten  years,  on  that  arrangement,  without  a  truce  between  them 
for  a  single  hour.  It  is  within  that  time  that  Fergus  mingled 
(in  love)  with  Medv,  so  that  she  became  pregnant  by  him,  and 
brought  forth  three  sons  to  him,  at  one  birth,  even  Ciar, 
Core,  and  Conmac.     As  saith  the  poet  in  this  stave: 

705.  Pregnant  (was)  Medv  in  fair  Cruachu 
By  Fergus,  who  increased  not  reproach. 
She  bore  three  (sons)  without  fault,  which  was  not  weak, 
Ciar,  Core  and  Conmac. 


It  is  from  this  Ciar  that  Ciarraige  (Kerry)  in  Munster  is  called, 
and  a  descendant  of  him1,  is  0  Conchubair  Ciarraige.  From  Core 
is  0  Conchubair  Corcomruadh.  And  from  Conmac  is  every 
Conmaicne,  that  is,  in  Connaught.  And  whosoever  will  read 
the  poem  beginning  "Clan  of  Fergus,  clan  over  everyone," 
will  clearly  find  that  great  was  the  pre-eminence  which  those 
three  sons  of  Medv  obtained  in  Connaught  and  in  Munster. 
That  evidence  is  on  the  lands  that  are  named  from  them  in 
those  two  provinces,    ft* 

717.  Fergus  and  Dubloinges  and  a  host  of  pilgrims  that 
went  with  him  into  Connaught  were  long  inflicting  destruction 
and  evil  on  the  Ulstermen  because  of  the  death  of  the  Children 
of  Usnech.     The  Ulstermen  in  the  same  way  plundering  them 


k& 


1  lit.  it  is  on  his  track. 


The  Death  of  the  Sons  of  Usnech.  177 

and  the  men   of  Con  naught,  on  account  of  the  drove  of  kine 
which  Fergus  took  from  them,  and  for  every  other  hardship      t*j&   { 
of  theirs,  so  that  the  destructions  and  the  hardships  which  they 
wrought  one  against  the  other  were  so  great  that  the  books 
written  on  them  are  tedious  to  read. 

Of  Deirdre's  Death  here. 

727.  As  to  Deirdre,  when  those  deeds  came  to  pass  she 
\pf£  was  near  Conchobar  in  the  household  throughout  a  year  after 
the  slaying  of  the  Children  of  Usnech.  And  though  it  might 
be  a  little  thing  to  raise  her  head,  or  to  make  a  laugh  over 
her  lip,  she  never  did  it  during  that  space  of  time.  As  Con- 
chobar saw  that  neither  game  nor  mildness  profited  her,  and 
that  neither  jesting  nor  pleasant  exaltation  put  courage  into  her 
nature,  he  gave_notice  to  Eogan  son  of  Durthacht,  prince  of  At~J- 
Fernmagh;  and  some  of  the  historians  say  that  it  was  this 
Eogan  who  had  slain  Naisi  at  Emain  Macha.  And  after  Eogan 
had  come  to  Conchobar's  place,  Conchobar  said  to  Deirdre,  that 
since  he  himself  had  not  been  able  to  turn  her  nature  from  her 
grief,  that  she  would  have  to  go  for  another  spell  with  Eogan. 
And  with  that  she  is  put  behind  Eogan  into  his  chariot,  and 
Conchobar  goes  (also)  to  give  her  away.  And  as  they  were  proceed- 
^(ing  she^cast  a  glance  upon  Eogan  in  front  of  her,  fiercely,  and 
a  glance  on  Conchobar  behind  her,  for  there  were  not  in  the 
world  two  whom  she  hated  more  than  they  together. 

/744.  Now  when  Conchobar  perceived  (this)  as  he  was  looking 
at  her  and  at  Eogan,  he  said  to  her,  in  jest.  "Ah  Deirdre," 
saith  he,  "it  is  the  glance  of  a  ewe  between  two  rams  which 
thou  castest  on  me  and  on  Eogan!"  When  Deirdre  heard  that, 
she  made  a  start  at  that  word,  and  gave  a  leap  out  of  the 
chariot,  and  struck  her  head  against  the  rocks  of  stones  that 


wjere  before  her,  and  made  fragments  of  her  head,  so  that  her 
brain  leapt  suddenly  out.    And  thus  came  Deirdre's  death. 


12 


178  The  Death  of  the  Sons  of  Usnech. 

Here  is  the  Genealogical  Tree,  and  the  Relationship  of 
some  of  the  Champions  of  the  Red  Branch,  before  we  shall  speak 
in  full  of  the  deeds  of  Cuchulainn:* 

Cathbad,  son  of  Maelchro  of  the  Battles, 
The  first  king  who  had  Magach, 
Two  others,  lasting  was  their  anger  — 
Rossa  the  Ruddy,  and  Cairbre  Red-head. 

There  were  three  for  whom  Magach  bore  fair  children, 
Rossa  the  Ruddy,  Cairbre,  and  Cathbad. 
It  was  a  gracious  three  respectively 
That  Magach  the  brown-eyelashed  had. 

764.  Three  sons  had  she  by  Rossa  the  Ruddy, 
And  four  sons  by  Cairbre, 
Fair  white  rods  without  disgrace, 
Three  daughters  by  Cathbad. 


<^y 


&*  w*^** 


Magach  bore  to  Cathbad  the  wizard 
Three  daughters  with  white  beauty. 
Their  shape  outwent  everyone: 
Deithchim,  Ailbhe  and  Finnchoim. 

Finnchoim,  the  daughter  of  the  wizard  Cathbad, 
Good  mother  of  Conall  the  Victorious, 
jjjj  Three  sons  of  Ailbhe,  who  had  _ao_  fear, 

Naisi,  Ainnle  and  Ardan. 

The  son  of  Deithchim  of  the  pure  cheeks 
Cuchulainn  of  Dundalk. 
Children  with  no  horror  of  wounds 
Had  Cathbad's  three  daughters. 

780.  Usnech's  Children,  the  shield  of  the  men, 
They  fell  by  the  might  of  the  hosts. 
Good  their  fellowship,  white  their  skin. 
There  for  you  is  the  third  Sorrow! 


Notes. 

P.  110,  1.     3  ardchumchachtach  for  ard  -  cliumachtach,   as  fithchid  14  for 

fichid,  arrdhachtus  714,  for  arraejitus. 
1.  17  tuar  (presage,  omen),  tuar  timdibhe  saoghail,  Four  MM.  1567. 

tarrangaire  a  corruption  of  tarngire  'prophecy',  from  Hu- 

am-gario. 
1.  18,  25,   choige,  lit.   'fifth'.     Here   as   constantly    in  LVI.   the 

scribe  omits  a  final  dh. 
1.  22  ionna  haon-mhnaoi  lit.  "in  her  one  woman",  a  common  idiom. 
1.  24,  26  buime  corrupt  for  muimme  ex  mud-mia. 
1.  28  ion-nuachair  'fit  for  a  bridegroom':  nuachar,  gen.  nuachair, 

O'Curry,  Lectures,  p.  596,  last  line,  where  it  means  'bride'. 

O'Clery's  spelling  nuachor  seems  more  correct:  nua  =  vsóq 

and    cor   is    either    cognate    with    cor    'contract'    or    with 

XOVQOq,    XOVQT},    XOQFTj. 

1.  35  an  laoigh  'of  the    calf,'  Jaegh  p.  115,  10,    which    comes, 
either  from  Jig  'to  jump'  or  Ugh  'to    lick.'     In   Old-Irish  | 
this  word  always  follows  the  o-declension,  so  that  the  gen.  j 
laoighe  is  probably  a  scribal  error  for  laoigh. 

1.  49  buannachta  gen.  sg.  of  buannacht  anglicised  bonnaght. 
P.  116.  1.  18  bregh.  leg.  brég,  0.  Ir.  bréc,  Skr.  bhranica  (Windisch). 
1.  19  asteach  =  0.  Ir.  i  sa-tech. 

1.  27  wants  a  syllable. 
P.  119,  1.  1  elgna  'murder'  a  derivative  of  elgon  or  elguin,  which  seems  to 
mean  deliberate  homicide:  see  Cormac,  Tr.  pp.  64,  68,  and 
consider  the  following  from  H.  2.  16,  col.  107:  air  it  he 
ceithri  anmand  cinath  conlat  diuit:  tucait,  ag,  acais,  et- 
gid.  Coig  anmand  cinath  immorro  conlat  ar  andug:  faill. 
eislis,  elgon,  imraichne,  anfot. 

1.  4  góet  pret.  pass.  sg.  3  of  gonaim,  (ghon,  Skr.  han)  from  urkelt. 
gosento.  So  in  line  6  gaeth  (for  goeth)  comes  from  urkelt. 
goseto.  Both  seem  participial  formations  from  ghos,  whence 
Lat.  hostire  'to  strike'.  Ir.  gó  (spear),  from  *goso-s,  may  also 
be  cognate.  The  part.  pass,  goite  Ml.  2a,  and  its  compound 
ath-goite  passim,  point  to  an  urkelt.  gosentio. 
P.  122,  1.     1  Docomoradh  from  do-cóm-ferad. 

1.     7  goibnesa,  coibnesa  gen.  sg.  of  coibnius,  the  c  being  sonant- 
ised  by  the  lost  n  of  the  gen.  pi.  craob(n). 

1.  19  fiarfaige,  0.  Ir.  iarfaigiu.     Other  instances  of  prothetic  f 

12* 


]  ,S0  Notes. 

are  facamar  23,  fegmais  29,  fuath  743.    For  f-iarf-  we 
generally  have  (by  metathesis  of  r)  f-iafr- 
1.     34.  dermais  (leg.  dermáis) ,   dearamaois-ne,  for   adermais,  0. 
Ir.  atbermis.    See  infra  1.  307. 

1.  42  freitighib,  dat.  pi.  of  freitech  (prohibition)  =  freth-deeh. 
Root  die,  Curtius,  Gr.  Etym.  No.  14. 

1.  44.  aithneochat-sa,  fut.  sg.  1  of  aithnigim,  a  denominative 
aithne,  aithgne.     Root  gnä. 

1.  66.  romhat  the  prep,  romh  =  ti(>Ó(j.o-q,  Goth,  fruma,  with  suf- 
fixed pers.  pron.  of  2d  sg.  In  rompa  85  (=  rom-su),  and  ro- 
impi  383,  (=  romp-si),  a  p  has  been  developed  by  the  fol- 
lowing s  of  the  pronoun,  just  as  in  the  Latin  sum-p-si  and 
English  Thom-p-son,  Sam-p-son,  Sim-p-son,  glim-p-se,  dem- 
p-ster,  sem-p-ster:  the  form  romainn  (before  us)  also  occurs. 

1.  72.  slánaighecht  72,  119,  121,  a  deriv.  of  slán  72,  pi.  dat.  slan- 
t-aib  73,  with  the  insertion  of  t  so  common  after  n. 

1.  93.  do-aithin  99,  101,  gu  r-aithin  101,  pi.  3,  do-ait[h]netar  97, 
perf.  of  aithinim,  a  corruption  of  aith-gninim,  (cf.  itar- 
gninim).  Skr.  jänämi  for  jnänämi  (Windisch,  supra,  Heft  1, 
p.  159).    Hence,  too,  the  fut.  sg.  1  aitheonad-sa  II,  45. 

1.  103.  at-connare  =  0.  Ir.  atcondarc,  redup.  jut^sg.  1,  root  derc. 
So  do-connarc  250. 

1.  104.  bolgama  also  bolgaim  110,  n.  pi.  of  bolgam  'a  sup',  'mouth- 
ful', the  Highland  balgum,  pi.  gen.  ag  ol  tri  mbolgama, 
Three  Fragments,  p.  12. 

1.  120.  coraighecht,  a  derivative  of  cor  'contract',  gen.  cuir. 

1.  122.  inn-dula  'fit  for  going',  inn  =  ávzí. 

1.  135.  rachmaid-ne  =  rachmad-ne  292,  redupt.  fut.  pi.  1  of  rigim. 

1.  138.  do-deissidetar,  redupl.  pret.  pi.  3  of  desuidim:  cf.  in-destetar 
(insiderunt)  Ml.  58a. 

1.  141,  175.  mocen  =  mo-fochen  'my  welcome'. 

1.  159.  boirinn  dat.  sg.  of  boirenn  'rock',  also  bairenn. 

1.  160.  sieng  now  in  the  Highlands  sithionn,  whence  the  adj.  sithi- 
onnach  'abounding  in  venison'. 

1.  164.  corrach  'unsteady',  as  applied  to  sleep,  'broken'.  This  ad- 
jective also  occurs  in  the  Book  of  Lismore  148.  b.  1,  ap- 
plied to  a  road:  tarla  for  clochán  chorrach  hi  ac  dul  don 
baili,  cor'  thuit  a  hech,  cu  tarla  hi  fein  fuithi,  cor'  bris 
cnáimh  a  lairgi,  (as  she  was  going  to  the  place  she  came 
upon  a  broken  causeway,  and  her  horse  fell,  and  she  her- 
self came  under  him  and  fractured  her  thigh-bone). 

1.  186.  tairsidh  the  dependent  form  of  the  2dy  s-fut.  sg.  3,  of  do 


Notes.  181 

1.  187.  rothnuall  seems  a  scribal  error  for  rothmúal,  which  occurs 
(with  the  epithet  corcra)  in  LU.  78*,  1.  16:  dorigni  roth- 
múal  corcra  o  mulhich  co  talmain  (he  blushed  purple  from 
top  to  ground).  Is  roth  an  urkelt.  ruto-s  cognate  with  Lat. 
rutüus,  and  is  múal  cognate  with  fxi(/)alvoj,  [ii(ß)uQOq'i 

1.  193.  tisair  seems  a  deponential  dependent  form  of  the  2d  sg. 
of  the  s-fut.  of  ticim  (do-icim) :  the  3  d  sg.  act.  of  the  same 
tense  act.  ti,  pass,  tistar,  are  in  276,  383:  secondary  forms 
are,  sg.  1  tisainn  149,  181,  sg.  3  tisadh  208. 

1.  195.  doghéna  redupl.  fut.  sg.  3  of  dogniu:  sg.  1  ni  dingén  227. 
secondary  form  doghénad  194. 

1.  208.  lelecele  a  mistake  for  lecéle  256. 

1.  225.  tánac  sg.  1,  tángatar  pi.  3  of  the  redupl.  pret.  of  ticim. 

1.  244.  impodais:  here  the  dh  is  inserted  to  prevent  hiatus:  imb- 
só-ais.     Root  su. 

1.  254.  fata.  Peter  O'Connell  explains  this  word  (which  he  spells 
féata)  by  'brave,  generous,  heroic',  etc. 

1.  265.  dociu-sa  =  dociu  281,  285  =  docim  271,  root  ces,  whence 
also  f-aice  125,  facca. 

I.  271.  fada  =  0.  Ir.  fota  'long',  here  means  'sad'. 

I.  307.  311.  aderim  from  adbherim  =  0.  Ir.  atbiur.  sg.  2  adere 
335,  pi.  3.  adeirid.  The  <-pret.  adubairt  361  seems  a 
corruption  of  ad-ru-bairt. 

1.  312.  an-athgairit  gacha  sliged  =  an-athghairid  gacha  conaire  210. 

1.  313.  comarda,  a  compound  of  com  and  arde  (sign)  =  W.  arwydd, 
0.  Br.  aroed-ma,  (gl.  signaculum),  urkelt.  aravidio,  root  vid. 

1.  316,  318.  ar  ti  (lit.  on  a  line),  'about  to':  The  ti  meaning  'spot' 
(as  in  LB.  119a;  Keating  ed.  Halliday,  p.  236)  doubtless 
comes  from  a  different  root. 

1.  333.  adamar  seems  for  admhammar,  deponential  pi.  1  of  0.  Ir. 
addaimim. 

1.  366.  micoingéll  from  the  prefix  mi  (Goth,  missa)  and  coingell  some 
kind  of  'pledge'  or  'covenant',  pi.  dat.  co  coingillib  teachta, 
Harl.  432,  fol.  19  a  2:  do  coir  a  cowgill«  ibid.  19*  1.  Another 
coingheall,  which  O'Donovan  renders  by  'keenness')  occurs 
in  the  Annals  of  the  Four  Masters,  A.  D.  1568,  in  the  phrase 
coingheall  a  ccloidhemh. 

1.  378.  baisgel  a  compound  of  bas  'palm'  and  gel  'white'. 

1.  382.  fuinneóg  f.  =  fuindeog  (gl.  fenestra),  Ir.  Gl.  No.  134,  from 
the  0.  Norse  vindauga  or  A.S.  tcind-eáge.  As  the  only 
other  Irish  word  for  'window',  viz.  senister  from  Lat.  fenestra, 
is  also  borrowed,  it  would  seem  that  the  primeval  Goidil 
had  no  windows  in  their  beehive  houses  or  wigwams,  which 


182 


Notes. 


v*A 


0*&  «\ 


probably  resembled  the  cuplike  habitations  of  boards  and 

wattles  built  by  the  Gauls  and  described  by  Strabo  IV.  4.  3. 
1.  398.  aigidecht  seems  for  aicidecht,  a  deriv.  of  *aicet  =  Lat.  acetus. 
1.  401.  so//' for  sul-bh=re-siu  robha.  The  sul  occurs  in  lines  666,  754. 
1.  417.  urmaisnech  a  deriv.  of  urmaissiu,  0.  Ir.  ermaissiu  'attaining', 

'hitting',  the  infin.  of  the  verb  whence  irmadatar,  Wb.  5*>  2. 
1.  437.  breisim  brátha  'shout  of    doom'.     Here  brátha,  gen.  sg.  of 

bráth  'judgment',  seems  used  as  a  mere  intensitive,  like 

dilenn  gen.  sg.  of  diliu  'flood'.    Thus  dam  dilenn  'a  mighty 

stag',  dair  dilenn  'a  mighty  oak',  dlúimh  díleann  A.  dor- 

cadas  dileann,  O'Cl. 
1.  445.  gébhat,  redupl.  fut.  sg.  1  of  gabim.    The  corresponding  se- 

cuudary  form  is  gebaind-ú  57,  do-gebhainn  177. 
1.  460.  rer  redupl.  perf.  sg.  3  of  renin  =  neyvrj/xi. 
I.  461.  I  take  séd  here  to  be  the  common  law-term  for  a  for  a  cow. 
1.  468.  486.  Or-cháin.    Here  ór  is  borrowed  from  the  Latin  öra, 

ex  ösa  =  wa. 
1.  465.  sonna  =  sanna,  sunda,  G.  C.2  355. 
1.  483.  eiglinn  =  0.  Ir.  éiclind,  Sanct.  h.  15. 
1.  501.  airgeana  for  airdhena,  compounded  of  the  prep,  prefix  air 

and  dena,  a  deriv.  of  the  root  dhen,  whence  also  9-elvvi  and 

Latin  (de)fen-do,  (of)fen-do. 
1.  513,  525,  560,  568,  570  tainigh.  The  gh  in  this  word,  for  hard 

c,   seems  a  dialectal  peculiarity.     So  brégh  for  brée  supra, 

anachal,  536,  for  anacul,  and  probably  gillich,  646,  for  gillie. 
1.  515.  ruaig,  aon-ruaig  598,  'pursuit',  'flight'.     The  infinitive  of 

a  cognate  verb,  compounded  with  imm,  occurs  in  Keating 

cited  by  O'Don.  Gr.  360,  1.  12:    dá  n-dion  ar  iomruagach 

na  Gaoidhiol. 
1.  520.  dearnamhar  for  deamabhar  as  eongmhail  536,  for  congbhail. 

The  second  pi.  in  bhar  is  common  in  Middle-,  and  the  rule 

in  Modern,  Irish. 
1.  544.  552,  dithcheannadh  for  dichennad  'beheading',  W.  dibenu. 

For  the  insertion  of  th  cf.  fithched  p.  110,  1.  14. 
1.  554.  uaisle,  uaisli,  pi.  nom.  of  uasal,  the  sg.  being  an  o-stem 

=  vxp^koq,  the  pi.  an  i'-stem. 
1.  570.  griosuidhe  for  grisaighe,  the  gen.  sg.  of  grisach,  of  which 

the  dat.  sg.  grisaig  is  quoted  in  Windisch's  Wórterb.  p.  603. 

It   is    derived    from   gris   (fire),    urkelt.   grenso    =    vedic 

ghransá  sonnenglut,  Grassmann. 
1.  592.  cuallacht  =  cuallachd  .i.  cuideachta,  O'Cl. 
1.  593.  dioltúighe,   diltaigh,   corruptions  of  diltai,  2dy  pres.  pass. 

sg.  3  of  dilaim  I  pay. 


Notes.  183 

1.  602,  603.  uraim,  uirrim,  urraim,  'respect',  'deference',  here,  ap- 
parently, 'homage'. 
1.  607.  beithreacha ,  pi.   of  beithir  'bear',   gen.  bethrach  LL.  247a. 
1.  635.  thochbas  a  scribal  error  for  thochlas,  root  qal,  W.  palu  'to 

dig'.    The  Lat.  päla  'spade'  is  perhaps  borrowed  from  one 

of  the  cognate  Italian  dialects  in  which  q  becomes  p. 
1.  635.  feartán  dimin.  of  feart  675,  Old  Ir.  fert,  or  ferta,  a  kind  of 

grave.  'That',  says  Dean  Reeves,  'it  originally  denoted  a  pagan 

grave  of  a  peculiar  form  appears  from  the  words  et  fecer- 

unt  fossam  rotundam  similitudinem  fertae,  quia  sic  facie- 

bant  ethnici  homines  et  gentiles,  Book  of  Armagh  12.  b.  a., 

That  it  was  dug,  not  built  up,  appears  from  the  same  ms. 

3b  1  ("ad  ferti  uirorum  Feec,  quam,  ut  fabulae  ferunt,  fo- 

derunt  uiri  .i.  serui  Feccol  Fertcherni.") 
1.  646.  gillich  intended  to  rhyme  with  minic,  should  probably  be 

gillie  a  diminutive  of  gilla,  where  the  ie  (ex  -inco,  -icno?)  is        y 

the  first  element  of  the  double  diminutives  in  ec-án,  -uc-cm 

such  as  Colum  cillecán,  Isucán. 
1.  658.  uagnech,   now    uaigneach    'lonesome',    'solitary',  'secret'. 
1.  686.  coimheasgur  =  O'Reilly's  coimheasgar  (a  conflict)  =  com- 

escar? 
1.  689.  areannta  (a  reannta?)  is  obscure  to  me. 
1.  697.  traochadh  should  be  traothadh,  0.  Ir.  tróethad  (from  trbethaim 

I  subdue),  just  as,  conversely,  cluithe,  731,  should  be  cluiche. 
1.  701.  as  leith  astig  don  aimser  sin.   Lit.  'it_is  on  the  side  within, 

it  is  inside  of,  that  time'. 
1.  718.  luit  gen.  sg.  of  lot,  lott  'destruction'  Conn.,  whence  loitim 

(I  destroy). 
1.  724.  liosta,  also  in  O'Clery's  Glossary  s.  v.  emilt.  O'Reilly's  Uosda. 
1.  731.  caoineas  the  abstract  noun  derived  from  cáin  'mild,  gentle'. 
1.  732,  745.  abhacht  =  abhachd,  'humour,   pleasantry,  harmless 

joking',  Highland  Soc.  Diet. 
1.  738.  caithfedh.    Compare  caithfidh  'it  behoves',  O'R.,  an  ccaith- 

fidh  mé  do  mhac  do  bhreith  arts  don  fir  asa  ttáinic  tusa? 

(must  I  needs   bring  thy   son    again   unto   the   land  from 

whence  thou  earnest?),  Genesis  XXIV.  5. 
1.  748.  bioga  for  bidgad,  from  bidg  (start,  fright),  ace.  pi.  bidgu. 

H.  2.  17,  p.  162. 
1.  750.  mire  ace.  pi.  of  mir,  cogn.  with  ßixQog,  Lat.  macer  (where 

pretonic  i  has  become  a).    In  Old-Irish  the  ace.  pi.  would 

be  mirenn. 
1.  782.  caidriomh,  better  perhaps  caidriobh,  O.Ir.  '*eoittriub,  cf.  Con- 

trebia  the  capital  of  Celtiberia. 


Corrigenda. 

p.  124,  notes  for  '10'  read  '11':  for  '11'  read  '10'. 
p.  125,  (1.  88^,  for  beth  read  both, 
p.  126,  (1.  109),  for  áhnthcháis  read  dhuthchais. 
p.  127,  (1.  138),  for  arnamaarach  read  arnamárach. 
(1.  141),  for  Mo  cen  read  Mocen. 

London,  24.  April  1886. 


W.  S. 


Táin  bó  Dartada. 

Diese  Sage  gehört  zu  den  Remscéla  der  Táin  bó  Cúailnge. 
Von  den  Personen,  die  hier  handelnd  auftreten,  steht  obenan 
Eocho  Bec,  Sohn  des  Corpre,  König  von  Cliu  (Gen.  Cliach), 
einem  kleinen  Gebiete  in  der  jetzigen  Grafschaft  Limerick  in 
der  Gegend  von  Cnoc  Aine,  jetzt  Knockany,  den  man  auf  der 
Karte  westlich  von  Tipperary  und  südöstlich  von  Limerick 
findet,  vgl.  O'Donovan,  Book  of  Rights  p.  39,  O'Curry,  On  the 
Mann.  II,  p.  357.  Als  seine  Residenz  wird  Dún  Cuillne  be- 
zeichnet, Lc.  hat  dazu  die  Angabe  i  n-hUib  Cuanach  andiu: 
es  ist  dies  die  barony  of  Ui  Cuanach  („Coonagh")  im  Osten 
der  Grafschaft  Limerick,  O'Don.,  Book  of  Rights  p.  46.  Derselbe 
Ort  wird  unter  dem  Namen  Cuilleand  a.  a.  0.  p.  92  erwähnt, 
wozu  O'Donovan  bemerkt  „now  Cuilleann  0  g-Cuanach,  in  the 
barony  of  Clanwilliam  and  county  of  Tipperary".  Wir  finden 
ihn  gleichfalls  auf  der  Karte.  Der  Ort,  an  dem  Dartaid  wohnte, 
lag  südlich  vom  Shannon  (s.  Lc.  lin.  198).  Dies  stimmt  zu  den 
bisher  besprochenen  Angaben.  Ob  Imlech  Darta,  wo  Dartaid 
umkam,  identisch  ist  mit  dem  Emly  (Imlech)  zwischen  Knockany 
und  Tipperary,  kann  ich  nicht  sagen,  da  Imlech  ein  öfter  vor- 
kommender Name  ist.  Alle  die  genannten  Orte  gehören  zur 
Landschaft  Munster,  und  diese  wird  auch  die  Heimat  dieser 
Sage  sein.  Bis  nach  Cruachan  in  Connacht  zu  Ailill  und  Medb 
war  ein  weiter  Weg.  Dass  derselbe  in  der  Sage  sehr  rasch 
zurückgelegt  wird,  darf  uns  nicht  Wunder  nehmen. 

Als  ich  diese  Sage  zum  ersten  Male  las,  blieb  mir  ihr 
Sinn  ziemlich  unklar,  und  ich  glaube,  es  würde  Jedem  so  gehen, 
der  sie  zum  ersten  Mal  ohne  die  Bearbeitung  eines  Vorgängers 


186  Táiu  bó  Dartada. 

liest.  Auch  jetzt  bleibt  noch  mancher  dunkle  Punkt.  Aber 
gerade  in  dem  Sprunghaften  und  in  dem  blossen  Andeuten 
äussert  sich  die  Naivität  der  Erzählung.  Wer  sie  in  diese  Form 
fasste,  der  hielt  sie  nicht  für  ein  Phantasiegebilde,  sondern 
glaubte  an  ihre  Wirklichkeit. 

Den  Hintergrund  bildet,  dass  Ailill  und  Medb  von  Con- 
nacht  für  den  Unterhalt  des  grossen  Heeres  sorgen  müssen, 
das  sie  versammelt  haben.  Auch  Eocho  Bec,  ein  kleiner  König 
in  Munster,  soll  dazu  beitragen  und  wird  von  ihnen  zu  einer 
Besprechung  eingeladen.  Die  Fee  seines  Gebietes  stattet  ihn 
prächtig  für  die  Fahrt  aus,  er  verspricht  jenen  seine  Unter- 
stützung, aber  er  wird,  ehe  er  sie  ausführen  kann,  auf  dem 
Rückweg  von  den  Mac  Glaschon  mit  seiner  ganzen  Begleitung 
erschlagen.  Diese  waren  von  Irros  Domnand;  was  sie  zu  die- 
sem Angriff  veranlasste,  wird  nicht  angegeben.  Die  Hülfe  der 
Bewohner  des  Sid  hat  sich  nicht  bewährt.  Die  Fee  erscheint 
nun  dem  Ailill  in  Cruachan,  und  fordert  ihn  auf,  seinen  Sohn 
Orlam  zu  Eocho's  Tochter  Dartaid  zu  senden,  um  sie  mit  sammt 
ihren  Kühen  wegzuholen.  Sie  spendet  dieselbe  Ausrüstung  zu 
diesem  Zuge,  die  Eocho  gehabt  hatte,  verräth  aber  zu  gleicher 
Zeit  das  ganze  Unternehmen  dem  Corb  Cliach  (in  Eg.  Corp 
Liath),  der  über  Munster  wacht.  Orlam  entkommt  mit  wenigen 
Begleitern  und  bringt  die  Kühe  zu  Ailill,  Dartaid  aber  kam 
bei  dem  Kampfe  um. 

Von  Interesse  ist  im  Einzelnen  z.  B.  die  Rolle,  welche  die 
Fee  spielt.  Der  König  und  seine  Begleitung  sind  zu  Pferde, 
der  Schlachtwagen  der  ältesten  Zeit,  wie  sie  uns  in  der  grossen 
Táin  entgegentritt,  kommt  hier  nicht  vor.  O'Curry  erwähnt 
diese  kleine  Táin  in  dem  Abschnitt  über  die  Erziehung  im 
alten  Irland  (On  the  Mann.  II,  p.  357),  da  wir  hier  lesen,  dass 
dem  König  Eocho  die  Söhne  von  anderen  Königen  in  Munster 
anvertraut  waren. 

Den  Text  des  Yellow  Book  of  Lecan  (Trin.  Coll.  Dubl.  H. 
2.  16,  Col.  644  —  646)  habe  ich  selbst  abgeschrieben  (7.  Oct. 
1880).  Die  Abschrift  aus  Egerton  1782  im  British  Museum 
(Fol.  80a)   verdanke   ich  Herrn  Standish  Hayes  O'Grady,   ich 


Táin  bó  Dartada.  187 

habe  sie  dann  mit  dem  Original  collationiert  (13.  Oct.  1880). 
Den  letztern  Text  habe  ich  meiner  Uebersetzung  zu  Grunde 
gelegt,  da  der  Text  von  Lc.  für  mich  nicht  überall  mit  der- 
selben Sicherheit  lesbar  war.  Das  Egerton  Ms.  stammt  aus 
dem  15.  Jahrh.,  fol.  24 a  findet  sich  das  Datum:  anno  1414. 
Das  Yellow  Book  of  Lecan  ist  älter  (wahrscheinlich  14.  Jahrh.). 
Im  Leabhar  na  h-Uidhri  ist  leider  nur  der  Anfang  der  Sage 
mit  fünf  Zeilen  erhalten,  Facs,  p.  20a  *  Ein  viertes  Ms.,  das  H. 
d'Arbois  de  Jubainville,  im  Catalogue  p.  216,  aufführt,  Trin. 
Coli.  Dubl.  H.  1.  13,  p.  345  (18.  Jahrh.),  habe  ich  nicht  benutzt. 

In  Lc.  ist  ein  und  dasselbe  Abkürzungszeichen  für  ur  und 
für  ar  gebraucht.  In  scurü  lin.  199  und  auch  in  der  zweiten 
Silbe  von  lurchure  lin.  57  muss  es  ur  sein,  dagegen  habe  ich 
es  in  den  Verbalendungen  durch  ar  (z.  B.  in  badar  lin.  4)  er- 
setzt, weil  die  meisten  Formen  dieser  Art  (z.  B.  acadar,  conn 
etar,  dochuadamar  u. s.w.)  im  Ms.  voll  mit  ar,  nie  mit  ur  ge- 
schrieben sind.  Ob  lin.  127  und  128  die  Dative  do  Choscur,  do 
Nemchoscur  vom  Schreiber  des  Ms.  mit  ur  oder  mit  ar  (wie 
der  Nom.  geschrieben  ist)  gedacht  sind,  lässt  sich  nicht  mit 
Sicherheit  ausmachen. 

Die  letzterwähnten  Formen  sind  auch  in  Eg.  unbestimmt; 
in  do  Chuscur  ist  es  ein  blosser  Strich,  in  do  Neamchoscur  das 
auch  in  Lc.  gebrauchte  Zeichen,  wodurch  die  letzte  Silbe  ange- 
deutet ist.  Aber  für  die  unbetonte  Endung  tar  ist  vorwiegend 
t  mit  dem  Haken  verwendet,  den  O'Don.  Gramm,  p.  431  lin.  5 
erwähnt.  Ich  habe  tar  dafür  gesetzt,  weil  lin.  99  deutlich  con- 
etar,  lin.  212  dorocratar  geschrieben  ist;  lin.  67  habe  ich  fer- 
thair  ergänzt,  weil  das  Ms.  lin.  131  tiagair  hat;  in  eter  lin.  142 
steht  dasselbe  Zeichen  für  ter  oder  Ur.  Abkürzungen,  die  nur 
eindeutig  sind,  wie  z.  B.  die  gewundene  Linie  für  m,  die  Zu- 
sammenziehung von  ar  u.  a.  m.,  habe  ich  im  Druck  nicht  be- 
sonders bezeichnet,  ebensowenig  den  Strich  für  n  in  bekannten 
Wörtern.  Der  Zweifel  in  der  Schreibweise  bezieht  sich  ja 
hauptsächlich  auf  die  Vocale. 


Er  stimmt  genau  mit  Lc.  überein. 


LU. 

Táin  bó  Dartada  inso  sis. 

Bói  Eocho  Bee  mac  Corpri  ri  Cliach  i  n-dim  Cuille  (.i.  i 
n-bUib  Cuánach  indossa). 1  Batar  cethraca 2  dalta  lais  di  mac- 
caib  rig  7  rurech  na  mMuman.  Bói  cetbraca2  lulgach  oca  fria 
m-biathad  na  mac.  Teit  tecbta  0  Ailill  7  Meidb  a  doebwm  co 
n-digsed 

1  Die  eingeklammerten  Worte  sind  über  der  Zeile  nachgetragen. 

2  Zu  lesen  cethracha. 


Lc. 


Eg. 


Tain  bo  Dartada  annso  sis.         Tain  bo  Dartada  inso. 


1.  Bai  Eochaid  Beacc  mac 
Coirpri  ri  Cliach  i  n-dun  Chuilli 
i  n-hUib  Cuanach  andiu.  Ba- 
dar  cethracha  daltad  *  lais  do 
niacaib  rig  7  ruirech  na  Mw- 
man.  Bai  cethracha  lulgach 
aco  fria  biathad  na  mac.  Tia- 
gaid  techta  0  Ailill  7  0  Meidb 
a  doc^m  co  w-digsid  dia  n-acal- 
laim.  "Ragad-sa"  ar  se  "dia 
sechtmaine".  Tiagaid  na  techta 


1.  Bui  Eochu  Beg  mace  Cair- 
pn  rig  Cliach  i  n-duon  Cuillne. 
Cethracha  dalto  laiss  do  macuib 
rig  Mumun.  Bui  dawa  cethracha 
Ivlgach  occo  oca  m-biathaa\ 
Doroideth  0  Ailill  7  0  Meidb 
co  w-digsid  dia  n-accallum. 
"Ragwso  dia  n-agallwm  eim" 
ol  Eoclm  "dia  samno".  Tia- 
gaid  na  tecto  as  iaram. 


10 


2.  Bai  Eochaid  ina  cotaltaig 
aidchi  and  iarsin  co  w-aca  in 
ocbean  a  docwm  7  oclsech  (ina 
farrad). 2  "Fochen  daib"  ar 
Eocho.  "Cair  in  acen  (and)3 
sinn"  ol  in  lanamain.  "Ba 
doich    lim    bith   i   n-athfoews 


1  Lies  dalta,  d  (=dh)  ivurde  schon 
frühe  im  Auslaut  kaum  noch  aus- 
gesprochen und  ist  hier  müssiger 
Zusatz. 

2  Die  eingeklammerten  Worte  sind 
im  Ms.  hineincorrigiert. 

3  Ebenso  dies  and. 


2.  Boi  Eocha  and  aidqi  ina 
cotlud  con  faco  ni  chuici  in 
mnai  7  ind  oglcech  ina  comuir.  15 
"Fochen  duib"  ol  Echo.  "Ca 
hairmm  inan  aithgeuin"1  ol 
si.  "Ba  doig  lern  bid2  ind  ogns 


1  Wir  erwarten  die  2.  Sg.  Perf. 
aithgén,  dem  acen  von  Lc.  ent- 
sprechend. 

*  Hinter  bid  am  Zeilenende  ein 
Zeichen  wie  das  der  Aspiration,  das 
aber  wohl  nur  die  Zeile  füllen  soll. 


190 


Táin  bó  Dartada. 


20  daib"  or  se  "nom-bemis".  "At- 
he1  is  imiocus  etruinn  cen 
iman-aci  duind".  "Cia  airm 
i  m-bi-siu"  or  Eochaid.  "I 
sid2  Chuile"  or  si.     "Cid  dia 

25  tudchobair  aim"  ol  Eochaid. 
"Do3  airle  comairli  duid-siu" 
for  si.  "Ciasa  comairli  doberi 
dam-sa"  ol  se.  "Ni  hus  les 
eneich  7  anma  deit  ic  dul  isna 

30  hecbtarcricbaib  daidcbi.*  Teg- 
lach  maith  umut  7  graig  alaind 
allmarda.  Ingnad  lat  an  \eth 
ro  dailis,  ba  doich  dun  beith 
allmarda  do  thairthed." 
35  3.  "Cia  lin  ragam"2  ar  se. 
"Caeca  marcach.  duit-seo"  or  si 
"7  sren5  maitbi  det  fria  t'eochu, 
dothairgebad  uaim-sea  uile 
amarach  maitin  it  urlaind,  ar 

40  dotairgeba  cceca  ech  n-dubglas 
cona,  srianaib  oir  7  cethracha 
timthacht  do  timtacht&ib G  mac 


1  Im  Ms.  Ate  mit  einem  Aspi- 
rationszeichen über  dem  e.  Es  ist 
die  positive  Antwort  (ja!)  neben  dem 
negativen  nate  und  dem  fragenden 
cate,  vgl.  Z?  489  und  Stokes,  K. 
Ztschr.  XXVIII.  103,  wo  jedoch 
dieses  ate  noch  fehlt. 

2  Im  Ms.  zu  sidh  corrigirt,  ebenso 
lin.  35  ragam  zu  ragham. 

8  Das  Do  ist  nicht  sicher  von 
mir  gelesen. 

4  Das  erste  d  von  daidchi  un- 
sicher. 

5  Zu  lesen  sréin. 

8  Zu  lesen  timthacht  aib. 


duib  no  üeinn".  "Toimdiu  lern 
is  comfocws  etruinn  ceni  immon- 
acai  dun". 

"Ca  bairm  i  m-bid-si"  olEchu. 
"Hi  sid  Cuillni  sunn"  ol  si. 
"Cid  dia  tuidcebuir." 1  "Do  tba- 
buirt  comuirli  duit-si"  ol  si. 
"Cisi  comuirli  d  obere  dam-so" 
ol  se.  "Ni  bes  leas  enech2  7 
anmo  duit  oc  dul  bi  tir  7  sech 
tir"  ol  si. 

"Co  n-dig  teglac/i  coem  im- 
mut  7  graid3  aluinn  fout4  all- 
mardo."  5 

3.  «Ciallin  no  rat6"  ol  Echu. 
"Coeco  marccuch  duit"  ol  si. 
"Dotaircibe  buaim-si  bimaruch" 
ol  si  "coeca  n-gab^tr  n-dubglas 
gu  srianuib  oir  7  axcuit  friu 
7  caeco  escrimi  do  escrimmim 


1  Zu  lesen  tuidchehuir. 

2  Zu  lesen  eneich. 

3  Zu  lesen  graig. 

*  lieber  das  i  von  fout  im  Ms. 
ein  b  gesetzt. 

5  Im  Ms.  allmurdo  mit  einem  ji_ 
über  der  Silbe  mu. 

6  Zu  lesen  rag. 


Táin  bó  Dartada. 


191 


rig  7  tiagaid  do  daltai  uili  lat. 
Is  coir  duind  cungnum  frit,  ad 
maith  o x  imditin  for  tire  7  ar 
feraind  7  ar  n-orba". 

4.  Teit  uad  lasodain.  Atraig 
Eochaid  arnamarach  co  w-aca- 
dar  in  ccecait  ech  n-dubglas  ina 
tonadmaim  i  n-dor«s  in  duni 
7  cseca  brat  corcra  co  w-im- 
denam  di  or  7  di  airged  7  cceca 
bretrms  cona  n-imdenmaib  di 
or  7  cceca  maclene  co  w-intli- 
dib  orsnaith  7  cceca  echlosc 
orda  co  cendimlaib  airgid  7 
cceca  lurcwre2  find  n-oderg  ote 
beothmse 3  (?)  hingengorm  co 
m-belgib  airgdidib  7  urchomla 
credurnsefon-echaib4.  Tredrui- 
decht  uile  insin. 


5.  Gaibther  arathugwd  co-mor 
inni  sin  7  adfet-sam5  a  aislinge 
dia  muintir.  Docwmlat  ass  do 
Chruacbain  cosind  eiscrim  sin. 
No  mucbtais  daine  umpu  aca 
n-degsaiu,  cen  gob  mor  in  dirim 
ba  cain  n-allniar  n-mdie6  im- 
morro  .i.  cceca  leech  cosin  .  .  . 


1  Zu  lesen  oc. 

2  Zu  lesen  lurchure. 

(3  Im  Ms.  bothrif.se  mit    e  über 
dew  0. 

4  Für  fona  echaib. 

5  sam  im  Ms.  zu  samb  corrigirt. 

6  Im  Ms.  nldie. 


sidi  leo  7  tiasuit  do  dalta  huili 
let    7    is    coir    dun    congnim 
frit,  fobith  at  maith  occ  imm-  45 
ditin  ar  diri  7  ar  fuinn1". 

4.  let  buad  in  üen  lasoduin. 
Atragat   iarum    matuin    iarna 
iiarucb  con  faccatar  ni:  in  coeca 
n-ech  n-dubglas  inatonudmuim2  50 
gu   srianuib  oir  7  arccuit  friu 

i  n-dorws  liss  7  coeco  bretrms 
n-arccwii  co  n-inchuib  oir  7 
coeca  maclene  cona,  n-imdenum 
orsnaith,  7  caeco  ech  firm  n-ou-  55 
derg  ate  scuaiblipm,  ruissi  hic- 
corccuir  huili  a  scuabo  7  a 
mungo,  cona,  m-belgib  aircc- 
digib3  friuu  7  urcom?«  cria- 
dumo  for  cech  ech,  7  coego  60 
echhisc  finnbruini4  cona,  cenn- 
pairtib  di  or  fuib  do  brith 
inallamuib. 

5.  Atraig  in  ri  iarum  inti 
Echu  7  gaibid  immi.  Docomlai  65 
as  iarum  fon  escrimm  sin  do 
Crwac/muib  Ai.    Ferthair  failti 
friu  iarum  la  hAiiill  7  Meidb 

7   is  beg  nad   muichi  duine5, 

70 


1  Wahrscheinlich  ist  feniinn  su 
lesen,  obwohl  es  ein  Wort  fonn  (Bo- 
den) giebt. 

2  nichtiger  tónadmuim. 
8  nichtiger  aircedidib. 

4  Richtiger  findruiui. 

5  Vermuthlich  für  nad  muichthi 
(3.  PI.  Praet.  Pass.)  dóini. 


W 


192 


Táin  bó  Dartada. 


ait  ? 


egwsc1  uile  amaZdon-ruirmisim2. 
"Imcomarcar  cia  so"  ar  Oilill. 
"Ni    insa,    Eochaid    Becc    ri 

75  Cliach".  Doleict/ier  isin  lis  7 
isin  rigtheg.  Ferthar  failti  friu, 
anaid  aim  tri  la  7  tri  haidchi 
for  flegugwd3. 

6.    "Cid   dan-iwgartar"4   ar 

80  Echa.  "Conn  etar  aiscid  dam- 
sa  uait"  ar  Ailill,  "ata  ecin5 
iom  .i.  ecen  adbal,  biathad 
fer  n-Erind5  oc  tahairt  na 
m-bo  a  Cuailngiu6."  "Cia  hai- 

85  seid7  as  ail  dait"  ar  Eochaid. 
"Aiscid  dl8  lulgachaio9  dun" 
ar  Ailill.  "Ni  forcraid  dam-sa 
a  fil  lim  dib.  Ata  cceca  mac- 
dalta  lim  do  macaib  rig  Mw- 

90  man.  Ata  cethracha  bo  frim 
biathad,    secbt    fichit    lulgach 


oco  n-deiscin  7  oca  taibriud1. 
Ba  mór  a  n-dirim,  ba  cain 
n-allmur  n-innaidi. 


6.  "Cid  dian-dom-gomgrad-sa" 
ol  Echu  fri  h.  Ailill.  "Bus  inn 
etar  asccid  dam-so"  al  OWill 
"huait,  ar  ata  ecen  form-so, 
.i.  biathad  ier  n-Erinn  do  tha- 
buirt  na  m-bo  a  Cuailwo/e". 
'•'Cissi  hsdscid  is  al2  det"  ol 
Euchu.  "Aisccíící  dowo  do  buaib 
blicÄiuib"  ol  Ailill.  "Ni  fuluair 
a  fil  ami  dib"  ol  Echu,  "ata 
cet/wachu  daltau  lemm  do  ma- 
cuib  rig  Mumun  for  altrumm. 
It  e  fil  im  chomuir  sunn.  Ata 
cethracha  lulgach  lemm  fria 
m-biathad   7   atat   secht  fichit 


Richtiger  taidbriud. 
Zu  lesen  ail. 


1  Im  Ms.  schliesst  die  eine  Zeile 
mit  cosin  und  beginnt  die  folgende 
mit  nenegMSC,  so  gut  ich  es  habe 
lesen  können.  Vielleicht  ist  cosin 
n-aenegusc  (altir.  cosind  óenécusc) 
gemeint:  mit  dem  gleichen  Aussehen 
alle. 

2  Im  Ms.  donuirmisim,  mit  r  über  dem  n. 

3  Zu  lesen  fledugud. 

4  Zu  lesen  dan-imgarthar,  Warum  werden  wir  gerufen? 
do-in-garim  in  der  Bedeutung  „rufen"  mir  nicht  bekannt. 

5  Richtiger  écen,  Érend. 

6  Das  n  über  das  g  geschrieben. 
1  Das  d  nachträglich  aspirirt. 

8  Die  im  Ms.  abgekürzt  geschriebene  Partikel  di  belasse  ich  so,  da  ich 
weder  für  dino  noch  für  didi  bis  jetzt  genug  Sicherheit  erblicke,  was  die 
mittelirischen  Texte  anlangt. 

9  Vor  lulg.  ist  die  Praep.  do  einzufügen. 


Verb,  compos. 


Táin  bó  Dartada. 


193 


lim  fria  ni-biathad.  Ata  cceca 
dl  andetitm1  for  suidib". 

7.  "  Co«[e]rtliar 2  dam-sa  bo 
cac/i  trebthaig  fil  fot  mam-sa" 
ol  AMU.  "  C[id]  fort-su  roferad 

eicin  doberaind-sea " 

"Rot-bia-sa  inni  sin"  ar  Eoch- 

aid3 ind  oiáigecM 

ianwn  tri  la  7  teora  boidchi3. 
Celebraid  iarwm  don  rig  [7  do- 
cum]lat  dia  crich  cotric  Eochaéo' 

fria4  tri  macaib  [Gjlas 

Domnand.      Secht   üchit   leech 

allin.    Fegaid  animar 3 

oc  inseuu  (?)  Conchada  amidi 
cowrancadar. 


8.  Dothuit  Eochaid  Becc  mac 
Coirpn  7  a  chethracha  dalta 
lais.  Ros  .  .  .  f 0  thir  n-Erend 
in  seel  sin,  co  n-abadar  tri  diet 
ban  don  Míímain  oc  a  cained 
na  macraide. 


laulgac/*   lem-so  fein.     Et  ata 
indethin1  foruib. 

7.  "Con  etar  dam-so  huait- 
si"  ol  Ailill  "bo  gach  tropthaig  100 
fil  fot  main.     Cid  fortt-so  do- 
chorthae  egin  dobiur-siu  cobuir 
duit  oco".    "Rotmbia-siu2  em" 

ol  Echu  "inni  sin.  Et  tair_c- 
gebat  billaa  si  intainnriuth' 
Dognit7ier  a  n-oeguidect  iarum 
tri  laa  7  teora  haidchi  la  hAi- 
\ill  7  Meidb.  Docomlai  as  iarum 
dia  tig,  co  comarnacuir  fri  macu 
Glaschow  do  Aes  blrruis  Dom- 
nunn.  Sect  fichit  leech  illin 
sidi.  Feguit  for  imairicc  7  oc 
imnaisi  chatbo3,  oc  insena  Con- 
chada  amide  conrangatar. 

8.  Dofuit  in  cethracha  mac  115 
rig  annsin  imm  Eckaig  ni-Becc. 
Dolleth  fo  thir  n-Erinn  in  see? 
sin,  cowid  apudar  cetri4  fichit 
mac  rig  do  maccaemuib  Mwman 

oc  caeiniutb  na  mac  sin.  120 


105 


110 


1  Vielleicht  zu  lesen  a  n-dethitin. 

2  Von  lin.  22  an  auf  Col.  645 
ist  das  Zeilenende  oft  gar  nicht 
oder  nur  mit  Mühe  lesbar.  Die  in 
eckige  Klammern  gesetzten  Buch- 
staben sind  von  mir  nur  erschlossen. 

8  lieber  ar  Eoch-,  im  Ms.  in  der 
Mitte  von  lin.  25,  ist  von  späterer 
Hand  nachgetragen:  rodbiaso  .... 
(das  Ende  der  Zeile  nicht  lesbar), 
daneben  am  Bande  lesbar  ind  oidi- 
gecÄi  (zu  lesen  oigidec7íí)  bis  hoidchi. 

*  Unter  das  a  von  fria  ist  im 
Ms   noch  ein  a  gesetzt. 


1  Dies  Sätzchen  scheint  corrupt 
zu  sein:  vielleicht  ist  .  L .  (s.  Lc.) 
ausgefallen,  und  dann  i  n-dethitin 
zu  lesen. 

2  Zu  lesen  rot  bia. 

3  Geschrieben  ko  mit  Aspirations- 
zeichen  darüber. 

*  Zu  lesen  cethri. 


13 


194 


Táin  bó  Dartada. 


9.  Da  m-bai  Ailill  ann  agaid 1 

ina  chotlucl  co  w-aca2  in  oicben 

7  in  t-oclsech  chuici  bad3  ailli 

lais.  "Cia  taid"  ar  Ailill,  „7  cia 
125  bar  n-  .  .  ."   "Cos[carJ  7  Nem- 

choscar   sinn"    ar    siad.      "Is 

fochen  do  Choscur  7  ni  fochen 

do  Nemchosewr"  ol  Ailill.  "Bid 

coscar  duid-seo  cepe  crut[h]" 
130  ol  si.     "Cia  iiesam    duind   de 

suidiu"    ol   Ailill.     "Ni   insa" 

ar  [si]  "tiag[ar]  uaid  amarach 

co    tue    ar4    gabal    do    buair 

d  . . . 5  0  Dairt  ingin  Echacft 
135  7  ise  do  mac-su  corasi  .i.  Or- 

lara  7  ergid-si  dirim  sochraidi 

ume".  "Cia  lin  ragas"  ol  Oilill. 

"Caeca  marcach  do"  ar  si  "do 

ocaib  amra  .i.6  cethracha  mac 
140  do    macaib    csema    Connacht6. 

Don-icfa    uaim-sea    an  diu     in 

esgrim  boi  im  na  macaib  diro- 

chart7  inane,  itir  ech  7   srian 

7    etach    7    delge,   7    comairim      

-AKk  ,    .       ,  ,  ,  1  Im  Ms.  Allaidi  mit  Übergesetz-   , 

145  taireeba  amarach  matan  mocn 

tern  ch. 

7  tiagam-ni  diar  tir  ifechta"8  a  Zu  lesen  chotiud. 

or  si.  8  Zu  lesen  Neamchoscur. 

4  Zu  lesen  cethri. 

1  Zu  lesen  adaig. 

2  Wohl  su  lesen  co  n-aca  ni. 

3  bad  unsicher,  steht  im  Ms.  am  Ende  der  Zeile. 
*  Zu  lesen  co  tuethar. 

5  Wahrscheinlich  duit. 

6  Die  Stelle  ist  im  Ms.  etivas  verwischt,  vielleicht  ist  7  anstatt  Ä.  zu  lesen. 

7  Die  Worte  von  boi  bis  indne  sind  in  Lc.  zwischen  den  beiden  Co- 
lumnen  neben  esema  nachgetragen  und  gehören  sicher  an  diese  Stelle. 
Für  diroebart  ist  wohl  doroebratar  zu  lesen. 

8  Zu  lesen  ifeebtsa. 


9.  Allaidchi1  Ailill  ino  ligi 
conn  faccu  Ailill  inni  ina  cot- 
lud2  ind  oclcBch  7  in  mnai  ata 
haillium  ro  üaiar  i  n-hEriu. 
"Coichi  ib-si"  ol  Ailill.  "Cos- 
gar  oews  Nemcbwscar  ar  n-an- 
[m]unn"  ol  si.  "Is  fochm  do 
Chuscur  em  lern  7  ni  fochew 
do  Neamcoscíw3"  ol  Ailill.  "0 
bid  eusecar  em  duit-si  cepe 
cruth"  ol  si.  "Tiagur  huait" 
ol  si  "gu  tueihar  gab«7  duit 
clo  cetri4  0  Dartuid  ingin  Ecli- 
ach,  ata  cethracha  lulgach  le 
7  is  do  mac-si  chams  .i.  Ór- 
lam  mac  Ailella.  Eirge^  dirim 
soc/waid  di  oeuib  maithift  7 
cethracha  mac  rig  do  macuib 
rig  Connacht  7  áus  n-icfo  huaim- 
si  in  eewse  ro  m-bui  fono  mac- 
caemu  ale  dorochrutar  isinn 
imairgc  aile,  etir  srianu  7  etuigi 
7  delcci". 


Táin  bó  Dartada. 


195 


10.  Teit  fochetoir  isin  aidchi 
cetna  co  Co[rp  Li]at[h]  mac 
Taisig  dm  Mwmain,  bai  ina 
dunad  for  bra  Neme1  antuaid. 

Tosn-aidbed  di  do  saidiu. 
Ciasu  anmann  bai  for  suidiu? 
"Tecmall  7  Coscrad".  "Is  fochen 
do  Tecmall  7  ni  fochen  do 
Choscrad".  "Ni  bo  coscra2 
duid-seo"  or  si  "7  bid  tecmal- 
lad". 

11.  "Cia  nesam  dun  de  sui- 
diu?" "Ni  insa.  Tecmall  lat 
maccu  rig  7  rigdamna  con  scail- 
fea  maccu  rig  7  rigdamna  [7]  3 
airech.  "Cuich  iad"  ar  Corp 
Liath.  "Mac  seer  fil  la  Con- 
nachta,.  Dosn-ic  do  breith  bar 
m-bo  roime  iar  trascrad  bar 
macraide  inde  leo.  Dut-icfad 
im  nona  imarach,  do  brei4  Dar- 
tada  mgine  Eochach. 

Nibasochaidi  dwsjjiad/',  bith 
tesorgain4  do  inchaib  fer  Mu- 
mm dia  maide  in  gnim". 


10.  Tiaguit  iarum  as  7  tia- 
guit  fochetoir  co  Corb  Cliach 
mac  Tassich  7  iss  ami  bui  a 
dun-sidi  ar  bru  Nemaine  ar 
tuaith.  Laech  amra  sidi  do 
Muimnechuib.  Is  siritir1  a  lam 
a  n-dergene  di  ulcc. 

D?tsn-aidbiut  do  suidiu  dowo. 
"Cia  for  n-anmunn-si?"  ol  se. 
"Tecluim2  7  cosgrad"  ol  siat. 
"Is  maith  em  in  tecluim,  is 
olc  in  ctiscrad"  ol  Corb  Cliach. 
"Ni  ba  duit-si  em  hus  cuscrad 
7  eowsgarfa  mic3  rig  7  airech". 

11.  "Cid  neiside"  al  Corb 
Cliach.  "Ni  insa"  ol  siat  "nach 
mac  rig  7  rigno  7  wach  rig- 
domno  fil  la  Connachto  dus 
fuil  lor  n-dochumm  do  brith 
bo  as  for  crich  iar  tuitim  bar 
mac  rig  7  rigno  leo.  Doficfai 
im  trath  nowa  imbaruch. 

Ni  sochawfr  in  fiallac/i,  ar 
cid  oic  maithi  dotoegat  ann, 
bid  tesorcuin  do  inchuib  Mu- 
man  huli  ma  immairi  in  gnim 

1  Neme  nicht  ganz  sicher  gelesen.      so  ". 

2  Zu  lesen  coscrad.  

X.   8  Vor  airech  in  Lc.  ein  Klex. 

4  Im  Ms.  steht  bitesorgain  und 
darüber  nachgetragen  do  br7.  Er- 
steres  ist  durch  Aspirationszeichen 
und  untergesetztes  t  zu  bith  tesor- 
gain corrigirt,  letzteres  aber  (zu  lesen 

■    do  breith)  muss  vor  Dartada,  unter 
dem  es  im  Ms.  steht,  eingeschoben  wer - 
.    den.    Wahrscheinlich  ist  auch  noch  bó  zu  ergänzen:  do  breith  bó  Dartada. 

5  Zu  lesen  bia,  das  d  ein  müssiger  Zusatz  wie  in  daltad  lin.  3. 

13* 


151) 


160 


165 


170 


1  Zu  lesen  sirithir. 

2  Tecluim  in  Eg.  neben  Tecmall 
in  Lc,  erster  es  ist  aus  letzterem 
durch  Metathesis  entstanden,  vgl. 
fuluair  lin.  62  Eg. 

3  So  in  Eg.  der  Nom.  für  den 
Acc.  PI. 


196 


Táin  bö  Dartada. 


175  12.  "Ceist  cia  lin  no  rad1" 
or  se.  "Secht  fichit  kech"  or 
si  "7  secht  fichit  fer  incomlaind2 
and".  "Tiagam-ni"  or  si  "co 
comairsim  im  nonai  imbarach 

180  ina  n-aigid". 

13.  Am-badar  arnamarach 
maidin  moch  lotar  Connachtta, 
a  dun  Chruachan  isin  faitlichi 
co  n-acadar  in  graig  7  in  sren3 
7  an  timthacht  uili  &mal  do- 
rairngert  7  dochuadamar  co 
m-bad«r  i  n-dorws  in  duine, 
SLmal  dorairngert  doib  a  n-uili 
adcowwairc  ro  bai  im  na  maccu 
rig  .  .  .4  riam. 

14.  Ba  torbath  mor  forsna 
sluagaib  in  ragdais  fa  na  rag- 
dais.  "Is  ruebal"  or  Oil*W  "feni- 
deth5  in  maith".    Tothiet  Or- 

195  lam  ass  iar  suidiu  co  tainic 
tech  n-Dairthe6  ingini  Echac/t 
i  Cliu  Clasaig  i  tirib  Mmnan 
fri  Sinaind  andeas. 

15.  Scwit  i  suidiu  7  ba  fai- 
200  lid  in  ingen  fris.     "Doscartba 


185 


190 


1  Zu  lesen  rag. 

2  Zu  lesen  fer  n-incomlaind. 

3  Oben  lin.  37  stand  sren  fur 
sréin. 

4  Im  Ms.  nach  meiner  Lesung 
anlla,  womit  ich  nichts  anzufangen 
weiss,  es  müsste  denn  alia  riam  {wie 
alia  astig  u.  s.  w.)  gemeint  sein. 

.     5  Im  Ms.  femeth  mit  untergesetz- 
tem d. 

ö  Zu  lesen  Dairte. 


12.  "Ciallin  no  rig-si"  ol  se. 
"Secht  fichit  \aech  n-inconi- 
luinn"  ol  si.  "Tiaguini-ni  as 
tra"  or  in  üen  "co  comairsim 
im  trat1  nowu  imbaruch". 

13.  Trath  ba  maitin  conn 
facatar  Connachto  inn  graid2 
7  in  etuch  hisrubartumar  inn 
dorws  in  duine  Cmacham. 


14.  Ba  torhuid  mor  forsna 
sluaga  in  ragduis  fo  na  rag- 
duis.  "Is  mebul"  ol  Ailitt  "a 
feimgeth3  in  maith".  Teti  Or- 
laim4  as  iarum  i  cCliu  gu  ranicc 
tech  n-Darta  ingmi  EchacÄ. 


15.  Ba  f&ilid  inn  ingm  friu. 
Toscarthar  tredam  dóib.     "Ni 


1  Zu  lesen  trath. 

2  Zu  lesen  graig. 

3  Zu  lesen  feimdeth. 


Táin  bó  Dartada. 


197 


tri  daim  doib.  "Ni  anfam  friu" 
ar  Orlam.  Tucaid  inn  oic  leo 
a  m-biad  forsna  hechaib  ar 
iinimoinain1  sund  imedon  Mu- 
man.  "In  raga  lim-sa  a  ingen?" 
ar  Orlam.  "Ragad  egin"  ar  an 
ingen.  "Tue  ass  t'jmerge  dowo." 

16.  Tiagaid  timchall 2  na 
m-bo  7  inn  ingen  leo.  Dos- 
autat  Corp  Liath  m«c  'lässig, 
secht  fichit  lsech  ar  a  cend. 
Fecthair 3  catb.  leo.  Dotuited 
mic  rig  Connacht  7  an  oic  acht 
Orlam  nonhur  7  docber  and 
Dart4  isin  comrac  fo  c^iimguin 
la  maccu  csema  Connacht. 

Adlai  side  7  berid  a  bu  le 
.i.  cethracha  lulgach  7  caeca 
dart  con  luid  leo  a  cricb  Con- 
nacht. Is  de  ita  Imlecb  n-Dairte 
fair  i  Cliu  Cbul  bi  torcbair 
Dart4  ingen  Echach  mic  Cairpn. 

Conid  de  sin  ita  tain  bo 
Tartse5  remscel  do  tbanaid  bo 
Gualnge. 

Finit  amen. 

1  Zu  lesen  imomain. 
3  Besser  timcheall. 

3  Besser  fechthair  oder  fegthair. 

4  Wir  erwarten  Dartaid. 

5  Zu  lesen  Dartse. 


ainfimm  friss"  or  Orlam.  "Tu- 
cuit  ind  oiee  leo 1  for  a  n-echai6 
7  tairsi  linn  got  buaib  builip". 


205 


16.  Dotiagat  ind  oic  uili  tim- 
chiull,  aus  berat  bi  cenn  sliged. 
Ddtsn-artbet  mac  Tassuig  iarum  210 
cowa  secht  fichit2  laecb  leo3  7 
dorocratar  mic  xig  Connacht 
ann  7  in  oig  dodeocbatar  leo 
acht  Orlam  nonbur  namma. 

215 

Rugsaid  sidi  leo  iarum  iiida4 
buu  .i.  in  cethracha  húgach  7 
in  caeco  darta  7  dorochuir  inn 
ingm  fochetoiv  laissin  cetcom-  2 10 
rac5.  Is  de  ata  Imliuch  n-Darta 


bi  c-Cliuu. 


Finitt. 


215 


1  Hier  fehlt  das  Object  zu  Tucuit, 
wahrscheinlich  ist  nach  Lc.  a  m-biad 
zu  ergänzen. 

2  Wir  erwarten  fichtib,  im  Ms. 
ist  .XX.  mit  darüber  gesetztem  it 
geschrieben. 

3  Dieses  leo  ist  entweder  zu  strei- 
chen oder  in  leis  zu  verwandeln. 

4  Zu  lesen  inna. 

5  Zu  lesen  cetchomrac. 


Der  Raub  der  Kühe  der  Dartaid. 

(Uebersetzung  nach  Eg.) 

1 .  Eocho  Bec,  der  Sohn  des  Corpre,  König  von  Cliu,  war  in 
Dun  Cuillne1.  Vierzig  Pfleglinge  [waren]  bei  ihm,  von  den 
Söhnen  der  Könige  von  Munster.  Er  hatte  auch  vierzig  Milch- 
kühe für  ihren  Unterhalt.  Von  Ailill  und  von  Medb  wurde 
geschickt,  dass  er  zu  einer  Unterredung  mit  ihnen  kommen 
sollte.  „Ich  will  zu  der  Unterredung  mit  ihnen  gehen",  sagte 
Eocho  „am  Samuin-tage"2.  Die  Boten  gehen  darauf  fort.  2.  Eocho 
lag  da  eines  Nachts  im  Schlafe,  da  sah  er  etwas  auf  sich  zu- 
kommen: ein  Weib  und  einen  jungen  Mann  in  ihrer  Begleitung. 
„Willkommen  euch!"  sagte  Eocho.  „Wo  hast  du  uns  kennen 
gelernt?"3  sagte  sie.  „Mich  dünkt,  ich  wäre  euch  nahe  gewe- 
sen." „Ich  meine,  wir  sind  einander  sehr  nahe,  wenn  wir  uns 
auch  gegenseitig  nicht  gesehen  haben."  „An  welchem  Orte  hal- 
tet ihr  euch  auf?"  sagte  Eocho.  „Dort  im  Siel  Cuillne"  sagte 
sie.  „Weshalb  seid  ihr  gekommen?"  „Um  dir  einen  Rath  zu 
geben"  sagte  sie.  „Was  für  ein  Rath  ist  das,  den  du  mir  giebst?" 
sagte  er.  „Etwas  das  ein  Gewinn  an  Ehre  und  Namen  sein 
wird4  auf  deiner  Fahrt  im  Lande  und  ausser  Landes"  sagte  sie. 
„Eine  stattliche  Mannschaft   [soll]   dich   umgeben   und   schöne 


1  Ueber  die  geographischen  Angaben  siehe  die  einleitenden  Bemer- 
kungen. 

2  „in  einer  Woche"  Lc. 

3  In  Lc.  lautet  die  Frage  „Kennst  du  uns?"  Cair  ist  das  latein. 
quaere,  und  giebt  nur  an,  dass  das  Folgende  eine  Frage  ist.  Oder  ist 
cair  in  cairm  zu  verbessern? 

4  Ni  bes,  in  Lc.  ni  bus,  hat  nach  O'Molloy  futurischen  Sinn,  siehe 
O'Don.  Gramm,  p.  163.  Für  daidchi  ist  in  Lc.  caidchi,  für  immer,  zu 
lesen. 


Táin  bó  Dartada.  199 

ausländische1  Pferde  [sollen]  unter  dir  [sein]."  3.  „Mit  wie  vielen 
soll  ich  gehen?"  sagte  Eocho.  „Fünfzig  Reiter  [gehören  sich]  für 
dich"  sagte  sie.  „Morgen  werden  von  mir"  sagte  sie  „fünfzig 
Rappen  mit  Zäumen  von  Gold  und  Silber  versehen  zu  dir  kom- 
men, und  mit  ihnen  fünfzig  Stück  Ausrüstung  von  der  Aus- 
rüstung2 der  Side,  und  deine  Pfleglinge  sollen  alle  mit  dir  ge- 
hen, und  es  steht  uns  wohl  an  dir  zu  helfen,  weil  du  tüchtig 
bist  im  Schützen  unseres  Landes  und  unseres  Bodens."  4.  Das 
Weib  verliess  ihn  darnach.  Früh  am  Morgen  darauf  erheben 
sie  sich,  da  sahen  sie  etwas:  Die  fünfzig  Rappen,  festgebunden, 
mit  Zäumen  von  Gold  und  Silber  versehen,  am  Thor  der  Burg, 
und  fünfzig  Nadeln  von  Silber  mit  Kopfstücken  von  Gold3  und 
fünfzig  Knabenkleider  mit  ihrer  Kante4  von  Goldfaden,  und 
fünfzig  weisse  Pferde  mit  rothen  Ohren  und  langen  Schwänzen5, 
purpurroth6  alle  ihre  Schwänze  und  ihre  Mähnen,  mit  silbernen 


1  Das  b  und  a  über  fout  und  allmurdo  bedeutet,  dass  diese  Wörter 
umzustellen  sind.  ATlmurda  und  allmurach  fremd  ist  von  allmhuir  .i. 
fri  muir  anall  (O'Clery)  abgeleitet,  vgl.  K.  Meyer,  Battle  of  Ventry, 
Index  s.  v.  attmarach.  Die  Worte  von  Ingnad  lat  bis  do  thairthed  in 
Lc.  verstehe  ich  nicht. 

2  Die  Bedeutung  von  escrimm  ist  nur  errathen,  es  entspricht  aber 
den  Wörtern  srlan  und  timthacJit  in  Lc,  und  lin.  140  hat  Eg.  ecusc 
dafür.  Dasselbe  Wort  im  Noinden  Ulad,  Harl.  lin.  18  (Berichte  der  K. 
Sachs.  Gesellschaft  der  Wissensch.,  Philol.-Histor.  Cl.,  1884,  S.  340). 

3  Vgl.  nöi  m-builc  co  n-inchaib  órdaib  uasib  hi  fraig  (neun  Säcke 
mit  goldenen  Vorderstücken  über  ihnen  an  der  Wand)  LU.  p.  94,  lin.  11. 
Andere  Beschreibungen  der  bretnas:  bretnas  torrach  trencend  sin  brutt 
os  a  brunni  LL.  p.  55b,  35,  s.  On  the  Mann.  Ill  p.  110;  bretnas  argit  co 
m-brephnib  óir  ina  brut  LU.  p.  25a,  3,  s.  On  the  Mann.  III.  p.  159;  sreth 
and  chetumus  di  bretnasaib  6ir  7  argit  7  a  cosa  isind  fraigid  LU.  p.  23a, 
32,  s.  On  the  Mann.  Ill  p.  164. 

4  In  Lc.  co  \n-intlidib  orsnaith,  mit  Einschlägen  von  Goldfaden,  s. 
intliud  in  meinem  Wtb. 

5  Wörtlich:  weisse  rothohrige  Pferde,  die  langschwänzig  sind.  Es 
sind  die  Füllen  (lurchure  in  Lc),  die  für  die  Zöglinge  des  Eocho  be- 
stimmt sind. 

6  Es  ist  fraglich,  ob  ich  diese  Farbenbestimmung  richtig  übersetzt 
habe,  ruissi  hängt  vermuthlich  mit  ruidiud  zusammen,  oder  mit  rod,  rud 
(Krapp),  auch  ru  geschrieben:  Dleaghar  don  lucht  is  fearr  d'ibh  \  ruu  is 


200  Táin  bó  Dartada. 

Zäumen  versehen,  und  eherne  Fussketten  an  jedem  Pferde,  und 
fünfzig  Treibstöcke  von  weisser  Bronce,  unten  mit  Endstücken 
von  Gold1,  um  sie  in  die  Hände  zu  nehmen. 

5.  Der  König  erhebt  sich  darauf,  der  Eocho,  und  macht  sich 
fertig2.  Sie  gehen  darauf  in  dieser  Ausrüstung  fort  nach  Cru- 
achna  Ai.  Von  Ailill  und  Medb  wird  ihnen  darauf  Willkom- 
men geboten,  und  es  fehlte  nicht  viel,  dass  Leute  erstickt  wur- 
den bei  dem  Ansehen  und  Betrachten  derselben.  Ihre  Schaar 
war  gross,  sie  war  schön,  stolz3,  dicht4.  6.  „Weshalb  bin  ich 
eingeladen  worden?"  sagte  Eocho  zu  Ailill.  „Um  zu  erfahren, 
ob  für  mich  von  dir  ein  Geschenk  zu  erlangen  ist",  sagte  Ailill, 
„denn  mich  drückt  eine  Nothlage,  nämlich  der  Unterhalt  der 
Männer  von  Irland,   die  Rinder   von  Cuailnge   wegzunehmen." 


corcair  co  cáin  bhrigh,  snath  dearg,  olaind  find  u.  s.  w.  Book  of  Rights 
p.  222.  —  Mit  den  entsprechenden  Worten  in  Lc.  weiss  ich  nichts  an- 
zufangen. Gaibther  a  rathugud  comor  inni  sin  bedeutet:  Man  beginnt 
dies  sehr  zu  bemerken. 

1  In  der  TB.  Fraich  p.  136  heisst  es  bei  einer  ähnlichen  Beschreibung: 
cóica  echlasc  findruine  co  m-baccän  orda  for  cinn  cecli  ae.  Unter  baccän 
(Haken)  und  cennpairt  ist  die  Spitze  des  Treibstockes  zu  verstehen. 

2  Eine  solche  Bedeutung  scheint  hier  gaibid  immi  zu  haben,  denn 
weder  „gabhdil  inqn,  to  avoid  it"  (vgl.  imm-gabáil  vermeiden)  noch  „gabh- 
áil  uime,  to  impugn"  in  O'Donovan's  Suppl.  giebt  hier  befriedigenden 
Sinn.  Ein  ähnlich  idiomatischer  Ausdruck  ist  gabaid  as,  das  Fled  Brier. 
7  Loing.  M.  D.  D.  öfter  vorkommt,  z.  B.  lin.  107. 

3  allmar  stellt  Stokes,  Salt,  na  Rann  Index,  zu  den  Zusammen- 
setzungen mit  all  gross  (all  .i.  oll,  oll  .i.  mar,  O'CL).  Eine  etwas  andere 
Bedeutung  muss  das  Wort  hier  haben,  da  mar  schon  vorausgeht.  Nahe 
liegt  all  .i.  úasal,  Fél.  Jan.  6.  Salt,  na  Rann  58  ist  allmar  Epitheton  eines 
der  Winde  (ind  uaine  allmar,  im  Reim  auf  in  corearda  glan),  2566  Epi- 
theton des  Meeres  (for  in  linnmuir  n-allmar),  6442  Epitheton  des  Silbers 
(cen  ór,  cen  argat  n-allmar),  8126  Epitheton  des  Landes  (cech  n-iath 
n-allmar). 

4  indaide,  vgl.  inde  .i.  dluith,  ut  est,  meisir  etach  asa  inde  .i.  asa 
dlus,  O'Don.  Suppl.  Darnach  würde  inde  Substantiv  sein  können,  indaide 
ein  davon  abgeleitetes  Adjectiv.  In  meinem  Wtb.  ist  dlúith  als  Epitheton 
zu  slüag  belegt.  —  In  Lc.  lautet  diese  Stelle:  Ausser  dass  die  Schaar 
gross  war,  war  sie  aber  schön,  edel,  dicht. 


Táin  bó  Dartada.  201 

„Was  ist  das  für  ein  Geschenk,  an  dem  dir  liegt?"  sagte  Eocho. 
„Nun  ein  Geschenk  von  Milchkühen",  sagte  Ailill. 

„Es  ist  kein  Ueberfluss1  von  ihnen  da",  sagte  Eocho,  „ich 
habe  vierzig  Pfleglinge  von  den  Söhnen  der  Könige  von  Munster 
zur  Erziehung.  Sie  sind  es,  die  hier  in  meiner  Begleitung  sind. 
Ich  habe  vierzig  Milchkühe  für  ihren  Unterhalt,  und  siebenmal 
zwanzig  Kühe  habe  ich  selbst " 

7.  „Es  soll  mir  von  dir"  sagte  Ailill,  „eine  Kuh  von  jedem 
Farmer,  der  unter  deiner  Herrschaft  ist,  zu  Theil  werden.  Was 
es  auch  sei,  das  dir  mit  Gewalt  auferlegt  würde,  ich  leiste  dir 
Hülfe  dabei."  „Das  soll  dir  werden"  sagte  Eocho,  „und  sie 
sollen  im  Besondern  diesen  Tag2  kommen"3. 

Darauf  werden  sie  drei  Tage  und  drei  Nächte  von  Ailill 
und  Medb  gastlich  bewirthet.  Sie  brechen  dann  auf  nach  Hause, 
bis  sie  auf  die  Söhne  des  Glaschu,  von  den  Leuten  von  Irros 
Domnann,  stiessen.  Siebenmal  zwanzig  Männer  die  Zahl  der- 
selben. Sie  richten  ihren  Sinn  auf  wechselseitigen  Angriff  und 
auf  Streit  der  Schlacht.     Bei stiessen  sie  zusammen.4 

8.  Es  fielen  da  die  vierzig  Königssöhne  mit  Eocho  Bec.  Diese 
Kunde  verbreitete  sich  über  das  Land  von  Erin,  so  dass  vier- 
mal zwanzig  Königssöhne  von  den  Knaben  Munster's  vor  Jam- 
mer um  diese  Söhne  starben. 

9.  In  einer  anderen  Nacht5  [lag]  Ailill  auf  seinem  Lager,  da 
sah  er  etwas   in  seinem  Schlaf:    einen  jungen  Mann   und  ein 


1  Wörtlich:  Nicht  ist  Ueberfluss,  was  von  ihnen  da  ist.  Fuluair 
ist  eine  mittelirische  Umgestaltung  von  altir.  foröil,  vgl.  fuläir  bei  O'R. 

2  hülaa  si  wie  hifecht  sa. 

3  Zu  tairegebat  vgl.  Bot-aircibe  lin.  37. 

4  Zu  oc  imnaisi  catho  vgl.  Lánsícl  i  n-Er'md  hi  flaith  Conaire  acht 
böi  imnesse  catha  eter  da  Corpre  hi  Túathmumain,  LU.  p.  83a,  13,  imnisi 
.i.  imreasain  O'Cl.  Im  Folgenden  ist  mir  oc  insena  unverständlich.  In 
Lc.  könnte  man  oc  Inse  Ua  Conchada  lesen,  aber  ich  habe  eine  solche 
Oertlichkeit  sonst  nirgends  finden  können.  Zu  feguit  mit  for  und  oc  s. 
in  meinem  Wtb.  unter  féccim  die  Stellen  aus  TE. 

5  Vielleicht  ist  all-aidchi  ein  Compositum  mit  all  (alius)  wie  all- 
slige:  conrkht  les  inna  allslige  Ml.  2*,  6(Z.2358),  vgl.  Stokes,  Fél.  Index. 


202  Táin  bó  Dartada. 

Weib,  die  schönsten,  die  es  in  Irland  gab.  „Wer  seid  ihr?" 
sagte  Ailill.  „Coscar  und  Nemchoscar1  [sind]  unsere  Namen" 
sagte  sie. 

„Wohl  heisse  ich  Coscar  willkommen,  aber  nicht  so  Nem- 
choscar" sagte  Ailill.  „Dir  wird  Sieg  sein  auf  jede  Weise"2 
sagte  sie.  „Lass  ausziehen  von  dir"',  sagte  sie,  „damit  ausgeführt 
wird,  dass  du  Vieh  von  Dartaid,  der  Tochter  Eocho's  bekommst. 
Sie  hat  vierzig  Milchkühe,  und  dein  eigner  Sohn,  Orlam  mac 
Ailella,  ist  es,  den  sie  liebt.  Er  mache  sich  auf  mit  einer  statt- 
lichen Schaar  von  tüchtigen  Männern,  und  vierzig  Königssöhnen 
von  den  Königssöhnen  von  Connacht,  und  ich  werde  ihnen  die 
Ausrüstung  zukommen  lassen,  die  die  anderen  jungen  Männer 
hatten,  die  in  dem  anderen  Kampfe  fielen,  sowohl  die  Zäume, 
als  auch  die  Kleider  und  die  Nadeln."3 

10.  Sie  gehen  darauf  fort,  und  gehen  sogleich  zu  Corb  Cliach 
Sohn  des  Tassach.  Seine  Burg  war  am  Ufer  (des  Flusses?)  Nemain,4 
im  Norden.    Er  war  ein  berühmter  Kämpe  von  den  Männern  von 


Nach  Lc.  fand  der  Besuch  der  Fee  bei  Ailill  und  ebenso  der  bei  Corb 
Liath  in  der  Nacht  nach  dem  Tode  Eocho's  statt,  vgl.  das  inde  (gestern) 
ün.  143  und  167. 

1  Sieg  und  Nichtsieg. 

2  In  Lc.  fehlt  das  o,  das  keinen  Sinn  giebt.  In  Lc.  heisst  es: 
„Dir  wird  Sieg  sein  auf  jede  Weise"  sagte  sie.  „Was  ist  uns  davon  am 
nächsten?"  sagte  Ailill.  „Nicht  schwer"  sagte  sie,  „lass  morgen  von  dir 
ausziehen"  u.  s.  w. 

8  In  Lc.  sagt  die  Fee  noch:  „und  die  Aufzählung,  sie  soll  morgen 
früh  kommen  (?),  und  wir  gehen  jetzt  nach  unserem  Lande"  sagte  sie. 
—  Die  Form  tairgeba  habe  ich  als  3.  Sg.  Fut.  von  tair-ieim  genommen, 
vgl.  tairegebat  in  Eg.  lin.  76,  nicht  von  táircim  ich  bereite.  Für  com- 
airim  habe  ich  nur  die  folgende  Stelle,  Tor.  Dhiarm.  7  Gr.  (ed.  O'Grady), 
p.  170:  agus  is  é  ro  ráidh,  go  m-badh  náir  dóibh  méid  a  muintire  agus 
truime  a  d-teaghlaigh ,  agus  gan  chomháiriomh  ar  a  g-caitheamh,  agus 
gan  an  dias  do  b'fearr  a  n-Eirinn  do  bheith  ina  d-teagh  .i.  Cormac 
mac  Airt  agus  Fionn  mac  Chumaül  (. . .  dass  eine  Schande  für  sie  wäre 
die  Menge  ihrer  Leute  und  der  Umfang  ihres  Hausstands,  und  keine  Be- 
rechnung über  ihre  Ausgaben,  und  dass  [doch]  nicht  die  beiden  besten 
Männer  von  Irland  in  ihrem  Hause  gewesen  seien  .  .  .). 

*  Diese  geographische  Angabe  kann  ich  nicht  näher  bestimmen. 


Táin  bó  Dartada.  203 

Munster.  Länger  als  seine  Hand  (?)  ist,  was  er  Böses  getlian 
hat.  Sie  erscheinen  auch  diesem.  „Was  sind  eure  Namen?" 
sagte  er.1  „Tecmall  und  Coscrad"2  sagten  sie.  „Das  Sammeln 
ist  ja  gut,  Vernichtung  ist  schlecht"  sagte  Corb  Cliach.  „Dir  wird 
nicht  Vernichtung  werden  und  du  wirst  die  Söhne  von  Königen 
und  Edlen  vernichten."  11.  „Was  ist  das  nächste  davon?"3  sagte 
Corb  Cliach.  „Nicht  schwer"  sagten  sie,  „jeder  Sohn  eines  Königs 
und  einer  Königin  und  jeder  Erbe  eines  Königs,  die  es  in  Con- 
nacht  giebt,  sie  sind  im  Begriff  zu  euch  zu  kommen,  um  Kühe 
aus  eurem  Lande  wegzuholen,  nachdem  euere  Söhne  von  Köni- 
gen und  Königinnen  durch  sie  gefallen  sind4.  Morgen  um  die 
neunte  Stunde  werden  sie  kommen.  Die  Schaar  ist  nicht  zahlreich, 
denn  wenn  es  auch  tüchtige  junge  Leute  sind,  die  dahin  gehen, 
so  wird  doch  Rettung  der  Ehre  von  ganz  Munster,  wenn  dieses 
Unternehmen  zur  Ausführung  kommen  wird."  12.  „Mit  wie  vielen 
soll  ich  gehen?"  sagte  er.  „Mit  siebenmal  zwanzig  streitbaren 
Kriegern"5  sagte  sie.  „Wir  gehen  aber  fort"  sagte  das  Weib, 
„dass  wir  morgen  um  die  neunte  Stunde  zusammen  treffen." 

1  In  Lc.  erscheinen  die  entsprechenden  Worte  nicht  als  Frage  des 
Liath:  Was  sind  die  Namen,  die  diese  hatten? 
3  Sammeln  und  Vernichten. 

3  Der  entsprechende  Satz  in  Lc.  legt  nahe,  in  neiside  den  Com- 
parativ  nessa  zu  erblicken,  mit  angehängtem  de.  Lc. :  Was  ist  uns  das 
nächste  davon?"  „Nicht  schwer.  Versammle  bei  dir  die  Söhne  von  Kö- 
nigen und  Königserben,  dass  du  zerstreuen  magst"  u.  s.  w. 

4  Unter  Mac  soar  in  Lc.  ist  wohl  Orlam  zu  verstehen,  auf  ihn  be- 
zieht sich  wohl  auch  das  Pron.  in  roime  (vor  ihm):  „Wer  sind  sie?"  sagte 
Corp  Liath.  „Ein  edler  Jüngling,  den  es  in  Connacht  giebt.  Es  kommt 
sie  an,  eure  Kühe  vor  ihm  her  zu  treiben,  nachdem  euere  junge  Mann- 
schaft gestern  von  ihnen  vernichtet  worden  ist.  Um  die  neunte  Stunde 
morgen  werden  sie  zu  dir  kommen,  um  [die  Kühe]  der  Dartaid,  der 
Tochter  Eocho's,  wegzuholen." 

3  Hier  ist  wohl  die  Lesart  von  Lc.  besser:  „Welches  ist  die  Zahl, 
mit  der  ich  gehen  soll?"  sagte  er.  „Siebenmalzwanzig  Krieger"  sagte 
sie,  „und  siebenmalzwanzig  streitbare  Männer  dabei."  —  Denn  Munster 
soll  doch  wohl  nach  der  Intrigue  der  Fee  die  Uebermacht  haben.  Laech 
sind  die  Vornehmeren  (in  den  heroisch  gehaltenen  Texten  „die  Helden"), 
fer  incomlaind  sind  die  gewöhnlichen  Männer,  die  zum  Kampf  (comlonä) 
geeignet  sind. 


204  Táin  bó  Dartada 

13.  Zur  Zeit,  als  es  Morgen  wurde,  sahen  die  Männer  von 
Connacht  die  Pferde  und  die  Kleider,  von  denen  wir  erzählt 
haben1,  am  Thor  der  Burg  von  Cruachan.  14.  Die  Leute 
zögerten  sehr2,  ob  sie  gehen  sollten  oder  ob  sie  nicht  gehen 
sollten.  „Es  ist  eine  Schande"  sagte  Ailill,  „das  Gute  zurück- 
zuweisen". Orlam  geht  darauf  fort  nach  Cliu,  bis  er  zu  dem 
Hause  der  Dartaid,  der  Tochter  Eocho's,  kam.  15.  Das  Mäd- 
chen war  froh  über  sie.  Drei  Ochsen  kommen  ihnen  abhanden. 
„Wir  wollen  nicht  auf  sie  warten"  sagte  Orlam.  „Die  Männer 
sollen  (Nahruugsmittel)  auf  ihren  Pferden  mit  sich  nehmen3, 
und  komm  du  mit  uns  mit  allen  deinen  Kühen."  16.  Die  jun- 
gen Männer  gehen  alle  ringsum4,  sie  begeben  sich  mit  ihr  auf 
den  Weg.  Darauf  kommt  ihnen  Mac  Tassaig  entgegen5,  mit 
seinen  siebenmal  zwanzig  Kriegern,  und  die  Söhne  der  Könige 


1  In  Lc.  umständlicher:  wie  sie  versprochen  hatte  und  wir  berichtet 
haben,  so  dass  sie  am  Thore  der  Burg  waren,  wie  sie  ihnen  das  alles 
versprochen  hatte,  was  er  gesehen  hatte,  dass  es  an  den  Königssöhnen 
vorher  gewesen  war. 

2  Ueber  torbaicl  (Hinderniss)  s.  d'Arbois  de  Jubainville,  Rev.  Celt. 
VII  p.  228. 

8  Ich  habe  hier  auch  den  mit  Tucait  (richtiger  wäre  Tucat)  begin- 
nenden Satz  dem  Orlam  in  den  Mund  gelegt,  weil  sonst  das  7  vor  tairsi 
unverständlich  ist.  Auch  für  Lc.  empfiehlt  sich  diese  Auffassung,  weil 
sonst  das  sund  nicht  recht  am  Platze  ist:  „  .  .  .  aus  Besorgniss  hier  in- 
mitten von  Munster".  „Willst  du  mit  mir  gehen,  0  Mädchen?"  sagte 
Orlam.  „Gewiss  werde  ich  [mit]  gehen"  sagte  das  Mädchen.  „Bring 
dann  deinen  Zug  heraus!" 

4  In  Lc.  deutlicher:  Sie  gehen  rings  um  die  Kühe,  d.  i.  sie  nehmen 
die  Kühe  in  die  Mitte. 

5  Zu  Dusn-arthet  vgl.  Vit.  Trip.  ed.  Stokes,  p.  132,  15  Don-airthét 
da  baccach  i  n-Ochtar  Cháerthin,  „Two  lame  men  come  to  him  in  Ochtar 
Caerthin."  Zu  Dos-autat  in  Lc.  vgl.  tautat  in  meinem  Wtb.  (TB.  Flid. 
cap.  4).  Im  ersteren  Falle  ist  -tét  mit  do-aith-ro-  zusammengesetzt,  im  letz- 
tern mit  do-aith-.  —  In  Lc.  lautet  das  letzte  Stück :  Corp  Liath  d.  S.  d.  Tas- 
sach traf  sie,  siebenmal  zwanzig  Krieger  gegen  sie.  Eine  Schlacht  wird 
von  ihnen  geschlagen.  Die  Söhne  der  Könige  von  Connacht  fallen,  und  die 
jungen  Männer,  Orlam  mit  acht  Mann  ausgenommen,  und  Dartaid  fiel  im 
Kampf  beim  ersten  Zusammenstoss,  mit  den  stattlichen  Söhnen  von  Con- 
nacht.   [Diese  entflieht  und  nimmt  ihre  Kühe  mit  sich,  nämlich  die  vier- 


Táin  bó  Dartada.  205 

von  Connacht  fielen  da  und  die  jungen  Männer,  die  mit  ihnen 
gegangen  waren,  mit  Ausnahme  nur  von  Orlam  mit  acht  Mann. 
Diese  brachten  die  Kühe  mit  sich  fort,  nämlich  die  vierzig 
Milchkühe  und  die  fünfzig  Färsen,  und  das  Mädchen  war  so- 
gleich bei  dem  ersten  Zusammenstoss  gefallen.  Davon  heisst 
es  Imlech  Darta  in  Cliu. 

. Ende. 


zig  Milchkühe  und  die  fünfzig  Färsen,  so  dass  sie  mit  ihnen  in  das  Ge- 
biet von  Connacht  kam.]  Daher  heisst  es  Imlech  n-Dairte  in  Cliu  Chul, 
wo  Dartaid,  die  Tochter  des  Eocho,  des  Sohnes  des  Corpre,  fiel.  Davon 
heisst  es  Táin  bó  Dartse,  eine  Vorgeschichte  zur  Táin  bó  Cuailnge.  — 
Das  in  Klammer  gesetzte  Stück  ist  eine  offenbare  Interpolation;  zu  udlai 
vgl.  attoi  Corm.  Gl.  p.  XXXVIII,  atlúi  LU.  21a,  34  (TB.  Flid.  cap.  4). 


Táin  bó  Flidais. 

Auch  diese  Sage  wird  am  Ende  als  remscél  zur  Táin  bó  Cúalnge 
bezeichnet.  Für  ihren  Text  standen  mir  drei  Mss.  zu  Gebote: 
Leabhar  na  h-Uidhri  im  Facs.  p.  21 — 22,  Buch  von  Leinster 
im  Facs.  p.  247,  und  Egerton  1782  fo.  82\  Von  letzterem  be- 
sitze ich  eine  Abschrift  des  Herrn  Standish  Hayes  O'Grady,  die 
ich  im  October  1880  mit  dem  Original  verglichen  habe.  Bei 
so  kleinen  Texten  ist  es  möglich,  mehrere  Versionen  in  ihrem 
vollen  Wortlaut  zum  Abdruck  zu  bringen.  Dies  giebt  die  beste 
Vorstellung  von  der  Variation  der  Erzählung.  LL.  und  Eg. 
stimmen  fast  überall  wörtlich  überein,  nur  in  Cap.  3  liegt  in 
Eg.  eine  Kürzung  vor.  Eine  gemeinsame  schriftliche  Quelle  ist 
nicht  mit  Notwendigkeit  anzunehmen:  wenn  wir  bedenken,  wie- 
viele „file"  in  Irland  dieselben  Geschichten  wissen  mussten,  so 
ist  es  nicht  unmöglich,  dass  dieselbe  Geschichte  mit  ziemlich 
demselben  Wortlaut  verschiedene  Male  aus  der  mündlichen  Tra- 
dition aufgezeichnet  wurde.  Für  eine  gemeinsame  schriftliche 
Quelle  könnte  die  Confusion  in  Cap.  4  sprechen.  Indessen  auch 
bei  auswendig  gelernten  und  schlecht  erzählten  Geschichten  ist 
Confusion  möglich,  und  diese  Táin  ist  schlecht  erzählt,  wenn 
auch  sprachlich  interessant  durch  eine  Anzahl  volksthümlicher 
Ausdrücke.  Die  Version  von  LU.  ist  ausführlicher,  stimmt  aber 
trotzdem  mit  der  anderen  Version  oft  wörtlich  überein.  Bemer- 
kenswert ist  die  Stelle  über  die  drei  „laech-aicme"  von  Irland 
in  Cap.  6.  Vielleicht  ist  noch  eine  dritte  Version  vorhanden, 
wenn  nämlich  die  Stelle,  welche  O'Curry,  On  the  Manners  III 
p.  339  als  einen  Beleg  für  „stoc"  (Trompete)  anführt,  wirklich 
aus  einer  Táin  bó  Flidais  stammt.  Die  Stelle  soll  sich  „H.  2.  16. 
col.  354"  finden,  aber  II.  d'Arbois  de  Jubainville  nennt  in  sei- 


Táin  bó  Flidais.  207 

nem  Catalogue  p.  217  das  Gelbe  Buch  von  Lecan  nicht  unter 
den  Mss.  für  diese  Táin.  O'Curry  giebt  p.  338  den  Inhalt 
dieser  Sage  ganz  in  Uebereinstimrnung  mit  unseren  Versionen, 
aber  dass  die  stuic  und  sturgana  bei  dem  Sturm  auf  die  Burg 
des  Ailill  Find  geblasen  werden,  findet  sich  nicht  in  unserem 
Cap.  6.  Bei  dem  Sturm  würden  nach  der  betreffenden  Stelle 
die  „vier  grossen  Provinzen  von  Irland"  betheiligt  gewesen  sein. 
Auch  das  weicht  ab,  und  wäre  eine  starke  Uebertreibung,  denn 
in  den  uns  vorliegenden  Texten  handelt  es  sich  um  einen  Kampf, 
den  Ailill  und  Medb  gegen  einen  König  innerhalb  des  weiteren 
Gebietes  von  Connacht  unternehmen,  weil  er  sich  ihren  Wün- 
schen nicht  fügen  wollte.  Die  Stelle  lautet  nach  der  zu  O'Curry's 
Text  zugefügten  Anmerkung:  „Acus  ro  ergedar  ceithre  holl- 
cuigid  Erend  and  sin,  ocus  in  dubloingeas  mar  aen  riu,  ocus 
ro  greis  Oilill  go  mor,  ocus  Fergus,  ocus  Medbh  iat,  ocus  tuc- 
sat  anaigthi  a  naenfecht  ar  in  dunadh,  ocus  ro  sendit  a  stuic 
ocus  a  sturgana  leo  i  comfuagra  catha,  ocus  ro  thogbadar  gairi 
aidbli  uathmara."  Auch  das  Wort  miach,  das  nach  Sullivan, 
On  the  Mann.  Ill  p.  512,  in  der  Bedeutung  Wassergefáss  in 
dieser  Táin  vorkommen  soll,  findet  sich  nicht  in  unseren  Ver- 
sionen. 

Flidais  ist  nach  der  Sage  die  Frau  des  Ailill  Find,  des 
Königs  von  Ciarraige.  In  „Táin  bó  Flidais"  würde  dieser  Name 
ohne  Genitivflexion  stehen.  Dasselbe  ist  auch  in  mac  Roich 
der  Fall,  wenn  Roich  der  Name  der  Mutter  des  Fergus  ist. 
Inwiefern  das  Gebiet  des  Ailill  Find  auch  crich  Cairpri  genannt 
werden  kann  (in  Eg.),  geht  aus  der  Sage  hervor,  die  von  dem 
ersten  Kommen  der  Ciarraige  nach  Connacht  handelt,  und  die 
O'Donovan,  Book  of  Rights  p.  100  fg.  mittheilt.  Aber  freilich 
erscheint  es  als  ein  Anachronismus  der  Sage,  wenn  das  betref- 
fende Gebiet  schon  zu  Lebzeiten  des  Fergus  so  genannt  wird, 
während  erst  Nachkommen  von  ihm  Jahrhunderte  später  unter 
diesem  Namen  von  Munster  in  Connacht  eingewandert  sein  sollen. 
Ciarraige  Ai  haben  wir  in  der  Gegend  des  heutigen  Castlereagh 
zu  suchen,  im  westlichen  Theil  der  Grafschaft  Roscommon.  Im 
nördlichen  Theile  dieses  Gebietes  lag  die  Burg  des  Ailill  Find. 


208 


Táin  bó  Flidais 


In  LU.  heisst  sie  Áth  Féne,  in  LL.  und  Eg.  Áth  Fénnai,  nur 
in  Cap.  2  hat  Eg.  Feni. 

In  den  kritischen  Anmerkungen  habe  ich  mich  auf  das 
Notwendigste  beschränkt.  Namentlich  habe  ich  nicht  überall 
angemerkt,  wo  die  Aspiration  fehlt.  Die  verchiedenen  Texte 
corrigiren  sich  oft  gegenseitig. 


Der  Text  von  LL.  und 


LL. 

Táin  bó  Flidais. 

1.    Bói   Flidais   ben    Aile/ia 

Find  i  crich  Ciarraige.    Carais 

Fergws   mac  Rooig  ar   a   air- 

scelaib,  7  dothegtis  techta  uadi 

•>  cind  cec/ia  sechtmaine  héus  a 
dochum.  A  n-dolluid  iarum 
dochum  ConwacM  dobert-som 
ri  Ailill  ani  sein.  "Cid  digén 
di  sund?"  ol  Fergws,   "ar  na 

10  raib  meth  n-einich  na  anma 
duit  and."  "Cid  dogenam  de 
dl?"  ol  Ailill.  "Imraidfem-ni 
7  Medb  nech  úainn  co  Ailill 
Find  do  chobair  dünn,  7  uaire 

15  is  codul  neich  do,  ni  fail  nap 
twssu  fadéin  nod  tét.  Bid  ferr- 
de  ind  ascaid." 


Eg. 
Incipté  Tain  bo  Flidais. 
1.  Bui  Fliduiss  bean  Ailillo 
Finn  hi  crich  Cairpri  ad  .  .  .* 
Ci&rraigi.  Caruis  Fergus  mac 
Roich  maic  Echclach2  ar  a  air- 
sgeZuib  ocas  dotegtis  tecto  hu- 
aithe  i  cinn  gacÄa  sechtmume 
heus  a  dhochumm.  A  n-doluid- 
sium  dochwm  Coimacld  adbeir- 
sium  fria  hAilill  inni  sin.  "Cid 
doden3  de  sunn?"  ol  FergMS. 
"Is  scith  lemm  imderuch  do 
crichi"  ol  Fergus,  "arna  rab 
meth  n-enich  no  anmo  duit 
aim".  "Cid  dodenum3  de  dl?" 
ol  Ailill.  "Imraafam-ne 4  7 
Medb  nech  uann  gu  hAili^ 
Finn  do  chophuir  duinn,  7  huairi 


1  Im  Ms.  ad  mit  einem  Strich 
über  dem  d. 

2  maic  EchiZac/t  (im  Ms.  nur  Ech 
mit  einem  Strich)  ist  ein  falscher 
Zusatz;  denn  Roich  war  Fergus' 
Mutter. 

3  Richtiger  dogén,  dogénum. 

4  Zu  lesen  Imradfam-ne. 


Táin  bó  Flidais. 


209 


2.  Dothét  Fei^s  ass  lasodain 
á  trichait  láech,  in  da  Fergus 
7  Dubthach,  co  m-batar  oc  Ath 
Fénnai  i  tuasciurt  crichi  Ciar- 
raigi.  Tiagait  don  dún.  Fer- 
thair  failte  friu.  Cid  fris-tud- 
chabair"1  ol  Ailill  Find.  Co 
ro  jinam  celide  lat-su"  ol  Fer- 
gus, "dáig  ata  debaid  dunn  ri 
Ai[lill] 2  mac  Matach."  "Ni  anfa- 
su  lim-sa  ém"  ol  AMU  Find. 
"Mad  nech  immorro  dot  munti'r, 
no  ainfed.  Dáig  adfiastar3  dam- 
sa  not  chara  mo  ben."  "Etar 
ascaid  di  chetlira  di  dúnn.  Atá 
eicen  mór  forn."  "Ni  béra-su 
ascaid  uaim-se"  ol  AMU,  "dia 
n-ana  chelide  lemm."  Doberar 
dam  co  tinniu  dóib  cona  du 
di  chormaim  dia  feiss. 

3.  "Ni  chathiub-sa  do  biad- 
su  ám"  ol  Fergus,  "uaire  na 
biur  tli'ascaid."  "Assind  liuss 
duit  di"  ol  AMU.  "Rot  bia 
son"  ol  Fergus,  "ni  gebthar 
forbasi4  fort."  Dos-cwmlat  ass 
iarum.  "Tairceth  fer  i  n-átb" 
ol  Fergíís  "focbetóir  i  n-dorws 
ind  liss.     "Ni  éraibther    7   ni 

1  fris  für  frisa. 

2  Im  Facs.  nur  ai. 

3  Das  Fut.  hat  hier  keinen  Sinn. 
*  Vermuthlich  in  forbais  zu  cor- 

rigiren. 


is  codal  neich  do,  ni  fil  nap 
tttsa  fodein  nod  teis  *,  bid  ferr- 
de  inn  asccaith."  20 

2.  Dotaet  Fergus  ass  lasoduin 
a  trichait  loech,  in  da  Fergus 
7  DubthacA,  co  m-batar  oc  Atb 
Feni  hi  tuascirt  cricbi  d&rraigi. 
Tiaguit  don  dun.  Ferthair  failte  25 
friu.  "Cid  Irisi  tudhcobar" 
or  AMU  Finn.  "Gur  anum 
celidi  lat-so"  ol  Fergus,  "daig 
ata  áebuid  dun  fri  hAMtt  mac 
M&gach."  "Ni  SLniusso  lim-sa  30 
eim"  al  AMU  Finn,  "mad  nech 
dot  muintir  ni2  anfath.  Daig 
atfiadur  dam  nod  cara  mo  ben. 
"Etar  asccuid  dunn  do  chetra 
di,  ata  eciun  mor  forn."  "Ni  35 
berwsa  ascuid  uaim-si"  ol  AMU 
Finn,  "dia  n-ano  celidi  lemb." 
Doherthar  dam  co  tinni  doib 
cowa  dú  do  chormuimb  dia  for 
feis. 3  40 

3.  "Ni  chaithiub-si  do  biad- 
so  mann  htucco  4  asccuid  dam." 
"Assind  lis  duid  "  ol  AMU.  "Fer 
ar  ath  dam"  ol  AMU.  "Cia 
huan  ragus  ar  cinn  in  fir,  a  45 
Dubthaig"  ol  Fergus.  "Ragwsa 
ar  a  cinn  cid  me"  ol  Dubthach. 


1  nod  teis  ist  2.  Sg.  Fut.,  wir 
erwarten  die  3.  Person  im  Relativ- 
satze. 

2  Der  Sinn  verlangt  no  für  ni. 

3  Zu  lesen  dia  feis. 

4  Für  mani  thucca. 

14 


210 


Táin  bó  Flidais. 


erbbaibther  dorn  inchaib-se  ém" 

50  ol  Ailill.  "Ragat-sa  féin"  ol  se. 
"Cia  úann  ragas  ar  a  chind 
ind  fir,  a  Dubthai^"  ol  Fergus. 
"Ragat-sa  ar  a  chind  cid  me" 
ol  Bubthach.   Dothét  Bubthach 

55  iarwm  issin  n-áth  ar  a  chind. 
Benaid  Bubthach  sleig  tríít  co 
w-dechaid  tria  di  sliasait.  Dol- 
leci-seom  dawa  gai  do  Dub- 
thach  co  m-bert  crand  tríít. 

60  4.  Tuthset  Fergws  mac  Oen- 
lama  fessin. 1  Lasodain  benaid 
Ailill  sleig  triit  co  torchair  in- 
a  ligi. 

Tothát  Flidais  lasodain  assin 

65  dun.  Ataig  a  bratt  tairsiu  a 
triur.  Maidti  munter  Fergwsa 
hi  teiched,  maidti  Ailill  ina 
n-diaid.  Facabair  fiche  leech 
leis  gun2  airliuch.    Atlúi  och- 

70  tur  dia  muntir  din  trichait  con- 
nici  Cruachain.  Adfiadat  a  seel. 
Cot-éraig  Ailill  y  Medb  co  ma- 
thib  Cownacht  7  longas  Ulad 
archena   do    ascnam   hi    crich 

75  Ciarraige  cowa  m-buidnib  con- 
dici  Ath  Fenna,  7  dobretha 
colléic  ind  óic  athgóiti  la  Fli- 
dais issin  dún. 


1  Die  Erzählung  ist  hier  corrupt, 
die  zwei  Fergus  sind  in  einen  zu- 
sammengesogen. 

2  gun  für  älteres  oenn. 


Dothoet  Bubthach  iarum  ar  a 
chinn.  Bemth  Bubthach  sleig 
trit  co  n-dechmä"  tre  a  di  slia- 
suit.  Dolleci-sim  áono  gai  [do] J 
Bubthach  co  m-bert  crann  trit. 


4.  Tautat  Fergus  mac  Oen- 
laimi  Gaibi  (7  Fergus  feisin).2 
Lasoduin  benaid  sleig  hissuidiu 
co  torchuir  ina  lige.  Tautat 
Fliduis  lasoduin  assin  dun.  Ad- 
taig  abrät  tarso  a  d-triur.  Maitte 
muinter  Ferguso  hi  d-teched. 
Maitte  Ailill  ina  n-diaig.  Facca- 
bar  fiche  laech  laiss  go  an3  air- 
lech.  Adlaiocht«rdia  muint/rdin 
trichait  cownicci  Cruachnuib  Ai, 
Adfiadat  in  sgel  tair,  7  äoehuaid 
Ailill  7  Medb  co  maithift  Con- 
uacht  7  longws  Ulad  archewa 
do  asenum  i  crich  Chiarra^e 
cona,  m-buidnib  co rniice  Ath 
Fennai,  7  dobreiÄai  gullec  inn 
oiee  athgá3iti  la  Fliduis  issin  dun. 


1  do  fehlt  im  Ms. 

2  Die  eingeklammerten  Worte 
sind  über  der  Zeile  nachgetragen. 
Auch  hier  ist  die  Erzählung  unklar, 
das  folgende  co  torchuir  besieht  sich 
nur  auf  einen  Fergus. 

3  go  an  corrupt  für  älteres  ocon. 


Táin  bó  Flidais. 


211 


5.  Congairther  AHM  Find 
assin  dún  do  AHM  7  Meidb. 
"Ni  reg-sa"  ol  se,  "is  mór  a 
sotla  7  a  olcas  ind  fir  fil  and" 
ol  se.  Dobretha  ind  óic  for 
fúataib  úad  anall,  co  m-batar 
i  n-dunad  la  Aili^  mac  Máta. 
Seclitmain  lán  eter_dá  áige  dóib 
oc  togail  in  dúine  fen,1  co  tor- 
chratar  secht  fichit  lach  do 
mathib  Connacht. 

6.  "Nibbo  do  seún  inaith 
dodechabair  uán,  a  Fer^ws!"  ol 
AHM.  "Ni  gó  ém  ciasberthar 
son"  ol  Bricriu,  "cen  necb  do 
thutim  lind.  Ba  ágse  immaric 
cech  fer  dib,  nad  con  torcbair 
cid  oenfer  la  cech  n-se.  It  mora 
na  tri  corthe  se  do  bith  fo 
chonaib  7  énaib."  Lasodain  cot- 
eirget  a  triur  lomnacbta  7  bert2 
imäoriis  ind  liss  remib  co  m-búi 
immedón,  et  tiagait  CWnachta 
leu  immalle  issin  less,  et  ar- 
slegait  secht  cét  lach  issin  dún, 
im  AHM  Find,  7  im  trichait 
mac  dia  maccaib,  7  im  Amal- 


1  Corrupt  für  in  dúine  A'tha  Fén- 
i,  s.  lin.  24. 
1  Zu  lesen  berit. 


5.  Congoxiliar  OHM  Fionn 
do  Meidb  7  d'AiKW.    "Ni  rag-  80 
si"  ol  se,  "is  mor  a  sotlachws 

in  fir  fuil  ann"  ol  AiH^.  Do- 
brethsL  dl  inn  oig  for  aitherf1  uad 
anall  gu  m-batar  hi  n-dunut 
oc  OHM  mac  Mato.  Sectmuin  85 
Ian  7  2  da  aige  doib  ic  toguil 
in  duini  Atho  Fen3  cowa4  tor- 
chratar  secht  fichit  laech  do 
maitlwo   Connacht. 

6.  "Ni  ba  sen  maith  dolota-  90 
buir  uainn  a  Fergus"  ol  AHM. 
"Nipb  go  om"  al  Briccni  "gia- 
sabthar5  son  ein  nech  do  thui- 
tim  linn.  Ba  agae  imairec0  gach 
fir  dib  nat  cowtorchuir  cid  oen-  95 
fer  la  gach  n-se.  It  mora  na 
tri  choirthe  si  fo  comiib  7  enuib." 
Lasoduin  cot-eirget  a  driar 
lumnacM  7   berit  indonis7  in 

lis  remib  co  m-bui  immedun  100 
in  duini  7  tmguit  Connachtu 
leo  immalle  isin  dun  7  arslegai 
secht  cét  laech  issin  dun  imm 
OHM  Finn,  7  im  tricho  .c.8 
dia   macuib,    7    im   Amalguid  105 

1  Passt  besser  als  for  fúataib. 

2  Vermuthlich  ist  eter  die  rich- 
tige Lesart. 

3  Vgl.  oben  lin.  24  oc  Ath  Feni. 

4  Zu  lesen  co  torebratar. 

5  Wohl  corrupt  für  giasbertbar. 

6  Zu  lesen  imairic. 

7  Zu  lesen  imdorus. 

8  Der  Sinn  verlangt  mac,  und 
nicht  cét. 

14* 


212 


Táin  bó  Flidais. 


gaid  Múad,  7  imm  Eochaich 
Muinmedain,  7  ira  Chorpre 
Cromrn,  7  im  Ailill  m-Brefni, 
7   im   thri   OengMsa  Bodbgnai 

110  7  im  thri  Echdachu  Irruiss,  7 
im  secht  m-Breslenu  Ai,  7  im 
choicait  n-Domnall.  Et  doberat 
Flidais  assin  dun,  7  dobreth  a 
m-bái  di  chethrai  and  .i.  cét 

115  lulgach  7  secht  fichit  dam,  7 
tricha  cét  di  chethrai  olchena. 

7.  Is  iarsin  luid  Flidais  co 
Fergus  mac  Roig.  Et  is  do  sein 

120  no  gaibed  Flidais  cech  secht- 
mad  laa  do  feraib  hErenn  dia 
toiscid  ocon  táin.  Et  is  desin 
luid  la  Fergws  iar  táin1  dochum 
a  chrichi,  co  n-gab  rige  n-V\ad, 

125  et  iss  and  atbath-si  iarwm  oc 
Traig  Baili.  Is  di  sein  atá 
Tain  bó  Flidais  irremscelaib 
na  Tana. 


Zu  lesen  tain. 


Muad,  ocus  imm  Fochaig  Muin- 
medon,  7  im  Cairpri  Cromm, 
7  imm  Ailill  m-Breifnech,  7  im 
tri  hOengwsa  Bagna,  7  im  tri 
hEcha  Irruis,  7  im  secht  m- 
Breislinnuib  Bf  ne  (?),  7  im  tri- 
chait  Domnull,  ocus  doberat 
Fliduis  assin  dun  7  doberat  a 
m-búi  do  cetraib  ann  7  cet 
IsLulgach  ocus  secht  fichit  gam- 
nuch  7  tricha  cet  do  cetra  ol- 
ceano. 

7.  Iss  iarsin  luid  Fliduis  co 
Fergus  mac  Rosui,1  7  do  sin 
no  geibeth  gach  sechtmad  la 
do  feraib  hi^rinn  dia  toiscid 
oc  in  tain,  ocus  issi  sin  luidi 
la  Fergws  dochum  a  crichi 
iarum,  co  n-gab  rige  n-Ulao*, 
7  iss  ann  itbath  iarwm  oc  Traig 
Bale  inni  Fliduis,  7  is  de-sin 
at  a  Tain  bo  Fliduis  hi  rem- 
sgeZuib  Tano  bo  Cuailnge. 
Finit. 

1  Im  Ms.  Roui  mit  einem  Haken 
über  dem  0,  s.  S.224.  Zu  Fergus  mac 
Rossa  vgl.  0"  Curry,  Ms.  Mat.  p.  483. 


Der  Text  von  LU. 

"Cid  dofuci"1  or  kilill  Find.     "Coro  fseem2 

celidi  lat-su  iairw3  ár  atá  debuid  dun  fri  AMI  mac  Mágach." 
"Mád4  nech  dit  muintir-seo  no  ragad  ior  debuid,  no  anfad  lim- 

1  Wir  erwarten  dot-  oder  dob-fuci.  2  Die  Abkürzung  für  m  steht 
über  dem  e.  Vielleicht  ist  faemem  zu  lesen,  denn  es  folgt  dún.  3  Ein 
corruptes  Wort.  *  Den  Punkt  über  dem   d  im  Fcs.  halte  ich  nicht 

für  ein  Aspirationszeichen. 


Táin  bó  Flidais.  213 

sa  co  róiscgd  a  sid.  Ni  anfa  om"  or  A'úill  Find,  "adfiadar  dam 
rot  chara  mo  bm."  "Tabar  ascid  dun  dl  di  buáib"  or  Fergus,  -, 
"ár  atá  ecen  mór  fornd  tocsaigid  1  in  t-sluáig  dolluid  lind  for 
longais."  "Ni  beVa-so  ascid  úaim-sea"  for  se,  "úair  nách  anái 
célidi  lim.  Atbem  ncch  is  ar  anacol  mo  mná  lim  doberaind  deit 
an  conaigi.  Dobér  dam  co  tinniu  duib  dia  furriuth  masa  ad- 
laic  lib  chena."  10 

3.  "Ni  chathiub-sa  do  biad-so  immorro"  for  Fergws,  "uair 
nach  bcrim  th'ascid."  "Asind  lis  duib  dl"  or  Ailill.  "Rot  bia 
son"  or  Fergws,  "ni  gebthar  forbses  fort  linni."  Tocomlát  ass 
immach.  "Tairced  fer  ar  mo  chend-sa  i  n-áth  fochétóir  i  n- 
dorus  ind  lis"  or  Fergus.  "Ni  herfaind  dorn  incaib-se2  on  sib-  15 
si  imme-sin"  or  Ailill.     Tothsét  side  i  n-ath  ar  a  cend. 

"Cia  uaind"  ol  Fergus,  "a  Dubthaig,  ragas  ar  cend  ind  fir?'' 
"Ragat-sa"  or  Dubthach,  "am  so  7  am  anáithiu  atsé-siu." 

Téit  Dubthach    ar   a  chend.     Bcnaid    Dubthach    sieg    trít 
(.i.  tria  Ailill)  co  w-dechaid  tria  a  da  sliasait.    Toleici-seom  gai  20 
do  Dubthach  co  m-bert  cmnd  trit  alleth  n-aill.    Focherd3  Fer- 
gus sciath  tar  Dubthach.     Bewid-som  hi  sciath  Fcrg««sa  co  m- 
bert  crand  trit  fodesin. 

4.  Tautat  Fergus.   Tobeir  Fergus  mac  Oenláimi  sciath  airi- 
side.    liewaid  Aili^  gai  hi  suide  colluid  trit.    Focheird  co  m-búi  25 
ina  ligu  for  a  chélib. 

Tautat  Flidais  asin  dún,  7   focheird  a  brat  tairsiu  a  triúr. 

Muitti  iarom  do  muintir  Ferg?<.sa  for  teched,  téit  Ailill  inna 
n-diáid.     Fácabar  .  XX.  Iséch  lais  díb. 

Atlúi  morfesser  dib  do  Cruachnaib  A'i  7  adfíadat  osscél4  30 
n-uli  hi  sudiu  and-sin  do  Ailill  7  do  Meidb.  Cot-erig  iarom 
Ailill  7  Medb  7  mathi  Connacht  7  in  loinges  Ulad  olchense. 
Adcosnat  hi  crich  Ciarraigi  Ai  cowa  m-budnib  co  Ath  Féne. 
Ro  fuctha  colleic  la  Flidais  isin  les  ind  fir  athgoiti  7  dognith 
a  frebaid5  lea.     Tecait  iarom  in  t-sluáig  dond  lis.  35 

1  Offenbar  eine  Corruptel  für  toscid  oder  tosgid,   wie  mich  Stokes 
vermuthet,  s.  I'm.  89  dia  thoscid  ocon  táin.  2  Zu  lesen  inchaib. 

3  Zu  lesen  Focheird.  4  Gewiss  corrupt  für  a  scél.  s  Der  Punkt 

über  dem  f  ist  zu  streichen. 


214  Táin  bó  Flidais. 

5.  Congtxirther  Ailill  Find  do  Ailiwd *  mac  Mata  immacli 
assind  lis  dia  acallaini.  "Ni  rag-sa"  or  se,  "is  mór  a  uallchas 
7  a  sotlacht  ind  fir  fil  and." 

40  Ba  do  chocur  chore  cena  bói  Ailill  mac  Mata  do  Ailill 

Find  7  do  frebaid  Fergwsa  do  amal  bad  techta  7  don  chorai 
friss  iarsin  doréir  tigernad  Connacht. 

Bretha  iarom  ind  oic  agoiti2  for  fúataib  immacli  assin  du- 
nad  co  m-bátar  ocan  othor  lia  muintir  fessin. 

45  Nos  fobret  iarom  ind  óic  for  togail  in  duni  7  ni  ro  fetsat 

nach  ni  dóo,  fri  sechtmuin  lain  dóib  fón  n-innas-sin.  Dorro- 
chratar3  secht  fichit  leech  di  mathib  Comiacht  oc  togail  a  duine 
for  Ailill  Find. 

6.  "Nir  bo  sen  maith  dolodbair"  ol  Bricriu,  "do  saigid  in 
50  duni-seo."     "Adde  is  fir  ciatberthar  son"  or  Ailill  mac  Mata. 

"Olc  do  inchaib  XJlad  in  fechtas  so  na  tri  eclaind  do  thutim  dib 
7  nad  tabrat  digail  fair.  Ba  háge  immairic  each  fer  dib-seo, 
ni  cow  torchair  cid  óenfer  lais  nach  ai4  dib.  It  mora  ám  na 
tri  coráid-seo  do  bith  fo  sopaib  fer  in  duni-seo.  Mor  in  cutbiud 

55  in  t-óenfer  do  far  n-guin  for  triur."   "Uch  cena"  for  Bricriu,  "is 

fota  a  chubat  for  lár  mo  phoba  Ferguis  ce  rotrascair  óenfer." 

Lasodain  atrégat7  anchmnidi  Ulad  7  siat  lomnochta,  7  do- 

berat  fobairt  trén  tolchar  co  feirg  7  londnus  dermar  corrucsat 

an  n-imdoms5  inna  cind  co  m-bói  for  medon  ind  lis  7  tiagait 

60  Connachtta,  leó  immalle. 

Dofechat  a  n-dun  ar  ecin  im  na  láthu  gaili  batár  and.  Do- 
fecair6  cath  amnas  etrócar  etorro,  7  nos  gaib  each  dib  for 
sraigled  7  esórcon7  a  cheli.  Iar  scis  imgona  7  imforráin  iarom 
dóib   srainter  for  lucht  in   dúnaid   7  arselgat8  XJlaid  secht  céí 

65  lséch   and   isin  dunud   im  Ailill  Find  7   im    thricho   mac   dia 


1  Offenbar  ein  Schreibfehler,  veranlasst  durch  das  vorhergehende  Find. 
2  Für  athgoiti.  3  Zu  lesen  Doro-,  wenigstens  weiss  ich  keinen  Grund 
für  das  doppelte  r.  4  Einen  Sinn  giebt  nur  entweder  lais  oder  la 

nach  ai  dib.     Das  letztere  ist  an  obiger  Stelle  die  richtige  Lesart. 
5  nichtiger  an-imdorus.         6  Richtiger  Dofechar.         7  Das  Längeseichen 
ist  vom  Uebel,  wie  auch  oben  lin.  57  in  atrégat.  8  Für  arslegat, 

s.  Fei.  Index  s.  v.  arslig. 


Táin  bó  Flidais.  215 

niaccaib,  7  im  Ainalgaid  7  im  Núado,  7  im  Fiachaig  Muinme- 
tháin1,  7  im  Chorpre  Crom,  7  im  Ailill  m-Brephne,  7  im  thri 
Oengíísa  Bodbgnai,  7  im  thri  Echthigiu  Irruis,  7  im  secht  m- 
Bresleniu  Ai  7  im  Cóicait  n-Domnall.  Ar  bátár  tinoltai  na 
gamanraidi  oc  Ailill  7  each  óen  do  Domnaudchaib  ro  tiwc2  báig  70 
leis  batár  oca  i  n-oenmaigin,  fobithin  ro  fitir  conos  tairsed 
longas  \J\ad  7  Ailill  7  Medb  cona,  soeraiti  d'iarraid  Fergwsa, 
ar  ba  for  a  foesam  boi  Fergus.  Ba  si-sin  in  tres  lách-aicmi 
hErend  .i.  in  Gamanrad  a  hlrrtis  Doinnand,  7  eland  Dedad  hi 
Temair  Lochra,  7  clanna  Ruäraige  i  n-Emain  Mach«.  La  claind  75 
Rudraige  immorro  ro  dibdait  in  da  aieme  aili. 

Cond-erget  thra  \J\aid  co  tegluch  Medba  7  Ailella  leo  7 
oirgset  a  n-dún  7  toberat  Flidais  leo  assin  dun,  7  toberat  ban- 
curi  in  duni  hi  forcomol,  7  doberat  leo  iarsin  do  neoch  do 
sétaib  7  máinib  bái  and,  eter  ór  7  airget  7  curnu  7  copana  80 
7  báiglenna  7  ena  7  dabcha,  7  doberat  a  m-bái  d'etaigib  each 
datha  and,  7  toberat  a  m-bái  di  cethrib  and  .i.  cet  lulgach, 
7  da  fiehit  ar  ceí  do  damaib,  7  íricho  cet  di  mincethri3  ol- 
chense. 

7.    Is  desin  luid  Flidais  co  Fergus  möc  Róich  a  comarli  85 
Ailella  7  Medba  fo  dáig  co  m-bad  furtacht  dóib  ocon  tána  na 
m-bó  a  Cuamgi.    Is  desin  no  geibed  Flidais  each  sechtmad  láa 
di  feraib  liErend  do  bóthorud  dia  thoscid  ocon  táin.     Ba  sé 
sin  búar  Flidais. 

Is  desin  luid  Flidais  la  Fergws  dochom  a  chrichi  bunaid  90 
co  M-gab  rigi  blogi  do  Ultaib  .i.  Mag  Murthemni  cosinni  bái 
illáim  Cowculaind  maic  Sualtoim.  Ba  marb  iarom  Flidais  iar- 
tain  oc  Traig  Bali,  7  ni  bá  ferdi4  trebad  Fergwsa  on.  Ar  ba 
sisi  no  frithailed  Fergus  im  each  tincur  bá  hadlaic  do.  Is  and 
atbath  Fergus  iartain,   hi  Crích  Cownacht  iar  n-écaib  a  mná  95 


1  Vielleicht  zu  lesen  -methán,  eine  Ableitung  von  melh  (fett),  wie 
beccán  von  becc.  2  Im  Facs.  ro  tic;  vgl.  tineim,  Tog.  Troi  Index, 

O'Bon.  Swppl. 

3  Wir  erwarten  di  minchethrib  (vgl.  di  dáinib  7  cethrib,  Tog.  Troi 
428);  in  LU  fällt  der  Dat.  PI.  ohne  das  b  noch  melvr  auf  als  in  LL. 
und  Eg.  *  Zu  lesen  ferr-di. 


'"I 


216  Táin  bó  Flidais. 

.i.  iar  tíchtain  dó  do  fis  seel  co  Ailill  7  Meidb.    Ar  do  irgar- 
tigud  a  mewman  7  do  breith  táirctbe  cntid  o  Ailill  7  o  Meidb 
luidi  siar  co  Owachain,  conid  tiar  dind  fecht  sin  fúair  a  bás 
taet1  Ailella. 
100  Conid  Táin  bó  Flidais  a  seel  sin  anúas. 


Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais. 

(Uebersetzung  nach  LU.,  der  Anfang  nach  LL.) 

1.  (LL.:)  Flidais  war  das  Weib  des  Ailill  Finn  im  Gebiet 
von  Kerry  [Ai].  Sie  liebte  den  Fergus  mac  Roig  auf  Grund  der 
rühmenden  Erzählungen  von  ihm,  und  es  gingen  immerfort  am 
Ende  jeder  Woche  von  ihr  Boten  an  ihn  ab.  Als  er  dann  nach 
Connacht  kam,  brachte  er  diese  Angelegenheit  vor  Ailill.  „Was 
soll  ich  darauf  thun"  sagte  Fergus,  „damit  dir  nicht  hierbei 
Verlust  an  Ehre  und  Namen  wird?"2  „Ja,  was  sollen  wir  dar- 
auf thun?"  sagte  Ailill.  „Ich  und  Medb  wollen  [es]  uns  über- 
legen." „[Es  soll]  Jemand  von  uns  zu  Ailill  Finn,  dass  er  uns 
hilft,  und  weil  eine  Zusammenkunft  mit  Jemandem  dahin  führt  (?)8, 
so  ist  kein  Grund  vorhanden,  warum  du  es  nicht  selbst  bist, 
der  zu  ihm  geht.     Das  Geschenk  wird  um  so  besser!"4 

2.  Fergus  zieht  darauf  aus,  zu  dreissig  Mann,  die  zwei 
Fergus  und  Dubthach,  bis  sie  bei  Áth  Fénnai  waren  im  Nor- 


1  Offenbar  ist  tria  ét  zu  lesen;  im  Ms.  oder  im  Faes.  ist  das  i  über 
dem  t  vergessen. 

2  In  Eg. :  „Es  ist  schwer  für  mich  dein  Land  zu  entblössen,"  sagte 
Fergus,  „damit  dir  nicht  hierbei  Verlust  an  Ehre  und  Namen  wird." 
Ich  betrachte  imderuch  als  Compositum  (nicht  im  deruch),  vgl.  durig 
nudat  Ml.  28»,  19;  LU.  60b,  lin.  12  bedeutet  imdirech  ein  Spiel,  bei  dem 
man  sich  gegenseitig  die  Sachen  wegzunehmen  suchte. 

3  Das  ist  wohl  der  Sinn  des  schwierigen  Satzes.  Siehe  die  Nachträge. 

4  Aus  dem  Zusammenhang  geht  hervor,  dass  dies  der  Rath  ist, 
den  Medb  giebt.    Siehe  jedoch  die  Nachträge. 

5  á  trichait  laech  habe  ich  gefasst  wie  a  triur  u.  s.  w.  Aus  den 
Zahlenangaben  in  Cap.  4  geht  hervor,  dass  es  die  drei  Führer  und  27 
Mann  waren. 


Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais.  217 

den  des  Gebiets  von  Kerry.  Sic  gehen  nach  der  Burg.  Man 
heisst  sie  willkommen.  (LU.:)  „Was  führt  dich  her?"  sagte 
Ailill  Finn.  „Wir  möchten  einen  Aufenthalt  bei  dir  nehmen l, 
denn  wir  haben  einen  Zwist  mit  Ailill  mac  Magach."  „Wenn 
es  einer  von  deinen  Leuten  wäre,  der  in  Zwist  ginge,  so  könnte 
er  bei  mir  bleiben,  bis  er  seinen  Frieden  erlangte.  Du  aber 
sollst  nicht  bleiben"  sagte  Ailill  Finn,  „mir  wird  mitgetheilt, 
dass  mein  Weib  dich  liebt."  „Es  soll  uns  denn  ein  Geschenk 
an  Kühen  gegeben  werden"2  sagte  Fergus,  „denn  eine  grosse 
Noth  [liegt]  auf  uns,  der  Lebensunterhalt  der  Schaar,  die  mit 
uns  in  die  Verbannung  gegangen  ist."  „Du  wirst  kein  Geschenk 
von  mir  davontragen"  sagte  er,  „weil  du  nicht  auf  Besuch  bei 
mir  bleibst.  Man  wird  sagen,  es  sei  um  meine  Frau  zu  be- 
halten, dass  ich  dir  gäbe,  was  du  verlangst.  Ich  will  euch 
einen  Ochsen  mit  Speck  dazu  geben,  um  ihnen  zu  helfen,  wenn 
euch  das  so  genehm  ist."3 

3.  „Ich  werde  aber  dein  Brod  nicht  essen"  sagte  Fergus, 
„weil  ich  das  Geschenk  von  dir  nicht  bekomme."  „Aus  dem 
Haus  denn  mit  euch!"  sagte  Ailill.  „Das  soll  dir  werden"  sagte 
Fergus,  „wir  werden  nicht  eine  Belagerung  von  dir  anfangen."4 
Sie  begeben  sich  hinaus.  „Es  soll  sogleich  ein  Mann  gegen 
mich  nach  einer  Furt5  kommen,  an  das  Thor  der  Burg"  sagte 


1  Zu  Co  ro  anam  celide  lat-su  in  LL.  (dass  wir  auf  Besucli  bei  dir 
bleiben)  vgl.  eorran  celide  lib-si  Wb.  7»,  17,  „so  that  I  may  stay  on  a 
visit  with  you"  Stokes;  celide  et  buith  cen  denum  neich  Wb.  29»,  4  (Be- 
suchen und  Sein  ohne  Etwas  zu  thun),  Gl.  zu  otiosae;  bei  O'R.  céilidh[e] 
„visiting;  a  lounge". 

2  Tabar  ist  3.  Sg.  Imperat.  Pass.,  für  Toberar]  in  LL.  und  Eg. 
Etar,  es  soll  gefunden  werden. 

3  In  LL.  und  Eg.  gehört  dieser  Satz  zur  Erzählung,  nicht  zum 
Gespräch:  Es  wird  ihnen  ein  Ochse  mit  Speck  gegeben,  mit  seinem 
Zubehör  von  Bier,  zu  einem  Fest  für  sie. 

4  Wörtlich:  es  wird  nicht  von  uns  eine  Belagerung  an  dir  vorge- 
nommen werden.  Ueber  die  Bedeutung  „siege"  von  forbais  s.  O'Curry, 
On  the  Ms.  Mat.  p.  264. 

5  An  einer  Furt  fanden  die  Kämpfe  mit  Vorliebe  statt,  so  der  zwi- 
schen Cuchulinn  und  Ferdiad,  s.  On  the  Mann.  Ill  p.  422  ff. 


218  Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais. 

Fergus.  „Ich  würde  euch  um  meiner  Ehre  willen  in  diesem 
Punkte  nicht  zurückweisen!"1  sagte  Ailill.  Dieser  ging  in  eine 
Furt  gegen  ihn.  „Wer  von  uns"  sagte  Fergus,  „o  Dubthach, 
wird  gegen  den  Mann  gehen?"  „Ich  werde  gehen"  sagte  Dub- 
thach, „ich  bin  jünger  und  ich  bin  kühner  (?)  als  du  bist."2 
Dubthach  geht  gegen  ihn.  Dubthach  stösst  einen  Speer  durch 
ihn  (durch  Ailill),  so  dass  er  durch  seine  zwei  Schenkel  ging. 
Er  schleudert  einen  Speer  auf  Dubthach,  so  dass  er  den  Schaft 
durch  ihn  hindurch  auf  die  andere  Seite  trieb.  Fergus  wirft 
einen  Schild  über  Dubthach.  Jener  stösst  in  den  Schild  des 
Fergus,  so  dass  er  den  Schaft  durch  ihn  selbst  hindurch  trieb. 
4.  Fergus  kommt  herbei.3  Fergus  mac  Oénláime  hält  einen 
Schild  vor  ihn.  Ailill  stösst  den  Speer  in  diesen,  so  dass  er 
durch  ihn  hindurch  drang.  Er  springt,  so  dass  er  auf  seinen 
Genossen  dalag.  Flidais  kommt  aus  der  Burg  herbei  und  wirft4 
ihren  Mantel  über  die  drei.  Fergus'  Leute  wenden  sich  zur 
Flucht5,  Ailill  setzt  ihnen  nach.  Es  bleiben  durch  ihn  zwanzig 
Mann  von  ihnen.  Sieben  Mann  von  ihnen  entkommen  nach 
Cruachna  Ai  und  erzählen  da  dort  die  ganze  Geschichte  Ailill 
und  Medb.     Da  erheben  sich  Ailill  und  Medb  und  die  Edlen 


1  Die  Lesart  in  LL.  bedeutet:  „Das  wird  um  meiner  Ehre  willen 
nicht  zurückgewiesen  und  auch  nicht  [einem  andern]  übertragen  werden." 
Fergus  dagegen  überträgt  zunächst  den  Kampf  einem  andern.  —  Die 
Redensarten,  welche  den  Dat.  PI.  inchaib  enthalten,  sind  oft  schwer  zu 
verstehen  und  zu  übersetzen,  vgl.  lin.  51  im  Text  von  LU. 

2  Stokes  meint,  dass  hier  so  für  6,  6a  stehe,  und  dass  in  anáithiu 
nicht  das  negative,  sondern  ein  intensives  an  enthalten  sei.  Darnach 
habe  ich  übersetzt. 

3  Hier  ist  schon  Fergus  mac  Oénláime  gemeint,  aber  das  Sätzchen 
gehörte  wohl  ursprünglich  nicht  hierher.  An  der  entsprechenden  Stelle 
von  LL.  und  Eg.  ist  die  Verworrenheit  noch  grösser. 

4  In  LL.  und  Eg.  ataig,  d.  i.  ad-do-aig,  sie  legt. 

5  In  LU.  ist  die  Construction  unpersönlich  (wörtlich:  es  brach  den 
Leuten  des  Fergus  auf  Fliehen  aus),  in  LL.  und  Eg.  persönlich  (die  Leute 
des  Fergus  brachen  in  Fliehen  aus).  Muitti  gehört  zu  maidim,  es  steht 
hier  und  an  der  andern  in  meinem  Wtb.  citirten  Stelle  in  der  Umgebung 
von  Präsensformen. 


Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais.  219 

von  Connacht  und  die  Verbannten  von  Ulster  ebenso.  Sie 
ziehen1  in  das  Gebiet  von  Kerry  Ai  mit  ihren  Schaaren  bis  nach 
Ath  Féne.  Die  verwundeten  Männer  waren  von  Flidais  einst- 
weilen in  die  Burg  geschafft  worden,  und  es  wurde  ihre  Hei- 
lung von  ihr  unternommen.  Darauf  kommen  die  Schaaren  an 
die  Burg.  5.  Ailill  Finn  wird  zu  Ailill  mac  Mata  gerufen,  aus 
der  Burg  heraus  zu  einer  Unterredung  mit  ihm  [zu  kommen]. 
„Ich  werde  nicht  gehen"  sagte  er,  „der  Stolz  und  der  Hoch- 
muth  des  Mannes  dort  ist  gross." 

Es  war  doch  zu  einer  Friedenszusammenkunft,  dass  Ailill 
mac  Mata  zu  Ailill  Find  [gekommen]  war2,  und  damit  er  Fergus 
heilte,  wie  es  recht  wäre,  und  um  dann  Frieden  mit  ihm  [zu 
schliessen]  nach  dem  Willen  der  Herren  von  Connacht. 

Die  verwundeten  Männer  wurden  darauf  auf  Tragbahren 
aus  der  Burg  herausgebracht,  so  dass  sie  bei  ihren  eigenen 
Leuten  zur  Pflege3  waren. 

Die  Männer  greifen  ihn  darauf  an,  indem  sie  die  Burg 
stürmen,  und  sie  konnten  ihm  nichts  anhaben,  eine  volle  Woche 
lang4  [ging  es]  ihnen  so.  Siebenmal  zwanzig  Krieger  von  den 
Edlen  von  Connacht  fielen,  indem  sie  dem  Ailill  Find  seine 
Burg  stürmen  wollten. 


1  LL.  und  Eg.  haben  hier  den  Inf.  do  asenam.  Dieser  besteht 
doch  wohl  aus  ad-  und  seeinm,  dem  Inf.  von  scendim,  scinnim,  mit  An- 
lehnung an  cosnam?  Das  Praes.  Ad-cosnat  in  LU.  gehört  zu  cosnaim 
ich  erstrebe.  Da  es  erst  im  Mittelirischen  häufig  zu  sc  umgestellt  wird, 
ist  es  mir  unwahrscheinlich,  dass  altir.  asenam  aus  ad-cosnam  entstan- 
den ist.     Vgl.  auch  altir.  doinscann-som  u.  s.  w. 

2  Die  sehr  idiomatische  Construction  ist  wohl  so  zu  verstehen.  Der 
ganze  Satz  ist  die  Einfügung  eines  Schreibers  oder  Erzählers,  dessen 
Sympathien  auf  der  Seite  von  Connacht  waren. 

3  Zu  othor  vgl.  Tog.  Troi  2097  fri  hadnaeul  a  marb,  fri  hothur  a 
crechtnaidhthi;  s.  Tog.  Troi  Index. 

4  In  LL.  Sechtmain  lán  eter  da  äige  (und  so  auch  in  Eg.  zu  lesen). 
Vielleicht  war  dies  ein  technischer  Ausdruck:  „Eine  volle  Woche  zwi- 
schen zwei  Terminen"?  vgl.  „aighe,  a  period  of  time,  end  of  the  period;' 
O'Don.  Suppl. 


220  Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais. 

6.  „Es  war  kein  gutes  Zeichen1,  unter  dem  ihr  nach  dieser 
Burg  gegangen  seid,"  sagte  Bricriu.  „Ja2,  wahr  ist,  was  auch 
da  gesagt  wird"  sagte  Ailill  mac  Mata.  „Schlimm  [ist]  für  die 
Ehre  der  Ulter3  diese  Fahrt,  dass  die  drei  Helden  von  ihnen 
fallen,  und  sie  nicht  Rache  dafür  nehmen.  Jeder  von  diesen 
war  ein  Pfeiler4  des  Kampfes,  nicht  ist  auch  nur  ein  Mann 
durch  einen  von  ihnen  gefallen!  Wahrlich  diese  drei  Helden 
sind  gross,  unter  den  Strohwischen  der  Männer  dieser  Burg 
zu  sein!5  Der  Spott  ist  gross,  dass  der  eine  Mann  euch  drei 
verwundet  hat!"6 

„0  weh  doch!"  sagte  Bricriu,  „lang  ist  das  , Ellenbogen7 
auf  dem  Boden'  meines  Papa  Fergus  (?),  weil  ihn  ein  Mann 
[im  Zweikampf]  niedergestreckt  hat."8 

Darauf  erheben  sich  die  Kämpen9  der  Ulter,  nackt  wie  sie 
waren,   und  machen   einen   kräftigen   hartnäckigen  Angriff  mit 


1  Zu  sen  maith  vgl.  Stokes,  Tog.  Troi  Index.  Tog.  Troi  1237:  7s 
andsin  atubairt  Calchas  friu  di  séon  úaire  ara  curtis  allonga  for  muir 
(darauf  sagte  ihnen  Calchas  in  Folge  des  Vorzeichens  einer  guten  Stunde, 
dass  sie  ihre  Schiffe  ins  Meer  lassen  sollten). 

2  Zu  Adde  s.  Ate,  TBDart.  lin.  20. 

3  Vgl.  Bi  ole  dot  inchaib-siu  ocus  ni  bat  fo  lat,  O'Don.  Suppl.  s.  v. 
„ioncaib".    S.  oben  im  Text  von  LU.,  lin.  15. 

4  Zu  age  s.  Stokes,  Fél.  Index. 

5  Von  demselben  Schimpf  lesen  wir  Vit.  Trip.  (cd.  Stokes)  p.  138,  8: 
„Modebród,"  ol  Patv&ic,  „nach  comland  i  m-beithi  memais  fovaib,  ocus 
bethi  fo  selib  ocus  sopaib,  ocus  cuitbiud  hicach  airecht  i  m-bedu  („My 
God's  doom!"  saith  Patrick,  „in  every  contest  in  which  ye  shall  be  ye 
shall  be  routed,  and  ye  shall  abide  under  spittles  and  wisps  and  moc- 
kery in  every  assembly  at  which  ye  shall  be  present"). 

6  Nach  LL.  und  Eg.  sind  dies  Reden  Bricriu's  (in  Eg.  fälschlich 
Bricni). 

7  Man  denkt  bei  cubat  zunächst  an  das  entlehnte  lat,  cxtbitus. 
Meine  Ucbersetzung  stützt  sich  auf  die  unsichere  Vermuthung,  dass 
cubat  for  lár  ein  Ausdruck  für  Darniederliegen  ist  (vgl.  is  fota  do  serg- 


lighc  TE.  9,  2  Eg.).     Auch   Fergtiis  im  Gen.,  anstatt  Ferguso,  ist  auf- 
fallend. 

8  rotrascair  kann  für  rod-  oder  rot-thrascair  stehen. 

9  Zu  anchinnidi  vgl.  im  VII  fichtiu  anchinne,  LL.  p.  121k,  lin.  49. 
Ist  es  O'Clery's  ainching  .i.  anraidh  nó  láoch? 


Der  Kaub  der  Kühe  der  Flidais.  221 

Wuth  und  gewaltiger  Heftigkeit,  so  dass  sie  den  Thorbau  vor 
ihnen  forttrugen,  bis  er  in  der  Mitte  der  Burg  war,  und  die 
Männer  von  Connacht  gehen  zugleich  mit  ihnen.  Sie  stürmen 
die  Burg  mit  Gewalt  gegen  die  tapferen  Krieger,  die  dort 
waren.  Ein  wilder  erbarmungsloser  Kampf  wird  zwischen  ihnen 
gefochten,  und  jeder  von  ihnen  beginnt  loszuschlagen  auf  den 
andern  und  ihn  zu  vernichten.  Nachdem  sie  sich  darauf  ab- 
gemüht hatten,  sich  zu  verwunden  und  zu  überwältigen,  wer- 
den die  Leute  der  Burg  geworfen1,  und  die  Ulter  erschlagen 
siebenhundert  Krieger  dort  in  der  Burg,  mit  Ailill  Finn  und 
dreissig  seiner  Söhne,  und  Amalgaid,  und  Nuado2,  und  Fiacho3 
Muinmethán,  und  Corpre  Cromm,  und  Ailill  von  Brefne4,  und 
den  drei  Oengus  Bodbgnai,  und  den  drei  Eochaid5  von  Irross,J, 
und  den  sieben  Breslene  von  Ai7,  und  den  Fünfzig  Domnall. 
Denn  die  Versammlungen  der  Gamanrad  waren  bei  Ailill,  und 
jeder  von  den  Männern  von  Domnand,  der  sich  bei  ihm  zum 
Kampfe  erboten  hatte  (?)8,  sie  waren  an  demselben  Orte  bei  ihm 
[versammelt],  weil  er  wusste,  dass  die  Verbannten  von  Ulster 
und  Ailill  und  Medb  mit  ihrem  Heer  zu  ihnen  kommen  würden 
um  [die  Auslieferung  des]  Fergus  zu  verlangen,  denn  Fergus 
stand  unter  ihrem  Schutze.  Es  war  dies  der  dritte  Heldenstamm 


1  Im  Texte  ist  die  Construction  unpersönlich. 

2  Für  diesen  Namen  haben  LL.  und  Eg.  Muad,  als  Epitheton  zum 
vorhergehenden. 

3  Dafür  Eocho  (Acc.  Eochaich)  in  LL.  und  Eg. 

4  Brefne  war  ein  Landstrich  in  den  heutigen  Grafschaften  Leitrim 
und  Cavan. 

5  Echthigiu  ist  der  Acc.  PI.  zu  Eochaid,  Gen.  Echdach:  Echthigiu 
ist  gebildet  wie  filedu,  Echdachu  in  LL.  wie  aradu. 

6  Irross  [Domnann]  das  nordwestliche  Mayo. 

7  [Mag]Ai  der  alte  Name  einer  Ebene  in  der  Grafschaft  Roscom- 
mon,  von  der  auch  Cruachau  Ai  den  Namen  hat.  O'Don.,  Book  of  Rights 
p.  104. 

8  Ob  ro  tinc  die  richtige  Lesart  ist,  ist  mir  nicht  ganz  sicher. 
In  der  Tog.  Troi  findet  sich  der  Infinitiv  tincem,  mit  ähnlichen  Objecten : 
Beigab  ám  Argo  do  láim  airlamugud  na  hopra  sain  7  tincem  in  t-sáethair, 
lin.  121  („to  attend  to  the  labour"  Stokes);  im  thincem  a  tressa  7  im 
chinniud  a  chath,  liu.  822. 


222  Der  Raub  der  Kühe  der  Flidais. 

von  Irland,  nämlich  die  Gamanrad  von  Irross  Domnann,  und 
der  Clan  Dedad  in  Temair  Lóchra1  und  der  Clan  Rudraige  in 
Emain  Macha.  Durch  den  Clan  Rudraige  aber  wurden  die 
beiden  andern  Stämme  vernichtet. 

Die  Ulter  aber  erheben  sich  und  mit  ihnen  die  Leute  von 
Medb  und  Ailill,  und  sie  verwüsteten  die  Burg  und  nehmen 
Flidais  aus  der  Burg  mit  sich,  und  führen  die  Weiber  der 
Burg  in  die  Gefangenschaft2,  und  nehmen  darauf  mit  sich  von 
allem,  von  den  Kostbarkeiten  und  Schätzen,  was  da  war,  Gold 
und  Silber  und  Hörner  und  Becher3  und  . .  .4  und  Schüsseln 
und  Fässer,  und  sie  nehmen  was  da  war  von  Gewändern  jeder 
Farbe,  und  sie  nehmen  was  da  war  von  Vieh,  nämlich  hundert 
Milchkühe  und  140  Ochsen  und  dreissig  Hundert  von  kleinem 
Vieh  ausserdem. 

7.  In  Folge  davon  ging  Flidais  zu  Fergus  mac  Roich,  nach 
dem  Beschluss  von  Ailill  und  Medb,  damit  ihnen  Unterstützung 
würde  bei  dem  Raubzug  nach  den  Kühen  von  Cualnge.  In 
Folge  davon  pflegte  Flidais  jeden  siebenten  Tag  von  den  Män- 
nern von  Irland  von  dem  Ertrag  der  Kühe  zu  erhalten,  um 
ihn  während  des  Raubzugs  mit  Lebensmitteln  zu  versorgen.5 
Es  war  dies  das  Vieh  der  Flidais. 

In  Folge  davon  ging  Flidais  mit  Fergus  nach  seiner  Hei- 
mat,   und    er   erhielt  die  Herrschaft    eines  Theils  von  Ulster, 


1  Temair  Lúachra  [Dedad]  nach  O'Curry,  On  the  Mann,  and  Cust. 
III  p.  132  „an  ancient  palace  situated  in  the  neighbourhood  of  Abbey- 
feale,  on  the  borders  of  the  counties  of  Limerick  and  Kerry."  Die  drei 
Stämme  oder  Clane  vertheilen  sich  also  auf  die  drei  Provinzen  Connacht, 
Munster  und  Ulster. 

2  Vgl.  ba  hécóir  ingen  in  chenéoil  rígda  do  beith  aice  i  forcomol 
foréicne  Tog.  Troi  lin.  790. 

3  Zu  copán  s.  Tog.  Troi  Index;  es  kommt  von  lat.  cupa,  vgl. 
engl.  cup. 

*  Das  Wort  báiglenna  ist  mir  unbekannt. 

5  Etwas  Anderes  kann  ich  aus  diesem  Satze  nicht  machen.  Den- 
selben Sinn  kann  auch  der  in  LL.  und  Eg.  entsprechende  Satz  haben: 
Für  ihn  pflegte  Flidais  jeden  siebenten  Tag  von  den  Männern  von  Ir- 
land zu  erhalten,  um  u.  s.  w. 


Per  Raub  der  Kühe  der  Flidais.  223 

nämlich  Mag  Murthemni  mit  dem,  was  in  der  Hand  des  Cuchu- 
linn  des  Sohnes  des  Sualtam  [gewesen]  war.  Flidais  starb  dann 
nach  einiger  Zeit  bei  Trag  Bali,  und  Fergus'  Hausstand  wurde 
nicht  besser  davon.  Denn  sie  pflegte  Fergus  in  Bezug  auf  jede 
Ausstattung1,  die  er  sich  wünschte,  zu  versorgen.  Fergus  starb 
nach  einiger  Zeit  im  Gebiet  von  Connacht  nach  dem  Tode 
seiner  Frau,  nachdem  er,  um  Erkundigungen  einzuziehen,  zu 
Ailill  und  Medb  gegangen  war.  Denn  um  sich  aufzuheitern2 
und  um  von  Ailill  und  Medb  eine  Gewährung  von  Vieh  zu 
holen  war  er  westwärts  nach  Cruachan  gegangen,  so  dass  es 
im  Westen  in  Folge  dieser  Fahrt  war,  dass  er  seinen  Tod  fand, 
durch  die  Eifersucht  Ailill's.3  So  ist  denn  diese  Geschichte 
oben  die  Táin  bó  Flidais. 


1  Zu  tineur  vgl.  O'Clery:  tioncar  .i.  friotháileamh. 

2  Die  genaue  Bedeutung  von  irgartigud  ist  mir  nicht  bekannt. 

3  Eine  Erzählung  von  Fergus'  Tod  findet  sich  bei  Keating,  in  der 
Ausgabe  vom  Jahre  1811  p.  386  ff.  Oilill  hat  Grund  zur  Eifersucht  (éad) 
und  durchbohrt  Fergus  mit  einem  Speer.  In  einem  Gedicht  des  Cinaed 
hua  Artacain  findet  sich  darauf  bezüglich  der  Vers  (LL.  p.  31b,  28): 

Bo  bith  Fergus  matan  modi  \  do  sleig  Lugdach  i  findloch 

isse  sin  in  scél  diatá  \  oenét  amnas  Ailélla. 
Fergus  wurde  getödtet  früh  am  Morgen  von  Lugaid's  Speer  im  weissen 
See.     Es  ist  dies  die  Geschichte,    von  der  herkommt  „Ailill's  einzige 
wilde  Eifersucht".    Vgl.  H.  d'Arb.  de  Jub.,  Cat.  p.  23. 


Táin  bó  ßegamain. 


So  lautet  der  Titel  dieser  kleinen  Erzählung  im  Buch  von 
Leinster,  Facs.  p.  245 a,  lin.  33,  in  der  Aufzählung  der  Remscéla 
Tána  bó  Cúalnge.  Aber  es  scheint,  dass  man  es  mit  der  De- 
clination der  seltneren  Namen,  die  in  den  Titeln  vorkommen, 
nicht  so  streng  genommen  hat.  In  der  Erzählung  selbst  kommt 
die  Form  auf  -on  oder  -an  in  allen  Casus  vor  (Nom.  Gen.  Dat. 
Acc).  Nur  Eg.  hat  einmal  im  Gen.  und  einmal  im  Nom.  die 
Form  auf  -uin,  so  dass  sogar  das  Regamnai  der  Ueberschrift 
nicht  blosser  Schreibfehler  sein  könnte.  Vielleicht  kommt  die 
Verwirrung  daher,  dass  dieser  Name  ursprünglich  mit  dem  Suf- 
fixe man  gebildet  ist  (also  im  Nom.  eigentlich  Regain,  wie  ollam), 
aber  seinen  Halt  in  dieser  Declination  verlor.  Dann  würde  der 
Gen.  Regomon  in  Lc.  zu  Recht  bestehen. 

Der  Inhalt  dieser  Erzählung  ist  wenig  bemerkenswert!), 
aber  die  grammatischen  Formen  stammen  zum  Theil,  wenn  auch 
in  mittelirischem  Gewände,  aus  älterer  Zeit.  Erwähnung  verdient 
die  2.  Plur.  Dep.  auf  -ar,  die  Lc.  lin.  49  in  co  n-arlasar  vorliegt. 
Den  Text  des  Gelben  Buchs  von  Lecan  (H.  2. 16),  Col.  646-648, 
habe  ich  selbst  October  1880  abgeschrieben;  den  Text  von 
Egerton  1782,  p.  157 — 159,  besitze  ich  in  einer  Abschrift  des 
Herrn  Standish  H.  O'Grady,  die  ich  mit  dem  Ms.  verglichen 
habe. 

Von  den  Abkürzungen  in  Eg.  gilt  das  S.  187  Bemerkte. 
In  tiagar,  cotuctAar,  dollotar,  iart/<ar,  adagar,  terbad,  tuccatar, 
rantar,  dolotar  ist  t  mit  dem  Haken  geschrieben.  Auch  s  ist 
einige  Male  durch  diesen  Haken  über  dem  Vocale  ausgedrückt, 
so  in  les,  as. 


Táin  bó  Regamain.  225 

Lc. 

Tain  bo  Regomon  annso. 

1.  Lsech-brugaid  amra  robi1  la  Connacht&ib  i  u-aimsir 
AiMla  7  Medba,  Regamow  a  ainni.  Alma  imda  lais  do  cbei- 
thrib,  caemcadla  uile.  Badar  immorro  secht  n-ingena  lais.2  Ro 
charsad  side  secht  xn.ao.cu  Aiiella  7  Medba  .  i .  na  secht  Maine 
.i.  Maine  Morgar  7  Maine  Mingar  7  Maine  Aithremail  7  Maine  5 
Mathxemail  7  Maine  Milbel  7  Maine  Anwai  7  Maine  Moepert  7 
Maine  GWdageb-3  uile  7  is  e  side  tue  cruth  a  mathar  7  a  athar 
7  a  n-ordan  diblinaib. 

It  e  secht  n-ingena  Regomon  .i.  teora  Dunana4  7  cetheora 
Dunmeda5  7  is  dia  n-anmandaib  ata  Inber  n-Dunand  i  n-iarthar  10 
Connacht  7  Atb  na  n-Dumed5  i  m-Brefni. 

Eg. 
Incipit  Tain  bo  Reganmai1. 

1.  itobui  dono2  loecli  amru  la  Coimachtu,  Regomau  a  ainm. 
Almo  diairmithe  do  cetraib  les,  ocus  secht  n-ingeno  les.  Ros 
carsat  sidi  na  secht  Maine  .  i .  secht  maic  Mlella  7  Medba  .  i . 
Mani  Mingor  7  Mane  Morgor  ocus  Mane  Aithremail  7  Mani 
Maihr email  7  Mani  CWdogaib-uili  7  Mani  Milbel  7  Mani  5 
Moepert,  cowdot  secht  Mani  samluith. 

Sect  n-ingeno  Regomuin  dono  .i.  cetbeora  Donanda  7  teoro 
Dunlaitbi.  Is  dib  ata  Inbiur  n-Donann  ind  iarthar  Connacht 
7  Ath  ina  n-Dunlatho  i  m-Brefne. 


Lc.     1  Im  Ms.  robi  mit  untergesetztem  a:  robai.  2  Vor  Csem- 

cadla  (d  zu  db  corrigirt)  uile    im  Ms.   ein  Punkt,   als  ob  diese  Worte 
zu  dem  folgenden  Satze  gehörten.  3  Was  zu  ergänzen  wäre,  weiss 

ich  nicht;  wir  erwarten  Condageib  oder  -gaib.  *  nichtiger  Dunanna. 

5  Wahrscheinlich  corrupt. 

Eg.     x  Zu  lesen  Rcganiain.  "2  dono  so  im  Ms. 

15 


226  Táin  bó  Regamäin. 

Lc.  Fecht   and   inmsn-acallatar   do1  Ai\ül  7  Medb   7  Fergus. 

"Tiagair  uaindi"  ol  MIM  "co  Regainan2  co  tucthar  aiscid  dun 
dia  ceithri  uad  frisi3  n-ecin  si  fil  iorw  oc  airbiathad  ier  n-Erend 

15  oc  tain  na  ra-bo  a  Cuailgni."     "Ro  fedar  inti  bad4  maith  do 

dul  do  dian-tairgimis  .  i.  na  Maine  fobith  ainisa5  na  w-ingen." 

CongSLirter  a  meic  co  hAih7Z.    Raiti  friu.    "Is  buideach  a 

dul  is  ferr"6  ar  Medb  "daig  gaire."    "Ragthair  em  daig  gairi" 

ar  Maine  Morgar.   "Inge  bid  ferde7  in  aiscid"  ar  Maine  Mingar. 

20  "Is  olc  ar  lsechdacht,  is  olc  ar  m-brig,  is  aninand8  fri  techt  i 
futhairbe  .i.  i  crich  no  i  ferand  co  naimtiu.  Is  rocsem  rorn-alt9, 
nin  relgid10  do  foglaim  aithergaib11,  it  maitbi  immorro  na  boicc 
cosa  tiagam." 


Eg.  "Tiagar  huann  co  Ragoman"  ol  AHM,  "co  tucthar  ni  dun 

da  cethrib  frissin  n-egin  fil  foran."  "Ro  fetaniur  a  n-doberad 
dun  dia  n-dorucmais  dou  .  i.  na  maccu  ucut"  ol  Medb.  "Dia 
tiastais  do  acolluim  ina  n-ingew  dobertais  ascaid  n-ainra  dun 
úathaib1  do  buaib  blicAíuib." 

15  Cong&rtar  doib  iarum  ina  Mane  7  raiti  Ailill  friu.     "Is 

ferr  a  dol"  ol  Medb  "dég  gairi."  "Regam-ne  em"  ol  Mane 
Gor.  "Is  olcc  ar  laechdocht-ne  immorro  ocus  nis  mor  ar 
m-brig,  ar  is  rocaem  ronn  sdled2,  7  iss  aindun3  fria  dol  gu 
naimtiu   7  it  maithi   inn  oig  gwsa  tiagumin  7  nin  relgeth  do 

20  fogluimm  aitherguib." 


Lc.  1  Dieses  do  ist  zu  streichen,  da  nicht  die  unpersönliche  Con- 
struction vorliegt.  a  Im  Ms.  ist  an  das  n  unten  noch  ein  Haken  an- 
gesetzt, als  ob  es  ni  oder  in  sein  sollte.  3  Zu  lesen  frisin.  4  Im  Ms. 
mit  vielleicht  nachträglicher  Aspiration  badh.  5  Das  in  von  aini[u]sa 

ist  unsicher  gelesen,  ebenso  das  a  des  folgenden  Artikels.  e  Vielleicht 

umzustellen:  is  ferr  a  dul.  7  Besser  ferrde.  8  Unsicher,  ich  habe 

ämand  abgeschrieben.       9  Das  zweite  r  sehr  deutlich.       10  Besser  relged 
(Praet.  Pass.).      J1  Im  Ms.  ither-,  mit  nachträglich  unter  das  i  gesetztem  a. 

Eg.     *  Im  Ms.  Üaib.  2  Im  Ms.  ail-  8  Unsicher,  ich  habe 

aindim  gelesen. 


Táin  bó  Regaraain.  227 

2.  Berid  beandacMain  for  A'úill  7  Meaclb1  7  dow-taircom-  Lc. 
laid  in  iecht.   Docomlat  ass,  secht  fichit  lsech  a  lin,  co  m-badar  25 
a  n-descert  Connacht  i  iocus  do  crich  Corcmodruad  i  Nindws  inn 
ocms  don  dun.     "Teid  uadhad2  uaidib3  do  fis  seel  coon4  lis" 
ar  Maine  Morgar  "do  fis  esimail  na  n-ingen." 

Teit  Maine  Mingar  triur  co  comarnaic  fri  teora  ingenja]5 
dib  oc  in  tibraid.  Dofuaslaiced  claidbiu  doib  focetoir.  "Anmain  30 
i  n-anmain"  ar  inn  ingen.6  "Tabair  mo  tri-lanfocull  dam-sa" 
ar  Maine.  "Am«?  no  naseca7  do  thenga  rod  bia  acht  beatha8" 
ar  an  ingen,  "ar  ni  cwmgam-ni  eside  daib."  "Is  lasodain"  ar 
Maine  "cechi  m-beni9."  "Cia  thwsu?"  ar  sisi.  "Maine  Mingar 
mac  Ailella  7  Med&a"  ar  se.  "Fochen  on"  ar  si.  "Cid  nod-  35 
bar-tuc10  isin  cricb?"  ar  si.     "Do  breth11  bo  .i.12  ingen"  ar 

2.  Dollotar  as  do  iarum,  secht  fichit  laech  allin,  cu  m-batar  Eg. 
inn  i&rthar  Connacht  71  do  crich  Corccmodruad  Ninuis.2  "Toet 
huathad  n-ooe  huaib"  ol  Mani  Gor  ".i.  triar  n-ocfeni  do  acul- 
\aim  ina  n-ingew." 

Co  comarnaicter  frisna  teora  hingenuib  i  n-dorws  in  duni.  25 
Dws-forsailgsit  claiómi  doib  íocetoiv.  "Anmuiu  hi  n-anmuin"  ol 
na  hingewa.  "Tabraid  ar  nd-tri-drinnmsc  douinni"  ol  ind  occ3. 
"Rob  bia"  ol  in  triar  ingen  "acht  nip  innili,  ar  ni  cumcum-ni 
dúib."  "Is  la  suidi  em  cich  indiwgwem4"  ol  Mane.  "Coich 
sib-si?"  ol  ind  ingew.  "Mani  Gor  mac  Ailella  7  Medba."  "Cid  30 
dobahucco5  issin  tir  si?"  ol  inn  ingew.   "Do  brith  bo  7  ingew" 

Lc.     1  Der  Nom.  für  den  Ace.  2  Zu  lesen  uathad.  3  Zu 

lesen  úaib.  *  Corrupt  für  ocon  ?  5  Im  Ms.  ingen  mit  später  unter- 
gesetztem aib.  6  Im  Ms.  1  ingen  mit  nachträglich  unter  das  letzte  n 
gesetztem  a.  7  Vielleicht  n-aseca.  8  Man  erwartet  ein  dem  innili 
in  Eg.  entsprechendes  Wort.  9  Im  Ms.  bem  mit  unter  das  b  gesetz- 
tem m,  zu  schreiben  cech  i  m-bem  ?  10  Zu  lesen  no-bar-  "  Zu 
lesen  breith.          12  Zu  lesen  7. 

Eg.     1  Für  7  ist  wohl  i  n-ocus  oder  almlich  zu  lesen.  2   Vgl. 

Corm.  p.  31  Ninus.  3  Zu  lesen  oicc.  *  Für  cech  a  n-dingnem  ? 

aber  es  ist  die  Frage,  ob  ich  indig"  richtig  ergänzt  habe.  5  Bemerkens- 
wert das  Fron,  infix,  -ba-  für  älteres  -b-  und  späteres  -bar-,  wenn  das 
Wort  nicht  verschrieben  ist. 

15* 


228  Táin  bó  Eogamain. 

Lc.  Maine.  "Is  coir  a  m-breith  imalle"  ar  si.  "Arlagar  ni  bus 
urthidir  ani  adfiadar,  ad  niaithi  ina  hoicc  cosa  tangid-si." 
"Bad  lind  beith   for  n-itgi-si"   or  se.     "Atgegmais   ckitws  mad 

40  iar  mmmannrad  cowetsimis.  Cia  bar  lin?"  ar  si.  "Secht  fichii 
lasch"  ar  se  "dun  sunn."  "Anaid  sund"  ar  si,  "co  w-arladmar1 
na  hingena  aile."  "Fob-sisimar-ni"  ar  na  hingina  "nach  CMm- 
ang  conisamar." 

3.    Tiagaid  uaidib   cwsna  bingena  n-aile2.     Aspertatar  fri 

45  suideib:  "Do-bar-ruachtadar  oic  sund  a  tirib  Connacht  for 
menmarca  fodesin,  secht  meic  Ailella  7  Medba."  "Cid  dia 
tudcbadar?"  "Do  britb  bo  7  ban."  "Ba  bed3  adgeginis-ni 4 
ani  siw5  mad  dia  fedniais."  "Adagar  occu  dia  tairmesc  no 
dia  terbaid"    or  si.     "Tait  ass  co  «-arlasar  inni."     "Adglaas- 

50  mar-ni." 

Eg.  ol  se.  "Is  amluit1  is  comaduis  a  rn-britb"  ol  in  ingen.  "Ad- 
agar  namrug«^2"  ol  si,  "atat  oicc  maitbe  ar  bur  ciunn." 
"Bitb  for  n-itgi-si  linn   7  dos-fuccfom"    ol  se.     "Ba  dutmcht 

35  linn  eini"  ol  si,  "mad  iar  mewmannuib  connetsimis"  ol  si. 
"Cia  for  lin?"  or  si.  "Secht  fichit  laech"  ol  seisium.  "Anuitb 
sunn  gen  conn  arladamair-ni  na  bingewo  aili"  ol  si.  "Fob- 
sisimair-ne  em"  ol  in  ingen  "in  met  comnesamar." 

3.    Tmguit   as   iarum   gusna,   hingewao    aili    7   adgladatar. 

40  "Oicc  duib  sunn  a  tirib  Connacht"  ol  si  ".i.  secht  maic  Ai- 
leKa  7  Media,  da  bur  m-brith  7  do  brith  uar  m-bo  lib."  "Ba 
hal3  dun  em"  ol  inn  inginiw/,  "acht  namma  atagumar  turbad 
fair  laisni  bogo."  "Toet  as  tra  conn  arlaidid  ina  macco." 
"Atroglésim-ni 4." 

Lc.  *  Nachträglich  in  arladhamar  verwandelt.  '2  Zu  lesen  aile, 
ohne  n-  3  Im  Ms.  ist  die  Aspiration  zugesetzt:  hedh.  *  Im  Ms. 

wäre,  wenn  meine  Abschrift  hier  genau  ist,  -nis-  oder  -ms-  für  -mis- 
geschrieben.     Das  erste  g  ist  übergesetzt.  5  ani  sin  erscheint  über- 

flüssig nach  Ba  hed. 

Eg-.     '  Zu  lesen  amluith.  '2  Meine  Ergänzung  ist  unsicher,  im 

Ms.  namrug.  :i  Zu  lesen  hail.  *  1.  PI.  Fut.  activer  Flexion  von 

adglá'Uir.  das  6  ixt  auffallend. 


Táin  bó  Regamain.  229 

Dotiagad  na  secht  n-ingena  cusin  tibraid.  Feraid  failti  Lc. 
fri1  Maine.  "Tait  as"  ar  se  "7  tucaid  bar  ceitri  lib-si.  Bid 
maith  on  sin.  Fob-sisimar-ni  for  ar  n-eneach  7  for  ar  sna- 
dad2"  ar  se.  "A  ingena  Regomun"  ar  na  hoicc.8  Doimniargil 
na  hingena  a  m-bu  7  a  muccu  7  a  curcbu4  arna  raib  rathugiid  5r> 
foraib.  Do  setbet5  iarum  co  raneadar  costad  a  chele6.  Feraid 
na  hingena  failti  fri7  macco  Ailella  7  Medba  7  imasisedar  doib. 

"Randtar  in  almu  sa  indé"  ar  Maine  Mórgar  "7  in  slog, 
is  romor  for  sen  chse  uilc  iad,  7  comraicium  i  n-Atb  Briuin." 
Dognither  samlaid.  60 

4.  Ni  bai  in  rig  Ragaman  and  in  la  sin.  Is  and  bai  a 
cricb  Corco  Baiscwm  i  n-dail  fri  Firu  Bolg.  Eigt/m*  fon  tuaith 
dia  n-eis.  Fosagar  do  Raganiaw  in  scel.  Luid  side  for  a  n- 
iaray-  cowa  slog.  Doroich  in  toir  uile  for  Maine  Morgar  7 
gabsad  comach  eccomlaind  for  suidiu.  "Dothegniaid  dl  uili  a  65  c  £  *^ 
n-89n  inad"  for  Maine,  "7  agar  necb  uaidib8  cwsna  bu  ar  ceand 

Dotngut1   iarum   a  morfesiur  comlaorlaidsit  -  oecon  tiprait.  Eg. 
Fenút  failti  friu.     "Taet  as"   ol  siat  "7   tueuitb   for  cetra   Hb, 
ar   fob-sisimuir-ne   for  ar   n-einec/i."     Dotoegat   na  binginu  leo 
iarum   7  tuccatar  an  ro  bui   do  cetri   oc  in  dun  leo  gus  ina3 
Mane. 

"Rantar    in    cetbern    inde"    ol    Mani   Gor,    "7    rantar    na  50 
cetra,  ar  ni  ruefiter  ar  oen  eboe,  gu  coniairsium  for  Atb  m- 
Briuin."     Dognitb  son. 

4.  Ni  bui  Regamon  ann  illa  sin  ina  tbir.  Bui  bi  Corco 
Baiscinn.  EgtbiV  fon  tuaith.  Tanuicc  Reganiuin  foa.  "Dob- 
eglaimith-si   tra"   ol   Marne   Gor    "7  lecith   ina  hingine  reimib  55 


Lc.     x  Mit  nachträglich  untergesetztem  a:  fria.  '2  Im  Ms.  zu 

snadhadli  verändert;    altir.  snádud.  3   Vielleicht  ist  ar  na  hoiee  zu 

streiche»,  und  a  ingena  Regomun  zur  Rede  des  Mane  Morgor  zu  ziehen. 
4  Zu  lesen  a  mucca  7  a  caercha.  5  Für  dosechet  ?  6  Zu  lesen 

céle.  7  Im  Ms.  in  fria  geändert.  8  Zu  lesen  tiaib,  vgl.  lin.  27. 

~Eg.     '  Zu  lesen  Dotoegat,  s.  lin.  47.  "2  Für  conda  jarlaiset. 

3  Zu  lesen  gusna. 


230  Táin  bó  Regamain. 

Lc.  na  n-occ  7  agat  na  hingena  na  bu  forsin  n-ath  co  Cruachnaib 
7  aisneidet  do  Ailill  7  do  Meidb  an  ecomlonn  a  filim  sund." 
Rosoiched    na   hingena    co    Cruachain    7    adfiadad    scela    uile. 

70  "Ro  gaboa"'  ar  siad  "fort  maecaib-siu  oc  Ath  Briuin  7  as- 
bertadar  techt  na  foirithin." 

Dos-cwmlad  Connachta,  ma1  Ailill  7  Meidb  7  Fergus  7 
loinges  XJlad  do  Ath  Briuin  do  cobair  a  muntiri.  Dorigenset 
mmiorro  meic  kiXella   coleic  cliatha  do  sciach 2  7  do  draigen 

75  i  m-beol  ind  atha  fri  Recoman 3  cona,  muintir,  cona,  rochtadar 
dul  darsin  n-ath  co  tanic  Oilill  cona  sluag,  cowid  de  ata  Ath 
Cliath  Medraidi  i  crich  n-Oc4  Bethra  i  tuaiscirt  hUa  Fiachrach 
Aidne  iter  Connachta,  7  Corcwmruad.  Cowrecad  and  a  sluagaib 
uilib. 

80  5.    Dognithir    sid   dala   etwrru  fodaig   ina   mac  csem  for- 

ogluaiset5   ina   cetra    7    fodaig    na   n-ingen    caem    dolotar   leo, 
ima  comeracht  in  imirgi.   Doberar  aisic  na  himirgi  do  Regamow 


Eg.  forsin   ath    7  ágad   na  ba  riunn  do   Dun   Crucichm   7  aisnedit 
do  Ailill  7  Meidb  gabdil  iom  oc  Ath  Briúin." 

Dolotar  Connachta  la  h  Ailill  7  Meidb  iarum  do  Ath  Bri- 
uin do  chobair  a  muinntm.  Dogensiut  maic  Ailella  7  Medba 
60  iarum  cliathu  do  sgiaith 1  7  droigiun  i  m-helaib  ind  atho  fria 
Regomow,  cowade  ata  Ath  Cliath  hiccrich  Öacc  m-Brethrui2  hi 
tuaiscirt  criche  hUa  Fiatmch3  Aidwe.  Oowndrecat  ann  iarum 
indib  sluaguib  immond  ath. 

5.  Dognither  sid  leo  dowo  deg  na  maccaem  forogluaissisid 
65  in  tain  7  deg  na  n-ingen.    Anuit  na  hingewo  la  maccuib  Ailello 


Lc.     '  Zu  lesen  la.        2  Zu  lesen  sciaich.        3  Zu  lesen  Regoman. 

4  So  habe  ich  gelesen,    wir  erwarten  Oc;    n-Oc   hat  hier  keinen  Sinn. 

5  Diese  Form  habe  ich  nicht  fo-ro-gluaiset  abgetheilt,  weil  sie  wahr- 
scheinlich als  for-fogluaiset  zu  nehmen  ist,  for-  die  nochmals  vorgesetzte 
Präp.  fo  mit  der  Part.  ro.    Ebenso  weiterhin  Un.  83  for-facbaid. 

Eg.     l  Zu  lesen  sgiaich.  s  Zu  lesen  Bethrui.  3  Zu  lesen 

Fiachrach. 


Táin  bó  Regamain.  231 

7  anait  na  hingeua  la  maccu  Aihlla   7  for-facbaid  secht  fichii  Lc. 
lulgach  leo  do  iarraig1  na  n-ingen  7  do  biathad  fer  n-Evenn 
fri  tinol  na  tana  bo  Cua,i\nge,  coniá  Tain  bo  Regamow  in  seel  85 
sa  7  remscel  do  scelaib  Tana  bo  Cu&ilnge  he.     Finit  amew. 

ocus  Medba   7   anuit  seclit  fichit  hialgach  leo  do  biathad  fer  Eg. 
n-h-EVinn  fri  himthinol  tabarta,  na  tano  bo  Cuailgne.  DollectÄer 
na  halmo  olehewa  dia  tig  dorithissi.     Finit. 

Lc.     1  Besser  iarraid. 


Der  Kaub  der  Rinder  des  Regamon 

folgt  hier. 
(Uebersetzung  nach  Le.) 

1.  Ein  berühmter  Krieger  und  Landwirth,  der  zur  Zeit 
von  Ailill  und  Medb  in  Connacht  lebte,  dessen  Name  [war] 
Regamon.  Er  hatte  viele  Heerden  von  Vieh,  alle  schön  statt- 
lich. Er  hatte  aber  sieben  Töchter.  Diese  liebten  die  sieben 
Söhne  von  Ailill  und  Medb,  die  sieben  Mane:  Mane  Morgar 
und  Mane  Miugar  und  Mane  Athremail  und  Mane  Máthremail 
und  Mane  Milbel  und  Mane  Annai  und  Mane  Moepert  und 
Mane  Condagaib-uile,1    und   dieser  [letztere]    ist  es,    der  das 


1  Die  sieben  Mane  werden  auch  sonst  erwähnt,  oben  werden  aber 
acht  genannt.  Zu  streichen  ist  wohl  M.  Annai,  der  in  Eg.  fehlt.  Aber 
dieser  Name  hat  sonst  noch  Gewähr,  er  entspricht  dem  Mane  Andoe 
mac  Ailella  7  Medba  in  der  Táin  bó  Cualnge,  LL.  Facs.  p.  91*,  lin.  38. 
Ebendaselbst  p.  55a,  lin.  36  ist  von  den  sieben  Mane  die  Rede,  aber  es 
werden  nur  sechs  genannt:  Mane  Math.,  M.  Ath.,  M.  Condagaib  uili, 
M.  Mingor,  M.  Mórgor,  31.  Condamopert  (sie!  Conda  ist  wahrschein- 
lich von  Condagaib  her  eingedrungen  und  zu  streichen),  es  fehlt  also 
Mane  Milbel  oder  M.  Andoe.  Die  Bedeutung  von  gor  in  Morgor  und 
Mingor  erhellt  aus  dem  Gespräch   Cap.  1.    Es  ist  der  Positiv  zu  dem 


232  Dei"  Raub  der  Rinder  des  Regamon. 

Aussehen  seiner  Mutter  und  seines  Vaters  und  ihre  beider- 
seitige Würde  trug. 

Die  sieben  Töchter  des  Regamon  sind  drei  Dunann  und 
vier  Dunlaith1,  und  von  ihren  Namen  kommt  Inber  n-Dunann 
in  West-Connacht  und  Ath  na  n-Dunlatho1  in  Brefne. 

Einst  unterredeten  sich  Ailill  und  Medb  und  Fergus.  „Es 
soll  Jemand  von  uns"  sagte  Ailill  „zu  Regamon  gehen,  dass 
uns  von  ihm  ein  Geschenk  von  seinem  Vieh  gebracht  werde 
gegen  diese  Noth,  die  auf  uns  liegt  in  der  Verpflegung  der 
Männer  von  Irland  bei  dem  Forttreiben  der  Rinder  aus  Cu- 
ailnge."  „Ich  weiss  [sagte  Medb],  wer  gut  wäre,  dahin  zu 
gehen,  wenn  wir  es  anböten,2  nämlich  die  Mane,  wegen  der 
Schönheit  der  Töchter." 

Es  werden  seine  Söhne  zu  Ailill  gerufen.     Er  sprach  mit 


Comparativ  goiriu  magis  pius  Sg.  40  b  (Z.2  275),  vgl.  das  bei  O'Don. 
Suppl.  s.  v.  gor  citirte  Beispiel:  maith  each  macc  bes  gor  di[a]  athair 
(gut  jeder  Sonn,  der  pietätsvoll  gegen  seinen  Vater  ist).  Mórgor  (in  Eg. 
auch  bloss  gor)  ist  also  der  sehr  pietätsvolle,  Mingor  der  weniger  pie- 
tätsvolle. Die  Epitheta  Athr.  und  Máthr.  beziehen  sich  auf  die  Aehn- 
lichkeit  mit  dem  Vater  und  die  Aehnlichkeit  mit  der  Mutter,  vgl.  adra- 
mail  patris  similis  Gramm.  Celt.2  p.  708,  mádramil  und  athramil  Wb.  13d. 
Condagaib  uile  „der  es  alles  enthält",  scheint  durch  die  Worte,  die  in 
Lc.  darauf  folgen,  erklärt  zu  werden.  Milbel  heisst  „Honigmund", 
Moepert  wahrscheinlich  „Grösser  als  zu  sagen".  In  Eg.  der  Schluss- 
satz: so  dass  sie  die  sieben  Mane  sind. 

1  Ich  habe  hier  die  Lesart  von  Eg.  vorgezogen,  weil  Dunflaith 
mir  auch  sonst  als  weiblicher  Name  bekannt  ist,  vgl.  Chron.  Scot.  p.  204, 
ferner  ind  enach  Dunlaithe  in  der  Táin  bé  Aingen  (Eg.  1782).  Brefne  ist 
„the  people  of  Cavan  and  Leitrim"  Chron.  Scot.  Index.  —  Für  Duna, 
Dunann,  fehlt  mir  jeder  weitere  Anhalt.  Nach  O'Curry  Ms.  Mat.  p.  402 
hatte  die  Bay  of  Malahide  den  alten  Namen  Inber  Domnann,  aber  diese 
Bai  liegt  an  der  Ostküste.  Irros  Domnann  liegt  allerdings  im  Westen, 
aber  Domnann  ist  nicht  Dunann, 

2  Vgl.  „tairgim,  I  offer"  Stokes,  Tog.  Troi  Index.  —  In  Eg.:  „Wir 
wissen,  was  er  uns  geben  würde,  wenn  wir  sie  dahin  schickten,  näm- 
lich die  Söhne  dort"  sagte  Medb.  „Wenn  sie  zu  einer  Unterredung  mit 
den  Töchtern  gingen,  würden  sie  uns  von  ihnen  ein  herrliches  Geschenk 
au  Milchkühen  bringen." 


Der  Raub  dor  Rinder  des  Regamon:  233 

ihnen.1  „Er  ist  dankbar2,  es  ist  besser,  dass  er  aus  kind- 
licher Liebe  geht"  sagte  Medb.  „Wahrlich  es  soll  aus  kindlicher 
Liebe  gegangen  werden"  sagte  Mane  Morgor.  „Aber  das  Ge- 
schenk wird  [auch]  um  so  besser  sein"  sagte  Mane  Mingor.3 
„Mit  unserem  Heldenthum  steht  es  schlecht,  mit  unserer  Kraft 
steht  es  schlecht.  Es  ist  so  gut  wie  in  die  Felder  Gehen,4 
das  ist  ins  Gebiet  oder  ins  Land  zu  Feinden.  Wir  sind  zu 
zart  erzogen  worden,  man  hat  uns  das  Kämpfen5  nicht  lernen 
lassen,  die  Männer  aber  sind  tüchtig,  zu  denen  wir  gehen!" 

2.    Sie  nehmen  von  Ailill  und  Medb   Abschied 6  und  be- 
geben  sich   auf   die   Expedition.7     Sie   ziehen   aus,    siebenmal 


1  Wir  beobachten  im  Folgenden  wieder  den  abgerissenen,  sprung- 
haften Charakter  der  alten  irischen  Sagen.  Es  ist  kein  vollständiges 
Gespräch,  sondern  aus  einzelnen  Sätzen  müssen  wir  eine  Vorstellung 
von  dem  Inhalt  desselben  zu  gewinnen  suchen. 

3  Gemeint  ist  Mane  Mórgor.  Der  hier  ausgesprochene  Gedanke 
hängt  mit  seinem  Epitheton  mórgor  zusammen,  s.  S.  231  Anm.  l.  Vorher 
hatte  Medb  gesagt,  die  Schönheit  der  Töchter  des  Regamon  würde  ihre 
Söhne  veranlassen,  gern  dahin  zu  gehen.  Hier  hebt  sie  für  den  einen 
als  Motiv  die  Pietät  hervor;  goire,  gaire  „pious  service,  maintenance" 
Stokes,  Fél.  Index,  „gaire  taking  care  of  a  father,  mother,  or  tutor,  in 
old  age"  O'Don.  Suppl. 

3  Mane  Mingor  (der  wenig  pietätvolle)  weist  lieber  darauf  hin, 
dass,  wenn  sie,  die  Söhne,  hingingen,  das  Geschenk  um  so  grösser  sein 
würde.  Dann  aber  klagt  er  seine  Eltern  an,  dass  sie  nicht  genügend 
für  die  kriegerische  Erziehung  der  Söhne  gesorgt  hätten,  und  stellt  er 
das  Unternehmen  als  eines  hin,  dem  sie  nicht  gewachsen  wären. 

*  Die  Form  aninunn  ist  Z.2  353  aus  Cr.  Bed.  34d  in  der  Bedeutung 
idem  nachgewiesen.  Die  Begriffe  der  Aehnlichkeit  und  Gleichheit  werden 
mit  fri  construirt.  Der  Ausdruck  techt  i  futhairbe  wird  durch  die  folgen- 
den Worte  erklärt,  diese  könnten  in  den  Text  gedrungenes  Glossem  sein. 

5  Zu  athergaib  s.  athforgaib  in  meinem  Wtb.  S.  380;  athargaibh 
.i.  iomaireag  ccith  .i.  cathughudh  gér  O'Cl.;  athargamh  ,,a  conflict,  skir- 
mish" O'R. 

6  Wörtlich:  „Sie  geben  den  Segen  auf  A.  und  M.";  unser  „adieu" 
ist  ein  solcher  Segenswunsch. 

7  Für  don-taircomluid  würde  es  in  der  älteren  Sprache  don-air- 
comlat  heissen,  das  Mittelirische  setzt  dem  ungetrennten  Compositum 
die  erste  Präposition  mit  dem  Pron.  infix,  vor,  das  hier  unnöthig  zu 
stehen  scheint,  wie  öfter  im  Mittelirischen,  wenn  das  eigentliche  Object 


234  Der  Raub  der  Rinder  des  Regamon. 

zwanzig  Krieger  ihre  Zahl,  bis  sie  im  Süden  von  Connacht 
waren  in  der  Nähe  des  Gebietes  von  Corcmodruad  in  Ninnus1 
nahe  bei  der  Stadt.  „Einige  von  euch  sollen  gehen  um  Erkun- 
digung einzuziehen  bei  der  Burg"  sagte  Mane  Morgor,  „um  die 
Ergebenheit2  der  Mädchen  kennen  zu  lernen." 

Mane  Mingor  geht  mit  zwei  anderen,  bis  er  drei  von  den 
Mädchen  am  Brunnen  traf.  Sie  ziehen  sogleich  ihre  Schwerter 
gegen  sie.    „Leben  für  Leben!"3  sagte  das  Mädchen.    „Gewähr 

(in  fecht)  noch  nachfolgt.  Obwohl  O'Clery  ein  tarchomladh  .i.  gluasacht 
(„a  going,  marching"  O'R.)  aufführt  und  die  Verba  des  Gehens  mit  Ob- 
jecten  wie  turus  verbunden  werden  können  (do  thecht  in  twrais  Tog. 
Troi  940),  so  wäre  es  doch  auch  denkbar,  dass  taircomlaid  mit  altir. 
doecmalla  (do-aith-comalla)  colligit,  tecmallad  colligere  zusammenhängt. 
Aber  im  Mittelirischen  ist  aus  tecmallad  durch  eine  merkwürdige  Meta- 
thesis teclamad  geworden.  Davon  kommen  Formen  wie  targclamtha 
Salt.  2714,  deren  r  wahrscheinlich  vom  infigirten  ro  herrührt  (do-ro-ad- 
clamiha).  Freilich  finden  sich  auch  Formen  wie  ro  tarclumad  .  .  .  fled 
Alex.  lin.  54  (s.  oben  S.  19),  wo  das  ro  noch  einmal  vorgesetzt  wäre. 
Für  in  slüag  mar  don-arrchomlais  (das  grosse  Heer,  das  du  versammelt 
hast),  LU.  115a,  lin.  20,  könnte  man  jedoch  kaum  ohne  die  Annahme 
eines  Compositums  mit  do-ar-  auskommen  (do-ro-ar-chomlais).  Schliess- 
lich hat  mich  nur  das  Object  in  fecht  bestimmt,  unser  taircomlaid  von 
dem  Verbum  des  Sammeins  zu  trennen,  und  es  zu  demselben  Stamme 
wie  das  folgende  dochomlat  ass  zu  ziehen. 

1  Corcmodruad,  „the  descendants  of  Modh  Ruadh,  the  third  son 
of  Fearghus  ...  by  Meadhbh ",  ist  das  heutige  Corcomroe  in  der  Graf- 
schaft Clare,  O'Don.  Book  of  Rights  p.  65,  Corm.  Trausl.  p.  121.  Vgl.  „i  crick 
Corcamruadh  in  Nindois"  Betha  Shenain,  lin.  1831,  1911,  ed.  Stokes. 

2  O'Clery  hat  eisiomal  .i.  gaisgeadh,  aber  diese  Bedeutung  passt 
nicht  für  die  Mädchen.  O'Reilly  hat  ausserdem  „eisiomail,  dependance, 
reverence",  und  dazu  vgl.  Doradsat  a  n-esimul  7  a  cáinduthracht  for 
beolu   arrig,  Alex.  lin.  265.     Darnach  habe  ich  versuchsweise  übersetzt. 

3  Vgl.  zu  dieser  ganzen  Stelle  FB.  87.  Anmain  inn  anmain  auch 
FB.  7  L.,  lin.  134.  Es  ist  immer  ein  Zuruf  des  schwächeren  oder  unter- 
liegenden Theils  an  den  stärkeren.  Ich  vcrmuthete  erst,  dass  anmuin 
der  Inf.  von  anaim  sei  (vgl.  LL.  p.  395b,  letzte  Zeile:  Ataim  idir  anmuin 
7  imtechd),  aber  O'Donovan,  Ancient  Laws  of  Ireland  I  p.  73  übersetzt  es 
mit  „Life  for  life",  und  hierfür  spricht  eine  Stelle,  die  mir  Stokes  mit- 
theilt, Aue.  Laws  I  p.  8  (Harl.  432,  fo.  la,  2):  Is  ed  ro  bai  for  do  cind 
ind  Eirind  breth  rechta  .i.  indechui  eisidhi  cos  i  cois  7  suil  a  suit  7  ainm 
i  n-anm  (zu  lesen  ainim  i  n-anmain). 


Der  Raub  der  Rinder  des  Regamon.  235 

mir  meine  drei  vollen  Worte1"  sagte  Mune.  „Wie  deine  Zunge 
[es]  von  sich  giebt2,  wird  es  dir  werden,  [nur  darf  es  nicht 
Vieh  sein]"3  sagte  das  Mädchen,  „denn  das  können  wir  nicht 
für  euch."4  „Um  des  willen"  sagte  Mane  „ist  alles,  wobei  wir 
auch  sein  mögen."  „Wer  bist  du?"  sagte  sie.  „Mane  Mingor, 
der  Sohn  von  Ailill  und  Medb"  sagte  er.  „Willkommen  denn" 
sagte  sie.  „Was  hat  euch  in  das  Land  geführt?"  sagte  sie. 
„Kühe  und  Mädchen  mitzunehmen"  sagte  Maine.  „Es  ist  recht 
sie  zusammen  mitzunehmen"  sagte  sie.  „Ich  fürchte,  es  wird 
nicht  .  .  .6  was  angekündigt  wird,   die  Männer  sind  tüchtig,  zu 


1  In  Eg.  drinnrusc,  das  also  eine  ähnliche  Bedeutung  wie  lanfocull 
in  Lc.  haben  wird.  Vgl.  FB.  87  mo  thri  drindrosc,  wo  aber  dann  wirk- 
lich drei  Wünsche  ausgesprochen  werden,  während  das  an  unserer 
Stelle  nicht  der  Fall  ist. 

2  Die  Uebersetzung  ist  unsicher,  ich  habe  aseca  mit  „assec,  resti- 
tution, restoration",  Tog.  Troi  Index,  zusammengebracht,  vgl.  do  chungid 
assic  Helena,  die  Rückgabe  der  Helena  zu  verlangen,  Tog.  Troi  1269. 
In  der  Stelle  dober  he  i  n-erlaim  escuip  Corccaige  fria  aisec  don  sco- 
laige,  LBr.  p.  215 '%  lin.  40,  hat  es  nach  Stokes  die  Bedeutung  „to  be 
handed  on".  In  den  Verbalformen  pflegt  das  e  allerdings  unterdrückt 
zu  werden:  no  ásced  Three  Horn.  p.  58,  lin.  8;  mani  aisce  úadi  ind 
ordnaisc,  wenn  sie  nicht  den  Ring  zurückgiebt,  TBF.  p.  150,  lin.  20, 
meni  aisce  uait  ibid.  lin.  23.  Jedenfalls  scheint  Amol  no  n-aseca  do 
thenga  einen  ähnlichen  Sinn  zu  haben  wie  Bot  Mat  . . .  feib  dothaiset 
lat  anáil,  Sie  (die  Wünsche)  sollen  dir  werden,  wie  sie  mit  deinem 
Athem  kommen  werden,  FB.  87.  —  Siehe  die  Nachträge. 

3  Das  Eingeklammerte  ist  nach  Eg.  übersetzt,  da  mir  „ausgenom- 
men das  Leben"  nicht  in  den  Zusammenhang  zu  passen  scheint. 

4  Vgl.  „Is  fochen  lim-sa  ém"  ol  ind  ingen  „ma  chotissind,  ni 
chumgaim  ni  duitt",  „Wahrlich,  es  ist  mir  willkommen"  sagte  das  Mäd- 
chen, „wenn  ich  es  [nur]  könnte,  [aber]  ich  kann  nichts  für  dich  [thun]", 
TBFr.  p.  144,  lin.  7,  ed.  O'B.  Crowe.  In  Lc.  dafür:  „Is  fochen  lim-sa 
duid  ein"  ol  si  „dö  (?)  ma  diu  ccemsaind  ni  duit.  Ni  cumcaim  immotro 
na  mor"  ol  si,  „uair  is[&m]  ingen  rig." 

5  Nach  Eg.  wäre  zu  übersetzen:  „was  wir  auch  thun  mögen."  In 
Lc.  würde  vor  bem  das  locale  Relativum  in-,  in  Eg.  vor  dingnem  das 
Pron.  rel.  an-  stehen. 

6  Könnte  urthidir  aus  firfidir  verdorben  sein?  Das  namrug  in  Eg. 
ist  vielleicht  na  m-b(e)  rugaid,  vgl.  conid  ruca  lat  FB.  5'J. 


236  Der  Raub  der  Rinder  des  Reganion. 

denen  ihr  gekommen  seid!"  „Euer  Bitten  soll  mit  uns  sein" 
sagte  er.  „Wir  würden  vorziehen,  wenn  es  nach  Ueberlegung1 
wäre,  dass  wir  Folge  leisteten.2  Was  ist  euere  Zahl?"  sagte 
sie.  „Siebenmal  zwanzig  Krieger"  sagte  er  „sind  wir  hier." 
„Bleibt  hier"  sagte  sie,  „dass  wir  die  anderen  Mädchen  spre- 
chen."3 „Wir  stehen  euch  bei"  sagten  die  Mädchen,  „so  gut 
als  wir  können."4 

3.  Sie  gehen  von  ihnen  zu  den  anderen  Mädchen.  Sie 
sagten  zu  diesen:  „Zu  euch  sind  dort  Männer  aus  den  Gebieten 
von  Connacht  gekommen,  euere  eigenen  Liebsten,  die  sieben 
Söhne  von  Ailill  und  Medb."  „Weshalb  sind  sie  gekommen?" 
„Um  Kühe  und  Weiber  fortzunehmen."  „Das  würden  wir 
gern  haben5,  wenn6  wir  [nur]  könnten.  Ich  fürchte,  dass  die 
jungen  Männer  sie  hindern  oder  sie  fortjagen"7  sagte  sie. 
„Geht  hinaus,  dass  ihr  jenen  sprechet."  „Wir  wollen  ihn 
sprechen." 


1  Vgl.  ciarbo  ehr ád  ria  menmanrad  Salt.  6854  (von  Gad,  2.  Sam. 

24,  12),    is  ar  chumga  a  menmannraid  ibid.  6306  (von  Nabal,   1.  Sam. 

25,  11),  ha  snimach  a  menmandrad  ibid.  3268  (von  den  beiden  Kämme- 
rern im  Gefängniss,  1.  Mos.  40,  6).  Die  Bedeutung  ist  offenbar  Gedan- 
ken, Sinn,  Hera. 

2  Das  Verbum  conéitgim  findet  sich  EC.  2  (Gramm.  S.  119)  in  einer 
ähnlichen  Situation  gebraucht:  má  chotum-éitís ,  wenn  du  mir  Folge 
leistetest. 

8  Nach  Thurncysen,  K.  Ztschr.  XXVIII  S.  151  stehen  Formen  wie 
con  arladmar  für  ad-ro-gladamar,  mit  betonter  erster  Silbe.  Ebenso 
gehört  con  arlasar  lin.  49  als  2.  PI.  des  S-Fut.  mit  betonter  erster  Silbe 
zu  adglädur. 

4  Die  Verbalform  conmesamar  in  Eg.  könnte  zu  commits,  Macht, 
gehören,  s.  Stokes,  Tog.  Troi  Index. 

5  Vgl.  Do-gcgaind  Vit.  Trip.,  ed.  Stokes,  p.  112,  lin.  10.  Ich  habe 
At-gegmais  oben  und  vorher  lin.  39  als  ein  Compositum  der  Wurzel  gu[s\ 
wählen,  angesehen. 

0  In  Lc.  ma  und  diu  zu  gleicher  Zeit,  wie  in  der  S.  235  Anm.  * 
mitgetheilten  Stelle  aus  Lc. 

7  Zu  diu  tuirmesc  no  dia  terbaid  vgl.  ni  tinfuirig  cusin  anuair, 
nadat  torbad  dit  gaisciud  mit  der  Glosse  .i.  nachat  tairmescad  LL. 
p.  262»,  lin.  21  (Mesca  Ulad). 


Der  Raub  der  Rinder  des  Regamon.  237 

Die  sieben  Mädchen  gehen  an  den  Brunnen.  Sie  begrüssen 
den  Mane.  „Kommt  heraus"  sagte  er  „und  bringt  euer  Vieh 
mit  euch!  Das  wird  gut  sein.  Wir  stehen  euch  bei  mit  un- 
serer Ehre  und  mit  unserem  Schutze"  sagte  er,  „ihr  Töchter 
des  Regamon!"  Die  Mädchen  treiben  ihre  Kühe  und  ihre 
Schweine  und  ihre  Schafe  zusammen,  damit  man  nichts  bei 
ihnen  merke.  Darauf  ....  bis  sie  an  die  Haltestelle1  ihrer 
Gefährten  kamen.  Die  Mädchen  begrüssen  die  Söhne  des  Ailill 
und  der  Medb,  und  sie  bleiben  zusammen  stehen.  „Die  Heerde 
soll  in  zwei  Theile  getheilt  werden"  sagte  Mane  Morgar  „und 
die  Schaar,  es  ist  zu  viel  für  einen  Weg,  sie  alle,  und  wir 
wollen  bei  Ath  Briuin  [wieder]  zusammentreffen."  So  ge- 
schieht es. 

4.  König  Regamon  war  an  dem  Tage  nicht  zu  Hause,  er 
war  im  Gebiet  von  Corco  Baiscind2  auf  einer  Zusammenkunft 
mit  den  Fir  Bolg.3  Man  schreit  im  Lande  hinter  ihnen  her. 
Die  Nachricht  wird  dem  Regamon  hinterbracht.  Dieser  ging 
sie  mit  seiner  Schaar  zu  verfolgen.  Die  ganze  Verfolgung4 
holte  den  Mane  Morgar  ein,  und  sie  brachten  diesen  eine 
Niederlage  bei.5 

„Wir  gehen6  daher  alle  an  eine  Stelle"  sagte  Mane  Mor- 
gor,  „und  jemand  von  euch  soll  zu  den  Kühen  nach  den  jun- 
gen Männern  geschickt  werden,  und  die  Mädchen  sollen  die 
Kühe  über  die  Furt  nach  Cruachna  treiben  und  sollen  Ailill 
und  Medb  die  Bedrängniss  anzeigen,  in  der  wir  uns  hier  be- 
finden." Die  Mädchen  gelangen  nach  Cruachan  und  erzählen 
die  ganzen  Geschichten.    „Deine  Söhne  sind  bei  Ath  Briuin  im 


1  Zu  costad  vgl.  Tog.  Troi  Index,  1.  costuä. 

2  Corco  Baiscinn,  im  Südwesten  der  Grafschaft  Clare,  O'Don.  Book 
of  Rights  p.  48,  Chron.  Scot.  Index,  Fei.  Index. 

3  Ueber  die  Fir  Bolg  vgl.  d'Arbois  de  Jubainville ,  Le  Cycle  My- 
thol.  p.  125  ff. 

4  Vgl.  töir  „pursuit"  O'Don    Suppl. 

5  Wörtlich:     sie    nahmen    ein    Brechen    (combacli)    von    Nachtheil 
über  diese. 

6  In  Eg.  Dob-eglaimäh-si  zu  teclamad:    „Versammelt  euch"   sagte 
Mane  Gor  „und  lasst  die  Mädchen  vor  euch  über  die  Furt  u.  s.  w." 


238  Der  Ranb  dor  Rinder  des  Regamon. 

Nachtheil   und   sie   haben   gesagt,    man   solle   ihnen   zu  Hülfe 
kommen." 

Die  Männer  von  Connacht  mit  Ailill  und  Medb  und  Fergus 
und  den  Verbannten  von  Ulster  ziehen  nach  Ath  Briuin  ihren 
Leuten  zu  Hülfe.  Die  Söhne  Ailill's  hatten  aber  für  den 
Augenblick  Schanzen  von  Weissdorn  und  Schwarzdorn  vor  der 
Furt  gegen  Regamon  mit  seinen  Leuten  gemacht,  so  dass  es 
ihnen  nicht  gelang  durch  die  Furt  zu  gehen,  bis  Ailill  mit 
seiner  Schaar  kam,  so  dass  davon  Ath  Cliath  Medraidi  kommt 
im  Gebiet  der  (Je  Bethra1  im  nördlichen  Theil  der  O'Fiachrach 
Aidne,  zwischen  Connacht  und  Corcumruad.  Dort  treffen  sie 
zusammen  mit  ihren  ganzen  Schaaren. 

5.  Es  wird  ein  Vertrag2  zwischen  ihnen  geschlossen  wegen 
der  jungen  Männer,  welche  das  Vieh  fortgetrieben  hatten,  und 
wegen  der  hübschen  Mädchen3,  die  mit  ihnen  gegangen  waren, 
mit  denen  die  Heerde  aufbrach.  Dem  Regamon  wird  die  Re- 
stitution der  Heerde  gewährt,  und  die  Mädchen  bleiben  bei  den 
Söhnen  Ailill's,  und  es  werden  siebenmal  zwanzig  Milchkühe 
von  ihnen  zurückgelassen,  für  das  Freien  der  Mädchen,  und  für 
die  Verpflegung  der  Männer  von  Irland  bei  der  Versammlung 
zur  Táin  bó  Cúailnge.  Daher  heisst  diese  Geschichte  Táin  bó 
Regamon,  und  sie  ist  eine  Vorgeschichte  zu  den  Geschichten 
von  der  Táin  bó  Cúailnge. 
______  Ende. 

1  Ueber  die  Oic  Bethra  s.  O'Donovan,  Geneal.  etc.  of  Hy-Fiachrach, 
p.  52. 

'2  Wörtlich:  der  Frieden  einer  Versammlung. 

3  In  Lc.  mac  caem  getrennt  geschrieben  dem  darauf  folgenden 
ingen  caem  entsprechend.  In  Eg.  (wo  caem  bei  ingen  fehlt)  ist  maccaem 
das  bekannte  merkwürdige  Compositum. 


Táin  bó  Regamna. 

Dieser  Titel  fehlt  in  der  Aufzählung  der  Táin  im  Buch 
von  Leinster,  Facs.  p.  189,  und  man  könnte  vermuth  en,  er 
fehle  deshalb,  weil  er  ein  falscher  Titel  zu  sein  scheint,  denn 
der  Name  „Regamna"  kommt  in  der  ganzen  Sage  nicht  vor. 
Allein  der  Titel  findet  sich  in  einer  anderen  Liste  der  Táin, 
die  H.  d'Arbois  de  Jubainville,  Catal.  p.  261,  vornehmlich  aus 
Rawl.  B  512,  mittheilt.  Wichtiger  ist  jedoch,  was  schon  Hen- 
nessy  Rev.  Celt.  I  p.  48  erwähnt,  dass  unsere  Sage  unter  die- 
sem Titel  im  Leabhar  na  hUidhri  in  der  grossen  Táin,  und  ferner 
im  Gelben  Buch  von  Lecan  in  der  Táin  bé  Aingen  citirt  wird. 
In  LU.  lesen  wir  Facs.  p.  77a,  lin.  20:  Is  andsin  trá  dogéni 
Cuchulaind  frisin  Mórrigain  a  tréde  dorarngert  di  hi  Táin  bó 
Regamna.  (Damals  that  C.  der  M.  die  drei  Dinge  an,  die  er 
ihr  im  T.  b.  R.  vorausgesagt  hatte.)  Und  in  der  Táin  bé  Aingen 
heisst  es:  ba  hinan d  congrahn  adchondairc  Nera  forru  7  ad- 
condairc  Cuchulainn  hi  Táin  bó  Regamna  (es  war  das  Aus- 
sehen, das  Nera  an  ihnen  sah,  gleich  dem,  das  Cuchulainn  in 
der  T.  b.  R.  sah).  Der  anscheinend  falsche  Titel  ist  also  schon 
recht  alt.  Nun  findet  sich  dasselbe  Gespräch  Cuchulinn's  mit 
der  Badb  oder  Morrigan,  das  den  Hauptinhalt  unserer  Sage 
bildet,  in  dem  Abschnitt  der  Táin  bó  Cúailnge,  der  den  Titel 
führt:  „Imacallaim  na  Mór[r]igna  fri  Coinculaind",  LU.  Facs. 
p.  74  a.  Dies  könnte  zu  der  Vermuthung  führen,  dass  „Táin 
bó  Regamna"  nur  eine  alte  Corruptel  für  „Táin  bó  Mórrigna" 
sei.  Dagegen  spricht  jedoch,  dass  in  den  Titeln  Táin  bó  Fróich, 
Táin  bó  Regamuin,  Táin  bó  Flidais,  Táin  bó  Dartada  der  am 
Ende   stehende  Genitiv  immer   dem  Namen   des  Besitzers   oder 


240  Táin  bó  Regamna. 

der  Besitzerin  der  Kühe  angehört,  die  fortgetrieben  werden. 
Die  Morrigan  war  aber  nicht  eigentlich  die  Besitzerin  der  Kuh, 
die  ihr  Cuchulinn  streitig  machen  will,  sondern  die  Kuh  ge- 
hörte, wie  im  Táin  bé  Aingen  erzählt  wird,  dem  Sohn  einer 
Fee  und  des  Nera.  Der  Sohn  heisst  Aingene,  die  Fee  selbst 
Be  Aingene.  Das  Räthsel  bleibt  also  ungelöst,  woher  der  Name 
Regamna.  Das  Stück  der  Táin  bó  Aingen,  in  welchem  die 
Handlung  unserer  Sage  erzählt  wird,  stellenweise  mit  An- 
klängen an  den  Wortlaut1,  unterlasse  ich  hier  mitzutheilen, 
da  ich  die  ganze  Sage  demnächst  veröffentlichen  werde. 

Das  Hauptinteresse  unserer  Sage  liegt  in  dem  Auftreten 
der  Mórrigan  oder  Badb,  und  in  dieser  Beziehung  ist  sie  von 
W.  M.  Hennessy  in  seiner  Abhandlung  „The  ancient  Irish  God- 
dess of  War",  Rev.  Celt.  II  p.  32  ff.,  berücksichtigt.  Der  Sagen- 
chronologie nach  gehört  sie  der  Zeit  vor  der  grossen  Táin  an. 
Auch  „das  Fest  des  Bricriu"  steht  ausserhalb  derselben.  Wie 
ich  dieses  „Irische  Texte"  S.  236  ff.  analysiert  habe,  so  kann 
man  auch  an  der  Táin  bó  Cúailnge  die  sammelnde  Thätigkeit  der 
Erzähler  oder  Diaskeuasten  noch  erkennen,  oder  beobachten, 
wie  die  Einzelerzählungen  zu  einem  grösseren  Ganzen  zusammen- 
geschlossen worden  sind,  und  wie  auch  manches  Stück  erst 
später  dazu  gekommen  ist.  In  dieser  Beziehung  ist  die  Verwei- 
sung auf  unsere  Táin  wichtig,  die  sich  in  der  Táin  bó  Cúailnge 
findet.  Obwohl  in  LU.  Facs.  p.  74  a  das  Zwiegespräch  zwischen 
der  Mórrigan  und  Cuchulinn  vorausgegangen  war,  in  welchem 
erstere  dem  Cuchulinn  genau  wie  in  unserer  Táin  voraussagt,  in 
welcher  WTeise  sie  ihn  schädigen  würde,  wird  doch,  als  der  Kampf 
selbst  stattfindet,  nicht  auf  dieses  vorausgehende  Stück  verwie- 
sen, sondern  eben  auf  die  Táin  bó  Regamna:  jenes  Gespräch 
ist  wahrscheinlich  erst  später  eingefügt  worden,  es  fehlt  in 
anderen  Handschriften  der  grossen  Táin. 


1  Besonders  bemerkenswerth  ist  der  Anfang  des  betreffenden  Stückes : 
Bend  in  Morrigan  iaram  boin  a  mic-sium  cen  bái-seom  ina  codlud,  con- 
darodart  in  Donn  Cuailw#e  tair  i  Cimilnge  (Die  Morrigan  nahm  die  Kuh 
seines  Sohnes  fort,  während  dieser  im  Schlafe  lag,  so  dass  der  Donn 
Cuailnge  sie  besprang  im  Osten  in  Cuailuge.     Vgl.  unten  Cap.  4. 


Táin  bó  Regamiia.  241 

Den  Text  aus  dem  Gelben  Buch  von  Lecan  (Lc),  Col.  648, 
lin.  12  ff.,  habe  ich  selbst  im  October  1881  abgeschrieben.  Den 
Text  von  Egerton  1782  (Eg.),  p.  148,  besitze  ich  in  einer  Ab- 
schrift des  Herrn  Standish  Hayes  O'Grady,  der  auch  die  Güte 
hatte  meinen  Text  nochmals  mit  dem  Ms.  zu  collationiren. 
Beide  Texte  stimmen  vorwiegend  wörtlich  überein,  doch  kann 
der  eine  nicht  einfach  aus  dem  andern  abgeschrieben  sein,  da 
sich  besonders  gegen  Ende  doch  auch  stärkere  Divergenzen 
zeigen.  —  In  den  kritischen  Anmerkungen  habe  ich  weder 
jede  fehlende  Aspiration  ergänzt,  noch  Erörterungen  über  die 
Sprachform  angestellt. 

Lc. 

Tain  bo  Regamna  anclso. 

1.  Dia  m-bai  Cuchulaind  ina  cotlad  i  n-Dun  Imrind1  co 
cuala  in  j£§m2  a-tuaid  each  n-direoch  ina  doc/«<m  7  ba  granda 
7  ba  haduathmar  lais  in  gern2.  Co  n-diuehrastair  triana  cod- 
\ad  conid  corastair  cor  n-asclaind  asa  imda  ior  lar  i  n-airrthiur 
in  tigi.  Luid  cen  armu  amach  iartain  co  m-bai  forsin  faithei3,  5 
conid  ben4  rue  ina  diaid  imach  a  armu  do  7  a  edach  ina  diaid. 

Eg. 
Incipit  Tain  bo  Raganina.1 

1.  Dia  m-bui  Cuchuluinn  i  n-Dun  Imrid  gu  g-cuala  ni 
an  geim.  Conn  diuehrastar  triana  cotlad  conid  corustar  asa 
imda  go  visecht  ind  aridin  ina  suidiu  ior  lar  iarsin2  immach 
do  suidiu  ar  les,  cu  m-bu  hi  a  ben  bretho  a  etach  7  a  armb 
ina  diaig3.  5 


Lc.     1  Mit  Eg.  zu  lesen  Imrid,  s.  Dun  Imrith  SC.  9.        2  Mit  Eg. 
zu  lesen  geim.  3  Im  Ms.  faithi  mit  untergesetztem  c.  4  Wohl  zu 

lesen  a  ben. 

Eg.     x  Ueoer  dem  ersten  a:  vel  e  (Regamna).         2  Vermuthlich  ist 
vor  iarsin  ein  Luid  ausgefallen.  3  Besser  diaid. 

16 


242  Táin  bó  Regamna. 

Lc.  Co  w-aca  Lseg  ina  charbad  indelti  o  Ferta  Laig1  a-tuaid. 

"Cid  dot-uca?"  ol  Cuchulaiw-i2.     "Gem3  dochuala  tarsa  mag" 

ar  Lseg1.    "Cid  leih?"  ar  Cuchulaind.   "An-iarthuaid  amne"  ar 

10  Lseg,  ".i.  iar  sligid  raoir  do  Chaill  Cuan.     "Ina  n-diaid  dun" 

ar  Cvichxüaind. 

2.    Tiagaid  as  iarwra   corici  Ath  da  Ferta.     In  tan  badar 

ann  isa'um  i  suidiu  co  cualadar  culgairi  in  charbaid  do  thseb 

Grellcba  Culgairi.    Co  w-acadar  in  carpad  remib  7  senech  derg 

15  fai.    Oenchos  on  fan  each  ocms  sithbi  in  carpm-i  tria  sechnach4 

inn  eich  co  n-dechaid  gend  trit  fri  fosad  a  edain  anair. 

Ben  derg  and  cona.  dib  braaib  dercaib  7  a  brat  7  a  edach. 
A  brat  iU'r  di  fert  in  charp«?'ri  siar  co  siged5  lar  ina  dedaid6 

Eg.  Conn  facco  pi  Laeg   aro  chinn1    ina  charpai  inneltai  oc 

Ferta  Lseig  in-tuaig2.    "Cid  dot-ugai?"  ol  Cucvduinn3  fri  Loeg. 

"Geim  ro  chualai  issin  magh"  ol  Loeg.    "Cid  leth?"  ol  Cuchu- 

luinn.   "An-iartuaig2  amne"  ol  Loeg.    "Ina  n-diaig4"  ol  Cuc7m- 

10  luinn. 

2.  Tiaguit  ass  iarum  gu  hAth  da  Ferta.  In  tan  m-batar 
ann  iarum  gu  g-cualatar  culguiri  in  charpuit  hi  toib  Grellchui 
Culguiri.  Tiaguit  foe  conn  faccatar  ni  in  carpai  ar  a  cinn  no 
reimib.5  Oenech  derg  foa  7  oencass6  fo  suidiu  7  sithue  in 
15  charpwiY  sethnu7  ind  eich  conn  dechuid  geiim  trit  fri  fosad  a 
etain  anair. 

Bean  derg  hissin  charpai  7  bratt  derg  impi,  oews  di  brai 
dergai  le.  ocus  a  brat  eter  di  fert  in  charpwtf  siar  co  shged 


Lc*.  *  Mit  iv áhr scheinlich  erst  später  zugefügtem  Aspirationszeichen: 
Lsegh.  2  Im  Ms.  qqul-,  qqlaind.  Ebenso  noch  öfter  für  cu  in  diesem 
Namen  ein  q.  s  Mit  Eg.  zu  lesen  geim.         *  Vermuthlich  O'Clery's 

seatnach  .i.  corp.        5  Mit  Eg.  zu  lesen  sliged.  6  Besser  degaid;  im 

Ms.  mit  nachträglich  zugefügten  Aspirationszeichen  dedhaidh. 

Eg.     '  Besser  ar  a  chinn.  2  Besser  tuaid.  3  Im  Ms.  qql-. 

4  Besser  diaid.  5  Entweder  ar  a  cinn   oder  reimib,   eins  von  beiden 

ist  eine  Glosse.         6  Im  Ms.  kss.         '  Richtiger  sechnu,  vgl.  sechnó  na 
Gréci  Tog.  Troi  1083.     Gewöhnlicher  ist  sechnón. 


Táin  bó  Regamna.  243 

7  fer  mor  i  comair  in  charpmY/:  fuan  forptha  inibi  7  gaballorg  Lc. 
findchuill  fria  ais,    ic  iniain  naw-bo   faithi  [brat  Aerg  uime  7  20 
liathgai  fria  ais].1 

3.  "Ni  fa2  lib  in  bo  occa  bimain"  ol  Cuculaind.  "Ni  dir 
deit"  ol  in  ben,  "ni  bo  cbarad  na  cboicele  duit."  "Is  dir 
dam-sa"  ol  Cuculaind  "bai  Ul«c?."  "Eitircertaisiu  an  ba"  ol  in 
hen,  "ba  romor  ara-cwtber  laim  lat  a  Cuculaind."  "Cid  arm-  25 
did  hi  in  hen  adom-gladathar?"  ol  Cuchulaind.  "Cid  na  bu 
in  fer?"  "Ni  ier  sin  adgladait/jer-su"  ol  in  hen.  "hla"  ol 
Cuchulamd,  "orws3  tusu  ara-labradar4."  "hUar  gseth  sceo* 
Luacbar  sceo  be"  ol  si.  "Amse  is  amra  fat  in  anma"  ol  Cu- 
culaind.     "Bad  tusa  tra  adowgladadar G  ol  nim  agaillnide  or7  30 

lar  ina  diaig1,  ocus  ier  mor  hi  comuir  in  charpuit.    Fuan  forb-  Eg. 
btbai  iinme  ocus  gaballorg  finnchuill  fria  aiss,  og  immain  na  bo.  20 

3.  "Ni  foelid  in  bo  lib  og  a  himmuain2"  ol  Cuchuluinn. 
"Ni  dir  duit  eim  a  hetercert  na  bo  so"  ol  in  üen.  "Ni  bo 
charat  na  choigceliu  duit."  "Is  dir  dam-so  eim  ba  hUlad 
huili"  ol  Cuchuluinn.  "Etercertarso3  in  ba  a  Chu"  ol  in  üen. 
"Ced  arndid  in  ben  atum-gladatar4?"  ol  Cuchuluinn.  "Cid  25 
nach  e  in  ier  atom-gladatbar?"  "Ni  fer  sin  atgladaigtber-su5 " 
ol  in  uen.  "la"  ol  Cuchuluinn,  "ol  is  twsso  ara-labratbar." 
"hUar  goeth  sceo  Luachair  sgeo  ainm  in  fir  sin"  ol  si.  "Amae 
is  amru  fot  in  anmu"  ol  Cuchuluinn.  "Ba  twsa  tra  atom-gla- 
tathar4  in  fecbt  so  ol  nim  ncsdladar  in  fer.   Cia  do  chomainm-  30 


Lc.      '  Zu  lesen  na  bo.     Das  Eingeklammerte  ist  eine  nicht  zum 
Vorausgehenden  passende  weitere  Ausmalung.  2  Wahrscheinlich  zu 

faelid  zu  ergänzen.  s  Mit  der  Abkürzung  ;  für  us  wie  in  tusu,  ver- 

muthlich   für   ar    is.  *    Mit   wahrscheinlich    erst   später   zugefügtem 

Aspirationszeichen:  labkradar.  5  Sieht  im  Ms.  wie  sceti  aus.  6  Wohl 
adpjM^adadar  zu  lesen.  7  Corrupt.  Man  erwartet  entweder  nim  agailli 
(in  activer  Flexion)  in  fer  oder  nim  agalladar  in  fer. 

Eg.     J  Besser  diaid.  "2  Zu  lesen  himmain.         3  Corrupt,  wahr- 

scheinlich für  Etercerta-so.  *  Zu  lesen  -gladathar.  5  Besser  at- 

gladaither-su. 

16* 


244  Táin  bó  Regaruna. 

Lc.  in  fer.  Cia  do  coinainm-siu  fen?"  ol  Cuculaind.  "In  hen  sin 
adgladit/*er-su"  ol  in  fer  "Febor  begbeoil  cuimdiuir  folt  scenb- 
gairit  sceo  uath.'' 

4.   "Mearaigi1  dognithi2  dim-sa"  ol  Cuculaind.     Lasodain 
35  lingthi  Cuchulaind  isin  carbad.    Forrumai  a  di  cbois  air  sin3 
for  a  dib  guaillib  7  a  cleitine  for  a  mullach. 

"Na  himir  imrindi  form."  "Nod  sloind  di  firslondud"  ol 
Cuchulaind.  "Scuch4  dim  di"  ol  si.  "Am  bjmdmmti-sea  em" 
ol  si  "7  is_e  Dairi  mac  Fiachna  a  Cu&ilnge,  dofucws  in  m-boin- 
40  sea  i  n-duais  n-airchedail."  "Cluinem  intaircedal5  di"  ol  Cu- 
chulaind. "Scuich  dim  nama"  ol  in  hen  "amal  no  chrothai 
uas  mo  cbind."  Teit  iarwm,  co  m-bai  it/r  di  fert  in  ch&rbaid, 
gaibthi  do  iamm:  6 

Eg.  siu  fein?"  ol  Cuchuluinn.  "Ni  insa.  In  hen  sin  atgladaither- 
su"  ol  in  fer  "Foebar  beo1  beoil  coimdiuir.  foltt  sgeanb  gairitt 
sgeo  hi2  a  hainrn"  ol  se. 

4.   "Meraigi  dognith-siu  dim-so"  ol  Cuchuluinn  "fon  innus 
35  sin."     Lingid  Cuchuluinn  lasoduin  issin   charpai   7  forrumai  a 
da  chois  for  a  dib  gluinib3-siu  7  a  cleitini  for  a  rauWach. 

"Na  liimbir  imrinniu  eim  formb",  ol  Cuchuluinn.   "Scuith4 

dim  di"  oi  sii.    "Am  bancainti-siu  em"  ol  si  "ocus  is  j3.Dairiu 

m«c  Fiachno  a  cCuailgniu  tuccws  in  m-buin  si  a  n-duais  n-air- 

40  cetail."     "Cluinium  th'  airchetal  di"   ol  Cuclmluinn.     "Scuith4 

dim  nammá"    ol  in   üen    "ni   ferdo5   duitt  arnin0    na  chrotbai 


Lc.     1  Das  g  nachträglich  aspirirt.         "  Das  letzte  i  ist  unten  an 
das  h  gesetzt,  vielleicht  auch  hier  dognith-si  zu  lesen.  3  Zu  lesen  iar 

siu  ?  4  Zu  lesen  Sciuch,  s.  lin.  41.  5  Wahrscheinlich  ist  t'airchedal 
die  richtige  Lesart.  fi  Die  Composition  der  Morrigan,  in  Lc.  acht  Zeilen 
auf  Col.  649,  ist  so  dunkel  und  corrupt,  dass  ich  sie  hier  weggelassen 
habe.  Anfang:  doernais  uamgaib,  Ende:  .i.  cluas  armgreta  (Hören  von 
Waffenlärm).     Siehe  S.  254. 


Eg-.     1  Zu  lesen  bec.  '-  hi  scheint  corrupt  zu  sein. 

guailnib  zu  lesen.       4  Eichtiger  Scuicb.       B  Zu  lesen  ferrdo.       6  Hinter 
aniin  ist  amal  einzufügen,  oder  amin  ist  in  amal  zu  ändern. 


Táin  bó  Regamna.  245 

5.    Focert  Cuchulaind  bedg  ina  carpal,   ni  facai  in  ech  Lc. 
na  in  ninai  na  in  carp«^  na  in  fer  na  in  m-boin.     Co  w-acca  45 
ba  hen-si   dub   forsin   craib  ina   farrad.      "Doltach   ben   adad- 
comnaic"  ol  Cuchulaind.     "Dolluid  beos  forsin  n-grellaig"    ol 
in  ben,  .i.  GrcWach  [D&Waid]1  Dolluid  iamm. 

"Acht  co  fesind  [bid  tu  ol  in  hen] x  bid  tu"  ol  Cuchulaind, 
"ni  bad  samlaid  no  scarfamais."  "Cid  a  n-darignisiu "  ol  si  50 
"rod  bia  olc  de."  "Ni  cmna2  dam"  ol  Cuchulaind.  "Cumcira 
eicin"  ol  in  ben,  "is  ac  diten3  do  bais-siu  atwsa  7  biad"  ol  si. 
"DofucMsa  in  m-boin-sea  a  sith  Cruaclian,  co  w-da-ro-dart  in  Dub 
Cuíúhige  lira  i  Cuajlnge  .i.  tarb  Dairi  mate  Ymchna.  Ised 
aired  bia-su  i  m-beatbaid  corop  dartaig4  in  lseg5  fil  i  m-broind  55 
na  bo  so,  7  is  e  consaithbe  Tain  bo  Cuaibige." 

huas  mo  chinn"  ol  si.    Tet  dl  Cuchiduinn  iarum  co  m-bui  eter  Eg. 
di  fert  in  charpw'i.     Gaibid-se  in  laid  si: 1 

5.  Focerd  Cuchiduinn  bedg  ina  carpai  feissin  iarum,  nsácc 
ni  neoch  iarum  in  mnai  nach  in  carpai  nach  in  n-ech  nach  in  45 
fer  nach  in  m-buin.  Ocus  con  faco-sium  iarum  ba  bén-si  dub 
forsin  croib  ina  farrud.  "Doltach  ben  atat-comnaic"  ol  Cuchu- 
luinn.  "Is  dollud  dono  bias  forsinn  greallaig  si  co  brath"  ol 
in  hen.     GreWach  Dolluid  iarum  a  hainm  o  hoin  ille. 

"Ocht2  ro  feisind  bed  tu,  ni  sa,m\aid  no  scarfamais"  ol  50 
Cuchiduinn.  "Cidonrignis"  ol  si,  "bieith  olec  de."  "Ni  chum- 
gai  olc  dam"  ol  Cuchiduinn.  "Cumgaim  ecin"  ol  sin3  uen.  "Is 
oc  do4  ditin  do  baisiu  atau-so  7  bia"  oil  si.  "Doucus-sa  in  m- 
boin  si  eim"  ol  si  "a  sid  Cruach&n,  co  n-do-ro-dart  in  Donn 
Cuailgni  lern  .i.  tarb  Dare  maic  Fiachnui,  7  isé  aret  bia-so  55 
i  m-betho  gurab  dartaid  in  loeg  fil  ina  bruinn  ina  bo  so,  7  is 
lie  cowsaidfe  Tain  bo  Cuailgni." 

Lc.     1  Die  eingeklammerten  Worte  sind  offenbar  zu  streichen. 
2  Zu  lesen  cumcai.       3  Richtiger  ditin.       4  nichtiger  dartaid.       5  Später 
aspirirt  im  Ms.:  lsegh. 

Eg.  1  Der  Text  von  Eg.  ist  gegen  Ende  der  Composition  kürzer, 
auch  sonst  sind  starke  Abweichungen  von  Lc.  vorhanden.  Anfang  Doer- 
mais  nom   gab,   Ende   A.   cluas   ind  airmgretba.  2   Ocbt  für  Acbt 

im  Ms.  3  sin  für  in  im  Ms.  *  do  ist  wohl  zu  streichen. 


246  Táin  bó  Regamna. 

Lc  6.  "Bid  am  airdercu-siade1  dm  tain  hisin"  ol  Cuchulaind. 

"Gegna  a  n-anrada 
"brisfe  a  morchatha 
60  "bid  a2  tigba  na  tana." 

"Cia  cruth  comcbe3  so"  ol  in  hen,   "ar  tain  in  tan4  no 

m-bia-sa   icomrac   fri   fer   comtren    comcemda5    coimclis   cpm- 

fobaid6  coimescaid  coimceniuil  comgaiscid  corned7  frit,  biad-sa 

im  escaing   7  fochicher  curu  im  do  chosa  isinn  ath  co  m-ba 

65  hecomlond  mor  duit. 

"Tongai8  do  dia  toingthe  \J\akl"  ol  Cuchulaind,  "for-da- 
nesiub-sa9  fri  glasleca  inn  atba,  7  ni  cod  bia  ice  uaim-sea  co 
brath,  manim  derga-su." 

7.    "Bid  am  sod10  glas  áono  duid-seo"  ol  sisi,  "7  gjebad 

Eg.  6.  "Biam  airdirciu-sa-di  din  tain  hisin"  ol  Cuchuluinn. 

"Gena  a  n-anrado 
60  "brisfe  a  morcai/io1 

"bia  tigba  na  tano." 
"Cinnus  connigfa-sa  anni  sin"  ol  a2  úen,  "ar  in  tain  no 
m-bia-sa   oc  commc  fri  fer  comtren  comcroda   comcliss  com- 
fobthaith  coméscaith    comciniúil  comgaiscid  commeti3  friut  .i. 
65  bam  esccung-so  octis  fochichiur  curu  immot  chossa  issinn  ath 
gu  m-ba  heccomlunn  mor." 

"Fortonga  do  dia  tuingthe  Mlaid"  ol  Cuculwmw,  "for-tat- 
naesab-su  fri  glaisslecta4  ind  atho  ocus  ni  cot  bia  ice  huaim- 
siu  de  gu  hrath  manim  derguso." 
70  7.   "Bia  sod-sa  dono  glass  duitsi"  ol  si  "7  geba  breit  do 


Lc.     1  Zu  lesen  -saide.  2  Für  bid  a  zu  lesen  bia.  3  Mit 

später  untergesetztem  a:  conicbea.  4  Zu  lesen  ar  in  tan  oder  ar  in 

tain.  5  Im  Ms.  comenda.         6  Zu  lesen  comfobthaid.         7  Zu  lesen 

comeid   (com-méi't).  8   In  älteren  Mss.  tong,  tongu,    oder  tongaim. 

9  Zu  lesen  for-dot-  10  Später  zu  sodh  corrigirt. 

Eg.     J  Im  Ms.  ko  geschrieben.  a  Zu  lesen  an  oder  in. 

8    Wahrscheinlich  zu  lesen  commeit.  4  Besser  -leetba,    aber  altir. 

lecca. 


Táin  bó  Regamna.  247 

breth  dit1  doit  n-deiss  corici  do  rigid2  cli."  "Nad  bmab-sa  Lc. 
secMm"  ol  esium  "cosin  cleitiniu  combeba3  do  suil  cle  no  dess 
it  chind,  7  ni  cot  bia  ice  uaim-soa  co  brath,  manim  dergait/te/-." 
"Biat-sa  am  samaisce  find  oghdeiVg*  dl"  ol  si  "7  dorag  isin 
Undid5  i  fail  inn  atha  i  m-bia-so  icomrac  fri  fear,  7  cet  m-bo 
find  n-oderg  im  deoid,  7  mebwsmet  uile  im  dedaidß-sea  isin  75 
ath,  7  conhibust&r  fix  fer  in  la  sin  7  gettair  do  chend  dit." 
"Fochicher-sa  erchor  as  mo  thabaill  fort-su"  ol  esiwm  "combeba 
do  ser  n-deis  no  chli 7  fout,  7  ni  con  bia  do  cobair  uaim-sea, 
manim  dergaisse." 

Luid  ass   in  badb  iamm   7    dointa  Cuchulaind   dia  treib  80 
fodesin,  conad  remscel  do  thanaid  bo  Cuailw^e  sin.  Finit  amew. 

doid  in  deiss  conicci  do  righid  cli."     "Tongwsa  do  dia  tuingti  Eg. 
\\\J\aid"  ol  Cuchiduinn,  "not  benab-si  secham  gom  cletine  gum- 
beba1  do  hsuil  it  chinn  7  nocot  bia  ice  huaim-siu  de  go  brath 
manim  dergai-si."     "Biam  samuiscc-siu  finn  auoderg"  ol  sissiu 
"ocus  dorag  issinn   linn  hi  fail  inn  athu  innatan2  ro  m-bia-so  75 
oc  comrucc  fri  ier  huss  coimcliss  duitt,    ocus  cet  noud3  finn 
n-obrecc  inim  diaig4,  ocus  membuis  innet5  huili  imm  diaig-siu4 
issin  n-ath,  ocus  conhihust&r  fir  ier  fort-so  allaa  sin  ocus  get- 
tair do  chenn  ditt  issinn  ath  sin."     "Tungu  .7rl.  fochichiur-sa 
hurcur  as  mo  tahaill  fortt-sa  co  memb6  do  gerr  gara  foat,   7  80 
ni  co  m-bia  ice  huaim-si  de  co  hrath,   manim  dergai-si,   7  ni 
com  gentar-so  alia  sin  eter"  ol  Cuchulumn. 

Scarsat  iarsin  7  luid  Cuchuluinn  for  culo  dorithisiu  do 
Dun  Imrit7  7  luithi  in  Morrigan  cowa  buin  hi  sid  Cruachan  la 
Connachta.     Finit.  85 

Lc.  1  Das  t  unter  der  Linie  nachgetragen.  2  Später  zu  righidh 
corrigirt.  3  Besser  commema.  4  Zu  lesen  ödeirg,   im  Ms.  og  mit 

Aspirationsseichen.        5  Zu  lesen  lind.        6  Besser  degaid.        7  Acc.  für 
den  Nom. 

Eg.  x  Besser  gummema.  2  Zu  lesen  in  tan.  3  Corrupt  für 
m-bou.  4  Besser  diaid.  5  Corrupt  für  mebuismet.  6  Corrupt 

für  commeba  oder  commema.  7  Zu  lesen  Imrith. 


248  Táin  bó  Regamna. 

Táin  bó  Regamna. 

(Uebersetzung  nach  Lc.) 

1.  Als  Cuchulinn  im  Schlafe  lag  in  Dun  Imrid,  da  hörte 
er  ein  Geschrei  von  Norden  her  grade  auf  sich  zu,  und  das 
Geschrei  kam  ihm  schrecklich  und  kam  ihm  sehr  furchtbar  vor. 
Er  erwachte  mitten  in  seinem  Schlaf,  so  dass  er  wie  ein  Sack 
aus  seinem  Bett  auf  den  Boden  im  östlichen  Theile  des  Hauses 
fiel.1  Ohne  Waffen  ging  er  darauf  hinaus,  bis  er  auf  dem 
freien  Felde  war,  und  [seine]  Frau  trug  ihm  seine  Waffen  hin- 
aus nach,  und  sein  Gewand  nach.  Da  sah  er  Laeg  in  seinem 
angespannten  Wagen  von  Ferta  Laig  von  Norden  her  [kommen]. 
„Was  bringt  dich  her?"  sagte  Cuchulinn.  „Ein  Geschrei,  das 
ich  über  die  Ebene  gehört  habe"  sagte  Laeg.  „In  welcher 
Richtung?"  sagte  Cuchulinn.  „Von  Nordwesten  so  her"  sagte 
Laeg,  „auf  der  grossen  Strasse  nach  Caill  Cuan."  „Lass  uns 
ihm  nach!"  sagte  Cuchulinn. 

2.  Sie  gehen  darauf  hinaus  bis  nach  Ath  da  Ferta.2  Als  sie 
da  dann  dort  waren,  hörten  sie  das  Geräusch  (culgaire)  eines 
Wagens  von  der  Seite  von  Grellach  Culgairi3  her.  Da  sahen 
sie  einen  Wagen  vor  sich,  und  ein  rothes  Pferd  an  ihm.  Ein 
Bein  an  dem  Pferd,  und  die  Deichsel  des  Wagens  durch  den 
Leib  des  Pferdes,  so  dass  ein  Pflock  durch  dieselbe  ging  vorn 
vor  dem  festen  Halt  seiner  Stirn.4  Ein  rothes  Weib  darin  mit 
ihren  zwei  rothen  Brauen,  und  ihr  Mantel  und  ihr  Kleid  [waren 


1  Zu  go  riacht  inä  aridin  ina  suidiu  for  lar  in  Eg.  vgl.:  Teit  ince 
suidi  n-airithin,  FB.  7  LMDD.  lin.  108. 

2  Vgl.  ic  Ath  da  Ferta  („juxta  Vadum  duorum  mirabilium ")  a 
Muigh  Conaille,  Chron.  Scot.  p.  130.  Magh  Conaille  „a  district  in  the 
present  county  of  Louth". 

3  Grellach  bezeichnet  ein  lehmiges  Terrain,  Grellach  Culgairi  der 
frühere  Name  für  Grellach  Dollaith,  s.  weiter  unten. 

4  Ich  habe  anair  mit  „vorn"  übersetzt  (wie  siar  gleich  darauf  mit 
„hinten"),  denn  „östlich"  passt  hier  nicht.  Die  Construction  ist  aber 
wie  in  fri  Etáil  anäir,  östlich  ven  Italien. 


Táin  bó  Regamna.  249 

roth].1  Ihr  Mantel  hinten  zwischen  den  zwei  Rädern  des  Wa- 
gens, so  dass  er  den  Boden  hinter  ihr  glatt  strich,  und  ein 
grosser  Mann  neben  dem  Wagen.  Ein  . .  .  Rock 2  um  ihn  und 
ein  Gabelstock  von  Haselholz  auf  seinem  Rücken,  indem  er 
eine  Kuh  vor  sich  her  trieb.  [Ein  rother  Mantel  um  ihn  und 
ein  grauer  Speer3  auf  seinem  Rücken.] 

3.  „Die  Kuh  freut  sich  nicht  bei  euch,  fortgetrieben  zu 
werden."  „Dir  gebührt  sie  nicht"  sagte  das  Weib,  „es  ist 
nicht  die  Kuh  eines  Freundes  oder  Genossen  von  dir."  „Mir 
gebühren"  sagte  Cuchulinn  „die  Kühe  von  Ulster."  „Du  ent- 
scheidest über  die  Kuh,"  sagte  das  Weib,  „es  ist  zu  viel,  wor- 
auf von  dir  die  Hand  gelegt  wird,  o  Cuchulinn!"  „Warum  ist 
es  das  Weib,  das  mich  anredet,"  sagte  Cuchulinn,  „warum 
war  es  nicht  der  Mann?"  „Es  ist  nicht  ein  Mann,  den  du 
anredest"  sagte  das  Weib.  „Ja"  sagte  Cuchulinn,  „weil  du  es 
bist,  die  für  ihn  redet."4  „Er  ist  Uar-gaeth-sceo  Luachair- 
seeo."5  „0  weh,  die  Länge  des  Namens  ist  erstaunlich"  sagte 
Cuchulinn.  „Sei  du  es  aber,  die  mich  anredet,  denn  der  Mann 
redet  mich  nicht  an.6  Was  ist  dein  eigener  Name?"  sagte  Cu- 
chulinn. „Das  Weib,  das  du  anredest"  sagte  der  Mann,  „ist 
Faebor  beg-beoil  cuimdiuir  folt  scenb  gairit  seeo  uath."7 

4.  „Einen  Narren  macht  ihr  aus  mir"  sagte  Cuchulinn. 
Hiermit  sprang  Cuchulinn  in  den  Wagen.  Er  setzt  dabei  seine 
zwei  Füsse  auf  ihre  zwei  Schultern,  und  seinen  Speer  auf  ihren 


1  In  Eg.  besser:  und  ein  rother  Mantel  um  sie. 

2  Zu  fuan  forptha  vgl.  lewn  no  brat  formtha  Gl.  zu  sagana  (.,Vel 
potest  esse  quoddam  genus  vestis,  qua  antiquitus  sagaces  induebantur " 
Ducange)  Sg.  51b,  9  ed.  Ascoli. 

3  Uath- g a  ebenso  LL.  p.  99  a. 

4  Vgl.  briathar  Dé  dorn  erlabrai  S.  Patr.  Hy.  31  (mit  dem  Worte 
Gottes,  dass  es  für  mich  spreche). 

5  Uar-gaeth  „kalter  Wind",  luachair  „Schilf",  seeo  „Menge"? 
vgl.  seeo  neimhe  .i.  iomacl  neimhe  O'Cl. 

6  Dieser  Satz  ist  nach  Eg.  übersetzt,  denn  Lc.  ist  hier  corrupt. 

7  Faebor  „Schneide",  beg-beoü  „kleinmündig",  cuimdiuir  „gleich  ge- 
ring"? folt  „Haar",  scenb  „Splitter",  „Stachel"?  gairit  „kurz",  seeo  „viel", 
„Menge"?  uath  schrecklich.  Auf  dieüebersetzung  des  Ganzen  verzichte  ich. 


250  Táin  bó  Regamna. 

Scheitel.  „Lass  nicht  spitze  Waffen  auf  mir  spielen!"  „Nenn 
dich  also  mit  wahrem  Namen"  sagte  Cuchulinn.  „Geh  denn 
weg  von  mir"  sagte  sie.  „Ich  bin  eine  Satiristin"  sagte  sie, 
„und  er  ist  Daire  mac  Fiachna  aus  Cúailnge,  ich  trug  diese  Kuh 
als  Lohn  für  ein  Gedicht  davon."1  „Wir  wollen  dein  Gedicht 
hören"  sagte  Cuchulinn.  „Geh  nur  weg  von  mir"  sagte  das 
Weib,  „wie  du  über  meinem  Kopfe  schüttelst!"2  Er  geht  dar- 
auf, so  dass  er  zwischen  den  zwei  Rädern  des  Wagens  war. 
Darauf  sang  sie  ihm:3 


5.  Cuchulinn  that  einen  Sprung  in  ihren  Wagen:  er  sah 
weder  das  Pferd  noch  das  Weib  noch  den  Wagen  noch  den 
Mann  noch  die  Kuh.  Da  sah  er,  dass  sie  ein  schwarzer  Vogel 
auf  dem  Zweige  in  seiner  Nähe  [geworden]  war.  „Ein  gefähr- 
liches (doltach)4  Weib  bist  du!"  sagte  Cuchulinn.  „üolluid  wird 
künftighin  die  Bezeichnung  des  Grellach  sein"  sagte  das  Weib, 
nämlich  Grellach  Dolluid  [hiess  es]  darauf. 

„Wenn  ich  nur  gewusst  hätte,  dass  du  es  bist"  sagte  Cu- 
chulinn,  „würden  wir  uns  so  nicht  trennen."     „Was  du  auch 


1  Sie  sagt  dem  Cuchulinn  noch  nicht  die  Wahrheit,  denn,  wie  wir 
weiter  unten  und  in  der  Táin  bé  Aingen  erfahren,  hatte  sie  die  Kuh  dem 
Sohn  des  Nera  aus  dem  Síd  Cruachan  entführt,  dass  sie  der  Stier  des 
Daire  bespränge.  Jetzt  ist  sie  auf  dem  Rückwege  nach  dem  Sid.  — 
Nach  Eg.  müsste  man  übersetzen:  „und  ich  trug  die  Kuh  davon  von 
Daire  mac  Fiachno  als  Lohn  für  ein  Gedicht."  —  Zu  i  n-duais  vgl. 
„doas,  reward",  Vit.  Trip.  ed.  Stokes,  Index. 

2  In  Eg.:  „nicht  ist  das  besser  so  für  dich,  dass  du  über  meinem 
Kopfe  schüttelst. 

8  Das  Gedicht  muss  für  Cuchulinn  irgendwie  eine  Beleidigung  oder 
eine  Herausforderung  enthalten. 

4  Es  läge  nahe,  doltach  in  dolbthach  „zauberisch"  corrigieren  zu 
wollen,  allein  es  muss  doch  wohl  das  von  dollod  „Nachtheil",  „Scha- 
den", gebildete  Adjectiv  sein.  Grellach  Dolluid  wird  erwähnt  Vit.  Trip, 
ed.  Stokes  p.  518,  13,  Chron.  Scot.  p.  Ill,  und  ist  das  jetzige  „Girley, 
near  Keils,  co.  Meath"  (Hennessy).  Vermuthlich  ist  Dolluid  der  Gen. 
Sg.  von  dollod,  man  könnte  aber  auch  an  O'Clery's  dolaidh  .i.  dofulaing 
(unerträglich)  denken.  Die  Uebersetzung  mit  „gefährlich"  ist  also  mög- 
licherweise nicht  ganz  zutreffend. 


Táin  bó  Regamna.  251 

gethan  hast"  sagte  sie,  „es  wird  dir  Uebles  davon  werden." 
„Du  kannst  mir  nichts  [anhaben]"1  sagte  Cuchulinn.  „Gewiss 
kann  ich"  sagte  das  Weib.  „Deinen  Tod  behütend  bin  ich  und 
werde  ich  sein"2  sagte  sie.  „Ich  brachte  diese  Kuh  aus  dem 
Sid  von  Cruachan,  so  dass  sie  durch  mich  der  Dub  Cuailnge 
in  Cuailnge  besprang,3  das  ist  der  Stier  des  Daire  mac  Fiachna. 
So  lange  wirst  du  am  Leben  bleiben,  bis  das  Kalb,  das  sich 
im  Leibe  dieser  Kuh  befindet,  ein  Jährling  ist,  und  dieses  ist 
es,  das  die  Táin  bó  Cuailnge  veranlassen  wird."4 

5.  „Um  so  berühmter  werde  ich  in  Folge  jener  Táin  sein" 
sagte  Cuchulinn. 

„Ich  werde  ihre  Krieger  tödten, 
„ich  werde  ihre  grossen  Schlachten  brechen, 
„ich  werde  die  Táin  überleben!" 
„Wie  wirst  du  das  können"  sagte  das  Weib,  „denn  wenn 
du  im  Kampfe  sein  wirst   mit  einem  ebenso  starken,   ebenso 


1  Von  Cid  a  n-darignisiu  an  bis  a  tigba  na  tana  übersetzt  von 
Hennessy,  Rev.  Celt.  I  p.  47,  von  dem  ich  aber  in  einigen  Punkten  ab- 
weiche. —  Ni  cuma  dam  „I  care  not"  Henn.  (vgl.  „euma,  grief", 
Stokes  Salt.  Index);  ich  habe  ni  cumeai  dam  übersetzt. 

2  „it  is  protecting  thee  1  was,  am,  and  will  be"  Henn.  a.  a.  0. 
Allein  do  baissm  kann  nicht  1.  Sg.  Perf.  von  biu  sein. 

3  Fast  dieselben  Worte  in  der  Táin  bé  Aingen,  s.  oben  S.  240.  Zu 
con-da-ro-dart,  T-prae't,  vgl.  Stokes,  Beitr.  zur  Vgl.  Sprachf.  VIII  S.  329, 
ferner  LL.  p.  69  a,  lin.  31:  cóica  samaisce  no  daired  each  lái,  fünfzig 
Kühe  pflegte  er  jeden  Tag  zu  bespringen  (derselbe  Stier).  Um  diesen 
Dub  Cuailnge  in  ihre  Gewalt  zu  bekommen,  veranstaltete  Medb  den 
grossen  Kriegszug  gegen  Ulster,  dessen  Ereignisse  eben  in  der  Táin  bó 
Cuailnge  geschildert  werden. 

4  „and  it  is  it  that  shall  lead  to  the  Tain  Bo  Cuailnge"  Hennessy 
a.  a.  0.  Dieselbe  Wendung  kehrt  wieder  in  der  „Cophur  in  da  muc- 
cado"  genannten  Sage,  aber  nur  in  Egerton  1782,  p.  73b  (nicht  auch  LL. 
p.  246):  batar  he  consaithset  Tain  bo  Cuailnge,  sie  waren  es  (die  beiden 
Schweinehirten),  die  die  Táin  bó  Cuailnge  veranlassten  (insofern  näm- 
lich der  Dub  Cuailnge  von  dem  einen,  der  Findbennach  von  dem  andern 
Schweinehirten  abstammte).  Wieso  das  Kalb,  von  dem  oben  im  Texte 
die  Rede  ist,  die  Ursache  der  Táin  wurde,  erfahren  wir  aus  der  Táin 
bé  Aingen. 


252  Táin  bó  Regamna. 

siegreichen1,  ebenso  gewandten2,  ebenso  schrecklichen3,  ebenso 
unermüdlichen,  ebenso  edlen4,  ebenso  tapfern2,  ebenso  grossen 
Mann  wie  du,  werde  ich  ein  Aal  sein,5  und  ich  werde  Schlingen 
ziehen  um  deine  Füsse  in  der  Furt,  dass  es  ein  grosser  Nach- 
theil  für  dich  sein  wird."  „Ich  schwöre  zu  Gott,  was  die  Ulter 
schwören,"  sagte  Cuchulinn,  „ich  werde  dich  gegen  die  grünen 
Steine  der  Furt  quetschen,6  und  dir  wird  nimmer  Heilung 
worden  von  mir,  wenn  du  mich  nicht  lassest!" 

6.  „Ich  werde  auch  eine  graue  Wölfin7  für  dich  werden" 


1  In  Eg.  comehroda  ebenso  muthig. 

2  Vgl.  each  fer  comchliss  7  comgaseid  do  Iasón,  Tog.  Troi  140, 
comchliss  von  cless  Kampfspiel.  Stokes  setzt  im  Index  Snbstantiva 
„com-chless,  equal  feat",  „com-gaisced,  equal  valour"  an,  und  die  Be- 
rechtigung dazu  scheint  zu  folgen  aus  Wendungen  wie  fer  do  chomnirt 
7  do  chomgaseid,  wie  gleich  darauf  fer  do  dingbdla-su,  Tog.  Troi  1284. 
Allein  es  kommen  solche  Composita  mit  com  und  Substantiv  auch  in 
adjeetivischer  Geltung  vor,  zum  Theil  mit  Uebergang  in  die  i- Declina- 
tion (wie  lat.  inermis  von  arma),  und  so  fasse  ich  sie  an  unserer  Stelle, 
denn  sie  sind  Adjcctiven  wie  com-thren  u.  a.  coordinirt.  Vgl.  coimchliss 
lin.  76  in  Eg.,  comlund  eróda  comnart  uathmar  Tog.  Troi  1917,  u.  a.  m. 

s  Zu  comfobthaid  vgl.  air  ni  fubthad  ß  isind  lassir,  Gl.  zu  inflam- 
matio  .  .  quae  non  terret  Ml.  40 ",  2. 

1  Vgl.  coimchenel  .i.  comsaor,  O'Don.  Suppl. 

5  In  Lc.  wörtlich:  werde  ich  in  meinem  Aal  sein,  eine  bekannte 
idiomatische  Wendung. 

6  Zu  for-nesiub  vgl.  4.  ness  in  meinem  Wtb.  (auch  O'Clery  hat 
neas  .i.  credit)  und  „neaaaim,  I  wound",  O'R.  —  Im  Zwiegespräch  zwi- 
schen Morrigan  und  Cuchulinn,  LU.  p.  74»,  lin.  42:  "Not  geb-sa"  or  se 
"im  ladair  commebsat  fasnai",  ,,ich  werde  dich"  sagte  er  „in  meine 
Gabel  nehmen,  dass  deine  Rippen  brechen"  {ladair,  gewöhnlich  im 
Plural,  wird  von  der  Gabelung  der  Zehen  und  der  Finger  gebraucht,  s. 
mein  Wtb.).  —  In  der  entsprechenden  Stelle  des  Kampfes,  LU.  p.  77 a, 
lin.  1:  benaid  in  n-escongain  co  mebdatár  a  hasnai  indi,  er  schlägt  den 
Aal  (im  Irischen  Fem.),  dass  ihre  Rippen  in  ihr  brachen.  —  In  Eg.  93 
heisst  es  dafür  deutlicher:  tug  builli  dlia  hsail  chli  na  ceand  co  n-derna 
leth  in  cliind  di  ar  m-brisiudh  a  lethehind,  er  that  einen  Stoss  mit 
seiner  linken  Ferse  auf  ihren  Kopf,  so  dass  er  die  Hälfte  des  Kopfes 
von  ihr  nahm  (V1),  nachdem  er  die  andere  Hälfte  zerstossen  hatte. 

7  Vgl.  die  Prophezeiung  in  LU.  p.  74  a,  lin.  44:  Timorc-sa  in  cethri 
forsind  áth  do  doehum-sa  irricht  soide  glaisse,   Ich  treibe  das  Vieh  zu- 


Táin  bó  Regamna.  253 

sagte  sie,  „und  ich  werde  ....  nehmen1  von  deiner  rechten 
Hand  bis  zu  deinem  linken  Arm."  „Ich  werde  dich  treffen  an 
mir  vorbei"  sagte  er  „mit  dem  Speer,  dass  dein  linkes  oder 
rechtes  Auge  in  deinem  Kopfe  ausbricht,  und  dir  wird  nimmer 
Heilung  von  mir  werden,  wenn  du  mich  nicht  lassest." 

„Ich  werde  dann  eine  weisse  rothohrige  Kuh  werden"  sagte 
sie,  „und  werde  in  den  Teich  gehen  in  der  Nähe  der  Furt,  in 
der  du  dich  im  Kampfe  befindest  mit  einem  Manne,  [der  ebenso 
gewandt  in  Kunststücken  ist  wie  du,]2  und  hundert  weisse  roth- 
ohrige Kühe  hinter  mir  her,3  und  ich  und  alle  hinter  mir  her 
werden  in  die  Furt  einbrechen,4   und  es  wird  „die  Wahrheit 


sammen  an  der  Furt  auf  dich  los  in  der  Gestalt  einer  grauen  Wölfin. 
In  der  Schilderung  des  Kampfes  LU.  p.  77»,  Im.  5  finden  wir  den  Zu- 
satz maic  tire  zu  sod,  wodurch  die  „Wölfin"  deutlicher  ausgedrückt  ist 
(sod  könnte  auch  „Hündin"  bedeuten):  Tan-autat-som  in  t-sod  maic 
tire  doimmairg  na  bú  fair  siar,  Die  Wölfin  greift  ihn  an,  welche  die 
Kühe  hinten  auf  ihn  zusammengetrieben  hatte  ganders  Hennessy,  Rev. 
Celt.  I  p.  48).  Eg.  93,  fol.  29 1>,  1  kommt  unserer  Stelle  etwas  näher: 
dochuaidh  side  irricht  tsaidhi  gairbhi  glaisi  7  teasgais  a  dhoid  Concu- 
lainn,  sie  kam  in  der  Gestalt  einer  rauhen  grauen  Wölfin  und  biss  in 
(?)  Cuchulinn's  Hand. 

1  Will  die  Mórrigan  vergelten,  indem  sie  als  Aal  seine  Füsse  um- 
schlingt, dass  er  mit  seinen  Füssen  auf  sie  gesprungen,  und  dann,  indem 
sie  als  Wölfin  seine  Hand  angreift,  dass  er  mit  seinem  Speer  sie  bedroht 
hat?    Aber  was  ist  gebad  breth  (breith)  oder  breit? 

2  Der  Relativsatz  aus  Eg.  ergänzt. 

3  Zu  der  idiomatischen  Ausdrucksweise  mebusmet  uile  im  degaid- 
sea  vgl.  imraidfem-ni  7  Medb  TBFlid.  lin.  12. 

4  Kommt  der  Angriff  der  Kühe  daher,  dass  Cuchulinn  die  Kuh  in 
Anspruch  nehmen  wollte,  welche  die  Mörrigan  bei  sich  hatte?  —  Aehn- 
lich  der  Angriff  der  Kühe  LU.  p.  74*>,  lin.  1  in  der  Prophezeiung:  Torach 
duit  irricht  samaisci  máile  dérce  riasind  éit,  co  mensat  (zu  lesen  memsat) 
ort  forsna  ilathu  7  forsna  hathu  7  fursna  linniu  7  nim  aircecha-sa  ar 
do  chend,  Ich  werde  dir  kommen  in  der  Gestalt  einer  kahlen  rothen 
Kuh  vor  der  Heerde  (zu  ét  s.  O'Don.  Suppl.),  so  dass  sie  dich  in  die 
Flucht  schlagen  werden  über  die  . . .  und  über  die  Furten  und  über  die 
Teiche,  und  du  wirst  mich  nicht  für  dich  sehen  („before  thee"  wäre  ar 
do  chind,  s.  Rev.  Celt.  I  p.  46,  II  p.  490).  —  Das  entsprechende  Stück 
im  Kampfe  lautet  LU.  77a,  lin.  7:  Téite  irricht  samaisce  máile  derge, 
muitti  rlasna   büaib  forsna  linni  7  na  hathu.     Is  and  asbert-som   "ni 


254  Táin  bó  Regamna 

der  Manner"  an  dem  Tage  [gegen  dich]  entschieden  und  dir 
dein  Kopf  abgehauen  werden." 1  „Ich  werde  einen  Wurf  aus 
meiner  Schleuder  auf  dich  thun"  sagte  er,  „dass  dein  rechtes 
oder  linkes  Bein2  unter  dir  bricht,  und  nicht  wird  dir  von  mir 
Hülfe  werden,  wenn  du  mich  nicht  lassest." 

Darauf  ging  die  Badb  fort3,  und  Cuchulinn  kehrte  nach 
seiner  Wohnung  zurück,    so   dass  dies  eine  Vorgeschichte  zur 
Táin  bó  Cúalnge  ist. 
Ende. 

airciu  (.i.  ni  rochim)  a  n-áthu  la  linni."  Sie  kam  in  der  Gestalt  einer 
kahlen  („hornless"  Henn.)  rothen  Kuh,  sie  brach  vor  den  Kühen  los  über 
die  Teiche  und  über  die  Furten.  Damals  war  es,  dass  er  sagte  „Nicht 
erreiche  ich  ihre  Furten  mit  den  Teichen." 

1  Cuchulinn  erweist  sich  auch  darin  stärker  als  die  Morrigan,  dass 
er  wenigstens  in  dem  Kampfe,  in  dem  diese  ihre  Drohungen  ausführt, 
nicht  seinen  Tod  findet. 

2  Zu  ser  vgl.  seir  in  meinem  Wtb.  Der  Anlaut  war  ursprünglich  sv, 
vgl.  LU.  p.  69a,  lin.  28:  Atnaig  Fergus  id  n-erchomail  tria  a  di  pherid 
{da  n-id  im  chailaib  choss  Etarcomail,  LL.  p.  72 1>,  lin.  7),  Fergus  zog 
eine  Fussfessel  durch  das  Dünne  seiner  Beine.  In  der  im  TBC.  befind- 
lichen Prophezeiung  heisst  es  LU.  p.  74  a,  Hn.  5:  commema  do  f er  gar  a 
fót,  aber  was  ist  gara?  Noch  weiter  von  unserem  einfachen  ser  oder 
seir  entfernt  sich  im  Kampfe  LU.  p.  77a,  ün.  10:  co  memaid  a  ger  gara 
fói.  Ebenso  oben  im  Text  von  Eg.  do  gerr  gara,  und  dieses  mir  un- 
verständliche gerr  gara  hat  auch  Eg.  93,  fol.  29  \  col.  2  (TBC). 

3  Nach  Eg.  geht  die  Morrigan  in  den  Sid  von  Cruachan  in  Connacht. 


Das  Gedicht  der  Morrigan. 

Lc.  (zu  S.  244  lin.  43):  Doernais  namgaib  gaib  eiti  ablatutar  ic.u 
Muirrthenme  {darüber  .i.  arg  mag  Mwthemne).  moracrat  rowleic  dia- 
meidib  fiachanma  amanse  nach  each  do  arbiur  adomlig.  Ardbse  sen  marb 
maigi  Saiub  (darüber:  i.  Ai)  cerda  croiehengach  coebith  metsin  glimd 
lat  les  find  fir  itho  is  de  buaib  brethai  treth  tuasaile  os  do  marai  airdde 
cechlastar  Cuailngi  a  Cuculamw  fri  burach  mbuaid  ar  cuailgi  a  Cuchu- 
\ainn  cair.  buidi  ben  basa  eisen  cuil  arm  deisi  ar  ssegal  dian  taith  .i. 
cluas  armgreta. 

Eg.  (zu  8.  245  lin.  43):  Doermais  nomgaib  gaib  eti  eblatar  tai- 
richta  Muirtemniu  morochrat  romlec  dianedim  flach  amainsi  nachach 
doarbair  adomling  airddhe  oenmairb  Maige  Sainb  croi  chengach  coebith 
mestinglinne  let  leiss  finn  frithoiss  dobeoib  brectith  reth  tuasailg  osduni 
arai  ardd  cechlastair  Cuailngne  a  Chuchuluinn  arindlmdsi  ar  soegaul  de 
antuaith  .i.  cluas  ind  airmgretha. 


Nachträge  und  Berichtigungen. 

Herr  S.  H.  O'Grady  hat  mich  während  des  Druckes  meiner  Arbeit 
mit  werthvollen  Bemerkungen  unterstützt.  Was  ich  davon  an  der  rechten 
Stelle  nicht  mehr  anbringen  konnte,  wird  hier  mit  nachgetragen. 

Táin  bó  Dartada:  S.  187  lin.  5:  das  Datum  von  Eg.  1782  ist 
1419;  lin.  28:  Eg.  hat  lin.  131  tiagur.  —  S.  189,  Eg.  lin.  8  zu  lesen 
agalham;  Lc.  lin.  17  zu  lesen  in(and)  acen,  d.  i.  die  Fragepartikel  mit 
angefügtem  Pron.  der  1.  Plur.  —  S.  190,  lin.  21:  Eg.  hat  cein;  Anm.  2 
Eg.  zu  lesen  enich.  —  S.  191,  lin.  46:  Eg.  hat  feniinn;  lin.  59  zu  lesen 
urcomaZ;  lin.  69:  Eg.  hat  dúine;  Anm.  5  Eg.,  die  correcte  Form  wäre 
múchtha.  —  S.  192  Anm.  4,  do-immgarim  bedeutet  ich  lade  ein  (vgl. 
tiomghaire  .i.  iarraidh  O'Cl.). 

Táin  bó  Flidais  (über  ein  in  Edinburgh  befindliches  Ms.  s.  oben 
S.  109):  S.  210,  lin.  69,  zu  gun  airliuch  vgl.  Ragab  each  díb  ic  airlech 
araile  Tog.  Troi  596,  airlech  ist  der  Inf.  zu  ar-sligim  (s.  lin.  102  Lc).  — 

5.  211,  lin.  83  Eg.,  for  aithed  würde  bedeuten,  dass  die  Verwundeten 
heimlich  hinüber  geflüchtet  wurden.  —  Herr  S.  H.  O'Grady  stellt  mir 
aus  dem  Ms.  H.  3.  18,  T.  C.  D.,  p.  603*  einen  Complex  von  Glossen 
zu  dieser  Táin  zur  Verfügung: 

Do  Thain  bhó  Flidhais  an  bec  so.  1.  (LL.  lin.  8)  Meat  .i. 
milliud,  ut  est  Cid  dodhén  di  sunn  ol  Ferghws  na  raibh  meath  n-enigh 
n-anma  duit  ann  ol  Aih7Z.  —  2.  (LL.  lin.  12)  Imráidhfemne  .i.  cuirfim, 
ut  est  Imraidhfemne  7  Medhbh  nech  üainn  co  hAilill  Finn  do  chobhair 
dún.  —  3.  (LL.  lin.  14)  [Co]dul  .i.  i&rraid  7  do  .i.  air,  ut  est  Uair  is 
codul  nech  dó.  ni  fil  nab  tus&  fadén  nod  téit  bi  fearr-de  ind  ascaidh 
bar  Aih7/.  —  4.  (LL.  lin.  33)  Et  .i.  faghail  7  Siiscidh  .i.  athehuinghi 
no  tabhartits  7  céilidhe  .i.  muinnterus  no  cuaird,  ut  est  Etar  aiscaidh 
{sie)  di  ceihra  dl  düin  ata  éigin  mór  forn.  Ni  bera-su  ascaidh  uaim-si  ol 
AHM  dia  n-ana  ceilidhe  lium.  —  5.  (LL.  lin.  46)  Tsárgeth.  .i.  tigeih  ut 
est   Tairgeih    fer    inn    ath    ol  F[e]argws    foc^eíóir   a  n-doms   in    lis.    — 

6.  (LL.  lin.  56)  Beanaidh  .i.  cuiridh  ut  est  Benaidh  Dubhthach  sleigh 
trít  co  n-áesLchuid  tria  dhi  sliasait.  —  7.  (LL.  lin.  64)  Ataigh  .i.  dochuir 
iat  ut  est  Dotset  Flidhais  lasodhain  assin  dun  7  ataig  a  brat  tairsiu 
a  triur.  —  8.  (LL.  lin.  118)  Toiscidh  .i.  mian  no  bi&thadh  amal  atbeir 
Is  ann  sin  luidh  Flidhais  co  Fergus  mac  Róich  7  is  dó-sin  no  ghaibheíh 
Flidhais  cacTm  sechtmad  lá  do  feraibh  Emm  dia  toiscidh  oc  in  áin  (sic). 


256  Nachträge  und  Berichtigungen. 

Der  Text,  auf  den  sich  diese  Glossen  beziehen,  entspricht  am 
nächsten  dem  von  LL.  (s.  Gl.  5).  —  In  1.  sind  die  Worte  anders  auf  die 
Redenden  vertheilt,  als  in  LL.  und  Eg.  —  Die  2.  Stelle  ist  nach  der 
Glosse  zu  übersetzen:  „Ich  und  Medb  wollen  uns  Jemand  von  uns  zu 
Ailill  Finn  überlegen  (d.  i.  Wir  wollen  Jemand  zu  A.  F.  schicken),  dass 
er  uns  Hülfe  leiste."  Hierfür  spricht,  dass  in  LL.  und  Eg.  vor  nech 
keine  Interpunction  steht.  Zu  meiner  Auffassung  der  mit  nech  beginnen- 
den Worte  vgl.  FB.  7  L.  lin.  6G  (Ir.  T.  II,  1,  S.  176).  —  In  3.  giebt  die 
Glosse  iarraid  zu  codul  wenigstens  einen  gewissen  Anhalt:  „Weil  das 
Verlangen  nach  Jemandem  dabei  ist,  dazu  kommt"?  Meine  Uebersetzung 
war  beeinflusst  durch  O'Clery's  codal  .i.  comhdhál  no  cairde. 

Táin  bó  Regamain.  Zu  dieser  Táin  theilt  mir  Herr  S.  H.  O'Grady 
aus  H.  3.  18,  p.  605 a  die  folgenden  Glossen  mit: 

Tain  bo  Regamain  sunn.  1.  (Lc.  lin.  3)  Cadhlai  .i.  uth  ut  est 
almhai  imda  lais  di  cethraibh  chaemchadhlai  uile.  —  2.  (Lc.  lin.  32) 
Focul  .i.  athchuinghi  ut  est  Tabhair  mo  tri  lánfocail  damh-sa  ar  Maini 
amaZ  rosecha  do  thenga  rot  biad  acht  betha  ol  in  inghen  (im  Ms.  innighen). — 
3.  (Lc.  lin.  53^  Fobsisemarne  .i.  racham  ut  est  Fobsisemar-ne  ar  ár 
n-enech  7  ar  ár  snadhu[dh]  ar  si.  —  4.  (Lc  lin.  62)  Fosagar  .i.  innisin 
no  foillsiugMíZ  ut  est  Eighthar  fón  tuaith  dia  n-éis  fosagar  do  Regawa» 
an  scél.  —  [5.  Coscur  .i.  buaidh  ut  est  Bl  coscur  duit-si  cipsi  cruth 
ol  si.] 

Der  Text  der  Glossen  stimmt  am  nächsten  zu  dem  von  Lc.  — 
Nach  Gl.  1  wäre  zu  übersetzen  „alle  mit  schönen  Eutern";  O'Clery  hat 
die  Glosse  cadhla  .i.  cáolán  („the  small  guts"  O'R.).  —  Nach  Gl.  2| 
würde  Lc.  lin.  32  zu  übersetzen  sein:  „Wie  deine  Zunge  [sie]  ausspricht, 
werden  sie  dir  werden,  ausgenommen  das  Leben",  vgl.  Sench.  M.  I  p.  72, 
lin.  6.  Zu  rosecha  vgl.  nach  mod  rosasad  mo  beoil  Brocc.  Hy.  17  (Gl.  .i. 
roseset);  aseca  wird  dieselbe  Wurzel  enthalten  und  nicht  zu  assec  (wie 
S.  235  vermuthet  ist)  gehören,  vgl.  fri  innaisc  in  sceóil  sin  Tog.  Troi 
1076,  ferner  tásc  Gerücht,  Nachricht,  aithesc  Bescheid?  —  In  3.  werden 
die  betreffenden  Worte  gegen  Lc.  und  Eg.  dem  Mädchen  zugeschrieben; 
die  Glosse  racham  kann  so  nicht  richtig  sein.  —  Gl.  5  bezieht  sich  auf 
eine  Stelle  der  Táin  bó  Dartada,  Lc.  lin.  129.  — 

Táin  bó  Regamna.  Eg.  lin.  75,  ocus  ist  ocu  mit  der  Abkürzung 
für  us  geschrieben.  —  S.  254  Anm.  2.  Für  den  zweiten  Bestandteil 
von  fer-gara  verweist  mich  Stokes  auf  cara  („a  leg  or  haunch"  O'R.), 
Betha  Shenain  lin.  2092:  baitter  a  cetoir  in  t-each  isin  linn,  con  náces 
di  acht  a  cara  uasin  lind;  cynir.  corn.  bret.  gar,  Bein,  Schinken,  com. 
Plur.  garrow,  zu  roman.  garra,  Diez  Et.  Wtb.  I3  201.  —  Lin.  3  in  Lc. 
unter  in(gem)  von  späterer  Hand  ind,  lin.  38  em  zu  emh  gemacht,  Zu 
naicc  ni  neoch  Eg.  lin.  44  vgl.  CC.  5  LU. 


Druck  von  Posen  a  1  &  Trepte  in  Leipzig. 


Verlag  von  S.  Hirzel  in  Leipzig. 

PEREDUR  AB  EFRAWC 

EDITED 

WITH  A  GLOSSARY 

BY 

KUNO    MEYER. 
gr.    8.    Preis:    Já    2. 80. 


SPRACHWISSENSCHAFTLICHE  BRIEFE 

VON 

G.   I.   ASCOLI. 

AUTORISIERTE    ÜBERSETZUNG 

VON 

BRUNO   GÜTERBOCK. 

gr.   8.    Preis:  Já  4.  — 

KLEINE   SCHRIFTEN 

VON 

GEORG    CURTIUS. 

HERAUSGEGEBEN    VON 
E.  WINDISCH. 

Zwei  Theile.     gr.  8. 

1.  Th eil:.  Ausgewählte   Reden   und  Vorträge.     Mit  einem  Vorwort   von 

Ernst  Curtius  und  einem  Bildnisse. 

Preis:  Je.  3.  — 

2.  Tlieil:  Ausgewählte  Abhandlungen  wissenschaftlichen  Inhalts. 

Preis:  Já  4.  — 

Druck  von  Pöscbel  &  Trepte  in  Leipzig. 


:,  oiJtM^  ■ 


IRISCHE  TEXTE 


MIT  ÜBERSETZUNGEN  UND  WÖRTERBUCH 


HERAUSGEGEBEN 


WH.  STOKES   UND   E.  WINDISCH 


ZWEITE  SERIE.     1.  HEFT 


LEIPZIG 

VERLAG   VON   S.   HIRZEL 
1884. 


Vorwort. 


Dem  freundlichen  Entgegenkommen  unseres  Verlegers,  des 
Herrn  H.  Hirzel,  ist  es  zu  danken,  dass  die  in  meinem  Buche 
„Irische  Texte  mit  Wörterbuch"  begonnenen  Publicationen  iri- 
scher Texte  fortgesetzt  werden  können.  Zur  besonderen  Freude 
gereicht  mir,  dass  Whitley  Stokes  gewonnen  worden  ist,  sich 
an  dem  Unternehmen  zu  betheiligen.  Um  weitere  Kreise  an 
demselben  zu  interessieren,  geben  wir  Uebersetzungen  bei,  ohne 
uns  jedoch  durch  ein  festes  Programm  irgendwie  binden  zu  wol- 
len. Die  Verantwortlichkeit  für  seine  Arbeit  trägt  jeder  Autor 
für  sich.  Die  einzelnen  Hefte  sollen  einen  Umfang  von  zehn 
bis  zwölf  Bogen  haben,  und  hoffen  wir,  dass  jedes  Jahr  eines 
erscheinen  kann. 

E.  Windisch. 


Inhalt. 


Seite 
The  Destruction  of  Troy,  aus  H.  2.  17,  mit  englischer  Uebersetzung, 

von   Wh.  Stokes 1 

Die  Altirischen   Glossen    im  Carlsruher  Codex    der  Soliloquia    des 

S.  Augustinus  mit  Anmerkungen  von  E.   Windisch 143 

Das  Fest  des  Bricriu  und   die  Verbannung  der  Mac  Duil  Dermait, 

mit  Uebersetzung,  von  E.   Windisch 1<j4 


Berichtigungen. 

p.  134,  1.     6  zu  lesen:  Pret.  3d  pl.  1740. 

„      1.     8    „       „        'no-d-bia'  for  'no-t-bia',  tibi  erit. 
136,  1.  19    „       „        passive,  statt  deponential. 

139,  1.  15  zu  streichen:  1784. 
„      1.  20  die  Etymologie  zu  streichen. 

140,  1.  15  die  Etymologie  zu  streichen,  „the  British  reflex  of  Ir. 
martad  seems  W.  'brathu'". 

Zu  den  Glossen:  64.  'fuirsire'  wird  von  Stokes  auf  'for-sére'  redu- 
ciert.  als  wörtliche  Uebersetzung  von  „para-situs",  das  es  SG.  49 b  glos- 
siert; 'sére'  Speise  ist  in  der  Composition,  wo  hier  der  Ton  auf  dem 
ersten  Element  ruht,  verkürzt  worden,  s.  meine  Gramm.  §  77.  —  Auch 
meine  Erklärung  von  'focoemallag-sa'  Gl.  2  befriedigt  mich  nicht. 


Druck  von  Posch  el  &  Trepte  in  Leipzig. 


The  Destruction  of  Troy. 


The  following  two  fragments  of  one  of  the  Mid  die -Irish 
versions  of  the  Destruction  of  Troy  are  taken  from  a  ms.  marked 
H.  2.  17,  preserved  in  the  library  of  Trinity  College,  Dublin,  and 
formerly  in  the  possession  of  Edward  Lhwyd.  The  manuscript 
contains  491  pages,  all  on  vellum  save  pp.  1  —  82,  which  are 
on  paper,  and  all  in  Irish  save  pp.  1 — 28,  which  contain  a  Latin 
tract  on  the  Passion.  It  is  of  various  dates  and  in  various 
handwritings,  and  its  contents  are  more  than  usually  miscella- 
neous —  the  religious,  gnomic,  romantic,  historical,  genealogical, 
grammatical  and  medical  branches  of  Irish  literature  being 
exemplified.  Thus,  besides  our  Destruction  of  Troy  (which  is 
preceded  by  three  fragments  of  another  Irish  version  of  the 
same  story),  we  have  a  Nennius  (p.  172),  the  Instructions  of 
Cormac  (p.  179),  and  Proverbs  of  Fithel  (p.  181),  Triads  (p.  183), 
the  Dialogue  of  Two  Sages  (p.  185  and  pp.  192 — 194),  the  Táin 
bó  Cúalnge  (p.  334)  and  Brüden  da  Derga  (p.  477),  the  Wars 
of  the  Irish  with  the  Danes  (p.  350),  a  pharmacological  treatise 
(p.  279),  grammatical  tracts  (pp.  195  et  seq.,  and  486)  etc.,  etc. 

The  first  of  the  fragments  now  printed  begins  at  the  top 
of  the  first  column  of  p.  127.  It  corresponds  with  Dares  Phry- 
gius,  ed.  Meister,  from  the  end  of  c.  II  to  c.  XI  inclusive  and. 
from  c.  XIV  to  the  middle  of  c.  XIX.  But  there  is  much  matter, 
e.  g.  the  account  of  the  labours  of  Hercules  (pp.  127b,  128a) 
for  which  there  is  no  warrant  in  Dares.  The  second  of  these 
fragments  begins  with  the  end  of  Dares'  c.  XX  and  continues 
to  his  chapter  XLIV.  But  half  the  column  corresponding  with 
chapters  XLIII,  XLIV  has  unfortunately  been  cut  away.     Both 

1 


fragments  are  in  the  same  handwriting  —  the  scribe's  name 
being  Mael[s]echlainn.  He  may  have  lived  in  the  fourteenth 
or  the  early  part  of  the  fifteenth  century. 

Three  fragments  of  another  copy  of  this  version  are  pre- 
served in  the  Book  of  Leinster,  pp.  397  —  408.  The  first 
(pp.  397 — 407)  corresponds  with  Dares  from  the  end  of  c.  II 
to  the  beginning  of  c.  X;  the  second  (p.  403  col.  a,  from  line  1 
to  line  18  inclusive)  with  the  end  of  Dares'  c.  XVIII  and  the  first 
half  of  his  c.  XIX;  the  third  (p.  403,  col.  a,  from  line  19  to  p.  408 
inclusive)  with  the  end  of  Dares'  c.  XX  down  to  the  beginning 
of  his  chapter  XXXI.  This  copy  is  not  older  than  the  sixteenth 
century,  and  is  so  corrupt  that  it  is  not  worth  while  to  give 
all  its  various  lections.  Where  its  readings  are  better  than 
those  of  H.  2.  17,  I  have  inserted  them  in  the  text:  where  they 
merely  deserve  notice,  I  have  given  them  as  footnotes  marked 
„L".  The  portion  of  this  later  copy  which  corresponds  with 
Dares'  cc.  XXV  —  XXX  is  printed  in  Togail  Troi,  Calcutta, 
1881,  pp.  52  —  56. 

In  editing  the  present  text  I  have  punctuated:  contractions 
have  been  extended,  but  the  extensions  are  expressed  by  italics: 
proper  names  have  been  spelt  with  initial  capitals:  infected  f 
and  s  when  omitted  by  the  scribe  have  been  supplied  in  brackets: 
the  transported  t  and  n  have  been  separated  by  a  hyphen  from 
words  beginning  with  vowels:  hyphens  have  also  been  employed 
in  the  case  of  infixed  pronouns  and  assimilation  of  the  n  of 
the  prepositions  in  and  con:  an  apostrophe  has  been  used 
where  a  vowel  has  been  dropt;  and,  lastly,  the  article,  possess- 
sive  pronouns,  verb  substantive,  prepositions,  conjunctions  and 
negative  particles  have  been  separated  from  the  words  to  which, 
in  the  manuscript,  they  are  respectively  prefixed.  In  other 
respects,  for  instance,  the  use  of  v  for  u,  the  manuscript  has 
been  followed  as  closely  as  possible. 

Oxford,  August  1882. 

w.  s. 


[H.  2.  17,  p.  127a.] 

[Doroigni  Iason  innisin  tna  aruidhecht  Mediae  .i.  cet[h]ar- 
dam  Ulcain  do  tliabairt  a  hiffnnd,  ocus  araili1']  ut  ante  dictum. 

IAr  forba,  tra,  in  gnima  sin  ule  atrubairt  Éga  fri  Iasón 
„nib  slan  dot-r'inchoisc  Media  m'ingliensa  fadéisin:  is  hi  dorigne 
insein  uile",  ol  sé.  5 

[Dares  c.  3.]  Doratad  iar  suidhe  do  Iason  7  do  anradbaib  na 
Grece  in  crocunn  órda. 

IArsindi,  tra,  rothinscan  Iasón  cona2  slóghaib  deirge  na 
cathrach  7  ascnam  a  n-qrba  7  a  feraind  fadein.  Rofuabair 
Media  lenamain  dia  coraib  firaib  feib  ronaisc3  fiadh  righaib  7  jq 
choradhaib  na  Gréci  7  fiadh  mathib  innsi  mara  Toirrén,  7  a 
gradhugudh  dogrés  d'óinmnái.  Atrubairt  Iasón  fnese  nachas-berad 
leis  da  thir  dia  mberad  a  claind  le.  Doróni  Media  íarsin  gnim 
cuilech  uathniar  escon  .i.  niarbad  a  mace  ar  seirc  7  inmaini 
ind  ócláig  rochóeira,  7  ar  ná  bad  fochund  a  facbála  7  a  nein-  15 
brithi  leis  dochvm  a  thire. 

Ceilebrait  iarsin  in  milidh  don  rig,  7  tucsat  in4  crocond, 
7  lotar  asin  chatliraig.  Cengait  iarvm  inna  luing  7  imraiset 
iarsin  tsét  chétna,  co  hinber  srotha  Cíi,  sech  airera  Trói,  co 
riachtatar  phort  na  Greci.  Rucsat5  iarsvide  a  long  i  tir,  7  tia-  20 
gait  do  acallaim  in  rig  Péil  ros-cuir  fn'sin  techtairecht,  7  at- 
fiadat  a  sce7a  7  a  n-imtechta  0  thosuch  co  forcend,  7  rotai- 
selbad  do  in  crocond.  Doróne  inti  Péil  atlugwd  buide  do  íasón 
7  do  Ercoil  7  don  foirind6  archena.  Dorat7  séotu  7  máine 
do  chách  doreir  a  ngráidh,  ocus  araile.  25 

Misi  Mailech/amw  in  beg  sin. 

1  The  words  in  brackets  are  inserted  from  the  Book  of  Leinster, 
p.  397a.  2  Ms.  dona  slóghaib.  L.  cona  shluag.  3  Ms.  ronaisg.  4  Ms.  an. 
5  Ms.  Rugsat.      6  Ms.  foiraind.  L.  marcraidh.      7  Ms.  Doratad. 

1* 


4  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  127b. 

[Dares  c.  3.]  [127b]  Ba  cuimnech,  tra,  in  caur1  7  in  cathmilid  7  in 
cliathbernaidh  cet  as  tresivm  thainic  do  sil  Adhaim  .i.  Ercoil  mac 
Ampitnonis,  don  diniicin  7  don  melai  tuead  fair  0  Lamhedheon, 

30  0  rig  na  Troiannae  .i.  cen  oighedheckt 2  phuirt  do  thabhairt  dó, 
dia  rofaidhed  niálle  iri  Iasón  do  chvinchid  in  croicind  órdhai. 
Trom  les  a  chridi  iar  suidhiu  cen  a  digbail  forsin  \\xcht  roboi 
i  comaitbces  na  Gréci  for  ur  Erpoint3  allather,  i  n-airthiur 
Assia  bici,  rogab  breit  rnbecc  di  ferund  isind  uillind  iartaraicb 

35  na  Frigiae  fri  tracbt  mara  To[r]rén.    Ar  ní  rabai  do  láechradhaib 

dombain  necb  rosiac7^  cutrummws  frisseom.    Ni  rabi  láecb  is-síu 4 

nótbegbed  do  dbigbáil  a  uilc  i  crícbaib  cíana  comaithcbe  oldáss. 

IS  hé  Hercoil   roniarl)h  in  coraidh   comnairt   cosna5  trib 

cendaib  isind  inis  Eritbria  i  n-inbiur  mara  Torrian,  bi   coicricb 

40  Éorpa  7  Affraice,  i  firiartbar  in  betba  .i.  Gerion  a  ainmside: 
rocrin  [side]  na  tvatba  7  na  cenéla. 

IS  be  Ercoil  dawo  rocbvmdaigb  na  da  cbolombain  immon 
muincind  nGadidanda,  7  each  dib  oc  décbain  a  cbeile  .i.  coloman 
Eorpa  oc  deebsain  Affraici  7  coloman  Affraice  oc  deebsain  Eórpa. 

45  IS  bé  dano  dorat  a  dóit  frisin  carraic,  dús  in  raised  mar- 

bad  Cáic  mic  Ulcáin,  robói  im-meodhon  na  carrge,   [128a]   co 
rocbur  in  cairric  isin  srutb. 

IS  be  damarbb  Bussirim  robói  i  coraidecbt  bi  taeb  srotba 
Nil.     IS  be  side  noedbrad  a  óegbedbaidb  do  srutb  Nil. 

50  IS  be  dano  roniarb   in  leomhan   n-angbaid  isind  ailt  móir 

i  n-iartbardbeisceirt  in  betba. 

IS  bé  romarb  in  natbraigb  ndúabais  n-écendais  co  secbt 
cennaib  robói  il-Lenna  pabide,  rocbrin  7  roditbaigb  tuascert  in 
betba  do  dóinib  7  indilib  7  cetbraibb. 

55  IS  be  dsxno  rotrascair  Antbeum  mac  Terrae  ar  nert  gaile. 

IS  he  dawo  dorat  scaindir  for  bantracbt  úallach  na  cich- 
loisc[tb]i  rorergatar  in  n-Assia  móir,  trían  in  betba,  co  slait  7 
siniud  7  indriudb,  co  rofallnaiset  in  letb  n-airteracb  don  domon 
fri  ré    tricliiit   bliadan  doib  sic,    co  tue  Hercoil  leis  úadhibn 

60  arm  na  righna  dia  rofaided  chuinchidb. 

1  Ms.  csiurad.  "2  Ms.  oiclhedhecht.  :;  Ms.  urerpoirt.  4  Ms.  léoca 
isía.     G  L.  prefixes:  Ic  so  tra  ni  dia  gaisgeadaibh.      u  Ms.  cosa  na. 


9 


Dares  c.  3.  5 


IS  hé  doríghni  gníniu  diarmidhe  archewa. 

IS  hé  tue  in  crocann  órdai  a  tir  na  Colach. 

Fer,  trá,   doríghni  na  gníma  sa  ní  rofodaim  dó  ceu  tairn- 
iudh    dívmais  Lámhedhoin.     Conidh   íarsin    dochóid   do  chuin- 
chidh  sochraite  7  slúag  co  caindle  7  co  ánradhu  Greci.    Dochúaid  65 
do  atach  na  ríg  7  na  tóisech  7  tmifer  in1  tire  eo  tístáis  leis 
do  díghail  a  chneite  7  a  osnaidhe. 

IS  ed  ronuc  a  báire  7  tossach  a  thocos[tJail  co  ríghaib 
Lacdeinóni  .i.  Castoir  7  Pullúic,  dá  euchraid  insin  7  dá  clui- 
discél  thuascirt  in2  betha.  Roinnis  doib  íarsin  aní  ima  tanic  .i.  70 
do  chvinchidh  [128b]  slóig  7  sochraide  día  dhíghail  for  Lámedón 
in  domíadh  7  in3  dímicen  dóratad  dhó  fadéin  7  do  I'asón  mac 
Esóin  7  do  inac[aib]  ríg  7  ruirech  na  Gréci  ule,  7  a[t]bert  nár 
mó  a  olc  dhósom  cid4  fair  rolá  oldaás  dona  Gréccaib  uile  7  do 
Chastor  7  do  Phullúic  fadheisin.  Asbertatar  Castar  7  Pullm'c  75 
cía  nóthech[t]atáis  ilacmi  7  iltuatha  na  Gréce  uile,  7  cianitís 
coimsidhe  atiiaidh  ó  chiund  trachtn  Ceperíon  fades  hi  coicrích 
Greci  7  Etále,  nóregtáis  leiseom  do  chvmtach  dála  7  dúnaidh 
7  do  díghail  a  ancridhi  cech  leth  fo  crícha  in5  betha.  Roattlai- 
gestar  Ercoil  in6  scél  sin.  80 

Luidh  úadhib  íarsin  in  Salamiam  co  Telamón  cosin  ríg, 
7  atrubairt  fn's  „IS  do  émh",  ar  sé,  „dodechadhsa  chucutsa,  do 
innisin  duit  na  mórméla  7  na  mórdímicen  7  na  móratliisi  dorat 
Lamhedhón  íor  fairind  na  lunga  Argai  7  for  slúag  Iasóin  7 
foVnisa  féin.  Mana7  mater8,  trá,  sin,"  ol  sé,  „ticfat  na  Troíanae  85 
for  crechaib  do  slat  7  d'indriudh  na  Gréci.  IS  áil  dam  iarom 
condígiseo  lern  icummai9  cáich  for  slúaghudh  dochum  Trói."  „Ní 
ba  meisi",  ar  Telamon,  „cétfer  feímthébas  báigh  7  sochur  feraind 
na  Gréici  do  chosnam.  Regatsa  lat  in  lín  bíat  do  chairdib  7 
do  chocelibh.  Regat  lenn  dano  attrebthaidhe  Sal[a]mise  doneoch  90 
gebes  gái  'na  laim  7  is  tualaing  éladu  imbertha  airm.  Bíar 
fúiridhe  áano  ic  ernaidjie  th'aitliisce." 

Forácaib  bewnachtain  íar  suidhe  la  Telamon. 


1  Ms.  an      '2  Ms.  an.     3  Ms.  an.     *  Ms.  gid.     5  Ms.  an.     6  Ms.  an. 
Ms.  Má  a.      8  L.  atcher.      9  Ms.  acuma,  L.  cumai. 


\y 


6  Togail  Troi.     II.  2,  17,  p.  129*. 

IARsindí,  tra,  rodál  Telamon  co  feraib  [129 a]  Salainiae  'na 
95  degaidb,  7  roglé  síth  7  cbáincoinrac  fri  sidhe.  Rochumlúi  co  ruricb 

7  imper  Moesise1  co  Péil,  cend  side  gascidh  7  uaille  7  diumais 
7  rigdachta  fer  túascirt  in2  betha.  ISs  ed  rorádi  iris  iarvm. 
„Do  iairrtif?  soc/aide  cbucatsa  dodecbadbsa  do  dul  i  tir3  na 
Troíanda,   ár    día   ndícbiseo    in    slógba[d]sa    dofbuscéba  Qrém 

100  otbá  airter  tbíre  Arabia  co  tracbt  mara  Égetai,  otbá  túaiscert 
Tracíae  co  crícbac  Etále  fades.  Atresat  uile  la  bescomlúd  duitsiu; 
ar  is  tú  cend  ániusa  7  erdercwsa  7  grían  na  Grece  uile. 
Comérigb  iarum  íri  les  tuatba  7  chenel  na  Greci,  ar  is  les  do 
Grécaibb  ule  in  slogbadbsa  madh  coscracb  cathbuadacb  tbér- 

105  náidbter  de."  „Cía  notecbtaindse  éimb,"  ar  Péil,  „firu  in  tal- 
man  andes,  0  tbír  na  bEthiope  fatbuaidh  cosin  nlndía,  7  bua 
buaidlecaib4  bErcoil  7  0  twrcbail  grene  cosin  rind  n-airtberacb 
7  deiseirt  Eorpa  benas  iri  binber  mara  Torren  7  co  fuinedb 
ngrene,  dus-berainnse  uile  letsu  do  milliud  7  d'indriudh  na  Troi- 

110  anda,  do  tbogail  7  do  loscad  cnthrach  lÁmedoin:  a  fil  voamurro 

do  socraide  acvmsa  is  letsa  cbongenas.   INtan,  trá,  batir  erlamba 

longa  7  lugbarca  letsa,   fáid   tecbtaire  cbucvmsa   7    nodbia  mo 

socraite  sea  [arrlam  intansin5]."     Celebrais  hErcoil  iaxum  do. 

Luid   bErcoil    iarvm    in    Pilum   co   Nesü«":    is  be  bá  rí  i 

115  svidiu.  Roíarfaigb6  ésidbe  scéla  do  Ercoil  cía  focbund  inima- 
tarla?  Ro[f]recair  Ercoil,  „do  cuincbidb  socraide",  ar  sé,  „co 
[129b]  ndecbaise  lern  cot  uile  socraite  in  slógbadhsa  i  tiagat  niaitbi 
na  Gre'ci  .i.  Castor  7  Pullúic  7  Taleinón  7  Peil,  do  dígbail  ind7 
aucridbi  dorónadb  frímsa.     Mad  foraibse  \vamurro  noimbértbae 

120  méla  7  atbis  no^fjindfaitís  fir  betba  o  t^rcbáil  gréine  coa  funedb 
mo  cbuinangsa  ocá  dingbáil  dib.  Ocus  cidb  i  n-India  no  Scitbia 
no  Persidbia  no  i  n-Arabía  no  i  n-Egipt  no  i  n-Etbióip  no  i 
n-Eispáin  no  i  n-Galléib  no  i  n-Germain  no  i  11-Alania  nobetis 
caingne   7   écraiti  dúibbsi,    ní  bád    lese   lemsa    a  digail  fa  na 

125  crícbaib  imecbtracbaib  sin  cenmótbá  na  tíre  ata  nesam  duín." 


1  Ms.  Moesidhiae.  2  Ms.  an.  3  Ms.  a  tíribh.  *  Here  the  words 
and  letters:  7  buaidlegai  are  cancelled,  the  words  biid  teas  are  written 
in  the  left  margin,  and  after  the  b  of  legaib  the  letter  a  is  inserted. 
6  in  left  margin.      6  Ms.  Roiarfaidh.      7  Ms.  and,  L.  in. 


Dares  c.  4.  7 

Ro[f]recair  iarvm  Nestor  „Bennacht  ar  each  conihnertas  sóire  7 
socmiti  11a  Greci  do  chosn«»«.  Mad  meise  immurro,  regat  lat  intan 
bas  furidhe  cech  rét."     Bnidech  ánno  hErcoil  do  sein. 

INtan,  trá,  rofitir  hErcoil  toil  7  accabw  11  a  n-anr.-idh  7  na 
laechraide,  doróigii  milcda  rochalma  a  tliire  fadesin.  Rotinolad  130 
leis  íarvni  an-robái  i  n-airiur  Gréci  do  longaibh  7  lestraib  7 
nóaibh,  otbá  inbbiur  mara  Point  atuaidh  corici  in1  muir  n-A'rá- 
bácda  fadess.  Rochóraigh2  a  cboblach  ar  muir,  7  rotbogb 
miliudba  7  ánradha  rochalma  na  Greci  uile  chuci  as  cech  aird 
trin  epistlib  7  tecÄiairibh,  7  tancatar  ind  rig  roghaellsatt  com-  135 
milib  7  airbrib  7  slvaghaib  adóchvm.  íar  tiachtain,  trá,  dona 
shiagaib  7  dona  socbaidbib  co  mbátar  a  n-óenbaile,  bái  comairle 
lasna  righaib  in  i  n-oe[d]cbe  no  il-lóo  noregtáis  do  phurt  na 
Trói[andae].  [130a]  IS  fair  deisid  léo:  dochotar  i  n-aidhebi  hi 
port  Sygei.  140 

0  rancatar  iarvm  in  port  bisin  docboidb  hErco«7  7  Tale- 
món  7  Péil,  co  catb  mór  impu,  do  thogail  Trói.  Roan  Castor 
7  Pulhiic  7  Nestor  cósna  longaib.  Atchúas  íarsin  do  Lámbedhon 
slógb  mór  do  Grecaib  do  gabáil  phuirt  Sygei.  Atraig  sidhe 
cofergacb  7  cohúathmar,  cofortrén  7  coferamail,  co  laecbraid  145 
uallaig  borrfadaigb  na  Trói  imbi,  7  rogab  remi  arammus  mara. 

0  dochúatar  bi  comfochraib  dona  longaib  rothogaibset  idna3 
catba  ósa  cennaib  cinncbomair  fnsin  mbéist  n-amnais  buatb- 
mair  imma  rotbecail4  ócbatb  amnas  thuascirt  in  domain. 
Rotbindscansat  in  Troiáendae  catbugbudb  darcend  a  tire  7  a  150 
n-athardai  7  a  catbracb.  0  robás,  trá,  im  na  fíbsa  doebvaid 
Ercoil  doebvm  na  cathracb.  IMásecb  dsxno  doralatar  .i.  ni 
hinund  sligbi  rogbabbsat  na  Troiannae  doebvm  na  long,  7  rogab 
Ercoil  conn  sblúagb  docbum  na  Trdi.  IMtbúsa  Ercoil,  rosiacht 
cósin  Trói  7  fóuajr  in  Trói  n-oslaictbe  cen  necb  ocá  ditin  nach  155 
'cá  gabáil.  Cono_s-tarat  fó  cíaigb  7  í'ó  corthair  tbened,  co  ro- 
mharbb  an-rop  inéchta  innti,  co  rothinóil  ivamurro  ór  7  argat, 
seóit  7  máine  7  indmassa  na  catrach  leiss.  Nocha  n-érlai  asin 
cathraigh  acht  cía  térnai  do  rind  gái  7  do  gin  chloidbem. 

1  Ms.  an.     2  Ms.  Rochóraidh.    3  Ms.  i/irfna,  L.  iuda.    4  Ms.  rothegail. 


8  Togail  Troí.     H.  2,  17,  p.  130*. 

160  [Dares  c.  4.]  [130b]  INtan  íarum  atcbúas  do  Láinbedbón  inredh 

na  cathrach  rothintái  for  cúla  don  cathraich,  conos-tárla  tel  i  tel 
do  Ercoil  im-niedón  séta.  IS  annsin,  tlirá,  rolá  Erco/1  sníiii  día 
memnain,  7  rolín  a  shainnt  do  thodbail  fola  na  Tróianda,  7  robris 
ráon   catha   tré  nerl    fer   lor  foVnina    ixiathe    aa   Tvoianda    imrna 

1G5  rigli:  co  romarbhadh  and  Lámedón  rí  na  Tróianda,  cona  tri 
macaib  7  cona  rígraidb1  7  míledhaib.  Doclioid  Ercoi7  íarsin, 
co  mórchoscur  dia  longaib,  co  Castor  7  Pulluic  7  Nestor.  Iar 
coinrac  íarum  dona  slúagliaib  rorannsatt  etarru  in  mbrait.  Do 
Thelamón  rosiacht  Esióna  inghen  Lámedoin,  fóbíth  is  hé  cétna 

170  láech  do  láthaib  gaile  na  Grece  dochóidh  isin  cathraigh.  Ó  tbair- 
nic,  trá,  aní  sin  uile  dochvuaidh  cech  toisech  dib  día  thír  co 
mbváidh   7  coscor. 

Ba  dubach  dusaimb  domeumnacb,  tra,  Príaimh  mac  Lá- 
medhoii),  rígbdoinna  na  Troianda  7  na  hAsia  bice,  don   mór- 

175  glifit  donn-áuic  .i.  loscad  na  Trói  7  a  arcain,  a  séoit  7  a  máini 
7  a  indmasa  7  a  bratt  do  breith  do  Grécaib,  a  sívr  fein  do 
breith  i  ndóire  7  a  tabhairt  i2  tvan<stal  ngaiscidli  do  Thalemón. 
Ba  troma  ccch  ngalar  leis  toitim  a  athar  7  ár  na  Tróianda  do 
cbor  isin  cbatb  7   isin   cbatbraigb.     Ba   batbis  7   bá   méla  mór 

180  dawo  leis  búadugMí?  do  Grecaib  dona  Troiandaib,  7  Frigía  do 
bitb  fó  chuitbiud  7  enechruce.  Derbh  leis  mani  tbarrastá  colúath 
ní  tbarrastá  [131 a]  cobrátb  [an  diogliail3].  Arapaidhe4  is  mewma 
comarba  bói  leiseom  cíarbó  gabbáil  do  látbracb  dó.  IS  ed  rop 
áil  [dój  atbnúguth  na  mur  7  deimnigbudh  na  catrach  7  córogbudh 

185  sluag  7  popul.  Dodecbaidh  íarsin  d'imrádud  sin  do  cbathraig 
a  athardbai  cona  mnái  .i.  Ecuba,  cona  macaib  .i.  Editor  .i. 
Alaxander  .ii.  Diopboebus  .iii.  Helenus  .iiii.  Troilus  .u.  Ocus 
Androinacba  hen  Hecbtoir  mic  Priaim.  Ocus  dá  ingin  Príaim,  édhón 
Casandra  7  Poliuxína.  Robái  niór  macc  la  Priaim,  cenrnótbá  in  cóic 

190  fersaEcubu,  do  macaib  imtach  7  caratban.  Céd  mac,  iss  ed  adfiad- 
liar  do  genemain  úadh  uile,  7  ní  ármidhter  necb  díb  isin  tsíl  rígh- 
dai  cenmóthá  in  cóicfersa  Écubai  7  mic  aile  rogenatar  0  rnnáibh 


1  Ms.  conad  rígraidh  7  conadh  tri  macaib.      a  Ms.  a.       s  inserted 
by  a  later  hand.       4  arapaiti,  L. 


Dares  c.  4.  9 

dligbtbecbaib  7  ó  cboinniáimjiib]  córaib  técbtaidbibb.  Ní  árrnidb- 
ter  immurro  na  m?c  dorónta  i  n-etecbtu  7  i  n-arlhaltras  isin  cbenéul 
rígda.  IAR  riacbtain,  tra,  do  Príaimh  docbvm  Trói  doróntá  múir  195 
rnóra  daingne  leis  iminon  Trói,  comtar  uilliu  commór  oldate  na  cét- 
múir.  Dorónta  fochlói  7  rátha  móra  impe  doráith.  Rotinólait 
slóigli  7  socbaidbe  mora  dona  í'íb  robátar  for  esróidiud  secbnón1 
FWgíae  7  Assíae  bice,  co  mbetb  ócbath  látir  lútbbasach  aice 
do  ghabáil  7  do  cbatbugvd  darcend  a  catbracb.  IS  airi  doróni  200 
sin,  ná  tístáis  námbait2  [131b]  fair  cen  airius  inna  cbatraigb  7 
cen  imdegbail  ó  ócbaidb  rocbalma,  amal  tancatar  for  a  atbair 
.i.  Lamedon,  Conrótacbt  leis  rigimscing  amra  im-medhón  na 
catracb.  Dorónadb  dawo  treb  cbáin  cbumtacbta3  7  foradh  leis 
i'or  temair  7  dingiui  na  cathracb  do  dálluc  7  d'fordécsiu  7  do  205 
dibricud  námbat  tairis  secbtair:  arc  (.i.  dind)  Príaimb  ba  bedh 
a  bainm.  Rocossecrad  leis  altóir  do  Ioib  isin  rigimscing  bisin 
'na  ercbomair  fadeisin.  Conrótacbta  leis  dóirsi  na  catbrach  co- 
léir.  IT  be  anso  a  n-anmand  na  ndorus  .i.  Antenor  .ii.  Idia 
.iii.  Dardanida  .iiii.  Ebusee  .v.  Cithimbre  .vi.  Troiana.  210 

INtan  íarnm  atcowdairc  Priaim  in  Trói  fotbaiclitbi  7  ro- 
tbairisnjgbestar  daingne  7  sonairti  na  catbracb,  ocus  0  roairigb 
sloigb  7  socbaide  erlama  leis,  dorat  múin  imbi  do  c&Ümgud  íri 
Grécu.  Iiacb  leis  íarvm  ilar  na  laecb  rocbalma  7  imbed  na 
miledb  ngaiscedacb,  cena  n-imbirt  íri  digbail  a  atbar  7  a  ca-  215 
tbracb.  Fobitb  doróscí  ind  ócbatb  sin  do  ócbadbaib  domain 
uile,  etir  bias  7  léimnigi,  etir  snám  7  dibricudb  7  clesamnaigi, 
etir  imbrim  eicb  7  cbarpait,  etir  imbeirt  gái  7  cblaidibb  7  im- 
beirt  fidcbille4  7  brandub.  Doróscicbset  da.no  eter  crutb  7  deilb  7 
deichelt  7  ání  7  atblaimi.  Espacb  leis  íarvm  intan5  bái  forás  fora  220 
slúagb  [132a]  inna  cbatbraigb  cena  n-imb^rt  fri  torba.  Roboi 
oc  fritbalemb  cía  aimser  nóregbad  do  digbail  a  osnaidbe,  con  id 
airi  sin  rogairedb  dbó  Antinóir,  toisecb  sin  7  erlabraidb  deir- 
scaigtbecb  do  Troíandaib,  dia  cbor  iri  tbecbtairecbt  bi  tire 
Gréc,  do  acallaim  na  tóisecb  dodecbatar6  cbvcai  la  bErcoi?  do  225 
orcain  na  Troi,  día  acáin  fríu  ind  étúalaing  móir  roimretar  for 

1  Ms.  sethnón.     a  Ms.  námhait/i.     s  Ms.  cvmtacthta.    4  Ms.  fichilli. 
L.  fithchille.     5  Ms.  antan.     6  Ms.  dodechadar. 


10  Togail  Troi.     II.  2,  17,  p.  132a. 

Priaimh  .i.  [ajathair  do  marbhad,  a  chathair  do  loscain,  a  shivr 
do  brith  i  ndóirc,  a  or  7  a  arcad  do  slait,  a  chathair  do  inn- 
riud,  ccn  dire,  ceii  mathigudh  nach  neich  dib  sin  iris.  Ba  doilghe 

230  cech  ráet  leis  dano  cen  tidhnacul  a  shethar  a  dóire,  ár  día 
tidnaicthae  dósvni  a  sívr  asin  doire  dogéntáis  síth  7  cqtus, 

[Dares  c.  5.]  Dochuaidh  anno  Antinóir  tri  techtairecht  amal 
roforcangrad  fair:  fairend  óenlungv  al-h'n.  ISs  ed  luide  intí1 
Antiuoir  artws,  in  Moesiam,  co  Péil.     Tri  laa  7  téora  aidhche 

235  dhó  for  oegedacht  i  suidi.  ISsin  cethramadh  loo  immurro  roiar- 
faigh  Péil  scéla  dó,  dús  can  a  chenél  7  cía  rofhóidh  íri 
techtairecht.  Rofrecair  Antinóir:  „fri  techtairecht  dodechadsa", 
ol  se,  „ó  Príaiinh  mac  Lamedóin,  ó  rígh  na  Troiandae.  Do 
Troianaib  mo  chenél.     Do  aisuéis  unmurro   7   do  inn[i]sia  na 

240  doinenman  áidhbli  fil  íor  Príaim  don  domíadh  7  don  mélai 
doratsat  Greic  fair  .i.  a  athair  do  marbadh  7  a  chathair  do 
loscad,  a  shíur  do  dóeradh,  cenam-  [132h]  rnaithighud  íris.  Nó- 
loghfadh  dawo  cech  ní  díb  sin  día  tuctha  dó  Isióna  a  sívr  a  dóiri2." 
Amal  rochuala  fochétóir  intí3  Péil  anísin,  ros-gab  ferg  7  tóirrse 

245  dond  athesc  siu,  condébairt:  „IS  dánatus  7  [is]  es^sanma  mór  do 
Troíanaibh  toidecht  cen  fáosam,  cen  chomairche  ina  tíre  [co] 
Grecu,  fobíth  bá  mór  d'ulc  dorinnset  íri  Grccu."  Rodlom,  tra,  Péil 
do  Antinóir  [dul]  asin  tír  7  asin  phurt.  Táníc,  tra,  Antinóir  íar 
fö>-coiig>'«  ind  ríg  dochvni  a  lunga.    Rochuirset  a  luing  for  muir, 

250  ocus  tancatar  rempv  sech  Bóethíarn  dochvm  Salamiae.  0  tháinic 
co  Talemoin,  co  rígh  Salaniiae,  roinnis  a  techtairecht  dó  .i.  do 
chuinchid  Isiónae  chuic[i]seom  sec/«  cách  —  ar  is  dó  tucad  il-lóg 
a  gaisceidh  7  a  míltnechta  —  7  atrubairt  nárbó  coir  ingen  in4 
cheníuil  rígdai.do  bith  i  ndóiri^  7  foghimm  nmal  chvmail.    Ro- 

255  frecair  íarum  Talemón  7  atrubairt  na  derna  olc  fr*  Priaim  7 
ní  hé  fórúair  techt  in  tslúaghaid,  7  asbert  ná  tibred  do  neoch 
in  chomáin  doratad  dhó  il-lúag  a  gaiscidh.  Rodlomai  dó  astír 
íarsin. 

Dodechaidh  Antinóir  iarsin  dlomadh  sin  ina  luing,  7  táinic 

260  co    hAchiam    co    Castor    7    co    Pullúic.      Roinnis    doibside    am 


Ms.  auti.      2  Ms.  dóire.      3  Ms.  anti.      4  Ms.  au.      5  Ms.  andóire. 


Dares  c.  5.  11 

imma  tánic,  7  aihert  corbó  ferr  sith  7  charatrad  mi  Troianda  7 
Pnaim  oldds  a  n-eisitb.  Dia  tuctha  dó  dawo  Isióna  forcúla  ro- 
badh  ádbbbar  don  [t]sith  sin  7  don  c[h]aratmd.  Rofrecratar  side 
ná  dernsat  focbunn  daebtba  no  cssoentad  fri  Troiándai  [133a]  ár 
ní  rabatar  oc  argain  nach  ic  loscud  na  catbrach,  nách  ic  tabairt  265 
a  braite.  Asbertatar  da,no  nách  acu  robói  Isíona,  7  diamad  acu 
nobértáis  arcúlu  do  Pbríaimb.  Atbertatar  dawo  íris  na  beitb 
ní  bádb  sía  isin  tír,  ár  dorumewatar  is  do  bratb  Gréc  tháiníc 
ó  Tbróiandaib.  Téit  iavum  Antinóir  astir  docbvm  a  longv, 
coin-rnbrón  mór  7  co  ndul)a.  Atfét  dia  muintir  in  n-atbis  7  270 
in  niebyl  mór  tucadh  fair  0  Cbastor  7   0  Pulluic. 

ISs  ed  docbuaidb  íarsin  in  Pilvm  co  Nestor,  ár  na  badb 
meraigbecbt  dó  necb  do  tbóisigib  in  tslúagbaid  cen  ríachtain. 
Roíarfaig  Nestor  scéla  dó,  cisi  tbucait  ara  táiníc.  Atfét  Anti- 
nóir:  „do  ebuincbidb  Isíonae  ingbine  Lamedóin",  ol  sé.  kmal  21b 
rocbvala  Nestor  anísin  rogab  íerg  7  lninde  íri  Antinóir,  7  at- 
be>-t  bá  cró£d]acbt  7  bá  naemnáire  mór  do  Tróianaib  tiacbtain 
co  Grécu:  fóbitb  is  toisechv  dorónsat  Troiannai  olc  íri  Grecv 
oldás  Gréic  iri  Troianmt.  Ba  toirsecb  intí1  Antinóir  don  cbuit- 
biuUi  rofuirmedb  íor  Priaim  7   fair  fadeisin  7  for  Tvoiannu  vli.  280 

0  docbvaidb  iarvm  'na  lungai  roimrái  cecbndírech  araniíís 
Troi.  Iar  ríacbtain  don  catbraigb  adfét  a  scéla  7  a  irntbecbta 
ó  tbúus  co  dered  do  Priaim.  „IS  ar  neniní,  tra,  is  tomáite  dvitsiv 
cec/i  olc  doróusat  Gre'ic  frit  costrathsa  i  farradb  na  méla  7  na 
atbisi  7  na  dímicen  doratsat  fort  féin  7  for  Tvoiannu  [133b]  285 
uile  don  cbursa.  Man[i]  dingba,  trá,  dit  in  méla  sin  ní  bia  do 
main  co  lá  mbratha:  mani  tbócba  dawo  do  gbaiscedb  úas  gais- 
cedbaib  cáicb,  co  fesatar  fir  dombain  in2  digbail  dobera  forsna 
Grecaib  dorónsat  olc  frit.  Ní  bá  mewnia  dawo  la  cecb  n-óen 
t«rcébas  ajrbirt  ngaiscidb  úas  áird  bi  tíribb  Gréc  corob  iorhú  290 
tóisecb  imbres  gaiscedb  7  ánius  7  aliud.  Mani  cboméir  ócbad 
rocbomnart  tri  catb  7  fri  fogail  na  Greci,  coraib  gol  cecJm 
leithe  isin  Greic  léo." 

IS  si  sin  tecbtairec/?i  Antinóir. 



Ms.  antí.       a  Ms. 


12  Togail  Trni.     H.  2,  17.  p.   134a 

205  [Dares  c.  6]    ConfóVartha,  tra,  a  huili  maicc  do  Priaimh,  7  a 

uili  thóisig  7  a  uile  rig  7  a  rnílidh.  Rocomgairmed  dó  dawo 
Antinóir  7  Anachís  7  Aeneas  7  Aucoligonta  7  Panthus1  7  Lam- 
pades.  0  thancatar,  tra,  na  tóisig  uile  dochvm  na  dála  7  atru- 
bairt  PWaimh  rád  11-athisc  fWu  íar  riaehtain,  „Rofhóidiusa",  ol 

300  Príaim,  „Antinóir  uaim  fri  techtairecht  i  tire  Gréc  do  chuinchid 
mo  dígdhe  [ó  Grécaib]  íarmo  chrád  dóaib.  IS  dó  rofáidius 
int[s]ainrudh,  dús  in  tiberthá  mo  síur  dam  asin  dóire.  Ní  namá 
immurro  ná  tucadh  sidhe  asa  dóire,  acht  dorónsat  fochuitbiud 
immum  fadesin  7  fo  Troiánaib  uile.     ISs  ed,  trá,  as  áil  dámsa: 

305  slúaigh  7  sochaide  do  dul  isin  nGréic  do  chuinchid  Isiónae  ar 
écin  húair  na  hétar  ar  oais  no  ar  charatradh.  No  coniad  buide 
[leu]  a  telcud  huadhib  daréisi  na  braite  [134 a]  dobértha  asin  Gréic 
árna  beitís  arboir  na  Troiannae  fó  chuitbiudh  ní  ba  sire  la 
Grécv"     Roguid  iarvm  Príaim  a  macu  colléir,  7   ronert  comtís 

310  airchindich  oc  tinól  cech  ráeta,  oc  tabairt  chind  for  airimmeirt 
slúaigh  7  sochaidhe.  Cidh  mór  ronert  cách  insin  mórmó  ronert 
Hechtoir. 

Rofregair  dáo  Hechtoir  —  is  hé  cetfer  roraid  insci  isin  dáil 
7  i  comthinol  na  Troiána  —  co  11-érbairt:  „Mesi,"  ol  sé,  „óen  do 

315  ThroÍMiaib,  lásmad  ferr  díghail  mo  saenathar  7  dénam  neich 
bad  maith  la  Príaim,  cid  aca  doíaethsaindsae.  Acht  nammá  atá- 
gur  in2  gnímsin  tinscantai  mani  berthai  i  cind  7  mani  íor- 
bantar  7  mani  ructhar  i  calad,  7  is  móite  a  mebol  duib  a 
thinnscetal  7  cen  n   íorha.     Fóbíth  at  lia  (lyric  oldáthe,  it  ilar- 

320  dai  a  slúaigh  7  a  popuil  7  a  socraite  di  cech  leith  fo  Eóraip 
ule.  Ocus  cid  óen  túath  no  óen  aicme  nammá  do  Grécaib  níptá 
do  lín  na3  gaisced  a  tairisivm,  cénmóthá  mórshocmite  na  Grace 
uile.  Ar  cid  edh  bad  áil  do  Grecaib  ccmérset  fir  Eórpa  léo 
óthá  trethon  Silail  i  ndescert  Etále  co  tuaiscert  tíre  na  nAgándae 

325  isin  chorthair  immechtraigh  na  hEórpa  benas  fnsin  n-ocián 
mór  fathuaidh.  Atethfet,  coméirgfit  ásxna  léo4,  mád  áil  dóib,  fir  na 
n-innsi  mara  Torrén,  othá  rind  Pithir  i5  Sicil  [134 b]  co  Pacén  7 


1  Ms.  i^arthus.        -  augnimsin.        :!  Ms.  do.        *  Ms.  inserts  „firu". 
Ms.  in. 


Dares  c.  7.  13 

co  Posfoir,  co  inher  rnara  Point.    Ní  háil  damli  íarvm  túchuiredh 
ind   fíajlaichsin,   fóbíthin  ní   fil  di   ócaib  domain  lucht  as  com- 
niaith  gaiscedh  friv.    Ar  ní  bíat  acht  hi  cathaib  7  i1  congalaib  330 
7    i    cocthib:    cech   tvath    oc    orcain    7    ic    ihriud    a    ehéli,    co 
«d[at]athlaimite  oc  imbirt  gái  7  sceitli  7   chlaidib.     Ni  hinunn 
7  lucht  na  hAsíse  bice:  ní  romúinsetar  sidé  dóib  bith  i  cathaib       y 
no  i   coicthibh,    acht   i   síth   j2    cáinchomrac    7    jndess   dogres. 
Ni  fil  lib  íaram  sluagh    Ion    innassin;  cowidh  airisin  nach  sant  335 
lern  tochüiredh  na  laech  s[i]n  dona  fil  cvtrumwus  do  laochra- 
dhaibh  domain.     Ní  thairmescub   imniurro  díb   arná  habairthe 
is  día  émudh  dam.     Ní  bá.  mo  chuitse  immurro  dorega  farcend". 
[Dares  c.  7]     Robói  immturro  Alaxandér  oc  nertad    chocaidh 
íri  lucht  na  Gréci  7   atrubairt:   „Bíam  tóisech  don  tslúaghudsa,  340 
ár  faivtar  co  ndingiun  toil  Priaim,  co  tiber  bvaid  7  choscur  asin 
Grac  sech  [each].    Brisfet  for  mo  naimte:  dobér  seótu3  7  máine: 
ticvb  féin  slán  dorn  thigh  arcvla.     IS  dé  atá  lern,   fóbíth  robá 
óen  na  fecht  oc  tafhann  i4  sléibh  I'da:  conaca  chvcvm  Mercúir 
mac  Ióib  7  téora  mmi  rochoema  'na  dheghaidh  .i.  Iuno  7  Uenus  345 
7  Minerua.   Atfetet  scéla  dam  fochétóir.    „Dorónadh  émh",  ol  íat, 
„cobled  mór  dona  huilib  bandeib  7   ferdéibh  lá  Péil  mac  Aiáic, 
co   fócurthe  trá   dochvm  na  bándsisin  na  hvile  dee,  eter  firu 
[135a],  7  mhnáa  im  Ióib  mac  Sátíoind,  im  Apaill  mac  Ióib,  im 
Dardán  mac  Ióib,  im  Mercúír  mac  Ióib,  im  Neptuin,  im  Uénir,  350 
im  Meneirb,  im  Iúnaind.    Ní  tucad  'immurro  Discordía  and  eter. 
INtan  íarvm  ros-gab  failte  mór  ina  n-óltigh  dochóid  Discordía 
eo  lubgort5  na  n-E[s]pe>-da  cu  tue  uball    óir   ass    7    co   rosmb 
inscribend  ind  .i.  hoc  est  donum  pulcerrimae 6  deae,  co  rotheilg 
úadi  dar  seinistir  in  tige  'na  fiadnaisi  uile.     Roingantaigset  na  355 
slúaigh  anísin  7   roerleghad  'na  fiadnaisi  ani  robói  isind  ubull.7 
Ásaith,  trá,  cosnum  mór  don  scéol-sin  eter  na  tri  bandea   as 
cháimi  robbátar   isin  domhun  .i.  Iunaind   7  Minerba   7  Uénir. 
Bá  cosmail  diuo  ri  íunaind  ná  raibi  cosnam  fn'e,  ar  bá  hingen 
rig  .i.  Sátwrind,    bá  síur   7    bá  ben  ríg   aile   .i.   do    íoib   mac  3tí0 


1  Ms.  a.       2  Ms.  inserts  a.       3  Ms.  seóta.       4  Ms.  a.        5  lvgport. 
0  Ms.  pul  serri  ma?.       '  uliall. 


14  Togail  Troi.    H.  2,  17,  p.  135b. 

Satwnnd.  Ba  cmthach,  trd,  ind  inghen  sin,  etir  fholt  7  rose 
7  fiacail,  eter  méit  7  chórai  7  chvinmai:  folt  fochóel  fathman- 
nach  furri1.  Dá  brái  dubai  dorchaidi  lea  co  mberitáis  fos- 
cud  i  cechtar  a  da  grúade.     Nírbó  raewma  léa  ben  do  nináib 

3G5  domain  do  derscugud  di2  ar  chóenii.  Cid  Menirb  dawo,  nirbó 
mewma  lea  nech  do  chomardad  fria[e],  ar  febas  a  crotba  7  a 
delba  7  a  chenéuil  7  a  heladhan,  fóbíth  cech  eludu3  dogniter  isin 
domhun  is  úadhi  rohairced.  Rothocaib  aa.no  Uénir  a  crutb  7  a 
daelb  7  a  svarcus  íor  áird,  fobíth  cec7<.  svirge  7  cech  lennánacht 

370  fil  isin  domvn  [135b]  is  úadhi  atá:  ár  ní  raibi  isin  domun  nihnái 
a  rnaccasamla,  coniáh  isin  fechtain  no[cha]  fetaitís  roisc  dhoíne 
a  décain  ara  háille  7  ara  socbvrcháine.  Docliótar  ámo  i4  mbrith- 
emnacht  coíoib:  „ni  bérsa,"  ar  eiside,  „bhreith  dúib;  acht  eirgid5 
co  AlaxandeV  mac  Priaim  fil  i  sléib  ída  7  regaid  Mercúir  reuib 

375  corop  bé  béras  breitli  dúib."  „Tancatar  íarvm  a  cethror  .i.  Uénir 
7  íxmamd  7  Menirb  7  Mevmir  rempv  chvcwmsa,"  ol  K\axander, 
„co  rucasa  breith  dóib  íar  ngelladh  lúacba  rim  ó  cac/i  mnái  díb. 
Torgaid  dam  íarum6  íunand  ríge  na  hAsíae  móire  día  nder- 
scaigind  hi  dona  mnáib  aili.    Torgaid  Meneirb  immurro  eladain 

380  each  réta  doguíat  dí  laim  dvine.  Torg«iíZ  dam  Uénir  in  mnái 
bád  cbóime  nobiad  isin  Gre'ic,  dia  mbad  hi  noderrscaiged  don 
mnái  aili.  Rop  hí  mo  brethsa,  trá,  corbo  Vénir  ropo  sochraidhiv 
and.  Dobera  dawo  damsa  Uenir  in7  mnái  as  áillem  bias  isin 
Gréio  nmal  rogaell." 

385  And  adbert  Diophoebus  „is  degcomairli   dobe?'r  Alaxander, 

arbair  7   slúaigli  do  techt  isin  Gréic  do  tbabbairt  braite  7   ath- 

gabala   esti,   co   mbad    buide  lasna  Grécv  coniassL'c  do  dénvm." 

ÍArsin,  trá,  rotairchanastar  Helen vs  dóib  fástiní  cow-érbairt: 

„Ticfat  námait  co  Troiannu:  fochichret  in  Trói  darcend:  mairfit 

390  firu  )ia  h-Asía,  día  tuca  M&xander  mnái  asin  nGreic." 

Dorairmesc  d&no  Troil  [136aJ  mac  Priaim  oc  ráclb  ind  athisc 
sin,  ósar  mac  Priaim  in  Troil  sin  arái  n-áeisi:  treisi  immurro 
indás  Hechtoir  ar  imguin  7  áni  7  foraeurt.1    IS  bee,  trá,  ná  ra- 


1  Ms.  fwrrri.       '2  Ms.  di.       3  Ms.  eludva.       4  Ms.  a.       6  Ms.  eirig. 
Ms    íar/».       7  Ms.  in. 


Dares  c.  8.  15 

dechrad  imbi  ic  nertad  in  cathaigthe.   „Ná  t&ivmescad  ni  imuib," 
ar  sé,  „sáibfástíne  Heleni."   Ropo  guth  cét  a  beolv  óen  léo  techt  395 
isin  Gréicc. 

[Dares  c.  8.]    0  rofitw"  dano  Priaim  toil  7  accobor  cáich,  7  0 
roairigh  corbó  áil  léo  ule  techt  in  tslúagaidh \  rofhóid  Alaxan- 
dér   7  Diofóeb   in  Foeniam   do  thogha   7    do  theclaim2  miledh, 
amus   7    óclách    do    dul    in   tsluagaid.     Roherfúacradh    dawo   0  400 
Priaim  for  a  phopul  7   for  lucbt  a  thíre   i   coitcbend  tiacbtain 
do  dáil  7  chomairle.     Rothecaisc  a  macv  isin  dáil  sin  co  mbád 
tigerna  do  cech  ósar  dibh  a  sinnser.     Roinnis  dawo  don  popvl 
'na  degaid  side  cac7>.  tarcasal  doratsat  Gréic  forrusum  na  Troi- 
awa,  „conid  airi   sin",   ol  Priaim,   „as   áil   damsa  Alaxandér   co  405 
slúag  imbi  do  chor  isin  Grac  do  digbail  neicb  dona  bolcaib 
móraib    dorónsat    frind.     Acht    cbena    cidb    nácb    hé    Antinóir 
innises  scéZa  dúib,  ár  is  bé  docbóid  isin  Grac  fri  techtairecht." 
„Am  éolach,  émb",  ol  Antinóir,  „isin  Gréic.    Atcbonnarc  a  láecbv 
7  a  n-áuradu3,  7  ní  fil  ní  armad  écen  dúibsi  a  n-ecla:  ar  is  áiniu  410 
7  athlaimiu  for  córaidh  7  for  trénfir  7  for  mílid  andáte  mílidh  na 
íiG>vr."  „Cesc  dmo",  ol  Priaim,  „in  [136b]  fail  húaib  nech  lásmád4 
olc  techt  in  tslúaghaid?"  Rofregair  iarvm  Pant  bus  mac  Eufronn5, 
fer  airecbdai  do  Tbroiánaib  7  degcomairlid  ámra,  cow-érbairt  ó 
guth  airísil:   „Atchvaid  dámsa  mo  athair",  ar  sé,  „fer  díarbó  415 
a,inm  AlaxawfZer,  aimser  hi  tibeVad  side  mnái  asín  Gréic,  comad 
bé  sin   forbha  7   forcend   na  Trói.     Fóbítbin  dorost«r  co  slvag 
ámbiias  áicbtbidi  'na  degaid:  dobeVtar  na  Troiana  fó  ^in  gái  7 
cblaidib;  conid   ferr   deiside  bitb  i  sith  7   i  cáincbomrac,   amaZ 
atáthar   aim,    'mdás  tócbvired   slóigh   7    sochaide  no-ínrifed   in  420    ^\l 
Trói  7   nos-millfed."     INtan  rochuala  iarvm  in  popul  augtardás 
Panthíi  roláset  gáir  7  chuitbiud   7  fonitniud6  imbi.     Ocus  atru- 
bartar  ani  bád  maitb  lá  Príaim  dogéntáis  airi.    Asrubairt  íarvm 
PWaim  fríu.     „Maitb  lemsa  éimh",  ar  sé,  „fur  na  long  7   tinól 
slúaigh  do  techt  isin  Gréc.     Ar  día  ndentáís[i]  comairli  far  rig  425 
ní  tbesaba  maith  na  bordan  foirb."    Doróni  PHaim  da.no  atlu- 


1  Ms.  an  tslúadaidh.  -  Ms.  theglaim.  3  Ms.  nánrada.  *  Ms.  lásnád. 
5  Euphronii,  L.  Corruptions  of  Euphorbi.  6  foiútmiiidh,  L.  Read  fonim- 
tiucl?  or  fonnitiud? 


16  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  137K 

gud1  bvidhe  doib  uile,  7  roléic  dóib  imtbecht  isin  dáil  7  techt 
dochvm  tbigbe.  Rofoided  Hechtw  isin  Fngia  tuascertaig  do 
cbuincbid  sloig  7   socbraite. 

430  INtan  rochvala  Casandra  ingen  Priaiin  in  cbomairle  rofua- 

bair  a  batbair,  rotinnscain  taircbetul  in-neich2  nobiad  arcbiund 
and,  co  n-érbairt.  „Bíaid,  trá",  ol  si,  „raor  d'vlcc  din  scéol  sin. 
Dofoetbset  láeicb  7  ánraid,  rig  7  rurig,  [137 a]  tóisig  7  óctbi- 
geirn  na  hAssía  dond  imrádud  sein." 

435  [Dares  c.  9]    Táuic  íai'vm  amser  tbecbta  for  muir,  7  roscaich 

cvmdacb  na  long.  Tancatar  mílid  7  slóigb  0  Foenía  bi  comai- 
tecbt  Alaxandér  7  Diopbóebi.  Tánic  Ecbtair  mac  Priaim  co 
slogaib  7  socbaidib  asind  Frigia  tbuaiscertaig.  Tánic  iarum 
aimser  fordécsana  in  mara.    Ocus  roguid  Priaim  aní3  Alaxander 

440  co  ndernad  coglicc  follomnogud  in  tslúaigh  rofóided  nialle  fris. 
Rofóidit  dawo tóisigb  aile  'na[í]arrad  .i.  Diopbóeb-Ms  7  Aeneas 
7  Polidamas4.  Roeríuacair  dawo  Priaim  do  Alexander  co  mbád 
fri  tecbtairecbt  nódecbsad  do  denvni  sítb  7  cháinchomraic  eitir 
Grecv  7  Tvoianmi. 

445  0  roscacbitar,  tbra,  na  bulisa,  áoáechaid  Maxander  cona 

c[b]oblucb  ar  fut  niara  Toirrén,  7  Antinóir  rempv  oc  breitb  éolais 
dóib.  Nírbó  cbían,  trá,  ríasin  n-amsirsin  i  ndechaid  Alexander 
dochvm  tbíre  na  úGréc  7  ría  tóscugud  cu  comfocbraib  Cetheree, 
doluid  Menelaus  mac  Atir,  árdtóisecb  side  do  Grecaib,  docbvni 

450  insi  Pi]  do  acallaim  Nestoir,  co  comránic  iri  AlaxawíZer  mac 
Priaim  ciundchomair.  Ba  macbtad  mór  íarvm  lá  Menelaus  in 
sluag  rigda  d'aicsin  iconn  imram.  Ingnad  leis  immed  na  loíig 
7  rolín  in5  cbobblaig.  Derb  leis  is  im  mac  rig  no  rigdomna 
robátar.     Ni  rolam  dano  táeil)    iíu,  acbt  tánic  cácb  díb  sech 

455  a  cbéile. 

IS  bí  sin  ré  7  aimser  i  tánic  Castor  7  Pullúic  co  sbiag 
[137b]  impu  co  rabatar  bi  comfocbraib  Frámiae,  7  rucsat6  don 
cbursin  Isionvm  ingin  Lámedóin  léo  docbvm  a  tire. 

ISna  laitbib  cétna  dano  robói  sollomain  múr  i  n-inis  Cbe- 

400  tberee  .i.  sollomon  íunainde.    O  thainic,  tbrá,  Alexander  i  com- 

1  Ms.  altugitd.  2  Ms.  anneich,  L.  inneith.  3  Sic.  Read  inní. 

4  Ms.  Polidanms.       r'  Ms.  an.       °  rucatar,  L. 


Dares  c.  10.  17 

fochraib  do  phurt  Cetheree  —  in  Cetherea  hisin,  inis  mór  lií, 
7  tempull  do  Uénir  inti  —  is  annsin  ros-gab  ecla  átrebthaidi 
na  hindsi  ríasin  coblach  rornór,  7  roíarfaigsetar  cia  robói  isin 
chobluch1  7  can  dodechatar  7  cid  día  túitchetar.  Rofrecair  doib 
íarvrn  Al&xander:  „Priaini  rí  na  Troiánda2  rofoidh  a  m«c  fri  465 
techtairecht  .i.  Al&xander,  co  ndísed  i  tire  Gréc,  co  rothadled 
ic  Castor  7  ic  Pulluic." 

[Dares  c.  10.]  INtan  rochvala,  trd,  Elenna  [ingen]  Leda,  derb- 
fiur  Chastóir  7  Phuilluic  7  ben  Menelái  mic  Atir,  riachtain 
Al&xandir  isin  phurt,  tánic  am-medon  na  hindsi  co  rabi  for  ur  470 
in  traga  hi  comfochraib  in  puirt  hi  raibi  Al&xander;  fóbíth 
dochvaid  a  menm&  fris,  7  rotholtnaigestar  di  in  gilla  rochalma, 
caindel  7  ánle  7  dretel  na  hvile  hAsia,  co  mbúaidh  crotha  7 
delba  7  súarcvsa  dóine  ndomain.  Rind  n-ága  7  áiniusa  7  im- 
gona  tvascirt  in  betha  asa  hainius  7  asa  hurdarcvs,  ná  rathalla  475 
isind  Assia  iri  muir  Torréin  anair,  co  ndechaidh  siar  isin  Greic 
co  inhered  buaidh  7  choscvr  cechu  cluichthi  i  n-óenach  na  Greci, 
7  ni  choemnacair  oclách  na  octhigern3  ná  rigdomna  cvtrvmmvs 
iris  do  lucid*  [138a]  na  Greci,  co  roscáil  a  theist  7  a  erdarcvs  fún 
Euroip  uile,  co  rocharsat  bantrocht  na  n-Athanáensta  arna  cúisib  480 
sin,  conid  airi  sin  tánic  ind  rigan  Helena  dochvm  na  trága  co 
faced  0  súilib  cinn  in  noch  adchvala  0  chlúasaib.  ISsind  inis 
sin  robái  tempvl  7  ídaltech  Deáue  7  Apoill,  7  is  í  suidiu  doróni 
Helena  a  idbarta  dona  hidlaib  doréir,  &mal  ba  bés  dona  geintib 
i  Bollomnaib  a  ndée  7  a  n-arracht.  Iarsin  atcvas  do  Al&xander  485 
Helein  do  dvl  dochvm  in  phuirt.  O'tcvala  són  dawo,  tánic  co- 
dian  do  décain  a  crotha.5  O'tchonnairc,  tra,  rod-char  comór,  ar 
ni  raibi  do  mnáib  domain  mhnai  nochosmailiged  fria  im  deilb 
7  im  dénvni  acht  Polixina  ingen  Priaim  nammá.  Ni  roacht-side 
d&no  cutrMwmi  friesi  im  hordon  7  im  erdarcvs  7  im  sercaigi,  490 
conid  airisin  rod-char  Al&xander  mac  rig  na  Trói,  corbó  lán 
cec/t  n-alt  7  cech  n-ága  and  dia  grad.  Tánic  dawo  Al&xander 
i  fiadhnaisi  na  hingine  do   thaiselbadh   a  crotha   7  a  écosca,  a 


1  Ms.  choblach.      '2  Ms.  troiánanda.      3  oicthigernai,  L.      4  Ms.  do 
lue/fi  do  lvcht.     5  Ms.  chrotha. 


13  Togail  Troi.     H.  %  17.  p.  139». 

eirraid  7  étaig,  fóbíth  bá  hétach  intlaise  bái  ímbi,  cowa  irndénvra 

495  do  dergór  druinneeh,  cowa  ecor  do  legaib  loginaraib  imbi  an- 
echtair,  7  tonach  derscaigthe  fWa  ebnes  dond  étvcb  sirec[d]ai 
cona,  chinihsaib  deiligthe  di  ór  forloisctbe.  Ba  socbraid  7  ba 
úallac/i  indas  in  toicbmi  tbvc  leis  do  décbain  in  banchviri. 
0  rodéc  cecbtarde  araile  díb  tarrasatar  ed  cíana  cácb  díb  ic  in> 

500  sellad  a  cbéile.  IS  hi  [138b]  dawo  a  mét  rochar  each  díb  araile 
co  nárbó  dvthracht  léo  eterdeiligfud]  etarru  co  bás.  Roforcongair 
dawo  Alexander  íora  muntir  comtís  fúiridi  7  comtís  erlaim  fri 
taithmech  a  long  acht  co  tísad  ind  adaig.  0  tbánic  íarum  ind 
adaig  dochóid  Al&xander  conn,  rauintir  do  indriud  ind  idaltbaige; 

505  7  doberat  Mini  thairis.  Rucsat  Helenam  conn  banntrucht  léo 
dochvm  a  long.  Bá  maith,  tra,  lá  Helind  aníséa.  0  roglé  dó 
indred  ind  idbailtaigbe  7  sárugud1  Uéniri  7  Apaill  7  breith 
Helene  for  aithedb,  atchvalatar  \ucht  na  catbrach  anisin.  Tecait 
as-cech  aird.     Doberat  tend  eomraic  do  Alexander  arna  ructhá 

510  uadib  a  rigan  co  mbetis  fir  raarba  ocá  cosnam.  'Arsin  atcvas 
dond  [fjairind  [do]  Tróianaib  bátar  isna  longaib  anisin.  Tan- 
gatar  side  lomtbornacbt  asa  longaib,  7  rogabsat  a  n-armv  forru, 
ocus  ro-inretar  in  magin-sin  7  rogabsat  ina-rabe  and  do  brait 
7  do  chrndh.    Tancatar  iartain  'na  longaib  7   roimretar  co  port 

515  Tenetos.  0  thancatar  cosin  portsin  rofiiabair  Alexander  ceiid- 
sugud  Helene,  ar  dorala  i  ndnba  7  i  ndobrón  mór  ar  scartbain' 
fria  tir  7  fria  talmain  7  fria  muintir  fadeisin.  Fóidhis  íar- 
sin  Alexander  tecbta  co  Priaim,  do  aisnéis  scél  dó  inneicb2 
forcoemhnacair   and.     INtan    iarvm    atcvas    do    Menelaus  robói 

520  i3  n-inis  Pil  breith  a  mná  i  mbrait  do  Alexander  7  argain  na 

bindse,  [139a]  docbuaidb  fachetóir  co  rabi  in  Sparta  7  ro tó clmred 

dó  a  brathair  Agmemnón,   7    atebvaid  do  Helind  .i.  do  breith 

do  Alaxander,  do  mac  rig  na  Troiawa  ar  athedh  7  ar  elód. 

[Dares  c.  li.]     Teite  Alaxandev   colleicc  cona   mnái  7   cosin 

525  mbrait  móir  rogab  co  Priaim  cosin  Trói,  7  atfet  a  sc(;la  iar4 
n-úrd  ond  nair  dochvaid  for  conair  cosin  n-iiair  donáníc.     Ro- 


1  Ms.  sárudug.      '2  :\is.  aneich.       a  Ms.  a.      4  Here  there  is  a  gap 
in  LL. 


Dares  c.  11.  19 

gab  tra  svbvcbvs  7  lúth  mór  Priaim  don  scéul  doríghni  Alax«»- 
der,  ar  indar  leis  robad  buidhe  lasna  Grécv  coembchlód1  7 
imassec  don  brait  7  dona  mnaib  .i.  Isióna  darcend  Heline. 
Ecmaing  ni  hed  robói  and.  530 

INtan  atchownairc,  tra,  Pmim  brón  7  dvbai  7  mertin  for 
gnvis  Helene  robói  ocá  comdidhnad  7  icá  nertad  7  icá  gellad 
dí  nobethe  dia  reir,  7  ni  bad  mesa  dí  beitli  isin  Trói  indaas 
beith  isin  Lacdemoin  i  raba  remi. 

Amal  atcon[n]airc  immurro  Cassandra  ingen  Pn'aim  ani  535 
Heleind  rothinnscain  fástine  7  tairchetal  aueich  nóbiad  arcbivnd: 
marbad  in  tslóigb  7  thimdíbo  na  tóisecb,  tuitini  na  rig,  etar- 
imdíbe  na2  ruirecb,  dichennadb  na  catbmíled3,  fordinge  na  cvrad, 
túmthutirn  na  senoracb,  dilgend  7  loscvd  na  catbracb,  mdred 
an  tire  7  in  talnian  7  ind  feraind.  „Beti,  tra",  ar  sí,  „láeich  7  540 
ánraid  7  cathmilid,"  ar  sí,  „fo  cbonaib  7  fíacbaibh.  Bíat  lána 
na  maige  do  chnániaib  na  láecb,  día  cendaib,  dia  lessaib,  día  lara- 
gaib,  conid  isin  fechtajn  [139b]  farétfa  nech  irntecbt  íor  maigbibh 
na  Trói  ri  bimmad  na  cvala  cnána  in-cecli  maigh.  Dofáethsat, 
tra,  fir  Eorpa  7  fir  Asia  triad  fotha ,   a  ingen!"   ar   Casandra.  545 

ISi  sin  fástine  Casandra  du  Troianaíb. 

Tánic,  tra,  ferg  Priaim  iri  Casandra  din  scéol  sin,  7  dora- 
tad  bos  iWa  bei. 

0  tliánic  íarvm  Agmemnón4  do  Spairt  robói  ic  comdídnadb 
7  ic  nertad  a  bráthar.  „Na  bid  inerten  na  dobrón  fort,"  ar  550 
sé,  „ar  dogéntar  tb'ainecb  7  ní  bía  fó  mélai.  Ar  atresat  fir 
thréna  na  bEorpa  uile  do  dígbail  tb'osiiaide,  ar  is  cuma,  do- 
génat  a  digail,  7  amal  bid  fri  cech  n-áen  díb  fein  dognetbé." 
ISerf  deisid  léo  íarvm  tecbta  do  dul  uadib  setbnón  na  Gréci 
uile  do  tbóehasvl  slúagaidb  na  Gréci,  do  íiiacra  cliatba  for  555 
Troiánaib.  Roherfvacrad  úadib  ar  thúus  for  Acbil  7  Pátrocuil, 
dá  ríg  na  Mirmedonda,  7  for  Nemtolira  rí  inse  Róid,  7  for 
Diómid  rí  innse  Arpis.  0  tbancatar  side  d'insaigid  Agmeninóin 
co  rnbatar  in  Sparta,  ocus  dorónsat  a  seissiur  tóisech  comluga 
7  coniinsce  7   cro'  cotaig  7  óentad,  7   atbert[at]ar  na  dingentáis  560 


Ms.  ceomhclód.     2  Ms.  na  na.     s  chathmíled.     4  Ms.  A'gmennón. 

2* 


20  Togail  Troi.     H.  %  17,  p.  140». 

caingen  aile  ría  techt  co  slógaib  7  co  sochaidib  do  dighail  for 
Troiándu  in  díniiada  móir  tucsat  for  Grécv.  Roórdniset  íarvm 
Aginemno«.  do  iinpeir  7  do  aírdríg  forrv  uile.  Roioidset  iartain 
techta  co  Grécv  do  thinól  7    do  thocasal  na  Grece  uile,  othá 

5(35  in  cend  airtheracÄ  [140 a]  slcbe  Elpa  andes  co  coicnch  Traciae  7 
Alaniae1  fathuaidh,  otliá  iairther  tire  na  Macedonda  aniar  co 
tracht  mara  Egetai  sair,  co  mbetis  coinne  mewce  7  cornhdhála 
7  tercomraicthe2  cec/m  criche  fóleitb  acv:  co  mbetis  nóthe  7  longa 
7    lestair   erlania  léo,    7    co   mbetis    'na  slúagaib  7    na  catbaib 

570  h[i]  purt  na  nAthne[n]sta  co  n-escomlaitís  iarvm  for  oincbói 
dochvm  na  Trói  do  dighail  a  sáraicbthi. 

Castar  immurro  7  Pbulkiic,  iar  closin  doib  a  sethar  do 
brith  ar3  atbed  7  ar  elod  do  Troiánaib,  dochotar  'na  luing  for 
muir  do  áscnani  in  degaid  a  sethar.    IS  ed  doch[u]atar  iarwm  la 

j375  toeb  in  trachta  Lesbetai,  co  rothimairg  anbthine  iat  docbvm 
thire,  co  tardsat  a  luing  hi  tir.  IS  annsin  testátar  Castor  7 
Pvllvic,  7  ni  fes  cia  dechatar  iarsin:  acht  atberat  na  geintlidhe 
rosothe  i  ndib  retlandaib  co»dat  Gemini  a  n-anmand  an-nim. 
IS  doigh  immurro  is  badud  robadit  isin  ainbthenach.    Robatar 

580  immurro  ind  Lesbetai  fora  n-iarair  in-noaib  7  il-longaib  co 
rosirset  cummin  óthá  inber  a  tire  corice  an  Troi,  7  ní  fuaratar. 
Cenco  beith,  tra,  d'esbaidh  for  Grécaib  din  sluagud  sin,  acht  na 
da  ánrath  7   na  da  rind  n-agha  sin  ba  mór  esbaidh  doib. 

0   roscáil,  trá,  in   scélsa  fón  Gréic  .i.  Elend   do  brith  ar 

-)Sf)  at  lied,  dofúasnad  [140b]  mór  funEuraip  uile  úthá  tire  na  Meótacda 
co  hinber  srotha  Réin.  Roficli  a  nGrécaib  uile  in  sc^7  sin,  fó 
bíth  bá  mebvl  lá  cech  tvaith  7  la  cech  cenél  innti  amal  bad  fnv 
fadeisin  dognethe.  Robatar,  trá,  dála  mence  in-cech  tuaith,  7 
dochótar  aithesca  cáich   cochéle   dia   lis   cvin   bad   mitbig   dóib 

590  techta  for  conair,  7  roherlaimigit  dóib  aidmi  na  cowaire,  etir 
longv  7  sivla  7  refcda,  etir  biad  7  étvch  7  indili.  Ro^lesaiset 
na  Tesáldai  a  n-eochv  7  [a]  ngraighe  dia  mbreith  co  hor  in 
mara.  Roglantá  luirecha  7  cathba[i]rr  na  Mirmedóndai  dia  meirg 
7    salchvr.     Roarmthá  a  ngái   comtís   géra   fri  fogail  námat  7 


Ms.  alaruae.       '2  Ms.  terwcomraicthe.       ;i  Ms.  ar  ar. 


Dares  c.  11.  21 

echdmnn.      Roslipthá    a    claidib  7    imorchoraigit    a    scéith    ría  595 
ndvl  tor  couiúr.     Roerlaimigit  timthaigo  7  erredai  7  étaige  na 
nAthnénsta.     R[o]bói,  trá,  óengáir  arfht  na  Gréce   nile   fóbíth 
roraindset  íat   fadéin.     Drem   díb   a  cailtib   ic  búain  na  fidbad 
conk  cluined  nech  guth  a  cheile  «lib  la  himed  na  sáer  7  lochia 
hid  fognnwa  ic  tescad  7  ic  timdibe  7  ic  snaide  na  craud.    Drem  600 
aile    dib    i    cerdchaib    ic    dénvm    arm   7    íarnaig    .i.    ic    dénvm 
chlaideb  7  lfirech  7   scíath,  ic  slibad  7   ic  slaidc  a  n-avm.     Ní 
rabi,  tra,  isin  Gréic  ule  nech  cojj  monar  fon  innassin.     Robdar 
lána  do  dunadaib  7  do  longphortaib  óthá  in  corthar  airtheracb 
Rétiae  anairdes  [141 a]  co  íarthar  tíre  Tracíae  for  Erphoint  sair-  605 
thúaidh.     Robátar    ann    na    bA[th]nensta    i    ndvnad.     Robátar 
Pilipénsta  7  Mecenda  7  Lacdemónda  i  n-óinbale.    Robatar  Argai 
7  Danai1  [7]  Pilasci.    Robatar  and  áes  Tráciae  7  Arcadiae  7  Tesá- 
liae  7  Achaiae  7  Boetiae.    Robátar  in  Macedondai  7   in  Mirme- 
dondai  7  ind  Iondai.     Robatar   ann  na  Galátacdai   7    na  Tels-  61° 
ciatai  7   ind  Eoldai.     Nírbó  ní,  thrá,  in  tinólsa  na  Gréci  corici 
in    tóchastal2    robói    i    n-iunsib    marv   Torrén.     Ni    niór    forá- 
caib    comruet    intihsidé    óthá    tonna    in    mara    Áratacdai    cosna 
gácthlaighih  Meotacdaib.    IT  íat  so  na  hindse  ir-rabe  an  tocha- 
s[t]alsin   .  i.  hi  Creit  7  hi  Ci[pi]r  7  hi  Roith  7  hi  Pil  7  in  Sala-  61° 
mia  7   isna  hindsibb  díanid  ainni  Acspartide  7  innsi  Celiberniae 
7  inis  Ambrache.     Robói  Aa.no  tinól  mór  hi  Corcira   7   Ithaic 
7  Egelai   7  in  Cutheria   7   in  Calamia   7   in  Carpado    7  i  Treit 
7  in  Iuén  7  is-Sodaiui  7  in  Calamis  7  in  Égina  7  in  Patreida 
7  i  n-innsib  Celidónis  7  i  n-innsib  Babidi  7  in  Maccorés  7  in  620 
Abarthia  7   in  Sciro  7  in  Peperetho  7  hi  Lenno  7   in  Tháeso  7 
in   Imbro    7    in   Sciro  7   i  n-arailib   innsib   olchenai   dochél   clv 
7  erdarc«s.   Ocns  is  ed  inn  ister  and  co  tancatar  sluaig  7  sochaide 
cid  isna  tirib  comfochraibe  filet  a  coinaithces  na  nGréc  an[d]es 
7  atúaidh  7  iniar.     Dodechatar  ann  ámna3  huathmara  na  n-Eu-  6  D 
truscecda4failetatuaiscertna  hEtále,  asa  gaisged  dorósce  do  clan- 
naib  domain.    0  dechadnr  [141 b]  da.no  lucht  Dalmatiae  7  Dar- 


1  Ms.  Danaid.       a  Ms.  tóschasal.       3  Ms.  ámh  ua.       *  Ms.  nahéu- 
trustecda. 


X  V 


9 


22 


Togail  Troí.     H.  2.  17?  p.  142a. 


daniae  7  Istriae  7  Panuuiae  7  Retiae,  dochodar  and  in  lucht  ro- 

calina   failet    isin    chorthair    tuascertaich    in    domain    iri    sruth 

630  n-Istir  atuaicl  .i.  anreth  Dacia  [7]  Alania.   Dodechatar  and  aa.no 

Dromantauri    filet   ic   inberaib  na  Meótacda.     Dodechatar   and 

marc  .  .  .   saeria  na  nAgarda.     Dodechatar  ann  dawo  Melachli 

seiehtori    sáera    ua  slúag  sin.     Dodechatar  and  béos  YpomeldM 

7  Ypodes  7   Groni  7  Neurai  7  Agatliarei,  7  c. 

635  [Dares  c.  12.]    Robói,  trá,  tinól  morsluáigh  do  phurt  na  n-Atha- 

nénsta.    Mór  mbuiden  7  cuitechta  tancatar  and.    Mór  do  rígaib 

7   do  tóisechaib   7   do  thigernaib   7    do  trénferaib   7   do  láthaib 

gaile  na  Gre'ce  dodechadw   and.     Mor  di  airbrib   7    cétaib   7 

mílib  tancatar  ann.    Is  cuit  péne  na  herracht  andsin  inn  Eoraip 

640  uile  cona  slúagaib,  cona,  rigaibb,  con&  tuathaib,  cona  chenélaib. 

Mad  nech  atchised  muir  Toirrén,  crutli  robrecad  do  longaib  7 

lestraib  7  libarnaib,  robad  áebind  a  décsin.     Ba  lór  d'erfidibh 

in  talman  don  lvcht  robátar  for  telchaib  7  tracbtaib  na  nAtha- 

nenste  forchomét  na  coblach  7   na  slóg  7  na  mbuidaen  do  muir 

645  7    do   thír  .i.   aicsin   eech  ríghdomna   7   cech  ríg  7   each  tóisig, 

inna  toichim  ríghda,  aicsin  cech  miledh  7  cech  trénfir  fó  armaib, 

ocus  ic  déchain   in  leith  ón  [142a]  muir  na  rámha   icond  im- 

rum  7   séol  n-ildathach  cecha,  tíre,  fóbíth  rotinolad  an-robai  di 

longaib  7  lestraib  i  n-airiur  na  bEorpa  uile  7  in  n-innsib  mara 

650  Toirren.     Co  ndernta  sretba  dib  la  hor  trága  na  11-Athanensta 

d'immarchvr  morslúaigh  na  hEórpa  ule  dochvm  na  Trói. 

IS  hé  so  immurro  lín  long  dochvaidh  cech  toisech  do  Gré- 
caib  'sin  cohluchsa. 

Cét  long  ba  si  fairend  Agmemno'm  mic  Atir,  a  tírib  na 
655  Mecenda. 

Menelaus  m«c  Atir,  a  Sparta  .lx.  long. 

Archilaus  7  Pertinonor,  dá  rig  Boetiee  .1.  long. 

Ascalapius  7  Aliments,  ex  Arcomero  .xxx.  long. 

Epistropus  7  Scedius,  ex  Proseidia  .xl.  long. 
660  Aiax  mac  Telamoin  7  Isionae  ingine  Lamedoin  co  seisivr 

tóisech  .i.  Teocrus  a  brathair  7  Bublatio  7  Amphimacus  7  Do- 
rius  7  Teséus  7  Pulixenus,  cóica  long  a  lín. 

Nestoir  a  Píl  .lxxx.  long. 


Dares  c  15.  23 

Toas  o  Etholiam  .xl.  long. 

Aiax  mac  Olei,  a  Locris  .xxx.  long.  665 

Venerius  ex  Inania  .xl.  long. 

Autipeis  7  Pilipws  7  Toas  ex  Celidóne.     .xxxvi.  long 

Ulix  ex  Odisia  no  Ithaca,     .xii.  long. 

Protesalaus  7  Frotarcus,  ex  Pileo  .xl. 

Emileus,  ex  Pilis  .x.  long.  670 

Podarnas  7  Machóu,  da  mac  Escolapi,  ex  Eutrus  . . .  xxxix. 

Achil  7   Patrocvil,  dá  rig  na  Mirmedonda,  ex  Patliia.  cóica 
long. 

[142b]  Telepolemuis  ex  Róda  .ix.  longa. 

Polipites  7  Leontheus  ex  Larisa  .xl.  long.  675 

Diomides  7   Euryahis  7   Stenekts  ex  Arpi  .xl.  lung. 

Piloctines  ex  Me[li]boia  .uii.  longa. 

Goreus  ex  Cipro  .xxi.  long. 

Prothous1  ex  Manesia.    .xl.  long. 

Agapénor  ex  Arcadia  .xl.  long.  680 

Mnesteus  ex  Athenis  .cóica  long. 

Lin,  trá,  do   ardrigaib   dorimther  sund  do  Grecaib  nói,  rig 
cethrachat  idle. 

[Dares  c.  15.]    IARsindí,  trá,  tancatar  uile  do  phurt  na  n-Atha- 
nensta,  rotochuirit  a  uile  tóisig  co  hAgmemnón  diá   chomairle  635 
cinnas  dogéntais.    0  thancatar  iarvm  na  tóisig  i  n-ainbale  atru- 
bairt   Agniernno»    friv    co    ndechsaitis   dreni    uadib   do  insaigúZ 
Apaill,  dia  iarfaigid  cinnas  nóbíad  in  sliiagad,  in  bad  soraid  no 
in  bad  indola  eitir.     Roniol  each   in   comairle   sin  7   doelivaidh 
Acb.il  7  Patrócuil  íVi'sanísin.     0  ráncatar  íarvm  coruici  Delfus,  690 
tenipul  Apaill,  roíarfaigset  scela  dond  arracht.    Rofregair  Apaill 
doib  co  mbad  chóir  tecbt  in  tslúagaidh,    ar  doristís   co   cath- 
bvadacb    dia   taigh  cind  .x.  mhliadan   íar  ndvla  ior  in  Trói. 
Roedbair  Achil  edbarta  mora  do  Apaill  isin  dfn  sin.     INtan, 
tra,  robói  Acbil  ic  dénvm  na  n-edbart  isin  tempvl,  is  ann  tánic  695 
Calchas  mac  Gestoris  co  ndánaib   7    edbartaib  ó  Troiánaib  do 
Apaill.     Tánic  side  isin  tempvl  7   iarfaigis  scéla  na  Troianna 


1  Ms.  protesalaus. 


24  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.   143>>. 

[143 a]  coléir,  cindas  nóbíad  for  ciud  dóib  don  chatbugMrt*  7  don 
cbomtbócbáil  bái  dóib  íri  Grecaib.  Rofrecair  Apaill  co  cuirfide 
700  darcend  in  Trói  cind  .x.  mbliadan.  O'tcbvala  Calcbas  anísin 
tanic  co  bAcbíl  7  doróni  a  oentaidh  7  a  charatradb  íris,  7  do- 
deochatar  col-longphort  na  nGrec.  Roinnesetar  a  sce7a  7  a 
n-imthechta.  0  roscacbitar  \  trá,  na  buile  soa  atbert  Calcas  fn'a 
muintir  a  longa  do  clior  for  muir  7  for  fairge.  Dorónsat  na 
705  slúaigh  airisivm  anísin.  Tuctha  rompu  Ascaláip  7  Menelaus 
comtís  éolaig  dóib  cecAndírecli  aramus  na  Trói,  ar  robátar  i 
longai  íasoin  prius. 

IS  ed  dochótar  arthnus  díaraile  insi  robói  fó  mámus  Pn'aim. 
Toglait  in  n-insi  sin.  IARsin,  trá,  tancatar  co  hinis  Tenédos, 
710  dv  i  mbítís  seóit  7  máini,  ór  7  argat  Príaim  7  na  Troianda. 
Doberat  na  Gréic  a  fuaratar  and  do  dáinib  fó  gin  gai  7  claidib. 
Tinolait  'na  fúaratar  do  sétaib  7  máinib.  IArsin,  trá,  tancatar 
rig  na  nGrec  i  n-óenbaile  co  liAgmemnón  do  cliomairle  cid 
dogentaís. 
715  [Dams  c.  16.]    IS  lií  comairle  dorónsat:  tecbtaire  do  dvl  uadib 

fri  baitbesc  co  Pnaim  do  chuinchid  Helene  7  na  braite  ronuc 
klaxcmder  a  binis  Cetberea.  Tancatar  na  tecbta  .i.  Diomid  7 
Ulix,  co  Priaim  7  atfiadat  a  11-aitbesc  dó  doléir. 

Céin,    tra,    robás    ipi    na    fibsa,    rofoided  Acbil    7    Téleip 
720  (.i.  filius  Ercolis)  [143b]   do  indriud  Moesiae.     Teophras  is  bo 
bá  rí  intiside.    O'tbancatar  co  Moesiae  argait  an  tir,  teclaimmit 
brait  7  cethra  an  tire  co  bóenbale.    Tártbetar  slúaig  7  socbaide 
in  tire  form  im  Tbeopbras,  'má  rig.    Rofuacair  Teophrais  corn- 
land    áinfir    form.      Tan    atchvala    Acbil    anisin    rocbuir    etacb 
725  imteebt    de    7    rogab    a    cbatberriud    catba    7    comlaind    imbi. 
Rogab  éim  a  lnirig  d'iúrn  athle[g]tba  imbi  7  a  catbbarr  ciracb 
cwmmaide   fora   chiund.     Tanic  íarsin   fó    slúag   na  Moesiánda 
amal  leoman  londcrecbtaig  íarna  tbocrád  fo  cbvilenaib,  no  amaZ 
tarb    ndasacbtach 2    día    tabar    drochbéim.      Dorat    ercbor    do 
7i<»  nianáis  móir  letbanglais  for  Tbeopbras,  co  mc  arrinni  triit  on 
táib  díaraile,  co  ros-anaic  Telep^s  mac  Ercoil,  co  tabairt  scéitb 


Ms.  roscathitar.       2  Ms.  ndasachacht. 


Dares  c.  17.  25 

ara  scáth  intan  rofuabair  in  cathniilidh  a  dilgend  doráith.  Fo- 
bith  dorat  oegedecht  aidchi  do  Thélip  7  día  athair  .i.  do  Her- 
coil  reirne,  conid  airi  rosn-anaic.  INtan,  tra,  rogab  Teupras  céil 
for  écaib  rotimna  a  flaithemn?fs  Tolepo,  fóbíth  is  hé  Bercoil  735 
dorat  rigbe  dosum,  7  romarb  Diomid  (sic),  7  dorat  a  forba  do 
Theufras:  con[id]  airisiu  dorat  Teufras  a  righe  do  Thelip.  Ro- 
ordnig  iarum  Achil  Telip  hi  rige  co  tar  dad  eis  cruthnechta  do 
Grécaib  [144 a]  dia  fulang  i  céin  nobetis  for  in  togail.  Roco- 
ínailled  dawo  amlaidsin.  Roan  diwo  Télip  hi  Moesia  7  dochóid  740 
co  mbrait  7  co  crud  mór  cosna  Grecaib  do  insi  Tenedos.  Adfét 
a  sceZa  7  imtechta  o  thvs  co  forcend  do  Agmeinno«.  Bnidech 
side  dawo. 

[Dares  c.  17]  IMthusa  mmwro  na  techtaire  .i.  Diomid  7 
Ulix,  roinnisetar  do  Pn'aiin  a  n-athesca  .i.  a  cor  o  Grégaib  745 
d'íarraid  Helene  7  na  braite  archaena,  do  denvm  sith  7  charat- 
raid  etarru  co  wdecsaitís  Greic  íor  cúlu  dia  taig.  Ni  mór,  tra, 
co  11-ánic  Pi'íaim  a  frecra  na  nibriatharsa,  acht  naniá  atbert  dar 
menrnain  „IN  tabaerthi  dobur  n-óidh",  ar  sé,  „a  ndorónad  fWnisa 
.i.  m'athair1  do  mnxbad,  rno  cbathaii-  do  loscvd,  mo  sivr  do  750 
breitb  i  ndóiri."  „Ni  dingénsa",  ar  Príam,  „sith  friv.  Ni  berat 
mnái  no  brait."  Rofúacair  dona  techtaib  dvla  as'tír.  „Ni  [fjetamar 
ámh",  ol  na  techta,  „in  coir  in  comáirle  dognii.  Bid  doilig  d'óen- 
túaid  bic  isin  domun  imguin  7  imbvalad  fri  lucht  na  Gréce 
uile  cona  sochraide."  „Bid  móte,"  ar  Pn'aim,  „a  blad  7  a  air-  755 
dercus  dund  uathiud  dogéna  cocad  sainemhail  fWsin  morsochi'aide 
isin."  „Bid  ole  dit  an  cocadsa,"  ol  na  techta:  „dofáithais  féin 
and,  7  dofaethsat  do  mic  7  do  charait."  „Ní  mór  formsa  fein 
ííinon  anísÍD",  ar  Hechtair.  „Bid  tercbáil  annia,  7  bid  fotha 
mo  chlua  darmése.  Mairfet  sluagv  7  sochaide.  Betit  [144b]  760 
cind  7  chosa  7  cholla  7  méde  7  medoin  íarná  tescad  7  íarná 
timdibe  do  deis  mo  chloideb.  Bid  lán  an  Gréc  ule  do  dubv 
7  do  thoirsi,  ar  dofaethsat  nwc  ar-rig  7  a  tóisech  7  a  n-oethi- 
gern  dim'  gnímsea."  „Cinnas  dogénasa  sin?"  ol  na  techt[a]: 
„ar  betit  laich  do  samla  7   do  chomdelba  i  cind  airge  irit.    Ar  7G5 


Ms.  m/íathaír, 


26  Togail  Troi.     H.  2.  17,  p.  145* 

bid  imda  and  láecli  lásnibá  laind  tíachtain  ardochindsa.     Ní  bá 
íarraid  and  laóch  bas  tvalaing  th'ergaire  7  techt  thorut." 

„Ní   bá  hamlaid  bias,"  ol  Hechtoir,  „biam  congancnes  ic 
comrac  iri  cech  fer  úadib.     Ni  chomhraicfet  a  n-airrn  fWmsa 
770  ar  faebas  na  hersclaide1." 

Rothintáiset  na  techta  íartain  co  hinis  Tenedos  do  long- 
port  na  hGre'c.  Roíarfaig  Agmemno'w  sce7a  dona  techtaib,  c'indas 
tíre  cosa  ndechater  7  cía  calmacht  na  láech,  cía  trese  na  múr, 
cia  daingne  na  cathrach.  „Cía  nobetís  émli",  ar  íat,  „secht 
775  tengtha  i  cind  cech  áin  acanne,  ní  fétfaimís  aisnís  cech  11  eich 
atchowdcammar.  Ar  rucsat  na  Tróianda  do  dáinib  domhain 
uile  ar  cruth  7  deilb  7  deichelt.  Mairg  noda-maindéra,  mairg 
do  neuch  mairfit,  mairg  do  neoch  nos-mairfe  7  bas  coscrach  cliib, 
7  dos-béra  frí  lár!" 
780  [Dares  c.  18.]    INtan,  trá,  atchuas   in   tecloniadsa    na  hEorpa 

for  slúagvd   dochvm   na  Trói    día  hindred,   dochvas    úadib    do 
chvinchid  shocraite  co  a  eoinaithibh  7  co  hardrígv  na  hAsía  móre, 
[145a]  7  tan  cater  a  ríghside  7  a  tóisigh  co  slúagaib  7  sochai- 
dib  do  chongnvm  fri  Troiannu. 
785  Dodechaid  and  istrum2  Fundatus  7  Amfichastus,  dá  ríg  Zeliae. 

Dodechaid   and   áano  C&rus  7   Amfimachus   7   Nestius   co 
sluagaib  Colofontae. 

Dodechaid  and  demo  Sarpedón  [7]  Clausws  co  slvag  Liciae. 

Tancatar  ann  dawo  Epithogus  7  Papessws,  dá  ríg  Laríssae. 
790  Tancatar3  and  Rémus  á  Chizonia. 

Tancater  and  Pirrws  7  Mcíums  co  n-ócaib  Tmcíae. 

Dodechatar  and  dawo  Astámís  7  Antipws  7  Porcus  co  slua- 
gaib móraib  a  Frigía. 

Tánic  Epistrofeus  7  Buetms  a  Uetiwo. 
795  Tánic  and  Filornenes  co  sluag  niór  a  Salaconía. 

Dodechaid  and  átxno  Persis  Memnón  co  abra,gaib  diarrnidib 
asind  Ethióib,  cend  áthchómhairc  7  tóisech  na  huile  Asia. 

Tánic  and  Esseus  7  Amfiniachvs  co  shíag  Agrestiae. 

Dodechaí'íZ  and  Epistropvs  co  mbvidnibh  imdaib  de  Alizonia. 


Sic.  Read  ersclaige?       -  Ms.  íar/i.       3  Read  Táuic? 


Dares  c.  19.  27 

0  thancatar  na  liulese,  trá,  doróegv  Príairn  oentóisech  im-  gQ0 
gona  foj'sna  hvli  slóglivsv,  etir  a  medon  7  dian-echtoir  .i.  Echtoir. 
Rosmacht  cech  for  indegaidli  alailo  .i.  Diofóeb  indegaidh  Bectoir, 
Alexander  'nadegaidh  sidhe.  Troilws  íarsin.  Aeueas  íarsin,  Mem- 
nón  fodeud.  Roerffacrad  immurro  íarsin  0  Agmeimio»  for  rig- 
raid  na  nGréc  tíachtain  do  choinairle  imá  n-aithesc  tvcsat  na  805 
techta  leo  ó  Príaim.  INtan  bátar  ocon  chomhairle  is  and  tánic 
Nauplius  Palamides  (.i.  filius  Naupli)  de  Zona  ex  Corna,  fairend 
.xxx.  long.  [145b].  Ferthar  failte  mór1  fris.  Robói  iarww  oc 
orchoitniiud2  na  tánic  foohotóir  do  phurt3  na  n-Athanensta 
a[r]robói  a  tromgalar,  7  antan  rooéthig  fair  thánic.  81° 

[Dares  c.  19.]  Doehvaid  íarsin  isin  conihairle  7  atbertatar 
Grac  bá  hi  in  chomhairle  chóir,  gabháil  ind  oidchi  imman  Trói. 
Ní  roléic  da.no  Palamides  anisin,  acht  a  soillsi  an  lái  co  robristis 
for  Troiánclv,  7  saighe  immon  caihraig  tarsin.  Romol  each  an 
comairle  sin.  Roordniset  iaxam  hi  forcivnd  a  comairle  Agmem-  8l5 
now  do  ardríg  7  do  ardtóissivch  dóib  ule.  Rofóidset  dawo4 
techta  7  tóichlépri  úadib  im-Moesiam  7  i  n-araile  tíre  olchena. 

Roíuacair  Agmemnow  forma,  rigail)  7  for  na  míledaib  7  for 
in  slog  ule  co  cuirtis  a  longa  7  a  mbarca  for  fairge  do  imram 
doclivm  Trói.     Ocus  rogab  ic  nertad  na  cvrad  7  na  láth  ngaile  82° 
7  na  cliathbernaide  cot,   co  rofertáis  gléo  faobrach  fvilech  fér- 
gach  firamnus  fri  láochv  na  hAsía  áigthide. 

Atraracht  iarsin  in  slúag,   7  rotaitmigset  refeda  a  long  7 
forácsadar  in  n-innsi.     Tancatar  cec/mdirivch  dochvm  na  Trói. 

IS  beg,  trá,  ná  rocrithnaig  in  talam  0  thvrgbáil  co  funed,  825 
7  ná  dechaidh  muir  Toirrén  dara  bruigib  dermáraib  lásin  trén- 
imram  dorónsat  fairenn  in  tríchat  ar  óen  cétaib  décc  long  7 
libharnn.  Deithir  són  dawo[rind  n-imgona  fer  mbetha  7  forglu 
síl  Adhaini  ule,  ermór  chathmíled  fer  ndomain  in  lvcht  robátar 
isin  [146 a]  choblachsa:  fóbíth  is  and  robái  in  domon  im-medon  83° 
a  áese  7  a  borrfaid,  a  utmaille  7  a  dívmais,  a  chath  7  a  chongal. 
IS  ann  robtar  trese  a  fir  7  robtar  calmai  a  milid  isind  amsir  i 


/? 


1  Ms.  móir.     "2  Ms.  erchoitmedmiud.     3  Ms.  jjhurt  do.     *  Ms.  da.no 
da.no. 


28  Togail  Troi.     H.  2,  17.  p.  146b. 

ndechvs  in  slogadsa.   IS  airisin  na  rabi  cutrumvs  irishi  laechraid- 
sin    úa    thustin    dvl    arái    ngaiscic?    7    engnama,    acid   ná    rabi 
§35  Ercoil  and  nammá,  láech  dorósci  each. 

Dala  immnrro  Príaim,  rochuir  techtaire  do  fonlécsin  7  do 
tháidhbrivd  na  long  7   na   slóg  fadesin,  ceped  tan  donístáis  do 
muir  Torrén  do  phurt  na  Trói,  co  nibetis  catlia  erlama  aracind 
do  ditin  na  catlirach. 
840  0  rolá  iarwm  in  dercaid   svil   darsin   fairgi   atchondairc  ni 

n-ingnad:  robrecad  in  muir  do  longaib  7  libarnaib  7  lugbarcaib. 
Atchonnairc  in  fidbaid  fírádhbail,  úasna  longaib  7  úas  cennaib 
na  curad,  do  séolcmndaib  ardaib  ergnaib  in  betha.  ktconnairc 
brechtrad  na  seol  n-illatbach  di  datbaib  écsamlaib  étaigh  cech 
845  tire  úas  na  séolcrandaib.  Dochóid  íarsin  co  fis  scél  do  Pnaim. 
Roíarfaig  Pnáim  scéla  do.     IS  ann  dixit: 

„Andar-leni  ém  stmal  roderevs",  ar  sé,  „domárfas  tromchéo 
tiughaide  7  glasnél  dub  dorchaidhe  forsind  fairce,  co  roleth  co 
niulu   nime,    cona  acus  nem  huasa  cind  7  coná  haevs  ler   fona 
850  longaib,  ar  rolin  dorchatu  in  cocái1  ó  nem  co  ttümain. 

„Domárfás  íarsin  fogxr  gá<jitlie  gére  [146b]  gailbighe:  indar- 
lem  noth[r]ascérad  fidbada  in  betha,  iimal  esnad  mbrátha. 

„Rochvala  breisim  thorn  ige2  more:  andar-lem  ba  hé  in  nem 
dorochair,  no  in  muir  rotraigh,  no  in  talam  roscáil  i  n-ilrannaib, 
855  no  amaZ  nothut[it]ís  frosa  rétland  for  dreich  an  talman." 
„AH,  ced  eter  sin?"  ar  Priaim. 

„Ni  anse",  ar  in  techtaire.  „In  glasnél  tiugaide  atconnarc 
úasin  ler,  it  hé  anála  na  curad  7  na  lath  ngaile  rolinsat  dreich 
na  fairge  7  a  cobán  fil  etir  nem  7  talmain,  f obi  thin  frisrócaib 
860  in  gal  7  fiuchiud  na  ferge  faibraige  i  n-erbruinnib  na  láech 
lánchalma,  conid  fair  roimretar  a  feirg  for  imarbáig  ind  imrama 
co  rolin  in  n-áer  úasa. 

„Fogwr  na  gáithe  gairge  atchfala,   is   hi   osnadach  7   bolc- 
f ad  ach  na  tmifer  sin  la  scis  ind  imrama  7   la  hirathniith  cqs- 
865  nama   tosaig. 

„IS   hi   dawo   in  toirrnech  rochvala,   détglés   7    imchomailt 
fiacla  Jia  miledh,  7  treschvr  na  rania,  7  briscinmnech  na  scvlraaire, 
1  Sic.    Read  cócliáiu?       2  Ms.  thairnige  thoruige. 


Dares  c.  21.  29 

7  cutaim  na  ses,  7  breisim  na  fern  sivil,  fogvr  na  ngae  7  11a 
claideb,  7  trostgal  na  sciath,  grinniguth  na  saiget,  golgaire  na 
catlibarr  7  na  luirecb,  la  met  ind  imrama  7  na  sesbemend  no-  870 
bentáis  na  inílid  forsna  ráma  icond  imram.  Atá  do  cbonmairte 
na  lamb  imbrit  na  ráma,  co  focliroitlict1  na  bárca  7  na  libarna 
cowa-fairnib  7  a  luchtlaigib,  cuna  sesraib,  conn  cláraib,  cona 
n-armaib. 

olc  sin,  a  dhuibb.  875 

[147 a.]  „Cid  aill  atcbonnarc?"  ol  Priaim. 

„Atchonnarc  iarsin  brecbtrad  ind  étaig  illathaig  co  n-áille 
cecli  datha  roleth  darsin  fairgi  ule:  indar-let  bá  do  phuplib 
ildatbacbaib  robrecad  ind  fairge  uile.  Ni  aca  ernail  dhatba 
isin  domun  ná  rabi  and,  etir  glas  7  gorm  7  áérg  7  buaine  7  880 
chorcair,  etir  dub  7  fhind  7  odlior  7  buide,  etir  brec  7  dond 
7  alad  7   ruad. 

„Atchondarc  iarsin  cornéirge  in  marv  i  n-airde  fo  cbosrnai- 
\ius  slíab  n-árd. 

„Atcbonnarc  each  sliab  andiaid  araile.    ISs  ed  airdmius  lern  885 
nolethfadh  cech  sliab  7  cech  tonn  dib  darsna  Troianda  ule. 

Roartbraigestair   dam  iarurn  braine  na  rnbárc  7   na  libarn 
7  corra  na  long  7   ciud  na  railed. 

^oaxÜiraigestair  dam  étaige   7   timtbaige   7   bretbnasa  na 
rig   7    na  tóisecb.     Atcbonnarc   idna   7    fidbaid    7    slegdaire   na  890 
ngae  7  na  croisech  a  brainib  7  a  corraib  na  long. 

„Atcbonnarc  drong  7  damdabach  na  caladsciatb,  cowa  tjm- 
tbugu  do  lannaib  óir  7  argait  inna  timcbell,  iar  n-oraib  na  long 
immacváirt.  Nobenad  lainrecb  na  n-arm  mo  rose  uaim,  7  taitb- 
nemb  ind  óir  7  ind  argait  7  imcbvmtaigi  na  claideb  7  na  calg  895 
ndét  7  na  nglass  gai  conn  muincib  7  na  sciatb  cons,  lannaib 
7  cons,  n-imdénmaib  di  ór  7  do  argat.  A  mbrecbtrad,  tra,  ind 
étaig  illatbaig,  it  bé  na  sivil  esredacba  robato>-  bvasna  longaib 
7  uasna  bárcaib. 

IN  t-anfod  mór   [147b]   tbáinic  isin  fairge  co  mbátflW  na  900 
tonna  amaZ  benda  sléibe,   it   bé   tondguir  na  seisbeimaend   no- 


Ms.  frocbroithet. 


30  Togair  Troi.     H.  2,  17:  p    149a. 

thinta  a  corraib  7  a  brainib  na  rnbárc  7  a  bóssaib  na  ráma 
7  a  taóebaib  7  a  srónaib  na  long.  Bid  tnvtha[ch]  in  tecmongsa. 
Biat  iindái  mairb.    Biat  imdai  cuirp  élnide  fó  chonaib  7  énaib 

905  7  fíacbaib  do  cbecbtar  in  dá  leithe.  Bid  garb  an  combracsa  con- 
dricfad  fir1  Asia  7  Eorpa.  Comraicfid  anál  ind  Etbiopácdai  fri- 
sin  Tragecdai,  co  mbiat  cend  ar  dib  cendaib.  Bid  tnfthach 
ind  imthvarcain  dogénat  na  hailitbir,  in  Persicda  a  haerthivr 
in2  betha   7    in   Macedónda    asa    íarthar.     Bá    dirsan    mid    bói 

910  miltengaid  dognétb  córai  fri  Grécv,  co  tintáis  asin  mliaigin  hi 
táat." 

Tánic  in  sluag  colléicc  hi  purt  na  Trói,  céin  robatíwsom 
for  na  briathraibsea.  Rolinsat  in  n-airer  do  longaib  7  libarnaib. 
Rogab  chenai  [Hechtoir]  ind  airer  fWu  co  tánic  Achíl,  dia  n-érbrad 

915  is  totuin  exercitum3  euertit.  Fóitir  in  fer  cetna  do  fordécsain 
7  do  chor  sfla  tairsiv,  7  dochváidside  7  atcbondairc  r einend  na 
mbuiden  7  na  cath,  cech  cath  7  cech  slvag  immá  rig  7  imniá 
túisech,  oc  escomlód  asa  longaib. 

Atchvaid  iarvm  do  Priaim  cruth  7  delb4  7  écosc  each  rig 

920  7  cech  tóisig,  cech  óelaig  7  cech  miled  do  Grécaib. 
Eshaid  so  ar  in  laebar. 
[149a]  .  .  .  ic  tafond  Ahxander,  co  tárat  Aenías  scíath  dara  ési 
7  corod íarsimáer  di  lámaib  Menelai.  Dochvaid  Masander  dochvrn 
na  cathrach  post.     Nóx  praelivm  dirimit. 

925  [Daxes  c.  21.]     Dollotar  trení'ir  Eórpa  7  na  nGréc  arnabárach 

arcind  chatha  na  Troiannae.  Huathmar,  tbra,  indas  na  lninde 
7  na  barainde  7  ind  nítba  tvesat  léo  isin  chath,  Achil  7  Dio- 
mid  in-airiniueh  catha  na  n-Grec;  Hechtoir  immorro  7  Aeneas 
in  n-airinuch  catha  na  Troiannae.    IS  ed  immorro  tucsat  tóisig 

930  na  nGrec  léo  fordinge  Hechtoir  diafét[at]áis.  Acher,  trá,  in  gres 
roláset.  Rol)úirset  cotnvthach  isin  cathsin  damrad  rochalma 
Asia  7  Eorpa.  Uochótar  ann  na  milid  rotrena  darcend  cwmaing 
inn-agaid  a  námat.  Grandi  na  hárdi  robátar  ann  .i.  kund  rech 
na  claideb  7  a  n-áeblig  oc  tvarcain  na  sciath,  findnell  na  cailce, 


1  Here  LL.  403*  recommences.     2  Ms.  an.     3  is  totum  exercitnm 
in  fugam   vertit,   Dares   c.  19.       *  Ms.  dealb. 


X       V    C^A0^-r<Ä£^     (AA%£~ 


Dares  c.  21.  31 

comtvarcain  na  claideb  7  na  ngai  7  na  saiget  fn'sna  lúirecbaib  935 
7  frisna  cathbarraib,  briscbruar  dawo  7  beimnech  na  mbocóti 
iarná  trúast[r]ad  dona  claid/n&  7  do[na]  brathlecaib  bodbá  7  dona 
laighnib  le^lianglasaibb  a  lámaib  na  láech  lancbalma.     Robrecad 
in1  t-áer  úasa  cind  do  dibraicthib  na  n-arm  n-écsamail.     Ro- 
batar,  trd,  táesca  fola  codiarmidi  ic  snigi  a  ballaib  7  a  haltaib  940 
7   a  lnigibh  na  láocb,  co  rolin  etrigeda  7   cobána  ind  árinaige. 
Gand  combach  rofersat  in2  ceth[r]ar  rigmiled  .i.  Acliil   7   Dio- 
mid, Hcchtoir  7  Áeneas.3    [149b]    Roslaidsetar  na  slvagv  et«rrv. 
Robái  Acini  7  Diomid  oc  fortbiu  na4  Troianda  a  airiniych  catba 
na  iiGrec.     Robói  immurro  Hecbtoir   7    Áeneas  oc  fortbiy  na  945 
nGréc  a  bairenivcb  cbatha  na  Tróianda.    Roimbretar  iat  for[s]na 
glvagaib  co  torchratar  ilchéta  do  cecbtar  in  dá  ergal.    Bú  raéte 
nobetb  i  scélaib  7   airisnibli  co  lá  rnbrátba  a  ndoróni  Hecbtoir 
nammci  isin  latbisea  do  mórgnímaib. 

IS  ádbal,  trá,  fri  turim  cid  an-rotrascair  do  rigaib  7  do  950 
tbigernaib  7  do  tbrénferaib,  cenmóthá  a  ndorochair  día  láim 
do  (lrabarsliiag  7  do  dáiscardáinib  is  diármide  side.  Batir 
croda,  trá,  a  ghiind,  ic  dvl  cobadlmatlimar  tria  i\\urx\  a  námat 
co  farcaib  martlaige  dona  collaib  arbélaib  na  nGrec.  Doróni 
cliró  mbodba  do  cliollaib  a  nániat  imbi  imniácváirt,  cor'bó  múr  955 
rodaingen  dó  fri  hvcbt  na  íiGréc.  Robái  Achíl  ä&no  don  leitb 
aili  oc  slaide  na  skiag,  ic  raarbad  na  rnb vielen,  co  torebratar 
soebaide  mora  do  sáeraib  na  Troiannae  lais.  Rornarbsat  da.no 
Aeneas  7   Diomid  ili  rocbalma  do  cecbtar  in  dá  leith. 

IS  andsin  dorala  Arcomenus,  rigmilid  side  do  Gre'caib,  al-  960 
loss  claidib  fri  Hecbtoir,  co  tornicbt  a  luinde  léoinain  co  Hec- 
toir,  co  tarat  bvlle  [150a]  do  eblaidib  dó,  co  ndernai  dá  gabait 
de.  O'tcbonnairc  immurro  Palarnón  aní  sin  .i.  Arcomeni/s  do 
tbuitim  do  gnimaib  Hectoir,  doroieb  cobrutbniar  bágbacb  inde- 
gaid  Redoir.  Sóidb  Rectoir  fris  7  beirid  rúatbar  n-adiiathrnar5  965 
adócum,  co  torebair  Palamon  leis  isin  niagin  sin.  Doruacbt 
íartain  Pistrópus  do  cboniruc  fri  Rectoir,  co  torat  erebor  do 
manáis  letbanglais  for  Hectoir,  co  roebvir  Hectoir  secba  anísin. 
Rocertaig  íarvm  in5  gai  cbucaiseom,  co  tarla,'  na  scíatb,  co  nde- 

1  Ms.  an.       -  Ms.  an.       3  Ms.  Aeuaes.       4  Ms.  na  na.       ■'  Ms.  an. 


x 


32  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  151». 

970  chaid  trit  fein  íar  tregtad  in  scéith  ó  iclitwr  co  vach[t]vr,  co 
n-erbailt  Pistropws  desin  fochetóir. 

Dochvaid  áano  Scedíus  arcind  Hecioir  do  chvinchid  a  er- 
darcusa.  Derb  leis  ropad  lán  in1  domun  dia  anmum  dia  tochrad 
do  Iledoir  do  thuitim  leis.    Tánic  immorro  Hecioir  cohvathmar 

975  áigthidi  araamus  conos-fargaib  een  anmain.  Tánic  Cliofinor  do 
cliomrac  fris  co  wgáirside  gairm  nemnech  [nduabais]  fair.  „Fer", 
ar  sé,  „théte  ardochind  innosse  not-mairbfe  7  etarscarfaid  t'anmain 
frit  cborp.  Bíat  fáilid  in  dithrubhaig  7  etbate  ind  aéuir  dit.'' 
„Frit  fein  impaifes  sin  ule",  ar  Hectoir,  la  tócbáil  in2  gai  bái 

980  ina  laim,  co  tabairt  forgaba  for  Cliophinor,  co  rabi  'na  crois 
triit,  co  torchair  dochvm  thahnan.  Reitbid  Hectoir  cbucai  co 
rue  a  fodb  7  a  cbend  leis.  Don-ánic  fáisin  Dorcus.  „Ni  béra 
cen  [150b]  debaid",  ar  sé,  „ind  fadbsin.  Ni  ba  binund  duit  7 
na  láicb  rofersat  gjéo  frit  cos'tráthsa.     „Bád  íarvm  nomáide", 

985  ar  Ecbtoii-.  „Dia  iis  tiagmait",  ol  se.  Cotrecat  iarum.  Dorochair 
Dorcus  annsin  la  Hechtoir  íarná  chrechtnugwd  coádbbal. 

Rofúabair  Polixenus  iarum  comruc  iri  Rectoir  darési  in 
locbta  sin,  co  torchair  la  Hectoir.  Tánic  Idumeus  fón  cwma 
cétna:  ni  roscar  Hectoir  fri  side  co  rós-inarb. 

990  Ocbtur,  trá,  do  rígaib  rothrénaib  do  gblangassraid  na  Grcci 

rornarb  Hectoir  in  láa  sin  ar  galaib  óiní'er,  cenmóthá  an-romarb 
do  miledaib  calmaib  asa  hainm  docheil  elv  7  erdarews.  Dias 
rigmíled  rotb[r]ascair  Aeneas  mac  Anacbis  ar  galaib  óenfer  isin 
lathi  cétna  .i.  Amphiniáchvs  7  Nereus  a  n-anniann,  cenrnóthá 

995  an-romarb  do  doescarsluag.    Tri  tóisigh  immurro  do  Troiannaib 
romarb  Acbil  in3-u[e]urt   gaile   .i.    Seufremws    7    Ypotemws   7    j 
Astrívs.    Ropo  adúatbmar,  trá,  a  delb  Acbil  in  laasin.    Catbbarr 
círach  immá    cbend,    dia  sceindís    gái    7    cblaidib    7    chlochai. 
Luirech  tbrebraid  trédvalacb  treinglomniaeli,  nos-dítned  o  hó  co 
1000  bescait.     Claideb  mór  mileta  'na  laim,  fWsna  gabtís  lúireclia  7 
cathbairr,  ara  géri  7    ara  átbi    7    ara   ailtnidecbt.     Cromsciath    ; 
caladgér  for  a  cbliv,  i  tallfad  tore  trebliaoVm  no  lanamain  i  cosair.    I 
Bá  lán  [immorro]  0  or  co  bor  de  delbaib  dracon  ndodeilb  [151a]    | 
7  do  delbaib  biast4  7  bledmil  n-ingantacb  in  betba,  do  ildelbaib 
1  Ms.  an.     -  Ms.  an.     3  Ms.  an.     4  Ms.  piast. 


Dares  c.  22.  33 

torotlior[tlijaib  in  talman.  Robói  anno  béos  i  n-indscwbivnd  in  1005 
scéith  delb  nime  7  tsXman  7  iffirn,  mara  7  aeóir  7  etheoír, 
gréne  7  ésca  7  na  rend  archena  rethit  i  n-ethéor.  Ní  raba 
isin  domon  catherriud  catba  no  comhraic  no  comlaind  ama/  in 
n-erriudsa  Acbíl.  Fóbíth  is  bé  Ulcáin  goba  Iffirn  doróni  in 
n-armgaisceá  sin  Aicliil,  iar  mbritb  a  airni  féin  do  Phathrocail1  loio 
reime  do  chomhrac  fri  Echtoir,  co  ros-marb  Hectoir  ir-riucht 
Acbil,  7  co  ros-fodbaig  im  étacb  Aichíl,  ccwid  íarsin  doróni  Ul- 
cáin  in  n-arm  nenmechsa  do  Acbil  arti  gona  Hecbtoir. 

Bá  cróda,  tbrá,  in  mesc[ad]  dorat  Acbil  for  na  slúagaib.  Mór 
rig,  xaór  rurecb,  mór  rúanaid,  mór  tríatb,  mór  tigerna,  mo'r  1015 
trénfer  robátar  íarná  fortbiv  isin  berna  miled  rue  Acbil  i  catli 
na  Troiamnae.  Romarb  áano  Díomid  socbaide  dona  slúagaib 
la  díis  do  rígmíledaib  na  Troiannae  domarbad  dó  [.i.  Nestius 
7  Nestrisca.] 

INtan  immorro  atcbonnairc  Agmemnow  ríg  na  nGréc  7  1020 
tóisigb  imda  día  muintir  do  marbad  7  ár  a  slúaig  do  cbor, 
roberfuácradh  día  muintir  tiacb[t]ain  for  cvla  7  scor  na  ber- 
gaile.  Donítber  ón  dawo.  Lotar  na  Tvoiannai  día  catbraig2 
co  mbvaid  7  cboscor.  IMtbusa  immorro  Agmemnóin,  rotócbuiret 
chvci  side  rig  7  airigb  na  nGréc,  7  rogab  ocá  [151b]  nertad  co  1025 
nábtís  tercmenmnaig  cía  dorochratar  socbaide  úadib;  ar  donic- 
faitís  slóig  7  socbaide  mora  aran-ammws  a  Moysia  isinlau  íarná- 
báracb. 

[Dares  c.  22.]    ÍARnabáracA  immorro  tic  Agmemno'w  co  nGré- 
caib   co  mbátar  íor  látbir    na   debtha,   7    rogab   ic   wevtad   na  1030 
láecb   7  na  ríg  co  tístáis  cona  n-uilib3  míledaib   7   óclácb[aib] 
docbvm  in  cbatba4  in  laa  sin. 

Lotar  na  Troiawwaí  don  leitb  aile.  Fertbar  catb  fergacb 
and  di  cecb  aird.  Mór,  trá,  buáine  in  catbaigtbi  fri  ré.  lxxx.  laa, 
cen  tairisiinbr>,  cen  úarad,  cen  óitbigvd,  acht  cácli  oc  tvarcain  L035 
a  cbéli  díb.  Dorocbratar,  tbra,  ilmíli  do  laécbraid  Assiae  7 
Eoi-pa  isin  ch&thugud  sin.  Cencobetb  d'esbaid  for  in  tslúag 
cecb  tarda  acht  an-romarbadb  írism  ré  sin,  ba  mór  esbaid.    Mad 

1  Ms.  prathrocail.      2  Ms.  cathraid.     3  Ms.  nuile.     4  Ms.  au  catha. 
5  Ms.  tairisemh. 


34  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  153t>. 

a  ndoróni  Hechtair  frisin  ré  sin  do  deggaiscivd  bá  lóor  d'air- 
1040  scélaib  do  feraib  in  betha  día  festa  colléir. 

kmal  atchonnairc  immorro  Agmemnow1  ilmili  do  thuitim 
dia  muintir  cech  lái,  7  o'tchonwcwVc  in  fonlingi  móir  dorat 
Hedoir  form,  7  iimal  atchonnairc  na  maige  lána  dona  collaib 

7  dona  hapaigib  7  dona  cnámliaib,  co  nábo  inimtbechta  in  inagk 
1045  mór  ótha  múrn  na  Trói  corici  scurv  na  nGréc,  la  hiinbed2  na 

coland  7  lá  slaimred  na  fola.  Mád  ind  Assia  bee  immorro 
nir'bó  inatrebtha  ule  óthá  tairr  mara  Point  atuáid  corici  Eifis 
fades,  la  drocbthvtb  na  fola  7  na  coland  ic  lobad  7  la  dethaig 
[152a]  na  n-apaige  'cá  loscvd  isna  hiltentib,  co  rogaib  ág^  7 

lo:,i)  accais  7  aingces  in3  tir  uile  de,  co  rocuired  an  ár  do  doinibh  7 
cethraib  7  biastaib  [7  énaib].  Awal  aXchonnairc  íarvm  Agmennión 
na  huile  sea,  rofóidi  dá  tóisech  dia  niuinntir  fri  techtairecbt4  co 
Troiannu  .i.  Ulix  7  Diomid,  do  cbuinchid  pssaid  teóra  niblia- 
dan.   Tan,  trá,  dochúatar  na  tecbta  isin  chathr  aig  rocbomraicset 

1055  fri  hócv  do  Throiamiaib.  Roiarfaigsetside  scéla  dóib.  Atber- 
tatar  na  tecbta  „fri  aitbesc  ossaid",5  ar  iat,  „dodecbamar  co 
Priaim."  Ó  rancatar  iarvm  co  rígpbeláit  Príaim,  atfíadat  a  sce7a  .i.  a 
tiacbtain  do  chuincbid  osaid  ó  Grecaib,  fri  cóiniud  a  coem  7  a 
carat  7  fri  bádnacvl  a  marb,  fri  hie  a  n-othrach,  fri  daingnigud 

10G0  a  long,  iri  tercomrac  a  slúag,  iri  lessugud  na  longphort.  0  ro- 
cbvala  Priaim  iarum  in"  athesc  hísin  rotóchuiret  dia  insaighid 
a  slóigb  7  a  sochaide,  7  roinnis  dóib  am  frisi-tancat«r  tecbta 
na  nGréc  .i.  do  cbuinchid  osaid  téora  mblisidan.  Nírbó  maith 
immorro  la  Hectoir  in  t-ossad  do  thabairt.     Tarnen1  dorat  a 

1065  himpide  rig  na  Tróianda,  ar  robo  maith  leoside  daingnigud  na 
múr,  ádbnacvl  a  carat. 

Roleth,  tra,  clu  7  erdercus  Hectoir  mic  Priaim  sechnón8  na 
huile  Assia  7  na  bvile  Eorpa.  Ba  cocur  cec^a  deisse  [152b] 
etir  primcathracha  in9  domain.     Óenchathmílidh  co  w-uath,  con- 

1070  erud  "'-  co  Iuinde  leoman,  co  crúas  cboradh,  co  mbuille1 '  miled,  co 
n-ainbthinche  onchon,  oc  cathugud  7   oc  comérge  7  oc  corn  er  so- 

1  Ms.  Agmennon.      '2  Ms.  himbet.      3  Ms.  an.     4  Ms.  techtaii  'vcht. 

8  Ms.  ossaig.  6  Ms.  au.  7  Sic.  Read  Cid  ed?  8  Ms.  sethnúii.  ,J  Ms. 
an.     l0  Ms.  seems,     errud.     ll  builleadh,  L. 


Dares  c.  23.  35 

laig[i],  co  n-uathiud  a  c[li]athrach  fWláechv  athlama  ána  iarthair 
in  betlia. 

IS  arnlaid  so  immorro  nóinnistea  in  seel  sin. 

Atá  fer  mór  úathmar  ic  cathugud  icon  Trói:  romarb  trian  1075 
na  slóg  a  áennr,  7  roth[r]ascair  na  tréniníledv,  7  roling  darna 
laechv,  7   rochroith  na  hcrgala:   roclmrsach  na   cwada,   roding 
na  rigv,  roloisc  na  longa.   Dorochratar  al-laitb  ghaile  7  a  cliath- 
bernaide  chét  7   a  n-ársídlie  urgaile  7   a  n-onchoin  échtacha  oc 
catbvgvd  fris.     Rolin  na  maige  do   cbollaib  arbélaib   na  Trói.  1080 
Robói  da.no  óengáir  gvil  7  éigbme  for  fut  na  Grece  tría  ágh 
ind  fir  cbétna,  ar1  dorochratar  a  mic  7  a  n-ue  7  a  ndaltae  tre 
ág  láma  Hechtoir.    Mád  insi  mara  Toirrén  is  mór  in  gair  gvbai 
robái  inntib.     Robái  gol_cec7m_cléithe  léo  ótbá  tretban  rinde 
Pilóir  co  Pucén  7  Bosfoir.    Batir  áildi  na  hingena  m«cdacht[a]  1085 
nobítís  ic  ámrán   7    ic   dúchvnd,    nógebed   do  leith   dóib   da.no 
imrádud  anma  Hectoir  mále  fría  cáomaib  7   chairtib2  dorochra- 
tar día  láini  seom.    IS  sí  a  mét,  trá,  roraith  clú  7  erdarcws  Hec- 
toir  etir  prímranna  in  domain  co  ros-carsatar  banchuiri  7  ban- 
dála   7   ócmná  rebecha   in    domain    [153a]    ara   herscélaib,    co  1090 
tocraitís  asa  tíribh  do  décsain  7  do  tháidbrivd  crotha  Hedoir 
mani    gabtáis    na  mórchoicthi    díib.     Mad  immorro  mic  rig   7 
ócthigern3  na  Greci  dochótar  corici  Thrói    óentoisc    do    décain 
Hectoir  condringitís  for  foradhaib  7   for  lesaib  do  décain  Hec- 
toir  dar  formnv   na  fer.     INtan  nóbíth   fo  lántr^la[ni]   gaiscíí?  1095 
7    chungrami  ní   [fjetatar   na   Gréic   cidh   dogéntáis    ar    vaman 
Hectoir.     Ni  fetatar  cindas   noregadáis   ara   niarbad.     Ni   raibe 
do  dóinib   domain   cened  febas   a  n-engnama  7   a   n[d]ibricthe 
lucht   conístáis    ermaisi  Hectoir   ar    febas   na   hersclaige   7    na 
himdíten.     Nocor-[fJetsatar    éim    Gréic    triasna  .uii.   mhlvxdna  1100 
techtairi  (in  marg.  .i.  ó  asgaid  iar.),  ce  dóróscaigset  side  do  dái- 
nib  domhain,  ar  ecna  7  ar  éolas,  ar  gáis  7  gaisceíZ. 

[Dares  c.  23.]  Táníc  i&rum  cend  in  mjihisi.  Dolluid  Hectoir 
7  Troil  ría  sluagítd  na  Troiawwa  arcind  na  nGrec.  Roferad 
gléo4  fercach  feochair   fáebracb   leo    isind  ármaigh.     Rofuabair  1105 


Ms.  aro.       2  Ms.  chairdib.       s  octigernada,  L.       4  gleu,  L. 

'ó* 


36  Togail  Troi.     H.  2;  17,  p.  15a». 

Hectoir  catb  na  nGréc  co  torchair  leis  Pilippus  isin  cétna  ergaiL 
Dorat  cwíwmasc  forru  [uili]  7  m&rbais  ilmili  diib.  Dorocbair  leis 
dawo  Antipws,  toisecli  side  árnra  do  Grecaib.  Tánic  dawo  Achil 
a  le[i]th  na  nGrec,  7  dorat  atlicvma  forsna  Troi&nnu,  co  torcbra- 

1110  tar  ilchéta  diib  lais.  Romarb  dawo  dá  anrad  7  dá  ardfen[n]idh 
na  Troiannae  .i.  Licónius  7  Eofronivs.  Ni  rabi,  trá,  cmwsanad 
for  in  cathugwc?  [153b]  cecJi  n-óen  lái  co  cend  .xxx.  laithe. 
Robói,  trá,  lechtlaige  7  carnail  mór1  do  chollaib  dóine  eter  in 
catbraig  7  na  scurv  fnsin  résin. 

1115  INtan  iaruui  atchonwairc  Príairn  slógv  díármide  do  thui- 

tim  dia  muintir  lásin  fortallín  tánic  asin  Gréic  7  asin  Moysia, 
dochúas  úad  do  iarraidh  osaid  [co  cend]  sé  mis.  Dorat  dawo 
kgmemnon  anisin  a  comairle  maithe  na  nGréc. 

Tánic  aimser  in  cliatba.    Ferthar  cuiinleng  cróda  and  disiv 

1120  7  anall.  Dorochratar  iltóisigb  rothréna  di  cechtar  11a  dá  slog: 
rocrechtnaigtlie  sóchaide.  Rob  imda  ilacb  im  chend  curad  and. 
Ni  roanadh  and,  tra,  icon  catbugwZ  frí  ré  dá  lá  ndéc. 

IARsin,  trá,  dochvas  ó  Agmemndw  do  cbuinchid  mithisi 
.xxx.  laa.     Dorat  Pnaim  anisin  a  comairle  na  Troiawwae  7  a 

1125  comairle  Heclitoir  mic  Pnaim. 

[Dares  c.  24.]  INtan  dano  thánic  aimser  in  cliatba  and,  dorala 
do  Andromacba,  do  ninái  Keetoir,  aslinge  dfaigb  dfabais  do 
ascain2  imdála  a  fir.  Robo  bé  in3  t-aslinge.  Dell)  mór  robói 
do    Recto  it   isin    stuagdorus  robo    leis    don   chathraig,   a  delb 

1130  som  fadesin  and  dawo,  7  delb  a  eicb  foi.  Atcboimairc  iarvm 
Andromacb  a  cend  do  thvitim  don  deilbsin.  Rocbuir  a  sochfy 
ani  Andromacb  íar  n-éirge  asa  sfan,  adfét  do  Hectoir  in  n-as- 
linge,  7  rogab  ocá  tbairmesc  imbi  tbecbt  isin  catb  [in  la-sin]. 
O'tchvala  TLectoir  anisin  asbcrt  nar'bó  degcomairle,  7  rogab  ic 

1135  cursacbad  [154a]  a  mná  cogér  [7  isbert]:  „ni  tbibersa  etir  mo  ! 
gaiscec?  no  m'engnvm",  ar  sé,  „ar  comairle  mná". 

Tan  iarvm  rogab  Hectoir  a  catbeirrind  catba  imbi  7  ro- 
túabair  tecbt  docbvm  na  bergaile,  is  and  [sin]  dorat4  Andromacba  i 
a  tríi  fáidi  vas  áird,  co  ragaib  grain  7  ecla  lvcbt  na  Trói  [uile]  di 


Ms.  móir.         -  doiaicsin,  L  3  Ms.  an.        4  Ms.  doronsal. 


Dares  c.  24.  ?,7 

sein;  7  tánic  rempi  co  Priaim,  7  roinnis  dó  side  a  haslinge,  7  1140 
atbert  fris  ara  n-astád  Hectoir  in  laa  sin  cen  dvl  isin  chath. 
IS  annsin,  trá,  tucad  a  mac  bee  arbélaib  in  cathmiled  cowid  ed 
rodn-ast.  0  rofastad  iarvm  Hoctoir  rofuabair  Pnaim  for  slúaga- 
aib  11a  cathrach  co  tistáis  cogúr  dochvin  in1  catha.  Doni- 
ther  ón.  1145 

IMthúsa  immorro  Agmemnoin  7  Achil  7  Dióinid  7  Aiaic 
Locreta:  o'tchonncatar  cen  Hechtair  do  thiachtain  isin  chath 
dorónsat  nephní  dona  slfagaib.  Rodechrad  impv  ic  slaide  na 
slfagh,  7  ni  thallsat  a  láinha  diib  coros-timairgsetar  isin  cha- 
thraig  for  a  cvla  7   coros-iadsat  form.  1150 

INtan  trá  atcln'ala  in  béist  lánámhnas  7  in2  tendál  thaib- 
senach  día  rolas  airthivr  in  betha  .i.  Hechtoir,  séiselbe  romóir 
na  nG>-ec  7  in  gabvd  mór  ir-rabatar  na  Trói&nnai,  berid  bare 
mbruthmar  mbeoda  dochvm  na  debtha,  co  torchratar  sochaide 
do  láechaib  na  nGréc  leis.  Dorochair  éni  leis  Idumius  isin  cétna  1155 
erga[i]l.  Romarb  dano  Piclum  láechmílid  do  Grécaib.  Marbais 
Leuntivm  héus  don  ruáthar  cétnai.  [154b]  Rogon  dano  Stene- 
laum3  'na  slíasait.  Rogab,  thra,  fón  slúagh  fón  innas[s]in  cor'- 
imbir  a  biirach  form  amaZ  dam  ndamgaire.  Ni  roan,  trá,  Hec- 
toir  diil)  fón  inna[s]sin  corbó  lán  do  chollaib  7  do  chennaib  H60 
on  beind  diaraile  don  c[h]ath.  IMthá  samlaid  connacÄ  lía  pun- 
íiaiid  chorcai  i  fogomor  déis  mórmethle,  no  bomand  ega  fó 
chosaib  grega  rigraide  i  n-áth  et«V  díb  cocríchaib,  andáit  cind 
7  chossa  7  cholla  7  medóin  íarná  timdíbe  d'fáibvr  a  chlaidib 
do  rinn4  gái  7  íarna  tescad  dona  claidbínib  7  dona  gáib  «roba-  1165 
iar  íor  iiinell  asa  lúrigh  feisin  7   a  lvirechaib  a  echraide. 

INtan,  trá,  atchonnairc  Achíl  rind  n-imgona  na  Gre'ci  uilc 
do  thuitim  la  Redoir  7  in  chummasc  dorát  Uectoir  forsna  slva- 
gaib,  imroráid  'ná  mewmain  cindas  nofúaberad  marbhad  Hec- 
toir,  ár  ní  raibe  ic  Grccaib  láecli  a  dingbala  acht  Achíles  a  1170 
óenúr.  Derb  leis  mani  thóithsad  Redoir  colvath  ni  thernábad 
nech  vad  dona  nói  rígaib  cethrach&t  dodechatar  Gre'ic  in  slna- 
gadsa,  7  dobérad  scandir  for  in  slvagh  archena  conná  ternáifed 

1  Ms.  an.      2  Ms.  au.      3  Ms.  Zeuelaum.      *  Ms.  roinn. 


38  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  155*. 

béo  díb  fad.    Céin  dano  robái  Achíl  icond  imrádvdsa  is  andsin 

1175  dorat  cathmilid  calma  do  6rrecaib  (.i.  Polibetes)  sciatli  íri  sciatb 
do  Ucctoir.  Nirbo  fota  rofulaing  do  Hectoir  co  torchair  lais. 
Rochvir  i  socht  na  Grecv,  a  thrice  romarbae?  in1  laeeh  'na  fiad- 
naise.  IS  and  sin  rofuabretar  na  Grac  comairle  mbrécaig  ii-int- 
ledaig  íarnachvl,   intan  ná  rofétsat  ní  dó  araagaid  [155a]   ar 

1180  thairisem  ngaiscM.  Rob  í  in  chomairle:  roláset  a  n-étaige  diib  7 
dorónsat  dumai  dib  arambélaib,  7  rosuidiged  Achíl  co  ngai'na  láim 
im-medon  in2  dvmai.  Rointarnlaigset  teched  mviim.  Roraith  in 
cathmilid  .i.  Hectoir,  innandaeghaid,  7  rogab  ic  airliucb3  7  ic  ath- 
chumai  na  railed  7  ic  slaide  ind  air,  7  rogab  for  fodbugud  Idumíí 

1185  íarná  marbad.  Tic  Achíl  chuci  fóisin.  INtan  a,tchonncatar  in 
tslóigh  anísin  roláset  óengáir  estib,  etir  Grecv  7  Troiannu  7  lucht 
na  catbrach  armedón,  acht  ba  co  n-innitbim  écsamail.  Rob  í  inni- 
thim  na  Troiawn«  iai'um,  do  fúacra  na  ceilge  do  Hedoir.  Innithini 
immorro  na  nGrec  gáir  fói  na  closed.    IS  andsin  robidg  Hecioü'r 

1190  7  rothintái  íri  hAchíl,  7  dorat  forgab  do  gai  fair  co  tarla  'na 
slíasait,  7  rothindscan  techt  i  n-ucht  a  muintere  feisin.  Rolen 
de  in  cam*  hvathmar  as  tresam  robói  i  n-iarthvr  in  betha  .i. 
Achil,  o  ruling  gal  7  briith  7  ferg  indálta  ind,  co  tiivat  bville 
do    gái    mór    robái    'na    láim    'na    druim    co    robris    cbnáim4 

1195  a  dromma,  ríasív  thísad  i  n-vcht  a  muintere.  Donarthetar  sliiaigh 
na  nGrw,  co  roíadsat  imbi.  Rofóid,  thra,  Rectoir  a  Beirut  fon 
innassin.  Rocbuirset  Grac  gáir  choscair  7  commaidjne  fo__chend 
Hectoir  pránhgaiscedaig  in  talman. 

0  roforb,  thrá,  Achil  in  ngnimsa,  rodiiig  na  Troiandn  remi 

1200  dochvra  a  chathracA  [155b]  7  focheird  a  n-ár  corici  na  doirse. 
Aráide  dorat  Memnón  dvb  déchomrac  dhó,  7  tarrasair  fri[s],  cíarbó 
chomlond  dolig,  coniá  hi  ind  adhaigh5  roetarscar  a  comlond. 
Tintáid  Achil,  iar  forba  in  lái,  fuilech,  créchtacb,  crolinnech,6j 
dia  scoraib  iar  mbvaid  7  cboscor. 
12(tr>  TRóg,  trá,  in  golmairc  7   in  núalguba  robái  isin  Trói  ind 

n-aidchisin.    Robái  mór  mbróin  7  dubai  7  toirse  7   lamchomart 


1  Ms.  an.     a  Ms.  an.     3  Ms.  airlech.     4  Ms.  chnami.     5  Ms.  agaidh. 
6  Ms.  crechtacht  crúliiinecht. 


Dares  c.  26.  ;í9 

inti,  fóbíth  testa  úadib  a  ndegthóisecb  engnama  7  a  cnv  cWdhi 
7  dos  a  nditen  7  a  cliatlichomlai  cliatha  7  a  sciatli  imdhegla 
7  a  sapli  cocrichi  fWa  naimte.  Ba  cathir  ceil  immi  a  catbair 
dia  eis.  Ba  costvd  im  rig  costvd  imbi.  Ba  coniéirghe  im  chó-  121 0 
raid  coinéirge1  imbi.  Doróscaigi  do  láechradaib  domain  uilc  ar 
ánivs  7  ar  athlaimi,  ar  gáis  7  ar  gaiscecZ,  ar  ordan  7  ar  imbad. 
Ba  éolach  in-cech  eladain.  Doróscaigi  do  látbaib  gaile  in  betha 
oc  imbert  gai  7  chlaidib.  Rodcrscaia  aa.no  d'feraib  in  talma« 
ic  brissivd  catlia  7  chomlaind.  Doróisci  dsxno  ar  áni  7  ar  ath-  1215 
laimi,  ar  Idas  7  leimnige,  di  ócaib  in  talman.  Roaccainset 
cid  sochaide  mora  dona  Grecaib  ara  airscélaib.  Roaccainset 
immorro  comór  na  maccoemi  7  in  t-aes  ócc  óetedhach  tbancatar 
a  cn'chaib  comaitbcbib  día  déc[h]ain. 

Mor    immorro    ind[f]áelte    robái   i   ndúnadb    na    nGrec    in  1220 
n-aitbcbisin,  cowa_Jvilset  in  Grac  [156a]  in  n-áidchisin  a  slan- 
chotlud2.    Rochuirset  a  n-imecla  dhíb.    Rodhíghailsetar  a  n-os- 
nada.    Roláset  a  scís  díib  iar  t[r]ascrad  in  mórmíled  rothairbir 
a  n-ánradv,  ro[fJording  a  láechu.3 

[Dares  c.  25.]  Céin,  trá,  robói  Memnóii  arnabárach  oc  tinól  1225 
in  chatha  do  Grecaib,  rofóid  AigmenmíW  techt[a]  co  PHaim  do 
cbuinchid  ossaid  co  caenn  dá  mís  fri  badbnacvl  a  marb,  fri  otbvr 
a  crécbtnaigtbe.  IAR  comarlécud  do  Príaimh  in  mitbisi  rohad- 
naclit  leis  Heetoir  fíad  doírsib  na  catbracb,  7  dorónta  cluicbe 
cbointe  dó  a,mal  robái  i  smacbtaib  7  besaib  na  Troia/ndae.         1230 

Céin  robátar  na  hossoda  robái  Palamides  oc  accáini  comór 
do  ríge  oc  Agmemnón.  INtan  d'mo  rocbúala  Ágmemnón  anísin 
atrubairt  nóscérad  írí'A  ríge  díamad  maith  ri  cácb.  Arabáracb 
lai  íarum  congairther  in  pop««?  do  imacallaim.  IS  and  asbert 
Agmemnón  nírbó  santacb  immon  ríge:  fói  leis  cía  nobetb  inti:  1235 
fói  leis  cenco  beitb.  Léor  leis  namá  co_  nderntá4  enecb  na 
Tróianda.  INtan,  trá,  robái  Palámid  oc  máidem  asa  ecna  7  asa 
éolvs,  asa  gaisced  7  asa  flaitbemnas,  roordnigset  na  Gréic  íar- 
sin  do  ardríg  forru  uile.    Rogab  iartain  Palámid  in  rige,  7  roat- 


1  Ms    coméirig.       2  Ms.  -chodlud.      3  Here  in  the  Ms.  is  „Dermad 
fadera"  preceded  by  the  cenn  fa  eite.      *  Ms.  conneruta. 


40  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  157». 

1240  laigestar  buidi  do   Grécaib.     Rop    olc  immorro  la  Acbíl  clóe- 
cblódh  ríge1  do  dénamh  dóibb. 

[Dares  c.  26.]  Rogab  immorro  Palárnid  for  [156b]  daingnigvd 
na  scor,  for  métugud  íia  murcblodh.  Rogreis2  dano  na  míledu 
co  tístáis  cogvr  do  cbatbugwrt"  fri  Troiandu  7  fri  Diopboeb  mac 
1245  Príaim.  Condrecat,  trá,  na  Troiandai  7  na  Grac  for  láthir 
debtha  arnabáracb.  IS  andsin,  trá,  robris  Sarpedon  Licivs  (Troi- 
andaé)  for  Grécu,  7  rolá  ár  mór  forrv.  Feraid  Telepoleinus 
Rodius3  (Gréc)  comrac  feocbair  fri  Sarpedón  (Troiandae).  O't- 
cbonnairc  áino  Feres  mac  Adnieist,  rígtbóisecb  do  Grecaib,  Tele- 
1250  poléinws  do  tbvitim  la  Sarperfou,  tic  cofercacb  "7  co  feraniail 
adocbum  co  mbátar  sist  fota  ic  imtbvarcain.  Dofuit  [dano]  Feres 
(Gréc)  íar  crécbtaib  imdaib  la  Sarpedón.  Rothaitbcbuir  diwo 
Sarpedón  fuilecb  crécbtacb4  día  tbig. 

Céin,    trá,    robátar   oc  catbugud   dorocbratar   iltóisigh   do 

1255  cbecbtar   in   dá  letbe,   acht  is  lía  dorocbair  do  Tróiandaib,   do 

trénferaib  7  cbvradaib.     Tan  iaxum  robo  trom  for  Troiannaib 

docbvas  uadib  do  cbvincbid  ínitbisi.    Céin,  trá,  robatar  na  osada 

roadnaicset  a  marbv,  robothratar5  a  n-atbgóite. 

Ba  binill  d&no  do  Troiandaib  imtbecbt  i  scoraib  na  iiGréc 
1260  céin  nóbítis  na  bossada  ar  cóir,  [7]  ba  binill  do  Grécaib  tecbt 
isin  Trói. 

IS  andsin  rotóchuired  Agmemnon  7  Demepons  i  tecb  n-im- 
acalbna  co  Palamid,  co  rig  na  nGrec,  co  ndecbsaitís  in  Moysiam 
do  tbabhairt  cbís  cbrutbnecbt[a]  ó  Tbelip  mac  Ercoil,  ó  rech- 
12B5  taire  Moysiae.  [157a]  „IS  dóigh  cbena",  ol  Palámid,  „bid  emeilt 
la  hAgmemnów  iar  mbeitb  ir-rigi  a  fóidbivd  fri6  tecbtairecbt." 
„Ni  ba  bemiQJt  immorro",  ol  Agmemnón,  „lern  tecbt  lat  forcbon- 
grasa." 

IMtbusa  immorro  Falamid,  rodaingnigb  na  scuru7  7   doróni 
1270  thuru  roarda  immacvaird,  'na  timcbaell.    Macbtad  immorro  lásna 
Tróianda,  cidb  fótera  do  Grecaib,  frecor  céill  na  scor  7   atbnu- 
%ud  na  múr  7  tórmacb  na  ratb  7  na  fál  7  fúr  cech  réta. 


1  righ,   L.         2  Rogresi,  L.         3  Ms.  rogdivs.        4  Ms.  créchtacht. 
Ms.  roohothatar.  L.  Roothratar.         6  Ms.  ri.         7  Ms.  scvra. 


Dares  c.  28.  41 

[Dares  c.  27]  IXtan,  trá,  l'obo  Ian  a  hMadan1  Hectoir  i  n-ad- 
nacvl,  dollotar  asa  catbnw'tjr  sechtair  .i.  knaromacha  a  ben 
Uedoir  7  Pria[i]ni  mac  Lzmedoin  7  Écvba  ben  Pnaim  7  Poliv-  1275 
xina  ingen  Pnaim  7  A\axander  mac  Pnaim  7  Troil  mac  Priaim 
7  Diophoeb  mac  Priaim  7  slóigh  7  sochaide  málle  fnu,  do 
dénvm  chluiche  cbainte  do  Kectoir.  IS  andsin  dorala  Acbil  i 
ndorus  11a  cathrac[h]  aracind.  kmal  atchouuaircside  fochétóir 
in  mnái  rochóem  .i.  inní  Poliuxína,  dorat  grádh  7  seirc  7  in- 
maini  di.  Rotbinscan  bith  indes  cen  catbuguo"  oc  fritbáilim  1280 
ernadma  na  mná  dó. 

Ba  trom  dawo  leis  Ágmemnón  do  cbor  asa  rige  7  Palámid 
do  rigad2,  fobitb  ni  rabe  ni  na  dénad  kgrnemnon  airiseom. 

Fóidis  íarvm  Achíl  tecbtaire  .i.  seruvs  troianus,  do  acallaim 
Ecuba3  .i.  co  tvctba  dó  Poliuxiua,    7   nóregad  docbvm   a  tbire  1285 
cona  Mirmedondaib  málle  fris,  7  atbert  dia  ndecbsadsom  nore- 
gad  cech   rigb  7  cech  tóisecb  di  Grecaib  ule  dia  tbig.     Atrn- 
bairt  [157b]  Ecuba4  robo  maitb  lea  anisin  dia  mbad  máitb  la 
Pnaim.     Rofiarfaig  se  do  Pnaim  in  bá  maitb  leis.     „Ni  chum- 
angar5  anisin",  ol  Pnaim,  „acbt  cbsena  ni  comad  olc  d'iarmairt,  1290 
ár    cía    nódígbedsom    cona  Mirmedónaib   dia  tbigb   ni  regtáis6 
tóisigb  na  nGréc  olcbsena."     Bá  bole  leis  dawo  a   inghen    do 
thabbairt  do  óegid  anaebnidh  nóregad  docbvm  a  cbrícbe  7  a 
ferainn  frjcbétóir.     IS  annsin  rofóidb  Acbil  in   mog  cétna  dia 
iarfaigbid  do  Ecuba7  cidb  cbombairle  doróne  7   Pnaiin.    Adfét  1295 
Ecvb[a]  dó  comairle  Priaim. 

INtan  iarvm  roinnis  in  tecbtaire  do  Acbil  a  scéla  7  a  im- 
thecbt[a],  robái  oc  gerán  7  ic  accaini  móir  secbnón8  in  dúnaáZ  co 
n-érbairt:  „Mór  in9  bvrba",  ol  sé  „donitber  sund  .i.  catbmilid 
chalma  7  curaid  cbróda  na  bAisia  7  na  bEórpa  do  cbomthinól  1300 
co  mbátar  oc  slaide  7  oc  míairlech10achéile  tría  focbund  óenmná."' 
Trom  leis  dawo  clanda  na  rigb  7  na  tóisech  7  na  n-octbigern 
do  dibuclb  7  do  ercbru  triasi[n]  fotbasin,  7  athigb  7  doeraicme 


1  lanbliadaw,  L.  '2  righu,  L.  a  Ms.  Ecvbv.         *  Ms.  Ecubv. 

cumaagar,  L.      6  Ms.  regdáis.      '  Ms.  Écvbv.      8  Ms.  sethnón.      n  Ms. 
n.     10  airliucb,  L. 


42  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  158i>. 

do  móraclh   díanéis.     Ba  ferr  sith   7    caratrad   7  cháinchoinrac 

1305  [do  beith]  aim,  7   each  do  dola  día  thir  feisin. 

[Dares  c.  28.]  IArsindi,  tra,  roscachetar  na  ossadha.  Táuic 
Palámid  cona  sluagaib  7  cona,  sochaide  sechtair  na  scoraib  co 
mbátir  for  láthwr  daebtha.  Tancatar  mmorro  na  Tvoiandai 
don    leith   aile    im   Diofoeb   mac  Príaim.     Ni    tbánic   immorro 

1310  Achil  in  lasin  isin  cath  ar  feirg  7  luiude.  [158a]  Móito  dixno 
bruth  7  anbthine  Palámid  di  sein.  Roben  berna  cét  isin  c[b]atb 
co  riacht  dú  i  mbái  Diofóeb  mac  PWaim,  co  rob  en  a  chend 
dar  sciath  de. 

Atreacht  íarsin  comrac  rothrén  roamnas  and.     Ba  Jg,  ille 

1315  7  innund  in  comracsin.  Dorochratar  ilinile  do  cbecbtar  in  dá 
lethe,  co  mbó  forderg  in  talam  fo  cossaib  la  slaimred  na  fola 
IS  annsin,  tra,  tháinic  Sarpedón  Licius  com -mór bruth  7  com- 
mórfeirg  do  chathugwe?  fri  Palámid.  Ros-fritháil  Palámid  co 
torchair  leis  Sarpedon  Licivs.    0  doróni,  tra,  Palámid  na  gnima 

1320  sa,  robái  cofáilid  arbélaib  na  hurgaile.  Intan,  trá,  robái  'cá 
maidhem  dá  rígchathmilid  na  Tvoiandai  do  thuitim  da  laim, 
rothrochlastair  kl&xander  a  fidboc1  7  rolá  [for]  Palamid  er- 
chor  do  saegit  co  ndechaid  ind.  O'tchonncatar  na  Tvoiandai  ani- 
sin   focherdat2  ulc  a   ngai   fair   co    nderna    criathar    focha    de. 

1325  Dorochair  F&lámid  [i]sin  maigin  sin.  IAr  tuitim  dino  rig  na, 
nGrec  doratad  tafond  forru  corici  na  scuru  co  ndechatar  na  me- 
don  for  techedh.  IAdait3  na  Tvoiandai  imon  ndiin  do  t[h]ogheu7 
na  scor,  7  loiscit  na  longa.  INdistir  do  Achil  innisin.4  „Ni  fir 
sin",  ar  Achil,  „bnssid  forsin  righ  nua  7  a  thuitim  lá  naimtib!" 

1330  fochuitbiiul  leossvw  in  nisin.5  Rogab,  tra,  Aiac  mac  Telamoin 
dareisi  in  t[s]luaigh  7  dorat  cathughwd!  cruaid  do  Tvoiandaib, 
conid  hi  in  adaig  roetarscar  a  cath.iigh.Mi?.6  Co  ndechaid  each 
dib  dia  daingin  la  [158b]  dead  lai.  Rochóinset,  trá,  na  Greic  inni 
Palámid  in  n-aidchisin  .i.  ar  fsebas  a  chrotha  7  a  dénma   7  a 

1335  dselba,  ar  met  a  ecna  7  a  éolais  7  a  fessa,  ar  met  a  gharta  7  a 
gnima  7  a  gaiscic?.  Roaccáinset  dawo  na  Tvoiandai  Sarpedón 
7  Diofóeb  a  rigthoisig  7  a  primchathmilia1. 


'  Ms.  t'idhbhoch.    2  Ms.  andisiu  focerded  (focertid,  L.).    3  Ms.  lAdaid. 
Ms.  iudisin.       :'  Ms.  anaisin.       tí  Ms.  gcathughud. 


Dares  c.  30.  43 

[Dares  c.  29.]  Rotbinólastar,  trá,  Nestoir  na  rígu  7  na  tóisecbv 
i  n-oendáil  in  n-naidclii   sin    do   chornairli    co  rogaibtís1    óen 
rig  íorru,  7  issed  ronert  íarum  co  mbadb  Agmemnón  intsainrudb  1310 
nogabbtáis,  fóbíth  robái  mórsónmighc  7  sochonáich  don  tslúagh 
ann  céin  robo  rí  doib  Agmemnón.2 

ISin  matain  árnábárach  iarvm  dollotar  na  Iroiandai  don 
chath.  Is  bee  na  rodásedb  7  ná  rodeebrad  impv,  7  rocbrotb- 
set  in3  talmain  lá  mét  in  lútbbása  7  la  ficbiudb  na  feVgi  rucsat  1345 
na  láe[i]cb  leo  isin4  catb.  Dolluidb  dawo  Agmemnón  don  leith 
aile  co  catb  na  nGrec  imbi.  Bá  cróda,  tbrá,  in  catb  roferset 
na  mílidb.  Robái  ancridbe  ic  cácb  díb  díaraile.  Rosantaigset 
todáil  na  fola  cen  imnegbad.  Ba  róen  ille  7  innund  in  com- 
racsin.  1350 

INtan,  tra,  donn-ánic5  medbónlái  doroacbt  Troilus  arammus 
na  bergbaile,  7  rnc  báre  nacbar  'nágtbidbe  scch  ánradu  na  Trou'- 
andae,  cor-raibi  etarru  7  a  naimte,  co  ragaib  oc  fortbe  na  curad, 
oc  brecad  na  mbvdben,  oc  slaidbe  na  slógh,  a  ucbt  a  cbatba 
fadheisin.  Ocns  dorat  torannglés  forru,  7  ros-timmairg  remi  1355 
dochvm  na  scor,  am«Z  timairces  séigh  mintv.  Ocus  ní  roan  diib 
[159a]  co  torebratar  ilmíli  díib  leis  ríasív  nóíadaitís  dóirsi  na 
scor  díanéis.  IS  do  díármidib6,  tra,  in  sceoilsi  ana  torchratar 
do  láecbaib  na  Greci  sund  do  garbcblucbi  Tbroil. 

ARnabáracb  immorro,  im-mocha7  lái,  tancatar  Troiandai  asa  1360 
csdhraig  secbtair  don  cbath.  Tic  d&no  kgmemnon  don  leith 
aili,  co  láecbntid  na  nGréc  imbi.  Fertbar  gléo  fuilecb,  fergach, 
níthach,  neimbnecb,  nvalgbubac/i  ann  di  cech  iu  dá  irgal8.  Ro- 
laadb,  tra,  ár  dermar  di  cecMar  in  dá  leitbe.  Robriste  and 
láitb  gaile  Eorpa  7  Assiae.  Conácbad  and  catb  crodba  cunmait  1365 
crécbtnaigbtbech  and.  Roptar  imdba  srotba  fola  dar  cnesaib 
m[o]etbóclácb  ic  tecbt  i  ngábudb  darcend  cuniiúng.  Robo  imda 
láecb  'na  ligv  iarna  lúatbletrad  7  íarna  lúatbtimdíbé  do  bágaid 
bidljad.  Robo  imda  scíatb  íarna  dluglia  ó  or  co  bur.  Robo 
imda  claideb  iarna  cbatbim  corici  a  dorncbi«r  'conn-imbvalad.  1370 


1  Ms.  raghbhaitis.     2  he,  L.     3  Ms    an.     4  Ms.  sin.     5  dananic,  L. 
diarmib.     7  immochu,  L.     8  di  cech  leith  din  irgail,  L. 


44  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  16(K 

Robo  iruda  gái  7  foga  íarna  [m]brisiud  sechnón1  na  láthrech.  Rob- 
tar  inida  fadba  con  oógud.  Robtar  lána,  thrá,  glenda  7  állta  7 
inbera  ind  árinaigho  in  laasin  dona  srothaib  fola  robátar  ann  oc 
snighe  a  corpaib2  láech  lánehalma.  Cen  co  twinide,  trd,  do  gni- 

1375  malb  ind  lathise  acht  cech  a  torchair  do  láim  Troil  ósair 
chlainne  Priaim  —  sinsir  immorro  fer  ndomhain  0  twrcbáil  co 
funed  arái  n-enigh  7  engnama  7  gaiscid  —  cen  co  twrmidbe  dmo 
acht  sin,  baléor  do  scélaibh  gaiscid  7  d'esbaidh  dia  naimtib.  Ar 
cen  co  fagbaitis  Gmc  doimniudh  in  tslúagbaidhsin  acht  cech  a 

1380  torchair  dia  tóiseehaib  trenaib  in  laa-sin  la  Troil,  ba  niór  db'vlc, 
cenmóthá,  a  forlaig  din  tslúagh  olcliena:  is  lia  tu  rim  son. 

IArsin,  trá,  robátar  oc  cathugwc?  cech  áen  lái  co  cenn  secht- 
maine.  £159b]  Docvas  ó  Agmemnón  do  chvinchid  mitbisi  co 
cend  dá  mis.    Roadhnacht,  tra,  each  a  charait  7  a  choem  7  a 

1385  chocéle.  Dorónsát  [da^o]  Greic  im  Agmemnón  cluiche  chainte 
cobergna  7   cohonórach  do  Palámid  dia  rig. 

[Dares  c.  30.]  Céin,  thrá,  robätar  na  mitbisi,  rofóidi  Agamem- 
non teebta  do  thóchvirótd  Achíl  isin  cbath.  Batir  bé  na  tecbta 
hísin3  .i.  TJlix  7  Nestoir  7  Diomíd.    Ní  roétad  étir  0  Achíl  aní- 

1390  sin,  fobítb  aneich  dorairngert  Ecuba4  dó,  ar  rop  hé  mét  seirce 
Poliúxina  leis  conárb'  áil  dó  etir  cathugud  fri  Troiandn.  Ro- 
fergaig5  immorro  comór  frisna  techta  ar  tbiachtain  etir  adócbvm. 
Et  dixit  frív  Rop  ferr  sítb  7  caratradb  7  cáincbomrac  do  dénvm 
et«>  na  dá  tbír  indás  eisidh  7   escaratradb  7    láich   na  dá  tíre 

1395  do  tbuitim. 

INtan  atcúas  do  Agmemnón  tennopad  in  cbatbaigtbe  do 
Achíl  rotóchuirit6  dó  ind  uile  tbóisigb  arcbena  do  comairle  cidh 
dogéntáis,  in  badb  bé  an  ní  atrubair[t]  Acbíl  .i.  sítb  7  caratrarf, 
no    inbad   chocad    7    debecb7   am«?    rothinscansatar.     Roíarfaig 

1400  dóib  isin  dáil  ced  rotbogh  mewma  cec7i  áin  vadib.  IS  and  sin, 
tbrá,  roattaig  Mewelans  a  bráthair8  co  mbad  comnertad  na  miledh 
don  chathugud  doneth  7  11a  bad  déirge  na  Trói.  Atrubairt 
dawo  nácbar  fécen  úath  na  herud  don  chathraig,  ar  ní  raibe 
láecb  mar  Hectoir  'cá  dítin  annsin  amál  robái  reime. 


1  Ms.  brisiud  sethnon.      2  Ms.  corbaib.     3  Ms.  hísin.     4  Ms.  Éeubv. 
Ms.  Rofergaid.     6  Ms.  rotóchuirid.     7  debaid,  L.     8  Ms.  bráthttr. 


Dares  c.  31.  45 

IS  andsin  asbert  Vlix  7  Diómid  narbad  treisse  Kectoir  in-  1405 
dás  Troil  i  ngnimaib  gaiscid  7  engnama.     „Ni  d'opa[d]  chena 
in  cathaigthe  atberam   sin",  ar  iat1.     IS   aim  asbert  Calchas2 
friv,  a  fástine  Apaill,  arna  deirgitis  ferand  na  Trói,  ar  rop  focsi 
[160a]  acách  dóib  tvitim  na  Trói. 

[Dares  c.  31.]   0  thánic,  trá,  cend  in  mithisi  flolluidh  Agmemnón  1410 
7  Menel[a]us  7  Diómid,  Ulix  7  Áiaic  dochvin  in  chatha.  Dollotar3 
dawo  na  Tvoiandai  don  leith  aile  im  Throil  im  Aeneas,4  im  Helin, 
7c.  Rojuachtnaighsetar  na  dá  ergail  cotrén  7  cotnúthacb.  IMthusa 
immorro  Throil,  tánic  reme  co  cath  na  nGrec.     Rofúabair  gleo 
n-amhnas   n-agthidhe   d'ferthain  forsna  shiagu.     Roathchvmmai  1415 
Menelaum  isin  chétna  ergail.     Dorat  íartain  tafhonn  ndermáir 
forsna  slúaghv  co  rangatar  na  scwrv.     ÍSind  lathi  árnabáraeh 
dollnidh  Troilus  7  Alaxander  ría  slúag  na  Troianrfae.    Tic  im- 
morro   Agmemnón    7    Diómid    7   Ulix    7    Nestoir    7   Áiáx   mac 
Telamoin    7    Menelaus    ria   cathm'?>   na  nG?rc.     ISin    fechtain5  1  ]•_>(> 
iaxum   má   rofácaibhset    nech    isnaib    scoraib    a,cht   Achil   cona 
muintir  7  cona,  úúag.    Achar,  thrá,  indas  na  hesorgne  rofersat 
díblínaib.    Ni  rodomair  nech  aim  cert  diaraile.    Rodechraclh  aim 
im  Throil  7  noberedh  bare  cósna  Grécv,  co  mbiid  im-medhón 
in   tslúaigh.     Noléicthe    láthir    láich    dó    for   lár  in   chatha  co  1495 
mbid  rot  n-vrchvra  nad  cen  nech  dia  naimtib  fair.     Nirbo  len- 
bháidhi  in  t-amus  dó  ferann  claidib  7  búali  bodba  7  cathmúr 
do  cliollaib  do  dénvm  imbi  'mácvairt  im-medon  a  námhat,   co 
rabá  híat  a  namait  nobítís  eturru  7  a  nmintir  fadheisin.    IS  ann- 
sin  rofdabair  drong  na  miledh  co  rubái  Diómid  etarru  7  dorat  1430 
tafhonn  forro.     Rofuabair  iartain  drong  na  rigraidhe  co  n-Ag- 
memnón:    dorat  breisim   form   co   romarb   rig   etarru.     Dásthir 
imbi  iarvm,  7  rodn-imbeir  form  amal  fóelaid  [160b]  etir  cháircha, 
coros-timairc  remi  corici  na  sc,ur&.    Robátar,  thrá,  fon  innus  sin 
i  cathugMíZ  fri  ré  .xxx.  laa.     Mor  trichai,  mór  cethrach&t,  mór  1435 
cdí'cat,  mór  cét,  mor  mile  doroeratar   díb  frisin  ré  sin. 

INtan    dino    atchonwa/Vc    Agmemnón    in    slúag    romór    do 
thvit[im]  dia  muintir,  7  ni  raibi  do  sliiagh  ádhlivr  cathaighthe6 

1  Ms.  iad.        "2  Ms.  chalchas.  L.  calcas.       3  Here  L.  ends.       4  Ms. 
áenaes.       5  Ms    -fechtain.     ö  Ms.  cathhaighthe. 


<i 


46  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  161». 

fri  Troi&ndu  iar  ndith  a  muintire,  docliúas  úad   do  clmincbid 

1440  ossaid  for  Priaim  co  cend  sé  mis.  Rothóebuirtlie,  thrá,  co 
Pnaim  a  huile  thóisigh,  7  roinnis  dóib  tíachtain  ó  Grecaib  do 
chuinchidb  ossaid  \ethh\kidne.  Ní  roétadh  immorro  0  Throi- 
andaib  7  0  Throil  anisin  co  bésca?V/,  acid  aráidhe  doratsat  a 
himpidhe  Pnaim.     Tancatar  iarsin  a  techta  11a  nGrec  dochvm 

1445  na  scor.  Iar  tabairt  ind  ossaid  roadnacAi  each  a  cbarait  7  a 
cbocéle,  7  ro  otbroit  A&no  in  \ucht  atbgóite  la  hAgmemnón  .i. 
Dióraid  7  Menelaus.  Dorónsat  d&no  in  Troia/ndai  a  cétna  .i. 
roadnaicset  a  marbhv,  rolegesaigbset  a  créchiivAÍgthiu. 

Bái  comhairli  íarvm  lasna  rígaib  Grecdaib  dús  cindífs  do- 

1450  berdís  íor  Acbíl  tecbt  isin  cbatb,  fóbítb  ní  frítb  léo  láecb 
tairism.be  Troil  acbt  eiseom;  co  roaslaigbset  for  kgmemonn  fei- 
sin  tecbt  do  tbócbuiriudb  Acbíl.  IS  annsin,  trá,  roattaigb  Acbíl 
inní  Agmemnon  connábád  cocad  doneth,  acht  commad  sítb:  „ar 
is  ferr  sítb   sochocad;     Mad   catbugwc?  immorro  dognéthí  cuir- 

1455  fitsa  mo  muintir  do  cbongnvm  frib,  arná  digese  fo  uile  éra," 
Téit  Agmemnón  día  tbig  budbecb  forfáilid. 

[Dares  c.  32]  0  tbánic,  tbrá,  aimser  an  catba  rocboraigset 
Troiandai  a  slógb.  Roecratar  áixno  Gréic  a  catb  don  leitb  aile. 
IS  annsin  rogbab  Acbíl  for  gresacht  na  Mirmedonda  colléir,  7 

1460  ros-faide  'na  snadmaimm  [lGla]  cbatba  do  chatlmgud  fri  Troi- 
andu  7  fri  Troil,  7  atrubairt  fríu  dawo  ara  tuctáis  cend  Troil 
dósum  léo.  Asaidb  comrac  úathmar  anachnidb  etir  dá  n-indna 
na  catb.  Rodásed  imna  Mirmedóndaib;  is  bee  na  romjd  an 
tedam  fo   cossaib   la  fiebud   na  feirge   bái   'na    mbruinnib.     Ba 

1465  méte  léo  ná  fagebtáis  a  ndoitbin  debtba  7  urgaile  co  forcenn 
mbetba.  Ba  méite  léo  cech  beim  dobertáis  nothascertáis  na 
firu  co  talmain.  15a  méte  äa.110  léo  notbaféntais  na  Troiándu 
corice  a  csáhraig.  Ba  tnéite  áano  héus  leo  nóráinfidís  7  nobrufitís 
mtírv  na  Trói/    Manbad    nert   na  fer   doralatar  fr[i]ú  aráidbe 

1470  ní  fáilsaitís  mani  cbobbrad  Troil. 

INTan  diwo  sAchonnairc  Troil  in  decbradb  romór  7  in 
lutbbás  7  in  bvracb  rofersat  na  Mirm[id]óucía,  7  antau  rotbeilc- 
set  a  ngái  fair  feisin,  ros-lín  brutb  7  ferg,  7  atraracbt  an  Ion 
láicb  asa  éton   combó   comfota  frisin  sróin,   7    dodecbatar  a  dí 


Dares  c.  32.  47 

svil  asa  chind  combat  sith[itli]ir   artemh   fWa  chenn  anedWair.  1475 
Ropo   cumma,  a  folt    7    oróebred   sciád.     Rqfóbair   an    cruthsin 
na  slógv,   íimal  léoman  léir  lán  \mnd   letarthaigh   reitlies    do 
thruchu  torcraide.     Roniharb,  thrá,  tri  cóicthv  láth  ngaile  do 
Grecaib   7   Mirmedóndaib  lásin   cétrúathar  rnílod  ron-úc  aran- 
amnius.     Ataig  c-^mmasc  íarsin  forna  slúagu  vile1  7   romill  na  1480 
Grccv  7  romarbh  na  Mirrn[ed]únda  corici  beolv  na  scor.    Ocus 
rolá  ár  na  slógh,  7  is  do  díármidhib  na  Togla  an-romarb  Tróil 
in  láasin  nammá  dona  Grecaib.     Ocus  is  cuit  péne  raá  roela 
necli  don  tslúagh  uile  úad  nád  bád  baccacb  no  dall  no  bodhar 
no  cérr  íarna  [161b]   tliescad   7  íarna  timdibe  d'forgab  a  gái,  1485 
do  ghin  a  chlaidhibli,  do  bil  a  scéith,  do  ind  a  duirn,  do  bacc 
a  uille,  do  remor  a  gliiini,  conad  immále  noimbredh  form  báirne 
na  clocli,  creta  na  carpat,  cunga  na  ndam,  cécht  na  n-arathar. 
Nógebed  dawo  na  scíathv  7  na  claidbe  7  na  sunnv  7  na  lioni- 
nada,  cona   bitís  'na   láim   acht   a   tervarseiia   íarna    mbrisivd  1490 
oc  slaide  a  nániat.  IS  si  a  mét,  trá,  docliótar  for  techedh  cowidh 
isin  i'eclitaiii  tárrasair  Aiaic  mac  Tclamóin  daran-éise.    Rothintái 
Troil  cona  Throiandaib  com-mórbfaidh  7  com-morchoscvr   fó 
tmth    fescoir   día  c&thraig.     Bái  brón  mór  in  n-aidcbi  sin  i 
ndvnadh  na  nGréc  tría  ágh  láma  Troil.    Tarthut  léo  a  óete  in  1495 
mic  7    a  laghad   nofulngaitís   fp£gla   trenfer   7    feinedh   íarthair 
in  betha  imbvaladh  fris.    Asbert  cách  uadhib  fWa  chéle,  díam- 
bád  lán  a  fíche  bliatfan  nomairbhfed  in  slógh  ule  7   ní  rised  fer 
innisi    scéoil   diib    úad    cu   tír   na    G/v'ci    forcúlu.      Diamad   fer  i 
formna2  a  áise,  nobíad   ós  churada   7   trénferaib  in  talman   ó  1500 
titrcbáil  ngréne   coa  funedh,  7   nolínfadb   in  domhun  dia  ailgib 
7  día  gaiscedhaib  7   dia  múrglonnaib,  7   doróseaighfedh  ced  do 
Ercoil  ar  neurt  7  chalmaü<s.    Día  sirtha  fair  combad  trícbtach 
a  rígbe  na  Troiandae  nofollomnaigfedh  for  firv  tsúman,  othá 
crícha   Iuenes    co   hinnsi    na  mBretan    fri    domun    aníarthúaid.  1505 
Robad  óenrí,  thrá,  fó  chetheora  árda  an  domhuin.  si.  r. 

ISsin  matain  arnabárach  dolluid  Lgmemnán  cona  slogh. 
[162a.]  Dollotar  da.no  uli  thóisigh  na  Mirmedonda  cobághach 
bruthmar  cechndíriuch  arcind  Throil.    Ó  rochomraicset  immorro 


úúag  nvile.       2  Ms.  fornna. 


48  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  162l>. 

1510  na  da.  cbatb,  rc^figotl  gjéo  garb  aim.  Dorocbratar  sochaide  do 
cecbtar  iu  dá  lethe.  Robátar  gist  in  crutb  sin  oc  cathugwá 
cech  lái.  Nos-fúabred  Troil  each  dia,  7  focéirdedh  an  ár  corici 
na  scuru.  Ocus  rogab  eill  dona  Mirmedondaib  sech  cich,  conas- 
cirredb  láma  dib  co  teigtis  'na  les  co  Acini. 

1515  INtan  íarum  aíchomiairc  Agmcmnón  na  bilmile  do  thotim 

dia  muintir  7  in  fordinge  dorat  Troil  form,  docb[u]as  uad  co 
Pnaim  do  cbuinchidh  ossaid/  tricked,  laa  fri  adbnacvl  a  inarb, 
fri  bíc  á  crechtnaigtbe.  Dorat  Pnaim  in  n-ossad  sin  fóbítb  a 
cétna  do  dénvm. 

1520  [Dares  e.  33.]     0  tbánic,  trá,  aimser  in  cbatba  tecait  na  Troi- 

andai  am-mach  asa  cahhxaig.  Tinólait  na  Gréic  don  leitb  aile. 
Tic  dano  Troil  foisin  docbum  na  bergbaili.  Roimmáig  na  Greev. 
PiotbafoJMi  na  Mirmedónda  rerni  docbum  na  scor  for  tccbedb. 
Iarsin,  trá,  rogab  ferg  7  luinde  a[n]ní  Acbil  oc  clécain  an  madma 

1525  cech  lái  ara  ammus.  Garb  leis  in  glés  nógebedb  Troil  cech  lái 
for  a  muintir.  Ingir  dawo  leis  a  dégbmuinter  7  a  degóes  ini- 
gona,  a  cbóemb  7  a  cbarait,  do  tbuitim  isinn  ármáigb  arabélaib. 
Mebol  leis  dawo  in  moetbgilla  arnulacb  doná  roás  finna  no  ulcba 
do  beitb  i[c]  ewwimai  7  oc  letrad  trénfer  iartbair  in  betba  doná 

1530  raibi  cvdrumus  do  shil  11-Adbaim  coséin.  IS  and  sin  docbúaid 
fadbeisin  isin  cbatb,  7  ised  doebvaid  cec7mdirivcb  [lG2b]  arcind 
Troil.  utchonnairc  Troil  anísin  ros-fritbáil.  Condrecat  iarum 
comrac  déssi  diblínaib.  Fócberd  Troil  fair  ercbor  do  gai  mór 
co  rodn-gon.     IS   for  feraib,   tbrá,   rucad  úad  dia  scoraib  inti 

1535  Acbíl.  Robátar,  trá,  fón  innas  sin  in  tslúaigb  oc  thúarcain  co 
cend  secbtmaine.  Socbaide  immorro  dorocbratar  etarrv  frisin 
ré  sin. 

ISin    tsesed  lau   immorro  far   crecbtnugbvdb  Acbil   dode- 
cbaid  isin  cbatb  aridbisi,  7  rogab  a[c]  gresacbt  na  Mirm[ed]onda 

1540  co  robristis  for  Troiándaib.  INtan  robói  in  grian  oc  fresgabáil 
bi  cletbe  nime  7  doratni  fri  glennaib  7  fánaib,  tánic  Troil 
doebvm  in  catba.  Fócbérdat  Greic  gáir  mór  estib  ic  aiscin 
Troil.  Tecait  na  Mirmedonda  arachind  7  fillit „fair,  fóbítb  is 
for  eocb  robái.    Do  ségdaibb  an  domain  ana  nderna  do  clesaib 

1545  gaiscidb  arambelaibb  .i.  febas  in  dibraictbo,  glice  na  bersclaige, 


Dares  c.  33.  49 

trici  na  trénbéiniend.     Roimir  a  bvrach   7  a  baraind  for  mar- 
tad  na  mbuden,  for  niarbad  na  nriledh,    for   elaide   na  slógh. 
IS  do  dírímib  na  Togla  an-romarb  Troil  7  a  ech  do  Grecaib 
isind  lathisin  nammá.    ó'tchonncatar  íarvm  na   Gréic  sochaide 
mora  do  mtxrbad  do  Throil,  doratsat  uile  a  mewmain  fW  tetar-  1550 
racljt  a  marbtha.    Tan  áino  robái  Tróil  ocond  imguin  fócherdar 
erclior  forsin  n-ech  bái  fói,  coruc  arrinde  tbriit,  7  co  rolá  an 
t-ech  tri  bidgv  i  n-árde,  7   co  torcbair  dochvm  thiümmi,  ocus 
rola  Troi  forsin  leth   aile  'na  lighu.     Ríasív  atrésedh  súas  tic 
Acbíl  cotric  7  co-  [163a]  tinnendsacb  ar  a  ammus,  7  dobeir  for-  1555 
gab  do  gái  mór  fair,  co  riacht  co  túmain  triit,  co   w-erbailt 
Tróil  de.     Tan  iarum  dorat  ammus  for  breitb  leis  an  chuirp 
dia  scoraib,  is  ann  tanic  Memnón   dub  adochvm,  7  rohen  uad 
in  corp  arécin  7  rogon  Achil  feisin.    Téit  Acliil  iarna  guin  dia 
scoruib.     Tainic  Memnon  'na  degaid  docvm  na  scor  cona  slua-  156O 
gaib  imbe.    INtan  iarum  atchonnairc  in  caur  úathmar  as  tresi 
robói  do  sil   Adhaim   .i.  Achil,  ni  rodam  dó   cen  tinntud  fri 
Memnon.     Condráncatar  iaxum  cojnrac_déi§i  Aar  cathugud  dóib       (7)1 
fri  bed  ciana.     Dorochair  Memnon  iar1  fuirmed  ilcbrecbt  fair, 
7  rocrec/íínaiged  ced  Achil,  7  dochoid  dia  scorvib  co  mórbuaid  1565 
7  morcoscar,2  7  robáss  ica  othrus  intib  cofata.    Oncl  uair  iarum 
dorochm'r  Troil   7    Memnon  romebaid  forsna  Troiáw^M  docum 
a  csLÍhrach,  co  farcsat  ár  mór  do  degdóinib,  7  roiatta  na  doirrsi 
colleir.    0  tainic  iarum  ind  adaig,  dochotar  Greic  dia  scorvibh 
co  mbúaid  7   coscar.  1570 

Docúas  amabarach  0  PWam  do  cvinchid  osvid  eo  cenn 
trichüX  lathi.  Rofoemsat  Greic  indnisin.  Rohadnacit  iarvm  la 
Priam  Troil  7  Memnon  7  sochaidi  aile  archena.  Mad  in  coi- 
niud  immorro  roferad  for  Troil  7  Memnon  is  diaisneti  amal 
doronad.  Ár  robatar  sluáig  Asiae  etir  fer  7  mnái,  etir  macv  7  1575 
ingina,  et  reliqua  sen  7  occ,  oc  lámchomart  7  occ  nualguba  i  n-oen- 
fecht  7  i  n-oenuair.  Rothelcset  frosa  dér  ndichra.  Robensat 
a  fulta  dia  cendvib,  7  roruarnnai[g]set  a  n-aigthi  la  tiachra  in 


1   over   this  word  is  written  .d.  and  in  the  left  margin  is 
2  coscar  is  written  over  -buaid. 

•i 


50  Togail  Troi.    H.  2,  17,  p.  164a. 

gnima.     Fobith  is  é  insin  lathi  i  torchair  airther  in  betha  .i. 

1580  arcltoisech  na  livili  Asiae  more  ,i.  ri  na  Pers  7  ind  Egept  do 
tvitini  aim  .i.  Memnon.  Mad  immorro  caur  7  [163b]  cathmil?VZ 
7  cliatlicomla  cathv  fher  mbetha  7  in  macoem  án^  aurdairc 
imma  n-ergidis  macrada  na  Troiandae  iri  clvchib  7  chetib  do 
thutim  and,  ba  moveshaid  don  Assia  ule.    Ba  si  so,  tra,  cétor- 

1585  gain  na  Trói.  Ba  lmath  lasna  mileduib  techt  i  cath  daréis 
Tróil,  ár  ba  comnart  leo  a  menma,  0  nabiid  Tróil  rempav,  ár 
nochanos-gebed  uath  na  oman  imi  in-cech  cath  7  in-cecÄ  ca- 
throi  i  tegedh.  Deithb/V  on  dano,  ar  cia  ro[b]  maccaom  som 
arái  n-aisi,  robo  cathmilid  arai  n-engnama,  robo  gart  arái  n-onig. 

1590  IS  iat  sin,  tra,  scela  7  imthechta  7  aided  in  coiced  tréncath- 

miled  sil  Adaim  ule  .i.  Troil. 

[Dares  c.  34.]  IS  aimsin,  tra,  doroni  Ecuba  ben  Priaim  comarli 
cealcaig  n-indtledaig.  Olc  lea  a  dá  mac  lancalma  do  marbod 
da  Achil  cen  a  digail  fair.     Rotocured    mvum  Alexander  dia 

1595  hindsaigid  co  roindled  etarnada  for  Achil.  Fobith  nofaidfeth 
si  techta  co  hAchil  dia  tiachtain  co  tempull  n-Apuill  do  naidni 
Poliuxina  ingeni  Pn'aim  d(^,  7  do  dénam  sitha  iri  Pnaim. 
Rogell  Alexander  co  forbthechfed  andisin  dia  tisad  Achil  isin 
coindi.      ISind    aidchisin    iarvoi    fadeisin    dor[o]ega    W&xandenl 

1600  mileda  rochalma  rotestamla  na  Troiandae,  7  ros-tinoil  co  hidh- 
altech  Apaill  Timbrecda.  O  thárnecatar,  tra,  na  hisea  rofoidi 
Ecnba  techtairi  do  togairm  Achil.  Ro-indis  in  techtairi  do 
Achil  indi  'ma  rofoided.  Robo  failid  ri  hAchil  annisin  7  ba 
fota  les  cid  co  matain,  ar  sere  na  hingine.  Doluid  dino  arna- 
barach  Achil  7  Antiloicius  mac  Nestoir  a  comalta  malle  irisä 

1605  docum    an    idaltighe    amaZ    asbert   in    techtairi    irin.      At>-aigh 
iaxum  Alexander    cona-muinntir    asa  n-etarnaidi   7    rogab    oc 
gresacht  na  mileadh.    [164a.]    INtan  iarvm  atchondcatar  Achil  ; 
7  Antiloic  anísin  roláset  a  n-étaige  diib  for  a  láimclí  7  doros-  1 
laigset  a  claidbiv.     Rodásed  íarsin  im  Achil,  7    roimbíV  fo>'sna 

1610  slúagv  a  bruth  7  a  baraind,  7  ros-fiiabair  cofergach  7  cofera-  | 
mhail  7  dorochratar  ilmile  dib  leis,  conid  do  dirimib  na  Togla 
ana  torchair  leis  an  lásin  don  gérrchlaideb  bái  'na  láim.    Conos-  ■ 
toracht  Alaxawoer  íur  márbhad  Antiloic,  co  tarat  ilerechta  for 


Dares  c.  35.  51 

Achíl.    Rodn-gonsat  dawo  na  Troiándai  adíu  7  análl,  co  torcbair 
fodéoidh  la  hMaxander  iar  nibeitb  fota  oc  dcbhaidh  7  ic  im-  1615 
tbúarcain.      Ro[f]orcbongair   iarsin    Alexander    corp   Acliil    do 
clior  fó  cbonaib  7  énaib  7  alltaib.     Dogéntá  ao.no  anisin  mani 
thairrnescad  Elena.    Tucad  iarum  corp  Acbil  do  Grecaib.    Mór, 
tbrá,   in  brón  7   in  cóiniud  robói   ind  n-aidchi  sin  i  ndúnadh 
na  nGrec.     Nír'bó    brón   cen  fatba  doibsivm  ón  anísin,   fobith  1620 
dorochair  a  catbmilid  calraa  7  a  cléth  bága  fWa  naimtiu,  7  inti 
rodbingaib  Rectoir  7  Troil  diib  7  na  tóisiucbv  Troiawc?«  olcbe- 
nai  dorascratar  ilmíl[i]   día  slógaib.     Rodn-gab    atbrechus    do 
theeht  an  tslú&gaid  etir,  ar  dorocbratar  a  tóisigh  7  a  trénfir 
7  ar-rig.     Annso  cech  ní  léo  da.no  Acbil  do  marbbadb,  ar  dia  1625 
mbetb  Acbil  rempv  nofailsaitis  cech  docair  cbatba  7  coniraic  7 
acbomlaind  donicfad. 

[Dares  c.  35.]  Bai  comairle  in  aidcbisin  la  rígaibh  na  nGrec 
dús  cia  dia  tibértáis  cornarbzís  n- Acbil.  Ba  si  a  comairle,  a 
tbabairt  do  [lG4b]  Aiaix  mac  Telémoiu,  ar  is  bé  ba  foicsi  1630 
carotrad  dóa.  IS  and  asbert  Aiáx  mac  Telemoin  ba  córai  dóib 
tecbt  úadib  arcenn  Pirr  (piroc  [ptvQQoq]  interpretatur  rufus)  a 
mec  fadbeisin  robói  i  n-inis  Scir  la  Licoméid,  lia  senatbair  .i. 
lá  atbair  a  mbátbar.  Ba  tol  do  Grecaib  uile  anisin.  Ocus 
rofóidbset  Menelaum  forsin  tecbtairecbt  sin  arcend  Pbirr.  Ro-  1635 
léic  iarum  Licomeid  leosum  Pirr  do  gabáil  gaisc^VZ  a  atbar. 

0  tbánic,  tra,  cend  na  mithisi,  rochóraig  Agmemnon  a  cbatb, 
7  rogreisi  na  miledv.  Tecait  dawo  Troidndai  don  leitb  aile: 
ferthar  catb  cróda  and,  7  dofuitet  ilmili  don  tslúagb  cec/itarda. 
Roláadb  gáir  móir  and  disív  7  análl.  IS  annsin  robói  Aiáx  1640 
lomtbornacbt  isind  birgail.  Robáí  á&no  Alexander  ic  saigted 
na  slógb  a  bucbt  cbatha,  7  doroscair  socbaidbe  mora  do  Gre- 
caib. Rolá  iarum  ercbor  do  saigbit  for  Aiaic,  0  robói  lom- 
thoi'nocht  isin  cbatb,  co  ndechaid  'na  tbóeb.  0  áodechaid  íarum 
brutb  7  íerg  na  gona  innsidhe  rofúabair  tríasin  cath  co  bAla-  1645 
xander,  7  ní  tball  láim  de  corus-marb  7  corus-mudhaig.  Do- 
cbvaid  immorro  Aiáx  mac  Telemoin  dia  scoraib  7  tall  a  saigit 
ass  7  atbatb  iarvm  íocétóiv.  Berair  dawo  corp  Ahxandir  don 
chatbra^.   IS  and,  trá,  robiis  Diómid  forsn[a]  Troiándu  iar  tui- 

4* 


Y 


52  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  140a. 

1650  tiin  Älaxandir,  7  rolá  a  n-ár  corice  doirse  na  cathracft.  Cénco 
beith,  tra,  doimniudb.  na  Troiawc?ae  acht  an  b^jrack  roter  Diómid 
forru  isin  lathisin,  ba  léor  do  ár  7  do  rnortlaid:  ár  ní  rabe  ní 
bad  gránche  olclás  in  luathletrad  7  in  luaththinme  dorat  form 
tri  doirse  na  caXhrack.    Dochvaidh  Agmemnon  [165a]  iarsin  co 

1655  nGrécaib  imbi,  co  ndeisidh  im-medón-cathraig  7  co  ndernai  fW- 

tbairi  impi  corice  in  findmatin  arnámháracA,  ar  ni  rabe  isin  Trói 

nech  dobeVad  dorair  doib  daréisi  a  ndeghthóisigh  .i.  Alexander. 

Mór,  thrá,  in  brón  7  in  dubha  robái  in  n-aidhchisin  hi  ca- 

thraig   na  TroiawrZae  do    clith  a   ndegrígb.     Tróg   an  golgaire 

1660  rofersat  and  fir  7  mná,  etir  áis  7  óitid.  IS  annsin  dororchair 
in  cing  7  in  cathmilid  dédhenach  rochongaib  ócv  airthir  in 
betba.  Robadh  ingir  éim  la  feraib  in  tsdman,  o  twrcbáil  co 
funedh,  timdibe  a  chuirp  seom  dia  n-aicbintigtis  a  ecosc  som: 
fobitb  ni  raibi  deilb  amd   deilb  M&xandir  etir  méit  7  niaissi 

1665  7  mórordun,  etir  cbrutb  7  cbéil  7  cbomlabra,  etir  détgen  7 
dénvm  7  deichelt,  etir  fort  7  ulcbai  7  aghaidh,  etir  gnáis  7 
gáia  7  gaiscedb.  Ba  tairmesc  do  airbrib  na  nGréc  din  chatbu- 
gud  taidbriudh  a  cbrotba.  Ba  tecbta  dar  tire  cíana  día  décsain. 
Bantrochta  immorro  na  Greci  nodercdis  fair  ic  breitb  na  inbvaid 

1670  i  n-oenucb  Elédein  ní  bá  fíu  léo  asscin  a  fer  feisin  íarná  ais- 
cin  seonib  'na  tkinitbuch  óenaigb.  Roletb,  tbra,  aliud  7  ániua 
7  vrdarcvs  Alaxandir  fon  Assia  7  fon  Éoraip  ule  sice.  Doratsat 
émb  na  Tróianda  dínihicin  for  a  cathra*^,  fóbítb  atbatb  a  frés- 
cisiv  7  a  ndval  tesaircne  7   a  lennán  uile  etir  firu  7  rnnaa.    Ar 

1675  intan  notbéged  i  cathugwd  noíadaitís  fir  7  mnaa  láma  fair  ná 
diebsed  i  n-eslind  etir.  dég  avracbille  lá  teclit  ananat  (sic)  uadbibb. 
[165b.]  Ní  raibe  día  brátbribh  domna  rígb  bád  ferr  olclúas, 
etir  cbrutb  7  cbéil  7  choir  ngaiscidh. 

ISsin  matin  arnábáracb  immorro  dollotar  do  adlmacvl  ebuirp 

1680  A]&xaitdir  .1.  Primmh.  7  Ecubv  7  Elenae,  ar  ná  miscnigbed  na 
Tvoxándu  7  na  carad  na  Grecv,  do  clith  a  fir. 

[Daves  c.  36.]  ISind  latbi  sin  immorro  rothinóil  Agmemnón 
na  Grecv  do  doirsib  na  csáhiach,  7  robói  ic  grenrmgud  na  Troi- 
ánda  co  tístáis  asa   catbraigh   do   catb   frisoni.     Roforcbongair 

1685  immorro   Priaim   for  a  munntir   f/íthairisem   cocalma   7    gabáil 


Dares  c.  21.  53 

na  cathrach  co  tisaclh  Pentisilia  righan  iia  cichloiscthe  *  cona 
úógaib  do  chongnum  7  do  chobair  dóibh.  0  thánic  immorro 
Pentisilia  rosem  arnábárach  in  cath  inaghaidh  Aghmemnoin. 
Hiiathmar,  tra,  an  choimleng,  cro'dho  in  claidbed  7  in  coscrad 
tue  each  arachéile  isin  niaighinsin.  Ba  tnúthach  roferset  na  1690 
mná  armachai  an  choimleng.  Nobristis  na  hergala  for  fiana 
roch  alma  fer  n-Eorpa.  Noléced  ferscál  annsin  a  bernai  chatha 
do  banscáil.  IS  and  sin  cowdriced  Pentisilia  fnsna  trénfirv  com- 
marbad  cech  fer  arváir  díb.  Beg  nár-bvd  rescidir  íri  banna 
d'fordoriis  i  n-aimsir  foile  cathmílidh  chróda  iarna  tuitim  do-  1695 
pwm  ihalman  tré  ág_h  a  comlaind  ar  galaib  deisj,  Ni  ioelan- 
gatar  ian«w  cathmilide  na  nGrec  an  luthfás  romór  7  an  de- 
chradh  rofersat  na  banfénidi  form.  Rotheichset  iarum  corice 
na  scurv.  [166a.]  Ptochuir  Pentisilia  cona  bantrocht  ár  mór 
díb  co  ndechatar  isna  scoraib.  Rosreth  iarum  an  banmilid  a  1700 
slóg  imna  scwru  'mácfairt.  Roloiscthe  léa  drécht  mór  dona 
longaib.  Dol)e/-ed  cath  each  lái  dóib  fón-innas[s]in,  7  nóbriseíZ 
form  co  teigtís  im-medón  na  scor  for  techedh  7  isin  fechtain 
nothairiseíZ  [)i(ümid  a  oénur  fríesi,  fóliíth  batir  athlamiv  na  mná 
andáti  na  fir.  Ar  intan  dourgabtáis  na  Gréic  a  láma  fri  ta-  1705 
bairt  béime  no  forcaib,  nothócobtáis  na  mná  a  scíathv  immá- 
tinichsell  dond  ersclaige:  intan  immorro  immarchiiiritís  na  Gréic 
a  scíathu  7  a  mboccóti  íri  ersclaige  7  fri  himditin,  in  leth  día 
nochtatáis  í&rum  nocriathraitís  ona  mnáibh.  INtan  inrum  na 
foelangtar  na  Gréic  ted£f]úaparta  na  mban  lánchalma  dona  fríth  1710 
sét  na  samail  do  mnaib  domhain,  dochótar  'na  scoraib  7  ro- 
í&dsat  na  doirse  coléir.  Ocus  ní  roléic  Agmemnon  dóib  dvl 
ammach  asin  dún  co  tísad  Mmeluas  asin  Greic.  Tanic  dawo 
fóisin  Meweluas  7  Pirr  co  dúnad  na  nGréc,  7  tucad  arm  a  athar 
do  Phirr,  7  doróni  cói  7  lamchomart  fora  lighe,  ocns  nír-bó  1715 
gan  fotha  dhó. 

IMthusa  immorro  Pentisilia,  tánic  isin  cath  ama?  dogníth 
csLch  lái,  7  dothét  do  dóirsib  na  scor.  Córaigid  Pirr  d&no,  rí 
na  Mirmedón[d]a,  a  chath  don  leith  aile.   Srethajs  diino  Agmem- 


Ms.  chícloiste. 


54  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  1461». 

1720  non  slogv  na  nGrec  archena.  Doroicliet  diblinaib  arcind  Penti- 
siliae.  IS  and  sin  roslaidh  Pirr  ár  dérmár  [166b]  dona  cichlo- 
is[c]tib,  7  robris  forrv  co  táníc  Pontisilia.  0  thánic-sidhe  iarvm 
condric  comhrac  ndéssi  íri  Pirr.  Robatar,  thrá,  co  dead  lái 
each  dib  oc  tvarcain  a  scéith  for  araile,  7  ni  rue  nechtar  for- 

1725  gab  for  toind1  arachéile.  Robo  cbródha,  thrá,  in  conilonn  ban- 
scáilc  roíobair  Pentisiliae  andsin  .i.  comrac  frisin  láech  is 
treisiv  robái  i  n-airther  in  betha,  7  romarbli  sochaide  mora 
dona  slvagaio. 

Laa  n-and  dorat  Pentisiliae  forgab    for  Phirr    eoros-loit 

1730  cogarbb.  Dochvaidh  iarvm  ferg  7  bruth  na  gona  hi  Pirr,  co  ná 
fitir  úatb  ná  lierod  ic  indsaigid  Pentisiliae.  Fegait  comlann 
ndéise.  Ropo  ferda,  tbrá,  an  comracsa,  aráide  ba  forthreise 
gaiscerZ  Pirr.     Dorochair  Fentisiliae  a  comrac  déisse. 

ÍAr   tuitim  immorro  na  rigna  romemaidh   for  na  cichlo- 

1735  is[c]tib  7  for  na  Troiandaib,  7  rolá  Pirr  7  Díomid  ár  mór  díb, 
co  riachtatar  dóirsi  na  catliracb.  Iadait  íarsvide  na  Gréic  im- 
mon  c&tiaraig,  7  fertbar  in  cath  impe2  'mácúairt. 

[Dares  c.  37.]      INtan    iavion    atcbonwaM'c    rig    7    tóisigh    na 
Tioiandae   na    slúagbv    secMair    7    a  nibeith    immon    catbra^, 

1740  dochótar  do  acallaim  Príaim.  Bátir  hé  na  tóisigh  tháncatar 
and  .i.  Antiuóir  7  Polidamas  7  Aenéas.  Do  chomhairli  dimo 
thancator  dús  cid  dogentáis  fr/sna  ínórslúaghaib  rogal")sat  forry. 
Rotóchuirit  a  uile  thóisigh  do  Priaim,  7  roíarfaigh  dóib  ced 
rop   a£d]láic  léo  [do]  dénamh.     IS  andsin  asbert  írív  Anterior. 

1745  „IS  cuitbiudh  diíib",  ol  sé,  „cathugítcZ  íri  Grecu,  ár  atbatbatar 
[167 a]  for  milidb,  rotascrait  for  láich,  dorochratar  for  tóisigh, 
romarbthá  maicc  Priaim  7  cech  óen  dodechadar  asna  hailithirih 
do  fortacht  diiib.  Marait  immorro  tóisigh  na  nGréc  .i.  Mene- 
laus  7   Pirr  mac  Achil,  nád   étrese  oldáas  a  athair,   7  Diómid 

1750  7  Aiáx  Locrus  7  Nestor  7  Ulíx.  Dpbar  -  timairced  iarvm  isin 
chatbraig  7  rodúnta  dóirse  na  cathrach  forib.  „ISs  ed  as 
maith  duib  iarvm",  ol  sé,  „berar  úaib  Helena  do  Grecaib  7  in 
brat  olehena  tue  Alaxawáer  ó  inis  Citherea*.     Raghdait  iarvm 


Ms.  fertoind        2  Ms.  imphe. 


Dares  c.  38.  55 

Grac  dia   tigh  co    sith   7    cbáinchomrac."     Ó   robátar  síst   oc 
trial  dénma   in   tsíd,   atroacht  Amfimacrus   mac  Pn'aim   isind  1755 
nirecht.     Moethóclach  rotrén  insin,   7   rorádi   briathra   and    fri 

Autinóir  7  fWsna  lií  robátar  'na  óentaid  .i.  „Bá  cúrv  dnib", 
ol  se,  „comrnad  gressacht  in  tslúaig  dognéth  sib  7  techt  rempa1 
do  ehauthugwd  friár  náimtib  tarcend  far  tire  7  for  n-athardai 
7  for  catiirach."  IArsindi,  trá,  roforb  Antinóir2  11a  bria£Ärasa  1760 
atraracht  Aéneas  mac  Anacis  co  n-érbairt  aithesc  n-álghen  fri 
h Amfimacrus.  „A  ma*c",  ar  sé,  „bá  férr  síth  7  cháinchomhracc 
oldáas  eisíth  7   debacli." 

[Dares  e.  38.]     Asraract    dawo   Príaim    fadeisin    co  ndérbairt 
„Cía  beithisi   émh",   ar  sé,   ,,a[c]   cuinchidh   sítha  7  chórv/    Is  1765         / 
triuib  tháníc  cech  n-olc   dorónad    sund.     Bátir  sibh   tóisig  ro-  / 

foidius[s]a  co  Grécx.  Rofóidwsa  émh  indarade  do  chuinchid  mo 
sethar  dam  0  rígaib  na  úGréc.  [167b]  In  tan  íarvm  áodechaid 
fo  niélacht  7  fo  éra,  ó  ulib  rígaib  na  nGréc  robái  ic  aslach  7 
ic  tabairt  immón  airtabarta  catha  do  Grecaib.  A  chéli,  d&no,  1770 
is  hé  roairg  inis  Citherea,  maille  iri  hAlaxander,  7  tue  esti 
Helenam  7  in  mbrait  olchénai.  IS  airi  sin  íarvm  ní  híarata  cid 
dvibsi  in  síth.  Bid  far  mmmai  fris  immorro  corbat  erlamha 
intau  seinnfider  in  s_tocc  oc  techt  dochum  na  ndorus  do  tha- 
bairt  chatha  cmaid  codait  do  Grecaib,  do  brisivd  dúib  for  far  1775 
naiintib  nó  for  mbás  fadeissin." 

0  roscáich  íaxwn  rád  na  wbriatharsa,  docbóid  cách  día 
tbig.  Dochoaid  mvinn  Príaim  isin  rígtliech  7  rogaired  a  mac 
chuici  .i.  Arnf[ini]acrus,  ocus  roráidh  fris:  „Atágwr",  ar  sé,  „in 
lucht  atáat  ic  eráil  an  tsídha  do  bratb  na  cathrach  conid-ed  1780 
is  cóir  deisidhe  a  marbad  ria  síu  cjrjmiit  in  chomhairle  sin." 
Derb  leis  mani  mairntae  in  chathir  robad  cathbvadach  fora  naim- 
tib  7  nobrisfedh  forru.  IS  ed  comairle  doróni  Pnaim.  Rotinolait 
leis  a  mílid  rocbalmai  do  dénvm  ind  échta  ríasív  noforbaitájs 
luclit  na  comairle  brath  na  cathrach.  Rogell  dó  iarwm  Amfi-  1785 
macrus  dogénad  aní  roforchongair  IVúiim  fair.  „Déntar  cabled 
mor  lend",  ol  sé,  „7  gairter  na  toisigh  do  chathim  na  fieidhe. 
Tinólfatsa  míledv  do  chvmsanad  forrv." 


Ms.  rempha.         2  Sic.  leg.  Amphímachus. 


tf 


56  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  168*. 

[Dares  c.  39]     IMtkvasa   immorro   na   tóisech    .i.    Antinoir1 

1790  7  Polidamas  [168 a]  7  Aucligon  7  Anifidanias,  0  roscáilset  asiu 
dáil  lotar  co  mbátar  i  n-óeniniacallaim  7  roairchis  each  úaclib 
a  imnedk  Ma  cliéile.  Ba  trom  léo  aní  roráidhi  Priaim,  ar  bá 
ferr  leis  a  dügend  féin  7  dügend  na  cathrack  7  a  athardai 
oldáas  sitk  fri  Grécv.     IS   and  asb^rt  Antinóir   „Bái  comairle 

1795  lemsa  dvib",  ol  sé,  „7  ticfad  far  less  di,  man  bamm  imeclack 
dia  rád."  „Apair-seo  éM",  ar  na  toisigk  aile,  „7  ni  ricfa 
csenn  scéoil  úainne  tar  teck,  7  ceped  comairle  dobe'ra  dogén- 
amne  airiut."  „Tiagar  úain",  ar  Antinóir,  „artúus  co  hAenéas, 
co  raib  acaind  isin-comairle./   Tánic  dawo  Aeneas  andockvm,  7 

1800  rofiarfaig  diib  „cidk  comairle  is  áil  dvib  do  dénvm?"  ol  Áeneas. 
„IS  hi  dawo  ar  comairle",  ar  Antinóir,  „mádat  oentadacksv 
frinn/  Neck  úainn  do  thecht  co  Gre'caib  do  acallaim  Agme»«- 
noin  7  matke  na  nGrec  arckenai,  co  tartar  gbhyne  7  enigke 
frinn  im  anacul   og]i_  ar   muinteri   darcend  bratka  na  catkrack 

1805  7  dilsigktke  ar  n-atkarda  7  treoraigtke  éolais  doib  co  rigpke- 
lait  PHaiinh."  Romol  cack  an  comairle  sin.  Rocuiredk  dawo 
Polidamas  uadkib  do  acallaim  Agmemnóin,  dég  bá  bé  bá  lugku 
ein  fn  Grécv,  ocus  roinnis  do  Agmemnón  a  tkecktaireckt  do- 
léir.     Rotockvirit  iarvm  rig  na  nGrec  i  n-óendáil  co  kAgmew- 

1810  nón,  7  atfet  dóib  aní  frisa-tánic  Polidaim  .i.  do  bratk  na  Trói 
darcend  sitk  7  ckaratraidk  dóib  féisin. 

[Dares  c.  40.]  IArsin,  ti'á,  [168b]  roiarfaigh  kgmemnon  dona 
rigkaib  dús  cedk  dogentáis  frisna  bratkemknaib,  in  tibértáis 
ratka  fríu  fó  ná  tibbértáis?     ktxwhairt  Ulix  7  Nestor,  nír'bó 

1815  fir  etir  do  'Polidaim,  acbt  as  for  ceilg  tkanic.  Madk  Pirr  im- 
morro,  ni  tkorlaicsjde  ckucai  etir  seel  Polidaim.  O  rodkeimk- 
nigkestar  dóib  iarvm  Polidamas,  nack  fri  scél  mbréci  tkanic, 
rockuinckidar  Greic  comkartka  ckycai.  Atrubkairt  Polidaim 
„cidk  isind  úairse  ría  teckt  damsa  deckastai  dockum  na  Trói 

1820  oslecfaid  Áena3s  7  Antinóir  dóirse  na  catkrack  reimkib."  Atber- 
tatar  iarvm  toisigk  na  nGrec  dia  fegatáis  in  comkartka  .i. 
caindle  adkanta  do  thaspénacZ  dóib,  7  dia  cloistís  gutk  Aeniasa 

1  Ms.  AntiutÍHoir. 


Dares  c.  41.  57 

7    Antinóir   nofii;faitís   al-luga   fWsna  brathemno  .i.  Antenóir  7 
Aucoligon   7   Ippitamas   7   Acnáes    7   Anachis    do   anacul   cona 
innáibh  7  maccaib  7  inghenaibh,  cona  mbráthrib  7  chobnestaib  1825 
7  chocélib  7  cona  fochráibib  arcbaenai. 

[Dares  c.  4i.]  0  rogléset  íarvni  a  córu  rogab  Polidamas  tús 
rempv  docbum  na  cathrach  .i.  cosin  dorus  dianid  ainm  Scca. 
Fúaratar  iarwm  comartha  dia  cornarthaib  and  .i.  cend  eich  find 
i  n-imdénani  uas  an  dorus.  1830 

Tancatar  iarvm  lucbt  in  bráith  .i.  Aenaes  mac  Anachis  7 
Antinóir  i  conde  na  nG/rc.  IMthusa  immorro  Pnaim,  robói 
cech  rét  i  fur  7  i  n-erlarnha  aici  do  marbad  lochia  an  braith 
7  do  chathugwt?  darcend  na  cathrach.  Rothinolset  íamm  tóisigh 
in  braith  a  muntera  7  a  coemv  7  a  cartiu  dochvm  an  doruis  1835 
hi  tardsat  comartha  [169a]  do  Grécaib  conid  and  bátar  immon 
dorus  adiu  7  anall.  Tancatar  Greic  fóisin  dochvrn  an  dorais 
dianid  ainm  Scéa.  Lvcht  in  braith  rooslaicset  in  do  ms  7 
rofhursainsct  caindlo  iri-  haigthe  a  carad  7  a  cocéle,  7  roléicset 
chuca  isin  csdhraig.  IS  siad  so  immorro  na  tóisigh1  roléigset  1840 
chuca  .i.  Pirr  mac  Achil  hi  tosuch  7  Diómid  7  Menelaus  mac 
Átir  7  araile  toisigh  archewai.  Pirr,  immorro,  is  é  robói  ic 
anacvl  a  muinntire  uile  in  lochta  romairnset  an  cathrai^r.  Ro- 
gab, thrá,  Antinóir  tóisech  ria  mbuidnibh  7  slógad  na  nGre'c 
dochum  denna  7  rigimscingi  7  rígpheláti  Príaim,  dú  ir-rabatar  1845 
fg^gla  thóisech  na  Tróianda  uile.  Indarlat  dofóethsad  an  talam 
fó  cossaib  ar  threise  na  toilge_  ron-ucsat  7  ar  met  na  feirgi. 
IS  ann  sin,  trá,  roirnbir  Pirr  mac  Achil  a  bj;uth  7  a  baraiud  7 
a  bidbanais  tV»-sna  Tvoiandn.  I  »urochratar  sochaide  dib  in 
n-áidchisin  día  láim.  Dorochair  and  ia.vum  Pontius  mac  Ephrói,  1850 
pn'merlabraid  na  Tróiandai  ule  indegaid  Anienoir.  Dorochair 
and  dawo  Coréb  céle  Casandra  ingene  Pnaim.  Maccóem  insin 
7  ánrad  7  rind  n-ága  airthirthvascirt  in  betha.  Ni  moo  audá 
sechtmain  0  thánic  an  chath  .  .  .  co  ronasced  dó  Casandra.  Ni 
roaccobáir  immorro  etir  Casandra  a  héilniud ,  acht  rop[f]err  1855 
léa  a  feidligud  i  n-ógi  7  i  ngeenus.    IS  andsin,  thra,  tárrasair  Pirr 


Ms.  toisidh. 


58  Togail  Troi.     H.  2,  17,  p.  170«. 

mac  Acbil  in  cathmiKa"  i  ndoms  denna  Priaiin,  7  túag  dé[f]áe- 
bracli  'na  láimh,  7  rogab  Aono  dorus  as  cáinemb  [169b]  7  is 
áillem   í'obói    isin    bitb   do    vindaigecht    écsamail    cacba  tiro  co 

1860  n-imdénvm  di  or  7  argut  7  lííg  lógbniair.  Roraindset  íaxum 
na  mílidb  robátar  i  peláit  Príaim  íat  feisin.  Tucsat  drem  úa- 
dhib  in  dorus  ind  lis.  Rogabsat  side  ic  fritbgabáil  fri  Pirr  7 
frisna  láecbaib  archmai.  In  fairend  aile  immorro  docbótar 
side  for  sonnac/iaib  7  djmaib  7  cbnoccaib  togla  an  denna,  cor- 

1865  gabsat  ic  tréndíbricud  na  slógb,  conid  imniaille  notbeilgidís  forru 
na  gae  7  na  claidbe  7  na  sciatbu  7  na  saigte  7  bairne  na 
clocb  fo  cbossa  7  sailge  7  cláradv  7  dromclai  7  ocbtaige  na 
ngrmnán  7  na  taige  cláraidb.  Robrissiset  da.no  benna  na  stúag- 
dor«s,  7  rocbuirset  i  cenn  na  íiG>'ec,  co  rotbascairset  ilmíli  dona 

1870  slúagaib  fón  innas[s]in.     Atreacbtat«r  íarvm  lvcht  na  cathracli 

cobúatbinar    7    cobimeclacb,    codrenion    7    codéinmnetacb.      Ní, 

l^  tráth,  conair  tbeiebidb  acu,  ar  rolínsat  Gréic  sráti  7  cb[lJo- 

cbána  7  belata  na  catbracb.    Robái,  trá,  óengáir  forfut  na  Trói. 

IS   cumsd  nógairtís    na  mílid   7    nóeigbtís   na  curaid,  nobuirtís 

1875  na  buirb,  nóiaecbtaitís  na  mná,  nóscrécbaitís  na  lelaip.  Dála 
immorro  denna  Príaim,  rogabsat  láicb  lánchalmai  na  Troiánda 
íca  dín  7  icá  anacul.  Fóbítb  is  ann  robói  an-roba  dech  d'ór  7 
d'argut,  do  sétaibb  [170a]  7  máinibh  na  Tróianda.  Rogab  ini- 
morro  Pirr    mac  Acbíl    ic  tescad   7    ic  tnndíl)e   na  cojnlad  co 

1880  ríacbt  féin  cona  sciatb  tríana  lár.  Dorat  íarsin  tafbonn  forsna 
Troia,nclu  robátar  ic  daingnigbud  a  ndorais.  Deitbbir  ón  fóbítb 
rop  bé  cend  gaiscid  fer  mbetba  daréise  an  lochta  láncbalma 
dorocbratar  aim  foran  togailsea  antí  Pirr  mac  Acbíl  díatá 
faraithmet   svnn.     IAr  mbriser?    do   Pbirr    ind    midprnis,   7    íar 

1885  tafbonn  na  cttwétaide  robátar  isin  dortís,  docbvaid  isin  rígtbech 
co  romarbh  a  mac  arbélaib  Príaim.  Roléci  Priam  erchor  do 
gái  fairseom  co  ndechaid  secbai,  fóbítb  robo  senóir  díblide  bé 
ann.  Rolá  Pirr  ercbor  for  Príaim  co  ndecbaid  inn  7  co  rofs]- 
sreng  arcbind  isind  imdai,  7  tall  a  cend  de  ic  altóir  Menerbe. 

1890  IN-óen  chonair  immorro  docbúaid  Ecvba  7  Poliuxina.  Raráitb 
íaxum  Áenaes  arcend  Polivxína.  Dorat  immorro  Écvbv  lándílsi 
na  hingbine  dó  darcend  a  anaictbe.     Rofolaigb  íarsin  Aenáes 


Dares  c.  42.  59 

Poliuxinam  fó  chóim  a  athar  Anáchis.     Andromaoho  imniórro, 
ben  Hechtoir,    7   Casandra  ingcn   Priaim   dochótar   co   rolaig- 
set  for  altóir  Menerbe.    Ni  rabi  cwwsanadh  ann,  tra,  co  find  na  1895 
inatne  for  hidriud  7   orcain  na  cathrach.    Roloisccd  an  cbathir 
coraibe  tria  chortbaii'   tenedb   7   fo  smúit  dethcha.     Robúrostar 
7  robécestar  [170b]  Badb  úasv.    R[o]gáirset  demna  aéoir  úasv 
cbind,   ar   rop    aitt   léo  martad  mar  sin    do  thabbairt  for  nil 
n-Ádhaini,  fobíth  rop  fórrnach  muinntire  dóib  sin.    Mór,  trá,  an  1900 
t-anfeth  7   in  michostadh  robói  'sin  Trói  in  n-aidchi  sin.    Robói 
cntb  ar  détaib  na  lobar.     Rotódáiled  fuil  nain-míled:    roiacbt- 
set   na    senóre:    roscretsat    na    nóidein:    roéigbset    na   bingena 
niacdacbt.     Romnmr.it,  trá,  sochaide  do  mnáibli  sáerv  socbenívl 
andsin  ocus  rothaithniigit  trüge  na  fedb,  7  romarbait  na  slúaigb.  1905 
Robinred  7   robaircedli   7   rodéláraigbcd  an  cbathir. 

[Dares  c.  42]      0   tliánic   'vaxuni  soillse    lái    arnabáracb    con- 
drancatar   ríg  na  nGréc  i  n-oenchoinairle,   7    dorónsat    aXtugud 
buide    día    ndéibh    7    día  n-arracbta/í».     Romol   Agmemnon   na 
slúaghv,  7   robescbongrad  úad  íarsin  crod  na   cathrach   uile   do  1910 
thabairt  co  hóenbaile,  7   rorand  cert  fodla  dona  sluagaib   íarná 
céimennaib    7    íarna   ngradaib    córaiB.     Robai   comairle    íarum 
icna  rígaibh  dus  ced  dogentáis  íri  lucht  an  braith,  in  tibertba 
sóire    dóib  fó  na  tibertha.     Rodívcarsai   na   slóig   ule,    7   ised 
roráidset:    sóire   7    córai  do  thabairt    don    lucht    rothréicset    a  1915 
n-atbarda    7    a  cathraig1.     Cech  m,  thrá,    rogab   in   slógh   día 
ndóinib  7  innilib,  dia  sétaib  7  máinib,  doratad  dóib  ule,  7  dora- 
tad  anacul   dóib  cowa  cairdib  7   chocélib  7   chom&ltaib  7  cósna 
huil[i]b  rótechjsat.    [171a]   IS  annsin,  tra,  roattaig  Antenóir  inni 
Agmemnon,  co  roleicthe  dó  bee  mbriathar  do  rádh  fris.    Rochét-  1920 
aig  Agmemnon  dósum.    Rotheraind  Antenoir  for  a  gluinib  7  ro- 
fill  fothri  iat  i  fiadnaisi  Agmemnoin,   7  atbert  fris:   „Helena  7 
Casandra"  ar  sé,  „atat  i  ngábud  7  i  ngúasacht  ar  imeclai.    Cid 
is  coir  libse  do  dénvm  fríu?    Ba  cóir  chenai  duibsi  anacul  dóib 
ar  in  degimpidhe  7    ar  in   degfastine   dogniid  Casandra  duib  7  1925 
ar  in  n-aslach   dorónc   Helena    im   thidnacvl  chuirp   Achil   dia 


Ms.  cathraid. 


60  Togail  Troi.     II.  2,  17,  p.  171»>. 

adhnacul  isna  scoraib  dar  sár  A\a,xandir."  Dorat  iaxum  Agmem- 
non sóire  don  diis  sin  .i.  do  Chasandra  7  do  Helena.  IS  and 
sin,  trá,  rogaid  Casandra  itghe  darcend  a  mathar  .i.  Écuba,  7 

1930  darcenn  mná  Hectoir  mac  Priaini  .i.  Andrornacho,  7  roinnis  do 
Agmemnon  am«?  rod-carsat  in  dias  sin  comniór,  7  doberdís 
degtheist  fair  'na  écmais.  Rochomarlecestar  Agmemnon  anisin 
frisna  rigaib.  ISs  ed  deissidh  léo  a  soire  don  diis  sin.  Ana 
frith  and  iarvm  do  dóinibh  cennióthá  sin  7  do  mdmassaib  foro- 

1935  dáil  Agmemnon  don  tslúag.  Rugéne  dawo  Agmemnon  atlng^ifZ 
bndi  dona  déib.  ISsin  choicatmadh  Ian  ianim  rotbinolsat  in 
tslúaig  uile  i  n-oendáil  día  chinniud  ced  lathe  nógluaisfitís  do- 
chvm  a  tire  7  a  feraind  fadeisin. 



1940  [Dares  c.  43.]     Túarcabset  anbtine   fr/v   co   nár'bó   inimrama 

dóib    in    niuir.       Roansat    dino    isin    cathraigh    trh    illathibh. 

IS  andsin  rofrecáir  Calchas  nábtar  buidig  na  déi  díb.    IS  andsin 

[171b]  dodechaid  im-niewmain  Phirr 

clminchid  Poliuxina  fo 
1945  ia  na  fochonn  romarbha 

ingnad  leis  iarum  nach 

isin  rigthaigh.     Téit  d 

chid  co  hAgmemnon.     Tiagar 

ior  a  iarair  sethnoin  nac 
1950  0  na  fuair  docuas  uadh 

Antinoir.     0  tainic  side 

al-laim  "Aigmewmom,  adrubair 

co  rocvinched  dó  Poliuxina 

7  co  tucad  il-lamaib  Pirr  nia^'c 
1955  Dochuáid-side  do  acallaim  Aen 

innisin  dó.     Agme[m]non  i  cúinchid  P 

écin  ois.     dorat  Aenáes 

inní  VoYmxina.     ar-ropo  ecail  1 

robái  do  thabairt  fo  r 
1960  7   fó  gbin  chlaidhib.     Ocus  dos-r 

il-láim  Agmemnon.     Co  tarat  sid 

Phirr.     Roeab-side  iarvm 


Dares  c.  43.  61 

eb  di  ior  ligv  a  athar 

Ba  fercach  iarvm  kgmemnon  iri  h 

YoMuxina.     Ocus  ised  atrubairt  iri  1965 

bad  tír  na  TroiawiZae  7  ara 

ior  longais.     al-loss  an  gn 

dó.     Dochuaidh  iarsin 

for  longais  cosin  lin  rolae 

longaib  a  náechaid  Alaxa  1970 

hinis  Citherea.     dia  tu 

Helind.     ut  ante  dictum.    Robói 

.uii.  mb\i&dna  ior  nvacbommad 

fut  mara  Torrén.     ut  in 

0  rocbomlói,  tra,  Aense  1975 

ais  dochóidb  A.gmemnon  di 

catbbvadach  catbcb 

mórslúagb  7  const,  buidhnib 

[172a]  iar  ndigbail  a  chneite 

ide  ior  firv  Assia  iar  1980 

7  iar  railliudh  7  iar  slaitt 
i]mna  sétaib  7  imna  máinib 
na  Troi&nda  féisin  a  foraeurt 
aib  ciana  comaitcbe  fo 
ib  in  betba.     Mór  mbróin  1985 

bái  ior  gnuis  Helena  do 
frisin  Trói.     Ba  rnóo  co 
dvba-sin  oldáas  an  duba  ro 
ri  ic  scaradb  fri  binis  Citb 
Helenas  immorro   7  Casandm  ingben  1990 
Andromacba  ben  Kectoir  7 
Ecub]v  ben  Pnaim.    ised  rogabsat  do 
dá  cét  ar  sé  milebh.    al-lin 
Antenóir  cona,  fairaind  hi 
Tvoiandcte  cóic  cét.    ar  dib  milibb        1995 
é  lín  rolen  Aenáes  cethri 
óra  milib.     IS  hé  lín  áa/no  do 
do  Grécaib  la  Troiaw^w,  amal 


(52  Togail  Troi.    H.  2,  17,  p.  1721». 

[Da]réit.    sé  mile  ar  ochtmogait 
ocht  cétaib  mile.     IS  hé 
2000  do]roch«?>  o  Throiandaib  la  Grécv  ria  mbr 

ca]thracA  .i.  sé  mile  décc  ar  thri 
cetaib  mile.     Get  ar  secht 
is  hé  lin  dorochair  do  Grecaib 
Hechtoir  a  oenur.     It  iat 
2005  [toisigh       11       Diomenus 

Carpedon  Lepodvm 
for  meis  11 
Amentivs  11 
Cleofinor 
2010  righ Arcomeuus 


[172b]  Pullixiims,  Miuon,  Antipus,  Leontem,  Polibétes,  Clopenór. 
Dá  ardtóisech   domarbh  Aenses   .i.   Anfimacrus,   Neríus. 
2015  IT  hé  tóisigh  domarb  Alexander  mac  Priaim:  Achíl,  Paid- 

mid,  Antilocus,  Aíax  Locms,  Aiax  mac  Telamoin,  comthuitim  do 
sede  7  do  Alexander. 


Literal  Translation. 

The  figures  refer  to  the  lines  of  the  Irish  text. 

1.  Jason  did  that  by  means  of  Medea's  magic,  to  wit, 
bringing  Vulcan's  four  oxen  out  of  hell,  and  the  other  things, 
ut  ante  dictum. 

3.  Now  after  the  completion  of  all  that  work,  Aeetes  said 
to  Jason:  „May  it  not  be  well  (to  her)  that  taught  thee  —  Medea, 
my  own  daughter!    She  it  is  that  hath  done  all  that",  saith  he. 

6.  After  this  the  golden  fleece  was  given  to  Jason  and  to 
the  champions  of  Greece. 

8.  So  then  Jason  with  his  hosts  began  to  leave  the  city 
and  to  travel  to  their  own  heritage  and  territory.  Medea  began 
to  sue  on  her  true  covenants,  which  he  had  entered  into1 
before  the  kings  and  heroes  of  Greece,  and  before  the  wor- 
thies of  the  isles  of  the  Tyrrhene  sea,  to  love  her2  always 
as3  his  one  wife.  Jason  said  to  her  that  he  would  not  bring 
her  to  his  country  if  she  brought  her  children  with  her. 
Thereafter  Medea  did  a  deed,  sinful,  fearful,  brutal,  to  wit, 
killing  her  sons  for  the  love  and  dearness  of  the  beautiful 
youth  and  so  that  there  might  be  no  reason  for  leaving  her 
and  not  bringing  her  with  him  to  his  country. 

17.  Thereafter  the  soldiers  bid  farewell  to  the  king,  and 
carried  off  the  fleece,  and  went  out  of  the  city.  Then  they  go 
on  board  their  vessel  and  rowed  along  the  same  way,  unto 
the  estuary  of  the  river  Cius,  past  the  districts  of  Troy,  till 
they  reached  the  harbour  of  Greece.     After  this  they  brought 


Lit.  as  he  had  bound.         2  Lit.  and  to  love  her.         3  lit,  for. 


64  Literal  Translation. 

their  vessel  on  land  and  go  to  have  speech  of  the  king  Peleas 
who  had  set  them  to  the  embassage,  and  they  tell  their  tidings 
and  their  adventures  from  beginning  to  end;  and  the  fleece 
was  displayed  unto  him.  Peleas  gave  thanks  to  Jason  and  to 
Hercules  and  to  the  crew  besides.  He  bestowed  treasures  and 
riches  on  every  one  according  to  his  rank,  and  so  forth. x 

27.  Mindful,  now,  was  the  hero  and  the  war-soldier  and 
the  battle -breacher  of  a  hundred,  —  the  mightiest  that  hath 
come  of  Adam's  seed,  to  wit,  Hercules  son  of  Amphitryon,  — 
of  the  disgrace  and  of  the  shame  that  had  been  brought  upon 
him  by  Laomedon,  king  of  the  Trojans,  to  wit,  the  not  giving 
him  the  hospitality  of  a  harbour  when  he  was  sent  along  with 
Jason  to  seek  the  golden  fleece.  Heavy  was  his  heart  after 
this  not  to  avenge  himself  on  the  folk  that  abode  in  the 
neighbourhood  of  Greece,  on  the  eastern  border  of  Propontis, 
in  the  east  of  Asia  Minor,  (and)  that  had  got  a  little  strip 
of  land  in  the  western  angle  of  Phrygia,  overagainst  the  shore 
of  the  Tyrrhene  sea.  For  of  the  world's  warrior -hosts  there 
was  none  that  attained  to  equality  with  him.  No  warrior  was 
there  here,  who  would  go  further  than  he  to  avenge  his  wrong 
in  far-off,  neighbouring  territories. 

Now  here  are  some  of  his  valiant  deeds. 2 

38.  It  is  he,  Hercules,  that  slew  the  mighty  champion 
with  the  three  heads,  in  the  isle  Erythria,  in  the  estuary  of 
the  Tyrrhene  sea,  at  the  mere  of  Europe  and  Africa,  right  in 
the  west  of  the  world,  Geryon,  to  wit,  his  name:  he  withered 
up  the  tribes  and  the  races. 

42.  It  is  he,  Hercules,  moreover,  that  built  the  two  pillars 
at  the  Gaditanian  Strait,  and  each  of  them  looking  at  the 
other,  namely,  the  pillar  of  Europe  looking  at  Africa  and  the 
pillar  of  Africa  looking  at  Europe. 

45.  It  is  he,  moreover,  that  set  his  hand  to  the  rock,  if 
perchance  he  might  attain  to  slaying  Cacus  son  of  Vulcan,  who 


]  Here    a    scribe's    note:    Mailechlann    (has    written)    that    little. 
2  Tli is  sentence  is  prefixed  by  L. 


Literal  Translation.  65 

was  biding  in  the  middle  of  the  rock,  and  he  flung  the  rock 
into  the  river. 

48.  It  is  he  that  slew  Busiris,  who  was  playing  the  hero 
beside  the  river  Nile.  The  latter  used  to  offer  up  his  guests 
to  the  river  Nile. 

50.  It  is  he,  moreover,  that  slew  the  cruel  lion  in  the 
great  glen  1  in  the  south-west  of  the  world. 

52.  It  is  he  that  slew  the  execrable,  merciless  snake  with 
seven  heads,  that  abode  in  the  Lernean  swamp,  (and)  that 
withered  up  and  destroyed  the  north  of  the  world  as  to  human 
beings  and  herds  and  cattle. 

55.  It  is,  he,  moreover,  that  laid  low  Antaeus  son  of  Terra 
by  force  of  valour. 

56.  It  is  he,  moreover,  that  scattered  the  haughty  woman- 
folk  of  the  Burnt-paps  (Amazons),  who  swayed  the  Great  Asia, 
the  third  of  the  world,  with  rapine  and  ransacking,2  and  in- 
cursion, so  that  they  ruled  the  eastern  half  of  the  world  for 
the  space  of  thirty  years,  till  Hercules  carried  off  from  them 
the  Queen's  armour,  which  he  was  sent  to  seek. 

61.  It  is  he  that  did  innumerable  deeds  besides. 

62.  It  is  he  that  brought  the  golden  fleece  out  of  the 
country  of  the  Colchians. 

63.  A  man,  now,  that  did  these  deeds,  could  not  bear  to 
refrain  from  abating3  Laomedon's  pride.  Wherefore  he  went 
thereafter,  to  seek  multitudes  and  hosts,  to  the  lights  and  to 
the  warriors  of  Greece.  He  went  to  beseech  the  kings  and 
the  leaders  and  the  champions  of  the  country  to  come  along 
with  him,  to  avenge  his  sigh  and  his  groan. 

68.  This  is  (the  side  on  which)  he  gave  his  goal  and  the 
beginning    of  his   muster,    the   kings    of  Lacedaemon,   to  wit, 


1  The  mountain -valley  of  Nemea  is  referred  to.     For  alt  meaning 
'glen'  see  O'Don.  Supp.  to  O'R. 

2  For  siniud,   I  read   siriucl,    'searching',    'ransacking':    cf.   rabai 
slat  7  siriud,  LL.  224 b. 

3  Lit.  'did  not  endure  to  him  without  ahating.' 


6fi  The  Destruction  of  Troy. 


Castor  and  Pollux,  the  two  scions1  (were)  those  and  the  two 
darlings  of  the  north  of  the  world.  He  told  them,  then,  what 
he  had  come  for,  namely,  to  seek  an  army  and  a  host,  to 
avenge  on  Laomedon  the  dishonour  and  the  disgrace  that  had 
been  inflicted  on  himself  and  on  Jason,  son  of  Aeson,  and  on 
the  sons  of  the  kings  and  princes  of  the  whole  of  Greece;  and 
ho  said  that  the  wrong  to  him,  though  on  him  it  ._.  .  .  (?),  was 
not  greater  than  to  all  the  Greeks  and  to  Castor  and  Pollux 
themselves.  Castor  and  Pollux  declared  that  even  if  they 
possessed  the  many  races  and  many  tribes  of  the  whole  of 
Greece,  and  even  if  they  were  masters,  in  the  north  from  the 
end  of  the  strand  ....  in  the  south,  in  the  border  of  Greece 
and  Italy,  they  would  fare  with  him  to  form  an  assembly  and 
a  host  and  to  avenge  his  wrong  on  every  side  throughout  the 
confines  of  the  world.  Hercules  gave  thanks  for  that  declaration. 
81.  Thereafter  he  fared  from  them  into  Salamis,  to  Telamon 
the  king,  and  he  said  to  him:  „For  this",  saith  he,  „have  I  come 
to  thee,  to  relate  to  thee  the  great  shame  and  the  great  dis- 
grace and  the  great  insult  that  Laomedon  hath  put  upon  the 
crew  of  the  ship  Argo,  and  on  Jason's  host,  and  on  me  myself. 
Now,"  saith  he,  „unless  that  is  .  ^  .  . ,  the  Trojans  will  come  on 
raids  to  plunder  and  make  inroads  on  Greece.  So  I  desire 
that  thou,  like  every  one,  shouldst  come  with  me  on  a  hosting 
unto  Troy."  „Not  I",  saith  Telamon,  „shall  be  the  first  man 
who  will  refuse  to  fight  and  to  contend  for  the  benefit  of  the 
land  of  Greece.  I  will  go  with  thee,  (together  with)  those 
that  I  shall  have  of  friends  and  of  comrades.  With  us,  more- 
over, shall  go  the  inhabitants  of  Salamis,  whoso  shall  take 
spear  in  his  hand  and  is  Jit^Jto  know  how  to  wield  weapons. 
We  shall  be  ready,  awaiting  thy  message." 

92.  After  this  he  (Hercules)  left  a  blessing  with  Telamon. 

93.  So  then  Telamon  held  a  meeting  with  the  men  of  Salamis 
after  him  (Hercules),  and  determined  on  peace  and  good  will 


K 


1  euchraid,  n.   dual  of  eoehair  'a  young  plant,   a  sprout'  O'R  ,  if 
this  he  a  genuine  word. 


Literal  Translation.  67 

towards  him.  He  proceeded  to  the  prince  and  emperor  of 
Moesia,  to  Pelias,  head  of  the  valour  and  pride  and  haughtiness 
and  kingliness  of  the  men  of  the  north  of  the  world.  This  he 
then  said  to  him:  „I  have  come  to  thee  to  seek  a  host  to  fare 
into  the  Trojans'  country,  for  if  thou  goest  on  this  hosting  thou 
wilt  arouse1  Greeks  from  the  east  of  the  land  of  Arabia  to 
the  shore  of  the  Aegean  sea,  from  the  north  of  Thrace  to  the 
confines  of  Italy  in  the  south.  All  will  arise  at  thy  going- 
forth,  for  thou  art  the  chief  of  splendour  and  conspicuousness 
and  the  sun  of  the  whole  of  Greece.  Arise,  then,  for  the 
profit  of  the  tribes 2  and  races  of  Greece !  For  a  profit  to  all  the 
Greeks  is  this  hosting,  if  one  escapes  from  it  triumphant,  battle- 
victorious."  „Even  if",  saith  Pelias,  „I  possessed  the  men  of 
the  earth  m_  the  south,  from  the  land  of  Ethiopia  an  the j  north 
unto  India,  and  from  the  victory-stones  of  Hercules  and  from 
the  rising  of  the  sun,  to  the  eastern  point3  of  the  south  of  f 
Europe  which  strikes  against  the  estuary  of  the  Tyrrhene  sea 
and  unto  the  setting  of  the  sun,  I  would  send  them  all  with 
thee  to  mar  and  to  assail  the  Trojans,  to  destroy  and  to  burn 
Laoraedon's  city.  However,  all  the  host  that  I  have  shall  work 
with  thee.  So  when  thou  hast  ships  and  galleys  ready  send 
me  a  messenger,  and  my  host  shall  be  ready  then  for  thee." 
Hercules  then  bade  him  farewell. 

114.  Then  Hercules  went  into  Pylos,  to  Nestor.  He  was 
king  therein.  He  asked  tidings  of  Hercules,  for  what  cause  he 
had  come?  Hercules  replied:  „To  ask  for  an  army,"  saith  he, 
„that  thou  mayst  come  along  with  me,  with  all  thy  army,  in 
this  hosting  wherein  go  the  worthies  of  Greece,  to  wit,  Castor 
and  Pollux  and  Telamon  and  Peleus,  to  avenge  the  wrong  that 
hath  been  done  to  me.  If  it  were  on  you  that  shame  and 
disgrace  had  been  inflicted,  the  men  of  the  world,  from  the 


1  I  read  dofhúscéba,  3rd  Sg.  b-fut.  act.  of  diuscim.   In  the  Ms.  the 
mark  of  length  is  over  the  c. 

2  tuatha  should  be  tbe  gen.  pi.  tuath. 

3  I  pass  over  the  meaningless  7  (ocus)  of  the  Ms.:   the  whole  pas- 
sage is  confused  and  corrupt. 

5* 


<7 


•i 


68  The  Destruction  of  Troy. 

rising  of  the  sun  to  its  setting,  would  know  my  power  in  re- 
pelling it  from  you.1  And  even  if  ye  had  dealings  and  enmities 
in  India  or  Scythia  or  Persia,  or  in  Arabia  or  in  Egypt  or  in 
Ethiopia  or  in  Spain  or  in  the  Gauls  or  in  Germany  or  in 
Alania,  I  should  not  be  slack  to  take  vengeance  for  them 
throughout  those  outer  territories,  besides  the  countries  that 
are  nearest  to  us.  Then  Nestor  answered:  „A  blessing  on  every 
one  who  strengthens  the  nobleness  and  the  army  of  Greece  to 
contend!  As  to  me,  however,  I  will  go  along  with  thee  when 
every  thing  is  prepared."    So  Hercules  was  thankful  unto  him. 

129.  Now,  when  Hercules  knew  the  will  and  wish  of  the 
champions  and  the  heroes,  he  chose  right  valiant  soldiers  of 
his  own  country.  By  him,  then,  were  collected  all  the  ships 
and  vessels  and  barks  that  were  lying  in  the  country  of  Greece, 
from  the  estuary  of  the  Pontic  sea  in  the  north  as  far  as  the 
Arabian  sea  in  the  south.  He  arranged  his  fleet  on  (the)  sea, 
and  the  soldiers  and  right  valiant  champions  of  the  whole  of 
Greece  he  chose  unto  him,  from  every  point,  by  means  of 
letters  and  envoys;  and  the  kings  who  had  promised  came 
unto  hirn  with  thousands  and  hosts  and  armies.  Now  after  the 
armies  and  the  hosts  had  come  so  that  they  were  biding  in 
one  stead,  the  kings  took  counsel  as  to  whether  they  should 
go  at  night  or  by  day  to  the  port  of  the  Trojans.  They  settled 
on  this:  they  went  at  night  into  the  port  of  Sigeum. 

141.  Now  when  they  had  entered  that  port,  Hercules  and 
Telamon  and  Peleus,  with  a  great  battalion  around  them, 
marched  to  destroy  Troy.  Castor  and  Pollux  and  Nestor  re- 
mained with  the  ships.  Thereafter  Laomedon  was  told  that  a 
great  host  of  Greeks  had  seized  the  port  of  Sigeum.  He  arose 
wrathfully  and  fearfully,  mightily  and  manfully,  with  the  proud, 
indignant  heroes  of  Troy  around  him,  and  proceeded  towards 
the  sea.  When  they  were  near  to  the  ships  they  raised  banners  (?) 
of  battle  over  their  heads  in  opposition  to  the  savage,  terrible 
wild  beast,  around  whom  had  gathered  the  savage  soldiery  of 


Lit.  them. 


Literal  Translation.  (j9 

the  north  of  the  world.  The  Trojans  began  to  fight  for  their 
country  and  their  fatherland  and  their  city.  So  when  matters 
stood  thus,  Hercules  marched  to  the  city.  Now  they  passed 
by  each  other,  to  wit,  the  road  which  the  Trojans  took  to  the 
ships  was  not  the  same  as  that  which  Hercules  with  his  host 
took  to  Troy.  As  to  Hercules,  he  reached  Troy  and  found 
Troy  open,  without  any  one  protecting  or  keeping  it.  So  he  set 
it  under  a  mist  and  a  fringe  of  fire,  and  slew  all  that  was  fit  ,'  •  -. 
for  slaughter  therein,  and  he  gathered  the  gold  and  silver, 
jewels  and  treasures  and  goods  of  the  city.  No  one  escaped 
out  of  the  city  but  he  who  fled  from  point  of  spear  and  from 
mouth  of  sword. 

160.  So  when  they  told  Laomedon  of  the  onfall  on  the 
city,  he  turned  back  to  the  city,  and  met  Hercules,  front  to 
front,  in  the  middle  of  the  way.  Then  indeed  did  Hercules 
cast  off  weariness  from  his  mind,  and  fulfilled  his  desire  to  JLá  d 
pour  forth  the  Trojans'  blood,  and  he  broke  a  battle -breach 
through  might  of  men,  on  the  choice  of  the  worthies  of  the 
Trojans  around  their  king:  in  such  wise  that  Laomedon  the 
king  of  the  Trojans  was  slain  there  with  his  three  sons  and 
with  his  kings  and  soldiers.  Thereafter  Hercules  went,  with 
great  victory,  to  his  ships,  unto  Castor  and  Pollux  and  Nestor. 
Now  after  the  hosts  came  together  they  divided  the  booty 
among  them.  Unto  Telamon  came  Hesione,  Laomedon's  daughter 
because  of  the  champions  of  valour  of  Greece  he  was  the  first 
hero  who  entered  the  city.  So  when  all  that  came  to  a  end 
each  leader  of  them  went  to  his  land  with  victory  and  triumph. 

173.  Gloomy,  uneasy,  troubled  was  Priam  son  of  Laome- 
don, crownprince  of  the  Trojans  and  of  Little  Asia,  at  the  great 
agony  that  had  befallen  him,  namely,  the  burning  of  Troy  and 
its  ruin,  its  jewels  and  treasures  and  goods  and  booty  carried 
away  by  Greeks,  his  own  sister  borne  into  bondage  and  given 
to  Telamon  in  guerdon  of  his  valour.  Sorer  than  every  grief 
he  deemed  his  father's  fall  and  the  slaughter  of  the  Trojans 
made  in  the  battle  and  in  the  city.  Disgrace  and  great  shame 
he  deemed  the  triumphing  of  the  Greeks  over  the  Trojans  and 


/, 


70  The  Destruction  of  Troy. 

that  Phrygia  should  suffer1  mockery  and  honour-scathe.  Sure 
he  was  that,  unless  the  vengeance  should  come  speedily,  it 
would  never  come. 2 /^ This  is,  what  he  desired,  to  renew  the 
walls  and  to  make  the  city  secure,  and  to  array  armies  and 
peoples.  Thereafter  he  went  to  consider  that  to  the  city  of 
his  fatherland,  with  his  wife,  namely  Hecuba,  with  his  sons, 
namely  1)  Hector,  2)  Alexander,  3)  Deiphohus,  4)  Helenus, 
5)  Troilus;  and  Andromeda  wife  of  Hector  son  of  Priam,  and 
Priam's  two  daughters,  namely  Cassandra  and  Polyxena.  Many 
sons  had  Priam,  besides  these  five  of  Hecuba's  —  sons  of  har- 
lots and  concubines.  A  hundred  sons  altogether  were,  it  is 
declared,  borne  to  him,  and  none  of  them  are  reckoned  in  the 
royal  seed  besides  those  five  of  Hecuba  and  other  sons  who 
were  born  of  lawful  wives  and  of  unions  just  and  legal.  The 
sons,  however,  that  were  begotten  in  illegality  and  in  adultery 
are  not  reckoned  in  the  royal  race.  So  after  Priam  had  reached 
Troy  great  strong  walls  were  built  by  him  round  Troy,  so  that 
they  were  vaster  greatly  than  the  first  walls.  Casemates  (?) 
and  mighty  bastions  were  built  around  it  first  of  all  (?).  Hosts 
and  mighty  multitudes  of  those  that  had  been  scattered  through- 
out Phrygia  and  Little  Asia  were  gathered  together  that  he 
might  have  soldiers  strong  (and)  active  to  keep  and  to  fight 
on  behalf  of  the  city.  That  he  did  in  order  that  foemen  might 
not  come  upon  him  into  his  city  without  (his)  knowledge  and 
without  protection  by  the  valiant  soldiery,  even  as  they  had 
come  upon  his  father  Laomedon.  A  wonderful  royal  pavilion 
was  erected  by  him  amidst  the  city.  Moreover,  a  fair,  adorned 
dwelling,  and  a  mound  were  built  by  him  on  the  acropolis  and 
the  stronghold  of  the  city,  for  ./  .  and  for  outlooking,  and  for 
hurling  at  foes  over  it  outside.  'Priam's  arc\  that  is,  fortress, 
was  its  name.  An  altar  was  consecrated  by  him  to  Jove  in 
that  royal  pavilion,  overagainst  himself:  The  gates  of  the  city 
were  carefully  adorned  by  him.     These  are  the  names  of  the 


1  Lit.  be  under. 
I    2  I  cannot  translate  the  following  sentence  (Arapaidhe  etc.). 


Literal  Translation.  71 

gates:  1)  Antenora,  2)  Ilia,  3)  Dardania,  4)  Ebusea,  5)  Thyni- 
braea,  6)  Trojana. 

211.  Now  when  Priam  beheld  Troy  founded,  and  trusted 
the  city's  strength  and  firmness,  and  when  he  perceived  hosts 
and  multitudes  ready  by  him,  he  felt1  a  longing  to  fight  against 
the  Greeks.  Sad  he  deemed  it  then  that  the  crowd  of  valiant 
heroes  and  the  abundance  of  warlike  soldiers  should  not  bo 
employed  in  avenging  his  father  and  his  city.  Because  those 
warriors  surpassed  the  warrior -hosts  of  all  the  world,  both 
in  swiftness  and  leaping,  both  in  swimming  and  hurling 
and  feat -performance,  both  in  managing  horse  and  chariot, 
both  in  plying  spear  and  sword  and  in  playing  chess  and 
draughts.  They  excelled,  moreover,  both  in  form  and  shape 
and  raiment  and  splendour  and  dexterity.  Idle  it  seemed  to 
him,  then,  when  his  host  was  increasing  in  his  city,  not  to 
employ  them  to  advantage.  He  was  awaiting  what  time  he 
should  go  to  avenge  his  woe,2  wherefore  to  him  was  summured 
Antenor,  a  leader  and  distinguished  spokesman  of  the  Trojans, 
in  order  to  send  him  on  an  embassy  into  the  lands  of  the 
Greeks,  to  have  speech  of  the  leaders  who  had  come  to  him 
(Priam)  with  Hercules,  to  wreck  Troy,  (and)  to  complain  to  them 
of  the  great  injury  which  they  had  wrought  upon  Priam,  to 
wit.  slaying  his  father,  burning  his  city,  bearing  his  sister  into 
bondage,  stealing  his  gold  and  his  silver,  attacking  his  city, 
(and)  without  compensation,  without  making  good  to  him  any 
one  of  these.  Sorer  than  any  thing  to  him  seemed  it,  not  to 
deliver  his  sister  out  of  bondage;  for  if  his  sister  were  given 
to  him  out  of  the  bondage  they  would  make  peace  and  order. 

232.  So  Antenor  fared  forth  on  the  embassage,  as  was 
enjoined  on  him:  a  single  ship's  crew  was  their  number.  First 
of  all  Antenor  went  into  Moesia  to  Peleus.  Three  days  and 
three  nights  was  he  a-guesting  therein.  But  on  the  fourth  clay 
Peleus  asked  tidings  of  him,  to  know  what  his  race  was  and 
who  had  sent  him  on  an  embassy.    Antenor  answered:  „I  have 


1  Lit    gave  around  him.        2  Lit.  his  groan. 


72  The  Destruction  of  Troy. 

coine  on  an  embassy",  saith  he,  „from  Priam  son  of  Laomedon, 
from  the  king  of  the  Trojans.  Of  the  Trojans  is  my  race. 
To  declare  and  to  set  forth  the  vast  vexation  that  Priam  suffers 
from  the  dishonour  and  from  the  disgrace  that  the  Greeks  have 
put  upon  him,  to  wit,  slaying  his  father,  and  burning  his  city 
(and)  enslaving  his  sister,  without  making  (any)  compensation 
to  him.  Yet  he  would  forgive  every  one  of  all  those  things  if  his 
sister  Hesione  were  delivered  to  him  out  of  bondage."  As  soon  as 
Peleus  heard  that,  anger  and  grief  at  that  answer  possessed 
him,  and  he  said:  „It  is  audacity  and  it  is  great  rashness  for 
Trojans  to  come  unto  Greeks  without  the  guarantee,  without 
the  safeguard  of  the  country,  because  much  of  evil  have  they 
done  to  the  Greeks."  So  Peleus  told  Antenor  to  go  forth  out 
of  the  country  and  out  of  the  haven.  So  Antenor  went  to 
his  vessel,  according  to  the  king's  commands.  They  set  their 
vessel  on  sea,  and  fared  onwards,  past  Boeotia,  to  Salamis. 
When  he  came  to  Telamon,  king  of  Salamis,  he  set  forth  his 
embassy  to  him,  namely,  to  ask  for  Hesione  of  him  particularly 
—  for  unto  him  she  had  been  given  in  guerdon  of  his  valour 
and  war-service  —  and  Antenor  said  that  it  was  not  meet  for 
a  daughter  of  the  royal  race  to  abide  in  bondage  and  thral- 
dom like  a  slavegirl.  Then  Telamon  answered  and  said  that 
he  had  done  no  evil  to  Priam,  that  it  was  not  he  that  had 
caused  the  expedition  to  fare  forth,  and  he  declared  that  he 
would  not  give  to  any  one  the  payment  that  had  been  bestowed 
on  him  in  guerdon  of  his  valour.  He  declared  to  him  then 
(that  he  should  go)  out  of  the  country. 

259.  After  that  declaration,  Antenor  went  on  board  his 
vessel,  and  came  to  Achaia,  to  Castor  and  to  Pollux.  He  told 
them  what  he  had  come  for,  and  said  that  peace  and  friend- 
ship with  the  Trojans  and  Priam  were  better  than  being  at 
variance  with  them.  If  Hesione  were  given  back  to  him  it 
would  be  a  cause  of  that  peace  and  friendship.  They  replied 
that  they  had  not  given  occasion  of  dissension  or  disunion  to  the 
Trojans,  for  they  had  not  been  present  at  the  sacking  nor  at 
the   burning    of  the   city,   nor   at    carrying  away  the  plunder 


Literal  Translation.  73 

thereof.  They  said,  moreover,  that  it  was  not  they  that  had 
Hesione,  and  if  they  had  her  that  they  would  not  restore  her 
to  Priam.  They  said,  moreover,  to  him  that  he  should  abide 
no  longer  in  the  country,  for  they  supposed  that  he  had  come 
from  the  Trojans  to  beguile  the  Greeks.  So  then  Antenor 
went  forth  to  his  vessel,  with  great  grief  and  with  heaviness. 
He  declared  to  his  people  the  disgrace  and  the  great  shame 
that  had  been  inflicted  upon  him  by  Castor  and  by  Pollux. 

272.  Thereafter  he  fared  into  Pylos,  to  Nestor,  so  that 
he  might  not  err  by  omitting  to  go  to  any  of  the  leaders  of 
the  hosting.  Nestor  asked  tidings  of  him,  what  was  the  reason 
he  had  come?  Antenor  declared,  „to  ask  for  Hesione,  daughter 
of  Laomedon",  saith  he.  When  Nestor  heard  that,  wroth  and 
bitterness  against  Antenor  seized  him,  and  he  declared  that  it 
was  audacity  and  great  shamelessness  for  Trojans  to  come  unto 
Greeks,  for  that  Trojans  had  clone  evil  to  Greeks  rather  than 
Greeks  to  Trojans.  Mournful  was  Antenor  at  the  mockery 
that  was  made  of1  Priam  and  of  himself  and  of  all  Trojans. 

231.  So  when  ho  embarked  on  board  his  vessel,  he  rowed 
straightway  to  Troy.  After  reaching  the  city  he  tells  his 
tidings  and  his  goings,  from  beginning  to  end,  unto  Priam. 
„It  is  as  nothing,  now,  is  to  be  measured  by  thee  every  evil 
that  the  Greeks  have  done  to  thee  up  to  this  time,  as  com- 
pared with  the  shame  and  the  disgrace  and  the  dishonour  that 
on  this  occasion  they  have  inflicted  on  thyself  and  on  all  the 
Trojans.  Unless,  now,  thou  repellest  from  thee  that  shame 
thy  wealth  will  not  abide  till  doomsday  —  unless  thou  up- 
liftest  thy  valour  ever  the  valours  of  every  one,  so  that  the 
world's  men  may  know  of  the  vengeance  which  thou  wilt  take 
on  the  Greeks  who  have  done  evil  to  thee.  Every  one  who 
shall  raise  on  high  the  use  of  valour  in  the  countries  of  the 
Greeks  will  think  that  there  is  no  leader  over  you  who  prac- 
tises valour  and  (wins)  splendour  and  renown,  unless  a  full-mighty 
soldiery  shall  arise  to  battle  and  prey  upon  Greece,  and  cause 
in  Greece  lamentation  on  every  side." 

1  Lit.  set  upon. 


W  0t*p* 


74  The  Destruction  of  Troy. 

That  is  Antenor's  embassy. 

295.  So  all  his  sons  were  summoned  to  Priam,  and  all 
his  leaders,  and  all  his  kings  and  his  soldiers.  Moreover  then 
Antenor  was  called  to  him,  and  Anchises  and  Aeneas  and 
Ucalegon  and  Panthous  and  Lampades.  So  when  all  the  leaders 
had  come  to  the  assembly,  Priam  uttered  a  speech  of  admo- 
nition to  them  after  they  arrived.  „I  sent",  saith  Priam, 
..Antenor  from  me  on  an  embassy  into  the  lands  of  the  Greeks, 
to  bid  my  boon  (?)  from  the  Greeks  after  they  had  tormented 
me.  I  sent  (him)  for  this  especially,  to  know  whether  my  sister 
would  be  delivered  to  me  out  of  the  bondage.  Not  only,  how- 
ever, was  she  not  delivered  out  of  her  bondage,  but  they  made 
a  mockery  of  mo  myself  and  of  all  the  Trojans.  This,  then, 
is  what  I  desire  —  hosts  and  armies  to  march  into  Greece  to 
seek  Hesione  perforce  since  she  cannot  be  got  by  consent  or 
for  friendship  (Or  may  be  they  might  be  thankful  to  cast  her 
from  them  in  exchange  for  the  booty  that  would  be  carried 
out  of  Greece),  so  that  the  troops  of  the  Trojans  may  no  longer 
be  mocked  by  the  Greeks."  Then  Priam  urgently  besought  his 
sons,  and  encouraged  them  to  be  chieftains  in  collecting  every- 
thing, in  completing 1  (?)  the  preparation  of  a  host  and  an  army. 
Though  much  he  encouraged  every  one,  much  more  ho  encou- 
raged Hector.  Him  answered  Hector  —  he  is  the  man  who 
(always)  spoke  first  in  the  meeting  and  in  the  assembly  of  the 
Trojans  —  and  said.  „I",  saith  he,  „am  (that)  one  of  the 
Trojans  who  would  be  most  faine  to  avenge  my  grandsire  and 
to  do  what  Priam  wishes,  even  though  I  should  fall  thereby. 
Howbeit  I  dread  that  deed  begun,  unless  ye  carry  it  to  the 
end,  and  unless  it  is  completed  and  brought  into  port;  and 
the  greater  is  your  shame  if  ye  begin  and  do  not  complete  it. 
Because  the  Greeks  are  more  numerous  than  ye  are:  multitu- 
dinous arc  their  hosts  and  their  peoples  and  their  armies  from 
every  side  throughout  the  whole  of  Europe.  And  even  though 
it  were  only  a  single  folk  or  a  single  tribe  of  Greeks,  ye  have 


Lit.  'in  putting  an  end  (or  head)  ou. 


Literal  Translation.  75 

neither  number  nor  valour  to  abide  them,  besides  the  mighty 
multitudes  of  the  whole  of  Greece.  For  if  the  Greeks  so 
desire,  Europe's  men  will  arise  with  them  from  the  sea  of 
Silarus  (?)  in  the  south  of  Italy  to  the  north  of  the  country 
of  the  ...  in  the  outer  fringe  of  Europe,  which  strikes  against 
the  great  ocean  in  the  north.  If  they,  the  Greeks,  desire, 
there  will  go  to  them  (and)  will  rise  with  them  the  men  of 
the  isles  of  the  Tyrrhene  sea,  from  the  point  of  Pithir  (Pe- 
lorus?)  in  Sicily  to  Pacén  (Pachynus?)  and  to  Posfoir  (Bosporus?) 
to  the  estuary  of  the  Pontic  sea.  I  desire  not,  then,  to  chal- 
lenge that  people,  because,  of  the  world's  warriors,  there  are 
none  whose  valour  is  equal  to  theirs.  For  they  live  only  in 
battles  and  in  conflicts  and  in  fights,  every  tribe  slaying  and 
raiding  on  the  other,  so  that  they  are  the  more  dexterous  in 
plying  spear  and  shield  and  sword.  Not  so  the  folk  of  Little 
Asia.  They  have  not  taught  themselves  (?)  to  bide  in  battles 
or  in  fights,  but  in  peace  and  good-will  and  quiet  continually. 
Ye  have  not  an  army  like  that,  wherefore  I  have  no  desire  to 
challenge  those  heroes,  to  whom  of  the  world's  heroes,  there 
is  no  equal.  I  will  not,  however,  forbid  you  (to  fight)  lest  ye 
say  I  am  incapable_of  it.  So  far  as  concerns  me,  ye  shall  not 
be  opposed. l 

339.  Howbeit  Alexander  was  encouraging  warfare  against 
the  folk  of  Greece,  and  said :  Let  me  be  leader  of  this  hosting, 
for  ye  shall  find  that  I  shall  do  Priam's  will  and  bring  victory 
and  triumph  out  of  Greece  beyond  every  one.  I  will  rout  my 
foes:  I  will  bring  (home)  jewels  and  treasures:  I  myself  will 
come  safe  back  to  my  house.  Hence  it  is  that  I  think  so; 
because  I  was  once  a- hunting  in  Mount  Ida.  I  saw  (coming) 
towards  me  Mercury  son  of  Jove,  and  three  exceeding  fair 
women  behind  him,  namely,  Juno  and  Venus  and  Minerva. 
They  tellrtheir  tales  at  once.  „There  hath  been  made",  say 
they,  „a  mighty  (marriage-)  feast,  for  all  the  goddesses  and 
gods,  by  Peleus  son  of  Aeacus;  and  to  that  wedding  were  in- 


1  Lit.  'It  shall  not  be  my  share,  however,  that  shall  go  against  you. 


76  The  Destruction  of  Troy. 

vited  all  the  deities,  both  male  and  female,  with  Jove  son  of 
Saturn,  with  Apollo  son  of  Jove,  with  Dardanus  son  of  Jove, 
with  Mercury  son  of  Jove,  with  Neptune,  with  Venus,  with 
Minerva,  with  Juno.  Howbeit  Discordia,  was  not  brought  there 
at  all.  Now  when  there  was  great  glee  in  the  drinking-house, 
Discordia  went  to  the  garden  of  the  Hesperides,  and  brought 
thence  an  apple  of  gold,  and  wrote  thereon  an  inscription,  to 
wit,  hoc  est  donum  pulcerrimae  deae,  and  flung  it  from  her 
over  the  window  of  the  house  in  presence  of  them  all.  Thereat 
the  hosts  marvelled,  and  what  was  on  the  apple  was  read  out 
before  them.  Now  from  that  tale  there  groweth  a  great  con- 
test between  the  three  goddesses  who  were  the  loveliest  in  the 
world,  to  wit,  Juno  and  Minerva  and  Venus.  It  seemed  to 
Juno  that  there  was  no  contending  against  her,  for  she  was 
daughter  of  a  king,  namely  Saturn,  she  was  the  sister  and  the 
wife  of  another  king,  namely  Jove  son  of  Saturn.  Comely,  then, 
was  that  woman,  both  as  to  hair  and  eye  and  tooth,  both  as 
to  size  and  fitness  and  evenness:  hair  on  her,  thin  below,  .  .  . 
Two  black,  dark  eyebrows  had  she,  which  used  to  cast  a  shadow 
on  each  of  her  two  cheeks.  She  did  not  think  that  any  woman 
of  the  world's  women  could  surpass  her  in  beauty.  As  to 
Minerva,  then,  she  did  not  think  that  anyone  could  equal  her, 
for  the  excellence  of  her  form  and  her  shape  and  her  race 
and  her  science;  for  every  science  that  is  practised  in  the  world, 
by  her  it  hath  been  discovered.  Then  Venus  raised  on  high 
her  form  and  her  shape  and  her  delightfulness;  because  from 
her  is  every  wooing  and  every  love -intrigue  that  is  found  in 
the  world.  For  there  was  not  in  the  world  a  woman  resembling 
her,  so  that  all  that  time  men's  eyes  were  unable  to  behold  her 
because  of  her  beauty  and  her  .  /-.  pleasantness.  Then  they 
went  for  arbitration  unto  Jove.  „I  will  not",  saith  he,  „deliver 
a  judgment  to  you:  but  go  to  Alexander  son  of  Priam,  who  is 
on  Mount  Ida  —  and  Mercury  shall  go  before  you  —  so  that 
he  may  deliver  judgment  to  you."  Then  the  four  of  them, 
namely  Venus  and  Juno  and  Minerva,  and  Mercury  before 
them,  came  unto  me,"  saith  Alexander,  that  I  might  deliver  judg- 


Literal  Translation.  77 

merit  unto  them,  after  each  of  the  goddesses  had  promised  a 
guerdon  to  me. a  Juno  then  offers  the  realm  of  great  Asia  if 
I  would  distinguish  her  from  the  other  goddesses.2  Minerva, 
however,  offers  the  knowledge  of  everything  which  man's  two 
hands  perform.  Venus  offers  me  the  fairest  wife  who  should 
bide  in  Greece,  if  she  should  be  distinguished  from  the  other 
goddess.  Now  this  was  my  judgment,  that  Venus  was  the 
comeliest  there.  So  Venus  will  bestow  on  me,  as  she  promised, 
the  most  beautiful  wife  that  abides  in  Greece." 

385.  Then  said  Deiphobus:  „Good  counsel  doth  Alexander 
give,  that  troops  and  armies  should  go  into  Greece  to  bring 
thereout  booty  and  reprisal,  so  that  the  Greeks  may  be  thank- 
ful to  make  an  exchange." 

388.  Thereafter,  then,  Helenus  prophecied  unto  them  a 
prophecy,  and  said  „Foes  will  come  to  the  Trojans:  they  will 
overturn  Troy:  they  will  slay  the  men  of  Asia,  if  Alexander 
bring  a  wife  out  of  Greece." 

391.  At  the  uttering  of  that  declaration,  Troilus  spake 
against  it3  —  the  youngest  of  Priam's  sons  was  that  Troilus 
as  regards  age,  mightier,  however,  than  Hector  in  manslaying 
and  splendour  and  exceeding  strength.  He  almost  became  mad 
with  encouraging  the  fighting.  „Let  Helenus'  false  prophecy," 
saith  he,  „in  no  wise  prevent  you."  To  go  into  Greece  was 
with  them  the  voice  of  a  hundred  out  of  the  mouth  of  one. 

397.  Now  when  Priam  knew  everyone's  wish  and  desire, 
and  when  he  perceived  that  they  were  all  fain  to  go  on  the 
hosting,  he  sent  Alexander  and  Deiphobus  into  Paeonia  to 
choose  and  to  collect  soldiers,  mercenaries  and  warriors  to 
wend  on  the  hosting.  Then  was  proclamation  made  by  Priam 
to  his  people  and  to  the  folk  of  his  country  in  general  to  come 
to  assembly  and  counsel.  He  instructed  his  sons  in  that  as- 
sembly that  unto  each  junior  of  them  his  senior  should  be  lord. 
After   this    he    related    to   the  people   every   insult  which  the 


1  more  literally :  'after  a  promising  of  reward  to  me  by  each  woman 
of  them.         -  Lit.  women.         3  Lit.  prohibited. 


78  The  Destruction  of  Troy. 

Greeks  had  inflicted  upon  tlieni,  the  Trojans.  „Wherefore", 
saith  Priam,  „I  desire  to  send  Alexander  with  a  host  into 
Greece,  to  avenge  some  of  the  great  evils  which  they  have  done 
unto  us.  But  indeed,  why  should  not  Antenor  tell  tidings  to 
you,  „for  he  it  is  that  fared  into  Greece  on  an  embassy." 
„Truly,"  saith  Antenor,  „I  am  acquainted  with  Greece.  I  beheld 
her  heroes  and  her  warriors,  and  there  is  no  need  for  you1 
to  fear  them,  since  your  champions  and  your  men-at-arms  and 
your  soldiers  are  more  splendid  and  more  dexterous  than  the 
soldiers  of  the  Greeks."  „Question,  then,"  saith  Priam,  „is  there 
one  of  you  who  would  be  unwilling  to  fare  on  this  hosting?" 
Then  answered  Panthous,  son  of  Euphorbus,  a  leading  man 
of  the  Trojans  and  a  wonderfully  good  counsellor,  and  said  in 
a  low  voice:  „My  father,"  saith  he,  „declared  to  me  that  a 
man  named  Alexander  would  be,  when  he  brought  a  wife  out 
of  Greece,  the  completion  and  end  of  Troy.  Because  they  will 
come  after  him  with  a  fierce,  fearful  host  (and)  the  Trojans 
will  be  put  under  mouth  of  spear  and  sword.  So  that  it  is 
the  better  to  bide  in  peace  and  in  good -will,  as  is  now  the 
case,  than  to  challenge  an  army  and  a  host  that  would  attack2 
Troy  and  destroy  it."  Now  when  the  people  heard  the  opinion 
of  Panthous  they  uttered  a  cry  and  mockery  and  ridicule  con- 
cerning him.  And  they  said  that  what  Priam  should  wish  they 
would  do  for  him.  Then  said  Priam  to  them,  „I  desire  indeed," 
saith  he,  „to  prepare  the  vessels  and  to  gather  a  host  to  go 
into  Greece.  For  if  ye  act  on  your  king's  counsel  neither  good 
nor  dignity  shall  be  wanting  to  you."  Priam  then  gave  thanks 
to  them  all,  and  left  them  free  to  fare  forth  out  of  the  as- 
sembly3 and  to  go  home.  Hector  was  sent  into  northern 
Phrygia  to  seek  a  host  and  army. 

430.  When  Cassandra,  Priam's  daughter,  heard  the  counsel 


1  Lit.  'there  is  nothing  for  which  it  would  he  necessary  for  you.' 

2  inrifed  is   a   scribe's  mistake  cither  for  inrised,   the  s-fut.  sec. 
sg.  3  of  indriuth,  or  inrithfed  the  b-fut.  sec.  sg.  3  of  the  same  verb. 

n  I  here  follow  the  reading  of  LL.,  a  sin  dial. 


Literal  Translation.  79 

which  her  father  desired,  she  began  to  prophecy  what  would 
happen  there  in  future,  and  she  said:  „Much  evil  will  there  be 
from  that  news!  The  heroes  and  warriors,  kings  and  prince, 
chieftains  and  nobles  of  Asia  will  fall  in  consequence  of  that 
resolve." 

435.  Then  came  the  time  for  going  to  sea,  and  the  buil- 
ding of  the  vessels  ended.  Soldiers  and  hosts  came  from 
Poeonia  in  the  company  of  Alexander  and  Deiphobus.  Hector 
son  of  Priam  came  with  hosts  and  multitudes  out  of  northern 
Phrygia.  Then  came  the  time  of  scanning  the  sea.  And  Priam 
entreated  Alexander  to  rule 1  shrewdly  the  host  that  was  sent 
along  with  him.  Moreover  other  leaders  were  sent  in  his 
company,  namely,  Deiphobus  and  Aeneas  and  Polydamas.  Then 
Priam  announced  to  Alexander  that  he  should  fare  forth  on 
an  embassy  to  make  peace  and  good-will  between  Greeks  and 
Trojans. 

445.  So  when  all  these  things  came  to  an  end,  Alexander 
went  with  his  fleet  along  the  Tyrrhene  sea,  and  Antenor  before 
them,  giving  them  guidance. 2  Now  it  was  not  long  before  that 
time  when  Alexander  fared  to  the  country  of  the  Greeks,  and 
before  proceeding  to  the  neighbourhood  of  Cythera,  that  Mene- 
laus  son  of  Atreus,  a  chief  leader  of  the  Greeks,  was  going  to 
the  island  of  Pylos,  to  converse  with  Nestor,  and  met  Alexan- 
der son  of  Priam  face  to  face.  Great  marvel  had  Menelaus  to 
see  the  royal  host  a- rowing.  Strange  to  him  was  the  abun- 
dance of  the  vessels  and  the  great  number  of  the  fleet.  He 
was  sure  that  they  were  accompanying  a  king's  son  or  a  crown- 
prince.  So  he  did  not  venture  to  accost  them:  but  each  of 
them  went  past  the  other. 

450.  That  was  the  season  and  time  at  which  Castor  and 
Pollux,  with  a  host  around  them,  came  till  they  were  biding 
in  the  neighbourhood  of  Framia  (?),  and  on  that  occasion  they 
took  with  them,  to  their  own  country,  Laomedon's  daughter 
Hesione. 


1  Lit.  'that  lie  should  do  the  ruling.         '2  Lit.  'knowledge. ' 


80  The  Destruction  of  Troy. 

459.  In  the  same  clay,  there  was  a  great  festival  in  the 
island  of  Cythera,  namely,  a  festival  of  Juno.  Now  when 
Alexander  drew  nigh  unto  the  port  of  Cythera  (that  Cythera, 
a  great  island  is  it,  with  a  temple  of  Juno  therein),  then  did 
fear  seize  the  dwellers  of  the  island  at  the  vast  fleet,  and  they 
asked  who  was  in  the  fleet,  and  whence  they  came,  and  why 
they  had  come?  Then  Alexander  answered  them:  „Priam,  king 
of  the  Trojans,  hath  sent  on  an  embassy,  his  son,  namely 
Alexander,  to  go  into  the  countries  of  the  Greeks,  to  visit 
Castor  and  Pollux." 

468.  So  when  Helena,  Leda's  daughter,  own  sister  of  Castor 
and  Pollux,  and  wife  of  Menelaus  son  of  Atreus,  heard  of 
Alexander's  arrival  in  the  port,  she  came  out  of  the  middle  of 
the  island,  till  she  was  biding  on  the  edge  of  the  strand  nigh 
to  the  port  wherein  lay  Alexander.  Because  her  mind  went  forth 
towards  him,  and  she  desired  for  her(self)  the  valiant  boy,  the 
light  and  beauty  and  darling  of  the  whole  of  Asia,  with  the 
gift  of  shape  and  form  and  joyance  of  the  men  of  earth:  the 
point  of  battle  and  splendour  and  manslaying  of  the  north  of 
the  world,  from  his  splendour  and  his  eminence;  (him)  that  had 
no  room  in  Asia,  on  the  east  of  the  Tyrrhene  sea,  so  that  he  went 
westward  into  Greece  and  carried  off  victory  and  triumph  in 
every  game  in  the  assembly  of  Greece;  and  no  warrior  nor  lord 
nor  crownprince  of  the  folk  of  Greece  could  equal  him,  so 
that  his  fame  and  eminence  spread  throughout  the  whole  of 
Europe  in  such  wise  that  the  ladies  of  the  Athenians  loved 
him  for  those  reasons.  Wherefore  the  queen  Helena  came  to 
the  strand  that  she  might  see  with  her  own  eyes1  him  whom 
she  had  heard  of  with  ears.  In-  that  island  stood  a  temple 
and  idol- house  of  Diana  and  Apollo,  and  therein  did  Helena 
make  her  offerings  to  the  idols  at  will,  as  was  the  custom  of 
the  heathen  on  the  festivals  of  their  gods  and  their  images. 
Thereafter  Alexander  was  told  that  Helen  had  come  to  the 
port.     When   he    heard    that,   he  went   vehemently   to  behold 


Lit.  with  eyes  of  head. 


Literal  Translation.  81 

her  form.  So  when  he  beheld  her,  he  loved  her  much,  for  of 
the  world's  women  there  was  not  a  woman  who  resembled  her 
as  to  shape  and  make,  save  only  Priam's  daughter  Polyxcna. 
He  found  not  her  equal  in  dignity  and  in  conspicuousness  and 
in  loveliness;  wherefore  Alexander  son  of  the  king  of  Troy 
loved  her,  so  that  every  joint  and  every  limb  in  him  was  full 
of  passion  for  her.  Then  Alexander  came  in  front  of  the  lady, 
to  shew  forth  his  form  and  habit,  his  garment  and  vesture, 
because  it  was  an  embroidered  (?)  vesture  that  he  wore,1  with 
its  adornment  of  ridged  red  gold,  with  its  array  of  precious  stones 
around  him  on  the  outside,  and  against  his  skin  a  noticeable 
tunic  of  the  silken  cloth,  with  its  separate  fringes  of  refined 
gold.  Stately  and  proud  was  the  kind  of  pace  with  which  he 
came 2  to  behold  the  women.  When  either  saw  the  other  of  them, 
they  remained  a  long  time,  each  of  them  a-gazing  at  the  other. 
Such  was  the  greatness  wherewith  they  each  loved  the  other 
that  they  had  no  desire  to  separate  till  death.  Then  Alexan- 
der enjoined  on  his  people  to  be  prepared  and  to  be  ready  to 
loose  their  vessels  when  night  should  have  come.  So  when  the 
night  fell,  Alexander  with  his  people  went  to  attack  the  idol- 
house  and  they  lay  hand  over  it.  They  took  Helen  with  her 
ladies  with  them  to  their  vessels.  Helen,  truly,  was  fain  of 
that.  Now  when  he  had  finished  the  raid  on  the  idolhouse, 
and  the  outraging  of  Venus  and  Apollo,  and  the  bearing  away 
of  Helen  in  elopement,  the  folk  of  the  city  heard  of  that. 
They  come  from  every  point.  They  deliver  a  strong  assault  on 3 
Alexander,  in  order  that  their  queen  might  not  be  taken  from 
them,  in  such  wise  that  men  were  slain4  contending  with_tliejn. 
Thereafter  that  was  told  to  the  crew  of  Trojans  who  were 
biding  in  the  vessels.  These  came  out  of  their  vessels  stark 
naked,  and  they  took  their  arms  on  them,  and  they  made  an 
onfall  on  that  stead  and  seized  all  that  was  therein  of  booty 
and  of  wealth.     Then  they  embarked  in  their  vessels  and  ran 


1  Lit.  was  about  him.         a  Lit.  which  he  brought  with  him. 
3  Lit.  conflict  to.        4  Lit.  there  were  dead  men. 

G 


82  The  Destruction  of  Troy. 

round  to  the  port  of  Tencclos.  When  they  came  to  that  port 
Alexander  began  to  soothe  Helena,  for  she  had  fallen  into  gloom 
and  into  great  grief  because  of  parting  from  her  land  and 
from  her  country  and  from  her  own  people.  Then  Alexander 
sent  envoys  to  Priam  to  tell  him  tidings  of  what  had  come 
to  pass  there.  Now  when  it  was  announced  to  Menelaus,  who 
was  biding  in  the  island  of  Pylos,  that  his  wife  had  been 
carried  off  in  booty  by  Alexander,  and  that  the  island  (of 
Cythera)  had  been  wrecked,  he  went  at  once  to  Sparta1,  and 
his  brother  Agamemnon  was  summoned  to  him,  and  he  told  him 
of  Helen,  namely,  that  she  had  been  carried  off  by  Alexander, 
son  of  the  king  of  the  Trojans,  in  elopement  and  in  flight. 

524.  For  the  present,  he,  Alexander,  went  with  his  wife  and 
with  the  great  booty  he  had  taken,  to  Troy  unto  Priam,  and 
he  told  his  tidings  in  order,  from  the  hour  he  went  on  (his) 
way  to  the  hour  that  he  came  back.  So  gladness  and  great 
joy  took  Priam,  at  the  tale  which  Alexander  made;  for  it 
seemed  to  him  that  the  Greeks  would  be  thankful  to  exchange 
and  barter  the  booty  and  the  women,  namely  Hesiono  for 
Helen.     It  happened  that  that  was  not  so. 

531.  Now  when  Priam  beheld  grief  and  gloom  and  weari- 
ness (?)  on  Helen's  countenance,  he  was  consoling  her  and  en- 
couraging her  and  promising  her  that  (every  thing)  should  be 
according  to  her  will,  and  that  it  would  not  be  worse  for  her 
to  abide  in  Troy  than  to  abide  in  Lacedaemon  wherein  she  had 
been  before. 

535.  Howbeit,  as  Cassandra  Priam's  daughter  beheld  this 
Helen,  she  began  to  prophesy  and  foretell  all  that  would  be  there- 
after 2,  the  slaying  of  the  host,  and  the  cutting  off  of  the  leaders, 
the  fall  of  the  kings,  the  destruction  of  the  princes,  the  be- 
heading of  the  battle-soldiers,  the  overthrowing  of  the  cham- 
pions, the  plague-fall  (?)  of  the  old  men,  the  destruction  and 
burning  of  the  city,  the  devastation  of  the  land  and  the  country 


'  Lit.  till  he  was  in  Sparta. 
Lit.  'ahead':  archinun  (gl.  ante)  Z.2  611. 


Literal  Translation.  83 

and  the  territory.  „Verily,"  she  saith,  „heroes  and  warriors 
and  battle -soldiers  will  he  lying  ander  hounds  and  ravens. 
The  fields  will  be  full  of  the  bones  of  the  heroes,  of  their 
heads,  of  their  haunches,  of  their  forks,  in  such  wise  that  it 
is  doubtful  that  any  one  will  be  able  to  pass  over  the  plains 
of  Troy  from  the  abundance  of  the  heaps  of  bones  in  every 
plain.  Because  of  thee,  0  virgin,"  saith  Cassandra,  „men  of 
Europe  and  Asia  shall  fall." 

546.  That  is  the  prophecy  of  Cassandra  to  the  Trojans. 

547.  So  from  that  tale  there  came  to  Priam  anger  with 
Cassandra,  and  a  palm  was  put  against  her  mouth. 

549.  Now  when  Agamemnon  came  to  Sparta  he  was  con- 
soling and  encouraging  his  brother.  „Let  not  weariness  or 
grief  bide  on  thee,"  saith  he,  „for  thy  honour-price  will  be 
exacted,1  and  thou  shalt  not  be  in  disgrace.  For  the  mighty  men 
of  the  whole  of  Europe  will  arise  to  avenge  thy  sorrow,2  and 
they  will  avenge  it  even  as  if  it  had  been  caused  to  each 
one  of  themselves."  This  then  was  settled  by  them,  to  send 
throughout  the  whole  of  Greece  to  muster  the  hosting  of  Greece, 
to  proclaim  war  on  the  Trojans.  This  was  announced  by  them, 
first,  to  Achilles  and  Patroclus,  the  two  kings  of  the  Myrmi- 
dons, and  to  Ncoptolemus  king  of  the  island  of  Rhodes,  and 
to  Diomede  king  of  the  island  of  Argos.  When  they  came 
unto  Agamemnon  and  were  biding  in  Sparta,  their  six3  captains 
made  a  confederacy  and  an  alliance  and  a  bond  (?)  of  league 
and  union,  and  they  declared  that  they  would  do  no  other 
business  before  going  with  hosts  and  armies  to  avenge  on  the 
Trojans  the  great  dishonour  which  they  had  brought  on  the 
Greeks.  Then  they  ordained  Agamemnon  as  emperor  and  over- 
king  above  them  all.  They  afterwards  sent  messengers  to  the 
Greeks,  to  collect  and  muster  the  whole  of  Greece  from  the  eastern 
extremity  of  the  Alps  in  the  south  unto  the  confine  of  Thrace 


1  Lit.  made. 

2  Lit.  sigh. 

3  Lit.  their  hexad  of  captains.     The  ocus  seems  an  error. 

(J* 


84  The  Destruction  of  Troy. 

and  Alania  in  the  north,  from  the  east  of  the  land  of  the 
Macedonians  in  the  west  to  the  shore  of  the  Aegean  sea  in 
the  east,  in  order  that  they  might  have  frequent  meetings  and 
assemblies  and  congregations  in  every  district,  that  they  might 
have  boats  and  barques  and  vessels  ready,  and  that  they  might 
be  in  their  armies  and  in  their  battalions  in  the  harbour  of 
Athens  and  then  fare  forth  on  one  track  to  Troy,  to  take 
vengeance  for  the  outrage  upon  them. 

572.  Now  Castor  and  Pollux,  after  hearing  that  their 
sister  was  carried  off  in  elopement  and  flight  by  Trojans,  went 
in  their  vessel  to  sea  to  voyage  after  their  sister.  They  then 
coasted  by  the  Lesbian  strand,  till  a  storm  forced  them  towards 
land,  and  they  put  their  vessel  on  shore.  Then  Castor  and 
Follux  passed  away,  and  no  one  knows  how  they  fared  after 
that.  But  the  gentiles  say  that  they  were  turned  into  two 
stars,  and  that  Gemini  are  their  names  in  heaven.  Apparently, 
however,  they  were  drowned  a  drowning  in  the  storm.  Howbeit, 
the  Lesbians  were  a-seeking  them  in  boats  and  in  vessels,  and 
searched  minutely  from  the  estuary  of  their  land  as  far  as 
Troy,  and  they  found  not.  Even  though  the  Greeks  had  lost 
from  that  expedition  only  those  two  champions  and  those  two 
points  of  battle,  great  were  the  loss  unto  them. 

584.  Now  when  this  news  had  spread  throughout  Greece, 
namely,  that  Helen  was  carried  off  in  elopement,  there  was  a 
great  commotion  throughout  the  whole  of  Europe  from  the 
lands  of  the  Maeotici  to  the  estuary  of  the  river  Rhine.  That 
news  boiled  up  in  the  whole  of  Greece,  forasmuch  as  every 
tribe  and  every  race  therein  felt  the  disgrace  as  if  it  had  been 
done  to  themselves.  So  there  were  frequent  assemblies  in 
every  tribe,  and  everyone's  messages  (?)  went  to  the  other 
to  know  when  it  would  be  fitting  for  them  to  wend  on  their 
way;  and  the  implements  of  the  way  were  gotten  ready  for 
them,  both  vessels  and  sails  and  ropes,  both  food  and  raiment 
and  cattle  (?).  The  Thessalians  harnessed  their  steeds  and 
their  studs  to  bring  them  to  the  border  of  the  sea.  The 
hauberks    and   helmets   of  the   Myrmidons   were    cleansed   from 


Literal  Translation.  85 

their  rust  and  dirt.  Their  spears  were  armed  so  that  they 
might  be  keen  for  the  spoiling  of  foes  and  foreigners.  Their 
swords  were  made  sharppointed  and  their  shields  were  ad- 
justed (?)  before  wending  on  the  way.  The  garments  and  weeds 
and  clothes  of  the  Athenians  were  made  ready.  Now  there  was 
one  cry  throughout  the  whole  of  Greece  because  they  divided 
themselves.  Some  of  them  in  woods  a-felling  the  timber,  so  that 
no  one  heard  another's  voice  by  reason  of  the  abundance  of  the 
wrights  and  the  serving-men  a-cutting  and  hewing  and  chipping 
the  trees.  Another  party  of  them  in  forges  making  arms  and 
things  of  iron,  namely,  making  swords  and  hauberks  and  shields, 
pointing  and  shaping1  their  weapons.  There  was  no  one,  now, 
in  the  whole  of  Greece  without  a  work  in  that  kind.  They 
were  full  of  leaguers  and  encampments  from  the  eastern  border 
of  Rhaetia  in  the  south-east  to  the  west  of  the  land  of  Thrace 
on  Propontis  in  the  north-east.  The  Athenians  were  biding 
there  in  a  leaguer.  The  Peloponnesians  (?)  and  Mycenaeans  and 
Lacedaemonians  were  biding  in  one  stead.  Argives  and  Danai 
and  Pelasgi  were  (there  also).  Folk  of  Thrace  and  Arcadia 
and  Thessalia  and  Achaia  and  Boeotia  were  there.  The  Mace- 
donians and  the  Myrmidons  and  the  Ionians  were  there.  There 
were  the  Galatians  and  the  .  .  .  and  the  Aeolians.  The  ga- 
thering of  Greece  was  nothing  to  the  muster  that  was  in  the 
islands  of  the  Tyrrhene  sea.  Hardly  (?)  was  an  equal  number 
left2  in  them  from  the  waves  of  the  Adriatic  sea  to  the 
Maeotic  marshes.  These  are  the  islands  wherein  was  that 
muster:  namely,  in  Crete  and  in  Cyprus  and  in  Rhodes  and 
in  Pylos  and  in  Salamis  and  in  the  islands  named  .  .  .  and 
the  isles  .  .  .  and  the  isle  .  .  .  There  was,  besides,  a  great 
gathering  in  Corcyra  and  Ithaca  .  .  .  Cythera,  Calaureia  (?), 
Carpathus  .  .  .  Aegina  .  .  .  Maoris  .  .  .  Scyros  and  in  Peparethus 
and  in  Lemnos  and  in  Thasos  and  in  Imbros  and  in  Scyros, 
and  in  other  islands  besides,  which  win  (?)  fame  and  eminence. 


1  slaide:  cf.  du-slaid  (gl.  plasmantis)  Ml.  140 •>. 

2  Perhaps  the  scribe  has  omitted  ma:  if  an  equal  etc.    Sic  LL.  232a. 


<3fi  The  Destruction  of  Troy. 

And  it  is  related  that  hosts  and  multitudes  came  even  out  of1 
the  border-lands  that  are  in  the  neighbourhood  of  the  Greeks 
south  and  north  and  west.  Then  came  the  terrible  bands  of 
the  Etruscans,  who  are  in  the  north  of  Italy,  whose  valour 
excels  the  world's  children.  Now  when  the  people  of  Dalmatia 
and  Dardania  and  Istria  and  Pannonia  and  Rhaetia  came, 
there  also  came  the  valiant  people  who  dwell  in  the  northern 
fringe  of  the  world,  to  the  north  of  the  river  Ister,  namely  the 
champions  of  Dacia  and  Alania.  Then  too  came  Dromantauri  (?) 
who  dwell  at  the  estuaries  of  the  Maeotic  (marshes).  Then 
came  .  .  .  Then  also  came  Melachli(?),  noble  ...  of  those  hosts. 
There  came,  besides,  Hippemolgi  and  .  .  .  and  Grunaei  and 
Neuri  and  Agathyrsi. 

635.  Now  there  was  a  gathering  of  a  mighty  host  to  the 
harbour  of  the  Athenians.  Many  troops  and  companies  came 
there.  Many  of  the  kings  and  the  captains  and  the  lords  and 
the  mighty  men  and  the  champions  of  valour  of  Greece  came 
there.  Many  bands  and  hundreds  and  thousands  came  there. 
It  is  hard  to  say2  that  the  whole  of  Europe  did  not  arise 
there,  with  its  hosts,  with  its  kings,  with  its  tribes,  with  its 
races.  If  any  one  should  behold  the  Tyrrhene  sea,  how  it  was 
specked  with  ships  and  vessels  and  galleys,  pleasant  were  his 
view!  To  the  folk  who  wore  biding  on  the  hills  and  shores 
of  the  Athenians,  it  was  enough  of  the  earth's  delights  to 
observe  the  fleets  and  the  hosts  and  the  troops  of  sea  and  of 
land,  to  wit,  seeing  every  crownprince  and  every  king  and  every 
captain,  in  his  royal  march,  seeing  every  soldier  and  every 
champion  under  arms,  and  espying  the  side  from  the  sea:  the 
oars  at  the  rowing  and  the  many-coloured  sails  of  every  land, 
because  there  had  been  collected  all  that  there  was  of  ships 
and  vessels  in  the  territory  of  the  whole  of  Europe  and  in 
the  isles  of  the  Tyrrhene  sea.  So  that  ranks  of  them  were, 
made  by  the  edge  of  the  strand  of  the  Athenians,  to  carry 
the  mighty  host  of  the  whole  of  Europe  towards  Troy. 

1  For  ima  we  should  probahly  read  asna. 

2  Litex'ally,  It  is  a  share  of  pain. 


Literal  Translation.  87 

Now   this   is   the   number   of  ships   that  went   [with]  each 
captain  of  the  Greeks  in  this  fleet. 

A  hundred  ships,    this  was  the  crew  of  Agamemnon   son 
of  Atreus,  out  of  the  lauds  of  Mycenae. 

Menelaus   son   of  Atreus   out  of  Sparta,   sixty  ships. 
Arc[es]ilaus   and  Prothoenor,   two   kings   of  Boeotia, 

fifty  ships. 
Ascalaphus  and  Ialmenus  ex  Orchomeno,  thirty  ships. 
Ajax,    son    of    Telamon    and    Hesione   daughter   of 
Laomedou, 
with  six  captains,  namely  Teucer  his  brother  out  of  Buprasium, 
and  Amphimacbus   and  Diores  and  Teseus   (leg.  Thalpius)   and 
Polyxenus,  fifty  ships  their  number. 

Nestor  out  of  Pylos,  eighty  ships. 

Thoas  from  Aetolia,  forty  ships. 

Ajax  son  of  O'ilous  out  of  Locris,  thirty  ships. 

Nireus  out  of  Syme,  forty  ships. 

Antiphus,    Phidippus    and    Thoas    out    of   Calydna, 

thirty-six  ships. 
Ulysses,  or  Odysseus,  out  of  Ithaca,  twelve  ships. 
Protesilaus  and  Podarces  out  of  Phylace,  forty. 
670.    Eumeles  out  of  Pherae,  ten  ships. 

Podalirius  and  Machaon,  two  sons  of  Asclepius  out 

of  Tricca,  thirty-nine. 
Achilles  and  Patroclus,  two  kings  of  the  Myrmidons, 

out  of  Phthia,  fifty  ships. 
Tlepolemus  out  of  Rhodes,  nine  ships. 
675.    Polypoetes  and  Leonteus   out   of  Larissa  [recte  Ar- 
gissa],  forty  ships. 
Diomedes  and  Euryalus  and  Sthenelus  out  of  Argos, 

forty  ships. 
Philoctetes  out  of  Meliboea,  seven  ships. 
Gyneus  out  of  Cyphus,  twenty-one  ships. 
Prothus  out  of  Magnesia,  forty  ships. 
680.    Agapenor  out  of  Arcadia,  forty  ships. 
Mnestheus  out  of  Athens,  fifty  ships. 


r^ 


88  The  Destruction  of  Troy. 

Now,  the  number  of  overkings  of  the  Greeks,  that  are  here 
enumerated  is  forty-nine  kings  in  all. 

684.  ^Thereafter,  then,  all  came  to  the  harbour  of  the 
Athenians,  and'  all  his  captains  were  summoned  to  Agamemnon 
to  counsel  him  as  to  what  they  should  do.  So  when  the 
captains  had  all  come  into  one  place,  Agamemnon  declared  to 
them  that  some  of  them  should  go  to  Apollo,  to  inquire  of 
him  how  the  hosting  would  turn  out,  whether  it  would  be 
prosperous,  or  whether  it  would  be  passable  at  all.  Every  one 
praised  that  counsel,  and  Achilles  and  Patroclus  fared  forth  to 
that  end.  So  when  they  had  come  as  far  as  Delphi,  Apollo's 
temple,  they  asked  tidings  of  the  image.  Apollo  replied  to 
them  that  the  expedition  would  turn  out  well, 1  for  they  would 
return  to  their  home  battle-victoriously  at  the  end  of  ten  years 
after  marching  on  Troy.  Achilles  offered  great  offerings  to 
Apollo  in  that  stronghold.  Now,  when  Achilles  was  making 
the  offerings  in  the  temple,  then  came  Calchas,  son  of  Thestor, 
with  gifts  and  offerings  from  the  Trojans  to  Apollo.  He  entered 
the  temple  and  asked  tidings  about  the  Trojans  urgently,  what 
kind  of  end  they  would  have  of  their  warfare  and  contention 
against  the  Greeks.  Apollo  answered  that  Troy  would  be 
overturned  at  the  end  of  ten  years.  When  Calchas  heard  that, 
he  came  to  Achilles  and  made  his  union  and  friendship  with 
him,  and  they  (both)  went  to  the  camp  of  the  Greeks.  They 
related  their  tidings  and  their  adventures.  Now  when  all  these 
things  had  ended,  Calchas  told  his  people  to  put  their  ships 
on  sea  and  on  ocean.  The  hosts  did  that  for  him.  Ascalaphus 
and  Menelaus  were  put  before  them  that  they  might  be  guides 
to  them  straightway  towards  Troy,  for  they  had  been  previously 
in  Jason's  vessel. 

708.  First  they  fared  to  a  certain  island,  which  was  under 
Priam's  yoke.  They  wreck  that  island.  Thereafter,  then,  they 
came  to  the  island  Tenedos,  a  place  wherein  were  the  treasures 
and  jewels,  gold  and  silver  of  Priam  and  of  the  Trojans.    All 


1  Lit.  that  meet  would  be  the  going  of  the  expedition. 


Literal  Translation.  89 

the  human  beings  whom  they  found  there  the  Greeks  put  under 
mouth  of  spear  and  of  sword.  All  the  treasures  and  jewels 
which  they  found  they  gather  together.  Thereafter,  then,  came 
the  kings  of  the  Greeks  into  one  place,  to  Agamemnon,  to  take 
counsel  as  to  what  they  should  do. 

715.  This  is  the  counsel  they  came  to,1  that  envoys  should 
fare  from  them  on  an  errand  to  Priam,  to  demand  Helen  and 
the  booty  which  Alexander  had  taken  out  of  the  island  Cythera. 
The  messengers,  namely  Diomedc  and  Ulysses,  came  to  Priam 
and  declare  their  message  to  him  diligently. 

719.  Now  while  they  were  about  these  matters,  Achilles 
and  Telephus  (a  son  of  Hercules)  were  sent  to  harry  Mysia. 
Therein  was  Teuthras  king.  When  they  came  to  Mysia  they 
wreck  the  land,  they  gather  the  booty  and  the  cattle  of  the 
land  to  one  stead.  The  hosts  and  multitudes  of  the  land  awaited 
them  round  Teuthras,  round  their  king.  Teuthras  challenged 
them  to  single  combat.  When  Achilles  heard  that,  he  cast  his 
travelling  dress  from  him  and  donned  his  battleweed  of  battle 
and  combat.  He  donned,  in  sooth,  his  hauberk  of  twice- 
melted  iron  and  his  crested,  shapen  helmet  on  his  head.  Then 
he  came  throughout  the  host  of  the  Mysians  like  a  fierce- 
woundful  lion  worried  on  account  of  (?)  his  cubs,  or  like  a 
furious  bull  to  which  an  evil  blow  is  given.  He  gave  a  cast 
of  a  great  broad-blue  lance  at  Teuthras,  in  such  wise  that  the 
head  went  through  him  from  the  one  side  to  the  other,  and 
Telephus  son  of  Hercules  came  to  him  and  put  his  shield  to 
ward  him  just  when  the  battle -soldier  had  begun  to  destroy 
him.  Because  he  had  given  a  night's  hospitality  to  Telephus 
and  to  his  father,  namely  Hercules,  therefore  he,  Telephus, 
cam o,, to  him.  So  when  Teuthras  expected  death  he  bequeathed 
his  realm  to  Telephus,  because  it  was  Hercules  that  had  given 
the  kingdom  to  him  and  slain  Diomede  (sic),  and  given  his 
heritage  to  Teuthras.  Therefore  did  Teuthras  bestow  his  king- 
dom  on   Telephus.     Then    Achilles    installed   Telephus    in   the 


Lit.  made. 


90  The  Destruction  of  Troy. 

kingdom  that  he  might  furnish  a  tribute  of  corn  to  the  Greeks 
to  support  them  so  long  as  they  were  engaged  in  the  destruction 
(of  Troy).  It  was  fulfilled  even  so.  Then  Telephus  remained 
in  Mysia  and  Achilles1  went  with  booty  and  with  great  wealth 
unto  the  Greeks  to  the  isle  of  Tenedos.  He  tells  his  tales 
and  adventures  from  beginning  to  end  to  Agamemnon.  He  too 
was  thankful. 

744.  Now  as  regards  the  envoys,  namely  Diomede  and 
Ulysses,  they  declared  their  messages  to  Priam,  namely,  that  they 
had  been  sent  by  the  Greeks  to  demand  Helen  and  the  booty 
besides,  to  make  peace  and  friendship  between  them,  so  that  the 
Greeks  might  go  back  to  their  home.  Hardly  (?)  then  could  (?) 
Priam  answer  these  words;  but  he  only  said  in  his  mind  „Do 
ye  take  heed,"  saith  he,  „of  what  hath  been  done  to  me,  namely, 
killing  my  father,  burning  my  city,  carrying  off  my  sister  into  sla- 
very?" „I  will  not  make  peace,"  saith  Priam,  „with  them.  They 
shall  not  take  away  women  or  booty."  He  ordered  the  envoys 
to  go  out  of  the  country.  „Truly,"  say  the  envoys,  „we  do  not 
know  whether  the  counsel  which  thou  takest  is  meet.  It  will 
be  hard  for  one  small  tribe  in  the  world  to  slay  and  strike 
against  the  folk  of  the  whole  of  Greece  with  its  army."  „The 
greater,"  saith  Priam,  „will  be  the  fame  and  renown  of  the 
few  that  will  carry  on  a  noble  warfare  against  that  mighty 
host."  „This  warfare  will  turn  out  ill  for  thee,"  say  the  envoys. 
„Thou  thyself  wilt  fall  therein,  and  thy  children  and  thy 
friends  will  fall."  „Not  much  does  that  alarm  me,"2  saith 
Hector.  „It  will  be  an  uprising  of  soul  and  a  foundation  of 
my  fame  after  me.  I  will  slay  hosts  and  multitudes.  Heads 
and  feet  and  bodies  and  necks  and  waists  will  be  cut  and 
carved  by  the  point  of  my  sword.  Full  will  the  whole  of 
Greece  be  of  gloom  and  of  sorrow,  for  the  sons  of  their  kings 
and  their  captains  and  their  nobles  will  fall  at  my  hands."3 


1  The  scribe  has  obviously  omitted  Achil  after  dochóid. 

2  Lit.  ou  myself  is  that. 

3  Lit.  from  my  deed. 


Literal  Translation.  9] 

„How  wilt  thou  du  that?"  say  the  envoys,  „for  heroes  of  thy 
likeness  and  fashion  will  bide  at  the  end  of  the  drove  (?)  against 
thee?  For  heroes  there  will  be  in  plenty  to  whom  attacking 
thee  will  be  a  pleasure.  There  will  be  no  seeking  for  heroes 
fit  to  forbid  and  overcome  thee." 

768.  „Not  thus  shall  it  be,"  says  Hector,  „for  I  shall  be 
a  /••.  .  in  combat  against  each  man  of  them.  Their  weapons 
will  not  clash  against  me  because  of  the  excellence  of  the 
defence." 

771.  Then  the  envoys  turned  to  the  isle  of  Tenedos,  to 
the  camp  of  the  Greeks.  Agamemnon  asked  tidings  of  the 
envoys,  what  kind  of  country  they  had  gone  to,  and  what  the 
gallantry  of  the  heroes,  what  the  strength  of  the  walls,  what 
the  steadfastness  of  the  city?  „In  truth,"  say  they,  „though  there 
were  seven  tongues  in  the  head  of  each  of  us,  we  could  not 
set  forth  everything  that  we  beheld.  For  the  Trojans  excel 
the  men  of  the  world  in  form  and  shape  and  raiment.  Woe 
to  him  who  shall  destroy  them,  woe  to  him  whom  they  shall 
slay(?),  woe  to  him  who  shall  slay  them  and  shall  be  victorious 
over  them  and  lay  them  low!" 

780.  Now  when  this  gathering  of  Europe  on  a  hosting 
towards  Troy  to  devastate  it,  was  announced  [to  the  Trojans], 
they  went  to  seek  armies  to  their  neighbours  and  to  the  over- 
kings  of  great  Asia;  and  their  kings  and  their  captains  came 
with  hosts  and  multitudes  to  help  the  Trojans. 

Then  went  Fundatus  *  and  Amphicastus 2  two  kings  of  Zelia. 

Then  went  Cams  and  Amphimacus  and  Nestius3  with 
hosts  of  Colophonia. 

Then  went  Sarpedon  and  Glaucus  with  the  host  of  Lycia. 

Then  came  Hippothous  and  Cupesus,  two  kings  of  Larissa. 

Then  came  Renus  from  Ciconia. 

Then  came  Pirus  and  Acamas  with  warriors  of  Thrace. 


i.  e.  Pandarus. 

Made  up  of  Amphius  and  Adrastus. 
de  Caria  Amphimackus  Nastes. 


1.  e 


92  The  Destruction  of  Troy. 

Then  came  Ascanius  and  Antiphus  and  Phorcys  with  great 
hosts  out  of  Phrygia. 

Came  Epistrophus  and  Boetius  from  .  .  .  There  came  Py- 
laemenes  with  a  great  host  out  of  Paphlagonia. 

796.  Then,  too,  came  Perses  (and)  Memnon  with  innumerahle 
hosts  from  Ethiopia,  chief  of  consultation  and  captain  of  all  Asia. 

There  came  Rhesus  and  Archilochus  with  the  host  of 
Agrestia. 

Then  came  Epistrophus  with  numerous  troops  from  Alizonia. 

800.  Now  when  all  these  had  arrived,  Priam  chose  a  single 
captain  of  manslaying  over  all  these  hosts,  both  in  the  middle 
and  in  the  outside  of  them,  to  wit,  Hector.  Every  man  had 
authority  after  the  other,  that  is  to  say,  Deiphobus  after  Hector; 
Alexander  after  him;  then  Troilus;  then  Aeneas;  lastly,  Memnon. 
Then,  moreover,  proclamation  was  made  by  Agamemnon  to  the 
kings  of  the  Greeks  to  come  to  take  counsel  concerning  the 
answer  which  the  envoys  had  brought  with  them  from  Priam. 
When  they  were  at  the  council,  there  came  Nauplius  Palamedes, 
(i.  e.  son  of  Nauplius)  from  Zona  (?)  out  of  Cormum  (?)  with 
a  crew  of  thirty  ships.  Great  welcome  is  made  to  him.  He 
was  excusing  himself  for  not  having  come  at  once  to  the  port 
of  Athens,  (saying  that  this  was)  because  he  was  in  heavy 
sickness,  and  when  it  ceased  upon  him  he  came. 

811.  Thereafter  he  went  into  the  council,  and  the  Greeks 
said  that  this  was  the  proper  advice,  to  attack  (?)  Troy  by 
night.  Palamedes  did  not  allow  that,  but  (he  said)  that  they 
should  break  upon  the  Trojans  in  the  light  of  the  day,  and 
besiege1  the  city  afterwards.  Every  one  lauded  that  advice. 
Then  at  the  end  of  their  council  they  appointed  Agamemnon 
as  overking  and  chief  captain  of  them  all.  Then  they  sent 
envoys  and  travellers  (?)  from  them  into  Mysia  and  into  other 
lands  besides. 

818.  Agamemnon  proclaimed  to  the  kings  and  to  the 
soldiers  and  to  the  whole  host  that  they  should  set  their  ships 

1  I  take  saighe  to  stand  for  suidhe:  cf.  ac  iomsuide  immon  mbaile, 
4  Masters  A.  D.  1527. 


Literal  Translation.  93 

and  barques  on  sea  to  row  towards  Troy.  And  he  began  to 
encourage  the  heroes  and  the  champions  of  valour  and  the 
battlebreachers  of  hundreds  to  fight  a  fight  edgeful,  bloody, 
angry,  truly  severe,  against  the  heroes  of  the  terrible  Asia. 

823.  Thereafter  the  host  arose,  and  loosened  their  ships' 
cables,  and  left  the  island.     They  went  straight  towards  Troy. 

825.  Now  the  earth,  from  sunrise  to  sunset,  almost  trem- 
bled, and  the  Tyrrhene  sea  almost  came  over  its  great  plains, 
with  the  mighty  rowing  made  by  the  crew  of  the  thirty  and 
eleven  hundred  ships  and  galleys.  That  was  reasonable,  for 
the  folk  that  were  on  board  this  fleet  were  the  points  of 
conflict  of  the  world's  men,  and  the  choice  of  the  whole  seed 
of  Adam,  and  the  greater  part  of  the  battle-soldiers  of  the  men 
of  earth.  Because  then  was  the  world  biding  in  the  midst  of 
its  age  and  its  indignation,  its  mobility  and  its  haughtiness,  its 
battles  and  its  conflicts.  Then  its  men  were  strongest  and  its 
soldiers  were  bravest,  at  the  time  this  hosting  fared  forth. 
Wherefore  there  had  been  nothing  equal  to  those  heroes  from 
the  creation  of  the  elements,  as  regards  valour  and  prowess, 
save  only  that  Hercules  was  not  there,  the  hero  who  excelled 
every  one. 

836.  With  regard  to  Priam,  however,  he  put  messengers 
to  espy  and  to  survey  the  ships  and  the  hosts  themselves, 
what  time  they  would  come  from  the  Tyrrhene  sea  to  the  port 
of  Troy,  so  that  battalions  might  be  ready  before  them  to 
safeguard  the  city. 

840.  Now  when  the  look -out -man  cast  an  eye  over  the 
sea,  he  beheld  a  marvel:  the  sea  was  specked  with  ships  and 
galleys  and  pinnaces.  He  beheld  the  vast  wood,  over  the  ships 
and  over  the  heroes'  heads,  of  the  lofty,  magnificent  (?)  masts 
of  the  world.  He  beheld  above  the  masts  the  varieties  of  the 
many-coloured  sails  of  different  colours  of  cloth  of  every  country. 
Then  he  went  with  information  to  Priam.  Priam  asked  tidings 
of  him.     Then  he  said: 

847.  „Meseemed  as  I  looked,"  saith  he,  „that  there  ap- 
peared to  me  on  the  sea  a  heavy  thickish  mist  and  a  gray 


3&Í  • 


r^ 


94  The  Destruction  of  Troy. 

vapour  dark  and  dim,  that  is  spread  to  the  clouds  of  heaven, 
so  that  heaven  over  their  heads  was  not  near,  and  that  sea 
under  the  ships  was  not  near,  for  darkness  filled  the  void  from 
heaven  to  earth. 

851.  „Then  there  appeared  to  me  the  sound  of  a  keen 
tempestuous  wind.  Mcseomed  that  it  would  cast  down  the 
forests  of  the  world,  even  as  the  blast  of  Doom. 

853.  „I  heard  the  noise  of  a  mighty  thunder:  meseemed 
it  was  the  heaven  that  fell,  or  the  sea  that  ebbed  away,  or 
the  earth  that  split  into  many  parts,  or  as  if  showers  of  stars 
were  falling  on  the  face  of  the  earth." 

856.  „Alii  what  is  that?"  saith  Priam. 

857.  „Not  hard  to  say,"  saith  the  messenger.  „The  thickish 
gray  cloud,  which  I  beheld  over  the  sea,  is  the  breaths  of  the 
heroes  and  the  champions  of  valour  that  filled  the  face  of  the 
sea  and  the  hollow  (?)  which  is  between  heaven  and  earth, 
because  the  steam  and  boiling  of  the  keen-edged  wrath  arose 
in  the  forebreasts  of  the  valiant  heroes,  wherefore  they  turned 
their  wrath  upon  the  rivalry  of  the  rowing,  so  that  it  filled 
(with  their  breath)  the  air  above  them. 

863.  „The  noise  of  the  rough  wind  which  I  heard  is  the 
sighing  and  panting  of  those  champions,  with  the  fatigue  of 
the  rowing  and  with  mutual  envy  of  a  leader's  contest. 1 

866.  „Now  this  is  the  thunder  which  I  heard,  the  gnashing 
and  grinding  of  the  soldiers'  teeth,  and  the  ...  of  the  oars, 
and  the  crashing  of  the  sculls,  and  the  falling  of  the  benches, 
and  the  breaking  of  the  masts,  the  sound  of  the  spears  and 
the  swords,  and  the  clashing  of  the  shields,  the  bundling  (?) 
of  the  arrows,  the  clang  of  the  helmets  and  the  hauberks,  at 
the  greatness  of  the  rowing  and  of  the  .  .  .  which  the  soldiers 
...  on  the  oars  in  the  rowing.  Such  is  the  strength  of  the  hands 
that  ply  the  oars  that  the  barques  and  the  galleys  tremble 
with  their  crews  and  their  companies,  with  their  barrels  (?), 
with  their  boards,  with  their  arms."  2 


1  The  meaning  seems  to  be  'of  a  contest  for  leadership.' 

2  Here  a  scribe's  note:  'Bad  is  that.  0  ink!' 


Literal  Translation.  95 

876.  „What  else  beheldest  thou?"  saith  Priam. 

877.  „I  beheld  thereafter  the  diversity  of  the  many-hued 
raiment,  with  the  beauty  of  every  colour  that  spread  over  the 
whole  sea,  It  seemed  to  thee  that  the  whole  sea  was  specked 
with  many -coloured  awnings.  I  have  not  seen  any  colour  in 
the  world  that  was  not  there,  both  gray  and  blue  and  red  and 
green  and  purple,  both  black  and  white  and  dun  and  yellow, 
both  speckled  and  brown  and  motley  (?)  and  red. 

883.  „I  saw  thereafter  the  rising  of  the  sea  on  high  in 
the  semblance  of  lofty  mountains. 

885.  „I  saw  each  mountain  after  the  other.  This  is  my 
estimate,  that  each  mountain  and  each  wave  of  them  would 
spread  over  all  the  Trojans. 

887.  „Then  there  appeared  to  me  the  prows  of  the  barks 
and  the  galleys,  and  the  beaks  of  the  vessels,  and  the  heads 
of  the  soldiers. 

889.  „There  appeared  to  me  the  garments  and  dresses  and 
brooches  of  the  kings  and  the  captains.  I  beheld  the  weapons  (?) 
and  the  wood  and  the  spear-forest  of  the  lances  and  the  pikes 
out  of  the  prows  and  beaks  of  the  ships. 

892.  „I  beheld  the  crowd  and  shed  of  the  hard  shields, 
with  their  covering  of  plates  of  gold  and  silver  around  them, 
along  the  edges  of  the  ships  all  about.  The  glittering  of  the 
arms  would  strike  mine  eye  from  me,  and  the  brightness  of 
the  gold  and  the  silver,  and  the  ornaments  of  the  lances  and 
the  ivory-hilted  swords  and  of  the  green  spears  with  their  neck- 
rings  and  of  the  shields  with  their  plates  and  their  adornments 
of  gold  and  silver.  The  diversity  of  the  many-coloured  raiment, 
this  is  the  spread  sails  that  were  over  the  ships  and  the  barques. 

900.  „The  great  storm  which  came  into  the  sea  so  that 
the  waves  were  like  mountain -peaks,  is  the  wave -roar  of  the 
.  .  .  from  the  beaks  and  bows  of  the  barques  and  from  the 
blades  of  the  oars  and  from  the  sides  and  the  stems  of  the 
ships.  This  event  will  be  cause  of  quarrel.  Many  will  be  the 
dead.  Many  will  be  the  bodies  defiled  under  hounds  and  birds 
and    ravens    on    each    of  the    two   sides.     Rough   will    be  this 


k 


96  The  Destruction  of  Troy. 

conflict  which  the  men  of  Asia  and  Europe  will  light.  The 
breath  of  the  Ethiopian  will  meet  with  the  Thracian;  in  such 
wise  that  they  will  be  .  .  .  Furious  will  be  the  mutual  smiting 
which  the  foreigners  will  cause,  the  Persian  from  the  east  of 
the  world,  the  Macedonian  from  the  west  thereof.  Alas  that 
there  was  not  a  'honey-tongue'  who  would  make  peace  with  the 
Greeks  in  such  wise  that  they  would  turn  from  the  place 
wherein  they  stand!" 

912.  Even  while  they  were  so  speaking,1  the  host  came 
into  the  port  of  Troy.  They  filled  the  harbour  with  ships  and 
galleys.  Hector,  however,  held  the  harbour  against  them  till 
Achilles  came,  of  whom  was  said  is  totum  exercitum  euertit. 
The  same  man  is  sent  to  spy  and  to  cast  an  eye  over  them, 
and  he  went  and  beheld  the  courses  of  the  bands  and  the  bat- 
talions, every  battalion  and  every  host  round  its  king  and  round 
its  captain,  issuing  forth  out  of  the  ships. 

919.  He  then  declared  to  Priam  the  form  and  shape  and 
habit  of  every  king  and  every  captain,  every  warrior  and  every 
soldier  of  the  Greeks. 

This  is  a  defect  in2  the  book. 

922.  ...  hunting  Alexander,  so  that  Aeneas  put  his  shield 
behind  him  and  saved  him  from  the  hands  of  Menelaus.  There- 
after Alexander  went  to  the  city.     Nox  praelium  dirimit. 

925.  On  the  morrow  the  champions  of  Europe  and  of  the 
Greeks  went  before  the  battalion  of  the  Trojans.  Terrible,  in 
sooth,  was  the  kind  of  rage  and  wrath  and  conflict  which  they 
brought  with  them  into  the  battle  —  Achilles  and  Diomede 
in  the  forefront  of  the  battalion  of  the  Greeks,  Hector  and 
Aeneas  in  the  forefront  of  the  battalion  of  the  Trojans.  This 
is  what  the  captains  of  the  Greeks  brought  with  them  (into 
the  battle)  —  the  overwhelming  of  Hector  if  they  could.  Bitter, 
in  sooth,  was  the  attack  which  they  delivered.  Furiously  in 
that   battle   bellowed    the   valiant    stags   of  Asia   and  Europe. 


7 


1  Lit.  on  these  words. 

2  Lit.  on. 


Literal  Translation.  97 

Then  the  mightiest  heroes  went  according  to  (their)  power1 
against  their  foes.  Horrible  were  the  signs  that  were  there, 
namely,  the  shining  of  the  swords  and  their  sparks,  a-cleaving 
the  shields,  the  white  cloud  of  the  bucklers,2  the  smiting  to- 
gether of  the  glaives  and  spears  and  arrows  against  the  hauberks 
and  against  the  helmets,  the  crash,  then,  and  dashing  together 
of  the  bosses  beaten  by  the  swords  and  by  the  warlike  battle- 
stones  and  by  the  broad  green  lances  in  the  hands  of  the  valiant 
heroes.  The  air  above  them  was  specked  with  the  hurlings 
of  the  diverse  weapons.  Then  there  were  jets  of  blood  innu- 
merably pouring  out  of  the  limbs  and  joints  and  members  of  the 
heroes,  so  that  they  filled  the  furrows  and  hollows  of  the 
battlefield.  A  close  combat  fought  the  four  royal  soldiers, 
namely  Achilles  and  Diomede,  Hector  and  Aeneas.  They  hewed 
the  hosts  between  them.  Achilles  and  Diomede  were  cutting 
off  the  Trojans  from  the  forefront  of  the  battalion  of  the  Greeks : 
Hector,  however,  and  Aeneas  were  cutting  off  the  Greeks  from 
the  forefront  of  the  battalion  of  the  Trojans.  They  wrought 
upon  the  hosts  so  that  many  hundreds  fell  on  each  of  the  two 
lines  of  battle.  What  Hector  alone  on  this  day  did  of  mighty 
deeds  were  much  to  be  in  tales  and  stories  till  Doomsday. 

950.  Exceeding  much  is  it  to  count  what  kings  and  lords 
and  champions  he  laid  low;  besides  whatso  fell  by  his  hand  of 
rabble  and  common  folk,  this  is  innumerable.  Cruel,  in  sooth, 
were  his  deeds,  as  he  went  terribly  through  the  crowds  of 
his  foes  and  left  horseloads3  of  the  corpses  in  front  of  the 
Greeks.  He  made  a  warlike  fold  (?)  of  the  bodies  of  his  foes 
all  around  him,  so  that  he  had  a  strong  rampart  overagainst 
the  Greeks.  On  the  other  side  Achilles  was  cutting  down  the 
hosts,  slaying  the  troops,  so  that  great  multitudes  of  the  nobles 
of  the  Trojans  fell  by  him.  Moreover  Aeneas  and  Diomede 
killed  many  very  valiant  men  on  each  of  the  two  sides. 

1  darcenn  cumaing,  also  in  1367,  lit.  pro  potestate:  cf.  Lat.  pro 
virili  parte.         -  which  seem  to  have  heen  chalked. 

3  marttaige  seems  a  scribe's  mistake  for  marclaige,  ace.  pi.  of 
marclach. 

1 


98  The  Destruction  of  Troy. 

960.  Then  came  Archomenus,  —  a  royal  soldier,  he,  of  the 
Greeks,  —  by  virtue  of  sword  against  Hector,  so  that  his  lion's 
rage  came  to  Hector  and  he  gave  him  a  blow  of  his  sword, 
and  made  two  divisions  of  him.  Now  when  Palemon  saw  that, 
namely  that  Archomenus  had  fallen  by  Hector's  deeds,  he  went 
furiously,  martially  after  Hector.  Hector  turns  against  him 
and  gives  a  terrible  rush  towards  him,  so  that  Palemon  fell 
by  him  in  that  place.  Then  Epistrophus  came  to  contend 
against  Hector,  and  he  gave  a  cast  of  his  broad  gray  spear 
at  Hector,  but  Hector  put  that  past  him.  Then  he  directed 
the  lance  unto  him,  and  it  went  into  his  shield  and  passed 
through  himself  after  splitting  the  shield  from  bottom  to  top: 
so  thereof  did  Epistrophus  die  at  once. 

972.  Then  Schedius  went  before  Hector  to  seek  his  re- 
nown. He  was  sure  that  the  world  would  be  full  of  his  name 
if  it  should  happen  to  him  that  Hector  fell  by  him.  Howbeit 
Hector  came  against  him  terribly,  fearfully,  and  left  him  without 
a  soul.  Elephenor  came  to  contend  against  Hector,  and  cried  a 
venomous  execrable  cry  at  him.  „The  man,"  saith  he,  „that  comes 
before  thee  now  will  slay  thee  and  separate  thy  soul  from  thy 
body.  Glad  of  thee  will  be  the  beasts  of  the  desert  and  the 
birds  of  the  air."  „Against  thyself  all  that  shall  turn,"  saith 
Hector,  raising  the  spear  that  lay  in  his  hand,  and  giving  a 
thrust  at  Elephenor  in  such  wise  that  it  passed  through  him 
into  his  gullet,  and  he  fell  to  the  ground.  Hector  runs  to  him 
and  carried  off  his  harness  and  his  head.  Thereat  came  Diores 
to  him:  „Thou  shalt  not,"  saith  he,  „bear  away  that  harness 
without  a  contest.  Thou  wilt  not  find  me  the  same1  as  the  heroes 
who  have  done  battle  against  thee  hitherto."  „Be  it  afterwards 
that  thou  boastest,"2  saith  Hector.  „We  come  to  know  it," 
saith  he.  Then  they  fight.  Diores  fell  there  by  Hector  after 
being  wounded  exceedingly. 

987.  After  those  people,  then,  Polyxenus  began  a  contest 
with  Hector  and  fell  by  Hector.  Came  Idomeneus  in  like  manner. 
Hector  parted  not  with  him  till  he  slew  him. 

1  Lit.  I  shall  not  be  the  same  to  thee.         -  a  mere  guess. 


Literal  Translation.  9<) 

990.  So  Hector  on  that  day  slew  in  single  combat  eight 
of  the  mighty  kings  of  the  pure  scions  of  Greece,  besides 
what  he  slew  of  valiant  soldiers,  whose  name  wins  fame  and 
renown.  On  the  same  day  Aeneas  son  of  Anchiscs  laid  low 
in  single  combat  two  royal  soldiers  —  Amphimachua  and  Nireus 
their  names,  —  besides  what  he  slew  of  the  rabble.  Howbeit, 
Achilles  slew  three  captains  of  the  Trojans  by  dint 1  of  valour, 
to  wit,  Euphemus,  Hippothous  and  Asteropaeus.  Terrible,  in 
sooth  was  Achilles'  appearance  on  that  day.  Round  his  head 
(was)  a  crested  helmet,  from  which  spears  and  swords  and 
stones  would  rebound.  A  hauberk  well -braided,  many -looped, 
strong-  .  .  .  protected  him  from  ear  to  ham.  A  soldierly 
claymore  in  his  hand,  which  hauberks  and  helmets  could  not 
resist,  because  of  its  keenness  and  its  sharpness  and  its  cutting- 
ness.  On  his  left,  a  hard-keen  curved  buckler,  wherein  would  fit 
a  three  years'  boar  or  a  couple  in  bed.  Full  from  edge  to  edge 
was  it  of  the  forms  of  unshapely  dragons,  and  of  the  forms  of 
the  beasts  and  wondrous  monsters  of  the  world,  of  the  many 
portentous  shapes  of  the  earth.  There  was,  moreover,  in  the 
inscribing  of  the  shield  an  image  of  heaven  and  earth  and 
hell,  of  sea  and  air  and  ether,  of  sun  and  moon  and  the  planets 
besides  that  run  in  ether.  In  the  world  there  was  not  a  battle- 
weed  of  battle  or  conflict  or  combat  like  this  weed  of  Achilles. 
Because  it  is  Vulcan,  the  Smith  of  Hell,  who  wrought  that 
armour  of  Achilles,  after  he  had  given  his  own  armour  to  Pa- 
troclus,  before  fighting  with  Hector:  so  Hector  slew  him  in  the 
form  of  Achilles,  and  stript  him  of  Achilles'  raiment;  wherefore 
Vulcan  thereafter  made  this  venomous  armour  for  Achilles,  in 
order  to  the  slaying  of  Hector. 

1014.  Cruel,  now,  was  the  confusion  which  Achilles  brought 
upon  the  hosts.  Many  kings,  many  princes,  many  heroes, 
many  nobles,  many  lords,  many  champions  were  destroyed  in 
the  soldier's  gap  which  Achilles  wrought  in2  the  battalion  of 
the  Trojans.     Then  Diomede   slew   a   multitude    of   the  hosts, 


Lit.  in  strength.         -  Lit.  brought  into. 


100  The  Destruction  of  Troy. 

together  with  twain  of  the  royal  soldiers  of  the  Trojans  who 
were  slain  by  him,  to  wit  Mesthles  and  .  .  . 

1020.  Now  when  Agamemnon  beheld  the  kings  of  the 
Greeks  and  many  captains  of  his  people  slain,  and  a  slaughter 
of  his  army  made,  it  was  proclaimed  to  his  people  to  retreat 
and  to  leave  the  line  of  battle.  This,  then,  is  done.  The  Trojans 
marched  to  their  city  with  victory  and  triumph.  But  as  to 
Agamemnon,  the  kings  and  chieftains  of  the  Greeks  were  sum- 
moned unto  him,  and  he  began  to  hearten  them  so  that  they 
should  not  be  dispirited  though  multitudes  of  them  had  fallen; 
for  that  hosts  and  great  multitudes  would  come  to  them  from 
Mysia  on  the  morrow. 

1029.  Howbeit  on  the  morrow  Agamemnon  comes  with 
the  Greeks,  so  that  they  were  biding  on  the  battle-field;  and 
he  began  to  hearten  the  heroes  and  the  kings  to  march  with 
all  their  soldiers  and  warriors  to  the  battle  on  that  day. 

1033.  On  the  other  side  came  the  Trojans.  A  furious 
battle  is  fought  there  at  every  point.  Great  in  sooth  was  the 
duration  of  that  battle,  for  the  space  of  eighty  days,  without 
staying,  without  pausing,  without  ceasing,  but  each  of  them 
a-smiting  the  other.  Sooth,  many  thousands  of  the  heroes  of 
Asia  and  Europe  fell  in  that  battling.  Though  each  of  the 
two  hosts  had  no  loss  save  what  was  slain  at  that  season, 
great  were  the  loss.  As  to  the  valiant  deeds  that  Hector  did 
at  that  time,  if  they  were  thoroughly  known  there  would  be 
enough  of  noble  tales  for  the  men  of  the  world. 

1041.  Howbeit,  as  Agamemnon  beheld  many  thousands  of 
his  people  falling  every  day,  and  when  he  beheld  the  great 
overthrow  that  Hector  inflicted  upon  them,  and  when  he  beheld 
the  fields  full  of  the  bodies  and  of  the  entrails  and  of  the 
bones,  so  that  the  great  plain  was  not  traversable,  from  the 
walls  of  Troy  even  to  the  camp  of  the  Greeks,  owing  to  the 
abundance  of  bodies  and  the  clots  of  blood.  —  As  to  Little 
Asia,  it  was  not  inhabitable  at  all,  from  the  bight  of  the 
Pontic  sea  in  the  north  as  far  as  Ephesus  in  the  south,  with 
the  evil  stench   of  the  blood  and  of  the  bodies  decaying,  and 


Literal  Translation.  101 

with  the  smoke  of  the  entrails  a-burning  in  the  many  fires,  so 
that  therefrom  fear  and/. and  cursjng  seized  the  whole  country, 
and  slaughter  was  caused  to  human  beings  and  cattle  and  beasts 
and  birds.  —  As,  then,  Agamemnon  beheld  all  these  things,  he  sent 
to  the  Trojans  two  captains  of  his  people,  namely,  Ulysses  and 
Diomede,  to  ask  for  a  three  years'  truce.  Now,  when  the  envoys 
entered  the  city  they  met  with  warriors  of  the  Trojans.  These 
asked  tidings  of  them.  The  envoys  said:  „to  ask  a  truce,"  say 
they,  „we  have  come  to  Priam."  So  when  they  came  to  Priam's 
palace  they  tell  their  tidings,  namely,  that  they  had  come  from 
the  Greeks  to  ask  a  truce,  (in  order)  to  bewail  their  comrades 
and  their  friends  and  to  bury  their  dead,  to  heal  their  sick, 
to  fortify  their  ships,  to  assemble  their  hosts,  to  repair  the 
camps.  Now  when  Priam  heard  that  answer,  his  hosts  and  his 
multitudes  were  summoned  to  him,  and  he  told  them  what  the 
envoys  of  the  Greeks  had  come  for,  namely,  to  seek  a  three 
years'  truce.  To  grant  the  truce,  however,  seemed  not  good 
to  Hector.  Nevertheless  ho  granted  it  at  the  request  of  the 
king  of  the  Trojans,  for  they  wished  to  strengthen  the  ram- 
parts (and)  to  bury  their  (dead)  friends. 

1067.  Now  the  fame  and  renown  of  Hector,  son  of  Priam, 
spread  throughout  the  whole  of  Asia  and  the  whole  of  Europe. 
Every  pair  was  whispering  about  him 1  among  the  chief  cities 
of  the  world.  An  unique  battle-soldier,  with  terror,  with  fear, 
with  a  lion's  wrath,  with  a  champion's  hardness,  with  a  soldier's 
blow,  with  a  leopard's  storminess,  fighting  and  arising  and  fen- 
ding with  the  few  of  his  city  against  the  active,  splendid  heroes 
of  the  west  of  the  world. 

1074.  Thus,  then,  was  that  tale  told: 

1075.  There  stands  a  great  awful  man  a-battling  at  Troy. 
He  alone  hath  slain  a  third  of  the  hosts,  and  cast  down  the 
strong  soldiers,  and  sprung  over  the  heroes  and  shaken  the 
lines  of  battle:  he  reprimanded  the  heroes,  he  overthrew  the 
kings,  he  burnt  the  ships.    Their  champions  of  valour  and  their 


Lit,  He  was  a  whisper  of  every  pair  of  persons. 


1 


k 


102  The  Destruction  of  Troy. 

battle-breachers  of  hundreds,  and  their  veterans  of  the  battle-line, 
and  their  slaughterous  leopards  have  fallen  in  fighting  against 
him.  He  has  filled  with  corpses  the  fields  before  Troy.  Now  there 
was  one  cry  of  wail  and  lamentation  throughout  Greece  through 
dread  of  the  same  man,  for  their  sons  and  their  grandsons 
and  their  fosterchildren  had  fallen  through  dread  of  Hector's 
hand.  As  to  the  isles  of  the  Tyrrhene  sea,  great  is  the  cry  of 
lamentation  that  was  therein.  They  had  the  wail  of  every  house 
from  the  sea  of  the  headland  of  Pelorus  to  Pachynus  and 
Bosphorus.  Beautiful  were  the  grown-up  girls  who  were  making 
songs  and  music  .  .  .  commemoration  of  Hector's  name  together 
with  their  clear  ones  and  friends  who  had  fallen  by  his  hand. 
So  greatly  had  the  fame  and  renown  of  Hector  run  among 
the  chief  divisions  of  the  world  that  the  troops  and  assemblies 
of  ladies  and  the  joyous  girls  of  the  world,  loved  him  for  the 
noble  tales  about  him,  so  that  they  would  have  proceeded  (?) 
out  of  their  lands  to  see  and  to  contemplate  Hector's  form, 
had  not  the  great  wars  taken  [him]  from  them.  As  to  the 
sons  of  the  kings  and  nobles  of  Greece,  they  went  as  far 
as  Troy,  with  one  will,  to  see  Hector,  and  they  used  to  step 
on  mounds  and  on  enclosures  to  see  Hector  over  the  men's 
shoulders.  When  he  was  in  his  full  equipment  of  armour  and 
apparel,  the  Greeks,  for  fear  of  Hector,  knew  not  what  they 
should  do.  They  knew  not  how  they  should  go  in  order  to  slay 
him.  Of  the  world's  men  there  were  none,  whatever  were  the 
excellence  of  their  prowess  and  their  casting  of  darts,  that  could 
strike  Hector  because  of  the  excellence  of  (his)  defence  and 
protection.  During  the  seven  years  the  Greeks  were  unable 
to  overcome  him,  although  they  excelled  the  men  of  the  world 
in  knowledge  and  wisdom,  in  cunning  and  valour. 

1112.  Then  came  the  end  of  the  truce.  Hector  and  Troi- 
lus  went  before  the  host  of  the  Trojans  against  the  Greeks. 
A  battle,  angry,  savage,  edged,  was  fought  by  them  on  the 
slaughterfield.  Hector  attacked  the  battalion  of  the  Greeks,  so 
that  Fhidippus  fell  by  him  in  the  first  line  of  battle.  He 
brought    confusion    on    them  all,    and  slew  many  thousands  of 


A 


Literal  Translation.  103 

them.  By  him,  moreover,  fell  Antiphus,  a  wonderful  captain 
of  the  Greeks  was  he.  Then  came  Achilles  from  the  side  of 
the  Greeks  and  cut  up  the  Trojans,  so  that  many  hundreds 
of  them  fell  by  him.  Then  he  killed  two  champions  and  two 
chief- warriors  of  the  Trojans,  namely  Lycaon  and  Euphronius. 
There  was  no  pause  to  the  fighting  every  single  day  to  the 
end  of  thirty  days.  There  were  layers,  then,  and  great  heaps 
of  human  bodies  between  the  city  and  the  camp  at  that  season. 

1115.  Now  when  Priam  saw  that  countless  hosts  of  his 
people  had  fallen  through  the  greater  force  that  had  come 
out  of  Greece  and  out  of  Mysia,  he  sent  to  seek  a  truce  of 
six  months.  Agamemnon  granted  that,  by  advice  of  the  wor- 
thies of  the  Greeks. 

1119.  The  time  of  the  battle  came.  A  cruel  conflict  is 
fought  on  this  side  and  that.  Many  most  mighty  captains  fell 
in  each  of  the  two  hosts.  Multitudes  were  wounded.  Abun- 
dant was  the  paean  round  a  hero's  head  there.  There,  then, 
they  ceased  not  fighting  for  the  space  of  twelve  days. 

1123.  Thereafter  Agamemnon  sent  to  seek  a  truce  of 
thirty  days.  Priam  granted  that,  by  the  advice  of  the  Trojans 
and  by  the  advice  of  Hector  son  of  Priam. 

1126.  Now  when  the  time  of  battle  arrived,  it  came  to 
pass  that  Andromache,  Hector's  wife,  saw  a  grim,  execrable 
vision  concerning  her  husband.  This  was  the  vision.  A  great 
image  had  Hector  in  the  archway  that  he  held  of  the  city, 
his  own  image  there  in  sooth,  and  the  image  of  his  horse  be- 
neath him.  Now  Andromache  saw  its  head  fall  from  that 
image.  Andromache  after  rising  out  of  her  éleep,  kept  silence 
as  to  that  thing1;  (but)  she  declares  the  vision  to  Hector,  and 
began  dissuading  him  from  entering  the  battle  on  that  day. 
When  Hector  heard  that,  he  said  that  it  was  not  good  advice, 
and  he  began  upbraiding  his  wife  keenly  and  said:  „I  will  in 
nowise  give  up  my  valour  or  my  prowess  for  a  woman's  counsel." 

1137.   Now  when  Hector  took  his  fighting-dress  of  battle 


1  Lit.  put  that  into  silence. 


104  The  Destruction  of  Troy. 

about  him,  and  began  to  go  to  the  battle-line,  then  did  An- 
dromache utter  her  three  screams  on  high,  so  that  horror  and 
fear  thereat  seized  the  folk  of  the  whole  of  Troy,  and  she  fared 
forward  to  Priam  and  related  her  dream  to  him  and  declared 
to  him  that  he  should  constrain  Hector  that  day  not  to  enter 
the  battle.  Then,  too,  his  little  son  was  brought  before  the 
battle -soldier,  so  that  this  held  him  fast.  When  Hector  was 
held  fast,  Priam  pressed  on  the  hosts  of  the  city  to  go  boldly 
to  the  battle.     This  is  done. 

1146.  As  to  Agamemnon  and  Achilles  and  Diomede  and 
Locrian  Ajax,  when  they  saw  that  Hector  had  not  entered  the 
fight  they  made  nothing  of  the  (Trojan)  hosts.  They  were 
furious  in  smiting  the  hosts,  and  they  took  not  their  hands 
from  them  until  they  had  forced  them  back  into  the  city,  and 
shut  it  upon  them. 

1151.  Now  when  the  savage  wild-beast  and  the  glaring 
fire-brand  with  which  the  west  of  the  world  was  flaming,  to 
wit,  Hector,  heard  the  exceeding  great  noise  of  the  Greeks  and 
the  great  danger  in  which  the  Trojans  were  biding,  he  gives 
a  furious,  lively  goal  towards  the  conflict,  so  that  multitudes 
of  the  heroes  of  the  Greeks  fell  by  him.  Idomeneus,  in  sooth, 
fell  by  him  in  the  first  line  of  battle.  Then  he  slew  Iphinous, 
a  hero- soldier  of  the  Greeks.  He  slew  Leonteus  moreover,  at 
the  first  rush.  Then  he  wounded  Sthenelus  in  his  thigh.  So 
he  .  .  .  throughout  the  host  in  that  wise  and  plied  his  rage 
upon  them  like  a  stag  in  heat(?).  Hector  rested  not  from  them 
in  that  wise  till  [the  field]  was  full  of  bodies  and  of  heads  from 
one  end  to  another  of  the  battle.  So  it  is  that  not  more 
numerous  are  sheaves  of  oats  in  autumn  after  a  great  reaping- 
party,  or  icicles  under  feet  of  kings'  herds  in  a  ford  between 
two  territories,  than  are  the  heads  and  feet  and  bodies  and 
waists  cleft  by  the  edge  of  his  sword  (or)  point  of  spear  and 
cut  by  the  swordlets  and  spears  that  were  fitted  out  of  his 
own  hauberk  and  the  hauberks  of  his  horses. 

1167.  Now  when  Achilles  saw  that  the  chief  manslayers 
of  the  whole  of  Greece  had  fallen  by  Hector,  and  (beheld)  the 


Literal  Translation.  105 

confusion  that  Hector  brought  on  the  hosts,  he  pondered  in  his 
mind  how  he  should  set  about  slaying  Hector,  for  the  Greeks  had 
no  hero  a  match  for  him  save  Achilles  only.  He  was  sure  that 
unless  Hector  should  fall  quickly  not  one  of  the  nine  and  forty 
kings  who  had  come  from  Greece  on  this  hosting,  would  escape, 
and  that  he  would  deliver  a  sudden  attack  on  the  host  besides, 
so  that  no  living  man  of  them  should  escape  from  him.  Now 
while  Achilles  was  thus  pondering,  a  valiant  battle-soldier  of  the 
Greeks,  namely  Polyboetes,  set  shield  against  shield  to  Hector. 
It  was  not  long  that  he  endured  Hector,  so  that  he  fell  by  him. 
This  struck  the  Greeks  dumb1,  the  quickness  with  which  the 
hero  had  been  slain  in  their  presence.  Then  the  Greeks  betook 
themselves  to  a  lying,  snaring  stratagem  behind  his  back,  since 
they  could  no  nothing  before  his  face,  because  of  the  constancy 
of  (his)  valour.  This  was  the  stratagem:  they  cast  their  clothes 
off  them,  and  made  thereof  a  mound  in  front  of  them,  and 
Achilles,  with  his  spear  in  his  hand,  was  set  in  the  middle 
of  the  mound.  They  then  pretended  to  flee.  The  battle-soldier, 
Hector,  ran  after  them,  and  began  cutting  down  and  hewing 
the  soldiers  and  causing1*  the  slaughter,  and  took  to  spoiling  the 
slain  Iclomeneus.  Thereat  Achilles  comes  to  him.  When  the 
hosts  saw  that,  they  gave  one  cry  out  of  them,  both  Greeks 
and  Trojans  and  the  people  of  the  city  in  the  middle;  but  it 
was  with  a  diverse  intention:  this  was  the  intention  of  the 
Trojans,  to  make  known  the  wile  to  Hector:  the  intention  of 
the  Greeks,  however,  was  to  shout  at  him  so  that  he  should 
not  hear  (the  Trojans).  Then  Hector  started  up,  and  turned 
against  Achilles,  and  gave  a  thrust  of  a  lance  at  him,  so  that 
it  pierced  his  thigh,  and  began  to  go  into  the  midst  of  his 
own  people.  Him  followed  the  terrible  hero,  the  mightiest  who 
was  in  the  west  of  the  world,  to  wit,  Achilles,  when  the  valour 
and  fury  and  anger  wrought  by  the  wound  had  sprung  into 
him;  and  a  blow  of  the  great  spear  that  lay  in  his  hand  he 
dealt  into  Hector's  back  and  broke  the  bone  of  his  back  before 


Lit.  put  the  Greeks  into  silence.        2  Lit.  striking. 


IQQ  The  Destruction  of  Troy. 

he  had  got  into  the  midst  of  his  people.  The  hosts  of  the 
Greeks  overtook  and  closed  around  him.  Then  in  that  wise 
Hector  sent  forth  his  spirit.  The  Greeks  uttered  a  shout  of 
victory  and  exultation,  because  of  (?) 1  Hector  the  chief  warrior 
of  the  earth. 

1199.  Now  when  Achilles  had  completed  this  deed,  he 
drove  the  Trojans  before  him  towards  their  city,  and  hurled 
slaughter  upon  them  as  far  as  the  doors.  Howbeit  Mcmnon 
the  Black  gave  a  duel  to  him,  and  withstood  him,  although  it 
was  a  difficult  combat,  so  that  it  was  the  night  that  separated 
their  combat.  Achilles  returns  after  the  day  was  ended,  bloody, 
woundful,  gore-streaming,  to  his  tents  after  victory  and  triumph. 

1205.  Sad,  in  sooth,  were  the  wailing  and  the  lamen- 
tation that  were  that  night  in  Troy.  Much  grief  there  was 
therein,  and  sadness  and  lamentation  and  handsmiting,  because 
there  was  wanting  unto  them  their  goodly  captain  of  prowess, 
and  their  heart's  nut,  and  the  bush  of  their  safeguard,  and 
their  battle -gate  of  battle,  their  shield  of  protection,  and 
their  bar  of  boundaries  against  foes.  A  city  without  fence 
was  their  city  after  him.  Guarding  (?)  round  a  king  was  guard- 
ing round  him.  Arising  round  a  champion  was  arising  round 
him.  He  surpassed  the  heroes  of  all  the  world  in  splendour  and 
in  dexterity,  in  wisdom  and  in  valour,  in  dignity  and  in  abun- 
dance. He  was  full  of  knowledge  in  every  science.  He  surpassed 
the  world's  champions  of  valour  in  plying  spear  and  sword. 
He  excelled  the  men  of  the  earth  in  winning  battle  and  con- 
flict. He  surpassed  the  warriors  of  the  earth  in  splendour  and 
in  dexterity,  in  swiftness  and  springiness.  Even  great  multitudes 
of  the  Greeks  lamented  him  because  of  the  noble  tales  about 
him.  Greatly  did  the  striplings  lament,  and  the  young  youthful 
folk  who  had  come  out  of  neighbouring  districts  to  behold  him. 

1220.  Great,  however,  was  the  joy  that  abode  in  the 
leaguer  of  the   Greeks  on  that  night,  so  that  the  Greeks  did 


1   fo  cherm  must  be  a  nominal  prep,  like  ar  chenn,  dar  cenn,  do 
ehinn,  but  I  do  not  know  its  meaning. 


Literal  Translation.  107 


not  sleep,  on  that  night,  their  sound  sleep.  They  had  put  their 
great  fear  from  them.  They  had  avenged  their  sighs.  They 
had  cast  their  weariness  from  them  after  overwhelming  the 
great  soldier  who  had  flung  down  their  champions  (and)  laid 
their  heroes  low. 

1225.  Now  while  Memnon  was  on  the  morrow  gathering 
the  battle  for  the  Greeks,  Agamemnon  sent  messengers  to 
Priam  to  ask  a  truce  to  the  end  of  two  months,  for  burying 
their  dead,  for  tending  their  wounded.  After  this  truce  had 
been  granted  by  Priam,  Hector  was  buried  by  him  before 
the  gates  of  the  city,  and  funeral  games  were  held  for  him, 
according  to1  the  rites  and  the  customs  of  the  Trojans. 

1231.  While  the  truces  were  lasting  Palamedes  was  complain- 
ing greatly  that  Agamemnon  had  the  kingship.  So  when  Aga- 
memnon heard  that,  he  declared  that  he  would  part  from  his 
kingship  if  every  one  (so)  wished.  On  the  morrow,  therefore,  the 
people  are  summoned  to  a  council.  Then  Agamemnon  declared  that 
he  was  not  covetous  about  the  kingship:  he  was  willing  though 
he  should  abide  therein,  he  was  willing  not  to  abide.  Enough  for 
him  only  that  the  honourprice  of  the  Trojans  should  be  exacted. 
So  when  Palamedes  was  boasting  of  his  wisdom  and  his  know- 
ledge, of  his  valour  and  of  his  princeliness,  the  Greeks  then 
appointed  him  chief  king  over  them  all.  So  Palamedes  assumed 
the  kingship  and  gave  thanks  to  the  Greeks.  Howbeit,  Achilles 
was  ill-pleased  that  a  change  of  kings  had  been  made  by  them. 

1242.  Howbeit,  Palamedes  took  to  fortifying  the  camp 
and  enlarging  the  trenches  (?).  Then  he  urged  on  the  soldiers 
to  come  boldly  to  fight  against  the  Trojans  and  (especially) 
against  Deiphobus,  son  of  Priam.  So  on  the  morrow  the  Trojans 
and  the  Greeks  meet  on  the  battle-field.  Then  Sarpedon  Lycius, 
a  Trojan,  routed  the  Greeks  and  inflicted  great  slaughter 
upon  them.  Tlepolemus  Rhodius,  a  Greek,  fights  a  fierce  con- 
test against  Sarpedon,  a  Trojan.  Now  when  Pheres  son  of 
Admetus,  a  royal  captain  of  Greeks,  saw  that  Tlepolemus  had 


Lit.  as  was  in. 


108  The  Destruction  of  Troy. 

fallen  by  Sarpcdou,  he  comes  angrily  and  manfully  towards  him, 
so  that  they  were  for  a  long  while  smiting  each  other.  Then 
Pheres,  a  Greek,  fell  after  (receiving)  many  wounds  from  Sar- 
pcdou. So  Sarpedon  returned,  covered  with  blood  and  wounds, 
to  his  house. 

1254.  So  while  they  were  fighting,  many  leaders  fell  on 
each  of  the  two  sides;  but  of  champions  and  heroes  more  fell 
of  the  Trojans.  Now  when  the  Trojans  were  sore  pressed1 
they  sent  to  seek  a  respite.  While  the  truces  lasted  they 
buried  their  dead,  they  tended  their  wounded. 

1259.  It  was  safe  then,  for  Trojans  to  wander  about  in 
the  camp  of  the  Greeks,  while  the  truces  were  lasting  duly; 
and  it  was  safe  for  Greeks  to  go  into  Troy. 

1262.  Then  Agamemnon  and  Demophoon  were  summoned 
into  the  council-house  to  Palamedes,  the  king  of  the  Greeks, 
that  they  might  go  into  Moesia  to  fetch  thereout  tribute  of  corn 
from  Telephus  son  of  Hercules,  the  steward  of  Moesia.  „It  is 
likely,"  saith  Palamedes,  „that  Agamemnon  will  deem  it  irksome, 
after  being  on  the  throne,  to  be  sent  on  an  embassy."  „I  will 
not,  however,  deem  it  irksome",  saith  Agamemnon,  „to  go  at 
thy  behest." 

1269.  Now  as  to  Palamedes,  he  fortified  the  camp  and 
built  lofty  towers  all  round  about  it.  Howbeit,  the  Trojans 
marvelled,  what  caused  the  Greeks  to  repair  the  camp,  and 
renew  the  ramparts,  and  extend  the  forts  and  the  palisades, 
and  to  prepare  every  thing. 

1273.  Now  when  Hector  had  been  a  full  year  in  (his) 
grave,  forth  from  their  city  fared  outside  Andromache  Hector's 
wife,  and  Priam  son  of  Laomedon,  and  Hecuba  Priam's  wife, 
and  Polyxena  Priam's  daughter,  and  Alexander  Priam's  son, 
and  Troilus  Priam's  son,  and  Deiphobus  Priam's  son,  and  hosts 
and  multitudes  along  with  them,  to  hold  funeral  games  for 
Hector.  Then  it  came  to  pass  that  Achilles  was  in  the  gate 
of  the   city  before  them.     At  once,    as  he  beheld  that  most 


1  Lit.  when  it  was  heavy  on  the  Trojans 


Literal  Translation.  109 


beautiful  lady,  to  wit,  Polyxena,  he  gave  love  and  fondness 
and  affection  to  her.  Then  began  to  be  peace  without  fighting 
(as  men  were)  awaiting  the  lady's  betrothal  to  him. 

1282.  Now  he  felt  sore  that  Agamemnon  was  put  out  of 
his  kingship  and  that  Palamedes  was  reigning,  because  there 
was  nothing  that  Agamemnon  would  not  do  for  him. 

1284.  Then  Achilles  sent  a  messenger,  i.  o.  servus  Trojanus, 
to  speak  with  Hecuba,  namely,  that  Polyxena  should  be  given 
to  him  and  that  he  would  go  to  his  country  with  his  Myr- 
midons along  with  him;  and  he  declared  that  if  he  went, 
every  king  and  every  leader  of  all  the  Greeks  would  go  home. 
Hecuba  said  that  that  thing  she  would  like,  if  Priam  liked  it. 
She  asked  Priam  if  it  seemed  good  to  him.  „That  cannot  be," 
saith  Priam  —  not,  however,  that  he  is  bad  of  birth;  for 
though  he  should  go  to  his  home  with  his  Myrmidons,  the 
leaders  of  the  Greeks  besides  would  not  go."  It  seemed  evil 
to  him  to  give  his  daughter  to  an  unknown  stranger  who  would 
fare  forthwith  to  his  territory  and  his  land.  Then  Achilles 
sent  the  same  servant  to  ask  of  Hecuba  what  counsel  she  and 
Priam  had  given.1     Hecuba  declared  to  him  Priam's  counsel. 

1297.  Now  when  the  messenger  had  related  to  Achilles 
his  tidings  and  his  goings,  he  (Achilles)  was  lamenting  and 
bewailing  greatly  throughout  the  leaguer,  and  he  said:  „Great 
the  folly",  saith  he,  „that  is  done  here,  namely,  to  collect  the 
valiant  champions  and  hardy  heroes  of  Asia  and  of  Europe, 
so  that  they  have  been  a-smiting  and  slaughtering  each  other 
because  of  one  woman."  Grievous  it  seemed  to  him,  then,  that 
the  children  of  the  kings  and  the  captains  and  the  nobles  should 
perish  and  fade  through  that  cause,  and  peasants  and  mean 
races  should  become  great  after  them.  Better  were  peace  there, 
and  friendship  and  good  will,  and  that  each  should  go  to  his 
own  land. 

1306.  Thereafter,  then,  the  truces  expired.  Palamedes  came 
with   his  hosts  and   with   his   multitudes   outside  the   camp   so 


Lit.  made. 


HO  The  Destruction  of  Troy. 

that  they  were  biding  on  the  battlefield.  The  Trojans,  however, 
came  from  the  other  side  with  Deiphobus  son  of  Priam.  How- 
beit,  on  that  day,  Achilles,  for  wrath  and  bitterness,  entered 
not  the  battle.  The  greater,  then,  was  the  fury  and  tempest 
of  Palamedes  thereat.  He  broke  a  breach  of  a  hundred  in  the 
battle,  till  he  came  to  the  place  wherein  Deiphobus,  son  of 
Priam,  was  biding;  and  cut  his  head  off  him  over  shield. 

1314.  Thereafter  arose  a  very  mighty  and  savage  contest. 
Woeful  on  this  side  and  on  that  was  that  conflict. 

1315.  Many  thousands  fell  on  each  of  the  two  sides,  so 
that  the  earth  was  crimson  underfoot  with  the  clots  of  the 
blood.  Then  came  Sarpedon  Lycius  with  great  fury  and  great 
anger  to  fight  against  Palamedes.  Palamedes  awaited  him,  so 
that  Sarpedon  Lycius  fell  by  him.  So  when  Palamedes  had 
done  these  deeds,  he  was  biding  joyfully  before  the  line  of 
battle.  So  when  he  was  boasting  that  two  royal  battle-soldiers 
of  the  Trojans  had  fallen  by  his  hands,  Alexander  loosed  his 
bow,  and  sent  a  shot  of  an  arrow  at  Palamedes,  so  that  it 
entered  him.  When  the  Trojans  saw  that,  they  all  cast  their 
spears  at  him,  so  that  of  him  was  made  a  mill-sieve.  Pala- 
medes fell  in  that  place.  After  the  fall  of  the  king  of  the 
Greeks,  they  were  hunted  as  far  as  the  camp,  and  they  passed 
in  their  fleeing  to  the  midst  of  it.  The  Trojans  close  round 
the  fortress  to  destroy  the  camp,  and  they  burn  the  ships. 
This  is  told  to  Achilles.  „That  is  untrue!"  saith  Achilles. 
„Defeat  on  the  new  king,  and  his  falling  by  his  foes!"  That  was 
mockery  on  his  part.  Ajax  son  of  Telamon  was  in  the  rear  of 
the  host,  and  he  gave  hard  battle  to  the  Trojans  in  such  wise 
that  it  was  the  night  that  severed  their  fighting,  so  that  each 
of  them  went  to  his  stronghold  at  the  end  of  the  day.  Now 
the  Greeks  that  night  bewailed  Palamedes  for  the  goodness 
of  his  form  and  his  shape  and  his  build;  for  the  greatness  of 
his  wisdom  and  his  lore  and  his  knowledge;  and  for  the 
greatness  of  his  bounty  and  his  deeds  and  his  valour.  The 
Trojans,  moreover,  lamented  Sarpedon  and  Deiphobus,  their 
royal  leaders  and  their  chief  battle-soldiers. 


Literal  Translation.  HI 

1338.  So  that  on  night  Nestor  gathered  together  the  kings 
and  the  captains  into  one  assembly  to  counsel  them  to  get 
one  king  over  them.  And  it  was  Agamemnon  in  particular 
whom  he  urged  them  to  get,  forasmuch  as  the  host  had 
great  prosperity  and  good  fortune  there  while  Agamemnon  had 
been  their  king. 

1343.  In  the  morning  on  the  morrow  the  Trojans  marched 
to  the  battle.  They  were  well-nigh  mad  and  infuriated,  and 
they  shook  the  earth  with  the  greatness  of  the  vehemence  (?) 
and  the  boiling  of  the  anger  which  the  heroes  brought  with 
them  into  the  battle.  Then  from  the  other  side  marched 
Agamemnon  with  the  battalion  of  the  Greeks  around  him.  Fell, 
then,  was  the  fight  which  the  soldiers  fought.  Each  of  them 
had  harm  for  the  other.  They  yearned  to  pour  forth  the  blood 
without  .  .  .  That  conflict  was  a  rout  on  this  side  and  on  that. 

1351.  Now  when  noon  had  come,  Troilus  went  towards 
the  fight  and  gave  a  goal  that  was  not  unterrible,  past  the 
champions  of  the  Trojans,  in  such  wise  that  he  was  biding 
between  them  and  their  foes;  and  he  began  hewing  at  the 
heroes  and  severing  the  companies,  and  slaying  the  hosts  from 
the  breast  of  his  own  battalion,  and  he  delivered  a  thunder- 
feat  upon  them,  and  drove  them  together  before  him  to  the 
camp  as  a  hawk  drives  little  birds.1  And  he  stayed  not  from 
them,  so  that  many  thousands  of  them  fell  by  him  before  the 
gates  of  the  camp  were  shut  behind  them.  Of  the  unreckonable 
things  of  this  story  was  what  fell  of  the  heroes  of  Greece  here 
by  the  rough  play  of  Troilus. 

1360.  On  the  morrow  betimes2  forth  from  their  city  came 
outside  the  Trojans  to  the  battle.  Then  Agamemnon  comes  on 
the  other  side  with  the  heroes  of  the  Greeks  around  him.  A 
bloody,  angry,  deadly,  venomous  fight,  full  of  mournful  wailing, 
is  fought  on  each  side  of  the  combat.  Vast  slaughter  was  in- 
flicted on  each  of  the  two  sides.     The  champions  of  valour  of 


1  Cf.  Iliad  XVI  582,  583,  XVII  757. 

2  Lit.  in  the  early  part  of  the  day. 


Cl 


'*>^ 


112  The  Destruction  of  Troy. 

Europe  and  Asia  were  broken  there.  A  cruel,  mighty,  wound- 
ful  battle  was  there  begun.  Plenteous  were  the  streams  of 
blood  over  the  skins  of  tender  youths  a-going  into  danger 
according  to  their  power.  Many  were  the  heroes  lying  hacked 
and  cut  by  the  fighting  of  foes.  Many  were  the  shields  cloven 
from  edge  to  edge.  Many  were  the  swords  worn  down  to  their 
hilts  by  the  mutual  smiting.  Many  were  the  spears  and  javelins 
broken  all  round  the  battlefield.  Many  were  the  byrnies  with- 
out .  .  .  Full  on  that  day  were  the  slaughter-fields,  glens,  and 
valleys  and  firths,  of  the  streams  01  blood  that  were  there 
a-dropping  out  of  bodies  of  valiant  heroes.  Of  the  deeds  done 
on  this  day  —  though  none  should  be  counted  save  those  that 
fell  by  the  hand  of  Troilus  (the  youngest  of  Priam's  children, 
but  the  eldest  of  the  men  of  the  world  from  sunrise  to  sunset 
as  regards  honour  and  prowess  and  valour)  —  though  none  but 
those  should  bo  counted,  it  were  enough  of  tidings  of  valour 
and  of  loss  of  his  enemies.  For  though  the  Greeks  should  not 
find  a  lessening  (?)  of  that  host  save  only  those  of  their  strong 
leaders  that  fell  that  day  at  the  hands  of  Troilus,  it  was 
enough  of  evil;  besides  what  he  laid  low  of  the  rest  of  the 
host,  —  more  was  that  than  could  be  reckoned. 

1382.  Thereafter,  then,  they  went  on  fighting  every  day  till 
the  end  of  the  week.  Agamemnon  sent  to  ask  a  truce  till 
the  end  of  two  months.  Then  each  buried  his  friend  and  his 
comrade  and  his  companion.  Then  the  Greeks,  with  Agamem- 
non, held  funeral  games,  magnificently  and  honourably,  for 
Palamedes  their  king. 

1387.  Now  while  these  truces  were  lasting,  Agamemnon 
sent  envoys  to  invite  Achilles  into  the  battle.  These  were  the 
envoys,  to  wit,  Ulysses  and  Nestor  and  Diomcde.  That  was 
in  no  wise  gotten  from  Achilles,  because  of  what  Hecuba  had 
promised  him;  for  so  great  was  his  love  for  Polyxena  that  he 
was  not  at  all  fain  to  fight  against  the  Trojans.  He  was 
mightily  enraged  with  the  envoys  because  they  had  come  at 
all  to  him;  and  he  said  to  them  that  it  was  better  to  make 
peace  and  goodwill   and   friendship   between  the  two  countries 


Literal  Translation.  113 

than  unpeace  and  unfriendship,  and  to  have  the  heroes  of  the 
two  countries  falling  (in  fight). 

1396.  When  Agamemnon  was  told  of  Achilles'  stern  refusal 
of  the  fighting,  unto  him  all  the  other  leaders  were  invited  to 
take  counsel  as  to  what  they  should  do,  whether  it  should  be 
what  Achilles  had  said,  to  wit,  peace  and  friendship,  or  whether 
it  should  be  warfare  and  quarrel  as  they  had  begun.  He  asked 
them  in  the  assembly  what  the  mind  of  each  of  them  chose. 
Then,  truly,  his  brother  Menelaus  besought  him  to  hearten  the 
soldiers  to  the  fighting,  and  not  to  relinquish  Troy.  Menelaus  also 
said  that  neither  dread  nor  fear  of  the  city  was  needful,  for  there 
was  no  hero  like  Hector  guarding  it  then,  as  there  had  been 
before.  Then  said  Ulysses  and  Diomede  that  Hector  had  not 
been  mightier  than  Troilus  (was)  in  deeds  of  valour  and  prow- 
ess. „However,  it  is  not  in  order  to  refuse  the  fighting  that 
we  declare  that,"  say  they.  Then  did  Calchas  declare  to  them 
out  of  Apollo's  prophecy,  that  they  should  not  desert  the  land  of 
Troy,  for  that  the  fall  of  Troy  was  nearer  to  them  than  anything. 

1410.  Now  when  the  end  of  this  truce  arrived,  Agamem- 
non and  Menelaus,  Diomede,  Ulysses  and  Ajax  fared  towards 
the  fight.  The  Trojans,  too,  went  on  the  other  side  with  Troilus, 
with  Aeneas,  with  Helenus  etc.  The  two  battle-lines  attacked 
(each  other)  mightily  and  passionately.  As  to  Troilus,  however, 
he  went  forward  to  the  battalion  of  the  Greeks.  He  began 
to  deliver  a  savage,  fearful  attack  on  the  hosts.  He  wounded 
Menelaus  in  the  first  line  of  battle.  Then  he  mightily  hunted 
the  hosts  until  they  came  to  the  camp.  On  the  morrow  Troilus 
and  Alexander  went  before  the  host  of  the  Trojans.  Agamem- 
non, however,  and  Diomede  and  Ulysses  and  Nestor  and  Ajax 
son  of  Telamon  and  Menelaus  come  before  the  battalions  of 
the  Greeks.  It  is  doubtful,  then,  if  they  left  any  one  in  the 
camp  save  Achilles  with  his  household  and  his  host.  Bitter, 
insooth,  was  the  kind  of  slaughter  that  they  both  inflicted. 
No  one  there  endured  little  (?)  from  another.  "  Troilus  was 
furious,  and  he  gave  a  goal  towards  the  Greeks,  in  such  wise 
that  he  was  in  the  middle  of  the  host.    A  champion's  site  was 


v 


^o  e^  tofr*.  &ß-**A  h^  ^-j  i 


AM* 


114  The  Destruction  of  Troy. 

left  for  him  in  the  midst  of  the  battle,  so  that  for  a  spearcast 
from  him  there  was  none  of  his  foes  upon  it.  That  attack  of 
his  was  not  .  .  ,  to  make  a  sword-land  and  a  warlike  fold  and 
a  battle -wall  of  corpses  around  him  amidst  his  foes  in  such 
wise  that  foes  were  between  them  and  his  own  people.  Then 
he  attacked  the  band  of  the  soldiers  among  whem  was  Diomede, 
and  he  put  them  to  flight.1  Thereafter  he  attacked  the  band 
of  the  kings  with  Agamemnon:  he  routed  them  and  slew  a 
king  among  them.  He  is  mad  then  and  falls2  upon  them  like 
a  wolf  among  sheep  till  he  pressed  them  before  him  as  far  as 
the  camp.  In  that  wise,  then,  were  they  battling  for  the  space 
of  thirty  days.  Many  thirties,  many  forties,  many  fifties,  many 
hundreds,  many  thousands  of  them  fell  at  that  season. 

1437.  Now  when  Agamemnon  saw  that  a  vast  host  of  his 
people  had  fallen,  and  that  of  (his)  host  there  was  not  the 
material  for  battling  against  the  Trojans  by  reason  of  the  de- 
struction of  his  people,  he  sent  to  ask  of  Priam  a  truce  to 
the  end  of  six  months.  So  all  his  leaders  were  invited  to  Priam, 
and  he  told  them  that  men  had  come  from  the  Greeks  to  ask 
a  half-year's  truce.  That,  however,  was  not  readily  got  from  the 
Trojans  and  Troilus;  nevertheless  they  granted  it  at  Priam's  en- 
treaty. Thereafter  the  envoys  of  the  Greeks  came  to  the  camp. 
After  the  granting  of  the  truce  every  one  buried  his  friend  and  his 
companion,  and  moreover  the  wounded  folk,  namely,  Diomede  and 
Menelaus,  were  tended  by  Agamemnon.  Then  the  Trojans  did  the 
same,  to  wit,  they  buried  their  dead,  they  healed  their  wounded. 

1499.  Now  the  Grecian  kings  took  counsel3  as  to  how 
they  should  prevail  on  Achilles  to  come  into  the  battle,  because, 
except  him,  there  was  found  no  hero  with  them  who  could  \ 
withstand  Troilus.  So  they  persuaded  Agamemnon  himself  to 
come  and  invite  Achilles.  Then  Achilles  besought  Agamemnon 
that  he  should  not  make  war,  but  that  it  should  be  peace;  for 
,peace  is  letter  than  lucky  warfare'     „If,   however,   ye  fare 

'     "  Lit.  so  that  D.  was  among  them,  and  he  put  hunting  on  them,  cf.  1416. 
2  Lit.  plies  himself. 
:|  Lit.  there  was  a  counsel  with  (apud)  the  Grecian  kings. 


Literal  Translation.  115 

to  fight1,  I   will  put  my   people   to   work   along  with  you,   so    - 
that  thou  uiayst  not  go  with  a  complete  refusal."    Agamemnon 
fares  home  thankful  (and)  joyous. 

1457.  Now  when  the  time  of  the  battle  came  the  Trojans 
arrayed  their  host.  The  Greeks  also,  on  the  other  side,  set 
their  battalion  in  order.  Then  Achilles  began  deligently  to 
encourage  the  Myrmidons,  and  he  sent  them  in  their  knot  of 
battle  to  fight  against  the  Trojans  and  against  Troilus;  and 
he  said  to  them  also  that  they  should  bring  him  Troilus'  head. 
A  conflict  awful,  unheard-of,  arises2  between  the  two  ends  (?) 
of  the  battalions.  The  Myrmidons  became  mad.  The  earth  almost 
broke  under  their  feet  with  the  boiling  of  the  wrath  that 
abode  in  their  breasts.  They  deemed  it  much  that  they  would 
not  get  their  fill  of  fighting  and  battle  even  till  the  end  of 
the  world.  They  deemed  it  much  that  with  every  blow  they 
should  cast  the  men  down  to  the  ground.  They  deemed  it 
much  that  they  should  hunt  the  Trojans  as  far  as  their  city. 
They  deemed  it  much  also  that  they  should  breach  and  shatter 


o 


9 


> 


the  walls  of  Troy.    Whatever  (?)  were  the  strength  of  the  men      £**■ " 
that  happened  to  be  against  them,  (those  men)  would  not  have    . 
endured  them  had  not  Troilus  helped.3) 

1471.  Now  when  Troilus  beheld  the  great  fury  and  the 
vehemence  and  the  valour  (?)  that  the  Myrmidons  displayed,  and  " 
when  they  had  cast  their  spears  on  himself,  fury  and  anger 
filled  him;  and  out  of  his  forehead  arose  the  hero's  light,  until 
it  was  as  long  as  the  nose;  and  his  two  eyes  came  out  of  his 
head  till  they  were  longer  than  an  artemli4,  to  the  outside  of 
his  head.  Alike  were  his  hair  and  the  branches  of  a  haw- 
thorn. He  attacked  the  hosts  in  that  wise,  like  a  lion  active, 
full  of  rending  fury(?),  who  runs  to  ...  a  herd  of  boars.  So 
he  slew  thrice   fifty  champions    of  valour  of  the  Greeks  and 


1  Lit.  'if  it  is  battling  that  ye  do.' 

2  Lit.  unknown,  grows. 

3  This  is  a  mere  guess.     The  original  seems  corrupt. 

4  said  to  be   'a  fist  with  the  thumb  extended',   ,a  measure  of  six 
inches,'  Laws  II  238,  240  n.    airtem  s.  ferdorn,  O'Dav.  53,  s.  v.  Cletine. 


,-/ 


116  The  Destruction  of  Troy. 

Myrmidons  at  the  first  soldier's  onrush  which  he  gave  against 
thern.  He  brought  confusion  then  on  all  the  hosts,  and  ruined 
the  Greeks,  and  slew  the  Myrmidons,  as  far  as  the  entrances 
of  the  camp.  And  he  caused  the  slaughter  of  the  hosts;  and 
of  the  unreckonable  things  of  the  'Destruction  (of  Troy')  is 
what  Troilus  slew  of  the  Greeks  on  that  day  only.  And  it  is 
hard  to  say1  if  any  one  of  the  whole  host  escaped  from  him, 
that  was  not  lame  or  blind  or  deaf  or  lefthanded,  after  being 
cut  and  mutilated  by  the  thrust  of  his  spear,  by  the  mouth 
of  his  sword,  by  the  edge  of  his  shield,  by  the  end  of  his  fist, 
by  the  crook  of  his  elbow,  by  the  thick  of  his  knee;  so  that 
at  the  same  time  he  plied  them  with  the  rocks  (?)  of  the  stones, 
the  bodies  of  the  chariots,  the  yokes  of  the  oxen,  the  shares 
of  the  ploughs.  Then  he  used  to  take  the  shields  and  the 
swords  and  the  stakes  and  the  lances,  so  that  only  their  rem- 
nants lay  in  his  hand  after  being  broken  in  smiting  his  foes. 
So  greatly  did  they  flee  that  it  is  doubtful  (whether  even) 
Ajax  son  of  Telamon  remained  behind  them.  Troilus  with  his 
Trojans  returned  with  great  victory  and  great  triumph  at  the 
hour  of  evening  to  their  city.  There  was  great  grief  on  that 
night  in  the  leaguer  of  the  Greeks  through  fear  of  Troilus'  hand. 
A  marvel  (?)  to  them  was  the  youth  of  the  lad  and  how  little 2 
the  choice  of  the  champions  and  warriors  of  the  west  of  the 
world  could  maintain  striking  against  him.  Each  of  them  said  to 
the  other  that  if  his  (Troilus')  score  of  years  were  complete,  he 
would  kill  the  whole  host  and  that  not  a  man  to  tell  tidings 
of  them  would  get  back  from  him  to  the  land  of  Greece.  If 
he  were  a  man  in  the  prime3  of  his  age  he  would  overtop 
the  heroes  and  champions  of  the  earth,  from  the  rising  of  the 
sun  to  the  setting  thereof,  and  he  would  fill  the  world  with 
stories  of  him  and  of  his  valorous  achievements  and  mighty 
deeds,  and  would  surpass  even  Hercules  in  strength  and  bra- 
very.   But  if  his  life  were  lengthened4  till  he  was  thirty  years 

1  Lit.  a  share  (quota)  of  pain. 

2  Lit.  the  littleness.  'J  Lit.  choice. 
'  Lit.  if  it  were  lengthened  on  him. 


Literal  Translation.  H7 


«ik^N^t 


old,  the  Trojans'  realm  would  rule  over  the  men  of  the  earth 
from  the  bounds  of  Iuenes  (Imaus?)  unto  the  isles  of  the  Bri- 
tons, _to_  the  north-west  of  the  world.  Truly  (then)  there  would 
he  a  single  king  throughout  the  world's  four  quarters. 

1507.  In  the  morning  on  the  morrow  Agamemnon  went  ' 
forth  with  his  host.  Then  all  the  leaders  of  the  Myrmidons 
JL  went  like  warriors,  furiously,  straight  on  before  Troilus.  Now  .- 
when  the  two  battalions  met,  a  rough  combat  was  fought  there. 
Multitudes  of  each  of  the  two  sides  fell.  They  were  for  a  season 
in  that  wise  battling  on  every  clay.  Troilus  used  to  attack  them 
every  day  and  hurled  slaughter  upon  them  as  far  as  the  camp. 
And  he  tookji  troop  flf  the  Myrmidons  especially,  and  cut  their 
hands  off,  so  that  they  might  go  to  Achilles  in  his  fort. 

1515.  Now  when  Achilles  saw  that  many  thousands  of 
his  people  had  fallen,  and  the  crushing  that  Troilus  brought 
upon  them,  he  sent  to  Priam  to  ask  a  truce  of  thirty  days,  in 
order  to  bury  his  dead  and  to  heal  his  wounded.  Priam 
granted  the  truce  because  (he  wished)  to  do  the  same. 

1520.  Now  when  the  time  of  battle  arrived  the  Trojans 
come  forth  out  of  their  city.  The  Greeks  gather  on  the  other 
side.  Thereat  then  Troilus  comes  to  the  line  of  battle.  He 
drove  the  Greeks  about.  He  hunted  the  Myrmidons  in  flight 
before  him  to  the  camp.  So  then  anger  and  rage  seized  Achilles, 
seeing  every  day  the  rout  (coming)  towards  him.  Rough 
he  deemed  the  dressing  which  Troilus  would  inflict1  every  day 
on  his  people.  Sad  he  was  that  his  good  folk  and  good  people 
of  manslaying,  his  comrades  and  his  friends,  had  fallen  before  his 
face  in  the  battle-field.  He  deemed  it  a  shame,  too,  that  the 
tender,  beardless  lad,  whose  hair  or  beard  had  not  grown, 
should  be  cutting  and  rending  the  champions  of  the  west  of 
the  world,  whose  equal,  of  Adam's  seed,  there  had  not  been 
up  to  that  time.  Then  he  himself  went  into  the  battle,  and 
he  went  right  onward  before  Troilus.  When  Troilus  saw  that 
he  awaited  him.    Then  they  both  fight2  a  duel.    Troilus  hurls 


iUtA^" 


Lit.  take.        2  Lit.  meet. 


118  The  Destruction  of  Troy. 

on  him  a  cast  of  a  great  spear,  and  wounded  him.  On  men, 
then,  was  Achilles  carried  from  him  to  his  camp.  So  the 
hosts  were  in  that  wise  smiting  one  another1  till  the  end  of 
a  week.  Multitudes,  however,  fell  among  them  at  that  season. 
1538.  Howbeit,  on  the  sixth  day  after  being  wounded  Achil- 
les again  entered  the  battle,  and  began  urging  the  Myrmidons  to 
rout  the  Trojans.  Now  when  the  sun  was  rising  into  the  height 
of  heaven  and  shone  on  glens  and  slopes,  Troilus  came  to  the 
battle.  The  Greeks  on  seeing  Troilus,  utter  a  mighty  shout. 
The  Myrmidons  come  before  him  and  close2  upon  him,  because 
he  was  on  a  horse.  Of  the  stately  things  of  the  world  was 
what  he  did  of  feats  of  valour  before  them,  to  wit,  the  excel- 
lence of  the  hurling,  the  cunning  of  the  defence,  the  quickness  of 
the  mighty  blows.  He  plied  his  rage  and  his  wrath  on  murdering 
the  troops,  on  slaying  the  soldiers,  on  smiting  the  hosts.  Of 
the  unreckonable  things  of  the  'Destruction  (of  Troy)'  is  (the 
number)  of  Greeks  that  Troilus  and  his  horse  slew  on  that  day 
only.  Now  when  the  Greeks  saw  that  great  multitudes  were 
killed  by  Troilus,  they  all  set  their  mind  to  compass  the  kil- 
ling of  him.  So  when  Troilus  was  slaying  (his  foes),  a  cast 
is  made  at  the  horse  that  was  under  him,  and  the  spearhead 
went  through  him,  and  the  horse  gave  three  bounds  on  high 
and  fell  to  the  ground,  and  flung  Troilus  on  the  other  side  on 
his  back.  Before  he  got  up,  Achilles  comes  towards  him  quickly 
and  rapidly,  and  gives  a  thrust  of  a  huge  spear  at  him,  so 
that  it  went  through  him  to  the  earth,  and  Troilus  died  thereof. 
Now  when  he  (Achilles)  made  an  attempt  at  bearing  the  body 
to  his  camp,  then  did  Memnon  the  Black  come  towards  him, 
and  took  from  him  the  body  by  force,  and  wounded  Achilles 
himself.  After  his  wound  Achilles  goes  to  his  camp.  Memnon 
followed  him  to  the  camp  with  his  hosts  around  him.  Now  when 
the  terrible  hero,  the  mightiest  that  hath  been  of  Adam's  seed, 
to  wit,    Achilles,   saw  (that),   he  could  not   bear  not  to  turn 


I  read  oc  [imm]thúarcain,  as  in  1615. 
Lit.  fold. 


Literal  Translation.  119 

against  Menmon.  So,  after  battling  for  a  long  time,  they  fight  (K^ 
a^duel.  Memnon  fell,  after  many  wounds  were  set  upon  him;  | 
and  even  Achilles  was  wounded,  and  he  went  to  his  camp  with 
great  victory  and  great  triumph,  and  was  long  a-hcaling  therein. 
Now  from  the  time  that  Troilus  and  Memnon  fell  the  Trojans 
were  routed  *  to  their  city,  and  they  left  (behind  them)  a  great 
slaughter  of  valiant  men,  and  the  gates  were  shut  diligently. 
Now  when  the  night  came,  the  Greeks  went  to  their  camp 
with  victory  and  triumph. 

1571.  On  the  morrow  Priam  sent  to  ask  a  truce  to  the 
end  of  thirty  days.  The  Greeks  accepted  that.  Then  by  Priam 
were  buried  Troilus  and  Memnon  and  multitudes  of  others  besides. 
As  regards  the  lamentation  that  was  poured  over  Troilus  and 
Memnon,  it  cannot  be  told  how  it  was  made.  For  there  were 
the  hosts  of  Asia,  both  man  and  woman,  both  boys  and  girls, 
both  old  and  young,  beating  their  hands  and  bewailing  at  one 
time  and  one  hour.  They  cast  forth  showers  of  burning  tears. 
They  cut  their  hair  from  their  heads,  and  they  darkened  (?)  their 
faces  at  the  affliction  caused  by  the  deed.  Because  that  was 
the  day  whereon  fell  the  east  of  the  world,  to  wit,  the  chief 
leader  of  the  whole  of  Great  Asia,  to  wit,  the  king  of  Persia 
and  Egypt  fell  there,  namely  Memnon.  As  to  the  hero  and 
battle -soldier  and  battle -valve  of  battle  of  the  men  of  the 
world,  and  the  noble,  conspicuous  stripling,  around  whom  the 
youths  of  the  Trojans  used  to  go  for  games  and  assemblies, 
that  lie  fell  there  was  a  great  loss  to  the  whole  of  Asia.  This, 
in  sooth,  was  the  first  destruction  of  Troy.  The  soldiers  were 
afraid  to  go  into  battle  now  that  Troilus  was  slain,2  for  their 
spirit  was  strong  (only)  when  Troilus  was  before  them,  for  neither 
fear  nor  dread  used  to  seize  them  (when)  with  him  in  any 
battle  and  in  any  battle-field  which  he  would  enter.  This  was 
reasonable,  for  though  he  was  a  stripling  as  regards  age,  he 


1  Lit.  it  broke  on  the  Trojans. 

2  Lit.   there  was  fear  with  (cqmcl)  the  soldiers  to  go  into  battle 
after  Troilus. 


120  The  Destruction  of  Troy. 

was  a  battle- soldier  as  regards  prowess,  he  was  a  chief  (?)  as 
regards  bounty. 

1590.  Those,  then,  are  the  tidings  and  the  goings  and 
the  violent  death  of  the  fifth  mighty  battle-soldier  of  the  whole 
of  Adam's  seed,  to  wit,  Troilus. 

1592.  Then  did  Hecuba,  Priam's  wife,  form  a  crafty,  guile- 
ful design.  She  was  grieved  that  her  two  full- valiant  sons 
had  been  slain  by  Achilles  without  her  having  taken  vengeance 
upon  him.  Then  Alexander  was  invited  to  visit  her  that  he 
might  prepare  ambushes  for  Achilles.  Because  she  would  send 
messengers  to  Achilles  to  (invite)  him  to  come  to  Apollo's 
temple  for  Polyxena,  Priam's  daughter,  to  be  betrothed  to  him, 
and  (also)  in  order  to  make  peace  with  Priam.  Alexander 
promised  that  he  would  fulfil  that  if  Achilles  should  come  into 
the  meeting.  On  that  night,  then,  Alexander  himself  chose  the 
most  valiant,  most  famous  soldiers  of  the  Trojans,  and  gathered 
them  to  the  idol-house  of  Thymbraean  Apollo. 

1601.  Now  when  these  things  ended,  Hecuba  sent  a  mes- 
senger to  summon  Achilles.  The  messenger  declared  to  Achilles 
that  for  which  he  had  been  sent.  That  was  welcome  to  Achilles, 
and  it  seemed  long  to  him  till  morning,  because  of  (his)  love 
for  the  maiden.  On  the  morrow,  then,  Achilles  and  Antilochus, 
son  of  Nestor,  his  fosterbrother,  went  together  to  the  idol-house, 
even  as  the  messenger  had  said  to  them.  Then  Alexander 
with  his  people  rose  out  of  their  ambush  and  he  began  to 
encourage  the  soldiers.  So  when  Achilles  and  Antilochus  be- 
held that,  they  cast  their  garments  from  them  on  their  left 
hand,  and  bared  their  swords.  Thereafter  Achilles  was  frenzied, 
and  ho  inflicted  upon  the  hosts  his  rage  and  his  wrath,  and 
attacked  them  angrily  and  manfully;  and  many  thousands  of 
them  fell  by  him,  so  that  of  the  unreckonable  things  of  the 
'Destruction'  is  what  fell  by  him  on  that  day  with  the  short- 
sword  that  lay  in  his  hand.  So  Alexander  came  to  him,  after 
slaying  Antilochus,  and  set  many  wounds  on  Achilles.  Then 
the  Trojans  smote  him  on  this  side  and  on  that,  so  that  at  last 
he  fell  by  Alexander,  after  having  been  long  contending  and 


Literal  Translation.  121 

smiting.  Then  Alexander  ordered  Achilles'  body  to  be  cast 
under  dogs  and  birds  and  wild  beasts.  That  would  have  been 
done  had  not  Helena 1  forbidden  it.  So  Achilles'  body  was 
given  to  the  Greeks.  Great,  in  sooth,  the  grief  and  the  la- 
mentation that  were  on  that  night  in  the  leaguer  of  the  Greeks. 
That  unto  them  was  not  a  grief  without  cause,  because  their 
valiant  battle-soldier  had  fallen,  and  their  hurdle  (?)  of  contest 
against  their  foes,  and  he  that  had  repelled  from  them  Hector 
and  Troilus,  and  the  Trojan  leaders,  besides,  who  had  laid 
low  many  thousands  of  their  hosts.  Repentance  seized  them 
for  having  come  at  all  on  the  expedition,  for  their  leaders 
and  their  champions  and  their  kings  had  fallen.  Harder  than 
anything  they  deemed  it  that  Achilles  was  slain;  for  if  Achilles 
were  at  their  head,  they  would  endure  every  hurt  of  battle 
and  conflict  and  combat2  that  would  befall  them. 

1628.  On  that  night  the  kings  of  the  Greeks  held  a 
council  in  order  to  see  unto  whom  they  should  give  the  suc- 
cession to  Achilles.  This  was  their  advice,  to  give  it  to  Ajax 
son  of  Telamon,  for  he  was  nearest  in  friendship  unto  him. 
Then  said  Ajax  son  of  Telamon  that  it  was  meeter  for  them 
to  send  to  Pyrrhus,  to  his  (Achilles')  own  son,  who  was  biding  in 
the  isle  of  Scyros  with  Lycomedes,  with  his  grandfather,  that  is, 
his  mother's  father.  That  was  the  will  of  all  the  Greeks.  And 
they  sent  Menelaus  on  that  embassy  to  Pyrrhus.   Then  Lycomedes 


on  their  behalf3  allowed  Pyrrhus  to  take  his  father's  armour. 
1637.  Now  when  the  end  of  the  time  came,  Agamemnon 
arrayed  his  battalion  and  encouraged  the  soldiers.  Then  the 
Trojans  come  from  the  other  side.  A  cruel  battle  is  fought 
there  and  many  thousands  fall  of  the  host  on  either  side.  A 
great4  cry  was  uttered  there  on  this  side  and  on  that.  Then 
was  Ajax   biding   stark -naked   in  the  battle -line.     Alexander 


1  Recté  Helenus:  but  cf.  1926. 

-  achomlamd  seems  a  mistake  for  comlaind. 

3  leosum:  or  'in  favour  of  them',  la  here  seems  to  have  the  mea- 
ning of  secundum  in  such  a  phrase  as  decernere  secundum  aliquem. 

4  móir  a  scribe's  mistake  for  mór. 


PC 


122  The  Destruction  of  Troy. 

also  was  shooting  arrows  at  the  hosts  out  of  a  battalion,  and 
laid  low  great  multitudes  of  Greeks.  Then  he  struck  Ajax 
with  an  arrow -shot  when  he  was  stark -naked  in  the  battle- 
line,  and  it  pierced  his  side.  Then  when  the  fury  and  rage 
wrought  by  the  wound  had  entered  Ajax,  he  charged  through 
the  battalion  to  Alexander,  and  did  not  take  hand  from  him 
till  he  slew  him  and  till  he  destroyed  him.  Howbeit,  Ajax  son 
of  Telamon  went  to  his  camp  and  plucked  out  his  arrow,  and 
so  died  forthwith.  Then  Alexander's  body  is  borne  to  the  city. 
Then,  too,  did  Diomede  rout  the  Trojans  after  Alexander  had 
fallen,  and  he  inflicted  slaughter  upon  them  as  far  as  the  gates 
of  the  city.  Though  there  were  no  lessening  (?)  of  the  Trojans 
save  the  furious  attack  which  Diomede  made  that  day  upon  them, 
it  was  enough  of  slaughter  and  mortality:  for  never  was  there 
anything  more  horrible  than  the  swift  hacking  and  the  swift 
hewing  which  he  brought  upon  them  up  to  the  gates  of  the 
city.  Then  Agamemnon,  with  Greeks  around  him,  went  and 
sat  down  in  the  midst  of  the  city,  and  watched  around  it  until 
the  dawn  on  the  morrow,  for  there  was  no  one  in  Troy  who 
would  give  them  battle  after  their  good  leader  Alexander  (had 
fallen). 

1658.  Great,  in  sooth,  was  the  grief  and  the  gloom  that 
night  in  the  city  of  the  Trojans,  because  of  the  destruction  of 
their  goodly  king.  Sad  was  the  lamentation  that  men  and 
women,  both  old  and  young,1  made  there.  It  is  then  fell  the 
champion  and  last  battle  -  soldier  who  upheld  the  warriors  of 
the  east  of  the  world.  Truly  it  would  be  a  sorrow  to  the 
men  of  the  earth,  from  sunrise  to  sunset,  the  hacking  of  his 
body,  if  they  had  been  acquainted  with  his  appearance;  because 
there  was  no  form  like  Alexander's  form,  both  in  size  and 
beauty  and  great  dignity,  both  in  shape  and  sense  and  speech, 
both  in  teeth  and  build  and  raiment,  both  in  hair  and  beard 
and  face,  both  in  manner  and  wisdom  and  valour.  To  con^_ 
template   his   shape   hindered   the   hosts   of  the   Greeks   from 


1  Lit.  age  and  youth. 


Literal  Translation.  123 

fighting.  Over  far-off  lands  there  was  journeying  to  behold 
him.  Yea,  the  ladies  of  Greece,  who  used  to  gaze  upon  him 
carrying  off  the  prizes  at  the  assembly  of  Elis,  they  cared  not 
to  look  at  their  own  husbands  after  seeing  him  in  his  as- 
sembly-raiment. So  the  fame  and  delightfulness  and  renown 
of  Alexander  spread  throughout  Asia  and  throughout  the  whole 
of  Europe.  The  Trojans,  insooth,  despised  their  city,  because 
their  hope  had  perished,  and  their  tress  (?)  of  safeguard,  and  the 
darling  of  them  all,  both  men  and  women.  For  when  he  used 
to  go  into  battle1,  men  and  women  would  close  hands  upon 
him,  lest  he  should  go  into  danger  at  all 2  ...  Of  his  brethren, 
there  was  no  crownprince  who  was  better  than  ho,  both  in 
form  and  sense  and  right  (?)  of  valour. 

1679.     Howbeit,    on    the    morning    of   the    morrow,    they, 
namely,  Priam  and  Hecuba  and  Helen,  went  to  bury  Alexander's 
body,  lest  he  should  hate  the  Trojans,  and  love  the  Greeks,        ^ 
for  the  ruin  of  their  (the  Trojans')  truth. 

1682.  On  that  day,  however,  Agamemnon  gathered  the 
Greeks  to  the  gates  of  the  city,  and  was  challenging  the  Tro- 
jans to  come  forth  from  their  city  to  fight  against  him.  Priam, 
however,  ordered  his  people  to  withstand  boldly  and  to  keep 
the  city  until  Penthesilea,  the  queen  of  the  Burnt-paps,  should 
come  with  her  hosts  to  work  with  them  and  to  help  them. 
Now  when  Penthesilea  arrived,  she  set  out  the  battalion  on  the 
morrow  before  Agamemnon.  Dreadful,  then,  was  the  conflict, 
cruel  the  swording  and  the  slaughtering  which  each  gave  the 
other  on  that  stead.  Angrily  did  the  armed  women  deliver 
the  combat.  Most  valiant  champions  of  the  men  of  Europe 
were  defeated  in  battle.4  Man  there  yielded  his  battle-breach 
to  woman.  Then  did  Penthesilea  contend  with  the  champions 
till  she  slew  each  man  of  them  in  turn.  Almost  as  immerous(?) 
as  drops  from  a  porch  in  wet  weather  were  the  fierce  battle- 
soldiers  fallen  to  the  ground  through  dread  of  fighting  with  them 


1  Lit.  battling. 

2  I  cannot  translate  the  next  sentence. 

3  Lit.  'the  battle-lines  were  broken  on  most  valiant'  etc. 


/6L   Wk 


124  The  Destruction  of  Troy. 

in  a  duel.  The  battle-soldiers  of  the  Greeks  endured  not  the 
exceeding  great  vehemence  and  the  fury  which  the  woman- 
champions  brought  upon  them.  So  they  fled  as  far  as  the 
camp.  Penthesilea  with  her  women  inflicted  great  slaughter 
upon  them,  so  that  they  came  into  the  camp.  Then  the 
woman-soldier  spread  her  host  all  round  about  the  camp.  By 
her  was  burnt  a  great  portion  of  the  ships.  Battle  was  given 
to  them  (the  Greeks)  every  day  in  that  wise,  and  they  were 
routed,  so  that  they  came  into  the  middle  of  the  camp  fleeing; 
and  it  is  doubtful  (if  even)  Diomede  stood  firm  alone  against 
her,  because  the  women  were  brisker  than  the  men.  For  when 
the  Greeks  would  uplift  their  hands  for  delivering  a  blow  or 
a  thrust,  the  women  would  raise  their  shields  all  round  them 
for  protection.  But  when  the  Greeks  carried  their  shields  and 
their  bosses  for  protection  and  for  defence,  on  the  side  at  which 
they  were  (thus)  made  naked,  they  were  riddled  by  the  women. 
Now  when  the  Greeks  endured  not  the  attacks  of  the  full- 
valiant  women,  whose  equal  or  like  was  not  found  of  the  women 
of  the  world,  they  went  into  their  camp  and  closed  the  gates 
diligently.  And  Agamemnon  allowed  them  not  to  go  foith  from 
the  fortress  till  Menelaus  should  have  come  out  of  Greece. 
Thereafter  came  Menelaus  and  Pyrrhus  to  the  leaguer  of  the 
Greeks;  and  his  father's  armour  was  given  to  Pyrrhus,  and  he 
made  wailing  and  handsmiting  on  his  grave,  and  it  was  not 
without  ground  that  he  did  so. 

1717.  Howbeit,  as  regards  Penthesilea,  she  came  into  the 
battle,  as  she  used  to  do  every  day,  and  went  to  the  gates  of 
the  camp.  Pyrrhus,  moreover,  the  king  of  the  Myrmidons, 
arrays  his  battalion  on  the  other  side.  Then  Agamemnon  set 
out  the  hosts  of  the  rest  of  the  Greeks.  They  both  proceed 
before  Penthesilea.  Then  did  Pyrrhus  inflict  an  enormous 
slaughter  on  the  Burnt-paps,  and  he  routed  them  till  he  came 
to  Penthisilea.  Then  when  she  came  she  fought  a  duel  with 
Pyrrhus.  So  they  were  biding  till  the  end  of  the  day,  each 
of  them  smiting  the  other's  shield,  and  neither  gave  a  thrust 
on  skin  (?)  to  the  other.    Cruel  was  the  woman's  combat  which 


°i' 


Literal  Translation.  125 

Penthesilea  fought  there,  namely,  a  conflict  with  the  hero  who 
was  mightiest  in  the  east  of  the  world  and  who  had  slain  great 
multitudes  of  the  hosts. 

1729.  One  clay  (however)  Penthesilea  gave  a  thrust  to 
Pyrrhus  and  wounded  him  roughly.  Then  the  anger  and  fury 
wrought  by  the  wound  entered  Pyrrhus  so  that,  in  attacking 
Penthesilea,  he  knew  neither  dread  nor  fear.  They  fight  a  duel. 
Manly,  then,  was  this  conflict.  Howbeit  Pyrrhus'  valour  was 
(the)  mightier.     Penthesilea  fell  in  the  duel. 

1734.  Now  after  the  fall  of  the  queen,  the  Burnt-paps  and 
the  Trojans  were  routed,  and  Pyrrhus  and  Diomede  set  a  great 
slaughter  upon  them,  so  that  they  reached  the  gates  of  the  city. 
After  this,  the  Greeks  close  round  the  city,  and  the  battle  is 
fought  all  round  about  it. 

1738.  So  when  the  kings  and  leaders  of  the  Trojans  beheld 
the  hosts  outside,  and  (saw)  that  they  were  around  the  city, 
they  went  to  have  speech  of  Priam.  These  were  the  leaders 
that  came  there,  to  wit,  Antenor  and  Polydamas  and  Aeneas. 
To  take  counsel  then  they  came,  to  know  what  they  should  do 
against  the  mighty  hosts  that  had  attacked  (?)  then.  All  his 
leaders  were  summoned  to  Priam,  and  he  asked  them  what 
they  wished  to  do.  Then  said  Antenor  to  them.  „It  is  a 
mockery  for  you,"  saith  he,  „to  fight  against  the  Greeks,  for 
your  soldiers  have  died,  your  heroes  have  been  laid  low,  your 
leaders  have  fallen:  Priam's  sons  have  been  slain,  and  every 
one  who  came  out  of  the  foreign  lands  to  help  you.  Howbeit, 
the  leaders  of  the  Greeks  remain,  to  wit,  Menelaus  and  Pyrrhus 
son  of  Achilles,  who  is  not  weaker  than  his  father,  and  Dio- 
mede, and  Locrian  Ajax  and  Nestor  and  Ulysses.  Now  ye  have 
been  forced  into  the  city,  and  the  gates  of  the  city  have  been 
shut  upon  you.  This,  then,  is  good  for  you,"  saith  he:  „let 
Helen  be  given  up  by  you  to  the  Greeks,  and  the  booty,  be- 
sides, that  Alexander  brought  from  the  island  Cythera.  Then 
the  Greeks  will  go  to  their  home  with  peace  and  good  will." 

1754.  When  they  had  been  for  a  while  proceeding  to 
make  peace,  Amphimachus  the  son  of  Priam  rose  in  the  as- 


126  The  Destruction  of  Troy. 

sembly:  a  very  mighty  youth  was  he;  and  he  spake  words 
there  to  Anterior  and  to  those  who  were  at  one1  with  him. 
„It  were  meeter  for  you,"  saith  he,  „that  you  should  spur  on 
the  host  and  go  before  them  to  fight  against  our  foes  on  be- 
half of  your  country  and  your  fatherland  and  your  city."  After 
Amphimachus  had  completed  these  words,  Aeneas  son  of  An- 
chises  arose  and  uttered  a  gentle  answer  to  Amphimachus. 
„My  son,"  saith  he,  „better  were  peace  and  goodwill  than  tin- 
peace  and  quarrelling." 

1764.  Then  Priam  himself  arose  and  said:  „Who  are  you, 
I  indeed,"  saith  he,  „a-seeking  peace  and  quiet/lt  is  through  you 
hath  come  every  evil  that  hath  been  done  here.  Ye  were  the 
leaders  whom  I  sent  to  the  Greeks.  I  sent  one  of  the  twain  to 
demand  my  sister  for  me  from  the  kings  of  the  Greeks.  When 
he  came  back  with  disgrace  and  refusal  from  all  the  kings  of 

rthe  Greeks  he  was  persuading  and  pressing  us  (?)  to  deliver 
battle  to  the  Greeks.  Ohl^comrades,  moreover,  it  is  he,  together 
with  Alexander,  that  wrecked  the  island  Cythera,  and  brought 
thereout  Helen  and  the  booty  besides.  Therefore  the  peace  is 
not  to  be  sought  for2  by  you.  Let  your  mind,  however,  be 
towards  this,  that  you  may  be3  ready  when  the  trumpet  shall 
sound  —  going  to  the  gates  to  give  fierce,  hard  battle  to  the 
Greeks  —  to  rout  your  enemies  or  to  die  yourselves!" 

1777.  Now  when  the  utterance  of  these  words  had  ended 
every  one  went  home.  So  Priam  entered  the  palace  and  his 
son  was  called  to  him,  to  wit,  Amphimachus,  and  he  said 
to  him  „I  fear,"  saith  he,  „that  the  folk  who  are  enjoining 
the  peace  will  betray  the  city.  Wherefore  it  is  right  to  slay 
them  before  they  finish  that  design."  He  was  certain  that  un- 
less the  city  was  betrayed  he  would  be  victorious  in  battle  over 
his  enemies,  and  would  put  them  to  flight.  This  is  the  counsel 
that  Priam   formed:    his   most  valiant   soldiers  were  collected 


1  Lit.  in  his  unity. 

2  iarata  is  obviously  corrupt,    read  perhaps  iarrthi. 
'J  For  corbat  I  read  corbad. 


Literal  Translation.  127 

by  him  to  do  the  deed  before  the  councillors  should  complete 
the  betrayal  of  the  city.  Then  Amphimachus  promised  that 
he  would  do  what  Priam  had  ordered  him.  „Let  a  great  banquet 
be  made  by  us,"  saith  he,  „and  let  the  leaders  be  summoned 
to  consume  the  feast.    I  will  collect  soldiers  to  .  / .  upon  them."       /^ 

1789.  Now  as  regards  the  leaders,  to  wit,  Antenor  and 
Polydamas  and  Ucalegon  and  Amphidamas,  when  they  had 
dispersed  out  of  the  assembly  they  went  on  till  they  were 
conversing  together,1  and  each  of  them  complained  to  the 
other  of  his  trouble.  They  were  grieved  at  what  Priam  had 
said,  for  he  would  rather  have  his  own  destruction  and  the 
destruction  of  his  city  and  the  fatherland  than  peace  with  the 
Greeks.  Then  said  Antenor,  „I  had  a  counsel  for  you",  saith 
he,  „and  your  profit  would  come  therefrom  unless  I  am  afraid 
to  utter  it."  „Deliver  it  in  sooth,"  say  the  other  leaders,  „and 
'the  end  of  the  story  will  not  go  from  us  over  a  house';  and 
whatever  be  the  advice  that  thou  shalt  deliver  we  will  fulfil 
it  for  thee."  „Let  us  send,"  said  Antenor,  „first  to  Aeneas,  that 
he  may  be  along  with  us  in  the  council."  Then  Aeneas  came 
to  them  and  asked  them,  „what  advice  are  you  willing  to  give?" 
saith  Aeneas.  „This  is  our  counsel,"  saith  Antenor,  „if  thou  art 
in  union  with  us,  that  one  of  us  should  go  to  the  Greeks  to 
have  speech  of  Agamemnon  and  the  worthies  of  the  Greeks 
besides,  that  securities  and  guarantees  be  given  to  us  for  the 
complete  protection  of  our  people  on  account  of  betraying  our 
city,  and  forfeiting  our  fatherland,  and  making  better  known 
to  the  Greeks  the  way  to  Priam's  palace."2  Every  one  praised 
that  counsel.  Then  Polydamas  was  sent  from  them  to  get 
speech  of  Agamemnon,  for  he  (Polydamas)  it  was  whose  lia- 
bility to  the  Greeks  was  least;  and  he  declared  to  Agamemnon 
his  embassage  diligently.  Then  the  kings  of  the  Greeks  were 
summoned  into  one  assembly  to  Agamemnon,  and  he  declared 
to  them  what  Polydamas  had  come  for,  namely,  to  betray  Troy 
for  the  sake  of  peace  and  friendship  to  (the  traitors)  themselves. 

1  Lit.  in  one  conversation. 

2  Lit.  of  strengthening  knowledge  to  them  of  the  royal  palace. 


128  The  Destruction  of  Troy. 

1812.  Thereafter,  then,  Agamemnon  asked  of  the  kings 
what  they  should  do  unto  the  traitors,  whether  they  should 
give  sureties  to  them  or  should  not  give.  Ulysses  and  Nestor 
said  there  was  no  truth  in  Polydamas,  but  that  he  had  come 
guilefully.  As  to  Pyrrhus,  however,  he  did  not  at  all  reject 
Polydamas'  story.1  So  when  Polydamas  had  certified  them  that 
he  had  not  come  to  tell  them  a  falsehood  the  Greeks  asked 
him  for  a  signal.  Polydamas  said:  „Even  though  in  this  hour, 
before  I  go,  ye  shall  fare  unto  Troy,  Aeneas  and  Antenor  will 
open  the  gates  of  the  city  before  you."  Then  the  leaders  of 
the  Greeks  said  that  if  they  should  see  the  signal,  to  wit, 
candles  lit  to  make  (things)  manifest  to  them,  and  if  they 
should  hear  the  voice  of  Aeneas  and  Antenor,  they  would 
perform2  their  oath  to  the  betrayers,  that  is,  to  protect  An- 
tenor and  Ucalegon  and  Polydamas  and  Aeneas  and  Anchises, 
with  their  wives  and  sons  and  daughters,  with  their  cousins 
and  relatives  by  marriage  and  companions,  and  with  their  kins- 
folk besides. 

1827.  Now  when  they  had  settled  their  pledges,  Polydamas 
led  them3  to  the  city,  that  is,  to  the  gate  which  is  named 
Scaea.  There,  then,  they  found  a  signal  of  their  signals,  to 
wit,  the  head  of  a  white  horse  in  the  border  over  the  gate. 

1831.  Then  came  the  betrayers,  to  wit,  Aeneas  son  of 
Anchises  and  Antenor,  to  meet  the  Greeks.  As  to  Priam,  how- 
ever, he  had  everything  prepared  and  ready  to  slay  the  betrayers 
and  to  fight  for  the  city.  Then  the  chief  traitors  gathered  their 
households  and  their  comrades  and  their  friends  to  the  gate  at 
which  they  had  set  a  signal  for  the  Greeks,  so  that  there  they 
were  biding  about  the  gate  on  this  side  and  on  that.  There- 
after came  the  Greeks  to  the  gate  which  is  named  Scaea.  The 
betrayers  opened  the  gate  and  lit  the  lights  against  the  faces 
of  their  friends  and  their  companions  and  let  them  into  the  city. 


1  This   must   be    the    meaning   ('Neoptolemus  hos  refutat').     This 
meaningless  chucai  is  a  scribal  error  due  to  the  clmcui  in  line  1818. 

2  Lit.  make  true. 

3  Lit.  took  the  van  before  them. 


Literal  Translation.  129 

1840.  These,  then,  are  the  leaders  whom  they  let  in,  to 
wit,  Pyrrhus  son  of  Achilles  in  the  van,  and  I  Homeric  and  Menc- 
laus  son  of  Atreus,  and  other  leaders  besides.  Pyrrhus,  however, 
it  is  he  that  was  protecting  all  the  household  of  the  folk  that 
betrayed  the  city.  Now  Antenor  was  leader  before  the  troops 
and  the  hosting  of  the  Greeks  unto  the  citadel  and  the  royal 
apartment  and  royal  palace  of  Priam,  a  place  wherein  were 
biding  the  choice  of  all  the  leaders  of  the  Trojans.  It  seemed  vW  t«r»~ 
to  thee  that  the  earth  would  fall  under  their  feet  because  of 
the  mightiness  of  the  pride  which  they  brought  and  the  great- 
ness of  the  wrath.  Then,  in  sooth,  did  Pyrrhus  son  of  Achilles 
wreak  his  fury  and  his  wrath  and  his  enmity  on  the  Trojans. 
Multitudes  of  them  fell  that  night  by  his  hand.  There,  then, 
fell  Panthus  son  of  Euphorbus,  chief  speaker  of  all  the  Trojans 
after  Antenor.  There,  also,  fell  Choroebus,  the  husband  of 
Cassandra  daughter  of  Priam.  A  stripling  was  he  and  a  cham- 
pion and  a  spearpoint  of  battle  of  the  north-east  of  the  world. 
It  was  not  more  than  a  week  after  the  warrior  came  till  Cas- 
sandra was  betrothed  to  him.  Cassandra  did  not  at  all  desire 
to  be  defiled,1  but  she  preferred  to  abide  in  maidenhood  and 
in  chastity.  Then  Pyrrhus  son  of  Achilles,  the  battle-soldier, 
remained  standing  before  Priam's  citadel,  with  a  two-edged 
axe  in  his  hand,  and  then  there  was  a  gate  that  was  the  L 
fairest  and  beautifullest  in  the  world,  from  the  various  carving  of 
every  land,  with  a  border  of  gold  and  silver  and  precious  stone. 

1860.  Then  the  soldiers  who  were  in  Priam's  palace  divided 
themselves.  A  troop  of  them  they  put  into  the  doorway  of  the 
court.  These  began  to  resist  Pyrrhus  and  the  rest  of  the  heroes. 
The  others,  however,  went  on  the  palisades  and  mounds  and  scon- 
ces (?)  of  the  citadel,  and  began  to  cast  mightily  at  the  hosts  in 
such  wise  that  they  hurled  together  on  them  the  spears  and 
the  swords  and  the  shields  and  the  arrows  and  the  rocks  of  the 
stones  under  foot,  and  the  beams  and  planks  and  roofs  and 
poles  of  the  balconies  and  the  plank-houses.    Then  they  broke 


Lit.  her  pollution. 


130  The  Destruction  of  Troy. 

the  pinnacles  of  the  archways  and  flung  them  against  the  Greeks, 
so  that  in  that  wise  they  laid  low  many  thousands  of  the 
hosts.  Moreover  the  people  of  the  city  arose,  terribly  and 
fearfully,  furiously  and  hastily.  Now  they  had  no  way  of  flight, 
for  the  Greeks  had  filled  the  streets  and  causeways  and  cross- 
roads of  the  city.  So  there  was  one  cry  throughout  Troy. 
Alike  were  the  soldiers  crying  and  the  champions  howling  and 
the  clowns  bellowing  and  the  women  wailing  and  the  children 
screaming.  Howbeit,  as  regards  Priam's  citadel,  the  valiant 
heroes  of  the  Trojans  began  to  defend  it  and  to  protect  it. 
Because  there  lay  the  best  of  the  gold  and  silver,  the  jewels 
and  treasures  of  the  Trojans.  Howbeit,  Pyrrhus  son  of  Achilles 
began  cutting  and  hewing  the  door- valve  so  that  he  himself 
with  his  shield  passed  through  the  middle  of  it.  Then  he  put 
to  flight1  the  Trojans  who  were  fortifying  their  gateway. 
Reasonable  was  this,  for  Pyrrhus  son  of  Achilles,  of  whom 
there  is  commemoration  here,  was,  after  the  valiant  folk  that 
had  fallen  at2  this  Destruction,  chief  of  valour  of  the  men  of 
the  world. 

1884.  After  the  door(?)  had  been  broken  by  Pyrrhus, 
and  after  the  defenders  who  were  biding  in  the  gateway  had 
been  put  to  flight,3  he  entered  the  royal  house  and  slew 
Priam's  son  before  his  face.  Priam  made  a  cast  of  a  spear 
at  him,  in  such  wise  that  it  went  past  him,  because  he 
(Priam)  was  then  a  feeble  old  man.  Pyrrhus  hurled  a  cast 
at  Priam,  so  that  it  went  into  him,  and  he  dragged  him  for- 
ward into  the  room  and  cut  off  his  head  at  Minerva's  altar. 
On  one  road,  however,  fared  Hecuba  and  Polyxena.  Then  Aeneas 
ran  to  meet  Polyxena.  Howbeit  Hecuba  gave  him  full  posses- 
sion of  the  girl  in  return  for  protecting  her.  Aeneas  then  hid 
her  under  the  safeguard  of  his  father  Anchises.  Howbeit  An- 
dromache, Hector's  wife,  and  Cassandra,  Priam's  daughter,  went 
and  laid  themselves  down  on  Minerva's  altar. 


Lit.  he  gave  pursuit  on. 

Lit.  on.  8  Lit.  after  hunting  the  defenders. 


Literal  Translation.  131 

1895.  Now  until  the  white  of  the  morning,  there  was  no 
pause  to  the  devastation  and  the  ruin  of  the  city.  The  city 
was  burnt,  so  that  it  was  in  (?)  a  fringe  of  fire  and  under 
vapour  of  smoke.  Badb  bellowed  and  roared  above  it.  Demons 
of  the  air  shouted  above  .  .  .;  for  pleasant  it  was  to  them  that 
slaughter  should  befall  Adam's  seed,  because  that  was  an  in- 
crease to  their  (the  demons')  household.  Great  then  were  the 
turmoil  and  the  ./^.  that  were  in  Troy  on  that  night.  There 
was  trembling  on  the  teeth  of  the  weak.  The  blood  of  the 
soldiers  was  poured  forth.  The  old  men  wailed,  the  infants 
cried,  the  grown-up  girls  lamented.  Multitudes  of  noble,  well- 
born women  were  misused  there,  and  the  widows'  tresses  were 
loosened,  and  the  hosts  were  slain.  The  city  was  devastated 
and  ruined  and  swept  away.1 

1907.  Now  when  daylight  came  on  the  morrow  the  kings 
of  the  Greeks  came  together  into  one  council,  and  gave  thanks 
to  their  gods  and  to  their  idols.  Agamemnon  praised  the  hosts, 
and  then  it  was  proclaimed  by  him  that  all  the  prey  of  the 
city  should  be  brought  to  one  place;  and  he  made  a  right 
division  unto  the  hosts,  according  to  their  ranks  and  according 
to  their  just  grades.  Then  the  kings  held  a  council  to  see 
what  they  should  do  to  the  betrayers,  whether  freedom  should 
be  given  to  them  or  should  not  be  given.  All  the  hosts  shout- 
ed, and  this  is  what  they  said,  that  freedom  and  peace  be 
given  to  the  folk  that  had  forsaken  their  fatherland  and  their 
city.  Whatever,  then,  the  hosts  had  taken  of  their  men  and 
cattle,  of  their  jewels  and  treasures,  all  was  given  (back)  to 
them,  and  protection  was  granted  to  them  together  with  their 
friends  and  comrades  and  foster-brothers  and  with  all  that 
they  possessed. 

1919.  Then  did  Antenor  beseech  Agamemnon  that  he 
might  be  allowed  to  say  a  few  words  to  him.  Agamemnon  gave 
permission  to  him  (Antenor).  Antenor  fell  on  his  knees  and 
bent  them  thrice  in  presence  of  Agamemnon,  and  said  to  him: 


Lit.  I  think,  'was  nnsited',  de-lathriged? 


132  The  Destruction  of  Troy. 

„Helena  and  Cassandra",  saith  he,  „stand  in  clanger  and  in 
peril  because  of  (their)  great  fear.  What  does  it  seem  to  you 
just  to  do  unto  thein?  It  would  at  this  time  be  just  for  you 
to  protect  them,  because  of  the  favourable  intercession  and 
prophecy  which  Cassandra  used  to  make  for  you,  and  because 
of  the  persuasion  which  Helen  made  as  to  delivering  the  body 
of  Achilles  to  be  buried  in  the  camp,  notwithstanding  the  out- 
rage (proposed  by)  Alexander."  Then  Agamemnon  granted  free- 
dom to  those  two,  namely  to  Cassandra  and  to  Helen.  Then, 
too,  Cassandra  begged  a  boon  on  behalf  of  her  mother  Hecuba 
and  on  behalf  of  the  wife  of  Hector  son  of  Priam,  to  wit,  An- 
dromache, and  related  to  Agamemnon  how  those  two  loved  him 
greatly  and  used  to  speak  well1  of  him  in  his  absence.  Aga- 
memnon left2  that  to  the  kings.  This  is  what  was  settled3 
by  them,  (to  give)  their  freedom  to  those  twain.  Whatever 
human  beings  besides  those,  and  (whatever)  riches,  were  found 
there  Agamemnon  distributed  to  the  host.  Then  Agamemnon 
gave  thanks  to  the  gods. 

1935.  On  the  fifth  day  afterwards  all  the  hosts  assembled 
in  one  meeting  to  determine  what  day  they  would  set  out  to 
their  country  and  their  own  land. 

1940.  Storms  arose  against  them,  so  that  the  sea  was 
not  fit  for  voyaging  by  them.  So  for  many  days  they  stayed 
in  the  city.  Then  Calchas  answered  that  the  gods  were  not 
satisfied  with  them.4  Then  it  came  into  the  mind  of  Pyrrhus  .  .  . 

[lines  1944  —  2013  are  too   defective  to  be  translated.] 

2015.  Two  chief  leaders  Aeneas  slew,  namely  Amphi- 
machus,  Nereus. 

These  are  the  leaders  whom  Alexander  son  of  Priam  slew: 
Antilochus,  Palamedes,  Locrian  Ajax,  Ajax  son  of  Telamon. 
He  and  Alexander  fell  together. 


1  Lit.  to  give  good  testimony.         "2  Lit.  permitted, 
itself.        *  Lit.  thankful  of  them. 


Notes. 

(The  numbers  refer  to  the  lines  of  the  text.) 

4.  do-t-r'-inehoisc,  3d  sg.  s-pret.  act.  of  tinchoscim  {do-ind-co-secMm) 
with  infixed  prou.  of  2d  sg.  and  infixed  verbal  particle  ro-  =  pro. 
This  particle  is,  in  the  text  now  published,  generally  prefixed  to 
verbs,  whether  simple  or  compound.  But  in  at-ru-bairt  3,  12,  1, 
253,  1965,  do-ri-gne  4,  do-ró-ni  13,  do-ro-chair  1850,  do-ru-ména- 
tar  268,  im-ro-ráid  1169,  fo-ro-dáil  1935,  é-r-bairt  1761,  é-r-lai 
158,  fo-r-úair  256,  it  comes  (as  it  does  in  Old  and  Early  Middle 
Irish)  between  the  verb  and  the  prep,  with  which  the  verb  is  com- 
pounded. In  do-r-air-mesc  391,  do-r-atni  (do-ro-atth-tenni)  1541, 
fo-r-ácaib  (fo-ro-ath-gaib)  93,  fa-r-csat  (fo-ro-ath-g)  1568,  con-r- 
ótacht  (con-ro-ud-tacht)  203  and  fris-r-ócaib  (fris-ro-ud-gaib)  859, 
as  in  do-t-r-in-choisc,  it  comes  between  the  two  preps,  with  which 
the  verb  is  compounded.  In  domárfás  847,  851  {do-m-ath-ro-hat-tcc 
it  comes  between  the  second  prep,  and  the  verb.  In  do-r-o-s- 
laigset  (do-ro-fo-ass-laicset)  1608  it  comes  between  the  first  two  of 
the  three  prepositions. 

19.  iar  here,  as  often,  means  'along',  a  meaning  not  given  in  Windisch's 
Wörterbuch.     So  iar  n-oraib  na  long,  893. 

20.  long  ace.  sg.  is  probably  a  mistake  for  luing  249,  576,  or  longed 
(see  infra  at  707). 

28.  cliath-bernaidh  (pi.  nom.  -el078,  gen.  821)  is,  like  cliath-chomla  1208, 
1582,  a  comp,  of  cliath  'battle',  O'R.  Cognate  is  cliathad  'conflict- 
ing': gan  cliathad,  Cogad  G.  38. 

28.  tresium,  better  tresam  1192,  superl.  of  trén.  So  nesam  125  (ocus), 
áillem  383,  1859  (álaind)  and  cáinemh  1858  (cáin). 

33.    allather  =  allathair,  Corm.  s.  v.  mog-éime,  allathoir,  O'Don.  Gr.  263. 

36.    sin   (later   sire  308)   =   O.Ir.  sia  268,    compar.   of  sir  =  W.  Mr. 

57.  ro-rergatar  3d  pi.  redupl.  perf.  of  rigim.  The  3d  sg.  ro-reraig 
occurs  Brocc.  h.  56,  Saltair  na  Rann  7237  (and  2573,  where  the 
ms.  is  corrupt). 

63.  ni  rofodaim  dó  cen  tairniudh.  Compare  1562:  ni  rodam  dó  cen 
tinntud. 


134  Notes. 

73.    nár,  for  ná-r-b,  as  radiär  1352,  1203,  for  nácha-r-b. 

77.    eoimsidhe  pi.  of  coimsid  SP.  II  15. 

89.    note  the  omission  of  any  prep,  before  lin.     Should  we  read  cosin- 

Kn?  or  Begat  lot? 
91.    fo'ii-r   1st  sg.  fat.   of  bvu  with  deponential  ending.     So  in  3d  pi. 
bat-ir  111,  bátir  952,  1388,  1740.    Other  interesting  forms  of  this 
verb  are  bamm  1795,  bas  128,  bias  383,  betit  765. 

112.  no-d-bia  'he  shall  have'  (ei  erit).  Note  the  change  from  the  2d 
to  the  3d  person,  Rev.  Celt.  Ill  512. 

130.  doróigu  (doróegu  800),  3d  sg.  redupl.  perf.  of.  togaim,  3d  sg.  s-pret. 
ro-thogh  1400.     Root  gus. 

139.  554.  deisid  Mo,  deissidh  Mo  1933,  lit.  consedit  apnd  eos:  'it  was 
resolved  by  them',  O'Don.  Gr.  257. 

147.    890.  idna  seems  here  to  mean  banners. 

149.  rothecail  seems  a  corruption  of  rotheclaim,  and  this  of  ruthecmaill: 
cf.  teclaimmit  721,  tedomad  780.     The  inf.  teclaim  399. 

151.  719.  ro-bá-s  'fuit',  =  robáss  1566.  This  form  of  the  3d  sg.  pret. 
of  biu  is  not  in  the  grammars.  It  occurs  with  infixed  pron.  of  1st 
pi.  in  the  Saltair  na  Rann  4059,  ro-n-bás  bath  'we  have  had  (nobis 
fuit)  death'. 

151.  imna  fib-sa,  198  dona  fib-sa,  for  Old-Irish  immna  hi-sa,  donaib 
hi-sa.     The  nom.  pi.  na  M-sea  1601.    ace.  pi.  frisnahi  1757. 

155.   fóuair,  better  fofuair. 

157.  in-édita.  Other  instances  of  this  prefix  are  in-dola  689  (dola  1305), 
in-imthechta  1044,  in-atrebtha  1047,  in-imrama  1940.  So  in  Togail 
Troi  (LL.)  in-marbtha  'fit  to  be  killed',  in-tedda  'fit  to  go'. 

159.  1486.  1960.  fo  gin  dilaidib.  Here  the  mouth  that  drains  is  used 
for  the  point  that  pierces:  cf.  the  metaphorical  use  of  haurire  for 
perfodere  in  Verg.  Aen.  II  600,  X  304  etc. 

170.    tairnic,  3d  pi.  tdrneeatar  1601,  redupl.  perf.  of  tair-icim. 

175.  1351.    do-n-n-anic  'which  came  to  him'.     Root  anc,  Skr.  ag. 

181.  182.  tarrastá  seems  3d  sg.  2dy  s-fut.  pass,  of  the  verb  of  which 
tarraid  ('traf,  überfiel,  holte  ein',  Windisch)  is  the  perf.  The  next 
sentence  seems  to  mean  that  Priam  had  a  successor's  mind  (i.  e. 
a  desire  to  improve  the  inheritance),  although  he  had  actually 
taken  possession  of  it.  Ar-apai-dhe  'on  account  of  that',  apa,  aba 
Mr.  Hennessy  says  that  it  also  means  'nevertheless'  (which  is  the 
meaning  in  Ir.  Texte  99,  line  11)  and  quotes  LU.  60 a:  fanópair 
arapa. 

197.  1783.  Ro-tinólait,  3d  pi.  pret.  pass,  of  tinólaim.  Other  examples 
of  this  form  (as  to  which  see  Windisch,  Kuhn's  Zeitschrift,  XXVII 
158,  159)  are  ro-faidit  441,  ro-bádit  579,  ro-herlaimigit  590,  596, 
ro-tóchuirit  685,  1397  (-et  1024,  1061),  ro-othroit  1446,  ro-hadnacit 


Notes.  135 

1572,  ro-mi-imrit  1901,  ro-thaithmigit  (leg.  -taith-)  1905,  ro-marbait 
1905,  ro-tascrait  1746,  im-or-choraigit  595  (leg.  -coraigit?). 

203.  conrotacht  3d  sg.  pret.  pass,  of  conutgim  (con-ud-tegim):  3d  pl. 
conrotachta  208. 

205.    ddlluc,  dat.  sg.  of  dál-loc,  a  compound  of  «YH  'meeting'  (=  W.  datl)  \  v< 
and  loc  from  Lat.  'locus'.  So  in  O.W.  datl-{l)ocou  (gl.  fora),  Z2. 1055.  /  ^ 

227.  loscain  inf.  of  Zosciw»  (the  usual  form  is  losend  2G5,  750,  cor- 
ruptly loscad  175,  242). 

233.  Zwide.  Here  the  -c  is  a  suffixed  pronoun  indicating  the  subject. 
So  teit-e  524. 

257  ro-dlomai,  3d  sg.  pret.  of  an  ä-verb,  to  be  compared  with  Welsh 
forms  in  -odd,  -and  ex  -äya.  Corresponding  forms  of  i-  verbs  are 
dorósce  626,  ro-fóidi  1052,  1387,  ros- faide  1460,  doratni  1541, 
ro-greisi  1638,  ro-rádi  1756,  ro-ráidhi  1792,  ro-léci  1886. 

257.  269.  752.  astór  for  asin-ür.   So  costrath-sa  284,  984  for  cosin-trath-sa. 

262.    emi/i  for  es-sith. 

267.  A  negative  seems  omitted  here. 

268.  doruménatar  3d  pl.  redupl.  perf.  of  domoiniur  puto.    Root  ?»«». 
272.    «ma  should  be  arná  i.  e.  aran-ná. 

281.    ro-im-rái,  3d  sg.  redupl.  perf.  immráim.    3d  pl.  s-pret.  imraiset  18. 

283.    tomáite  seems  for  tomaiti,  fut.  part.  pass,  of  domidiur. 

293.    </oZ  cec/ta  iWtfte.  Here  ?eii7ie  is  probably  a  mistake  for  clcithe:  cf.  1084. 

311.    mormó  compar.  of  mórmór  'specially  great'. 

316.  dofoithsaind-sae,  1  sg.  redupl.  2dy  s-fut.  of  tuitim  (=  do-fo-th-étim). 
sg.  3  dofóethsad  1846,  =  tóithsad  1171.  Of  the  s-future  occur  sg.  2 
dofóithais  757,  pl.  3  dofoethset  433,  dofáethsat  544,  758,  763. 

319.    ol-dáthe,  dáthe  for  íáíAi  2d  pl.  (,abs.  form)  of  íímwí  =  Lat.  sto. 

341.  faretar  seems  to  stand  for  forfetar,  where  /etor  is,  according  to 
Thurneysen,  from  fedsar,  *videsar,  an  aorist  like  a-vedisliam,  elösa), 
videro  (Kuhn's  Zeitschr.  XXVII,  174  note  2).  As  to  t  from  ds  see 
Kuhn's  Beitr.  VIII.  350. 

344.  tafhann:  laflwnn  1416,  1431,  1880,  1883  (root  svand):  here  the  h 
seems  to  shew  that  the  f  (ex  sv)  is   to  be  pronounced  like  v. 

348.  fócurthe  (read  fochuirtlte)  3d  pl.  pret.  pass,  of  fo-churim,  cogn. 
with  tóchuiriur  (=  do-fo-c.)  'I  invite'. 

362.    fathmannach:  cf.  c«c7i  /mna  fathmainnech,  LU.  81*. 

371.    macea-samla,  usually  macc-samla. 

371.  infeeldiun  (also  in  513,  1420,  1492,  1703'i  is  =  inbheacMam  .i. 
contabhart,  O'R.  cts  inbechtain  raféd  tadall  an  taige,  Three  Frag- 
ments, p.  24,  os  inbechtain  má  tearna  an  tres  duine  do  Lochlon- 
naib,  ibid.  162. 

374.    reuib  'before  you',  not  in  the  grammars. 

389.    fochichret  seems  3d  pl.  redupl.  fut.  act.  of  fochuirim  cognate  with 


136  Notes. 

tochurim  'pono'.  So  iu  Saltair  na  Raun  8060:  fochichret  gaire  garga 
'they  will  cast  forth  savage  cries',  8324:  passive:  in-iffern . .  fochi- 
chritar  forcúlu  'they  will  he  cast  back  into  hell'.  The  3d  sg. 
active  focMcher  (leg.  fochichera  =  fochiuchra,  LU.  56  a.  8)  occurs 
in  the  same  poem  8205,  3d  sg.  pass,  focicherthar,  LU.  88a.  The 
1st  sg.  fochichur-sa,  LU.  70 a.  4,  aud  the  t-pret.  fochairt  have  been 
referred  to  focherdaim.  They  seem  rather  to  belong  to  fochuirim, 
the  1st  sg.  &- future  of  which  occurs  in  Saltair  na  Rann,  6121:  fochu- 
riub  uaim  saigii  'I  will  shoot  forth  from  me  au  arrow'. 

394.  ra-dechrad  imbi.  So  1248,  1344,  rodechrad  impu,  1423  rodechrad 
im  Throil.  There  is  a  similar  construction  with  the  verb  dásaim, 
(Fr.  desver?)  Thus  dásthir  imbi  1432,  na  rodásed  7  ná  rodechrad 
impu,  1344;  rodásed  imna  Mirmcdondaib  1463. 

412.  cesc  =  O'Clery's  ceasg.  Borrowed  from  quaestio,  prob,  through  the 
medium  of  the  British  languages  in  which  the  change  of  st  to  sc 
is  not  uncommon:  cf.  W.  ascwrn  daréov;  gwisc  vestis,  and  in  the 
current  language  gwasg  =  Eng.  icaist  and  trysglen  =  Eng.  throstle. 

417.    dorostar  3d  sg.  s-fut.  pass,  of  dorochim  'I  come'. 

420.    atáthar,  deponential  form  of  atá  =  Lat.  astat. 

426.    tcsaba  3d  sg.  redupl.  fut.  of  * tessabanim. 

435.  ro-scaich  (better  roscáich  1277)  3d  sg.,  roscachitar  445,  703  (better 
roscachetar)  1306,  3d  pi.  redupl.  pcrf.  of  scuchim. 

477.    cluichthi  corrupt  spelling  of  cluichi. 

487.  491.   ro-d-char  'amavit  eam\ 

492.    ága  (pi.  dat.  ágibh  941),  generally  áige,  means  'limb',  'member'. 

499.  tarrusatar  3d  pi.  perf.  of  tairissim.  The  3d  sg.  tarrasair  1201. 
c'tana  seems  a  sisterform  of  cian  agreeing  with  ed.  It  reoccurs 
1564. 

513.  rp-inretar  (for  ind-rethatar)  3d  pi.  perf.  of  indriuth.  in-a(n)  a  com- 
bination of  the  article  with  the  relative  pron.  With  the  common 
change  of  i  to  a  it  occurs  as  anain)  1358,  1612,  1934,  1544.  [Iu 
LU.  36 b  2,  we  also  have  ana  ndemai.]  With  apocope:  'na(n)  712. 
In  the  Tripartite  Life  it  is  inna(n):  ni  fil  scribnid  conised  a  scribend 
inna  ndemai  do  fertaib  'there  is  no  writer  who  could  write  what 
he,  Patrick,  wrought  of  miracles',  Rawl.  B.  512,  fo.  29'>  1. 

514.  ro-imretar  (for  imm-rethatar) ,  3d  pi.  perf.  of  immrethim.  But  we 
should  perhaps  read  ro-im-rcitar  3d  pi.  of  ro-imrái  281. 

533.  no-bethe  seems  secondary  pres.  pass,  of  the  root  ba,  gra{n).  So  ac- 
cording to  Ascoli  bether,  Z2.  501,  should  be  rendered  by  'veniatur' 
rather  than  by  'est'. 

536.  aneich  for  in-neich.  So  518,  1390.  anneich  431.  So  with  cech: 
aisneis  cech  neich  775,  and  nach  229. 

540.    beli,  if  not  an  instance  of  a  suffixed  pronoun  indicating  the  sub- 


Notes.  137 

jcct,  [\.  supra  233)  is  a  scribe's  mistake  for  belil  -eruut'  7(jU.  765. 
So  rágdait  (for  rágtait)  'ibunt'  1743.  See  Kuan's  Beitr.  VII  21, 
VIII  455,  and  add  to  the  forms  there  mentioned  gébtáit,  LU.  56 '> 
=  gebdait  'capient'  LB.  70 *  22,  rechtait  LB.  73 b  3,  scerdait  LB. 
32*>.  A  similar  form,  gabtait,  in  the  present  indicative,  is  in  LU. 
101 a:  atafregat  for  lair  tige,  7  gabtait  a  sciatJm  foraib,  'they  raise 
themselves  up  on  the  house-floor,  and  take  their  shields  upon  them'. 
So  in  the  Saltair  na  Rann  segtait  459,  cestait  953,  bertait  2981. 

544.  cicala  pi.  gen.  of  cúail  'a  heap',  cúail  crinaig  Laud  610,  fo.  93  •>  1, 
cognate  with  lat.  caulis,  cu-mulus. 

543.    farétfa,  3d  sg.  b-fut.  of  * for-étaim  (étaim  I  find,  ro-étad  1389). 

576.   testátar  'defuerunt'?   like  testá  'dcfuit"?    1207,  seems  a  preterite. 

579.  is  bádud  robádit.  Such  expressions  (common  in  Irish)  where  the 
noun  is  of  cognate  origin  with  the  verb,  remind  one  of  Greek 
phrases  like  fiay^v  eßayovto,  Latin  like  pugnam  pugnabant. 

580.  nóaib  =  navibus:    ace.  pi.  nó-th-e  568  where  the  th  is  inserted  to  I 
shew  that  the  word  is  a  dissyllable.     So  in  clóthib  'clavis'. 

581.  commin,  leg.  co  min  'minutely"? 

595.  imorclior aigit  perhaps  for  imm-ro-córaigit  'they  were  greatly  ar- 
ranged'?   The  metathesis  of  the  r  of  ro  is  frequent. 

601.    iarnaig  seems  gen.  sg.  of  a  collective  iarnaeh,  which  I  have  not  met. 

612.   forcicaib,  seems  to  have  a  passive  sense  here. 

622.  dochel  elú  7  erdarcus  =  docheil  clil  7  erdarcus  992.  So  in  LL.  232  a, 
a  indsib  7  ailénaib  celes  cltl.  pi.  3  dochelit,  (docealat  B.)  mor 
námra,  Corm.  s.  v.  Art.  Tóchell  .  i .  buaid,  O'Cl.  may  be  cognate. 
Perhaps  the  root  is  Fick's  2.  kal,  to  which  he  refers  xeXofxai  and  colo. 

625.  ámna  for  O.Ir.  *ámman,  ace.  pi.  of  ámm,  am  (=  agmeri),  dat.  sg. 
ammaim,  Z'2.  269. 

639.    cuit  pine  na  (cf.  cuit  póne  má  1483)  seems  an  idiomatic  expression     *f 
for  'scarcely  not',  'hardly  not'.    So  is  bee,  tret;  na  393,  is  beg,  trá,ná  825. 

707.  longai  dat.  sg.  of  long,  as  luntjai,  281,  is  the  ace.  So  insi  708, 
dat.  sg.  of  inis,  and  insi  709,  ace.  sg.  Can  there  have  been  origi- 
nally sisterforms  in  ia,  id,  such  as  longae,  inse  (cf.  arbor  and  airlre, 
adaig  and  aidche,  sétig  and  sétche),  and  can  these  be  their  sur- 
viving datives  and  accusatives'? 

720.  Teophras,  Teufras  737,  from  Teuthras,  with  remarkable  change  of 
thr  into  fr.  Have  we  here  the  explanation  of  afraig,  afridisi  from 
ath-raig,  ath-rithisi? 

722.   tarthctar,  d_s^n:art]ietar  1195,  doniarthatar  'remanscrunt',  Sg.  5  a. 

730.    arrindi  =  arrinde  1552,  said  to  be  the  'head  of  a  spear'. 

748.  conánic  is  possibly  the  regular  perf.  of  con-icim  'possum'  (the  usual 
perfect  is  coemnacair):  dar  menmain  lit.  'over  mind',  can  it  mean 
'contemptuously'? 


o 


138  Notes. 

749.  tabacrthi  dobur  n-oidh.  Sec  other  examples  of  this  idiom  in  glos- 
sarial  Index  to  Félirc,  s.  v.  oid. 

762.    deis  mo  chloideb:  cf.  dias  chloidimh,  O'Cl.  s.  v.  Ubh.  dias  gl.  spica. 

765.  airge  'armentum':  here  apparently  used  for  battalion  or  some  such 
body  of  soldiers. 

768.  congancnes.  So  in  LU.  77 a,  24:  ar  ba  conganchnes  oc  eomruc  fri 
fcr  bói  la  Loch.  O'Clery  explains  the  word  by  cneas  no  cum 
cnámha.     With  congan,  congna  (gl.  cornu)  is  cognate. 

776.  atchondcammar,  atchondcatar  1607,  ó'tchonncatar  1147,  root  cas. 
Windisch  is  doubtless  right  in  holding  that  the  first  two  syllables 
are  due  to  the  analogy  of  atchondarc  (3  d  sg.  -dairc  840),  R.  dare. 

782.    comaithibh,  a  scribe's  mistake  for  comaithchibh  1219. 

797.    athchomairc  gen.  sg.  of  atltchomarc  'interrogate'. 

810.  ro-oéthig  seems  the  3d  sg.  pret.  of  the  verb  of  which  óithigud, 
1035,  is  the  infinitive.  The  meaning  must  be  either  'diminished' 
or  'ceased',  and  the  verb  is  possibly  cognate  with  navoj,  paulus, 
favai,  feiv,  with  which  Ir.  uathed  (dat.  sg.  uathiud  1072),  has  been 
connected. 

817.    tóichléori,  cf.  tóichell  journey? 

850.  cocái  leg.  cócai:  cf.  ctlacca  .i.  fás  no  folamh  'empty',  O'Cl.  Cognate 
with  lat.  cavus. 

879.    aca  (=  ad-ca)  'vidi',  root  cas.    s-pret.  sg.  1  acus  849. 

908.    ailithir  pi.  n.  of  ailither  ullóxQioq,  peregrinus. 

960.    al-loss  'by  means  of,  'by  virtue  of. 

962.  dá  gabait,  n.  pi.  dofuitet  a  cethri  gdbaiti  for  talmain,  LU.  70 a,  26. 
n.  dual:  dobert  athbéim  ina  modi  conid  i  n-oenfecht  cond-ráncatar 
a  da  gabait  chliss  dochum  talman,  LU.  109  a.  'Division'  or  'section' 
seems  to  be  the  meaning. 

978.  dithrubaig  generally  means  'hermits',  but  here  it  seems  either  'birds 
of  prey'  (ouovoi)  or  'beasts  of  the  desert'  (Hennessy),  cf.  sanglier. 
1013.  ar-ti,  like  for-tí  (ti  'design,  intention',  O'R.),  is  used  to  make  a 
kind  of  future  participle:  ar  thi  did  (gl.  iturus)  O'Moll.  Gr.  128, 
for  tíí  a  marbtlia,  LB.  144  a.  for  tíi  merli,  Fél.  lxxxix,  17. 
1044.  apaigib  dat.  pi.  apaige  10i9,  gen.  pi.  of  apach  'entrails',  declined 
(like  so  many  neuter  nouns  in  -ach)  in  the  sg.  like  an  a-stem,  in 
the  pi.  like  an  s-stem.  So  étach,  sg.  gen.  étaig  494,  844,  dat. 
étuch,  496,  nom.  and  ace.  pi.  étaige  596,  889,  1180,  timthach, 
sg.  dat.  timthuch  1671,  n.  pi.  timthaige  596.  889,  coblach  sg.  dat. 
cobluch  446,  gen.  coblaig  453,  ace.  coblach  463,  gáethlach  pi.  dat. 
gáethlaigib  614,  luchtlach  pi.  dat.  luchtlaigib  873,  airenach,  sg. 
dat.  airinuch  929.  Compare  German  nouns  like  grab,  ex  *gra- 
ba-m,  pi.  grabir  (ex  *grabisa,  *grabasä)  now  grüber,  Schleicher 
Comp.  §  230. 


Notes.  139 

droch-thuth   seems  a  mistake  for  droch-thút,    as    dcthaig  (in   the 

same  line)  for  dctaig.    Cf.  tútt  nan-cdparl,  LB.  189»,  tut  'stink',  O'R. 

onchon  gen.  sg.,  onchoin,  1079,  n.  pi.  of  onchú  1.  a  leopard,  2.  a 

banner  (Liebrecht  compares  the  low- latin  draco  étendard  de  la 

cohorte),    3.  some  kind  of  warrior,    4.  a  proper  name.     If  onchú 

be  (as  I  conjecture)  borrowed  from  fr.  onceau  (dim.  of  once  =  ly- 

ncem)  the  h  is  due  to  the  analogy  of  compounds  with  cú  'hound'. 

macdacht  here,  as  in  1904,  is  not  declined. 

ermaisi  'hitting',  'striking':   cf.   dat.  sg.  ho  ermaissiu  firinne,   Za. 

1043.   cf.  also  the  verb  ni  anad  con-ermaised  in  uball,  LL.  125 a. 

1868.    stuag-dorus  'archway'.     The  s  in  stilag  is  prothetic  (iiiag 

'bow'),  as  in  s-tuigen  (toga),  s-targa  (targa),  s-cipar  (piper),  s-prcidh 

(praeda),  and  perhaps  s-naidm  'nodus'. 

álta  gen.  sg.  of  cilad  'wound':  cf.  ferg  na  gona  1645,  1730,  1199. 

ro-forb,  also  in  1760,  1784,  for  roforba,  O.  Ir.  fororbai,  redupl. 

perf.   of  forbenim  =  vnsQßaivoj  (Ascoli).     Hence  forbantar  317, 

no-forbaitáis  1 784. 

conatuilset,  3d   pi.   of  conatuü  —  eontuil  with  infixed  relative: 

see  Windisch's  Wörterbuch  s.  v.  cotlaim. 

foi-leis  for  fó-lcs,  where  fó  seems  =  Skr.  vasu. 

enech  =  eineach  .i.  eneaclann,  O'Cl.  honour-price,   compensation 

for  wounded  honour.     With  the  phrase  demtá  cnech  cf.  the  fut. 

pass,  dogéntar  W  ainech  551. 

ro-ordnigset,  infin.  ordnugud,  Ir.  Texte  p.  40. 

clocchlodh  from  coechlod,  coimchlod. 

múr-chlodh  gen.  pi.  lit.  wall-dykes,  fosses. 

-se  a  scribe's  error  for  si. 

ro-throchlastair :  cf.  nos-troclilann  saigit  asind  fidbaicc,   Rawl.  B. 

502,  fo.  48  a  1.  trochladh  a  loosening,  O'R. 
1324.    criathar   focha    (leg.  foiha)   'sieve    of  the  mill's  feed',     cf.  fotha   r/ 

muilinn  Maelodrain,  Félire  May  21,  note. 
1357.    no-iadaitis  3d  pi.  2dy  pres.  passive.     So  dogéntais  231,  nocht- 

atáis,  no-criathraitís  1709. 
1372.    dllta  pi.  of  alt,  p.  65  note  1. 
1379.  1651.    doimniudh  seems  to  mean,   and  be   cognate  with,   the  latin 

diminuere,  Curtius  G.  E.  No.  475. 
1384.    ro-adnacht,  t-preterito  of  adnaicim,  root  na{yi)c}  nac.    Other  t-pre- 

terites  not  noticed  by  Windisch  jKuhn's  Beitr.  VIII.  442)  are  ro- 

aslacht,  Rawl.  B.  512,  fo.  27  a.  2,  and  ro-chet  (=  W.  cant  Z3.  524, 

root  can),  LU.  40  k.  8  {is  disi  rochet  in  senchaid  na  runnu-sa)  and 

Saltair  na  Rann  7533  {Ei  diar-rochet  . . .  class  aingel). 
1399.    debech  =  debach  1763,  from  debe  as  ainbthenach  579,  from  ainbthine. 


Spí^ 


X4Q  Nutes. 

1460.    snadmaimm,   dat.   sg.   of  snaidm   'knot',  which  (if  the  s  be  pro- 

thetic)  may  he  coguate  with  naidm  1596. 
1470.    fáilsaitís  (nofailsaitís  1626),  =  fói[l]sitis,  Wb.  15  a  7,  Z2.  486,  634, 

3d  pi.  redupl.   2dy  s-fut.  of  fulangim.     Of  this   verb   the  3d  pi. 

perf.  fóelangatar  occurs  1696,  foelangtar  1710. 
1475.    sithithir  compar.  of  sith,  W.  hyd,  Goth,  seithu-s,  A.  S.  sid. 
1487.    bqárne  (baime  1866),   pi.  n.  of  bairenn  =  boireand  a  large  rock, 

O'Don.  Suppl. 
1490.    terúarsena,  pi.  n.  of  tirúairse   .  i.   fuighleach,   Corn.  O'Flaherty's 

Glossary  compiled  at  Rome  1653  (Mr.  Hennessy).    This  is  probably 

cognate  with  ro-thiruarthestar,   LU.  35^,   deruarid  'remansit'  Ml. 

31a  6,  pi.  doraarthatar  supra  722,   and  may  stand  for  do-air-úa- 

rat-tion. 
1513.    eill  leg.  éill,  ace.  sg.  of  iall. 
1546.  1899.    martad  'killing'?    Br.   morza  engourdir,   O.N.  myrda,   Mbg. 

morden. 
1555.    tinnendsach,  for  tinnesnach?  tinnisnach  (gl.  festinosus)  Ir.  Gl.  615. 
1589.    gart  'head',  Cormac. 
1598.    forbthechfed,  3d  sg.  2dy  b-fut.  of  foirbthigim,  of  which  forbachaim, 

Ir.  Texte,  p.  566,  is  a  bad  corruption:  forbachsat  =  forbthechsat. 
1600.  ro-cJiahna,  ro-testumla.  Here  ro  gives  the  force  of  a  superlative. 
1623.    do-r-as-cratar  (sg.  3  doroseair  1642)  seems  a  redupl.  perfect.  3d 

sg.    redupl.   2  dy    fat.   no-thascérad  852,    3d  pi.   tascertais  1466, 

s-pret.  rothascair  1076,  3d  pi.  rothascairset  1859,  pass.  pret.  pi.  3 

rotascrait  1746.  infin.  tascrad  1223. 
1647.  1889.    tall  (3d  sg.  s-pret.  of  tallaim),   conjunct  form  without  ro  is 

curious.    Other  examples  of  this  omission  are  in  Saltair  na  Rann: 

marb  2021,    saer    7409,    cruthaig   7879,    for  romarb,  rosaer,  ro- 

chruthaig. 
1653.    gráinclie  compar.  of  gráinech,  whence  the  verb  gráinighim. 
1660.    do-ro-r'- chair.    The  double  ro  here  is  perhaps  not  a  mistake,  as 

dororcair  occurs  in  the  R.I.  A.  copy  of  the  Félire,  =-=,  Nov.  17. 

Cf.  ro-fo-ro-daim,   LU.  3át>,  ro-fo-r-uaslig  ibid.  35^,  ro-r-laithea, 

LH.  (Francisc.)   fo.  12*. 
1694.    rcscidir  fri  a  compar.  of  equality.     Should  we  read  frescidir  and 

compare  friosg  'nimble',  O'R  ? 
1709.    no-criathraitis:  criathar,  O.W.  cruitr  =  Lat.  cribrum  ex  *cretro: 

cf.  Eng.  riddle,  Fr.  cribler  'percer  de  trous  nombreux',  :se  percer 

l'un  l'autre  de  beaucoup  de  coups',  Littré. 
1747.    aili-thír  'other-land'.    Hence  apparently   ailithre  'peregrinatio'  and 

ailithrech  'pilgrim'.     But  see  ailithir  908. 


Notes.  141 

1749.  é-trese  compar.  of  é-trcn,  as  for-íhrese  1732,  is  the  compar.  of 
for-trén  145.     The  uncompounded  compar.  trese  832,  treisi  392. 

1750.  do-bar-timairced,  an  example  of  the  impersonal  passive,  with  the 
infixed  -bar-  'you'.  In  dognéth  sib  1758  wo  have  an  example  of  the 
impersonal  active.     Bátir  sibh  1786. 

1766.    triuib  'per  vos',  the  usual  form  is  triib. 

1707.  ind-ara-de:  cf.  the  formulae  ccchtar  de,  499,  nechtar  de,  Z2.  363. 
where  de  (for  te)  seems  =  the  Goth.  gen.  pi.  thize  (ex  tisäm).  Of 
ind-ara  the  0.  Ir.  form  is  ind-ala,  Z2.  360.  The  expression  ind- 
alasar  'one  of  the  two  of  you'  occurs  in  the  Trip.  Life  ^Rawl.  B. 
512,  fo.  18^  i)  where  sar  seems  for  *sár,  *sathar  (sethar,  Wb.  I1') 
=  fathar,  Ir.  Texte,  vii,  Lat.  vestrum. 

1801.    mdd-at  'if  it  is  that  thou  art'. 

1816.  ni  tliorlaic-side  clmcai.  For  this  idiomatic  use  of  clmcai  after 
Uicim  cf.  1839,  1840. 

1819.  dechastái,  2d  pi.  abs.  form  s-fut.  dechaid. 

1820.  reimhib  'before  you'. 

1857.  indorus,  lit.  'in(the)gate',  is  here,  as  in  Saltair  na  Rann,  2238,  and 
Ir.  Texte,  p.  99,  1.  9,  a  nominal  prep,  meaning  'before'. 

1890.  ra-ráith  3d  sg.  redupl.  perf.  of  rithim.  This  is  one  of  the  per- 
fects with  long  a  both  in  sg.  and  pi.  (fosráthatar,  LU.  59 b):  correct 
accordingly  Kuhn's  Zeitschrift  XXIII,  pp.  234,  236. 

1892.    anaicthe  seems  gen.  sg.  of  anacud  a  sister-form  of  anacxd  1918. 

1895.  find  na  maitni  =  findmatin  1566,  cf.  Fr.  aube,  Ital.  cdbu,  from  albus. 
A  similar  phrase  is  dub  na  haidehe. 

1898.  Badb,  the  Gaulish  bodna  in  Cathubodua,  a  battle-goddess  (Revue 
Celtique  i.  32). 

1908.  altugud  by  metathesis  for  at-tlugud.  So  fástine  388,  395,  536,  546, 
1925,  for  fáiihsme. 

1911.    cert-fodla  'just  divisions',  a  compound  of  cert. 

1915.  ro-thréicset ,  3d  pi.  s-pret.  of  trécim  (=  tar-ancim,  Ascoli,  Note 
Irlandesi  37  note). 

1921.  ro-theraind,  3d  sg.  s-pret.  of  tairndim,  tairnim.  The  verbal  noun 
taimiudh  63,  is  in  O.Ir.  in  tairinnud  (gl.  dejectio),  Cod.  Bedae 
Carolisr.  33  b.  4. 

2015.    domarb  =  domarbh  48,  for  O.  Ir.  romarb. 


Corrigenda, 
a.  Text. 
Line  58  for  siuiud  read  siriud.  87  i  cumtnai.  95  iri.  98  iarraid. 
99  dofhúsceba.  341  far[f]etar.  344  co  n-aca.  371  is  infechtain  nofetaitis. 
543  is  infechtain.  589  có  chéle.  612  Ni.  698  fo>-cind.  740  dochóid  [Achíl]. 
748  eonánic.  782  comaith[ch]ibh.  850  note,  for  cócháin  read  cócai.  923  co- 
rodsáer.  924  for  post  read  íarsin.  9G4  gnímaib.  9G9  tarla  'na  sciath.  1085 
omit  [a].  1193  ind  álta.  1121  twiatvilset.  1399  in  bad.  1420  IS  infechtain. 
1435  i[c]cathugud.  1492  is  infechtain.  1517  dele,  first  comma.  1703  is  infech- 
tain. 1780  after  cathrach  insert  a  comma.  1930  m«ic.  P.  52,  head  line,  for 
140a  read  165b.     P.   53,  head  line,  for  21  read  36. 

b.    Translation. 

P.  64,  line  21,  hefore  'neighbouring'  insert  '(or  in)'. 

P.   65,  note  2,  for  'I  read  siriud''  read  'the  ins.  has  siriud". 

P.  70,  line  5  from  bottom,  read:  'for  a  meeting-place  and',  line  22,  for  'ac- 
tive' read  'vehement'. 

P.  71,  lino  7  from  bottom,  for  'they  -would  make  peace  and  order'  read 
'peace    and  order  -would  be  made'. 

P.   73,  line  8  from  bottom,  for  'ever'  read  'over'. 

P.   74,  line  9  from  bottom,  for  'faine'  read  'fain'. 

P.  75,  line  10  from  bottom,  for  'ye  shall  find'  read  'I  know',  line  5  from 
bottom,  hefore  'I  saw'  insert  'And'. 

P.  76,  line  8  from  bottom,  read:  'so  that  it  is  doubtful  that  men's  eyes  would 
be  able  to',  etc. 

P.   81,  line  4,  for  'conspicuousnoss'  read  'renown'. 

P.   94,  lines  2,  3,  for  'was  not  near'  read  'I  saw  not'. 

P.    106,  last  line,  P.    107,  line   1,  for  'did  not  sleep'  read  'slept'. 

P.  113,  line  9,  read  'Then,  truly,  he  besought  his  brother  Menelaus  to  hearten 
the',     line   10,  for  'Menelaus'  read  'He'. 

P.   126,  line   13,  after  'twain'  insert  'of  them'. 


Die  Altirisclien  Glossen 

im 
Carlsruher  Codex  der  Soliloquia  des  S.  Augustinus. 

A.  Holder  hat  sich  ein  neues  Verdienst  um  die  Celtologio 
erworben,  indem  er  zuerst  die  hier  herausgegebenen  Glossen  in 
einer  Karlsruher  Handschrift  der  Soliloquia  des  Augustinus  ent- 
deckte. Er  hatte  die  Güte  mir  eine  Abschrift  zuzusenden,  und 
wenn  man  auch  irische  Glossen  nicht  auf  Grund  einer  frem- 
den Abschrift  herausgeben  kann,  so  gab  mir  die  seinige  doch 
einen  willkommenen  Anhalt,  als  ich  das  werthvolle  Ms.  mit 
Müsse  auf  der  Leipziger  Universitätsbibliothek  durchsuchen  und 
das  für  uns  Werthvolle  daraus  abschreiben  konnte.  Wieder- 
holte Vergleichungen  haben  mir  bewiesen,  dass  ich  Nichts  über- 
sehen habe.  Auch  Whitley  Stokes,  der  den  Codex  in  Leipzig 
sah,  konnte  nicht  mehr  entdecken;  doch  verdanke  ich  ihm  die 
Ergänzung  von  lanamaasa.  in  Gl.  34  und  die  richtige  Lesung 
von  Gl.  58. 

Der  Codex  hat  die  Nummer  CXCV.  Auf  dem  Deckel  ist 
ein  Stückchen  Pergament  aufgeklebt  mit  der  in  Abkürzungen 
geschriebenen  Angabe: 

Tres  libri  Soliloquiorum  Augustini 
Augustinus  ad  Dardanum  de  praesentia  Dei. 

Auf  dem  1.  Blatt  des  eigentlichen  Codex  steht  unten  unter 
der  ersten  Columne:  'Liber  Augie  maioris',  der  Codex  stammt 
also  aus  Reichen  au.  Mehrere  Blätter  sind  Palimpsest,  so  fo.  7, 
auf  dem  man  die  frühere  Uncialschrift  noch  besonders  deutlich 
sehen  kann.  Der  Holzdeckel  war  im  Innern  vorn  und  ebenso 
hinten  mit  einem  theilweise  beschriebenen  Pergamentblatte  be- 
klebt. Diese  beiden  Blätter  sind  jetzt  abgelöst  und  in  der 
Pagination  mitgezählt  worden.  Das  vorn  befindliche  derselben 
ist  stark  verblichen,  und  enthielt  ursprünglich  nur  Lateinisch, 
aber  auf  der   1.  Columne  sind,  wie  mir  scheint  in  der  Hand 


144  Altirische  Glossen 

des  Codex,  24  Zeilen  neu  darüber  geschrieben,  und  diese  ent- 
halten im  Text  auch  einige  irische  Worte.  Das  hinten  abge- 
löste Blatt  (paginirt  47),  ist  zwar  in  sehr  alter  Hand,  enthält 
aber  kein  Irisch.  Es  beginnt  (vgl.  Mone,  Lat.  Hy.  II  p.  383): 
'Cantemus  in  omni  die  concinnantes  uarise 
conclamantes  deo  dignuni  yrnnum  Sanctse  Maria?'. 
Fast  alle  Glossen  finden  sich  in  dem  Haupttexte  des  Codex, 
den  Soliloquia  S.  Augustini,  deren  1.  Buch  fo.  2  mit  den  Worten 
beginnt  'Uoluenti  mihi  multa  et  uaria  mecum  diu'.  Das  erste 
Buch  endet  fo.  9V,  col.  1,  das  zweite  Buch  endet  fo.  17 v,  col.  1,* 
das  dritte  Buch  mit  dem  Specialtitel  'de  quantitate  animae' 
endet  fol.  39 v,  col.  1.  Ich  gebe  den  lateinischen  Text,  wie  er 
im  Ms.  steht,  benutzte  aber  die  Ausgabe  der  Benedictiner  (ac- 
curante  Migne):  S.  Aurelii  Augustini  Hipponensis  Episcopi  Opera 
omnia,  Tom.  Primus,  Parisiis  1841,  Buch  1  und  2  pp.  869  bis 
904,  Buch  3  (in  dieser  Ausgabe  besonders  gestellt)  pp.  1035 
bis  1080.  Der  gedruckte  Text  von  Buch  3  hat  als  Unterredner 
E.  (Evodius)  und  A.  (Augustinus),  unser  Codex  wie  in  den 
beiden  ersten  Büchern  A.  (Augustinus)  und  R.  (Ratio).  Auf 
fo.  39 v  und  40r  stehen  verschiedene  Textstücke,  zum  Theil  von 
verschiedener  Hand.  Fo.  40 v  beginnt  'Liber  Sancti  Augustini 
Aurelii  de  presentia  Dei  ad  Dardanum',  in  der  Benedictiner 
Ausgabe  Tom.  II  p.  832  (als  Epistola  CLXXXVII).  Fo.  42 
geht  bis  'cum  corporea  res  sit  ac  transitoria'  (§19  der  Aus- 
gabe), dann  fehlen  die  Worte  'surdus  non  capit,  surdaster  non 
totum',  aber  mit  'capit  atque  in  his  qui  audiunt'  setzt  das  falsch 
gebundene  fo.  35  ein  und  der  Text  wird  dann  fortgeführt 
fo.  36 r,  col.  1  bis  zu  den  Worten  'per  patientiam  expeetamus. 
multa  itaque  dieuntur   u.  s.  w.,  §  27  der  Ausgabe,  womit  unser 


*  Zwischen  dem  2.  und  3.  Buch  steht,  ungefähr  eine  Columue  lang, 
eine  Art  Nachwort  zu  den  heiden  ersten  ßüchern  der  Soliloquia,  das  ich 
in  Migne's  Ausgabe  nicht  finde.  Es  beginnt  'Quaedam  huius  operis  in 
libro  Retractationum  quae  ita  sé  habent  correeta  sunt',  und  endet  '.  .  in 
libro  duodecimo  de  Trinitate  deserui.  Hoc  opus  sie  ineipit  Uoluenti  mihi 
multa  ac  uaria  mecum  diu.  Ineipit  .III.  liber  Soliloquioruni  de  Quantitate 


zu  den  Soliloquia  des  S.  Augustin.  145 

Codex  in  diesem  Texte  abbricht,  Auf  fo.  36 r,  col.  2,  steht  ein 
Stück  Latein,  dessen  Schrift  der  auf  dem  letzten,  vom  Deckel 
abgelösten  Blatte  ähnlich  ist,  es  beginnt  'Octo  sunt  principalia 
uitia'.  Auf  fo.  36 v  ist  das  erste  Stück  der  ersten  Columne 
leer,  dann  scheinen  Excerpto  aus  verschiedenen  Kirchenvätern 
zu  folgen,  der  Anfang  lautet:  'Ag.  (=  Augustinus)  Nulli  du- 
bium  est  non  secundum  corpus  neque  secundum  quamlibet  par- 
tem animae  sed  secundum  rationalem  mentem  ubi  potest  agnitio 
dei  hominem  factum  ad  imaginem  eius  qui  creavit  eum'.  Fo.  43 r 
ist  Fortsetzung  von  36 T,  auf  col.  2  sind  nur  12  Zeilen  ge- 
schrieben. Auf  fo.  43 v,  col.  1  stehen  vier  Zeilen  Latein,  der 
Rest  ist  frei,  ebenso  das  ganze  fo.  44.  Fo.  45  und  46  sind  in 
kleinem  Format,  ohne  Columnenabtheilung;  die  Schrift  ist  irisch, 
der  Text  lateinische  Hymnen*,  ein  Credo  und  ein  letztes  Stück 
in  Prosa,  das  mit  den  Worten  beginnt:  'Maioris  culpae  mani- 
feste quam  occulte  peccare'. 

Die  Glossen  sind  theils  Marginal-,  theils  Interlinearglossen. 
Sie  sind  oft  blässer  als  der  Text,  weil  sie  kleiner,  also  mit 
weniger  Tinte  geschrieben  sind.  Wahrscheinlich  sind  sie  vom 
Schreiber  des  Textes  selbst  zugefügt  worden,  wenigstens  lässt 
sich  nicht  der  zwingende  Beweis  vom  Gegentheil  führen.  Die 
meisten  Glossen  sind  gut  und  scharf  geschrieben.  Einige  schei- 
nen gleichzeitig  mit  dem  Texte,  die  meisten  später  eingetragen 
zu  sein  (vgl.  z.  B.  fo.  18v,  col.  1,  lin.  16).  Fo.  13v,  col.  2, 
lin.  4  ist  eine  lateinische  Glosse  mit  demselben  Roth  darüber 
geschrieben,  mit  welchem  im  Texte  die  Buchstaben  A.  und  R. 


*  Diese  Hymnen  habe  ich  nur  zum  Theil  bei  Mone  gefunden,  der 
diese  Handschrift  bei  dem  letzten  Hymnus  erwähnt  und  sie  daselbst 
dem  9.  Jahrh.  zuweist,  Lat.  Hy.  I  p.  390.  Die  Anfänge  der  Hymnen 
sind:  Aurora  lucis  rutulat  (Mone  I  p.  190V,  Martyr  Dei  qui  unicus;  Rex 
gloriose  martyrum  (Mone  III  p.  143);  Aeterna  Christi  muncra  (Mone  III 
p.  143,  jedoch  mit  einigen  Zeilen  weniger);  Sanctorum  meritis  inclita 
gaudia  .  pangamus  socii  gestaque  fortia;  Iesu  corona  uirginum  .  quem 
mater  ilia  concepit;  Uirginis  proles  opifexque  matris;  Summe  confessor 
sacer  et  sacerdos  (Mone  III  p.  330);  Iam  surgit  hora  tertia;  Ad  caeli 
clara  .  non  sum  dignus  sidera  .  levare  meos  .  infelices  oculos  (Mone  I 
p.  387). 

10 


146  Altirische  Glossen 

(s.  oben)  hervorgehoben  sind.  Andrerseits  sehen  bisweilen  die 
Correcturen  wie  von  anderer  Hand  aus,  z.  B.  fo.  15r,  col.  1, 
lin.  10  v.  u.  Die  Schrift  des  Textes  ist  sehr  schön,  sie  ähnelt 
von  den  beiden  anderen  Carlsruher  Glossenhandschriften  beson- 
ders der  des  Priscian  und  erinnert  Stokes  an  die  des  Book  of 
Armagh.  Die  Abkürzungen  sind  wie  in  den  anderen  altirischen 
Glossenhandschriften;  die  für  ar,  die  schon  in  den  älteren 
mittelirischen  Mss.  üblich  ist,  kommt  hier  noch  nicht  vor.  Die 
Sprachformen  sind  altirisch.  Ich  glaube  daher,  dass  Holder's 
und  Mone's  Taxirung,  der  Codex  stamme  aus  saec.  IX,  richtig 
ist.  Die  Glossen  sind  theils  lateinisch,  theils  irisch,  nur  die 
letzteren  werden  hier  veröffentlicht.  Wo  ich  im  Lateinischen  die 
Präposition  mit  dem  folgenden  Casus  und  andere  Verbindungen 
zusammengeschrieben  habe,  ist  es  sicher  auch  so  im  Ms.  Im 
Grundtext  deute  ich  die  Abkürzungen  des  Ms.  nicht  an,  wohl 
aber  überall  in  den  Glossen  (durch  Druck  des  Ergänzten  in 
anderen  Typen). 


I.   Fo.  1,  col.  1. 

(Das  vom  Deckel  abgelöste  Blatt.) 
De  peccato  .  i .  opad  fidei  trinitatis  .  inde  Augustinus  dicit. 
hoc  enim  peccatum  quasi  solum  sit  prae  cseterís  posuit  quia 
hoc  manente  caetera  detenentur  7  hoc  discedente 
caetera  demittuntur. 

De  iustitia  .  i .  aliena  .  i .  ftrinne  apostolorum  7 
omnium  iustorum  bith  ingabdl  mundo. 
Quopacto  arguendus  est 
mundus  de  iustitia  nisi  de  iustitia  credentium 
ipsa  quippe  fidelium  comparatio  iufide- 
lium  est  uituperatio  .  De  iustitia  ergo  arguitur 
aliena  si  arguuntur  de  lumine  tenebrae 
De  iudicio  .  i .  in  mess  äuchoaid  fordiabul  is 
hé  rigas  forru  ut  Augustinus  dicit. 

Die  Abtheilung  der  Zeilen  wie  im  Ms.     Die  weiteren  elf 
Zeilen  enthalten  kein  Irisch  mehr. 


zu  den  Soliloquia  des  S.  Augustin.  147 


II.    Die  Glossen. 

[Die  meisten  Seiten  der  Handschrift  haben  zwei  Columnen,  das  Blatt 
hat  also  deren  vier,  die  hier  mit  a?  b?  c,  d  bezeichnet  werden.  Die 
Citate  hinter  dem  lateinischen  Texte  beziehen  sich  auf  die  Ausgabe.  Die 
lateinischen  Worte,  über  denen  die  Glosse  steht,  sind  gesperrt  gedruckt.] 

Fo.  2d  Cuius  (lin.  1:)  legibus  rotantur  poli  cursús 
suos  sidera  peragunt  (Lib.  1  §  4)  Gl.  1  inna  rei  file  iter 
na  secht  imirndrecha  ithé  nime  asbertar  and 

Fo.  3a  Recipe  óro  fugitiuum  tuuin  domine  clementissime : 
(lin.  5:)  iamiam  satis  poenas  dederim  (I  5)  Gl.  2  focoemal- 
lagsa 

ibid.  (lin.  40:)  et  pro  eo  quod  ad  tenipus  admonueris  de- 
precabor  (I  6)         Gl.  3  ani 

Fo.  4a*  perge  modo  uidea-  (lin.  7:)  mus  quorsum  ista 
qMaeris  (I  9)         Gl.  4  .  i .  cair 

Fo.  4b  (lin.  4:)  Ita  deus  fax  it  ut  dicis  (I  9)  Gl.  5  .%. 
doróna 

ibid.  Itaque  arbitrio  tuo  rogato  et  obiurgato  grauius  si 
quicquam  (lin.  7:)  tale  posthác  (I  9)  Gl.  6  .i.  iarsiínd. 
Ueber  si  quicquam  die  Gl.  .  i .  iusserit 

Fo.  4C  Quid  speram  (=  sphaeram,  lin.  4:)  ex  una  qua- 
libet  parte  á  medione  duos  quidem  pares  circulos  habere  pa- 
riter  lucet  (I  10)         Gl.  7  .  i .  secJiió  óenrainn,  Gl.  8  .  i .  hó 

Fo.  5a  Immo  sensum  (lin.  1:)  in  hoc  negotio  quasi  nauem 
sum  expertus  (19)         Gl.  9  itargénsa 

ibid.  (lin.  2:)  Nam  cum  ipsi  (Gl.  .i.  sensus)  mé  adlocum 
quotendebam  peruexerint  (I  9)        Gl.  10  .i.  du  adeosnainse 

ibid.  Nullus  hautem  (lin.  36:)  geometricus  deum  sé  do- 
cere  professus  est  (I  11)  Gl.  11  .i.  iwtan  forcain  unam 
lineam  7  unam  speram  won  docet  Aeum 


*  Fo.  4  besteht  nur  aus  einem  schmalen  Streifen,  auf  welchem  ein 
Stück  Text  ('Non  si  Stoici  sinant'  Lib.  I  §  9,  bis  'differentium  rerum 
scientia  indiffereus'  ibid.  10)  steht,  das  fo.  5a,  lin.  11  weggelassen  ist. 

10* 


148  Altirische  Glossen 

Fo.  5b  (lin.  5:)  Esto  plus  té  ac  multo  plus  quam  de  istis 
deo  coguito  gauisurum  (I  11)         Gl.  12  Á.  doig 

Fo.  5C  Quid  cnim  adhiic  ei  demons-  (lin.  2:)  trari  non  po- 
test uitiis  inquinatae  atque  egrotanti  quia  uidere  nequit  nisi 
(lin.  3:)  sana  si  non  credat  aliter  sé  non  esse  (lin.  4:)  uisu- 
ram  nondat  operam  suae  sanitati  (I  12)  Gl.  13  iarna  gla- 
nad       Gl.  14  .  i .  infrithgnam 

Fo.  5(I  et  haec  est  uere  perfecta  uir-  (lin.  4:)  tus  ratio 
perueniens  ad  finem  suum  (I  13)         Gl.  15  .*.  doimcaisin  dé 

ibid.  Ipsa  uero  uisio  intellectus  est  ille  qui  in  anima  est 
qui  (lin.  7:)  confidit  (sie!  zu  lesen  conficitur)  ex  intelligentia 
et  eo  quod  intelliguitur  (sie!)  (I  13)  Gl.  16  uel  ex  intelli- 
gente (dies  in  der  Schrift  des  Textes)  .i.  ondi  itargnin.  Da- 
zu links  am  Rande  Gl.  17  dede  Jmam  M*  intelligentia  ex  nos- 
cente  7  intelligibili  ré 

ibid.  Sed  dum  in  hoc  corpore  est  anima  etiam  si  ple- 
(lin.  5:)  nissime  videat  hoc  est  intelligat  deum  (I  14)  Gl.  18 
.%.  meit**  assochtmacht,  mit  punctum  del  ens  über  dem  ersten  t, 
also  as  sochnacJd. 

ibid.  tarnen  quia  etiam  corporis  sensus  utuntur  opere  pro- 
prio nihil  quidem  ualente  ad  (lin.  28:)  fallendum  non  tarnen 
nihil  agente  potest  adhuc  dici  fides  ea  qua  his  resistitur  et 
illud  putius  (sic!)  uerum  esse  creditur  (I  14,  die  Fortsetz,  der 
vorigen  Nummer)  Am  Rande  links  zu  fallendum  Gl.  19  .  * . 
nitartat  sénsus  breic***  im  anmin  Gl.  zu  his:  .i.  sensibus 
Gl.  zu  illud:    .i.  suminum  bonum 

Fo.  6a  Sed  res-  (lin.  28:)  ponde  quomodo  haec  aeeipe- 
ris  (sic!)  ut  probabilia  an  ut  vera  (I  15)  Gl.  20  .  *.  inna 
dliqeda  amlas  rorditscmf 


*  Hinter  hüara  ist  die  Zeile  zu  Ende. 
**  Ueber  dem  t  von  meit  steht  ein  Abkürzungszeichen  (r),  das  hier 
keinen  Sinn  haben  kann. 

*'**  breic  ist  geschrieben  bre  am  Ende  der  einen  und  ic  am  Anfang 
der  folgenden  Zeile. 

t  Das  t  in  roráitsem  ist  ganz  deutlich.     Zwischen  anüas  und  ro- 
ráitsem  steht  die   Abkürzung   für  lat.   inter,    die  nicht  zu  der  irischen 


zu  den  Soliloquia  des  8.  Augustin.  149 

ibid.  Piano  ut  probabilia  (lin.  30:)  et  in  spem  quod  fa- 
tendum  est  maiorem  surroxi  (I  15,  die  Fortsetz,  der  vorigen 
Nummer)  Gl.  21  .  i .  is  huilliude  mo  freisesiu  doneuch  ro- 
radissu  argaibim  ceill  for  etargna  nach  reta  infecht  sa . 

Fo.  6b  .R.  Quid  sí  té  repente  saluo  esse  corpore  sentias  7 
probes  tecumque  omnes  quos  diligis  concorditer  liberali  otio 
frui  uideas,  nonne  aliquantum  tibi  etiam  letitia  gestiendum  est? 
.A.  Aliquantum;  immo  (lin.  32:)  uero  si  haec  presertim  ut 
dicis  repente  pro-  (lin.  33:)  uenerint  quando  mé  capiam, 
quando  id  genus  gaudii  uel  dissimilare  pemiittar  (I  16)  Gl.  22 
. i.  mo  slántu  fadéin  7  slántu  amicorm»      Gl.  23  .%.  cen  failti 

Fo.  6e  Quid  uxor  nonne  té  interdum  dileetat  pulcra  pu- 
dica  (lin.  23:)  m  or  ig  er  a  (1  17)         Gl.  24  besgnetlüd 

ibid.  (lin.  24:)  adferens  etiam  dotis  tantum  .  .  .  quantum 
earn  prorsus  nihilo  faciat  onerosam  (lin.  27:)  otio  tuo  pre- 
sertim  si  speres  certusque  sis  nihil  ex  ea  té  molestiae  esse 
passurum  (I  17)  Gl.  25  cid  indfretussa  Gl.  26  do  im- 
mofolung  déesse  duitsiu 

ibid.  Itaque  si  ad  officium  pertinet  sapientis  quod  nondum 
comperi  dare  operam  liberis.  quis-  (lin.  38:)  quis  rei  huius 
tantum  gratia  coneumbit.  mirandus  mihi  videri  potest,  at* 
uero  imitandus  nullo  modo  (I  17)         Gl.  27  clainde 

ibid.  Nam  temptare  hoc  (lin.  41:)  periculosius  est  quam 
posse  felicius**  (I  17,  die  Fortsetz,  der  vorigen  Stelle)  Dazu 
unter  der  Zeile  am  Ende  der  Columne  Gl.  28  cid  arthucait 
cláinde  dagné  nech.  7  niparétrud  is  mó ,  unter  den  letzten 
Worten  von  nip  an:  is  periculosius  quam  iel'icias 

Fo.  7a  presertim  si  generis  nobilitate  tanta  polleat,  ut 
honores  illos  (lin.  20:)  quos  esse  posse  necessarios  iam  dedisti 
per  earn  facile  adipisci  possis  (I  18)  Gl.  29  .i.  ithesidi  adro- 
marsu  (ad  romar  su  in  drei  Zeilen) 


Glosse  gehören  kann,  sondern  eine  früher  als  diese  geschriebene  Bemer- 
kung 'interrogatio'  sein  wird. 

*  Ueber  das  a  von  at  ist  ein  u  geschrieben. 

**  Ueber  felicius  ein  Strich,  und  darunter  facilius,  wie  es  scheint, 
von  anderer  Hand. 


150  Altirische  Glossen 

ibid.  non  quaero  quid  negatum  non  delectet  sed  quid  di- 
lectet  (lin.  27:)  oblatuni:  aliud  enim  est  excausta  pestis 
aliud  consopita  (I  19)        Gl.  30  taudbartha        Gl.  31  fasigthe 

Fo.  7d  Quid  ergo  adhuc  sus-  (lin.  23:)  pendor  infelix 
et  cruciatu  miserabili  differor  (I  22)  Gl.  32  addomsuitersa 

ibid.  Quem  [ad  ausgestrichen]  niodum  liautem  potest  ha- 
bere illius  pulchritudinis  arnor  in  qua  nonsolum  (lin.  32:) 
non  inuideo  caeteris  sed  etiam  plurimos  quaero  qui  mecum 
appotant  (I  22)         Gl.  33  .  i .  nl  nammá  nddfoirmtigimse 

ibid.  Prorsus  tales  esse  amatores  sapientiae  decet  quales 
quaevit  ilia  cuius  uere  casta  est  et  sine  ulla  contaminatione 
coniunctio  sed  non  ad  earn  (lin.  41:)  una  uia  peruenitur 
(I  23)  Darunter  am  Fusse  der  Columne  Gl.  34  níó  ógai  tantum. 
acht*  is  ó  aithirgi  y  ó  dligud  lanamna.stx 

Fo.  8a  (Fortsetz,  der  vorigen  Stelle)  quippe  pro  sua  quis- 
que  (lin.  1:)  sanitate  ac  firmitate  comprehendit  illud  sin- 
gulare ac  uerissimum  bonum  (I  23)  Gl.  35  .  i .  amal  mbis 
sldntu  edich  7  dsonarte  Ueber  illud  singulare  die  Gl.  .  i . 
sapientiam 

ibid.  (lin.  38:)  Tale  aliquid  sapi-  (lin.  39:)  entiae  stu- 
diosissimis.  nee  acute  iam  tarnen  uidentibus  magistri  optimi 
faciunt.  Nam  or  dine  quodam  ad  earn  peruenire  bonae  dis- 
ciplinae  officium  est  (I  23)  Gl.  36  .i.  ius  ordinis  .i.  fo- 
chosmailius  iwna  reta  corptha  órdd  isnaib  retaib  in  tuclit  sin** 
Gl.  37  dunaib  aeubarthib 

Fo.  8C  Nos  hautem  (lin.  6:)  quantum  emerserimus  vide- 
mur  nobis  uidere  (I  25)         Gl.  38  .  i .  dururgabsam 

ibid.  Nonne  uides  quae  ueluti  securi  (lin.  12:)  histerna 
die  pronuntiaueramus  nulla  nos  iam  peste  detineri  nihilque 
amare  nisi  sapientiam  (I  25)         Gl.  39  deedi 

Fo.  8d  Sed  quesso  té  síquid  inmé  uales  ut  me  temptes  per 
aliqua  compendia  ducere  ut  uel  uicinitate  nonnulla  lucis  (lin.  16:) 
istius  quam  si  quid  profeci  tolerare  iam  non***  possum  .  pigeat 

*  Das  Ms.  hat  7  und  darüber  die  Abkürzung  für  lat.  sed. 
**  Gl.  36  beginnt  über  aliquid  und  geht  dann  rechts  am  Rande  herunter. 
***  In  der  Ausgabe  fehlt  dieses  non. 


zu  den  Soliloquia  des  S.  Augustin.  151 

me  oculos  refferre  ad  illas  tenebras  quas  reliqui  (I  26)  Gl.  40 
ci  forrdsussa 

ibid.  lin.  36  Quasi  ucro  possiin  haec  nisi  per  illam  cog- 
noscere  (I  27)         Gl.  41  ate  níchiimgaim  Zu  haec  die  Gl. 

deum  7  animam 

Fo.  9a  .R.  Concluditur  ergo  aliud  (darüber  'uel  aliquid') 
quod  ueruni  sit  interire  .A.  (lin.  36:)  Non  contrauenio  (I  28) 
Gl.  42  .  i .  ni  fritJitáigsa 

Fo.  10a  Quid  si  agnoscatis  aliud  (lin.  32:)  uobis  uideri. 
quam  est  .  nunquinnam  (zu  lesen  'numquidnam')  fallimini? 
(II  3)  Gl.  43  .%.  mad  fir  in  brithemnacht  bess  iwniente  Gl.  44 
.  i .  issain  donadbantar  sensibus  7  «mal  bis  iarum 

Fo.  lüc  Sed  amplius  deliberandum  censeo  utrum  (lin.  5:) 
superius  concessa  non  nutent  (II  5)  Gl.  45  .%.  das  innad- 
nutmaligetar 

ibid.  Sa-  (lin.  8:)  tisne  considerasti  ne  quid  temere  de- 
deris  (II  5)         Gl.  46  dús  imidrdamarsu 

ibid.  lin.  36  Nihilominus  enim  manet  illud  quod  me  plu- 
rimum  mouet  nasci  animas  7  interire  atque  ut  non  desint  mundo 
non  (lin.  36:)  earum  inmortalitate  sed  successione  prouenire 
(II  5)         Gl.  47  .%.  cachanim.- mdegid  álaile 

Fo.  10d  (lin.  6:)  Quid  illud  dasne  istum  parietem  si  uerus 
paries  nonsit  non  esse  parietem  (II  6)        Gl.  48  innatmaisu 

Fo.  11 c  Hoc  hautem  ge-  (lin.  10:)  nus  partim  est  in  eo 
quod  anima  patitur  partim  uero  in  his  rebus  quae  uidentur 
(II  11)         Gl.  49  .i.  lee  fadeissne 

ibid.  qualia  uisu  somniantium  7  for-  (lin.  16:)  tasse  etiam 
furientium  (II  11)         Gl.  50  .i.  dasachtaigte 

ibid.  Porro  ilia  quae  in  ipsis  rebus  quas  uidemus  appa- 
rent alia  anatura  caetera  abanimantibus  (lin.  19:)  exprimun- 
tur  atque  finguntur  (II  11)  Gl.  51  dußrnditer  Gl.  52 
cruthigtir 

ibid.  (lin.  20:)  Natura  .  gignendo  uel  resultando  simili- 
tudines  deteriores  facit  (II  11)         Gl.  53  .%.  nótríathleim 

Fo.  lld  Nam  et  in  ipso  (lin  2:)  auditu  totidem  fere 
genera  enuntiant  similitudinem  uelut  cum  loquentis  uocem  quem 


152  Altirische  Glossen 

noii  uidemus  audientes  putamus  alium  quempiara  cui  voce  si- 
ruilis  est  (II  12)         Gl.  54  ,i.  /^inuisu 

ibid.  uel  iuore-  (lin.  8:)  logiis  (zu  lesen  'horologiis')  me- 
rulae  (II  12)         Gl.  55  .i.  inna  luiniche 

ibid.  Falsae  hautem  uoculae  quae  dicuntur  amusicis  .  in- 
credibile  est  quantum  adtestantur  ueritati;  quod  post  apparebit. 
(lin.  13:)  Tarnen  etiam  ipsae,  quod  nunc  sat  est,  non  absunt 
abearum  similitudine  quas  ueras  vocant  (II  12)  Gl.  56  cit 

ibid.  Quid  (lin.  23:)  cum  talia  nos  uel  olfacere  uel  gus- 
tare  uel  tangere  somniamus  (II  12)         Gl.  57  .  i .  boltigme 

ibid.  Nam  ego  circuitum  istum  semel  statui  tollerare  ne- 
que  (lin.  40:)  in  eo  defetiscar  spé  tanta  perueniendi  quo  nós 
tendere  sentio  (II  13)         Gl.  58  niconscithigfar 

Fo.  12 a  Ergo  si  eo  ueri  essent  quo  ueri  simillimi  appare- 
rent  nihilque  inter  eos  et  ueros  omnino  distaret  eoque  falsi 
quo  per  illas  uel  alias  differentias  (lin.  23:)  disimiles  conuin- 
cerentur  (II  13)         Gl.  59  ócomteitarrestiss  ánobís 

ibid.  ut  rem  bene  inductam  addiscutiendum  inconditus 
(lin.  40:)  peruicaciae  clamor  explodat  (II  14)  Gl.  60  co- 

frisdúna 

Fo.  12*  (lin.  16:)  Non  enim  mihi  facile  quicquam  uenit  in- 
mentem  quod  contrarís  causis  gignatur  (II  15)  Dazu  am 

Rande  links  Gl.  61  ni  congainedar  ní  óthucidib  écsamlib  wisi 
falsum  tantum 

Fo.  12 c  Restaret  ut  nihil  aliud  falsum  esse  dicerem  nisi 
quod  aliter  sé  habere  atque  ui-  (lin.  9:)  deretur  .  ni  uererer 
ilia  tarn  monstra  quae  dud  um  enauigasse  arbitrabar  (II  15) 
Gl.  62  .%.  amal  asrubartmart  inna  clocha  bite  inelluch  intalman* 

ibid.  (lin.  15:)  ubi  mihi  naufragium  in  scopulis  ocultis- 
simis  formidandum  est  (II  15)         Gl.  63  .1.  bite  immuir 


*  Dies  bezieht  sich  auf  II  7:  R.  Certe  hie  lapis  est;  et  ita  verus 
est,  si  non  se  habet  aliter  ac  videtur;  et  lapis  non  est,  si  verus  non 
est;  et  non  nisi  sensibus  videri  potest.  A.  Etiam.  R.  Non  sunt  igitur 
lapides  in  abditissimo  terrae  gremio,  nee  omnino  ubi  non  sunt  qui  sen- 
tiant:  nee  iste  lapis  esset,  nisi  eum  videremus;  nee  lapis  erit  cum  dis- 
cesserimus,  nemoque  alius  eum  praesens  videbit  (so  nach  der  Ausgabe). 


zu  den  Soliloquia  des  S.  Augustin.  153 

ibid.  (lin.  39:)  Nam  et  mimi  et  comediae  et  multa  poe- 
inata  mendaciorum  plena  sunt  (II  16)  Gl.  04  .i.  cidnafuir- 
sireclita 

Fo.  12d  R.  Iam  ea  quibus  uel  dormientes  uel  furentes  l'al- 
luntur  concedis  ut  opinor  in  eo  esse  genere.  A.  Et  nulla  (lin.  23:) 
magis*  Nam  nulla**  magis  tendunt  talia  esse  qualia  uel  uigi- 
lantes  uel  sani  cernunt:  et  eo  tarnen  falsa  sunt  quod  id  quo 
tendunt  esse  nonpossunt  (II  17)  Dazu  am  Rande  einem  Zei- 
chen über  magis  entsprechend  Gl.  65  .  i .  ni  moa  adcosnat  bete 
in  secundo  genere  iimalii  frisairet  7  sani  quam  dormientes  .  i . 
est  furentes 

Fo.  13 a  Itaque  ipsa  opera  hominum  uelut  comedias  aut 
traguedias  (sie!)  atque  rnimos  et  id  genus  alia  possimus  (lin.  1:) 
operibus  pictorum  fictorumque  coniungere.  (lin.  2:)  Tarn  enim 
uerus  esse  pictus  homo  nonpotest,  (lin.  3:)  quamuis  inspecie 
hominis  tendat  quam  ilia  quae  sunt  scripta  inlibris  comicorum 
(II  18).  Oben  rechts  über  der  Columne  wahrscheinlich  auf 
die  zweite  Zeile  bezüglich  Gl.  66  arunméitse  nicuming 

ibid.  At  uero  inscena  Roscius  (lin.  9:)  uoluntate  falsa 
Hecuba  erat;  natura  uerus  homo  (II  18)  Dazu  am  Rande 
links  unter  Roscius  Gl.  67  fuirsire 

ibid.  Non  enim  tamquam  striones  (sie!)  aut  despeculis 
quaeque  relucentia  (lin.  37:)  aut  tanquam  minores  (dazu  unten 
die  Note  'uel  mironis  uel  mirionis')  bueulae  ex  aere  ita  etiam 
nós  ut  in  nostro  quodam  habitu  ueri  simus  adalienum  habitum 
adumbrati  atque  simulati  et  ob  hoc  falsi  esse  debemus  (II  18) 
Gl.  68  Á.  is  uera  pictwra  robaisin  7  rohtarbai  togaitigsidi 

Fo.  13 b  Est  hautem  grammatica  uocis  articulatae  custos: 
et  moderatrix  diseiplina,  cuius  professions  (lin.  25:)  necessi- 
tate cogitur  humanae  linguae  omnia  etiam  figmenta  colli- 
gere,  quae  memoriae  litterísque  mandata  sunt  (II  19)  Gl.  69 
Ä.  isecen  doneuch  fosisedar  dán  imia  grammatic  continola  m- 
ncüiuili  doilbthi 

ibid.  (lin.  30:)    Nihil  nunc  euro  .  utruni  abste  ista  bene 

*  Darüber  die  Gl.  .  i .  concede» 
**  Darüber  die  Gl.  .  i .  falsa 


154  Altirische  Glossen 

diffinita  atque  distincta  sint  (II  19)  Gl.  70  .i.  duo  .i.  (sie!), 
dazu  links  am  Rande  .*.  herchoilud  fabulae  7  gvammaticae 

ibid.  Nonne  ego  (sie!  zu  lesen  Non  nego)  uim  peritiamque 
difiniendi  qua  nunc  ego  ista  separare  (lin.  36:)  conatus  sum 
disputatoriae  arti  tribui  (II  19)         Gl.  71  dudialecticc 

Fo.  13°  (lin.  8:)  .R.  Num  aliquando  instetit  ut  de  dal  um 
uolasse  crederemus?  .A.  Hoc  quidem  num  quam  (II 20)  Gl.  72 
.  i .  nitarrastar  aem         Gl.  73  .  i .  naic 

ibid.  si  nihil  inea  diffinitum  esset  (lin.  31:)  nihil  ingenera 
7   partes  distributum  atque  distinetum  (II  20)  Gl.  74 

.  i .  inspecies    fodlide 

Fo.  13d  Grammatica  igitur  eadem  arte  creata  est  .  ut  dis- 
ciplina  uera  esset:  quae  est  absté  superius  afalsitate  defensa: 
quod  (lin.  8:)  non  de  una  grammatica  mihi  licet  conclu- 
dere;  sed  prorsus  de  omnibus  disciplinís  (II  21).  Dazu  links 
am  Rande  Gl.  75  m'^rammatic  tantum  astoisc  do  deimnigud  as 
uera,  discipMna  per  dialed  kam  acht  it  na  liuili  besgna  ata  ßra 
iperdialecticam 

ibid.  (lin.  37:)  Esse  aliquid  inaliquo  non  nós  fugit  duo- 
bus  modis  dici  (II  22)         Gl.  76  ninimgaibni 

Fo.  14a  (lin.  5:)  Ista  quidem  uetustissima  nobis  sunt:  et 
ab  iniunte  aduliscentia  studiosissime  pereepta  et  cognita  (II  22) 
Gl.  77  iscián  mór  húas  etargnaid  dunni  ani  sin 

ibid.  (lin.  38:)  nisi  forte  animum  dicis  etiam  simoriatur 
animum  esse  (II  23)  Dazu  am  Rande  rechts  Gl.  78  bés  as- 
berasu  asnai[n]m  dosom  animus  ciatbela 

ibid.  sed  eo  ipso  (lin.  41:)  quod  interit  .  fieri  ut  animus 
non  sit  dico  (II  23)  Darunter  am  Rande  Gl.  79  Niba  ani- 
mus dia  nérbala 

Fo.  14°  (lin.  9:)  Loquere  iam  qui  enchicas  (sie!  zu  lesen 
'enecas',  II  24)         Gl.  80  .  i .  praefocas  .  i .  formuchi 

ibid.  Nam  primum  [me]*  mouet  quod  cireuitu  tanto  usi 
sumus  nescio  quam  rationum  catenam  sequentes  cum  tarn  breu- 
iter  totum  de  quo  agebatur  demons-  (lin.- 27:)  trari  potuit . 
quam  nunc  demonstratum  est  (II  25)         Gl.  81  .i.  fiu 

*  me  aus  dem  gedruckten  Texte  ergänzt. 


zu  den  Soliloquia  des  S.  Augustin.  155 

Fo.  15 a  Quare  si  placet  repetamus  breuiter  undo  ilia  duo 
confeeta  sint  aut  semper  mauere  ueritatem  aut  ueritatem  esse 
disputandi  ratio-  (lin.  19)  nem  .  Haec  enim  uacillare  dixisti 
quo  minus  nós  íaciat  totius  rei  securos  (II  27)  Gl.  82  ut- 
mallaigctar 

ibid.  .R.  ...  Scio  enim  quid  tibi  eueniat  adtendenti  .  dum 
nimis  pendes  inconclusioncm  .  et  ut  iam  ianque  (sie!)  inferan- 
tur  expeetas  ea  quae  interrogantur  non  diligenter  examinata 
concedis  .  .A.  Uerum  (lin.  36:)  fortasse  dicis  .  sed  enitar  eun- 
tra  hoc  genus  morbi  quantum  possum  (II  27)  Gl.  83   .  i . 

frisbersa 

Fo.  17verf)0  am  obern  Rande  ohne  Beziehung  auf  den  Text 
die  Bemerkung  Gl.  84  ismebul  elud  rig  nafirinne  7  chairte 
fridemun 

Fo.  18c  Simplex  enim  corpus  est  terra  (lin.  16:)  eo  ipso 
quo  terra  est  et  ideo  elimentum  dicitur  omnium  istorum  eor- 
porum  quae  hunt  ex  IV  elimentís  (III  2)         Gl.  85  adbar 

Fo.  19 c  quod  in  loco  tranquilissimo  et  abomnibus  uentis 
quietissimo  uel  breui  (lin.  17:)  flabello  approbari  potest  (III  6) 
Dazu  am  Rande  Gl.  86  flabellum  cide  bath 

Fo.  19d  Intrinsecus  tantum  ut  tanquam  utrem  impleat  .  án 
tantum  (lin.  6:)  forinsecus  uelut  tectorium  .  án  et  intrinsecus 
et  extrinsecus  earn  (die  Seele)  esse  arbiträr  is  (III  7)  Gl.  87 
.  i .  slintech 

Fo.  23d  Tumor  enim  non  absorde  (sie!)  appellatur  cor- 
poris magnitudo  (lin.  11:)  quae  si  magni  pendenda  esset  plus 
nobis  profecto  elifanti  saper ent  (III  24)  Am  Rande  links 
Gl.  88  .  i .  mórmessi 

ibid.  uel  quod  etiam  deoculo  dicebamus  (lin.  20:)  cui  non 
lie  eat  aquilae  oculum  multo  quam  noster  est  esse  breuiorem 
(III  24)         Gl.  89    .i.  dinachfollm 

Fo.  24 a  Minus  enim  ego  de  his  rebus  dubito  quam  de  bis 
quas  istís  oculis  uidemus  (lin.  28:)  cum  pituita  bellum  sem- 
per gerentibus  (III  25)         Gl.  90  fritodéri  no  frimeli 

Fo.  26vers0  (ohne  Columneneintheilung)  Deinde  inipsis  luc- 
tatorum  corporibus  pales-  (lin.  2:)  tritae  non  molem  ac  mag- 


156  Altirische  Glossen 

nitudinem  sed  nodos  quosdam  lacertorurn  et  descrip-  (lin.  3:) 
tos  tor os  figuramquo  omneni  corporis  sibi  congruentern  peri- 
tissüne  inspiciunt  (III  36)  Gl.  91  .  i.  indifnthas  carthithi 

Gl.  92  .i.  innan  doat*  Gl.  93  .i.  toirndithi  Gl.  94  .%.  inna 
sethnaga 

ibid.  Nam  si  maiore  impetu  minor  uelut  uehiinenti  aliquo 
tormento  emisus  infligatur  maiori  uel  laxius  iaculato  uel  iam 
langesccnti  quamuis  abeodem  resi-  (lin.  41:)  Hat  retardat  illum 
tarnen  aut  etiam  retro  agit  .  pro  modo  ictuum  atque  ponde- 
rum  (III  37)         Gl.  95  .  i .  niath  sonairt 

Fo.  27 b  Quamobrem  cum  infanti  puero  solus  adtraliendum 
aliquid  uol  repellendum  nutus  sit  intiger  nerui  hautem  et  prop- 
ter recentem  minusque  perfectam  conformationem  inhabiles  et 
propter  humorem  qui  illi  aetati  exuberat  marcidi  et  propter 
nullani  exercitationem  languidi  pundus  (sic!)  uero  adeo  sit  exi- 
guum  ut  né  ab  alio  quidem  (lin.  27:)  inpactum  grauiter  ur- 
geat  oportuniusque  sit  quam**  adinferendam  aeeipiendamque 
molestiam  (III  39)  Gl.  96  .%.  insarta  .i.  iwuclit  nachaili 

idid.  ac  post  paululum  sagittas  iam  ferro  graues  pennulis 
uegi-  (lin.  40:)  tatas  (sie!)  neruo  inten tissimo  emisas  caelum 
remotissimum  petere  (III  39)         Gl.  97  .  i .  tét  fidbaicc 

Fo.  28rBCt0  (ohne  Columneneintlieilung,  lin.  9:)  Quicquid 
hautem  uidens  uidendo  sentit  id  etiam  uideat  necesse  est  (III 42) 
Dazu  am  Rande  links  Gl.  98  .i.  caisin  sochmacht 

ibid.  Sed  hoc  ultimum  quod  ex  eis  confectum  est  ita  est 
absordius  (sie!)  ut  illorum  potius  (lin.  27:)  aliquid  temere  me 
dedisse  quam  hoc  uerum  esse  consentiam  (III  43)  Gl.  99 

.  i .  adrodamar 

ibid.  (lin.  29:)  Quid  enim  tandem  incautius  .  si  ut  paulo 
ante  uigelares  tibi  elaboretur***  (III 43)     Gl.  100  .i.  inrembic 

*  Das  e  von  lacertorurn  kommt  dazwischen. 

**  Das  quam  ist  hereincorrigirt.  Die  Ausgabe  hat:  opportuniusque 
sit  ad  aeeipiendam,  quam  ad  inferendam  molestiam 

***  Hinter  tandem  im  Ms.  eine  leere  Stelle;  tibi  elaboretur  (sie!)  steht 
über  uigelares  und  soll  einem  Zeichen  entsprechend  dahinter  eingefügt 
werden.  Die  Ausgabe  hat:  quid  enim  tibi  taudem  elaberetur  incautius, 
si  ut  paulo  ante  vigilares? 


zu  don  Soliloquia  des  S.  Augustin.  157 

Uober  quid  die  Gl.  .i.  erroris,  zu  incautius  links  am  Rande 
.  i .  quam  ilia  quae  antea  conccssisti. 

ibid.  Is*  enim  sé  (lin.  33:)  foras  porrigit  .  et  per  oculos 
emicat  longuius  (sic!)  quaquauersum  potest  lustrare  quod 
cernimus  (III  43)         Gl.  101  .%.  sechileth 

Fo.  30reeto  (ohne  Columneneintheilung,  lin.  6:)  . R.  ...  án 
tu  id  negabis?  .A.  Nihil  minus  (III  49)  Gl.  102  .%.  naicc 
.  i .  negabo 

ibid.  (lin.  38:)  Quis  hautem  non  uideat  nihil  sibi  esse  aduersi 
quam  ista  duo  sunt  (III  51)  Ueber  aduersi:  ue\  sius,  daneben 
über  quam  Gl.  103  .i.  fiu 

Fo.  30verso  Itaque  (lin.  1:)  nosse  cupio  utrum  horum  de- 
ligas  (III  51)         Gl.  104  .i.  in  indalanai  .i.  mterroga^'o 

ibid.  (lin.  17:)  nunquam  tarnen  deterriar  pudori  huic  re- 
niti  .  et  lapsum  meum  té  presertim  manum  dante  corrigere 
(III  51)       Gl.  105  .?'.  frisaber  (das  a  ist  darüber  geschrieben) 

ibid.  Neque  enim  (lin.  19:)  ideo  est  suseipienda  pertina- 
cia  quam  optanda  constantia  (III  51)  Gl.  106  .%.  sigide 

imresin  .  i .  uitiu?«  Gl.  107  fiu  Ueber  constantia  die  lat. 
Gl.  .i.  uirtus,  am  Rande  zu  dieser  Stelle  die  Gl.  Cicero  dicit 
pertinacia  est  finitimum  uitium  constantiae 

Fo.  31vorso  Quid  aliud  putas  nisi  diffinitionem  illam  sen- 
siis  (lin.  20:)  ut  antea  quod  nescio  quid  plus  quam  sensum 
includebat  ita  nunc  contrario  uitio  uacillare  quod  non  om- 
nem  sensum  potuit  includere  (III  56)  Gl.  108  .i.  61  Ueber 
ut  antea  die  lat.  Gl.  .  i .  uacillabat 

Fo.  32d  am  unteren  Rande  Gl.  109  saurus  .%.  odur,  dar- 
über befindet  sich  ein  Abschnitt  (III  59),  in  welchem  Augustin 
die  'palpitantes  lacertarum  caudas  amputatas  a  cetero  corpore' 
erwähnt,  und  dann  'reptantem  bestiolam  multipedem  .  .  longum 
dico  quendam  uermiculum' 

Fo.  35*  (lin.  20:)  [A]  cuius  sacrificii  humilitate  longe  abest 
typhus  [et]  coturnus  illorum  (De  praesentia  Dei  §  21,  die 
Ergänzungen  nach  der  Ausgabe)  Gl.  110  sidbaire  Zu  ty- 
phus die  lat.  Gl.  .  i .  superhia  . 

*  Bezieht  sich  auf  uisus. 


158  Anmerkungen. 


Anmerkungen. 

Anderweitige  Belege  für  die  irischen  Wörter  finden  sich  in  den 
„Indices  Glossarum  et  Vocabulorum  Hibernicorum  quae  in  Grammaticae 
Celticae  editione  altera  explanantur"  von  B.  Güterbock  und  R.  Thurn- 
eysen  (Lipsiae  1881)  und  in  dem  Wörterbuch  zu  meinen  „Irischen  Texten", 
worauf  ich  hier  ein  für  allemal  verweise. 

I.  Die  Sätze  auf  Fo.  1. 
Opad  etc.  „Das  Zurückweisen  des  Glaubens  an  die  Trinität".  — 
Firinne  etc.  „Die  Gerechtigkeit  der  Apostel  und  aller  Gerechten  ein 
fortwährender  Tadel  für  die  Welt  (?)",  vgl.  im  Folgenden:  ipsa  quippe 
fidelium  comparatio  infidelium  est  uituperatio.  —  In  mess  etc.  „Das  Ge- 
richt, das  über  den  Teufel  erging,  dasselbe  wird  über  sie  ergehen." 

II.  Die  Glossen. 
Gl.  1.  „Die  Räume,  die  zwischen  den  sieben  Planeten  sind,  das 
sind  die  Himmel,  die  hier  genannt  werden."  Zu  inna  rei  vgl.  .i.  arnaib 
reib  ilib  Gl.  zu  super  omnes  coelos  Wb.  22a,  10  (Z.2  227);  airndrecha 
steht  für  airndrethcha,  vgl.  Cr.  Bed.  18t>,  12:  isé  multiplex  motus 
(so  das  Ms.)  inriuth  retae  inna  airndrethcha  in  contrarium  contra  sé 
7  arriuth  aicneia  fedesin  „der  Lauf,  den  die  Planeten  entgegengesetzt 
gegen  sich  laufen,  und  ihr  eigner  natürlicher  Lauf."  Beda,  de  rerum 
natura  Cap.  XII,  sagt:  Inter  caelum  terrasque  Septem  sidera  pendent, 
certis  discreta  spatiis,  dazu  Cr.  Bed.  18 <=  die  Glosse:  hité  spatia  narree 
fil  á  terra  usque  ad  XII  signa  ...  „das  sind  die  Räume  der  Himmel, 
die  von  der  Erde  bis  zu  den  zwölf  Zeichen  sind  . . ."  Der  Nom.  PI.  rei 
an  unsrer  Stelle  scheint  zu  beweisen,  dass  re  ein  femininer  Stamm  auf 
ia  ist.  —  Von  der  irischen  Wurzel  ret  {rethim  ich  laufe)  ist  ein  De- 
compositum  *  air-ind-riuth,  ich  schweife  umher,  gebildet,  dazu  *air-ind- 
rethech  n.  das  umherschweifende  Gestirn. 

2.  Dass  focoemallag-sa  als  1.  Sing.  Perf.  zu  focoimlachtar  'pertule- 
runt'  Ml.  47c.  6  gehört,  ist  nicht  zu  bezweifeln.  Vgl.  die  Indices  von 
Güterbock  und  Thurneysen.  Zu  Grunde  liegt  die  irische  Wurzel  lang, 
ohne  Nasal  lag,  lach,  hier  zusammengesetzt  mit  den  Präpositionen  fo- 
com-imm-.  Ueber  coim-,  coem-  für  com-imm-  s.  Gramm.  Celt.2  p.  884. 
An  imm-  ist  als  Object  das  pronominale  a(n)  angefügt,  für  das  ich  im 
Wörterbuch,  Irische  Texte  S.  515,  Spalte  1,  Beispiele  angeführt  habe. 
Also  „ich  habe  es  (oder  „sie")  erduldet". 

3.  Die  Glosse  ani  „das  was"  ist  zugefügt,  um  anzugeben,  dass 
quod  hier  das  Pronomen  und  nicht  die  Conjunction  ist. 


Anmerkungen.  159 

4.  cair  glossiert  Wb,  5*,  11  numqnid,  und  wird  O'Dav.  p.  64  durch 
cinnas  „wie"  erklärt,  in  O'Donovan's  Supplement  zu  O'Reilly  durch 
„quere",  d.  i.  quaere,  dazu  ebenda  die  Glosse  cair  .i.  comarcim  (ich 
frage).  —  5.  „er  thue",  3.  Sg.  Conj.  Praes.  —  6.  „nach  diesem".  — 
7.  „von  jedem  beliebigen  Theile  aus",  zu  seclii,  sechib  vgl.  Z.2  717. 

8.  Die  Präp.  ó  „von  .  .  aus"  ist  nochmals  über  a  medio  wieder- 
holt. —  9.  „ich  habe  erkannt",  1.  Sg.  Perf.  Act.  von  itar-gninim,  vgl. 
Gl.  ltí.  —  10.  „[nach  dem]  Ort,  den  ich  erstrebte",  1.  Sg.  des  Praes. 
sec.  Act.  von  ad-cosnaim,  W.  san,  skr.  sanoti  erwerben,  gewinnen. 

11.  „Wenn  er  von  einer  Linie  und  einem  Kreise  lehrt,  lehrt  er 
nicht  von  Gott".  —  12.  „[Es  ist]  wahrscheinlich".  —  13.  „nachdem  sie 
(die  Seele)  gereinigt  ist".  —  14.  „[Sie  trägt  nicht]  Fürsorge  [für  ihre 
Gesundheit]".  —  15.  „Gott  zu  schauen".  —  16.  „aus  dem,  der  erkennt", 
vgl.  Gl.  9.  Das  Präsens  itar-gninim  (s.  den  Index  von  Gut.  und  Thurn.) 
ist  eine  wichtige  Form,  denn  es  geht  auf  ein  *gna-nä-mi  zurück,  und 
hat  somit  die  "Wurzelsilbe  besser  bewahrt  als  skr.  jä-nä-mi. 

17.  „Zweierlei  woraus  die  Erkenntniss  entsteht,  aus  dem  Erkennen- 
den und  einem  erkennbaren  Dinge".  —  18.  „wie  es  am  stärksten  ist" 
^wörtlich:  die  Grösse  welche  stark  ist),  vgl.  Gl.  98.  —  19.  „Die  Sinne 
täuschen  die  Seele  nicht",  vgl.  dieselbe  Redensart  in  meinem  Wörter- 
buch, s.  v.  dorat.  Für  die  Worte  nihil  —  agente  hat  die  Ausgabe: 
si  nihil  quidem  valent  ad  fallendum,  non  tarnen  nihil  ad  nonambi- 
gendum. 

20.  „Die  Postulate  oben,  die  wir  angeführt  haben".  Voraus  geht 
im  lateinischen  Texte:  Ergo  quomodo  in  hoc  sole  tria  quaedam  licet 
animadvertere,  quod  est,  quod  fulget,  quod  illuminat:  ita  in  illo  secre- 
tissimo  Deo  quem  vis  intelligere,  tria  quaedam  sunt;  quod  est,  quod  in- 
telligitur,  et  quod  caetera  facit  intelligi. 

21.  „Meine  Hoffnung  ist  desto  grösser  für  das,  was  du  gesagt  hast, 
denn  ich  fasse  Math  jede  Sache  zu  verstehen".  Vgl.  ar  is  anclsain  tal- 
sat  a  céill  di  sáire  7  di  sochor,  7  ragabsat  céill  ara  m-breith  í  tirib 
ciana  comaidche  „for  then  they  lost  all  hope  of  freedom  and  prosperity, 
and  made  up  their  minds  to  be  taken  into  far-off  borderlands",  Tog. 
Troi,  ed.  Stokes,  675  fg. 

22.  „mein  eigenes  Wohlbefinden  und  das  Wohlbefinden  der  Freunde"; 
slántu  auch  Gl.  35.  —  23.  „ohne  Freude".  —  24.  bésgnethid  sieht  aus 
wie  eine  wörtliche  Uebersetzung  von  morigera,  denn  bés  bedeutet  mos, 
und  gnéthid  ist  Glosse  zu  operarium  Wb.  30b,  15,  Z.2  793. 

25.  indfretussa  Gl.  zu  dotis,  mir  sonst  nicht  bekannt,  doch  könnte 
fretus  zu  fristarat  gehören. 

26.  „dir  Müsse  zu  verschaffen":  deéss  findet  sich  Wb.  25b,  10  als 
Gegentheil  von  negotium  agere  in  der  Glosse  zu  1  Thess.  4,  10;  zu  do 
immofolung  s.  Z.2  883.  —  27.  „[um  der]  Nachkommenschaft  [willen]".  — 


160  Anmerkungen. 

28.  „Wenn  es  auch  der  Nachkommenschaft  wegen  ist,  rlass  es  Jemand 
thut,  und  nicht  mehr  aus  Lust":  dagné  ist  3.  Sg.  Conj.  Praes.  mit  Pron. 
infix,  a;  is  mó  steht  im  Sinne  von  magis  oder  potius. 

29.  „Es  sind  dies  diejenigen,  die  du  zugegeben  hast":  für  adro- 
marsu  ist  adro[d]marsu  oder  adro[da]marsu  zu  lesen,  2.  Sg.  Perf.  Dep. 
zu  ad-damim,  zusammengezogen  atmaim  (vgl.  Gl.  48)  oder  ataimim, 
s.  mein  Wtb.  s.  v.  ad-daimim.  —  30.  „entgegengebracht",  Part.  Praet. 
Pass,  von  do-aid-biur  exhibeo,  offero,  vgl.  das  Part,  necess.  tedbarthi 
offerenda  (securitas)  Ml.  259,  Z.a  881.  —  31.  „erschöpft",  Part.  Praet. 
Pass,  von  fásigim  ich  mache  leer.  Die  Ausgabe  hat  exhausta,  und 
dies  ist  wohl  auch  mit  dem  excausta  der  Handschrift  gemeint. 

32.  „ich  werde  gehemmt",  1.  Sg.  Praes.  Pass,  (gebildet  durch  die 
3.  Sg.  mit  Pron.  infix,  der  1.  Person)  von  ad-suidim,  vgl.  adsuidet  sibi 
defendunt  SG.  4b,  15,  „ritengono"  Ascoli.  —  33.  „ich  beneide  nicht  nur 
nicht",  Denom.  von  foirmtech  neidisch,  for-met,  -mat  Neid.  —  34.  „Nicht 
nur  von  der  Jungfräulichkeit  aus,  sondern  auch  von  der  Reue  und  vom 
gesetzmässigen  Stande  der  Ehe  aus".  Vgl.  Wb.  9^,  wo  der  Gegensatz  von 
óge  (Jungfräulichkeit,  Ehelosigkeit)  und  länamnas  mehrmals  vorkommt. 

35.  „wie  die  Gesundheit  eines  jeden  ist  und  seine  Festigkeit"; 
amal  ist  hier  voll  geschrieben.  —  36.  „nach  der  Aehnlichkeit  der  körper- 
lichen Dinge  [ist]  eine  Ordnung  in  den  Dingen  auf  diese  Weise".  — 
37.  „den  [nach  der  Weisheit]  begierigen",  vou  einem  Adjectiv  acubraid, 
das  von  accobor  Begierde  in  derselben  Weise  gebildet  ist,  wie  sercaid 
amans  von  serc  Liebe,  Z.2  792.  —  38.  „wir  haben  uns  erhoben",  ebenso 
co  dururgaib  Gl.  zu  emerserit  Ml.,  Goid.'2  p.  29.  Ich  habe  in  meinem 
Wörterbuch  S.  853  túar-gabim  als  do-fo-ar-gabim  erklärt,  bestimmt 
durch  mittelirische  Formen  wie  do-fúar-gaib.  Allein  ich  glaube  jetzt 
mit  Zeuss  (p.  884),  dass  nur  die  zwei  Präpositionen  do- for-  darin  ent- 
halten sind.  Vielleicht  liegt  in  tuar-  für  do-for-  eine  letzte  Spur  des 
einst  zweisilbigen  *npar  vor,  dessen  u  in  der  Verbindung  mit  dem  vo- 
calischen  Auslaut  einer  vorausgehenden  Präposition  nicht  in  f  überzu- 
gehen brauchte.  Das  f  in  dem  mittelirischen  do-fuar-  ist  das  secundäre 
prothetische. 

39.  „sorglos",  Nom.  PI.  zu  dem  Acc.  Sing,  innnis  deed  Wb.  25c,  14, 
Gen.  Sg.  in  geno  deeid  Ml.  82c  (Z.-2  364.  1003,  vgl.  den  Index  von  G. 
und  Th.),  aber  deedi  ist  i- Declination,  vgl.  maith  gut,  Gen.  Sg.  maith, 
Nom.  PI.  mathi.  —  40.  „obwohl  ich  einen  Fortschritt  gemacht  habe".  — 
41.  ni  chumgaim  „ich  kann  nicht",  aber  «ie?  —  42.  „ich  gehe  nicht 
dagegen",  vgl.  otáig  coeo  SG.  144a,  4;  otaeg  Cr.  Pr.  56 b.  —  43.  „wenn 
das  Urtheil  wahr  ist,  das  im  Verstände  ist".  —  44.  „es  ist  verschieden, 
dass  sie  sich  den  Sinnen  zeigen  und  wie  es  nachher  ist".  —  45.  „ob  sie 
nicht  wanken",  vgl.  Gl.  82;  utmalligur  von  utmall  unstät;  zu  innad  mit  nach- 
folgendem relativen  n-  vgl.  innadnaccai  non[ne]  vieles  Ml.  I7b,  17  (Z.-2  748). 


Anmerkungen.  161 

46.  „ob  du  nicht  zugegeben  hast",  inna  mit  aä-ro-äamar-su  zusammen- 
gezogen, vgl.  Gl.  99  und  48.  —  47.  „jede  Seele  hinter  der  andern".  — 

48.  „giebst  da  zu?"  2.  Sg.  Praes.  von  ad-äamim,  vgl.  Gl.  46  und  99.  — 

49.  „durch  sich  selbst".  —  50.   „[derer]  welche  wahnsinnig  sind",  3.  PI. 
rel.  von  dásachtaigim ,  Den.  von  dásachtach  insanus,  dásacht  insania. 

51.  „sie  werden  bezeichnet  (gemalt)",  3.  PI.  zu  dofoirndither  Tur. 
55.  —  52.  „sie  werden  geformt".  —  53.  „oder  durch  Zurückspringen", 
Uimm  (springen,  Sprung)  mit  der  Präp.  aith-  zusammengesetzt.  Was  ge- 
meint ist,  zeigt  die  Fortsetzung  des  Textes:  Gignendo,  cum  parentibus 
similes  naseuntur;  resultando,  ut  de  speculis  cujuscemodi.  —  54.  „[als] 
es  beim  Sehen  giebt". 

55.  „der  Amsel".  —  56.  cit  „dass  sie  [es]  sind"?  vgl.  Z.2  711.  — 
57.  „wir  riechen". 

58.  Ich  habe  hier  noch  während  der  Correctur  mein  ursprüngliches 
-scithigfar  hergestellt.  Stokes  las  -soithigfar,  allein  im  Altirischen  würde 
in  letzterem  Worte  nicht  sóith,  sondern  sdith  zu  erwarten  sein.  Dagegen 
schliesst  sich  niconscithigfar  „ich  werde  nicht  ermüden"  ohne  Schwierig- 
keit an  scithech  „müde"  an. 

59.  Die  3.  PI.  Fut.  sec.  Pass,  eines  mit  com-do-itar  zusammen- 
gesetzten Verbs.     Vgl.  mein  Wtb.  unter  tetarracht. 

60.  frisdúnaim  ist  sonst  Glosse  zu  obstruo,  obsero.  —  61.  „Nichts 
entsteht  aus  entgegengesetzten  Ursachen  ausser  allein  dem  Falschen".  — 
62.  „Wie  wir  gesagt  haben,  die  Steine,  die  in  der  Verbindung  mit  der 
Erde  (im  Innern  der  Erde)  sind";  zu  lesen  asrubartmar.  —  63.  „die  im 
Meer  sind".  —  64.  „auch  die  mimischen  Spiele",  von  fuirsire  Schau- 
spieler Gl.  67,  das  wahrscheinlich  von  ital.  farsa,  franz.  farce  abgeleitet 
ist.     Ueber  die  Weiterbildung  auf  -echt  s.  Z.2  780. 

65.  Die  Zeilenabtheilung  ist:  .i.  ni  moa  \  adeosnat  \  bete  in  so 
ge|nere  innaht  \  frisairet  |  7  sani  q.  dorjmientes  i.  est  |  furentes.  Diese 
Glosse  ist  im  Zusammenhang  unübersetzbar:  ni  moa  entspricht  dem 
„non  magis",  adeosnat  bete  ist  wohl  „tendunt  esse"  (vgl.  ni  cumeat  bete 
non  possunt  esse  Z.2  495),  innahi  könnte  dem  talia  qualia  entsprechen, 
frisairet  „sie  wachen"  entspricht  dem  „vigilantes". 

66.  ni  cuming  „er  kann  nicht",  arunméitse  (so  auch  von  Stokes 
gelesen)  scheint  dem  tarn  des  Textes  zu  entsprechen,  vgl.  inmeitse  Gl. 
zu  tantum  enim  SG.  7»,  9,  inméitso  Gl.  zu  tanto  SG.  1»,  3.  —  67.  „Schau- 
spieler". 

68.  „Es  war  dies  ein  wahres  Bild  und  es  waren  dies  falsche  Rin- 
der", togaitig  Nom.  PI.  M.,  zu  dogáithaimm  illudo  Z.2  434,  und  von  dem 
Infinitiv  togáithad  in  derselben  Weise  weiter  gebildet  wie  aitrebthacli 
possessivus  von  aitrebad  u.  a.  m.,  vgl.  Gr.  Celt.2  810. 

69.  „Es  ist  die  Nothwendigkeit  für  den,  der  die  Kunst  der  Gram- 
matiker bekennt,  dass  er  alle  Bildungen  sammelt".  —  70.  „die  Defini- 

11 


IQ2  Anmerkungen. 

tion  der  Fabel  und  der  Grammatik".  —  71.  „der  Dialektik".  —  72.  „er 
bestand  in  Wahrheit  nicht  darauf".  —  73.  „nein".  —  74.  „getheilt", 
Part.  Praet.  Pass,  von  fo-dalim. 

75.  „Nicht  die  Grammatik  allein  ist  es,  von  der  man  durch  die 
Dialektik  beweisen  muss,  dass  sie  eine  wahre  Wissenschaft  ist,  sondern 
alle  Disciplinen  sind  wahr  durch  die  Dialektik".  Das  Wort  besgna 
glossiert  vitae  ratio:  isreid  foglaim  inbesgnai,  Glosse  zu  uitae  autem 
ratio  ad  intellegendum  prona  Ml.  14  c,  11.  In  O'Donovan's  Supplement 
zu  O'Reilly  wird  es  durch  .% .  äliged  und  „peace,  law,  order"  erklärt, 
doch  findet  sich  hier  auch  die  etymologisierende  Glosse  .  i .  bafis  gnae 
no  aibind  (gutes  oder  schönes  Wissen). 

7G.  „es  entgeht  uns  nicht".  —  77.  „seit  langer  Zeit  ist  uns  dies 
bekannt".  Neben  eian  „weit"  giebt  es  ein  Substantiv  cian  F.  „Zeit", 
vgl.  Stokes,  Corm.  Transl.  p.  X. 

78.  „Du  müsstest  denn  behaupten,  dass  ihr  der  Name  Seele  ist, 
auch  wenn  sie  stirbt".  Die  Bedeutung  „gewiss"  (vgl.  mein  Wtb.  und 
Stokes,  Remarks2  p.  59)  für  bés  passt  hier  nicht,  es  entspricht  hier  dem 
lat.  forte.  —  79.  „Sie  ist  nicht  Seele,  wenn  sie  stirbt".  —  80.  „Du  er- 
stickst". 

81.  Vgl.  fin  i.  cosmhail  (ähnlich)  O'CL,  „like,  alike"  O'R.,  nicht 
verschieden  von  fin  dignus.  Es  wird  hier,  ebenso  Gl.  103  und  107,  durch 
dieses  Wort  angedeutet,  dass  das  quam  der  Aehnlichkeit  oder  Gleichheit 
gemeint  ist  (tarn  .  .  .  quam). 

82.  „sie  schwanken",  vgl.  Gl.  45.  —  83.  „ich  werde  Widerstand 
leisten". 

84.  „Es  ist  eine  Schande  den  König  der  Wahrheit  zu  verlassen 
und  sich  mit  dem  Teufel  zu  verbünden". 

85.  „Grundstoff  (Material)".  —  8G.  eulebath  „Wedel"  ist  mir  nur 
aus  dieser  Stelle  bekannt. 

87.  slintech  für  slind-tech  „ein  von  aussen  mit  Platten  (oder  Schin- 
deln) bekleidetes  Haus".  —  88.  „hoch  zu  schätzen",  Part.  nee.  von  mi- 
diur.  —  89.  liceat  steht  für  liqueat  und  dem  entspricht  fóllus  „klar", 
nach  follus  könnte  bedeuten  „dass  nicht  klar  ist",  aber  dinach  muss 
ein  Fehler  sein.  Man  erwartet  dianach,  oder  noch  vollständiger  dem 
lateinischen  cui  non  liqueat  entsprechend:  da  dianachfollus. 

90.  „gegen  Jammer  und  Kummer",  zu  todére  F.  vgl.  todiuir  „mi- 
serable", und  zu  mele  F.  vgl.  méla  Schimpf  in  meinem  Wörterbuch, 
media  .i.  athais  O'Cl.  O'R.  hat  zwei  Artikel:  media  reproach,  und 
media  grief,  sorrow.  Aber  es  scheint  dies  ein  und  dasselbe  Wort  zu 
sein,  wenigstens  findet  sich  auch  mela  „Schimpf"  mit  dem  Längezeichen: 
mala  no  mebol  d'immeirt  döib  for  Troianaib  „dass  sie  den  Trojanern 
Schimpf  und  Schande  anthun"  Tog.  Troi,  ed.  Stokes,  849,  gleich  darauf 
n  mebul  7  n  athis  ..die  Schande  und  der  Schimpf  davon",   also  dasselbe 


Anmerkungen.  1G3 

Wort,  mit  dem  O'Clery  media  erklärt.  Das  davon  abgeleitete  melacht 
„Schimpf"  steht  Ml.  27 c,  10  ohne  Längezeichen,  findet  sich  aber  im 
Mittelirischen  auch  mit  demselben.  Wenn  diese  Wörter  mit  gr.  /xskei, 
/isXézTj,  pe?Jót]/xa  (Bekümmerniss)  zusammenhingen,  so  würde  die  Kürze 
das  Ursprüngliche  und  die  bis  jetzt  doch  nur  an  wenigen  Stellen  nach- 
gewiesene Länge  vielleicht  dem  Einfluss  des  folgenden  l  zuzuschrei- 
ben sein. 

91.  Vermuthlich  ist  inä-  imthascarthithi  zu  lesen  und  dies  als 
Glosse  zu  palestritae  zu  betrachten.  Ein  Noin.  PI.  von  einer  Ableitung 
auf  -tith,  -tid  Z.2  793,  „die  sich  gegenseitig  niederwerfen",  von  tascrad 
(s.  oben  S.  140  zu  lin.  1623),  wofür  später  trascrad  (s.  mein  Wtb.),  wie 
cloemcMöd  für  coimmchloud. 

92.  innan-doat  ist  Glosse  zu  lacertorum,  ich  kenne  sonst  nur  äoit 
Hand,  Handgelenk. 

93.  toimdithi,  Part.  Praet.  Pass,  zu  töimdim  ich  bezeichne,  mar- 
kiere, steht  über  descriptos,  wofür  die  Ausgabe  destrictos  hat.  Vgl.  Gl.  51. 

94.  sethnaga  steht  über  toros.  Dieses  Wort  ist  mir  unbekannt, 
O'Clery  hat  seatnach  i.  corp,  „Körper". 

95.  „eines  starken  Mannes". 

96.  „angestossen,  nämlich  gegen  einen  andern",  insarta  glossiert 
inpactum  (von  impingo),  und  ist  wohl  ein  Compositum  der  Wurzel  org, 
arg  mit  den  Präpositionen  ind-as-,  vgl.  timm-orte,  timm-arte  correptus, 
Part,  von  do-imm-urc  Z.2  979.  Das  Präsens  insorg  ich  stosse  fort,  setze 
in  Bewegung,  ist  in  meinem  Wörterbuch  nachgewiesen.  —  97.  „die 
Sehne  des  Bogens".  —  98.  „mit  gutem  Auge",  caisin  ist  wohl  der  Dativ 
von  cais  .  i .  súil  bei  O'Clery,  und  sochmacht  ist  eigentlich  stark,  kräftig, 
s.  Gl.  18.  —  99.  „ich  habe  zugegeben",  vgl.  Gl.  46.  —  100.  „kurz  zu- 
vor", inrembic  (im  Ms.  ein  kleiner  Zwischenraum  zwischen  rem  und  bic) 
ist  ein  ähnliches  Adverb  wie  indremdédenach  praepostere  SG.  212 a,  8. 

101.  „nach  welcher  Seite  auch".  —  102.  „nein".  —  103.  wie 
Gl.  81.  —  104.  wörtlich  „ob  eines  von  den  beiden",  aber  es  soll  dem 
lat.  utrum  entsprechen. 

105.  „dass  ich  dem  Widerstand  leiste".  —  106.  „die  Plart- 
näckigkeit  des  Streitens",  sigide  ist  Abstractum  von  sigilh  dauernd.  — 
107.  Das  Ms.  hat  die  Abkürzung  für  quam,  die  Ausgabe  hat  quia:  fvu 
kann  sich  nur  auf  quam  beziehen,  wie  81  und  103.  —   108.   „weil".  — 

109.  odur  in  der  Bedeutung  saurus  {auvQoq)  ist  sonst  nicht  bekannt.  — 

110.  „Beredsamkeit". 


11* 


Das  Fest  des  Bricriu 
und  die  Verbannung  der  Mac  Duil  Dermait. 


lö 


Auf  diese  Sage  habe  ich  schon  Irische  Texte  S.  236  und 
S.  311  aufmerksam  gemacht.  Nach  H.  d'Arbois  de  Juhainville's 
Catalogue  de  la  Littérature  Epique  de  l'Irlande,  p.  173,  ist  sie 
bis  jetzt  in  keiner  andern  Handschrift,  als  dem  Gelben  Buch 
von  Lecan  (H.  2.  16,  Trin.  Coll.  Dubl.),  pp.  759—765,  nach- 
gewiesen. Der  hier  vollständig  mitgetheilte  Text  beruht  auf 
meiner  eigenen  Collation  dor  a.  a.  0.  erwähnten  Abschrift  At- 
kinson's. Mein  Streben  war  hauptsächlich  darauf  gerichtet, 
genau  das  Manuscript  wiederzugeben,  abgesehen  von  der  Trans- 
scription, der  Worttrennung  und  der  durch  den  Druck  bezeich- 
neten Ergänzung  der  Abkürzungen. 

In  der  Worttrennung  bin  ich  dadurch  bestärkt  worden, 
dass  die  altirischen  Codices  nicht  nur  im  Irischen,  sondern  auch 
im  Lateinischen  die  Präposition  mit  dem  Casus  und  andere 
grammatische  Verbindungen  zusammen  schreiben,  wie  man  bei- 
spielsweise in  meiner  Ausgabe  der  neuen  Carlsruher  Glossen, 
oben  S.  146  fg.,  sehen  kann.  Trennt  man  im  Latein,  so  darf 
man  auch  im  Irischen  trennen.  Bei  einer  Collation  der  Würz- 
burger und  Carlsruher  Glossen  in  Zimmer's  Glossao  Hibornicae 
habe  ich  aber  beobachtet,  dass  diese  Codices  auch  im  Irischen 
keineswegs  ganz  consequent  die  grammatischen  Verbindungen 
zusammenschreiben.  Ueborhaupt  kam  viel  auf  die  Raumverhält- 
nisse an:  bei  wenig  Raum  sind  sogar  ganze  Sätze  ohne  Absatz 
geschrieben,  und  oft  hat  andrerseits  ein  über  oder  unter  die 
Linie  gehender  Buchstabe  des  Textes  sogar  ein  einfaches  Wort 


Das  Fest  des  Bricriu  1(35 

der  Glosse  zerrissen.  Zu  den  Wörtern,  welche  zu  dum  folgen- 
den Worte  gezogen  werden,  gehört  auch  die  Conjunction  et, 
und  zwar  sowohl  im  Lateinischen  als  auch  im  Irischen.  Ich 
aber  trenne  im  Allgemeinen,  wie  bisher,  und  lasse  die  engzu- 
sammengehörigen Elemente  nur  im  Falle  lautlicher  Verquicknng 
und  in  anderen  besonderen  Fällen  zusammen,  z.  B.  in  iarsin, 
lasodain  u.  s.  w.,  wie  wir  ja  auch  im  Deutschen  in  „nachdem", 
„indem",  „dabei"  u.  s.  w.  aus  ursprünglich  formal  selbständigen 
Elementen  einheitliche  Wörter  gemacht  haben. 

In  der  Andeutung  meiner  Ergänzung  der  Abkürzungen 
thue  ich  lieber  des  Guten  zuviel,  als  zu  wenig.  Doch  betrachte 
ich  die  gewundene  Linie  für  das  m  und  den  geraden  Strich  für 
das  n  in  bekannten  Wörtern  als  so  unzweideutige  Zeichen,  dass 
ich  sie  nur  in  zweifelhaften  Wörtern  angedeutet  habe.  Die 
einheimischen  Gelehrten  wie  O'Donovan  und  O'Curry  hatten 
glatte  Texte  veröffentlicht,  in  denen  sie  die  Abkürzungen  der 
Mss.  stillschweigend  ergänzt  und  Manches  nach  der  Weise  der 
spätem  Sprache,  die  sie  besonders  beherrschten,  corrigiert  und 
umgeändert  haben.  Stokes,  auch  Hennessy  in  seiner  Ausgabe 
der  Sage  Fotha  Catha  Cnucha  in  Band  II  der  Revue  Celtique, 
haben  diesem  Verfahren  gegenüber  zuerst  den  Hauptwerth  dar- 
auf gelegt,  genau  zu  geben,  was  wirklich  in  der  Handschrift 
steht,  und  alle  Ergänzungen  und  Correcturen  im  Druck  hervor- 
treten zu  lassen.  Diesen  Gelehrten  schliesse  ich  mich  in  der 
Hauptsache  an* 

Meine  Conjecturen  und  Correcturen  setze  ich  in  die  An- 
merkungen. Gegen  die  Aufnahme  derselben  in  den  Text  hege  ich 
das  Bedenken,  dass  dann  ein  Text  entsteht,  der  nie  eine  Wirk- 


*  Ich  ergänze  jetzt  mit  Stokes  und  Zimmer,  Gloss.  Hib.  p.  LIV,  die 
Partikeln  di  und  dö  der  Mss.  zu  Arno  und  dano  oder  A&na.  Meine  irrige 
Angabe,  Irische  Texte  p.  67,  dass  im  Buch  von  Leinster  gewöhnlich  plene 
„din"  geschrieben  wäre,  beruhte  auf  der  stillschweigenden  Ergänzung 
von  dl  zu  din  in  mir  vorliegenden  Transscripten.  Ich  habe  nicht  daran 
gezweifelt,  dass  dano,  dino  die  ursprünglicheren  Formen  seien,  sondern 
hielt  nur  für  möglich,  dass  sie  einsilbig  geworden  wären,  etwa  wie  cor 
aus  coro.  —  Bei  dieser  Gelegenheit  will  ich  bemerken,   dass  sich  die 


166  Das  Fest  des  Ericria 

lichkeit  gehabt  hat,  wenn  er  auch  nach  unseren  Begriffen  etwas 
correcter  wäre,  als  der  überlieferte.  Denn  bei  dem  Schwanken 
der  irischen  Schreibweise,  bei  der  Freiheit,  mit  der  die  Schrei- 
ber ihre  Texte  theils  abschrieben  theils  umschrieben,  und  bei 
dem  Einfluss,  den  die  neben  der  schriftlichen  einhergehende 
mündliche  Tradition  auf  erstere  gehabt  haben  kann,  wird  sich 
das  Ursprüngliche  immer  nur  ungefähr  berechnen  lassen,  nie 
aber  werden  wir  für  die  Prosa  ein  verlornes  Original  Wort  für 
Wort  so  herstellen  können,  dass  jede  subjective  Willkür  aus- 
geschlossen ist.  Für  die  irischen  Sagen  erhebt  sich  aber  über- 
haupt die  Frage,  was  ein  moderner  Philologe  herstellen  könnte. 
Wir  wissen  von  keinem  Verfasser  und  wir  haben  nur  in  Bezug 
auf  den  Táin  Bó  Cúalnge  sagenhafte  Berichte  über  eine  Samm- 
lung der  einzelnen  Theile  im  6.  oder  7.  Jahrh.  (vgl.  O'Curry, 
Ms.  Mat.  p.  29  fg.).  Von  der  Sprache  und  der  Form  dieser 
ersten  Stadien  der  Sagenüberlieferung  besitzen  wir  keine  sichere 
Kenntniss.  Also  um  den  Urtext  eines  Verfassers,  den  man 
nicht  kennt,  oder  um  die  Grundform  einer  massgebenden  Re- 
daction kann  es  sich  schwerlich  handeln.  Das  Ideal  einer  so- 
genannten Textrecension  könnte  also  höchstens  sein  ein  in  den 
meisten  Fällen  unbekanntes  älteres  Manuscript,  auf  das  die 
älteste,  oder  einige  oder  alle  vorhandenen  Handschriften  zurück- 
gehen. Auch  dieses  Ziel  halte  ich  aus  den  oben  angedeuteten 
Gründen  für  unerreichbar.  Ich  gebe  daher  immer  eine  Hand- 
schrift unverändert.  In  zweiter  Linie  wird  dann  als  Ergänzung 
dieses  Verfahrens  abgesondert  die  Correctur  und  Kritik  des 
Ueberlief erten  in  Betracht  kommen,  wobei  man  je  nach  den 
Verhältnissen  mehr  oder  weniger  ausführlich  sein  kann.  Wenn 
ich  in  den  von  mir  früher  herausgegebenen  Texten  eine  reich- 
liche Varia  lectio,  einige  Male  sogar  zwei  Versionen  derselben 
Sage  vollständig  mitgetheilt  habe,  so  sollte  selbstverständlich 
dabei   Etwas    für    die   Verbesserung    corrupter   oder   das   Ver- 


verfehlte Ergänzung  von  es  zu  cacht,  die  ich  in  meinem  Wörterbuch 
berichtigt  habe,  nicht  nur  in  den  „Contents  of  Leabhar  Breac"  p.  6 
findet,  sondern  sogar  im  Texte  des  faesimilierten  Manuscripts  selbst, 
p.  108»,  lin.  58,  worauf  mich  Kuno  Meyer  aufmerksam  macht. 


und  die  Verbannung  der  Mac  Duil  Deimait.  167 

ständniss  schwieriger  Stellen  herauskommen*,  aber  ebensosehr 
war  meine  Absicht,  die  Variation  der  Texte  als  solche  vorzu- 
führen, und  bei  dieser  Gelegenheit  abweichende  Wörter  und 
Formen  anderer  Handschriften  für  Grammatik  und  Wörterbuch 
zugänglich  zu  machen.  Diese  Variation  zu  beobachten  ist  in 
meinen  Augen  wichtiger  und  interessanter  als  irgendwelche  Re- 
construction. 

Das  Bemerkte  gilt  zunächst  nur  für  die  Prosa  der  alten 
Sagen,  dann  aber  auch  für  die  der  christlichen  Legenden. 
Wenn  ein  Text  mit  Sicherheit  als  das  Werk  einer  bestimmten 
Persönlichkeit  bezeichnet  wird,  und  wenn  diese  einer  histo- 
rischen oder  gar  der  späteren  Zeit  angehört,  dann  kann  man 
eher  an  die  Aufgabe  denken,  den  Text  so  herzustellen,  wie  ihn 
der  Autor  verfasst  hat.  In  einem  solchen  Falle  wird  die  Va- 
riation etwas  weniger  frei  Platz  gegriffen  haben,  doch  muss 
man  sich  auch  hier  je  nach  den  Verhältnissen  überlegen,  was 
möglich  ist.  Was  z.  B.  die  Fís  Adamnáin  anlangt,  von  der  in 
meinen  Irischen  Texten  zwei  Versionen  gedruckt  vorliegen,  so 
giebt  uns  der  Name  des  Adamnán,  der  nach  der  Tradition  um 
700  herum  gestorben  ist,  nur  einen  scheinbaren  Anhalt,  denn 
die  Predigt  des  Adamnán  scheint  nur  ihrem  Inhalte  nach  von 
einem  Andern  aufgeschrieben  zu  sein,  es  könnte  sich  also  nur 
um  das  Original  dieser  Niederschrift  handeln.  Auch  bei  der 
Zusammenstellung  der  beiden  Versionen  dieses  Textes  war  die 
Variation  für  mich  von  besonderem  Interesse:  selbst  bei  solchen 
Texten  mehr  gelehrten  Ursprungs,  die  bestimmt  als  geistiges 
Eigenthum  eines  Mannes  bezeichnet  werden,  kam  es  den  Schrei- 
bern und  Lesern  nicht  darauf  an,  dieses  unverändert  bewahrt 
und  fortgeführt  zu  sehen.  Ganz  und  gar  unstatthaft  ist  aber 
endlich  nach  meiner  Ansicht  eine  Textrecension  in  dem  Sinne, 
dass  eine  Gleichmässigkeit  der  Formen  und  der  Orthographie 
in   die   Texte    eingeführt  würde.     Die    gesprochene    Umgangs- 


*)  Bei  schwierigen  Stellen  habe  ich  die  Lesart  anderer  Mss.  auch 
dann  mitgetheilt,  wenn  sie  nichts  Besseres  enthielt,  um  eben  diese  That- 
sache  zu  constatieren. 


1(J8  Das  Fest  des  Bricriu 

spräche  der  Iren  wird  zu  jeder  Zeit,  wie  jede  Umgangssprache, 
die  sich  auf  die  jeweilige  Gegenwart  bezieht,  eine  einheitliche 
gewesen  sein,  wir  haben  es  aber  hier  mit  der  irischen  Literatur 
zu  thun,  deren  Schreibweise  nicht  methodisch  und  reglements- 
mässig  fixiert  war,  und  deren  aus  alter  Zeit  stammende  Werke 
die  Formen  und  Ausdrücke  verschiedener  Zeiten  in  sich  fort- 
geführt haben.  In  unsere  Grammatiken  und  Wörterbücher 
dürfen  doch  die  von  uns  reconstruierten  Formen  nicht  aufge- 
nommen werden*  sondern  nur  die  überlieferten  Formen,  deren 
Fehler  bekanntlich  oft  lehrreich  sind.  Der  gesprochenen 
Sprache  ihrer  Zeit  stehen  von  allen  Sprachresten  die  altirischen 
Glossen  am  nächsten,  denn  diese  dienten  einem  unmittelbaren 
praktischen  Bedürfniss  und  sollten  gar  nicht  Literaturwerke 
sein.  Sie  repräsentieren  uns  die  Sprache,  die  von  den  Ge- 
lehrten des  8.  oder  9.  Jahrhunderts  gesprochen  wurde. 

Anders  liegen  die  Verhältnisse  in  den  Versen.  Diese 
tragen  allerdings  in  ihrer  metrischen  Form  den  Charakter  eines 
Kunstwerks  an  sich,  das  man  gern,  wo  es  verletzt  ist,  nach  den 
Forderungen  der  irischen  Metrik  wieder  herstellen  möchte.  Das 
metrische  Schema  giebt  mannigfachen  Anhalt  für  die  Consti- 
tuierung  des  Textes  und  kann  in  günstigen  Fällen  schlagende 
Conjecturen  hervorlocken,  aber  eine  Panacee  für  schwere  Schä- 
den ist  es  in  irischen  Gedichten  ebensowenig  als  in  griechischen 
Chorgesängen,  und  für  das  Verständniss  der  Wörter  kann  es 
doch  nur  sehr  mittelbar  helfen.  Der  Text  einer  neuen  Hand- 
schrift (Laud  610),  den  ich  Kuno  Meyer  verdanke,  die  irischen 
Glossen  und  die  irische  Metrik  helfen  z.  B.  erst  zusammen,  den 
Vers  Muc  Mic  Datho,  Irische  Texte  S.  108,  richtig  zu  lesen 
und  zu  verstehen: 

Muc  Mi'c  Datho  lactmuad  tore 
no  corbi  indattruag  imnoct 
co  cenn  secht  m-bliacZtm  cen  brath 
sesca  gamnacb  co  a  biathad. 


*)  Gegen  die  Aufstellung  von  Normalformen  zu  sprachwissenschaft- 
licher Orieutierung  habe  ich  uatürlich  Nichts  einzuwenden. 


und  die  Verbannung  der  Mac  Duil  Dermait.  169 

„Das  Schwein  des  Mac  Datho,  ein  durch  Milch  guter  Eher, 
nicht  war  er  der  jnilch- elende,  nackte:  [denn]  bis  zum  Ende 
von  sieben  Jahren  —  ohne  Lüge  —  [dienten]  sechzig  Milch- 
kühe dazu  es  aufzuziehen."  In  der  zweiten  Zeile  reimt  at-truug 
auf  lact-muad,  und  at  ist  nach  O'Clery's  Glossar  ein  Wort  für 
Milch.  Das  Versmass  ist  in  Ordnung,  denn  bi  ind  und  co  a 
müssen  mit  Synizese  gelesen  werden.  Ich  mache  diese  Bemer- 
kungen, weil  mir  R.  Atkinson's  Schrift  On  Irish  Metrie  (Dublin 
1884)  in  dem,  was  ihr  Verfasser  von  einer  metrischen  und 
sprachlichen  Analyse  der  Gedichte  im  Buch  von  Leiuster,  von 
Fland  Manistrech  und  Anderen,  erwartet,  zu  weit  zu  gehen 
scheint.  Ich  hätte  gewünscht,  dass  Atkinson  selbst  uns  an 
einem  ganzen  Gedichte  gezeigt  hätte,  wie  man  verfahren  muss, 
freilich  mit  mehr  Glück  als  an  dem  einen  Verse,  den  er  p.  20 
und  21  behandelt.  Gedruckt  ist  nach  Atkinson's  Mittheilung 
in  einem  Gedichte  der  Sage  Aided  Chlainne  Lir  Folgendes: 

Ba  hiad  ar  g-euileeadha  cuanna 
tonna  sáile  searbh  ruadha 
ionar  g-ceathrar  caomh  cloinne  Lir 
gan  oidhehe  dhuinn  d'á  easbhuidh. 

Diese  Zeilen  emendiert  Atkinson  folgendennassen: 

Biait  ar  cplcaida  cuana 
tonna  sáile  serbruada 
in  ar  cethrur  coem  clainne 
cen  aidche  dia-n  esbaide. 

Ich  halte  die  gedruckte  moderne  Form  des  Verses  für 
nicht  so  corrupt,  als  Atkinson  behauptet,  jedenfalls  für  gram- 
matisch und  metrisch  correcter  als  seine  Reconstruction  eines 
älteren  Wortlauts.  Vor  Allem  theile  ich  Atkinson's  Glauben 
nicht,  dass  der  Dichter  nur  siebensilbige  Zeilen  gedichtet  habe: 
das  1.  und  das  3.  Viertel  mit  acht,  das  2.  und  das  4.  Viertel  mit 
sieben  Silben  ist  eine  bekannte  metrische  Form  und  diese  liegt 
hier  vor.  Ba  hiad  ist  eine  schon  alte  idiomatische  Ausdrucks- 
weise, die  keinen  Anstoss  giebt,  und  das  Lir  hinter  clainne  weg- 
zulassen empfiehlt  sich  auch  sehr  wenig.  Durch  diese  Weg- 
lassung  kommt  Atkinson  dazu  clainne  und  esbaide  reimen  zu 


170  Das  Fest  des  Bricriu 

lassen,  nn  mit  d,  was  ganz  gewiss  nicht  correct  ist.  Das 
Schlimmste  ist  aber  dia-n  esbaide  („of  their  absence"),  die 
Dativpartikel  mit  der  Genetivform  des  N  omens,  geradezu  eine 
grammatische  Unmöglichkeit.  Auch  bezweifele  ich,  dass  colcaida 
je  eine  correcte  Form  gewesen  ist,  sondern  colcid  (lat.  culcita) 
wurde  in  der  alten  Sprache  als  i-stamm  flectiert,  Nom.  PI. 
coilcthi  (vgl.  coilcthe  Corm.  Gl.  p.  34  lin.  15).  Die  Form 
cuilceadha  in  dem  gedruckten  Texte  ist  Flexion  nach  Art  der 
femininen  ä-stämme,  und  würde  in  ältere  Lautverhältnisse  über- 
setzt colceda  lauten.  Das  Einzige,  was  mir  in  dem  überlieferten 
Texte  metrisch  anstössig  erscheint,  ist  der  Reim  cuanna-ruadha. 
Mit  welchem  Rechte  Atkinson  cuana  schreibt,  lasse  ich  dahin 
gestellt.  Aber  ich  bin  weit  davon  entfernt,  die  metrischen  Re- 
constructionen  ganz  verwerfen  zu  wollen,  sondern  ich  will  nur 
vor  dem  allzueifrigen  Conjecturenmachen  warnen  und  betonen, 
dass  man  sich  sehr  wohl  das  Ziel  stecken  kann,  zunächst  mög- 
lichst treu  das  vorzuführen,  was  überliefert  ist.  Metrische  Unter- 
suchungen und  Reconstructionen  mögen  dann  an  zweiter  Stelle 
zu  ihrem  Rechte  kommen.  Dass  sie  mir  nicht  ganz  fremd  sind, 
habe  ich  Revue  Celtique  V  p.  389  und  p.  478  gezeigt.  Da- 
gegen wird  Atkinson  Recht  haben,  wenn  er  mir  p.  9  vorwirft, 
dass  ich  die  Eigonthümlichkeit  der  irischen  Alliteration  nicht 
ganz  richtig  dargestellt  habe  (Irische  Texte  S.  156,  S.  158 
und  S.  160).  Ich  nahm  an,  dass  das  durch  Eclipse  zu  m  assimi- 
lierte b  z.  B.  von  inna  m-beo  mit  dem  m  von  mora  und  mac 
alliterieren  könne,  weil  sonst  in  einzelnen  Versen  keine  Allite- 
ration zu  finden  war.  Aber  ich  gebe  zu,  dass  dies  gegen  die 
irische  Theorie  ist.  Auf  diese  Punkte  komme  ich  in  einer  Ab- 
handlung über  das  Gedicht,  an  dessen  3.  Verse  Atkinson  die 
Eigenthümlichkeiten  der  irischen  Metrik  exemplificiert  hat,  noch- 
mals besonders  zu  sprechen. 

Den  unten  folgenden  Text  theile  ich  zunächst  mit,  weil 
er  einen  gewissen  Zusammenhang  der  Situation  mit  dem  in  den 
Irischen  Texten  gedruckten  Fled  Bricrend  hat,  und  weil  er 
sprachlich  und  sachlich  manches  Interessante  bietet.  O'Curry 
rechnet   ihn  Ms.  Mat.  p.   319    zu    den   „Imaginative   Tales    of 


und  die  Verbannung  der  Mac  Duil  Dermait.  171 

ancient  date",  deren  Worth  nicht  in  der  Erzählung  geschicht- 
licher Vorgänge,  sondern  in  alten  topographischen  Angaben  und 
in  der  Erwähnung  alter  Verhältnisse  und  Sitten  bestehe.  Da 
ich  eine  Uebersetzung  beigebe,  so  ist  hier  eine  Inhaltsangabc 
unnöthig.  Das  Fest,  mit  dem  die  Erzählung  beginnt,  erinnert 
nicht  nur  an  die  Sagen  Fled  Bricrend  und  Scél  mucci  Mic 
Dáthó,  die  ich  früher  herausgegeben  habe,  sondern  auch  an  die 
interessanten  Stellen  über  die  oft  mit  blutigen  Kämpfen  ver- 
bundenen östjeva  der  Kelten  bei  Diodor  und  Athenaeus,  die 
H.  d'Arbois  de  Jubainville,  Introd.  ä  l'étude  de  la  Litt.  Celt, 
p.  298,  zusammengestellt  hat.*  Die  Uebereinstimmung  zwischen 
den  alten  Berichten  und  den  Sagen  lässt  uns  hier  echtestes 
Keltenthum  erkennen.  Der  abenteuerliche  Zug  Cuchulinn's  ist 
von  der  Art  der  Thaten,  deren  sich  die  Helden  im  Scél  mucci 
Mic  Dáthó  rühmen.  Aber  Cuchulinn  zieht  aus  unter  dem  Drucke 
einer  der  merkwürdigen  unter  dem  Namen  „geis"  bekannten 
Verpflichtungen,  über  die  ich  in  meinem  "Wörterbuche  gehan- 
delt habe.  Cuchulinn  erfährt  zwar,  was  für  eine  Bewandtniss 
es  mit  den  Mac  Duil  Dermait  gehabt  hat,  aber  leider  sagt  er 
es  uns  nicht,  und  aus  der  Erzählung  selbst  kann  man  nicht 
viel  errathen.  Diese  hat  wieder  ganz  den  alten  volkstüm- 
lichen Charakter,  dass  sie  gewisse  Dinge  sehr-  genau  schildert, 
aber  andrerseits  sprunghaft  erzählt  und  Vieles  nur  andeutet. 
In  dieser  Beziehung  besteht  ein  grosser  Gegensatz  zwischen  ihr 
und  der  aus  gelehrten  Quellen  stammenden  Erzählung  von  der 


*)  Diod.  Sic.  V  28:  Tovq  <f'  aya&ovq  ccvóoaq  xaZq  xa?.?.t'axaiq  xwv 
xqeüv  (ÁOÍQaiq  yeQaiQovat  .  .  .  KuXovol  de  xal  tovq  gévovq  inl  xaq  evaj- 
%laq,  xal  [iexd  zb  ósZnvov  ensQwxiüai,  rlveq  slot  xul  xivojv  yoeiuv  tyovaiv. 
Elw^aoi  óh  xal  naoa  xb  dtZnvov  éx  rév  xv/óvxwv  ltQoq  xrjv  6iu  xwv  ).6yo)v 
afxilkuv  xcaaozávxeq  ex  TiQoxljoeojq  /xovofiayeZv  nobq  a?.bj?.ovq,  7r«p' 
ovdhv  xiQ-éfievoi  xi)v  xov  ßiov  xsXsvx/jv.  —  Athen.  IV  p.  154  Kef.xot, 
cpi]oiv,  ivLOxs  naoa  xb  óeiTtvov  /xovo/xayovaLV  ev  yccQ  xolq  on/.oiq  ayeo- 
O-évxeq  axia/xayovai  xal  nobq  dD.7j?.ovq  uxQoytiQÍC!ovxai,  noxh  óh  xal 
fisxQt  XQavfiaxoq  TtpotaGi  xal  éx  xovxov  tQS&io&svxsq  iäv  fxt)  tmoytijotv 
oi  naoóvxtq  xal  h'ojq  avaiotoecoq  toyovxai.  To  óh  na/.aióv  (frjoiv  oxi  nuoa- 
xe&svxwv  xo)ti\vo)v  xb  firjoíov  b  xoäxioxoq  i?.a/xßavev  ei  óé  xiq  íxeqoq 
ávti7ioir)aaixo,  avvíoxavxo  ßovo/xuy/joovxeq  /xtyjji  Qaváxov. 


172  Das  Fest  des  Bricriu 

Zerstörung  Troja's.  O'Curry  citiert  Ms.  Mat.  p.  468  die  Stelle, 
in  der  das  Ogain  erwähnt  wird  (lin.  134  fg.),  ferner  Mann,  and 
Cust.  Ill  p.  106  die  Beschreibung  der  Kleidung  und  der  Waffen 
des  Eocho  Rond  (lin.  89  fg.),  und  ebendas.  p.  360  die  Stelle, 
in  der  das  tinipan  vorkommt  (lin.  145  fg.). 

Von  den  sprachlich  wichtigen  Formen  will  ich  hier  nur 
die  2.  PI.  Perf.  deponentialer  Flexion  athgenair  (lin.  68)  her- 
vorheben, für  das  altirische  athgenaid  und  das  später  gewöhn- 
liche athgenabair.  Das  Gelbe  Buch  von  Lecan  ist  von  einer 
späteren  Hand  durchcorrigiert  worden.  Ich  kann  nicht  mit 
Sicherheit  bestimmen,  ob  die  von  mir  in  den  Text  aufgenom- 
mene Aspiration  der  Mediae,  im  Ms.  durch  das  Zeichen  h  aus- 
gedrückt, überall  erst  von  dieser  spätem  Hand  herrührt.  Sach- 
lich kommt  nicht  so  sehr  viel  darauf  an,  denn  die  Vertauschung 
von  d  und  g,  z.  B.  in  dercaig  für  dercaid,  beweist,  dass  beide 
Mediae  zu  der  Zeit,  als  das  Ms.  geschrieben  wurde,  in  der 
Aussprache  schon  zu  demselben  Spiranten  geworden  waren.  Die 
Sprache  des  Textes  ist  Mittelirisch,  dessen  Abweichungen  vom 
Altirischen  weder  hier  noch  in  den  Anmerkungen  besonders 
hervorgehoben  werden. 


*  Kuno  Meyer  hatte  die  Freundlichkeit  den  gedruckten  Text  noch- 
mals mit  dem  Ms.  zu  vergleichen.  Auch  er  sagt,  dass  nicht  immer  mit 
Sicherheit  zu  erkennen  sei,  oh  das  Aspirationszeichen  erst  von  der  spä- 
teren Hand  zugefügt  ist. 


Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  nDerniait1  annso. 

Bai  ri  amra  for  Ultaib  .  i .  Concliobar  mac  Nosa  ainm  in 
rig.  Doronacl  recht  lais  iar  n-gabail  rigi  adaig  each  errid  do 
biathad  Ulad  seclit  n-aidche  no  ceathra  haidchi  do  rig  .  i .  adaig 
each  raithi  cethri  hoicthigernd  imman  aidchi.  Ba  si  airigid 2 
ban  Ulad3  o  mnai  irid  fir  las  n-denta  ind  fled  .i.  secht  n-daim  5 
7  secht  tuirc  7  secht  n-dabcha  7  secht  n-ena  7  secht  tindi  7 
secht  tulchuba  7  secht  muilt  denma  7  secht  n-glainini4  7  secht 
me  ochta  cona  fotha  d'iasc  7  di  enaib  7  lubib  7 5  ilmblasaib. 
Dorochoir  fecht  n-and  ianrm  do  Bricriu  Nemthenga  denam  na 
fledi.  Dofuctha  adaj6  na  fleidi  7  ro  linad  ind  araclach  Con-  10 
chobar7,  ar  ba  de  bui  aradach  fobith  romboi  arad  frise  anechtur 
7  medon8  7  is  amlaid  fodailte  eisen.  Ataraegat  randaire  Con- 
chobair  do  roind  in  bid  7  diwo  na  daileniain  da  dail  inna 
corma.    Dos  n-eicce9  Bricriu  Nernthensa  assa  inula?  inchlaraith 


1  Das  ii   vor  Dermait   ist   zu   streichen,    denn  Dail  Dermait   ist 
Gen.  Sing.,  vgl.  jedoch  Zeile  170. 

2  Im  Ms.  in  airighidh  corrigiert. 

3  Das  n  des  Acc.  8g.  und  des  Gen.  PI.  ist  in  dieser  Version  nicht 
regelmässig  gesetzt. 

4  Die   sieben    Grundstriche,    deren   letzter   einen   schrägen    Strich 
über  sieh  hat,  könnten  auch  anders  als  anini  gelesen  werden. 

5  Dieses  7  ist  zu  streichen. 

0  Unter  das  i  von  adai  ist  ein  müssiges  g  gesetzt. 

7  Zu  lesen  ind  aradach  dabach  Conchobair,  wie  FB.  72. 

8  Für  ammedon,  vgl.   Tur.  Gl.  1%  Z.s  611. 

9  Im  31s.  ist  unter  ne  nachträglich  ein  d  gesetzt,  also  dosndcicce  ohne 
Ablösung    der  Präposition  do;  vgl.  altir.  donn-éicci    videt   nos  TÍT>.  i>". 


174  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait. 

15  dia  leith  chliu  oc  dul  is  tech.  „Bimad1  char  sein  aile"  or  se 
„iseá"  dogenta  fri  coirm  n-genaide2  7  fri  biad  n-genaige."  Ar- 
sisetar  na  hoic  7  rethaid  ina  suidi  7  focherd  in  sluagh  i  socht. 
Cloböe3  argaid  illairn  Conch obar  atcoimnaic  4  frisin  n-uaitne  n-uina- 
idi  ro  bai  fo5  lethgualaind,  co  clos  sin  fo   chetoirib0  arde  na 

20  Croebruaidhi  Concobair. 7  Imchomairc  do  Bricrend8  cid  rornbai 
con-ebert:  „Cid  natai  aBricrm"  arConchobar  „do  thobairt  doirbe 
in  airighidh  di  Ul-  occo  do  duthrucht." 9  „A  popam  chain  Chon- 
chohair,  ni  terce  lenda  na  bid  dam,  ni  bo  choir  mo  fled-sa" 
ol  se  „do  thomailt  cen  noindin  Uladh  impe."    Lasodhain  atarre- 

25  gat  da  eirrig10  dec  UlacZ  issin  maigin  sin  .i.  Fergus  mac  Roig  7 
Conall  Cernach  mac  Aimirgim  7  Loegaire  Buadach  7  Cuchxúaind 
mac  Soaltaim  7  Eogan  mac  Durrthacht  7  Cealtchair  mac  Uithe- 
chair  7  Blai  Brugaid  7  Dubthach  Doel  Uladh  7  MUll  Miltenga  7 
Conall  Anglonnach  7   Munremar  mac  Geirrgind  7  Cethern  mac 

30  Find  tain.  Ro  jjoJj11  each  lath  gaili  dib  dino  a  erchomair  do 
chuindchid  gona  duine  for  each  cuicid.  Dodechaid  Cuckvdaind 
coecait  loech  i  cuiced  Olnecmacht  for  Duib  7  Drobais  co  Duib- 
linn  Chrichi12  Ciarraighi.  litis  roindsei  inde  ar  suidhiu:  dode- 
chaid  cuicer  ar  fichit  la  habaind  annair  7  cuicer  ar  fichit  la 

35  habaind  aniar.  Batir  he  dodechaid  illeith  fris  Lugaid  Reo 
n-derc  7   Loeg    mac    Riangabra   a   arse.      Dodechadar    do    co 


1  Im  Ms.  über  und  unter  dem  i  mit  einem  Punkt  und  mit  der 
Abkürzung  für  m  (von  späterer  Hand)  ein  schräger  Strich,  die  Stelle  ist 
corrupt. 

-  Die  richtige  Form  wird  genaige  sein,  denn  so  ist  dieses  Wort 
LL.  lila,  33  geschrieben. 

3  FB.  21  steht  dafür  einfach  cló  (Nagel),  an  anderen  Stellen  tvird 
dasselbe  Instrument  flesc  (Buthe,  Stab,  z.  B.  LU.  121a,  43)  oder  cr&b 
sida  (Friedenszweig,  z.  B.  LL.  p.  111%  45)  genannt. 

4  Im  Ms.  das  Zeichen  für  m  über  dem  0.  Vorher  zu  lesen  Cou- 
chobair.  5  fo  steht  hier  für  foa. 

6  Die  feminine  Form,  correcter  fo  chetheoirib  ardib;  vgl.  Zeile  91. 

7  Mit  dem  Artikel  wie  FB.  59,  91  isin  Crsébrúaid  Conchobair. 

"  Zu  lesen  Bricriud.  9  Die  Stelle  ist  corrupt.  10  Richtiger 

eirrid.  u  Besser  gab.  ia  Wir  erwarten  Crichi  ohne  Aspiration 

des  Anlauts. 


Fled  Bricrend  7  Loingos  Mac  n-Duil  Dermait.  175 

torachtatar 1  im  airenacb  inn  Atha2  Fert[li]ain  fri  Corra-for- 
aclmcl  antuaith.  Ba  and  batar  icluicheranaig s  ar  a  cincl  se 
cboectaib  imon  (p.  760:)  Duiblind  Atha  Ferthain  .i.  Mane  mac 
Ceit  maic  Magacli  7  Findclioem  ingen  Ecbacb  Rond  allanajr  40 
robuide.  Batar  be  dorala  cuice  Lugbaidh  Reo  n-derc  7  Loeg 
mac  Riangabra.  Dotbegat  a  n-ingena  cbuicesse  huile  .  i .  bu  si 
buasaib  for  Duma  Tetaig.  „Anmain  inn  anmain!"  „Cid  ara 
n-denam-ni  on?"  or  Lugaid.  „Ar  am  ben  fir"  or  si.  „Ar-da- 
nesamar",  or  ind  oic,  „cia  saigi4?"  „Cucbulaind  mac  Soaltaim"  45 
or  si,  „ro  cbarns  ar  a  airscelaib."  „Tatbutb-sa  failti  fo  a  bitb 
in  sidbe  as  ucut  Cuckuiaind  allasiar."  „Anmain  inn  anmain" 
or  si.  Arsisetar5  Cucbulaind  lasodain  7  angid  na  bocu  7  focbeird 
cor  n-erretb  de  taris  soir  cuicisse.  Ataraig-si  ar  a  cbend  7 
focbeirt  di  laim  ima  bragait  7  dober  poic  n-do.  „Ocus  indecbt  50 
sa?"  for  ind  oic.  „A  fecbt  sa  ddno"  or  Cu  „is  lor  glonn  duinne 
se  cboecait  do  anocul  7  ingen  rig  bOe  Maine  do  breitb  linn  co 
bEmain  Macba."  Is  iarsin  dos  cuiretar  bedc  as  fatbuaid  triasin 
dub  aicbi6  co  rangadar  Fidb  Manacb  co  n-acatar  tri  tendti  ar 
a  ciund  isin  cboill  7  nowbor  cacba  tenead.  Fos-robart  Cucbu-  55 
\aind  co  ro  marb  triar  cacba  tenedb  7  na  tri  toisecbu.  Iarsin 
clocbuaid  for  Atb  Moga  i  m-Mag  n-Oi7  do  Raitb  Cruacban. 
Focbertad  a  n-ilacba  uatbu  and,  ro  clas8  co  Raitb  Cruacban. 
Lasin  dotboet  in  dercaid  dia  n-deicsin.  Atcbuaidb  side  a  cruth 
7  a  n-ecosc  7   a  n-indas    do    cbacb.     „Nim  tba  a   samail"   ar  60 


1  Das  Ms.  hat  torachtar  mit  daruntergesetztem  tat. 

2  Im  Ms.  steht  ein  n  mit  einer  Abkürzungslinie  darüber  und  einem 
i  links  darunter. 

8  LL.  Facs.  231»,  18  (Tog.  Troi  1020)  steht  in  each  cluchenmaig. 
Wir  müssen  xoohl  ein  Infinitivnomen  cluchemnach,  das  sieh  an  ein 
Nomen  actoris  cluchem  anschliesst,  annehmen. 

4  Bas  gi  von  saigi  ist  nicht  ganz  sicher.  Nach  K.  Meyer  ist  g  in 
d  corrigiert,  oder  umgekehrt. 

5  Zu  lesen  arsisethar  oder  arsisedar.  6  Zu  lesen  aidchi. 

7  Im  Ms.  im  (Zeilcnende)  magnói.  Ich  habe  angenommen ,  dass 
die  oft  genannte  Ebene  Mag  Ai  bei  Roscommon  gemeint  ist.  Wir  wür- 
den oben  den  Dativ  erwarten. 

8  Besser  ro  chlos,  vgl.  Zeile  19. 


176  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait. 

Meadb  „acht  niassu  e  Cuc\iu\aind  mac  Soaltaini  7  a  dalta  .  i . 
Lugaid  Reo  n-derc  7  Loeg  mac  Riangabra  7  madsu  hi  Find- 
choem  ingen  Echac/i.  Rond  ri  hOe  Maine.  Modgenair  doss-ucc 
mas  a  dein  a  mathar  7   a  hathar!  mairc  dos  n-uc  masu  asa 

65  timcholl!"  Arsin  dothegat  coticci  dor  us  in  duine  7  fochertat 
ilach  and.  „Nech  immach"  or  Meadb  „dia  fis  cia  ro  marbsat 
ind  oicc!"  Docuas  amach  0  Ailill  7  0  Meidb  do  chuindchidh 
na  cenn  dia  n-aithniugwd.  Ructha  innonn  na  cenda.1  „In  ath- 
genair  so?"  or  kilill  7   Medb.     „Nocho  n-athgenamair"  ar  in 

70  teglach.  „Atathgen-sa"  for  Meadb  „it  e  na  tri  foglaigi 2  ro 
batar  for  ar  fogail-ne.  Berid  na  cindu  amach  forsin  sondach!" 
Atcuas  iarwm  do  Choinchulamd!  immach  anni  sin.  „Tongu-sa 
luigi  toinges  mo  thuatha3,  imber-sa  assondach  for  a  cendaib- 
som,  maine  thelcther  dam-sa  mo  chenda  iinach!"    Ructha  doib 

75  na  cenna  iarsin  7  dobretha  hi  tech  n-oiged.  Atraig  Cuchul«miZ 
isin  maitin  ria  each  7  hert  a  armu  lais  huili  7  luid  co  tarat 
a  druim  frisin  coirthe.  Amal  ro  bai  in  dercaig4  and  isin 
maitin  co  cuala  a  fothrand  isamag  andes  meit  torand  do  nim. 
Atet  do  Meidb  anni  sin.     „Cid  frisi  samlaid  sin?"  or  Meadb. 

80  „Samailt-siu 5  lat"  fordat  ind  oic  „is  tu  rot  fifaV."  „Nim  tha-sa 
duib  a  sauiail"  or  Meadb  „acht  masitat  hUi  Mane  dodeacha- 
dar  isamag  andes  for  lurg  a  n-ingirii.  Decha 6  lat  dorisi!" 
Da-eicci-seom  arisi.  „Atchiu-sa  em"  ol  in  dercaid:  „ro  lin  ceo 
in  mag  huaim  fo  dess  (p.  761:)  cona  haici  fer  aigid  aroile." 

85  „Atgen-sa  sen"  or  Medb:  „Anala  each  hUi  Mane  7  a  fer  a 
n-degaid  a  n-ingini.  Deca  dorisi!"  or  Meadb.  „Atchiu-sa  em" 
or  so  „cainlech  tened  otha  Ath  Moga  co  Sliab  Badgnai. 7  Sa- 
mailte  lat  sin  a  Meadb!"   „Ni  insa  sin"  or  Meadb:  „Taidlech8 


1  Diese  Pluralform  öfter  in  diesem  Texte,  Zeile  74,  108,  119. 

2  nichtiger  foglaidi. 

3  Richtiger  mo  thuath,  der  Schreiber  scheint  die  alte  relative  Form 
toinges  für  einen  Plural  gehalten  zu  haben. 

4  Richtiger  dercaid. 

5  Für  samailte-siu,  2.  Sg.  Imperat.  Act.,  vgl.  Zeile  87. 
c  Eine  spätere  Form  für  deca,  wie  Zeile  86  steht. 

1  Richtiger  Badbgnai.  R  So  corrigiert  aus  tuiglech. 


Fled  ßricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait.  177 

a  n-arrn  7  arrosc  hU  Maine  for  lorg  a  n-inginil"  Amal  ro  ba- 
tar  and  iarsin  co  n-accatar1  in  sluag  san  mag2  7  co  w-acatar    90 
in  loech  remib  7  brat  corcra  cethardiabail  immi  cona  ceotlio- 
raib3  oraib  oir  fair.     Sciath  co  n-ocht  n-aislib  findruine  for  a 
rnuin.     Lene   cona   clar   argait    immi  o  a  glun    co   fodbrunn. 4 
Mong  findruine5  fair  co  m-bid  for  dib  slesaib  ind  eich.    Ron_d 
oir  eisse  irroibe  comthrom  secht  n-uingi.    Ba  de  ro  hainmnigh-    95 
edh    Eochu    Rond    fair.      Gabair    brecglasa0    fo    suidhiu    cona 
b§Uic   oir   frise.     Da    gai   cona  n-assnadaib   findruine   ina  laim. 
Cloideb  orduirnn  for  a  chris.    Sieg  hmindell  lasin  loech.    Amal 
atcownairc  Comchvlamd  dos-leici  fair  in  t-leig.7  Focheird  Cuchu- 
laind    indell    ina    hagaid    na    sleigi,    imsai    in    t-leig7    fris    co  100 
n-dechaid  tria  bragait  na  gabra.     Lingthi  in  gabair  ind  ardai 
co   ro  laa  in  fer  di.     Ranicc  Cuclmlaind   7   atn-etka   it«V  a  da 
laim  7  berthi  lais   issin8   leas.     Ba  bet  la  hU  Mane  anni  sin. 
Nis    reilic  Medb  7   Ail//?    as    conn    dernsad    chori   a  n-dis.     0 
dachuaid  CnchuXaind  do   dul   as  asbert  Eocho   fris:     „Nit  raib  105 
saim   suidi  na  laigi  a  Chuchula/wZ   co   fesar  cid  rue  tri  maccu 
Duil  Dermait  asa  tir!"    Gabaid  as  iarwm  co  ranic  Emain  Macha 
7   a   chenna  lais  7   atiadhad  a  scelse.     Teit  ina   suidi  n-airithl 
arsin  7  ibid  a  dhig.    Atar  lais  ro  loisc  a  n-etach  ro  bui  imme 
7  a  tech  7  in  talam  rombui  fo  a  suidiu.    Atgladastar  a  muint/r  110 
n-imbi  „Is  dqich  lim  a  ocu"  ol  se  „a  n-adrobairt  Echaid9  Rond 
frim-sa,  ro  sia  ni  dam.    Atbelad  mo  beoil-sea10  mana  thias  as." 
Tig  Cuchulamo'  7    atraig    ammach   7   tetlaithir  a    chranda    do. 


1  Nachträglich  ist  dem  accatar  im  Ms.  ein  f  vorgesetzt. 

2  Wir  erwarten  den  Dativ  isiu  niaig. 

3  Eichtiger  cetheoraib,  vgl.  Zeile  19. 

4  co   steht  für  co  a,  auch  das  a  hinter  0  ist  erst  nachträglich,  dar- 
unter gesetzt.    Nach  K.  Meyer  ist  im  Ms.  fodbrunn  in  fodhbrann  corrigiert. 

5  Vielleicht  Versehen  für  fiiidbuide. 

6  Da  gabair  Singular  ist,  muss  es  brecglas  heissen. 

7  Beide  Male  im  Ms.  erst  nachträglich  zu  intsleig  corrigiert. 
Zeile  99  der  Nom.  des  Artikels  statt  des  Acc. 

8  Das  erste  s  ist  nicht  ganz  sicher  (nach  K.  Meyer  ist  es  ausradiert). 

9  Die  Form  des  Acc.  für  den  Nom. 
10  Das  e  von  sea  erst  später  zugefügt. 

12 


178  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Derraait. 

Teit  Loeg   ina   diaid   7  Lugaid  Reo  n-derg.     Rombui    nonbur 

115  sesa  cerd  i  n-dorus  ind  lis  ar  a  chind.  Ni  tliairnechtar x  fodail 
7  ni  fes  a  ni-bith  imaig.  Oc  aicsin  Chonchulamd2  chucu3 
iarwm  asbertatar  „Ba  mithig  em"  ol  seat  „mas  co  m-biud  7  co 
lind  dothiagar  dunni  ond  rig."  „Fertigess  dognith-se  dim-sa" 
or  CvLchxüaind.    Lingid  chucu  7  benaid  a  noi  cenda  dib.    Gebid 

120  as  o  Emain  Macha  soirdeas  co  ranic  baili  ita  Ard  Marcach  no 
Ard  Macha  indosa,  ar  ba  caill  in  tan  sin.  Ba  hand  batar  go- 
baind  Chonchobar4  oc  denam  aiccde  don  rig.  Dorermartatar 
ind  adaig  sin  cen  biadh  7  cen  lind.  Oc  acsin5  doib  in  trir 
chucu  „Ba  mithig  mas  co  m-biud  7  co  linn  dothecar  duind  on 

125  rig"  or  seat.  „Ferthaighis  dognid-si  dim-sa"  or  Cuchulaind. 
Lingis  chucu  i&ruw  7  benaid  na  noi  cind6  dib.  Dos  cuirethar 
as  iarsin  co  traig  in  baile  fri  Dun  Delca  annair.  Ba  hand  do- 
dechaid  (p.  762:)  mac  rig  Alban  anall  lucht  curaich  co  sroll 
7  siricc  7  cornaib  do  Chonchobar.    Ro  dalad  ar  a  chend  7  ni 

130  airnecht.  Oc  acsin  doib  Chonchulamrf 7  chucu  „Ba  mithig  masu 
ar  ar  cend  dodechas  and.  Amin  torsich  sund  it*'r  toind  7 
carraic."  „Ferdaighes  dognithi  dim-sa"  or  Cuchulamö*.  Gaibid 
side  chucu  isin  churach  7  gebid  in  claideb  doib  co  ranic  mac 
ind  rig.   „Anmain  inn  anmain  a  Cuchulamä'  is  nach  atad-gena- 

135  mair"  or  se.  „In  fetar  cid  rue  tri  macu  Duil  Dermait  asa  tir?" 
or  Cucuiaind.  „Ni  con  fetar"  ol  in  t-ocloech  „acht  ata  murin  - 
dell 8  lim  7  focichertar  deit-siu  7  rot  bia  in  curach  7  ni  fqicbea 
anfis  de."  Dobert  Cuchulamcü  a  sleigm  do  7  doforne  ogum 
n-ind  7  adbert  fris   „Erich  co  ro   bi  im   suidhi-se  ind  Emain 

140  Macha  corris."  Bert  lais  a  indili  hi  tir  coticht  ar  a  chend. 
Gaibid  Cuclmlaind  iarwm  iarsin  isin  churach.  Dober  seol  fair 
7  gaibthi  for  a  imram.  Bui  la  co  n-aidchi  for  imram  7  fo 
seol.  Fochert  dochum  n-insi  more  and.  Ba  hairegda  ind  inis 
7    ba   gratai.     Furad   n-aircdidi  impe  7  sondach   umaidi  fuirri. 


1  Nach  K.  Meyer  ist  1-  über  dem  c  erst  später  zugefügt. 

2  Richtiger  Choncul.,  ebenso  Zeile  130. 

3  Nachträglich  im  Ms.  ein  t  darunter  geschrieben,  also  chuetu. 

4  Zu  lesen  Chonchobair.      5  Im  Ms.  nachträglich  zu  faesin  corrigiert. 
8  Der  Nom.  für  den  Acc.        7  S.  Zeile  116.        8  Besser  muirindell. 


Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait.  179 

Tigi   co   n-qchtacbaib   findruine   inrlti.     Gnibid   Cuchxúaind  isin  145 
n-innsi  7  isin  dun   co  n-accai  a  tecli  cona  uaitnib  findruinib 1 
and  confacai  tri  choecait  imdse  isin  tig.    Fidcbcll  7  brandub  7 
timpan  huas  each  imdai.    Co  n-accai  in  lanamuin  findliath  isin 
tig  cona  da  m-brataib  2  corcra  impu.     Donddeilgi3  dondercor4 
ina   m-brataib.      Co    n-acai   teora   ocmnai    isin   tig  comaosaib5  150 
comdelbse   7  corthair    orsnaith   co    n-dluth    findruinc  ar  belail) 
cacba  mna.    Ferais  ind  ri  failti  fris  „Fochen  lind  do  Choinchu- 
\aind  fodaig  Luigdeach,  focben  lind  do  Locgb  daig  a  atbar  7 
a  mathar."    Asbertadar  na  mna  a  cetna  friu.     „Maitb  lind"  ar 
Cuchvlaind  „cosindniu 6  ni  fuaramar  a  cbomraichne." 7  „Fogeba-su  155 
indiu"  ol  in  loecb.    „In  fetar-su"  for  CuchvAaind  „cid  ruce  macu 
Duil  Dermait  asa  tir?"8    „Ro  essur"9  ol  in  loecb.   „Ata  a  siur 
7  a  cliamain  isin  n-ailen  sa10  frind  ancles."    Tri  bruitb  iaraind 
i  cinn  tened,  focertaiter  isin  teni  comdar  dergse  7  atafregat  na 
teora  ocmna  7  berid  cecb  bean  dib  a  brutb  isin  dabaig.    Docbua-  1G0 
tar  a  triur  .i.  CucvAaind  7  Lugaid  7  Loeg  isin  dabaig  7  foiligtir11 
doib  7  dobretb  Arno  tri  cuirnn  meda  doib  7  clobreth  colctacb12 
fo  a   toeb   7  brotbracb   tairrsi13  7   breccan   tarsodain   annuas. 


1  Das  b  am  Ende  ist  zu  streichen. 

2  Im  Ms.  brat  mit  einem  b  über  dem  t.  Im  Altir.  würde  es  cona 
dib  m-brataib  heissen. 

3  Das  i  am  Ende  ist  im  Ms.  erst  dazu  corrigiert,  vgl.  z.  B.  LU. 
95",  3  delei  findargit  isna  brataib. 

4  Für  dond-derc-oir.         5  Falsch  für  comsesa. 

6  Des  Guten  zuviel  für  cosindiu,  das  cosinniu  ausgesprochen  wurde. 

7  O'Don.  Suppl.  hat  comraithne  .  i .  failte,  ebenso  O'Dav.  p.  62. 

8  Vgl.  Zeile  135  und  202.  Nach  K.  Meyer  ist  ruce  hier  nachträg- 
lich durch  untergesetztes  i  noch  in  ruice  corrigiert. 

9  Ein  f  darüber  corrigiert.  10  Das  n  des  Acc.  (im  Ms.  nailen), 
wie  schon  mehrfach,  wo  wir  den  Dativ  erwarten. 

11  Im  Ms.  foiligir  mit  einem  t  über  dem  g,  richtiger  foiligthir,  altir.  folethir. 

12  Im  Ms.  colcach  mit  einem  t  tinter  dem  c,  O'Cl.  hat  colcach  no 
colcaidh  .  i .  leaba  (Bett).  Da  lot.  euleita  zu  Grunde  liegt,  so  gehört 
das  t  100hl  hinein.  Vielleicht  ist  coletbach  nur  eine  Anähnlichung  an 
das  dem  Sinne  nach  eng  verbundene  brothracb.  Dagegen  ist  colgedacb 
„one  having  bed-clothes",  Corm.  Gl.  Transl.  p.  106  marc,  die  geivöhn- 
liche  Adjectivbildung.  13  An  tairrsi  (altir.  tairsiu)  ist  im  Ms.  nachträg- 
lich ein  b  angesetzt,  also  tairrsib. 

12* 


180  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil   Dermait. 

Am«7  rombatar  and  co  cualatar  ni    a  n-airmgrith  7  na  corn- 

165  nairi  7  na  druith.  Co  11-acatar  coecait  loech  don  lis  7  muc  7 
ag  cacha  deisi  7  cuach  co  mid  cuill.  A  m-batar  and  iarsin  co 
n-acadar  in  coecait  leech  amaig.  A  rn-batar  afrisi 1  co  n-acca- 
tar2  in  coecait  leech  lasin  fer  n-aili  amaig  7  ascland  chonnaid 
for  muin  each  fir  dib  acht  ind  oenfer  ro  (p.  763:)  bui  remib  namaa. 

170  Brat  corcra  coicdiabail  im  suidhi.  Dele  n-oir  n-and.3  Lene 
glegel  cuhjatach  co  n-dercintliud  imbi.  Sieg  7  sleigiw  lais  7 
claideb  orduirn  ina  laim.  Tanic  istech  riana  muintir.  Feraid 
failti  re  Comcalaind  „Fochen  linn  do  Ghomchulaind  daig  Luig- 
dech,  fochen  lind  do  Loeg  daig  a  athar  7   a  mathar!"     Feraid 

175  in  coeca  lath  n-gaili  ind  failti  cetna.  Iarsin  dobretha  na  mucca 
7  na  haighi  co  m-batar  isin  choiri  corbdar  bruithi.  Dobreth 
proind  chet  do  ChoinchulamrZ  a  triur  anni  n-aill  fogailter4  don 
t-luagh5  archena.  Dobreth  linn  doib  comtar  measctha.  Tanic 
doib  cjolaigj.    „Cindus  fibas  Cuehulaind?"    „Inad  lim  roga?"  or 

180  Cuehulaind.  „Bid  lat"  or  in  loech.  „Atat  sund  ucut  teora 
ingena  Riangabra  .  i .  Eithne  7  Etan  7  Etain.  Atat  sund  ucut 
a  tri  braithri  .  i .  Eochaid  7  Aed  7  Oengws.  Ata  sund  ocut 
a  mathair  7  a  n-athair  .  i .  Rian  7 6  gabar  7  Finnabair  riside  a 
n-athar  Riangabra.    Ataat  na  tri  braithir  .  i .  Loeg  7  Id  7  Seg- 

185  lang"7.     Conid  asbert  Cuehulaind: 

„Ni  fetar     cia  lasa  fifea  Etan 
acht  ro  fetar  Etan  ban     nochon  fifea  enaran."8 
Faid  lais   in  bean  7   dobert   di  arabarach  ornuisc  n-oir  iroibe 

1  Im  Ms.  ein  d  nachträglich  über  das  s  gesetzt,  also  afridisi. 

2  Im  Ms.  ein  f  hineincorrigiert,  also  confaccatar. 

8  Eine  weitgehende  Uebertragung  des  neutralen  n. 

4  Richtiger  fodailter.      5  Im  Ms.  ein  s  nachträglich  darunter  gesetzt. 

G  So  im  Ms.,  vermutlich  ist  Riangabar  zu  lesen,  ein  unnützes  7  schon 
Zeile  8.  7  Im  Lebor  na  h-Uidre  lautet  der  Name  Sedlang,  s.  FB.  14. 

8  Dieser  Vers  ivird  als  Beispiel  der  Debidi  cenelach  genannten  Vers- 
art in  einem  metrischen  Tractat  einer  Oxforder  Handschrift  citiert,  den 
ich  durch  Stokes'1  Güte  in  acht  Seiten  photo  graphischer  Wiedergabe  be- 
sitze. Die  Stelle  lautet:  „Ocus  debidi  cenelach  ut  est  Ni  fetar  cia  rissi 
fáibea  Etan  et  rl."  —  Im  Ms.  ist  fifea  beide  Male  durch  untergesetztes 
a  in  faifea,  enaran  in  aenaran  corrigiert. 


Fled  Bricrcnd  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait.  181 

leath  unga  oir.  Dochuas  lais  arabarach  co  n-dercacbcc  liuath1  190 
in  n-inis  iroba  Condla  Coel  Corrbacc  7  Acbtland  ingen  Duil 
Dermait.  Rais2  docbum  11a  bindsi  cacb  band  doberead  forsin 
curach  co  m-bo  coniard  ria  rind  na  bindsi.  Boi  Conlai  Coel 
Corrbacc  isinn  ailen  7  a  chend  frisin  coirtbi  rombai  inn  iartbar 
na  hindsi  7  a  cbosa  frisin  coirtbi  rombai  ina  bairt/ter  7  ben  195 
ic  aiscid  a  cbind.  Oc  cloistin  fuama  in  cburaig  frisin  tir  atraig 
ina  saidbi  7  seitigb 3  buad  cona  anail  co  n-deacbaid  murcbreicb 4 
for  muir.  Immasai  a  anail  arisi.  Atiiglredar5  in  loecb  iarwm, 
asbert  fris  „Cid  mor  a  bara  fort  a  laicb  thall  nit  agbamar,  ni- 
con-deit  ata  bi  tairrngire  in  t-ailen  sa  do  crutb.  Tairr  isan  200 
oilen  cbena,  ro  bia  failtiu."0  Dotba3t  Cuckulaind  iarum  isin 
n-indsi.  Ferais  in  ben  failti  fris  7  tommaid  .  i .  smetid 7  for  a 
suile  „In  fetarais8  cid  rue  inaccu  Duil  Dermait  asa  tir?"  „Ro 
fetar"  or  in  ben  „7  raga  lat  co  n-darlaitbir  7  is  deit  ita  bi 
tairriigiri  a  n-icc."    Ataracbt9  in  ben  7  teit  isin  curacb  cbucu.  205 

„Ciad  rem  sempla  sein  a  ben"  or  se10 

„segar  iar  fairrgi 

„arni  comrar  glangesu 

„cem  i  curacb  co  cuana  fosad." 
1  Vielleicht  co  n-dercackte  [fota]  huath  (=  úad),  vgl.  A  m-batár  iarom 
ciaua  ior  imluad  forsna  tonnaib  atconnarcatar  fota  uadib  insi,  Als  sie 
ange  auf  den  Wellen  herumgefahren  waren,  sahen  sie  weit  von  sich  eine 
Insel,  LU.  25*,  25. 

2  Im  Ms.  rais  mit  darunter  gesetztem  zweiten  a. 

3  nichtiger  seitidh.        *  Besser  muirchreich. 

5  Ist  scJnverlich  eine  ganz  correcte  Form.  Es  könnte  eine  3.  Sg. 
Praes.  Dep.  sein  für  atngladathar. 

6  Dieser  Satz  (von  Tairr  u.  s.  10.)  sticht  von  dem  Vorausgehenden 
durch  seine  moderne  oder  corrupte  Sprachform  ab,  der  Schluss  sollte  rot 
bia  failte  lauten. 

7  Hier  ist  eine  Glosse  in  den  Text  gerathen,  vgl.  Zeile  213. 

8  Die  spätere  Umgestaltung  der  2.  Sg.  Praet.  Dep.  fetar  nach  dem 
Muster  des  S-praeteritum.     Vgl.  Zeile  156.        9  Eichtiger  Atraracht. 

10  Diese  zwei  Strophen,  deren  Äbtheilung  nur  von  mir  herrührt,  bil- 
den ein  „Retoric".  Von  derartigen  metrischen  Stücken  habe  ich  Bev. 
Celt.  V  p.  389  und  p.  478  gehandelt.  Das  erste  Stück  oben  ist  dem 
Condla  Coel  Corrbacc  in  den  Mund  gelegt,  das  zweite  der  Frau.  Leider 
ist  das  erste  Stück  corrupt. 


■ 


182  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait. 

„A  Chondla  Cbail  Corrbaicc 
210  55a  chond  fri  more  foimrim 

„toccair  mo  chride  n-derbdichra 

„dia  n-icc  mac  n-Duil  Dermait  diandermain." 

Arsin  dotboed  in  ben  isin  churach  arisi  7  tommaid  for  a  suili 
7  munis  eolws  doib  „Decca  a  furetb1  find  n-ucut"  for  si  „is  and 
215  ata  Coirpre  (p.  764:)  Cundail."  „Bratbair  a  n-athar"  ar  siad.  Iar 
suidiu  conn  acadar  a  furetb  find  7  co  tarla  di  mnai  doib  ic  buain 
luacbra.  Atagladad2  na  mna  7  iarfaidid3  dib:  „Cia  bainm  in 
tiri  i  tudcbad?"  ar  7  itracht4  in  bean  n-aile  7  asber4  friuanniseo: 

.L.      A  tir  i  tuadcbuad-su 5  ille     co  sluag  rinechredos0  blai 

220      fuil  [secJit]  riga  for  a  mruig7    fail  secht  m-buada  la  cacb  n-ai. 

Fuil  secht  flaitbi  for  a  bru     ocus  nocbon-ead  namma 

fuil  secht  mna  each  enfir8  dib     fuil  rig  fo  tbraig  cacha  mna. 

Secht  n-grctidi9  secht  sluaig  each10  fir     secht  m-buada11  leo 

for  a  mbruig 
225      tria  chert  cbatha  formna  gil     secht  catha  remib  for  muir. 

Cenmotha  cath  maigi  mor     secht  catha  each  enfir8  dib 

as  ni  ric  ba12  theol  na  len     don  sceol  ro  canad  a  tir. 

A. 

1  Vgl.  furad  Zeile  lie. 

2  Zu  lesen  Atagladadar.        3  nichtiger  iarfaigid. 
*  itudchad  steht  im  Ms.  am  Zeilenende.    Dann  ist  vielleicht  ar  se. 

Atracht  zu  lesen.  Das  n  vor  aile  beruht  auf  der  späteren  Verwischung 
des  Unterschieds  von  Nom.  und  Acc.  Das  asber  (sie!)  des  Ms.  zu  asbert 
zu  ergänzen,  s.  Zeile  228. 

5  Besser  tudehad-su. 

6  Einten  ist  os  abzuziehen:  os  blai,  vgl.  os  bla  Salt,  na  Rann  6063. 
In  dem  übrigen  Theil  lässt  sich  echred  erkennen,  aber  rin  ist  corrupt, 
vielleicht  für  ria  n-? 

7  Im  Ms.  später  ein  b  darüber  corrigirt,  also  forambruig. 

8  Besser  aenfir,  Zeile  222  und  226. 

9  Besser  graigi. 

10  Im  Ms.  ein  Meines  a  darunter  gesetzt,  also  cacha,  was  gegen  das 
Versmass  verstösst. 

11  Im  Ms.  buaga  mit  darüber  gesetztem  d. 

12  Im  Ms.  ist  rieba  zusammengeschrieben. 


0     X 


Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait.  183 

Gaibthi  Cuchulaind  cuici  iarsin  7  dober1  builli  dia  durnd  inna 
cend  commebaid  a  hiiichind  for  a  cluasaib.  „Olcgnim  dorighnis" 
or  in  ben  aili,  „acht  ro  bui  i  tarngaire  dait  drocliecht  do  deuain  230 
sund.  Dirsan  na  bo  messe  adrogailser."  „Is  tusu  adgladur-sa 
i  fecht  sa"  or  Cuchulaind.  „Cia  hainm  na  n-duine  2sea  filead  sund?" 
„Ni  insa :  Dian  mac  Lugdacb,  Leo  mac  Iachtain,  Eogan  Findeaeh, 
Fiachnai  Fuath,  Coirpre  Cundail,3  Coud  Sidi,  Senach  Saldercc. 

Saigit   cbatli   ruad  ruinit  flan«  druba  fichdib  toebtholl  235 

almaib  loech  linib  comruma.4 
Lasin  docbuatar  dochum  in  duine  7  ro  gab  Loeg  brat  na  mna 
for  a  niuin  co  rancadar  inw  aurlaind.    Teit  in  ben  uadib  isin 
less  7  adfet  tball  a  n-dorandad5  friu.    „Ni  liach  on"  for  Cairpre 
Cundail  „issed  dogentais  fri  muntir  meraigi."    Fofuabair  amach.  240 
Fonuabair  Cuchulamd  7  ro  batar  oc  comruc  0  maitin  co  diaidh 
lói6  7  ni  tharat  neachtar  de  fuil  furail  for  a  chele.  Immo  ra  cblui 
dia  claidbib  7  immo  ro  bris  dia  sciathaib.    „Fir  on"  or  Cuchu- 
laind.     Gaibid  Cuchulaind  in  gai  m-boilge  lasodain.    „Anmain 
an   anmain  a  ChuchulamcZ!"    or    Cairpre  Cundail  7    fochert   a  245 
ghaisced  n-uadh  7  gaibthi  itir  a  di  laim  7  dofuargaib  lais  isin 
less   7    doghni    fothru^id   do    7    foid    ingen    ind    righ    lais    ind 
aidchi  sin.     Iarfaighis  do  iarsin  „Cid  rue  macu  Duil  Dermait 
asa  tir?"     Atet7  Coirpre  do  uili  0  thossuch  co  diaid  in  sceoil- 
Forfuaccrad  iantm  arabarach  0  Eochaid  Glas  cath  for  Cairpre  250 
Chundail.      Dothoegat    dochum    in   glindi   ar   cend   in   trenfir. 
„Neach  ism  wglinn"8  or  se  „a  fiandu  truagu?"     „Atathar  and" 


1  Entweder  für  dobeir  oder  für  dobert,  s.  Zeile  218. 

2  Richtiger  dóine. 

3  Hinter  Fiachnai  ist  im  Ms.  ein  Punkt,  dagegen  nicht  hinter  Cun- 
dail. Condsidi  ist  im  Ms.  zusammengeschrieben.  Es  müssen  sieben  Per- 
sonen sein. 

4  Im  Ms.  ist  in  diesen  schwierigen  Worten  hinter  ruad  und  ruinit 
ein  Punkt.  5  Wohl  corrupt  für  a  n-dorónad. 

6  Im  Ms.  scheint  aus  dem  0  ein  a  corrigiert  zu  sein,  also  lái. 

7  Im  Ms.  ist  f  hineincorrigiert,  also  atfet.     Vgl.  Zeile  269. 

8  Im  Ms.  ist  der  Strich  für  n  über  das  g  gesetzt,  ebenso  Zeile  263 
und  in  forling  Zeile  251.  isl  gliü  ist  getrennt  geschrieben,  aber  dinaitliis 
Zeile  265  zusammen. 


184  Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait. 

or  CvLchalaind.  „Nip  inmain  guth  on"  or  se  „guth  in  riastarthi 
a  hErind."     Immo  fobair  doib  isin  glinn.     Forling  Cuchulaind 

255  corraba  for  bil  in  sceith.  Seidiseom  huad  cona  anail  co  m-bui 
isin  muir.  Lingid  Cuchulaind  atherrach  co  m-bui  for  lainn  in 
sceith.  Seitisom  arisi  isin  muir.1  Lingid  co  m-bui  for  a  broin. 
Seitisom  iaxum  co  w-darala  isin  muir.  „Fe  amse!"  or  Cuculaind- 
Doleig  side  in  gse  bulgse  ind  ardai  hi  siudiu2  co  toch-  (p.  765:) 

260  rastar  annuass  for  a  chathbarr  na  luirighe  ina  mullach  co 
n-dechaid  trit  co  talmain.  Imsui  ima  chuairt  iarwm  7  dothuit 
ina  ligi.  Ranic  Cuchulaind  7  gataid  sidi  in  luirich  tar  a  chend 
7  gaibid  in  claideb  do.  Forlengait  ism  wglinn  anair  7  anniar 
na  sidhaighi  for  a  tarat  athoisi  co  rus  fothaircsei  ina  fuil.    Iar- 

265  sin  roptar  slana  huile  dimi  aithis.  Dotheagait  ianww  meic  Duil 
Dermait  dia  tir.  Teit  Cuchulaind  la  Cairpre  dia  dun.  Foith 
and  ind  aidchi  sin  et  dothsed  arabarach  7  tue  aisceda  mora 
inganta  0  Chairpn.  Teit  iaram  don  indsi  iroibi  Condla  7  a 
ben   7    atet3  a  scela  doib.     Teit  ass  fothuaid  iarsin,  corranic 

270  ind  n-indsi  irroibi  Riangabra4  7  foith  la  mnai5  and  7  dachuaid6 
a  scela  assuidiu.7  Et  tet  as  arabarach  co  tanig  crich  n-Ulad- 
Teit  do  Emain  Macha.  Ro  marastar  a  chuit  corma  7  bid  dó 
ar  a  chind.  Atfet  doib  a  scela  7  a  imtheacJd-A  iarsin  do  Chon- 
chobar  7  das  lathaib   gaile  for  XJlad9  isin  Chroebrnaidh.     Do- 

275  dechaid  iarsuidiu  co  Raith  Cruachan  co  hkilitt  7  co  Meidb  7 
Fergus  7  dofet  a  scela  doib.  CWgairther  do  iaxum  Eocho  Rond 
7  ro  gab  laidh: 

1  Wohl  auch  hier  zu  lesen  co  m-bui  isin  muir. 

2  Zu  lesen  hi  suidiu,  vgl.  Zeile  297. 

3  Im  Ms.  ist  ein  f  über  das  t  gesetzt,  also  atfet.   Vgl.  Zeile  249. 

4  Zu  lesen  Riangabar.  Die  Genetivform  hat  sich  eingedrängt,  weil 
der  Name  geivöhnlich  in  der  Formel  mac  Riangabra  vorkommt. 

5  Entweder  ist  lia  mnai  zu  lesen,  oder  hinter  mnai  ist  ein  Genetiv 
ausgefallen. 

6  So  in  der  späteren  Sprache  für  das  ältere  adeuaid,  atchuaid;  so 
auch  Zeile  276  dofet  für  adfet,  atet. 

7  Dies  könnte  für  issuidiu  stehen,  oder  es  ist  arsuidiu  =  iarsuidiu 
zu  lesen.  Das  darauffolgende  lat.  Et  ist  natürlich  eine  Abkürzung  für 
ir.  ocus  wie  Zeile  267. 

8  da  kommt  gelegentlich  für  do  vor.        9  Wir  erwarten  fer  n-Ulad- 


Fled  Bricrend  7  Loinges  Mac  n-Duil  Dermait.  185 

Findchoem  ingen  Eachac7i  Rond     isi  dorat  fordul  form 

iar  comrac  re  hEochaid  n-Glass     am  aithreach  in  lanamnass. 

Noi  n-gruadaire  noi  n-gabaiud     cen  chin  acht  ein  a  n-adhaill  280 
noi  cendaigi  traagk  anfos     ro  da  marb?<s  fo  baraind. 

Eanic  airer  tiri  Ddil     ranic  suidi  Chairpn  Cluin 
fom   clioniruc   tonn    treglas  tren     cam  forrnlus  *  mo  claideb 

n-ger. 

Comrocc  fri  debaid  nithaig     Cairbri  huas  fairrgi  iathaieh       285 
ima_rochlui  diar  claidbib     immorobrui  dia2  sciathaib. 

Comruc  fri3  Cairpre  Cundail     nimomc  dris  diluwiain4 

ba  sid  ba  suan  slicht  nad  bras     co  rangamar  Eochaid  n-Glas. 

Mo  claideb  derg  tinbi  cet     immum  ro  chlai  ciar  bo  bet 

taraill  mo  cborp  co  soillsi     imam  berad5  fo  thorsi.  290 

As  demin  lim  ciatfesar0  duit     iar  n-acallaim  mac  Duil  Der- 
mait 
iar   n-anacol7   dam  Chairpn  Chlain      rob    aithrecli    cein    co 

Findcliaim. 

F.  295 
Is  iarsin  dmo   dogensad  cairdes  7  Eocho  Rond  7  anaid  Find- 
choem la  ComcvLlaind.    Dodeachaid  iarsiudiu8  do  Emain  Macba 
co  morcoscor.    Is  desin  ata  Fled  Bricrenn  ar  in  sceol  sa.    Ainm 
aili  do  diwo  Loinges  mac  Duil  Dearmait. 
Finit.                                                     300 

1  forrnlus  reimt  auf  chomruc;  ähnliche  Beime  281,  286. 

2  Ohne  Frage  muss  es  diar  heissen. 

3  Unter  fri  später  ein  a  gesetzt,  also  fria. 

4  Die  zweite  Halbzeile  fnimoruc  u.  s.  w.)  könnte  corrupt  sein,  we- 
nigstens verstehe  ich  sie  nicht:  dris  ist  im  Ms.  ds  mit  einem  Meinen  i  über 
dem  d  geschrieben. 

5  . .  o»iberad  ist  ganz  sicher,  aber  davor  sind  fünf  Grundstriche 
unterscheidbar,  einer  zuviel  für  imom-.     K.  Meyer  liest  ninom-. 

6  Im  Ms.  ist  später  noch  ein  a  unter  ciat  gesetzt,  also  cia  atfesar: 
jedenfalls  zählt  ciat  nur  als  eine  Silbe  für  den  Vers. 

1  Das  zweite  a  erst  später  darunter  gesetzt. 
8  Verschrieben  für  iarsuidiu,  vgl.  Zeile  259. 


Uebersetzung. 

Das  Fest  des  Bricriu  und  die  Verbannung  der  Mac  Duil  Dermait. 

Es  war  ein  berühmter  König  über  Ulster,  Conchobar  Mac 
Nessa  der  Name  des  Königs.  Nacb  Antritt  der  Herrschaft  war 
von  ihm  ein  Gesetz  erlassen  worden:  jeder  Held1  solle  Ulster 
eine  Nacht  bewirthen,  der  König  sieben  Nächte  oder  vier  Nächte, 
nämlich  die  Nacht  jedes  Vierteljahrs,  vier  Junker2  auf  die  Nacht. 
Der  Beitrag  der  Frauen  von  Ulster  von  Seiten  der  Frau  des 
Mannes,  von  dem  das  Fest  veranstaltet  wurde,  war:  sieben 
Ochsen,  und  sieben  Schweine  und  sieben  Fässer  und  sieben 
Tonnen  und  sieben  Kannen  und  sieben  Mischkessel  und  sieben 
.  .  .  und  sieben  .  .  .  und  sieben  . .  .3  mit  ihrem  Zubehör  von  Fisch, 
Geflügel  und  Kräutern  von  verschiedenem  Geschmack. 


1  So  zu  übersetzen  habe  ich  mich  entschlossen  mit  Rücksicht  auf 
die  Stelle,  die  in  den  Bemerkungen  hinter  der  Uebersetzung  mitgetheilt 
ist.  Ich  hielt  es  anfangs  nicht  für  unmöglich,  dass  'errid'  für  'errig' 
stehe,  von  'errach',  Frühling.  —  Vgl.  'biathadh  aidhchi'  („a  night's  re- 
fection") Leabh.  na  g-Ceart,  ed.  O'Don.,  p.  218,  ähnlich  'biathadh  dá 
raithi'  („refection  ...  for  two  quarters  of  a  year")  und  'biathadh  mis' 
ibid.  p.  30,  p.  34,  'biathadh  ré  mis'  ibid.  p.  32.  Die  Zeitangabe  ist 
vorausgesetzt:  'sechtmain  do  biathad  in  teglaich'  LL.  p.  106b,  29. 

2  Die  'óicthigernd',  hier  von  mir  frei  mit  „Junker"  übersetzt,  schei- 
nen hier,  wie  FB.  6  ('rí',  'tóisech',  'lath  gaile',  'ócthigernd')  und  FB.  12 
('rí',  'rígdomna',  'aire',  'ócthigernd',  'maccóem'),  eine  weniger  vornehme, 
weil  weniger  begüterte  Klasse  des  Adels  zu  bezeichnen. 

3  Vgl.  LU.  p.  22a,  ii  'eter  ór  7  airget  7  curnu  7  copana  7  báig- 
lenna  7  ena  7  dabcha',  ferner  LL.  p.  54»,  33  (aus  dem  Anfang  des  Táin 
Bó  Cúalnge):  'Tucad  chucu  a  n-ena  7  a  n-dabcha  7  a  n-iarnlestair,  a 
milain  7  a  lóthommair  7  a  n-drolmacha'  es  wurden  zu  ihnen  gebracht 
ihre  Töpfe  und  ihre  Fässer  und  ihre  eisernen  Gefässe,  ihre  Urnen 
(O'Don.  Suppl.)  und    ihre  Knetetröge  (?  vgl.   'lóth or'  und  'ammor')  und 


Uebersetzung.  187 

(9.)  Darnach  fiel  es  da  einmal  auf  Bricriu  Nemthenga  (Gift- 
zunge) das  Fest  zu  veranstalten.  Die  Materialien  des  Festes 
wurden  gebracht  und  aradach,  das  Fass  Conchobar's,  wurde 
gefüllt;  es  hiess  nämlich  deswegen  aradach,  weil  arad,  eine 
Leiter,  von  aussen  und  von  innen  an  dasselbe  [angelehnt]  war, 
und  so  wurde  es  ausgeschenkt.  Es  erheben  sich  die  Vertheiler 
Conchobar's,  um  die  Speise  zu  vertheilen,  und  ebenso  die  Schen- 
ken um  das  Bier  zu  schenken.  Bricriu  Nemthenga  sieht  sie 
von  seinem  Lager  in  dem  Bretterhause1  aus  auf  seiner  linken 

Seite  in  das  Haus  gehen.    „ "  sagte  er,  „das  würde  gethan 

werden  für  lächerliches  Bier  und  für  lächerliche  Speise."  Die 
jungen  Leute  halten  an  und  rennen  nach  ihren  Sitzen  und  die 
Menge  wird  still.  Der  silberne  Stab  in  Conchobar's  Hand  war 
an  den  ehernen  Pfeiler  gekommen,2  der  sich  an  seiner  einen 
Schulter  befand,  so  dass  dies  in  den  vier  Ecken  von  Concho- 
bar's Croebruad  gehört  wurde.  Er  fragt  Bricriu,  was  gewesen 
sei,  indem  er  sagte:  „Was  hast  du,  o  Bricriu,"  sagte  Conchobar, 
„Schwierigkeit  zu  machen " 3  „0  liebes  Väterchen  Concho- 


ihre  Kessel.  —  Die  folgenden  Ausdrücke  sind  mir  unklar:  'muilt'  ist 
Nom.  PI.  von  'molt'  Hammel  (vervex)  oder  Widder,  'denma'  sieht  aus 
wie  Gen.  Sing,  von  'denam'  machen;  'glainine',  maxilla,  Z.2  274,  giebt 
hier  keinen  Sinn  und  alle  anderen  Vermuthungen  sind  unsicher;  'mac 
ochta'  (Gen.  Sing,  von  ucht)  kenne  ich  nur  in  der  Bedeutung  „Liebling": 
'rob  mac  ochta  aireachta  each  mac  buan  dod  bhroind  fine'  Leabh.  na 
g-Ceart  p.  194  („the  darling  of  the  assembly"). 

1  Bricriu  scheint  sich  ausserhalb  des  Hauses  zu  befinden,  und  dies 
erinnert  an  den  Söller  ('grianán'),  den  er  FB.  3  für  sich  baut.  Vgl.  oben 
S.  58,  Tog.  Troi2  1868  'ochtaige  na  n-grianán  7  na  taige  cláraidh',  ferner 
LL.  268a,  26  'Teg  iarnaidi  7  da  thech  claraid  immi',  ibid.  268*,  21  'Is 
esede  in  tech  iarnaide  immárrabatar  in  da  thech  claraid'  (die  zwei  Häuser 
von  Bretterwerk),  beide  Stellen  in  der  Sage  Mesca  Ulad. 

2  Ein  anderes  Instrument,  um  sich  Ruhe  zu  verschaffen,  war  bas- 
crand,  wahrscheinlich  eine  Klapper:  '0'  raptar  mesca  benais  Sencha 
bascrand  con  túasiset  fris  uli'  (Als  sie  trunken  waren,  schlug  Sencha  eine 
Klapper,  so  dass  sie  alle  auf  ihn  hörten)  LU.  19a,  26  (Mesca  Ulad). 

3  Vielleicht  ist  zu  lesen:  'in  airighidh  di  mnaib  U1«(Z  oeco  do 
duthrucht',  sie  haben  den  Proviant  von  den  Ulterfrauen  [ihn]  zu  begeh- 
ren?   Befriedigend  ist  dies  noch  nicht. 


188  Uebersetzung. 

bar,  ich  habe  keinen  Mangel  an  Trank  oder  Speise,  [aber]  es 
ist  nicht  angemessen,  mein  Fest"  sagte  er  „zu  gemessen  ohne 
eine  tapfere  That  der  Ulter  dafür."  (24.)  Darauf  erheben  sich  an 
dieser  Stelle  die  zwölf  Helden  von  Ulster,  nämlich  Fergus  Mac 
Roig  und  Conall  Cernach  (der  Siegreiche),  der  Sohn  des  Amer- 
gin,  und  Loegare  Buadach  (der  Siegreiche),  und  Cuchulinn  der 
Sohn  des  Soaltam,  und  Eogan  der  Sohn  des  Durrthacht,  und 
Celtchar  der  Sohn  des  Uthechar,  und  Blai  Brugaid  (der  Wirth), 
und  Dubthach  Doel  Ulad  (der  Schwerzungige  von  Ulster),  und 
Ailill  Miltenga  (Honigzunge),  und  Conall  Anglonnach  und  Mun- 
remar  der  Sohn  des  Gerrgend,  und  Cethern  der  Sohn  des 
Findtan.  Jeder  dieser  tapferen  Helden  ging  nun  geraden  Wegs1 
Menschenmord  zu  suchen  in  jeder  Provinz.  Cuchulinn  ging 
mit  fünfzig  Männern  in  die  Provinz  Connacht,  über  Dub  und 
Drobais  bis  zum  Dublinn  im  Gebiete  der  Ciarraige.  Sie  theil- 
ten  sich  darauf  in  zwei  Theile,  fünfundzwanzig  gingen  mit 
dem  Flusse  ostwärts,  und  fünfundzwanzig  mit  dem  Flusse 
westwärts.  Die  auf  seiner  Seite  mitgingen,  waren  Lugid  Reo 
n-derc  (mit  den  rothen  Streifen)  und  Loeg  mac  Riangabra,  sein 
Wagenlenker.  Sie  gingen  zu,  bis  sie  vor  Ath  Ferthain  nörd- 
lich von  Corra-for-achud  ankamen.  (38.)  Sie  waren  da  vor 
ihnen  beim  Spiele,  mit  sechsmal  Fünfzig,  um  den  Dublinn  von 
Ath  Ferthain,  nämlich  Mane  der  Sohn  des  Cet  mac  Magach  und 
Findchoem  die  Tochter  des  Eocho  Rond,  ostwärts  war  diese.2 
Die  mit  ihr  zusammenkamen,  waren  Lugid  Reo  n-derc  und  Loeg 


1  Der  Sinn  der  Redensart  'ro  gob  (sic!)  ...  a  erchomair'  ist  nur 
ungefähr  getroffen.  Vgl.  'i  n-aurcbomair  a  imdái'  FB.  25;  ferner  LL. 
p.  27»,  9  fg.:  'Dobeired  se  ba  slicht  fir  snecbta  nemi  co  nertbrig  ar 
lár  a  thíri  co  tend  tan  tictis  Tuath  De  Danand.  Craind  7  clocha  in 
domain  dacbur  ind  na  urchomair  ra  loisced  lór  a  chruade  re  haid- 
briud  oenuaire'. 

2  Ich  habe  'allanair  robuide'  als  ein  Sätzchen  für  sich  genommen, 
und  'buide'  als  eine  Zusammenziehung  von  'bui'  und  dem  Pronomen  'ade'. 
Cuchulinn  befindet  sich  westlich  von  ihr,  wie  wir  weiterhin  lesen,  und 
springt  dann  nach  Osten  zu  ihr  hin.  Diese  Eigenthümlichkeit,  auch  den 
Standpunkt  von  einzelnen  Personen  nach  der  Himmelsgegend  zu  bestim- 
men, hat  für  uns  etwas  Fremdartiges. 


Uebersctzung.  189 

mac  Riangabra.  Ihre  Mädchen  gehen  alle  zu  ihr,  sie  stand 
nämlich  über  ihnen  auf  Tetach's  Grabhügel.1  „Gnade!"2  [sagte 
sie].  „Warum  sollen  wir  das  thun?"  sagte  Lugid.  „Denn  ich 
bin  das  Weib  eines  Mannes"  sagte  sie.  „Wir  wollen  sie  unter- 
stützen" sagten  die  jungen  Männer.  „Wer  ist  es,  den  du  suchst?" 
„Cuchulinn,  der  Sohn  des  Soaltam,"  sagte  sie,  „ich  habe  [ihn] 
geliebt  auf  Grund  der  Geschichten  von  ihm."3  „Willkommen 
ist  dir  um  dieses  willen,  der  dort  ist,  Cuchulinn,  westlich  von 
hier."  „Gnade!"  sagte  sie.  Cuchulinn  bleibt  stehen  und  nimmt 
die  jungen  Männer  in  seinen  Schutz,4  und  thut  einen  Helden- 
sprung5 von  sich  querüber  nach  Osten  zu  ihr.  Sie  erhebt  sich 
ihm  entgegen  und  wirft  beide  Hände  um  seinen  Hals  und  giebt 
ihm  einen  Kuss.  „Und  jetzt?"  sagten  die  jungen  Männer.  „Jetzt0 
nun?"  sagte  Cu,  „wir  haben  genug  der  Thaten,  sechsmal  fünfzig 
zu  schützen  und  die  Tochter  des  Königs  der  UiMane  mit  uns  nach 
Emain  Macha  zu  nehmen."  (53.)  Darauf  thaten  sie  einen  Sprung 
fort  nordwärts  durch  die  dunkle  Nacht,  bis  sie  nach  Fid  Ma- 
nach  kamen.  Da  sahen  sie  drei  Feuer  vor  sich  im  Walde  und 
neun  Mann  an  jedem  Feuer.  Cuchulinn  griff  sie  an,  so  dass 
er  drei  Mann  von  jedem  Feuer  tödtete  und  die  drei  Anführer. 
Darauf  ging  er  über  Ath  Moga  in  Mag  Ai  nach  Rath  Cruachan. 
Sie  stossen  da  ihre  Siegesrufe  aus,  so  dass  es  bis  Rath  Cruachan 
gehört  wurde.  Daraufhin  ging  der  Wächter  sie  sich  anzusehen. 
Derselbe  beschrieb  einem  jeden  ihre  Gestalt  und  ihr  Aussehen 
und  ihre  Art  und  Weise.  „Dem  Entsprechendes  ist  mir  nur," 
sagte  Medb,  „wenn  es  Cuchulinn  der  Sohn  des  Soaltam  ist  und 
sein  Pflegesohn,  nämlich  Lugid  Reo  n-derc,  und  Loeg  mac  Rian- 


1  'Duma  Tetaig',  mir  sonst  nicht  vorgekommen. 

2  Dies  ist  nur  eine  Uebersetzung  nach  dem  Sinne,  indem  der  Aus- 
ruf 'anmain  inn  anmain'  in  den  Sagen  gebraucht  ist,  wenn  Jemand  um 
Gnade  bittet.  O'Curry,  Ms.  Mat.  469,  übersetzte  „Grant  me  life  for  life4*, 
indem  er  offenbar  'anmain'  für  den  Acc.  Sing,  von  'anim'  (Seele)  hielt. 

3  Dies  ist  eine  beliebte  Wendung,  vgl.  z.  B.  Tochmarc  Etáine  Cap.  5. 

4  Siehe  den  Anhang.  5  Siehe  den  Anhang. 

6  'Fecht'  ist  im  Mittelirischen  oft  Neutrum:  'a  fecht  sa'  enthält  den 
Nom.  oder  Acc.  des  Artikels,  während  'indecht  sa'  für  'ind  fecht  sa'  steht 
und  den  adverbiellen  Casus  des  Artikels  enthält. 


A*-<A 


1 90  Uebersetzung. 

gabra,  und  wenn  sie  es  ist,  Findchoem,  die  Tochter  des  Eocho 
Rond  des  Königs  der  UiMane.  Wohl  dem,1  der  sie  genommen 
hat,  wenn  es  nach  dem  Willen2  ihrer  Mutter  und  ihres  Vaters 
ist;  Wehe  dem,  der  sie  genommen  hat,  wenn  es  mit  Umgehung3 
derselben  ist."  (67.)  Darauf  gehen  sie  [Cuchulinn  und  seine  Ge- 
fährten] bis  an  das  Thor  der  Stadt  und  stossen  dort  einen 
Siegesruf  aus.  „[Es  gehe]  Jemand  hinaus,"  sagte  Medb,  „um  zu 
erfahren,  wen  die  jungen  Männer  getödtet  haben."4  Man  ging 
hinaus5  von  Seiten  Ailill's  und  Medb's,  die  Köpfe  zu  verlangen, 
um  sie  aufzustellen.  Die  Köpfe  wurden  herein6  gebracht.  „Er- 
kennt ihr7  diese?"  sagten  Ailill  und  Medb.  „Wir  erkennen  sie 
nicht,"  sagte  das  Gesinde.  „Ich  erkenne  sie,"  sagte  Medb,  „es 
sind  dies  die  drei  Räuber,  die  uns  immer  beraubten.  Traget 
die  Köpfe  hinaus  auf  die  Pallisade."  Diese  Sache  wird  darauf 
dem  Cuchulinn  hinaus  berichtet.  „Ich  schwöre  den  Schwur,  den 
mein  Volk  schwört,  ich  werde  die  Palisade  auf  ihren  Köpfen 


1  'Modgenair'  ist  offenbar  ein  Ausdruck,  der  das  Gegentbeil  von 
'mairc'  bezeichnet.  Vgl.  O'Reilly's  'mo-ghénar'  „happy  born".  Das  'mo', 
'mod'  ist  mir  nicht  klar,  'génair'  „ist  geboren". 

2  In  'masadein'  habe  ich  O'Reilly's  'deoin'  „will,  consent"  vermuthet, 
vgl.  'ní  dorn  dheoin  táinig  sí  liom',  „it  is  not  of  my  will,  that  she  has 
come  with  me",  Tor.  Dhiarm.,  ed.  O'Grady,  p.  70,  p.  134,  p.  192. 

3  Zu  dieser  Bedeutung  von  'asa  timchell'  vgl.  'timcheall  na  mac- 
raidhe  . i.  a  n-écmais  na  macraidhe'  O'Cl. 

4  S.  die  Bemerkungen  hinter  der  Uebersetzung. 

5  £Doc[h]uas'  ist  Praet.  Pass,  von  'dochoad',  also  wörtlich  „es  wurde 
gegangen". 

6  Zu  'innonn'  vgl.  'do  rug  each  leis  tarsan  áth  anonn',  „over  across 
the  ford",  Tor.  Dhiarm.,  ed.  O'Grady,  p.  62;  'tug  tri  léimeanna  luthmhara 
tarsan  eas  anonn  agus  anall',  „he  gave  three  nimble  leaps  across  the 
fall  hither  and  thither",  ibid.  p.  184.  So  ist  auch  das  'innund'  Lg.  15  zu 
verstehen:  'rucad  si  innund  co  Conchobar'.  O'Donovan,  Suppl.  zu  O'R., 
bemerkt:  „'anonn',  connected  with  a  verb  of  motion,  means  into."  Auf 
die  Frage  wo?  bedeutet  es  drinnen:  'Am«7,  ro  chualatar  Ulaid  innund 
in  andord',  Als  die  Ulter  drinnen  die  Stimme  hörten,  Lg.  9. 

7  'Athgenair'  ist  2.  PI.  deponentialer  Flexion  des  Perf.  athgén.  Die 
Form  'atathgen'  ist  aus  'ath-da-athgen'  entstanden,  wobei  'da'  Pron.  infix, 
ist,  und  die  Präposition  noch  einmal  vorgetreten  ist,  s.  die  Anmerk.  zu 
'dos  n-eicce'  Z.  13. 


Uebersetzung.  191 

herum  tanzen  lassen,  wenn  mir  meine  Köpfe  nicht  ausgeliefert 
werden."  Darauf  wurden  ihnen  die  Köpfe  gegeben,  und  sie 
[Cuchulinn  und  seine  Gefährten]  wurden  in  das  Gästehaus  ge- 
bracht. (75.)  Am  Morgen  erhob  sich  Cuchulinn  vor  jedem,  nahm 
seine  Waffen  alle  mit  sich  und  ging,  bis  er  sich  mit  seinem 
Rücken  an  einen  Steinpfeiler  stellte.1  Als  der  Späher  am  Mor- 
gen da  war,  hörte  er  ein  Getöse  draussen  von  Osten  her  wie 
Donner  vom  Himmel.  Dies  wurde  Medb  berichtet.  „Womit  ver- 
gleicht ihr  es?"  sagte  Medb.  „Vergleiche  du  es  bei  dir,"  sagten 
die  jungen  Männer,  „du  weisst  es."  „Ich  habe  euch  Nichts  Aehn- 
liches,"  sagte  Medb,  „ausser  wenn  es  die  UiMane  sind,  die  draussen 
von  Osten  her  kommen  auf  der  Spur  ihrer  Tochter.  Ueberlege 
dir  es  noch  einmal!"  Er  sieht  noch  einmal  darnach.  „Wahrlich 
ich  sehe,"  sagte  der  Späher,  „ein  Nebel  hat  die  Ebene  rechts 
von  mir  angefüllt,  so  dass  einer  nicht  das  Gesicht  des  andern 
sieht."  „Ich  erkenne  das,"  sagte  Medb,  „der  Dampf  der  Pferde 
der  UiMane  und  ihrer  Männer  hinter  ihrer  Tochter  her!  Sieh  noch 
einmal  hin!"  „Wahrlich  ich  sehe"  sagte  er  „einen  Feuerschein 
von  Ath  Moga  bis  Sliab  Badbgnai,  vergleiche  dies  bei  dir,  o  Medb!" 
„Nicht  schwer,"  sagte  Medb,  „das  Funkeln  der  Waffen  und  der 
Augen2  der  UiMane  auf  der  Spur  ihrer  Tochter!"  (89.)  Wie 
sie  da  waren,  da  sahen  sie  eine  Schaar  auf  der  Ebene,  und  da 
sahen  sie  einen  Helden  an  ihrer  Spitze,  und  ein  purpurner  vier- 
facher Mantel3  um  ihn  mit  vier  Rändern  von  Gold  darauf,  ein 
Schild  mit  acht  Kanten4  von  weisser  Bronce  auf  seinem  Rücken, 


1  Diese  Situation  kehrt  in  den  Sagen  öfter  wieder,  z.  B.  Rev.  Celt. 
Ill  181,  ferner  Sergl.  Cone.  Cap.  8:  'Dothát  Cuculainn  iarsin,  co  tard  a 
druim  frisin  liic'.  Der  bestimmte  Artikel  steht  im  Irischen,  wo  wir  den 
unbestimmten  setzen,  wenn  eine  Person  oder  Sache  gemeint  ist,  die  in 
der  Erzählung  eine  gewisse  Rolle  spielt,  s.  mein  Wtb.,  S.  631. 

2  Der  pleonastische  Gebrauch  des  Pron.  possessivum  ('a  n-arm', 
'arrosc'),  der  auch  in  der  dann  folgenden  Beschreibung  des  Eocho  noch 
mehrmals  wiederkehrt,  ist  für  uns  nicht  nachahmbar. 

3  Ueber  'brat'  s.  die  Bemerkungen  hinter  der  Uebersetzung. 

4  Vgl.  'aisli  .i.  faobhar'  O'Dav.  p.  49.  Ausserdem  giebt  es  'aisil' 
Gelenk,  Glied  (Corm.  p.  16  'deach'),  wovon  'aisleán'  articulus,  und  an 
dieses  Wort  hat  O'Curry  gedacht,  wenn  er  Mann,  and  Cust.  III  p.  106 


^«i'^'í'    f^         LC  *+/ '  *<^*^r    Cr^*^^    J4r*& 


\  92  Uebersetzung. 

ein  Rock  um  ihn  mit  einem  Rand  von  Silber  von  seinem  Knie 
bis  zu  seinem  Knöchel,1  hellblondes  langes  Haar2  auf  ihm,  so 
class  es  auf  beiden  Seiten  des  Pferdes  war,  eine  Kette  ('rond') 
von  Gold  daran,3  die  ein  Gewicht  von  sieben  Unzen  hatte.  Da- 
von war  er  Eocho  Rond  genannt.  Ein  graugefiecktes  Pferd4  un- 
ter ihm  mit  einem  Gebiss  von  Gold  an  sich.  Zwei  Speere  mit 
ihren  Rippen5  von  weisser  Bronce  in  seiner  Hand.  Ein  Schwert 
mit  goldenem  Griff  an  seinem  Gürtel.     Eine  Lanze  mit   einem 


übersetzt  „a  shield  with  eight  joints  of  Findruine  at  his  back".  Was 
soll  man  sich  unter  den  , .joints"  eines  Schildes  vorstellen?  Auch  'aisil 
.i.  rann'  O'Dav.  p.  50  ist  bekannt,  s.  'assil'  Stück  in  meinem  Wtb.  Al- 
lein vom  Schilde  pflegt  immer  der  Rand  besonders  erwähnt  zu  werden, 
derselbe  wird  sogar  gelegentlich  'fsebur'  (Schneide,  Schärfe)  genannt,  und 
diente  wohl  mit  als  Waffe;  vgl.  ausser  den  Stellen  in  meinem  Wtb.  und 
O'Curry,  Mann,  and  Cust.  Ill  318  z.  B.  noch:  'crommsciath  go  fcebur 
chondualach  fair'  LL.  89^,  37  (TBC.)  und  'a  garbsciath  odor  iarnaide  fair 
co  m-Jbil  chaladargit  ina  imthimchiull'  LL.  92b,  4  (TBC).  Daher  vermuthe 
ich,  dass  oben  ein  achtkantiger  Schild  gemeint  ist.  S.  die  Bemerkungen 
hinter  der  Uebersetzung. 

1  „Von  seinem  Knie  bis  zu  seinem  Knöchel"  kann  sich  nur  auf  den 
Rand  des  'lene'  beziehen.  O'Curry's  Uebersetzung  a.  a.  0.  ,,a  Leinidh 
reaching  from  his  knees  to  his  hips"  ist  unvollständig  und  ungenau.  O'Curry 
war  der  Ansicht,  dass  man  unter  einem  'lene',  das  einen  Rand  hat  und 
bis  an  die  Kniee  geht,  immer  einen  ,,kilt"  oder  „petticoat"  verstehen 
müsse.  Ich  denke  jedoch  hier  an  einen  langen  Leibrock  (%iza>v),  der 
sonst  ganz  fehlen  würde. 

2  'Mong'  ist  eigentlich  die  Mähne  der  Pferde.  Ebenso  heisst  es 
LU.  25a,  i  von  einer  Frau  'mong  orda  frtrri',  goldiges  langes  Haar  auf 
ihr.  Diod.  Sic.  V  28  bemerkt  von  den  Galliern:  naxvvovzat  yuQ  al 
T(jl%£t;  and  zrjg  xaztyyaoiaq  ujqze  /uijdhv  zT\q  ziöv  "miuov  %ttlTt]q  öicuptQtiv. 

3  Wie  die  Kette  am  Haar  befestigt  war,  weiss  ich  nicht  zu  sagen. 
O'Curry,  Mann,  and  Cust.  III  106,  übersetzt:  „a  bunch  of  thread  of  gold 
depending  from  it  of  the  weight  of  seven  ounces." 

4  Ueber  'gabar'  oder  'gabair'  F.  Pferd  s.  die  Bemerk,  hinter  der 
Uebersetzung. 

5  'Gae'  entspricht  dem  gallischen  'gaesum'.  Diese  leichten  Speere 
werden  paarweise  getragen,  so  auch  von  den  Galli  bei  Vergil,  Aeu.  VIII  661 
'duo  quisque  Alpina  coruscant  Gaesa  manu  scutis  protecti  corpora  longis'. 
Unter  den  Rippen  hat  man  Ringe  oder  Metallstäbe  zu  verstehen,  die  in 
den  Schaft  eingelegt  wurden,  vgl.  O'Curry,  Mann,  and  Cust.  II,  241. 


Ucbersctzung.  193 

Zauber1  im  Besitz  des  Helden.  (98.)  Sowie  er  Cuchulinn  er- 
blickte, scbleudert  er  die  Lanze  auf  ihn.  Cncbulinn  setzt  einen 
Zauber  gegen  die  Lanze.  Die  Lanze  dreht  sich  gegen  ihn  (Eoeho) 
um,  so  dass  sie  dem  Pferde  durch  den  Hals  fuhr.  Das  Pferd 
sprang  in  die  Höhe,  so  dass  es  den  Mann  abwarf.  Cuchuliim 
kam  und  nahm  ihn  zwischen  seine  zwei  Hände  und  trug  ihn2  in 
die  Burg.  Das  war  den  Ui  Mane  eine  Schande.  Medh  und  Ailill 
Hessen  sie  nicht  heraus,  als  bis  die  zwei  Frieden  geschlossen 
hatten.  Als  Cuchulinn  sich  anschickte  fortzugehen,  sagte  Eoeho 
zu  ihm  „Nicht  sei  dir  Ruhe  des  Sitzens  oder  Liegens,  o  Cuchu- 
linn, bis  du  weisst,  was  die  drei  Söhne  des  Doel  Dermait  aus 
ihrem  Lande  gebracht  hat."  Darauf  macht  er  (Cuchulinn)  sich 
davon,  bis  er  nach  Emain  Macha  kam,  seine  Köpfe  mit  ihm, 
und  sie  (seine  Begleiter)  erzählen  seine  Geschichten.  Er  begiebt 
sich  dann  auf  seinen  Sitz  .  .  .3  und  trinkt  seinen  Trunk.  Es 
schien  ihm,  als  ob  das  Gewand,  das  er  anhatte,  bräunte,  und 
das  Haus,  und  die  Erde,  die  unter  seinem  Sitze  war.  Er  sprach 
zu  seinen  Leuten  um  ihn:  „Mich  dünket,  ihr  Männer,"  sagte  er, 
„was  Eoeho  E,ond  zu  mir  gesagt  hat,  [davon]  wird  mir  Etwas 
zustossen.     Meine  Lippen    werden    ersterben,4   wenn    ich    nicht 


1  Ich  halte  'inw-indoir  für  ein  Compositum  wie  'in-leigis'  heilbar^ 
'in-mesea'  berauschend  in  meinem  Wtb.,  wörtlich  „in  dem  ein  Zauber 
ist"  u.  s.  w.  Die  Bedeutung  „Zauber"  für  'indcH'  ist  nur  ungefähr  zu- 
treffend, vgl.  'muir-indell'  Zeile  136. 

2  Die  Form  'bertbi'  könnte  3.  Sg.  Praes.  'berid'  mit  Fron,  suffixum 
sein,  allein  'lingthi'  Zeile  101,  das  ebenso  FB.  8G  steht,  lässt  sich  nicht 
so  erklären.  Vielleicht  liegt  doch  hier  eine  besondere  Bildung  vor,  von 
der  noch  'cingthi',  'budigthe',  'cartho'  in  meinem  Wtb.  belegt  sind.  Vgl. 
noch  'gaibthi'  Zeile  240,  eine  Form,  die  ich  Wtb.  S.  584  als  3.  Sg.  Praes. 
mit  Pron.  suff.  erklärt  habe,  aber  Zeile  142  und  228  steht  sie  intran- 
sitiv. 

3  Vgl.  FB.  83  'luid  Cuculainn  isi  sudi  fari'  ('isi'  vielleicht  für  'isa', 
d.  h.  die  Präposition  'i  n-'  mit  dem  Neutrum  des  Artikels),  Cuchulinn 
ging  auf  seinen  Wachtsitz.  Ein  ähnlicher  Ausdruck  liegt  au  obiger  Stelle 
vor,  aber  was  ist  'airithl'?  Nach  K.  Meyer  ist  das  t  von  'airithl'  im 
Ms.  nachträglich  in  g  oder  d  corrigiert  und  ebenso  der  Strich  über  dem 
i  erst  nachträglich  zugesetzt. 

*  Dieselbe  Redensart  'atbélat  a  beóil'  LTJ.  19»,  31  (Mesca  ülad). 

13 


194  Uebersetzung. 

hinausgehe."  (113.)  Cuchulinn  geht  und  begiebt  sich  hinaus,  und 
.  .  J  Loeg  geht  ihm  nach  und  Lugaid  Reo  n-derg.  Vor  der  Burg 
traf  er  auf  neun  Handwerker,2  sie  hatten  nicht  für  Austheilung 
[von  Speise  und  Trank]  gesorgt,3  und  man  wusste  nicht,  dass 
sie  draussen  waren.  Als  sie  Cuchulinn  auf  sich  zukommen  sahen, 
sprachen  sie:  „Wahrlich  es  ist  geziemend"  sagten  sie,  „wenn  man 
mit  Speise  und  Trank  zu  uns  vom  Könige  kommt."  „Einen  Ver- 
walter macht  ihr  aus  mir!"  sagte  Cuchulinn.  Er  springt  auf  sie 
zu  und  schlägt  ihnen  ihre  neun  Köpfe  ab.    Er  macht  sich  fort 


1  Der  Sinn  von  'tetlaithir  a  chranda  do'  ist  vermuthlich :  seine  Speere 
werden  für  ihn  weggeholt,  nämlich  aus  der  Halle,  in  der  die  "Waffen  der 
Helden  aufbewahrt  zu  werden  pflegten,  vgl.  Mann,  and  Cust.  II  p.  332. 
Die  Form  'tetlaithir'  hängt  mit  'tlethar  .i.  foxal  (forttragen)'  und  'doetlo', 
'tetlo'  (für  'do-aith-tlo'?)  bei  O'Davoren  zusammen,  s.  mein  Wtb.  Die 
3.  Sing.  Praes.  Pass,  bei  einem  Subject  im  Plural  wie  Zeile  74.  'Crand' 
bezeichnet  eigentlich  nur  den  Schaft,  aber  es  kann  der  gemeinsame  Name 
für  'gae'  und  'sieg'  sein. 

2  Vgl.  Lg.  19:  'Ro  bái  ail  chloche  mór  ar  a  cind'.  Das  pronomi- 
nale Element  in  'Ro-m-bai'  kann  nicht  das  Relativum  sein,  sondern  wird 
proleptisch  dem  'ar  a  chind'  entsprechen,  also  wörtlich:  es  waren  ihm 
neun  Handwerker  . . .  vor  ihm. 

3  'Ni  thairnechtar  fodail',  dieselbe  Verbalform  aber  mit  Pron.  infix, 
steht  FB.  55:  'Tosn-airnechtár  fleda  mora'.  In  meinem  Wtb.  habe  ich 
sie  zu  'tairicim',  ich  komme,  gestellt,  allein  mit  der  3.  PI.  Perf.  'tarnactar', 
wie  sie  sich  z.  B.  Salt,  na  Rann  6939  findet,  kann  sie  nicht  identisch 
sein.  Wenn  man  auf  die  Lesart  'Tosn-airnechtatar'  des  Egerton  Ms.  Ge- 
wicht legen  darf,  so  würde  es  die  3.  PI.  eines  T-praeteritum  sein,  wobei 
dann  das  '-tar'  von  'tairnechtar'  aus  '-tatar'  zusammengezogen  wäre.  Ich 
beschränke  mich  auf  die  Vermuthung,  dass  diese  Form  zu  'tairec',  'imm- 
thairec'  zubereiten,  vorbereiten,  gehört,  vgl.  die  ähnliche  Wendung  ScM.  15 
'ar  cuit  do  thairiuc',  unser  Theil  zu  bereiten.  Allerdings  ist  die  Bildung 
eines  T-praet.  'tairnecht'  von  'tairec'  abnorm  (des  'n'  wegen,  abgesehen 
davon  vgl.  'inchoisecht'  neben  'inchosc'  anzeigen),  aber  ich  verweise  auf 
'airnecht'  Zeile  130  und  die  Anmerkung  dazu.  Das  Verbum  'táircim', 
Inf.  'tárcud',  bereiten,  bewirken,  möchte  ich  zunächst  fern  halten,  ob- 
gleich es  ziemlich  dieselbe  Bedeutung  hat.  Zu  diesem  ist  in  der  Gramm. 
Celt,  des  S-praet.  'doráricc'  nachgewiesen,  mittelirisch  'táraig'  Salt,  na 
Rann  1524:  'issinn  rosárig  in  flaith,  cia  rontáraig  dia  bithmaith',  wir  sind 
es,  die  gegen  den  Herrn  gefehlt  haben,  so  viel  uns  auch  Gott  als  ewiges 
Gut  bereitet  hatte. 


Uebersetzung.  ]  95 

von  Einain  Macha  in  südöstlicher  Richtung,  bis  er  dahin  kam, 
wo  jetzt  Ard  Marcach  oder  Ard  Maclia  ist,  denn  damals  war 
es  Wald.  Dort  waren  die  Schmiede  Conchobar's  beschäftigt  ein 
Werk1  für  den  König  auszuführen.  Sie  erwägten,2  [dass]  diese 
Nacht  ohne  Speise  und  ohne  Trank  [sein  würde].  Als  sie  die 
drei  auf  sich  zukommen  sahen,  sagten  sie  „Es  ist  geziemend, 
wenn  Jemand  mit  Speise  und  mit  Trank  zu  uns  vom  König 
kommt."  „Einen  Verwalter  macht  ihr  aus  mir!"  sagte  Cuchulinn. 
Darauf  sprang  er  auf  sie  zu  und  schlägt  ihnen  die  neun  Köpfe 
ab.  Darauf  macht  er  sich  fort3  nach  dem  Strande  in  der 
Gegend  östlich  von  Dim  Delca.4  (127.)  Da  kam  grade  der  Sohn 
des  Königs  von  Alba  herüber  mit  Schiffsmannschaft5  mit  Atlass 
und  Seide6  und  Hörnern  für  Conchobar.  Man  kam  zusammen  ihn 
zu  treffen,  und  er  wurde  nicht  gefunden.7     Als  sie  (die  Leute 

1  Nach  den  Mittheilungen  von  Stokes,  Corm.  Transl.  p.  14,  bedeutet 
'aiccde'  aedificium,  aber  auch  „Werk"  im  Allgemeinen. 

2  'Dorermartatar'  ist  die  3.  PL  zu  O'Clery's  'tarmairt  .i.  do  mhea- 
dhaigh  no  do  fhóbair'  (er  erwägte  oder  er  ging  daran).  Vgl.  Stokes'  In- 
dices zu  Saltair  na  Rann,  und  Togail  Troi,  wo  'tarmairt'  an  vielen  Stellen 
in  der  Bedeutung  „gedachte",  „drohte"  nachgewiesen  wird. 

3  Für  den  Begriff  „sich  fort  begeben"  neben  'dos  cuirethar  as'  in 
diesem  Texte  'gabaid  as'  Zeile  107,  119. 

*  'Dún  Delca',  jetzt  Dundalk,  an  der  Ostküste,  war  die  Stadt  Cuchu- 
linn's,  in  der  Nähe  die  Ebene  'Mag  Murthemni',  die  oft  in  den  Sagen  als 
sein  heimatliches  Gebiet  bezeichnet  wird. 

5  Ich  halte  'lucht'  für  den  Dativ,  der  hier  und  in  ähnlichen  Wen- 
dungen den  alten  comitativen  Casus  vertritt,  vgl.  'coecait  ingen'  u.  s.  w. 
in  meinem  Wtb.,  S.  436  s.  v.  cóica. 

6  'Siricc'  ist  das  entlehnte  lat.  sericum,  bezeichnet  aber  vielleicht 
ebensowenig  als  franz.  'serge'  einen  reinseidenen  Stoff.  Der  Ursprung  von 
'sroir  ist  mir  unbekannt. 

7  Die  Ausdrucksweise  ist  hier  sehr  kurz,  der  Sinn  ist  nach  meiner 
Meinung,  dass  von  Seiten  Conchobars  Leute  entgegengeschickt  worden 
waren,  die  den  Sohn  des  Königs  von  Alba  mit  seinem  Tribut  in  Empfang 
nehmen  sollten,  dass  diese  aber  die  Stelle  nicht  trafen,  wo  er  landete. 
Ich  halte  'ro  dalad'  und  'ni  airuecht'  für  Praet.  Pass.  Letzteres,  von 
'air-icim'  ich  finde,  steht  z.  B.  noch  Salt,  na  Rann  2705:  'Lais  cetna- 
airnecht  insain  ar  thus  do  chlannaib  Adaim',  von  ihm  wurde  dies  zuerst 
erfunden,  im  Anfang,  für  die  Nachkommenschaft  Adams.  Vgl.  mein 
Wtb.  s.  v. 

13* 


196  Uebersetzung. 

im  Schiff)  Cucliulinn  auf  sich  zukommen  sahen,  [sagten  sie]  „Es 
ist  geziemend,  wenn  man  um  unseretwillen  herkommt.  Wir  sind 
müde  hier,  durch  Welle  und  Klippe." 1  „Einen  Verwalter  macht 
ihr  aus  mir!"  sagte  Cuchulinn.  Er  stürzt  sich  auf  sie  in  das 
Boot  und  schlägt  mit  dem  Schwert  auf  sie,  bis  er  zu  dem  Sohn 
des  Königs  kam.  „Gnade,  o  Cuchulinn!  Wir  erkannten  dich 
nicht"  sagte  er.  „Weisst  du,  was  die  drei  Söhne  des  Doel  Der- 
niait  aus  ihrem  Lande  getrieben  hat?"  sagte  Cuchulinn.  „Ich 
weiss  es  nicht,"  sagte  der  junge  Krieger,  „aber  ich  habe  einen 
Seezauber,2  und  der  soll  für  dich  gesetzt  werden,  und  du  sollst 
das  Boot  haben,  und  du  wirst  in  Folge  davon  dich  nicht  in  Un- 
wissenheit befinden." y  Cuchulinn  gab  ihm  seinen  kleinen  Speer 
und  ritzte  ein  Ogam  hinein  und  sagte  zu  ihm  „Mach  dich  auf,  bis 
dass  es  an  meinem  Sitze  in  Emain  Macha  ist,  class  du  ankommst." 
Er  nahm  seine  Sachen  mit  sich  ans  Land,  bis  man  kam  ihn  zu 
holen.4  (141.)  Cuchulinn  begiebt  sich  darauf  in  das  Boot.  Er  setzt 
Segel  auf  und  begab  sich  auf  seine  Fahrt.  Einen  Tag  mit  der 
Nacht  war  er  auf  der  Fahrt  und  unter  Segel.  Er  fahrt  da  auf 
eine  grosse  Insel  los.  Die  Insel  war  stattlich  und  sie  war  schön.5 
Ein  silberner  Wall  um  sie  herum,  und  eine  eherne  Palisade  auf  ihr.6 


1  Ueber  den  idiomatischen  Gebrauch  von  'itir  . . .  ocus'  s.  Gramm. 
Celt.2  p.  656  und  mein  Wtb. 

2  So  nach  O'Curry,  der  Ms.  Mat.  p.  469  übersetzt:  „but  I  have  a 
sea-charm,  and  I  will  set  it  for  you,  and  you  shall  not  act  in  ignorance 
by  it." 

3  Anstatt  'foicbea'  wäre  'foigeba'  zu  erwarten,  die  2.  Sg.  Fut.  Act. 
von  'fo-gabim',  fagbaim'  ich  finde,  erlange,  doch  halte  ich  foicbea  nicht 
bloss  für  schlechte  Schreibweise. 

4  Wörtlich  „bis  gekommen  wurde  um  seinetwillen".  Ich  halte  'ticht' 
für  3.  Sg.  Praet.  Pass,  von  'ticim',  vgl.  'con  rieht  les  inna  allslige  Ml.  2*,  6, 
Z.a  478.  Dieselbe  passive  Construction  öfter  in  diesem  Text,  z.  B.  kurz 
zuvor  'ro  dalad',  'dodechas'. 

5  Vgl.  'inis  mor  grata'  Tog.  Tr.1  1002. 

6  Zu  'furad'  s.  oben  S.  9  (Tog.  Tr.2  204),  wo  Stokes  es  mit  „mound" 
übersetzt.  In  der  Sage  Aided  Choncbobair  übersetzt  es  O'Curry,  Ms.  Mat. 
p.  637,  mit  „shelf".  Ü'R.  hat  'fora',  'foradha'  a  seat,  a  bench.  S.  mein 
Wtb.  unter  'forud'.  Nach  der  einen  in  meinem  Wtb.  unter  'sonnach'  aus 
LU.   mitgetheilten  Stelle   'sonnach  id.xa.aide  for  each  múr'  (eine  eiserne 


Uebersetzung.  1  d7 

Häuser  mit  Dachstangen1  von  weisser  Bronce  in  ihr.  Cuclmlinn 
begiebt  sich  auf  die  Insel  und  in  die  Stadt.  Da  sah  or  daselbst 
ein  Haus  mit  seinen  Pfeilern  von  weisser  Bronce.  Da  sah  er 
dreimal  fünfzig  Loger  in  dem  Hause,  ein  Schachbrett  und  ein 
Branduh  und  ein  Tympanon2  über  jedem  Lager.  Da  sah  er  ein 
weissgraues  Paar  in  dem  Hause  mit  zwei  purpurnen  Mänteln 
um  sie,  dunkle  Nadeln  von  ;dunkelrothem  Golde3  in  ihren  Män- 
teln. Da  sah  er  drei  junge  Frauen  in  dem  Hause,  von  gleichem 
Alter,  von  gleicher  Gestalt,  und  eine  Kante  von  Goldfaden  mit 
einem  Aufzug  von  weisser  Bronce  vor  jeder  Frau.  (152.)  Der  Kö- 
nig entbot  ihm  freundlichen  Gruss:  „Willkommen  von  uns  dem 
Cuchulinn  um  Lugid's  willen,  willkommen  von  uns  dem  Loeg  um 
seines  Vaters  und  seiner  Mutter  willen  I"  Die  Frauen  sagten 
dasselbe  zu  ihnen.  „Das  ist  uns  lieb,"  sagte  Cuchulinn,  .,bis 
heute  haben  wir  solche  Freundlichkeit  nicht  gefunden."     „Du 


Palisade  auf  jeder  Mauer)  könnte  man  vermuthen,  dass  hier  unter  'furad' 
eine  niedrige  Mauer  zu  verstehen  sei,  auf  welcher  die  Palisade  ange- 
bracht war.  Aber  'fuirri'  (mit  fem.  ProrO  kann  sich  schwerlich  auf  'son- 
dach',  sondern  nur  auf  'inis'  beziehen. 

1  Nach  der  in  meinem  Wtb.  aus  der  Sage  Táin  Bó  Fraich  citierten 
Stelle  hätte  man  unter  'ochtach'  gewisse  aufrecht  stehende  Stangen  oder 
Balken  zu  verstehen. 

2  O'Curry,  Mann,  and  Cust.  III  360,  übersetzt  „with  a  chessboard, 
a.  draughtboard,  and  a  Timpan  hung  up  over  each  of  them".  Darnach 
würde  'brandub'  ein  von  'fidchell'  verschiedenes  Brettspiel  bedeuten,  da- 
gegen übersetzt  O'Donovan  im  Suppl.  zu  O'R.  'brandub'  mit  „chessmen". 
An  der  von  O'Donovan  daselbst  citierten  Stelle  „Ogygia  p.  311"  steht 
„duas  scacchias  cum  latruneulis  suis  maculis  distinetis"  zwei  Schach- 
bretter ('fidchell')  mit  ihren  durch  Flecken  unterschiedenen  Steinen.  'Fid- 
chell'  und  'brandub'  gehören  zusammen  wie  bei  der  Festversammlung 
eines  Fürstensohnes  Nahrung  und  kostbare  Kleidung,  Federn  und  Kissen, 
Bier  und  Fleisch,  Pferde  und  Wagen  (,'biad  7  étach  logmar,  clúm  7  eoilethe, 
cuirm  7  cárna,  brandub  7  fidchell,  eich  7  carpait'  Corm.  p.  34  Ore  tréith). 
Vgl.  die  Aumerk.  hinter  der  Uebersetzung.  —  Nach  O'Curry  a.  a.  0.  war 
das  irische  'timpáu'  ein  Saiteninstrument,  was  durch  Salt,  na  Rann  GOGO 
bestätigt  wird. 

3  Die  Doppelsetzung  von  'dond'  wie  die  von  'find'  in  'delg  find 
findárgit',  eine  weisse  Nadel  von  weissem  Silber,  s.  mein  Wtb.  unter 
'intlasse'. 


1 


/         ( 


1 98  Uebersetzung. 

wirst  [sie]  heute  finden,"  sagte  der  Held.  „Weisst  du,"  sagte 
Cuchulinn,  „was  die  Söhne  des  Dul  Dermat  aus  ihrem  Lande 
getrieben  hat?"  „Ich  werde  [es]  erfahren,"  sagte  der  Held, 
„ihre  Schwester  und  ihr  Schwager  sind  auf  der  Insel  dort  süd- 
lich von  uns."  Drei  Stücke  Eisen  vor  dem  Feuer,  sie  werden 
in  das  Feuer  geworfen,  bis  sie  roth  waren,  und  es  erheben  sich 
die  drei  jungen  Frauen,  und  eine  jede  von  ihnen  trägt  ihr  Stück 
in  das  Fass.1  Die  drei,  nämlich  Cuchulinn  und  Lugid  und  Loeg, 
gingen  in  das  Fass,  und  sie  werden  gebadet,  und  es  wurden 
ihnen  auch  drei  Hörner  mit  Meth  gebracht,  und  es  wurde 
ein  Bett  unter  ihre  Seite  gebracht  und  eine  Decke  über  sie 
und  ein  gestreiftes  Plaid  oben  darüber.  (164.)  Wie  sie  da  so 
waren,  da  hörten  sie  Etwas:  Waffenlärm  und  Hornbläser  und 
Gaukler.  Da  sahen  sie  fünfzig  Krieger  auf  das  Haus  zu  [kom- 
men], und  je  zwei  ein  Schwein  und  einen  Ochsen,  und  [jeder] 
einen  Becher  mit  Meth  von  Haselnuss. 2  Dann,  als  sie  da 
waren,  da  sahen  sie  die  fünfzig  Krieger  draussen  [vor  dem 
Hause].  Wiederum,  als  sie  [da  so]  waren,  da  sahen  sie  die 
fünfzig  Krieger  mit  einem  anderen  Manne  draussen,  und  eine 
Ladung  Brennholz  auf  dem  Rücken  eines  jeden  von  ihnen, 
mit  Ausnahme  nur  des  einen  Mannes,  der  an  ihrer  Spitze  war. 
Ein  purpurner  fünffältiger 3  Mantel  um  denselben,  eine  Nadel  von 
Gold  darin,  ein  glänzendweiser  mit  Kapuze  versehener  Leibrock 
mit  rother  Stickerei  um  ihn.  Ein  [grosser]  Speer  und  ein  klei- 
ner Speer  bei  ihm,  und  ein  Schwert  mit  goldenem  Griff  in  seiner 
Hand.     Er   kam    in   das  Haus   vor    seinen  Leuten.     Er   heisst 


1  Auf  dieser  eigenthümlichen  Art  das  Wasser  zu  erhitzen  beruht, 
was  iin  Serglige  Conculaind  36  (vgl.  Fled  Brier.  54)  erzählt  wird:  Fässer 
mit  kaltem  Wasser  werden  für  Cuchulinn  herbeigeschafft,  um  seine  Gluth 
('bruth')  zu  dämpfen;  das  erste  Fass,  in  das  er  geht,  siedet  über,  u.  s.  w. 
'Bruth'  bezeichnet  nicht  nur  „Gluth,  Hitze",  sondern  auch  einen  glühen- 
den, oder,  wie  an  unserer  Stelle,  einen  zum  Glühendmachen  bestimmten 
Gegenstand. 

2  In  welcher  Weise  'coli'  Haselnuss  (der  Strauch  oder  die  Frucht) 
beim  Meth  verwandt  wurde,  ist  unbekannt.  Wahrscheinlich  handelt  es 
sich  um  eine  aromatische  Zuthat,  vgl.  Sullivan,  Mann,  and  Oust.  I 
p.  CCCLXXVII.  3  Vergl.  Zeile  91. 


Uebersetzung.  |  C)t) 

Cucliuliun  willkommen:  „Willkommen  von  uns  dein  Cuchnlinn 
um  Lugid's  willen,  willkommen  von  uns  dem  Loeg  um  seines 
Vaters  und  seiner  Mutter  willen!"  (174.)  Die  fünfzig  Helden 
der  Tapferkeit  geben  dieselbe  Begrüssung.  Darauf  wurden  die 
Schweine  und  die  Ochsen  gebracht,  so  dass  sie  im  Kessel  waren, 
bis  sie  gekocht  waren.  Eine  Mahlzeit  für  Hundertc1  wurde 
für  Cuchulinn,  für  die  drei,  gebracht,  das  Andere  wird  unter 
die  Schaar  ausserdem  vertheilt.  Es  wurde  ihnen  Bier  gebracht, 
bis  sie  trunken  waren.  Es  kam  ihnen  Begierde.  „Wie  Avird 
Cuchulinn  schlafen?"'2  „Habe  ich  die  Wahl?"  sagte  Cuchulinn. 
j,Du  hast  sie,"  sagte  der  Held.  „Dort  sind  die  drei  Töchter 
des  Riangabar,  nämlich  Eithne  und  Etaii  und  Etain.  Dort  sind 
ihre  drei  Brüder,  nämlich  Eochaid  und  Aed  und  Oengus.  Dort 
ist  ihre  Mutter  und  ihr  Vater,  nämlich  Riangabar  und  Finna- 
bair,  die  Erzählerin  ihres  Vaters  Riangabar."3  (Die  drei  Brü- 
der  sind  Loeg   und  Id   und   Sedlang.4)     Da  sagte  Cuchulinn: 

1  Vgl.  'Ea  doirtea  airigthi  bid  7  lenna  dóib  cu  riacht  praind  cét 
de  biud  7  de  lind  cae7f  nonbair  dib'  (Vorräthe  von  Speise  und  Trank 
wurden  ihnen  gespendet,  so  dass  eine  Mahlzeit  für  Hunderte  von  Speise 
und  von  Trank  auf  je  neun  von  ihnen  kam),  LL.  p.  263 a,  43  (Mesca 
Ulad).    An  beiden  Stellen  steht  'cét',  also  der  Gen.  Pluralis. 

2  Wer  diese  Frage  aufwirft,  wird  nicht  gesagt.  Im  Ms.  ist  von 
'Dobreth'  bis  'or  Cnchulaind'  keine  Interpunction. 

3  Ob  hier  Alles  in  Ordnung  ist,  ist  die  Frage.  Nach  dem  Zusam- 
menhang der  Erzählung  erwarten  wir  nur  die  Namen  von  weiblichen 
Wesen,  aus  denen  Cuchulinn  auswählen  soll.  Statt  dessen  folgt  die  Auf- 
zählung der  ganzen  Familie.  Im  Ms.  ist  'rian  7  gabar'  geschrieben,  als 
ob  'Rian'  der  Name  der  Mutter  und  'Gabar'  der  des  Vaters  wäre,  oder 
umgekehrt.  Allein  Riangabar  ist  nach  den  Worten  'a  n-athar  Rian- 
gabra'  der  Name  des  Vaters.  Dann  würde  der  Name  der  Mutter  nicht 
genannt  sein,  wenn  diese  nicht  Finnabair  ist,  nach  meiner  Uebersetzung 
zugleich  die  Erzählerin  des  Riangabar.  O'R.  hat  'risidhe'  an  historian, 
und  führt  dafür  einen  Vers  an  ('risidhe  ainm  do  scéalaidhe'),  vgl.  'riss 
.i.  each  scél  7  faisnés'  Conn.  p.  39,  ähnlich  Amra  Chol.  Ch.,  ed.  Crowe 
p.  24,  Goid.2  p.  159.  Nach  Analogie  von  'ban-chainte',  Satiristin,  dürfte 
man  freilich  'ban-riside1  erwarten.  Ebenso  ist  die  feminine  Genetivform 
'Riangabra'  auffallend,  s.  S.  214  die  Bemerkung  über  'gabar'. 

4  Dieses  Sätzchen  sieht  wie  eine  Interpolation  aus,  denn  weshalb 
sollte  der  Mann  dem  Cuchulinn  diese  Angabe  machen,  da  doch  Cuchu- 


<l 


200  Uebersetzung. 

„Ich  weiss  nicht,  mit  wem  Etan  schlafen  wird, 
aber  ich  weiss,  Etan  die  Weisse,  nicht  wird  sie  allein 
schlafen." 
Das  Weib  schlief  bei  ihm,  und  er  gab  ihr  am  Morgen  einen 
Daumenring *  von  Gold,  in  dem  eine  halbe  Unze  Gold  war. 
Man  ging  mit  ihm  am  andern  Morgen,  so  dass  er  in  der  Ferne2 
die  Insel  erblickte,  auf  welcher  sich  Condla  Coel  Corrbacc  und 
Achtland,  die  Tochter  des  Doel  Dermait  befand.  Mit  jeder  Be- 
wegung, die  er  dem  Boote  gab,  ruderte  er  auf  die  Insel  zu,  so  dass 
es  immer  auf  die  Spitze  der  Insel  gerichtet  war.3  (193.)  Condla 
Coel  Corrbacc  befand  sich  auf  der  Insel,  und  zwar  sein  Kopf 
gegen  einen  Pfeiler,  der  im  westlichen  Theil  der  Insel  war,  und 
seine  Füsse  gegen  einen  Pfeiler,  der  im  östlichen  Theil  der- 
selben war,  und  seine4  Frau  dabei,  ihm  den  Kopf  abzusuchen.5 
Als  er  das  Geräusch  des  Bootes  gegen  das  Land  hörte,  setzt 
er  sich  in  die  Höhe  und  bläst  mit  seinem  Athem  von  sich,  so 
dass  eine  Welle6  über  das  Meer  ging.  Sein  Athem  kehrte 
wieder  um.  Darauf  sprach  der  Held  ihn  an.  Er  sagte  zu 
ihm:  „Wie  gross  auch  der  Zorn  darüber  bei  dir  ist,  du  Held 
dort,  wir  fürchten  dich  nicht,  nicht  von  dir  ist  prophezeit,  dass 

linn  den  Loeg  selbst  bei  sieb  bat.  Ein  Scbreiber  wusste  wahrschein- 
lich,  dass  in  anderen  Texten,  z.  B.  im  Fled  Bricrend  des  Leb.  na 
h-Uidre  Cap.  14,  Sedlang,  Id  und  Loeg,  die  "VVagenlenker  von  Loegaire, 
Conall  Cernacb  und  Cucbulinn,  'mac  Riangabra'  genannt  werden.  Ebenso 
ist  LL.  p.  65  a,  18  (Macgnimrada  Conculaind)  Ibar,  der  Wagenlenker 
Concbobar's,  ein  'mac  Riangabra'. 

1  Die  ältere  Form  für  'ornuisc'  ist  'ordnaisc',  s.  mein  Wtb. 

2  So  nacb  meiner  Conjectur,  wörtlich  „weit  von  sieb". 

3  Diese  Stelle,  die  niicb  viel  beschäftigt  bat,  glaube  ich  in  der 
obigen  Weise  richtig  verstanden  zu  haben.  Wir  lernen  hier  die  Wir- 
kung des  Seezaubers  kennen,  den  C.  von  dem  Sohn  des  Königs  von 
Alba  erhalten  hatte.  Zu  'band'  vgl.  bann  .  i .  gacb  cumhsgugadh'  (jede 
Bewegung)  O'Cl.,  ich  habe  es  hier  als  instrumentalen  Dativ  genommen. 
Der  letzte  Satz  heisst  wörtlicb  „so  dass  es  gleichhoch  mit  der  Spitze 
der  Insel  war. 

*  Wahrscheinlich  ist  'a  ben'  zu  lesen. 

5  Zu  aiseid  vgl.  'aisce'  to  cleanse,  'gan  aisce  coise  na  cinn'  without 
cleansing  of  foot  or  head,  O'Don.  Suppl. 

u  Zu  'muirchreieb'  vgl.  'muirchreacb  .  i .  tonn'  O'Cl. 


Uebersetzung.  201 

diese  Iusel  verwüstet  werden  wird.1  Komin  nur  auf  die  Insel, 
es  wird  dir  Willkommen  werden!"  (201.)  Cucliulinn  ging  dar- 
auf auf  die  Insel.  Die  Frau  gab  ihm  Willkommen  und  winkt 
mit  ihren  Augen.2  „Weisst  du,  was  die  Söhne  des  Doel  Dermait 
aus  ihrem  Lande  getrieben  hat?"  „Ich  weiss  [es],"  sagte  die 
Frau,  „und  ich  werde  mit  dir  gehen,  dass  du  sie  triffst,  und 
von  dir  ist  ihre  Heilung  prophezeit."  Die  Frau  erhob  sich  und 
geht  in  das  Boot  zu  ihnen. 

„Was  für  eine  Fahrt  von  Thorheit3  ist  dies,  o  WTeib," 

sagte  er, 
„die  über  das  Meer  erstrebt  wird? 

„denn  nicht . 4 

„schön  fest  in  das  Schiff  zu  schreiten."5 


1  O'R.  hat  unter  'cruth'  auch  die  Bedeutung  „destruction".  Vgl. 
Salt,  na  Rann  6435  'fúair  a  dún  n-donn  iarna  crod'  (nach  1  Sam.  30,  1). 

2  Das  Verbum  'tummud'  bedeutet  eigentlich  eintauchen.  Eine  an- 
dere idiomatische  Wendung  findet  sich  Tog.  Troi1  284:  'Amal  athchon- 
nairc  fochelóir  inní  Iasón,  tummis  rind  ruisc  a  menman  ind'.  Sobald 
als  sie  Jason  sah,  tauchte  sie  die  Spitze  des  Auges  ihres  Sinnes  in 
ihn  ein." 

3  In  'ciad'  steckt  ohne  Zweifel  das  Fragepronomen  'cia'.  Man 
könnte  nun  geneigt  sein,  das  d  zu  dem  folgenden  rem  zu  ziehen:  'drem' 
könnte  für  'dréimm'  stehen,  wie  'rem'  gelegentlich  für  'réimm'  (s.  rem 
n-aga,  Sergl.  Concul.  30,  6),  und  'dreim'  hat  O'Reilly  in  der  Bedeutung 
„endeavour,  attempt",  während  'dremm'  „Menge"  hier  nicht  in  den  Zu- 
sammenhang passen  würde.  Von  dem  'rem'  des  Textes  hängt  ab  der 
Genetiv  'sempla'.  Dieses  Wort  muss  eine  ähnliche  Bedeutung  wie  'báes' 
haben,  beide  Wörter  stehen  zusammen  Ml.  44  e,  12:  in  mactad  i  n-dcn- 
tar  cech  semplae  7  cech  báis',  „der  Kindheit,  in  welcher  alle  Art  Un- 
sinn und  Thorheit  gemacht  wird"  (^Glosse  zu:  post  aetatis  primae 
crepundia).  Ich  möchte  aber  die  Lesung  'reim  sempla'  vorziehen,  da 
ähnliche  Verbindungen  öfter  vorkommen,  z.  B.  das  oben  erwähnte  réim 
n-ága,  ferner  'réim  séolta',  „sailing  course,  career",  Tog.  Troi1  1342. 
Darnach  habe  ich  oben  vermuthungswcise  übersetzt. 

1  Mit  'comrar  glangesu'  weiss  ich  Nichts  anzufangen. 

5  Da  'fossad'  öfter  als  Adjectiv  zu  'céim'  oder  'tochim'  vorkommt, 
so  werden  auch  hier  diese  beiden  Wörter  zusammengehören,  denn  'cem' 
steht  wohl  sicher  für  'céim',  wie  vorher  'rem'  für  'réim'.  Das  voraus- 
gehende  'cuana'   kann  aber  weder  zu  'ciian'  Hafen  gehören,   da  dessen 


202  Uebcrsetzung. 

0  Condla  Coel  Corrbacc, 

sein  Sinn  [steht]  auf  Befahren  des  Meeres, 

es  begehrt1  mein  wahres  warmes  Herz 

sie  zu  heilen,  die  Söhne  des  Doel  Dermait  .  .  ."2 

(213.)  Darauf  ging  die  Frau  wieder  in  das  Boot  und  winkt 
mit  den  Augen,  und  gab  ihnen  Kunde.  „Siehe  den  weissen  Wall 
dort,"  sagte  sie,  „dort  ist  Coirpre  Cundail."  „Der  Bruder  ihres 
Vaters,"  sagten  sie.3  Darauf  sahen  sie  den  weissen  Wall,  und 
trafen  sie  auf  zwei  Frauen,  die  dabei  waren  Binsen  zu  schnei- 
den. Er  spricht  die  Frauen  an  und  fragt  sie:  „Was  ist  der 
Name  des  Landes,  in  das  ich  gekommen  bin?"  sagte  er.'1  Es 
erhol)   sich   die  eine  Frau  und  sprach  zu  ihnen  das  Folgende5: 


Genetiv  'cúain'  lautet  (Tog.  Troi1  Index),  noch  zu  O'Clery's  'cúana  .i. 
buidhne',  da  dies  hier  keinen  Sinn  giebt.  Ich  vermuthe  daher,  dass 
O'Reilly's  'cuanna'  „neat,  fine,  elegant"  gemeint  ist  (vgl.  'o  ré  Adhaimh 
chuanna  chain',  „from  time  of  Adam,  virtuous,  fair",  Keating  (ed.  1811) 
p.  162,  Atkinson,  On  Irish  Metric,  p.  20):  'co  cuanafosad'  würde  dann 
als  Adverb  mit  dem  Infinitiv  'cem'  zu  verbinden  sein. 

1  Zu  'toccair'  vgl.  O'Reilly's  'tograim'  „I  desire",  'ro  thógair  Sga- 
thán  an  chnumh  do  mharbhadh'  Tor.  Dhiarm.  ed.  O'Grady,  p.  128. 

2  'Dian-dermain'  (des  schnellen  Vergessens?)  ist  wohl  ein  etymo- 
logisierendes Epitheton  zu  'Dermait',  vgl.  dearmen  .  i .  dermat  O'Dav. 
p.  73  und  p.  79. 

3  Im  Ms.  ist  weder  vor  'brathair'  noch  hinter  'ar  siad'  eine  Inter- 
punktion. 

4  Anstatt  des  von  mir  vermutheten  'ar  se'  könnte  auch  'arsin  (für 
iarsin')  atracht',  Darauf  erhob  sich,  vermuthet  werden. 

5  In  diesem  Gedichte  will  die  Frau  dem  Cuchulinn  Angst  machen 
vor  dem  Lande,  indem  sie  ausführt,  wie  es  vertheidigt  wird.  Es  werden 
unterschieden  Könige  im  Innern  des  Landes  und  Fürsten  am  Gestade. 
Das  sonst  unbedeutende  Gedicht  scheint  kunstvoll  so  angelegt  zu  sein, 
dass  diese  erst  in  zwei  Versen  nach  einander  gepriesen  werden,  dann  in 
zwei  Halbversen,  zuletzt  in  zwei  Viertelversen:  der  1.  Vers  bezieht  sich 
auf  die  Könige  im  Lande,  der  2.  Vers  auf  die  Fürsten  am  Gestade,  die 
erste  Hälfte  des  3.  Verses  auf  die  Könige  im  Lande,  die  zweite  Hälfte 
auf  die  Fürsten  am  Gestade,  das  erste  Viertel  des  4.  Verses  auf  die 
Könige  im  Lande,  das  zweite  Viertel  auf  die  Fürsten  am  Gestade.  Die 
zweite  Hälfte  des  4.  Verses  scheint  dann,  wenn  meine  Auffassung  rich- 
tig ist,  eine  Beleidigung  Cuchulinn's  zu  enthalten,  auf  welche  hin  dieser, 


Uebersetzung.  203 

„Das  Land,  in  das  du  hierher  gekommen: 

mit  einer  Schaar  zu  ihren  (?)  Rossen  auf  der  Ebene * 

sind  sieben  Könige  auf  seinem  Gebiet, 

sieben  Siege  sind  bei  jedem  von  ihnen.2 

Sieben  Fürsten  sind  auf  seinem  Gestade, 

und  nicht  ist  es  dies  allein, 

es  sind  da  sieben  Frauen  eines  jeden  von  ihnen, 

ein  König  ist  unter  dem  Fuss  jeder  Frau. 

Sieben  Truppe  von  Pferden,  sieben  Heere  eines  jeden, 
sieben  Siege  bei  ihnen  auf  seinem3  Gebiet; 
nach  Recht  der  Schlachten  —  weisse  Schaaren4  — 
sieben  Schlachten  vor  ihnen  auf  dem  Meere.5 

Ausser  der  grossen  Schlacht  der  Ebene6 

sieben  Schlachten  eines  jeden  von  ihnen,7 

heraus  kommt  nicht,  der  ein  Dieb  ist,  gehe  nicht  nach 

der  Erzählung,8  besungen  ist9  das  Land!" 


der  auch  schon  durch  die  kriegerische  Schilderung  gereizt  sein  kann, 
die  Frau  tödtet. 

1  Vgl.  Zeile  224. 

2  Sie  pflegen  stets  zu  siegen. 

3  Wie  Zeile  220  auf  'tír'  bezüglich. 

*  'Formna  gil'  ist  blosse  Flickformel. 

5  Die  Schlachten  der  sieben  Fürsten  am  Gestade,  während  in  der 
ersten  Hälfte  des  Verses  die  Siege  der  Könige  im  Lande  gemeint  sind. 
Die  irische  Kedensart  ist,  dass  Schlachten  „vor"  Jemandem  gebrochen 
werden,  s.  z.  B.  Hymn.  4,  4. 

6  Gemeint  ist  der  Kampf  mit  den  Königen  im  Lande,  vgl.  'os  blai' 
Zeile  219. 

7  Gemeint  sind  die  Kämpfe  mit  den  Fürsten  am  Gestade. 

8  Ich  habe  'na  len  don  sceol'  als  Sätzchen  für  sich  genommen, 
'lenim'  wird  mit  'di'  construiert,  das  hier  in  der  Weise  der  späteren 
Sprache  durch  'do'  ersetzt  ist. 

9  In  der  alten  Sprache  müssten  wir  'ro  chét'  als  Praet.  Pass,  er- 
warten, 'ro  canad'  würde  die  in  der  modernen  Sprache  übliche  Bil- 
dung sein. 


204  Ueberßetzung. 

(228.)  Cuchuliim  stürzte  sich  darauf  auf  sie  und  gab  ihr  mit 
seiner  Faust  einen  Schlag  an  den  Kopf,  dass  das  Gehirn  ihr 
zu  den  Ohren  herausbrach.  „Eine  böse  That,  die  du  gethan 
hast!"  sagte  die  andere  Frau,  „aber  es  war  von  dir  prophezeit, 
dass  du  hier  Böses  thun  würdest.  Wehe,  dass  ich  es  nicht 
war,  die  du  anredetest!"  „Dich  rede  ich  jetzt  an,"  sagte  Cu- 
chuliim. „Was  ist  der  Name  dieser  Personen,  die  dort  sind?" 
„Nicht  schwer:  Dian  Sohn  des  Lugid,  Leo  Sohn  des  Iachtan, 
Eogan  Findech  (Weisspferd),  Fiachna  Fuath,  Coirpre  Cundail, 
Cond  Sidi,  Senach  Salderc. ] 

„Sie  suchen  rothen  Kampf2 

sie  brechen  blutiges  Schlagen3 

mit  Zwanzigen  von  Seitenwunden4 

mit  Heerden  von  Helden5 

mit  Mengen  von  Wettkämpfen." 6 

(237.)  Darauf  gingen  sie  nach  der  Stadt,  und  Loeg  nahm 
den  Mantel  der  Frau  auf  seinen  Rücken,  bis  sie  nach  dem  Vor- 


1  Das  sind  wahrscheinlich  die  sieben  Könige  oder  die  sieben  Für- 
sten, die  in  dem  vorhergehenden  Gedichte  erwähnt  werden.  Genaue 
Uebereinstimmung  der  eingelegten  Gedichte  mit  der  Prosaerzählung  darf 
man  übrigens  nicht  immer  erwarten,  wie  man  auch  an  dem  Gedichte 
Zeile  278  fg.  beobachten  kann. 

2  Vgl.  'saigthech  do  c[h]ath'  Sergl.  Concul.  18  (Ir.  T.  p.  211). 

3  Ich  habe  'ruinit'  als  ii.  PI.  Pracs.  von  'róenaim'  genommen,  vgl. 
'cluin'  Zeile  28v\  Gen.  von  'clóen'.  Dann  vermuthe  ich,  dass  es  'fland- 
ruba'  heissen  muss,  denn  O'Clery's  'drubh  .i.  carbad  (Wagen)'  passt  hier 
nicht.  Die  Wörter  'fland'  (roth,  Blut)  und  'ruba'  (Verwundten,  Tödtcn) 
sind  in  meinem  Wtb.  belegt,  vgl.  O'Clery's  'rubha  .  i .  guin'.  Hy.  4,  4 
hat  'ro  roena'  das  Object  'catha'  (richtiger  'cathu'). 

4  Zu  'fiche'  in  der  Bedeutung  einer  grossen  Zahl  vgl.  'fichtib  glond' 
und  'fichtib  drong'  in  meinem  Wtb.  Zu  'toebtholl'  vgl.  di  ráiniud  7 
d'imrubad  a  chéile,  comtar  tretholla  táib  trenfer  din  tres  sain',  sich  ein- 
ander zu  besiegen  und  zu  schlagen,  so  dass  die  Seiten  starker  Männer 
durchbohrt  wurden  in  Folge  dieser  Schlacht,  Tog.  Troi1  1714.    Vgl.  auch 

créchtach  a  thóeb'  Sergl.  Concul.  18,  FB.  24. 
s  Vgl.  'almaib  tor'  in  meinem  Wtb. 
6  Vgl.  'lin  comram'  FB.  89. 


Uebcrsctziing.  205 

platz  l  kamen.  Die  Frau  geht  von  ihnen  in  die  Burg  und  ver- 
kündet dort,  was  ihnen  angethan  worden  ist.  „Nicht  schlimm 
das,"  sagte  Cairpre  Cundail,  „das  ist,  was  sie  den  Leuten  eines 
Narren  anthun  würden."  Er  stürmt  hinaus.  Cuchulinn  greift 
ihn  an  und  sie  waren  im  Kampf  vom  Morgen  his  zum  Ende 
des  Tages,  und  keiner  von  ihnen  gab,  was  ein  Vortheil  über 
den  andern  ist.2  Ihre  Schwerter  siegten  wechselseitig  und 
ihre  Schilde  zerbrachen  wechselseitig.3  „Das  ist  wahr,"4  sagte 
Cuchulinn.  Damit  nimmt  Cuchulinn  den  Gae  bolge.  „Gnade, 
o  Cuchulinn!"  sagte  Cairbre  Cundail,  und  wirft  seine  Waffen 
von  sich  und  nimmt  ihn  zwischen  seine  zwei  Hände  und 
trägt  ihn  in  die  Burg  und  macht  ihm  ein  Bad,  und  die  Toch- 
ter des  Königs  schläft  diese  Nacht  bei  ihm.  Er  fragte  ihn 
darauf:  „Was  hat  die  Söhne  des  Doel  Dermait  aus  ihrem 
Lande  getrieben?"   Cairbre  erzählt  ihm  Alles  von  Anfang  bis 

1  Vgl.  'issind  aurlaind  in  dúine',  „in  the  lawn  of  the  dun",  Táin  Bó 
Fraich,  ed.  Crowe,  p.  138. 

2  Der  Sinn  dieser  wörtlichen  Uebersetzung  ist,  dass  keiner  einen 
Vortheil  über  den  andern  erlangte.  Das  hier  gebrauchte  'furail'  ist  das 
altir.  'foróil',  'furóil'  abundantia.  Vgl.  'furail  .  i .  imurcra  (Ueberfluss, 
Ueberschuss,  s.  'immforcraid'  und  'forcraid'  in  meinem  Wtb.)'  O'Dav. 
p.  94.  Die  daselbst  citierte  Stelle  findet  sich  im  Betha  Phatraic,  Three 
Middle-Irish  Horn.  ed.  Stokes  p.  32:  '7  ni  biad  furail  nách  cóicid  form 
céin  no  betís  do  réir  Patraic',  „and  that  no  province  would  prevail 
against  them  so  long  as  they  should  obey  Patrick".  O'Reilly  hat  'urail' 
„over  much",  s.  auch  'erail'  in  meinem  Wtb.,  als  ob  es  eine  Zusammen- 
setzung mit  der  Präposition  'ar'  wäre.  Die  Präpositionen  'for'  und  'ar' 
werden  in  der  spätem  Sprache  nicht  mehr  streng  geschieden,  und  so  ist 
'foróil',  'furail'  in  'urail',  'erail'  äusserlich  mit  'eráil'  'iráil',  'uráil'  Auf- 
tragen, Befehlen,  zusammen  gefallen. 

8  Ich  habe  in  obiger  Stelle  nicht  das  Compositum  'immchlóud'  in- 
vertere  (s.  Zeile  289)  angenommen,  sondern  das  einfache  'cloud'  besiegen 
mit  dem  reeiproken  'imma'  in  der  unpersönlichen  Construction,  über 
welche  ich  Wtb.  S.  515,  Col.  1  gehandelt  habe.  Das  Subject  steht  da- 
bei im  Dativ.  Dieselbe  Construction  dann  in  dem  Gedicht,  Zeile  28G. 
Vgl.  'ri  tulguba  na  sciath  ic  scoltud  7  ri  glondbeimnig  na  claideb  icá 
clód'  Tog.  Troi1  662. 

4  Es  fällt  ihm  ein,  wie  man  aus  dem  Folgenden  sieht,  dass  er  den 
Gae  bolge  nehmen  muss.     Ueber  diese  Waffe  s.  Zeile  259. 


206  Uebersetzung. 

zum  Ende  der  Geschichte.  (250.)  Am  andern  Morgen  wird  dar- 
auf dem  Cairbre  Cundail  von  Eocho  Glas  Kampf  angesagt.  Sie 
gehen  nach  dem  Thale  dem  starken  Manne  entgegen.  „Jemand 
in  das  Thal  [gekommen],"  sagte  er,  „ihr  elenden  Fianns?"1  „Es 
ist  Jemand  da,"2  sagte  Cuchulinn.  „Das  ist  keine  angenehme 
Stimme,"  sagte  er,  „die  Stimme  des  Verzerrten3  aus  Irland!" 
Sie  greifen  sich  gegenseitig  in  dem  Thale  an.  Cuchulinn  springt, 
dass  er  auf  dem  Rande  des  Schildes  war.  Jener  bliess  [ihn] 
von  sich  mit  seinem  Athem,  so  dass  er  im  Meer  war.  Cuchu- 
linn springt  wieder,  dass  er  auf  der  Wölbung4  des  Schildes 
war.  Jener  bliess  [ihn]  wieder  in  das  Meer.  Er  springt,  dass 
er  auf  seinem  Leibe  war.  Jener  bliess  [ihn]  darauf,  dass 
er  ins  Meer  fiel.  „Wehe!"  sagte  Cuchulinn.  Dabei  warf  er 
den  Gae  bulgae  in  die  Höhe,  so  dass  er  jenem  von  oben 
auf  den  Panzerhelm  auf  dem  Kopfe  fiel,  und  durch  ihn  hin- 
durch in  die  Erde  fuhr.  Er  drehte  sich  darauf  um  sich  herum 
und  stürzte  nieder.  (262.)  Cuchulinn  kam  und  zieht  ihm  den 
Panzer  über  den  Kopf  und  haut  ihn  mit  dem  Schwert.5  Von 
Osten  und  von  Westen  springen  die  Side  in  das  Thal,  denen  er 
Schimpf  angethan  hatte,  so  dass  sie  sich  in  jenes  Blut  badeten. 
Darauf  waren  alle  heil  von  dem  Schimpfe.  Die  Söhne  des  Doel 
Dermait  gehen  dann  nach  ihrem  Lande.  Cuchulinn  geht  mit 
Cairpre  nach  dessen  Stadt.  Er  schläft  dort  die  Nacht  und 
ging  am  Morgen  fort  und  nahm  grosse  wunderbare  Geschenke 


1  Zeile  66  ist  der  mit  'Nech'  anhebende  Satz  ein  Ausruf,  hier  ist 
er  wohl  eine  kurze  Frage.  Die  Form  'fiandu'  ist  mir  auffällig,  da  sie 
weder  von  'fían'  m.,  nocb  von  'fíann'  f.  abgeleitet  werden  kann. 

2  'Atathar'  ist  die  3.  Sg.  Pass,  von  'atá',  s.  Stokes,  Corm.  Gl.  Transl. 
p.  112  not.  c. 

3  Die  Verzerrungen,  die  über  Cuchulinn  kamen,  wenn  er  in  Wuth 
gerieth,  werden  LU.  Facs.  p.  79  b,  22  fg.  (T.  Bó  Cúalnge)  geschildert. 

4  Eigentlich  bedeutet  'lann'  soviel  als  „lamina",  s.  mein  Wtb. 
Vgl.  Conid  and  ata  otharlige  a  chind  7  a  láime  dói,  7  lán  lainne  a 
scéith  di  úir',  „there  is  the  Sickbed  (das  Grab?)  of  his  head  and  his 
right  hand,  and  the  full  of  the  cover  of  his  shield  of  mould",  Rev. 
Celt.  Ill  p.  182  (Cuchulainn's  Death). 

5  Dieselbe  Redensart  Zeile  133. 


Uebcrsctzung.  207 

von  Cairbre  mit.  Er  gebt  darauf  nach  der  Insel,  auf  der 
Condla  war  und  seine  Frau,  und  erzählt  ihnen  seine  Geschich- 
ten. Darauf  geht  er  fort  nordwärts,  bis  er  die  Insel  erreichte, 
auf  der  Riangabar  war,  und  schläft  dort  bei  dessen  Frau  und 
erzählt  dabei  seine  Geschichten.  Und  am  Morgen  geht  er  fort, 
bis  er  das  Land  der  Ulter  erreichte.  Fr  geht  nach  Finnin 
Macha.  Sein  Theil  Bier  und  Essen  war  für  ihn  geblieben.  Er 
erzählt  ihnen  darauf  seine  Geschichten  und  seine  Fahrten,  dem 
Conchobar  und  den  Helden  der  Männer  von  Ulster  im  Croebruad. 
(274.)  Darauf  begab  er  sich  nach  Rath  Cruachan  zu  Ailill 
und  zu  Medb  und  Fergus,  und  erzählt  ihnen  seine  Geschichten. 
Darauf  wird  Eocho  Rond  zu  ihm  gerufen,  uud  er  sang  ein  Lied: 

„Finnchoem  die  Tochter  des  Eocho  Rond, 

sie  ist  es,  die  mir  Irrfahrt1  auferlegte: 

nach  dem  Kampfe  mit  Eochaid  Glass 

—  icb  bin  reuig  —  die  Hochzeit! 

Neun  .  .  .  .,2  neun  Schmiede 

ohne  Schuld,  nur  die  Schuld  sie  zu  treffen, 

neun  Kaufleute3  —  traurige  Unstetigkeit  — 

ich  tödtete  sie  im  Zorn! 

Ich  erreichte  den  Hafen4  von  Doel's  Land, 

ich  erreichte  den  Sitz  des  bösen  Cairpre, 

bei  meinem  Zusammenstoss 5  —  eine  sebr  grüne,0 
starke  Woge  — 

setzte  ich7  schön  mein  scharfes  Schwert. 


1  Zu  'fordul'  vgl.  'fordal  .i.  do  éol  .i.  seachrán  (Umherirren)'  O'Cl. 

2  Oben  Zeile  115  heisst  es  allgemein  'aes  cerd',  'gruadaire'  ist  viel- 
leicht O'Reilly's  'grúdaire'  „a  brewer". 

3  Gemeint  sind  die  Leute  des  Königs  von  Alba.  s.  Zeile  128  fg. 

4  Vgl.  'airer  .i.  cuan  (Hafen)'  O'Cl.,  und  Tog  Troi1  Index. 

5  Zu  ergänzen  „mit  Cairpre". 

G  In  'tre-glas'  scheint  das  'tre-'  nur  den  Sinn  unseres  „sehr"  zu 
haben.  Dasselbe  Wort  LL.  96 a,  11  'co  n-derna  tromehiaich  treglaiss  de 
innélaib  7  i  n-aéraib'.     Die  Uebersetzung  der  ganzen  Zeile  ist  unsicher. 

7  Zu  'formlus'  vgl.  'fuirmeal  .  i .  cur'  O'Cl. ,  wenn  hier  nicht  ein 
Fehler  für  'fuirmead'  vorliegt.  Auch  ehe  ich  die  Glosse  bemerkte,  hatte 
ich  an  'formius'  (s.  'fuirmim'  in  meinem  Wtb.)  für  'formlus'  gedacht. 


208  Uebersetzung. 

Zusanimenstoss  zu  tödtlichem1  Streit 
von  Cairbre2  über  dem  länderreichen 3  Meer: 
wechselseitig  siegten  unsere  Schwerter, 
wechselseitig  barsten  unsere  Schilde. 

Zusammenkommen  mit  Cairpre  dem  Ehrbaren, 


es  war  Frieden,  es  war  Schlaf  —  ein  Stück,5  das  nicht 

gross  war  — , 
bis  wir  zu  Eochaid  Glass  kamen.6 

Mein  rothes  Schwert,  das  hundert  schlug,7 

hat  mich  verwandelt,  obwohl  es  eine  Thorheit8  war: 

zu  Glanz  kam  mein  Körper, 

der  mich  in  Betrübniss  umhergetragen  hatte. 


1  Vgl.  'gleo  fuleach  fercach  nithach  neimnech',  „a  Woody,  angry, 
deadly,  venomous  fight",  Tog.  Troi1  2224. 

2  Zu  ergänzen  „mit  mir".  Der  Genetiv  'Cairbri'  hängt  ab  von 
comrocc',  vgl.  'comrac  oenfir'  und  'comrac  fri  óenfer'  in  meinem  Wtb. 
unter  'comrac'. 

3  Vielleicht  befremdet  das  Epitheton  'iathach',  das  doch  hier  nur 
von  'iath  .i.  fearann'  (O'Cl. ,  vgl.  Amr.  Chol.  Ch.  ed.  Stokes,  Goid.2 
p.  159,  =  LU.  7  b,  35  und  38)  herkommen  kann.  LL.  12 i>,  3  v.  u.  steht 
'iascach  muir',  fischreich  das  Meer,  aber  'iathach'  ist  an  unserer  Stelle 
des  Reimes  wegen  gewählt. 

4  Die  Form  'lumain'  ist  durch  den  Reim  mit  'Cundail'  gesichert. 
In  Betracht  könnten  kommen  die  Wörter  'lomain  .  i .  sgiath  (SchildV, 
und  'lomain  .  i .  brat  (Mantel)'  bei  O'Clery.  Zu  ersterem  vgl.  'Lumman 
ainm  do  each  scíath,  .i.  leoman,  ar  ni  bid  scíath  con  deilb  leomain  and' 
LL.  193b?  1.     Zu  letzterem  vgl.  'Lommand  .i.  lomm  fand'  Corm.  p.  27. 

5  Dss  Wort  'slicht'  kommt  oft  in  Versformeln  vor,  s.  den  Index 
zum  Salt,  na  Rann,  und  die  S.  188,  Anm.  1,  citierte  Stelle. 

6  Vgl.  Zeile  245  fg. 

7  Vgl.  'Laimt[h]ech  a  des  tindben  cet',  Kühn  seine  Hand,  die  hun- 
dert schlägt,  Sergl.  Concul.  31,  1. 

8  O'Clery's  'béd  .i.  gniomh'  ist  dahin  zu  ergänzen,  dass  'bét'  immer 
eine  unverständige  oder  unrechte  That  bezeichnet.  Die  obige  Versformel 
'ciar  bo  bét'  passt  insofern,  als  Cuchulinn  seinem  Thun  in  diesem  Ge- 
dicht keineswegs  erfreut  gegenübersteht. 


Uebersetzung.  209 

Obwohl  ich  dir  mittheilen  werde,  was  Ich  sicher  weiss,1 
nach  dem  Gespräch  mit  den  Sühnen  des  Docl  Dennait, 
nachdem  ich  den  bösen  Cairpre  geschont, 
war  ich  selbst  [doch]  reuig  in  Bezug  auf  Findchaem." 2 

Darauf  nun  schlössen  er  und  Eocho  Rond  Frieden,  und 
Findchoem  bleibt  bei  Cuchulinn.  Er  ging  dann  mit  grossem 
Triumph  nach  Emain  Macha.  Davon  hat  diese  Geschichte  [den 
Namen]  „Fest  des  Bicriu".  Ein  anderer  Name  für  sie  ist  auch 
„Die  Verbannung  der  Söhne  des  Doel  Dermait". 
Ende. 


1  Wörtlich:  was  bei  mir  gewiss  ist.  Der  durch  'as'  eingeleitete 
Relativsatz  geht  hier  voraus,  was  in  einem  solchen  künstlichen  Gedichte 
möglich  ist. 

"2  Durch  diese  -letzte  Strophe  sucht  Cuchulinn  den  Eocho  zu  ge- 
winnen: er  kann  die  Bedingung  erfüllen,  unter  der  er  wieder  Ruhe  fin- 
den soll  (vgl.  Zeile  105),  und  gesteht  dem  Eocho  zu,  dass  er  die  Ent- 
führung der  Findchoem  bereut,  wie  schon  in  der  1.  Strophe.  In  der 
Prosaerzählung  steht  Nichts  von  einem  Gespräch  Cuchulinn's  mit  den 
Söhnen  des  Doel  Dermait,  sondern  erfährt  Cuchulinn  die  ganze  Geschichte 
von  Cairpre,  s.  Zeile  249. 


14 


Anhang. 

1.  Der  von  Conchobar  eingeführte  Brauch  der  Bewirthung  wird 
auch  im  Buch  von  Leinster  erwähnt,  woselbst  sich  Facs.  p.  106  ein  Ab- 
schnitt über  Conchobar,  seine  Geburt,  seine  Herrlichkeit  und  seine  Hel- 
den findet  (beginnt:  'Ro  po  fer  amra  airegda  inti  Conchobar  mac  Nessa', 
Ness  war  der  Name  seiner  Mutter,  s.  die  Sage  Coimpert  Conchobuir,  ed. 
K.  Meyer,  Rev.  Celt  VI  No.  2).  Daselbst  heisst  es  p.  106^,  12  fg.:  'Cech 
fer  do  Ultaib  dobered  aidchi  n-oegidechta,  fess  dó  lia  mnái  side  inn 
aidchi  sin.  Cóiciur  ar  trib  fichtib  ar  ccc  ina  thegluch  Concho&mr  .  i . 
allin  laa  bis  issin  bliarZam  issé  lín  fer  no  bid  hi  tegluch  Conchóbmr. 
Commaid  immorro  no  bid  ektrru,  .i.  fer  cech  n-aidchi  dia  m-biathad. 
Is  and  immorro  ticed  in  fer  toesech  in  biatta  inn  aidchi  sin  hi  cind 
\Aiadna  doridisi.  Nir  bo  bee  immorro  in  biathad  .  i .  mucc  7  ag  7  da- 
bach  do  each  fir.  No  bitis  fir  istaig  immorro  nach  ferad  sain  .i.  Fer- 
gus  mac  Roig  amal  adfiadar.  Masu  fir  ba  huáis  a  méit  .  i .  in  t-sochta 
Fergwsa,  ni  bu  comthig  la  nech  n-aile,  .i.  Secht  tmiged  eter  a  ó  7  a 
beolo  et  secht  n-artim  eter  a  da  Sail  et  secht  n-aríim  na  sróin  et  secht 
n-aríiw  inna  bélaib.  Lán  coid  méich  fiiuchad  a  chind  co  a  Mcud. 
Secht  n-aríií»  na  luirg.  Bolg  meich  ina  thistu.  Secht  mna  dia  ergaire 
mani  thairsed  Flidais.  Secht  mucca  7  secht  n-dabcha  7  secht  n-aige  do 
chathim  dó,  7  nert  dcc  and.  Ba  hecen  do-sum  áino  sechtmain  do  bia- 
thad in  teglaich  sech  each.  Conchoba}"  immorro  fessin  no  gaibed  in 
samuin  dóib  fodagin  terchomraic  in  t-éluaíg  moír.  Ba  hecen  in  t-sochaide 
mór  do  airichill,  fobith  each  fer  do  Ultaib  na  tairchebad  aidchi  samna 
dochum  n-Emna  no  gatta  ciall  de  7  focherte  a  fert  7  a  lecht  7  a  lie 
arnabarach.  Airichill  mór  dino  for  Conchofotr,  no  noisigthe  leis  na  tri  la? 
ria  samain,  7  na  tri  laa  iar  samain  fri  tomailt  i  tig  Concho&mV.  —  Jeder 
Mann  der  Ulter,  der  die  Nacht  der  Bewirthung  gab,  bei  dessen  Frau 
schlief  er  (Conchobar)  diese  Nacht.  Dreihundert  fünf  und  sechzig  Mann 
in  Conchobar's  Haushalt,  d.  i.  die  Zahl  der  Tage,  die  im  Jahre  ist,  sie 
ist  die  Zahl  der  Männer,  die  in  Conchobar's  Haushalt  war.  Eine  Ge- 
nossenschaft aber  bestand  zwischen  ihnen,  nämlich  class  jede  Nacht  einer 
sie  (die  andern)  speiste.  Dabei  kam  aber  der  Mann,  der  den  Anfang 
der  Speisung  machte,  dieselbe  Nacht  nach  Verlauf  eines  Jahres  wieder 
daran.  Die  Speisung  war  aber  nicht  gering,  nämlich  ein  Schwein,  ein 
Ochse  und  ein  Fass  für  jeden  Mann.  Es  waren  aber  Männer  im  Hause, 
[denen]  das  nicht  gegeben  wurde  (?),  nämlich  Fergus  mac  Roig,  wie  be- 
richtet wird.    Wenn  es  wahr  ist,  so  war  dessen  Grösse  ausserordentlich, 


Anhang.  211 

d.  i.  die  Siebenzahl  des  Fergus,  er  war  nicht  gleichdick  mit  irgend 
einem  Andern,  nämlich:  Sieben  Fuss  zwischen  seinem  Ohr  und  seinem 
Munde,  und  sieben  Fäuste  zwischen  seinen  zwei  Augen,  und  sieben 
Fäuste  seine  Nase  (wörtlich:  in  seiner  Nase),  und  sieben  Fäuste  sein 
Mund.  Ein  Gefäss  (von  der  Grösse)  eines  Scheffels  .  voll  das  Benetzen 
seines  Kopfes  ihn  zu  waschen  (?).  Sieben  Fäuste  .  .  .  Kin  Scheffel- 
sack .  /_,  Sieben  Frauen  ihn  zu  hüten,  wenn  Flidais  nicht  kam.  Sieben 
Schweine  und  sieben  Fässer  und  sieben  Ochsen  als  seine  Speise,  und  die 
Kraft  von  700  darin.  Er  musste  daher  den  Haushalt  eine  Woche  extra 
speisen.  Was  aber  Conchobar  selbst  anlangt,  so  übernahm  er  das  Sarauin- 
fest  für  sie  wegen  des  Zusammenströmens  der  grossen  Menge.  Es  war 
nothwendig  für  eine  grosse  Menge  vorzusorgen,  denn  jeder  Mann  von 
Ulster,  der  die  Nacht  des  Samuin  nicht  nach  Emain  kam,  der  verlor 
die  Besinnung,  und  am  Morgen  darauf  wurde  seine  Grube  und  sein  Grab 
und  sein  Stein  gesetzt.  Grosse  Vorbereitung  [lag]  daher  dem  Conchobar 
ob,  die  er  gewohnt  war  die  drei  Tage  vor  dem  Samuin,  und  die  drei 
Tage  nach  dem  Samuin  [waren]  zum  Genuss  in  dem  Hause  Conchobar's." 

6.     Genauer  übersetzt  ist  :adai  na  fleidi'  das  zum  Feste  Gehörige. 

24.  Im  Ms.  'cen  noin'  mit  untergesetztem  'din',  dann  '7  Ulach 
impe':  das  7  ist  zu  streichen,  oder  es  ist  dahinter  ein  Wort  ausgefallen. 
Ich  habe  für  meine  Uebersetzung  nur  O'Clery's  Glosse  'naindean  na  naoin- 
dean  .i.  gaisgeadh'.  Stokes  sieht  diese  Glosse  mit  Misstrauen  an,  und 
erblickt  an  unserer  Stelle  eine  Anspielung  auf  die  Sage  'Noinden  Ulad', 
in  welcher  'noinden'  der  Name  einer  in  Folge  eines  Fluches  eintreten- 
den neuntägigen  Schwäche  ist. 

30.  Genauer  als  die  angeführten  Stellen  entspricht  LL.  64*,  13 
(worauf  mich  K.  Meyer  aufmerksam  macht):  'Atragatar  inn  oenfecht  uli 
Ulaid  ollbladacha,  ciar  bo  oebela  oslaicthi  dorus  na  cathrach  dochuaid 
each  na  irchomair  dar  sond  abdaine  (?)  in  dunaid  immach',  Alle  hochbe- 
rühmten Ulter  erheben  sich  auf  einmal:  obwohl  das  Thor  des  Gehöftes 
sperrangelweit  offen  war,  ging  doch  jeder  gerade  gegenüber  über  die 
Mauer  .  .  .  der  Befestigung  hinaus. 

31.  lieber  die  hier  folgenden  geographischen  Angaben  ins  Reine 
zu  kommen,  gelingt  mir  nur  theilweise.  Wir  haben  es  hier  mit  einer 
weitausgreifenden  Tour  zu  thun,  wie  solche  in  den  irischen  Sagen  öfter 
vorkommen.  Die  Flüsse  Dub  und  Drobais  werden  mehrfach  erwähnt, 
da  sie  in  den  alten  Grenzbestimmungen  der  Provinz  Ulster  eine  Rolle 
spielten.  So  LL.  262  b,  34  (Mesca  Ulad),  wo  der  Wohlstand  der  Provinz 
Ulster  unter  Conchobar  beschrieben  wird:  conna  rabi  aithles  fás  falam 
otá  Rind  Semni  7  Latharnai  co  Cnocc  Uachtair  Forcha,  7  co  Duib  7  co 
Drobais'  (so  dass  kein  Hof  öde  und  leer  war  von  Rind  Semne  und  La- 
tharna  bis  Cnocc  Uachtair  Forcha,  und  bis  Dub  und  bis  Drobais).  La- 
tharna  ist  das  heutige  Lame  an  der  Nordküste  in  Antrim,  und  Rinn 

14* 


212  Anhang. 

Seimne  finde  ich  auf  der  Karte,  welche  den  Notes  on  Irish  Architecture 
des  Earl  of  Dunraven  heigegeben  ist,  neben  der  Halbinsel  Inis  Magee, 
welche  den  Larne  Lough  (Black's  Picturesque  Tourist  of  Ireland,  16th 
ed.,  p.  394)  bildet.  Semhne  oder  Magh  Semhne  wird  auch  im  Leabhar 
na  g-Ceart  (ed.  O'Donovan,  s.  den  Index)  als  Gebiet  von  Ulster,  in  Dal 
Araidhe,  bezeichnet.  Ueber  Cnocc  Uachtair  Forcha  habe  ich  Nichts  ge- 
funden. Der  Dub,  jetzt  Duff,  ist  ein  kleiner  Fluss  auf  der  Westseite 
Irlands,  auf  der  Grenze  zwischen  Sligo  und  Leitrim.  Nördlich  vom  Dub 
fliesst  der  Drobais,  jetzt  Drowes  oder  Drowis,  der  von  Loch  Melvin  her- 
kommt, vgl.  Todd,  Cog.  Gaedh.  re  Gall.  p.  CLVII.  In  ähnlicher  Weise 
wird  Conchobar's  Provinz  bestimmt  Cath  Muighe  Rath,  ed.  O'Donovan, 
p.  220:  '0  Indber  cháid  caem  Colptha  co  Drobais,  co  Dubrothair',  Ind- 
ber  Colptha  ist  die  Mündung  des  Flusses  Boind,  jetzt  Boyne,  auf  der 
Ostseite;  Dubrothair  betrachtet  O'Donovan  als  identisch  mit  Dub.  Aehn- 
lich  bei  Keating  (ed.  [Halliday],  Dublin  1811),  p.  132:  'Coigeadh  Uladh 
ó  Dhrobhaois  go  hlnnbhear  Colpa'.  —  Die  Zusammenstellung  der  Flüsse 
Dub  und  Drobais  spricht  dafür,  dass  auch  an  unserer  Stelle  dieselben 
gemeint  sind.  Cuchulinn  tritt  hier  auf  das  Gebiet  von  Connacht  über, 
denn  der  Fluss  Drobais  wird  bei  Keating  zur  Grenzbestimmung  verwen- 
det, a.  a.  0.  p.  130:  'Coigheadh  Chonnacht  o  Luimneach  go  Drobhaois'. 
Nur  ist  es  sonderbar,  dass  sich  Cuchulinn  vom  Craebruad  in  Emain  aus 
so  weit  nach  dem  Westen  hinüber  begiebt,  um  auf  das  Gebiet  von  Con- 
nacht, das  hier  mit  dem  alten  Namen  Olnecmacht  bezeichnet  ist,  zu 
kommen,  aber  vielleicht  war  dies  ein  üblicher  Weg.  Cuchulinn  geht  bis 
zum  Dublind  im  Lande  der  Ciarraige.  Die  Ciarraige  darf  mau  für  un- 
sere Sage  nicht  da  suchen,  wo  jetzt  die  Landschaft  dieses  Namens  ist, 
im  Südwesten  von  Irland,  in  Munster.  Nach  O'Donovan,  Leabhar  na 
g-Ceart  p.  100,  waren  die  Ciarraige  zur  Zeit  des  achten  christlichen 
Königs  von  Connacht,  Namens  Aed,  Sohn  des  Eochaid  Tirmcharna,  nach 
Connacht  gekommen,  wo  sie  Theile  der  Landschaften  Mayo  und  Ros- 
common bewohnten.  Dieses  Gebiet  der  Ciarraige  ist  in  unserer  Sage 
gemeint.  Aber  den  Fluss  oder  das  Wasser  Dublinn  in  diesem  Gebiete 
mit  seiner  Furt  Ath  Ferthain  weiss  ich  nicht  zu  bestimmen,  es  muss 
ein  Fluss  sein,  der  in  der  Hauptsache  von  Osten  nach  Westen  fliesst. 
Ebenso  ist  mir  Corra  for  Achud  nicht  bekannt.  Eine  weitere  Bestim- 
mung liegt  darin,  dass  Cuchulinn  in  das  Gebiet  der  Ui  Mane  kommt: 
dasselbe  lag  zum  Theil  in  Roscommon,  zum  Theil  in  Galway.  Vgl. 
O'Donovan,  Leabh.  na  g-Ceart,  p.  106;  O'Curry,  Mann,  and  Cust.  II 
p.  336  u.  ö.  Von  Ath  Ferthain,  nördlich  von  Corra  for  Achud,  wendet 
sich  Cuchulinn  nordwärts  nach  Fidmanach,  und  gelangt  von  da  über 
Ath  Moga  nach  Mag  Ai,  das  ist  die  grosse  Ebene  von  Connacht,  jetzt 
Machaire  Chonnacht,  in  der  Rath  Cruachan  gelegen  war. 

33.    Das  'ar'  vor  'suidhiu'  ist  unter  der  Linie  nachgetragen. 


Anhang.  213 

36.  Cuchulinn  hat  zwar  seinen  Wagcnlenker  hei  sich,  aher  sie 
scheinen  nicht  zu  Wagen  zu  sein,  wie  sonst  in  der  Sage,  und  wie  alte 
keltische  Sitte  war,  vgl.  Diod.  Sic.  V  29:  yEv  Sh  xatq  bSomoQiaiq  xal 
talq  ftäyaiq  %Q<5vxcu  ovvtoyloiv,  l'yovxoq  xov  CCQ/xatoq  /)viayov  xal  uuqu- 
ßarrjv.     Auch  Eocho  Rond  ist  nicht  zu  Wagen,  sondern  reitet. 

38.  An  Stelle  von  'buaid  each  cluchi  in  each  cluchenmaig',  Tog. 
Tr.1  1020,  findet  sich  in  der  in  diesem  Buche  veröffentlichten  Version 
von  H.  2.  17  'buaidh  7  choscur  cecha  cluichtni  i  n-óenach  na  Greci', 
s.  oben  S.  17,  Z.  477.  Auch  dies  scheint  mir  dagegen  zu  sprechen,  tlass 
in  'cluchenmag'  das  Compositum  mit  'mag'  enthalten  ist,  abgesehen  von 
der  sonderbaren  Form  'cluchen'.  Mir  ist  jetzt  wahrscheinlich,  dass  'clu- 
chemnach'  als  die  Versammlung  der  cluchem,  PI.  Nom.  cluchemain,  zu 
fassen  ist.    Das  Compositum  'cluche-mag'  liegt  vor  FB.  91  u.  LU.  122»,  12. 

47.  Der  Vorgang  ist  aus  kurzen  Andeutungen  zu  errathen.  Find- 
choem  ruft  zum  zweiten  Mal  'Anmain  inn  anmain'.  Wahrscheinlich 
richtet  sie  den  Ruf  dies  Mal  an  Cuchulinn,  der  sich  angesebickt  haben 
mag,  die  Männer  anzugreifen.  Auf  diesen  Ruf  hin  hält  Cuchulinn  ein 
('arsisedar'),  und  anstatt  sie  zu  tödten  nimmt  er  die  Männer  in  seinen 
Schutz,  d.  h.  thut  er  ihnen  Nichts  zu  Leide.  In  ähnlicher  Weise  ist 
'angim'  gebraucht  LU.  20 a,  36  (Mesca  Ulad):  'Orgit  Ulaid  iarsin  a  n-dún 
n-uli  7  aingit  Ailill  7  a  secht  maccu,  ar  nad  bátár  hi  cath  friu',  die 
Ulter  verwüsten  darauf  die  ganze  Stadt,  und  sie  schützen  (=  schonen) 
Ailill  und  seine  sieben  Söhne,  denn  sie  waren  nicht  in  Kampf  mit  ihnen. 

48.  Dies  ist  eines  der  Kunststücke  Cuchulinn's  (s.  mein  Wtb.  unter 
'cless'),  dass  FB.  87  deutlicher  bezeichnet  ist :  'Focheird  Cuculainn  cor  n- 
iach  n-eirred  de',  Cuchulinn  schnellte  sich  den  Lachssprung  eines  Helden. 

58.  Zu  den  in  diesem  Abschnitt  uns  entgegentretenden  Sitten 
(Kopfabschneiden,  Päan  u.  s.  w.)  stimmt  zum  Theil,  was  Diodor  V  29  be- 
richtet: Twv  ös  neocvxwv  tio?.S(áíojv  xaq  xe<pakccq  á(faiQOvvxsq  its- 
Qiüitxovai  xolq  avyjai  xwv  "nnwv  xa  Sh  axvXa  xolq  d-egänovai  naoaööv- 
xeq  yfiayfteva,  Xa<pvQaywyovaiv  STti7taiavit,ovxsq  xal  aöovrsq  vfivov 
inivlxiov,  xal  xa  áxQO&ívia  xavxa  xalq  olxlaiq  JtQoqrjXovaiv  olzneo  év 
xvvtjylaiq  x/al  xeyeiQO)fA.ivoi  d-tjQta.  Twv  de  Eni(pavearáx(ov  noXt/iuwv 
xeÓQÚaavxeq  xáq  xecpaläq  enififXüq  xt]QOvatv  iv  Xcíqvuxi,  xal  xolq 
^évoiq  STUÓtixvvovoi  GfftrvvófASvoi  Sióxi  xrjqóe  xrjq  xe<pa?.tjq  x<vv  TtQoyörojv 
xiq  tj  TtuxijQ  7]  xal  avxbq  ito?.?.a  y^Qr^iaxa  óióófifva  ovx  tlaßs.  Im  'Scél 
mucci  Mic  Dáthó',  Cap.  16,  hat  Conall  den  Kopf  eines  Feindes  bei  sich. 
Noch  barbarischer  ist  die  in  der  Sage  'Aided  Chonchobair'  erwähnte 
Sitte,  das  Gehirn  der  getödteten  Feinde  mit  Kalk  ('ael')  zu  mischen  und 
daraus  Schleuderkugeln  zu  machen,  O'Curry,  Ms.  Mat.  p.  637  fg. 

63.  'Mod-genair'  ist  nach  Stokes  schlechte  Schreibweise  für  'mad- 
genair',  s.  'mad'  in  meinem  Wtb. 

64.  Das  'as'  von  'asa  timchell'  ist  blass  darüber  geschrieben. 


214  Auhang. 

82.  Das  letzte  i  nach  K.  Meyer  erst  von  späterer  Hand  hinter 
die  Abkürzung  .  I .  gesetzt. 

91.  Der  Mantel  ('brat')  der  Iren  entspricht  offenbar  dem  aayoq 
(lat.  sagnm  und  sagus)  der  gallischen  Tracht.  Vgl.  Diod.  Sic.  V  30: 
'EaO-fjai  öh  yowvxai  xaxanXtjxxixaZq,  yixöiai  /xhv  ßanxoZq  yocöfiaai  itavxo- 
öanoiq  6irjvd-td[iévoiq  xal  avagvolaiv,  aq  éxeZvoi  ßpaxaq  UQoqayoQevovaiv' 
éninonnovvxai  öh  aäyovq  Qaßöuxovq  sv  /xhv  xoZq  ysipüai  öaaeZq,  xaxu 
öh  xb  d'SQoq  ipiXovq,  nXivS-ioiq  noXvavd-éai  xal  nvxvoZq  öteiXrj/xfj-evovq. 
Diese  Beschreibung  des  aayoq  erinnert  an  die  Plaids  der  Hochschotten. 
Strabo  IV  Cap.  4  beschreibt  die  keltische  Tracht  ähnlich:  SayijipoQovai 
öh  xal  xoßOTQOtpovoi,  xal  ávaj-volai  yQÜvxai  ne^ix^xa/nsvaiq'  ávxl  öh  yj- 
xdvvjv,  ayjoxovq  yeioiöcoxovq  (psQovai  ßeyQ1  cdöoixov  xal  yXovxwv.  ?/  ö' 
tQta,  XQayela  /xhv  áxQÓfxaXXoq  oé'  ä<p  i\q  xovq  öaatZq  aäyovq  i^v(palvov- 
oiv,  ovq  Xaivaq  xaXovaiv.  Das  hier  als  gleichbedeutend  mit  aayoq  ge- 
brauchte Wort  XaZva,  lat.  laena,  ist  das  ir.  'lenn',  das  im  Irischen  mit 
'brat'  wechselnd  gebraucht  wird  (s.  mein  Wtb.  s.  v.)  und  nicht  mit  'léne' 
zusammengestellt  werden  darf.  Das  Wb.  30 ^  als  Glosse  zu  lacerna  auf- 
tretende altir.  'sái'  habe  ich  noch  nie  in  einem  irischen  Sagentexte  wie- 
dergefunden: wenn  es  dem  in  sagum  und  aayoq  enthaltenen  gallischen 
Worte  entspricht,  kann  es  kein  echtirisches  Wort  sein  (s.  Zeuss,  Gr. 
Celt.'2  p.  63),  wird  es  vielmehr  aus  der  spätlateinischen  Form  saia  ent- 
standen sein,  vgl.  Diefenbach,  Origines  S.  414,  Diez  Wtb.  I3  S.  363,  wo 
man  sieht,  dass  dieses  Wort  auch  in  alle  romanischen  Sprachen,  in  das 
Germanische  und  in  das  Cymrische  eingedrungen  ist.  ■ —  Der  'brat'  wird 
an  unserer  Stelle  'cethardiabail'  genannt,  dies  entspricht  dem  quadratum 
oder  quadruplex  bei  Isid.  Hisp.  Orig.  XIX  24  (ed.  Lindem.):  Sagum  autem 
Gallicum  nomen  est;  dictum  autem  sagum  quadrum,  eo  quod  apud  eos 
primum  quadratum  vel  quadruplex  esset. 

92.  Es  sei  noch  auf  die  von  O'Curry,  Mann,  and  Cust.  III  p.  158 
citierte  Stelle  aufmerksam  gemacht:  „Sceith  co  fethluib  conndualae  7  co 
n-imlib  findruini  roailtnigib  (g  für  d)  for  a  muinib',  Schilde  mit  erhabenen 
Emblemen  und  mit  sehr  scharfen  Rändern  von  weisser  Bronce  auf  ihren 
Rücken.  Vgl.  LU.  79^,  10.  Ueber  die  Embleme  auf  den  Schilden  der 
Gallier  s.  Diod.  Sic.  V  30:  "OnXoiq  öh  yowvxaL  9-vQeoZq  (úv  avÖQOftijxeai, 
TCiTtoixiXfxsvoiq  LÖioxQOTtwq-  xtvhq  öh  xal  t,(áojv  yaXxwv  z^oyäq  eyovaiv, 
ov  [lóvov  TiQoq  xóofiov,   uXXa  xal  nobq  äacpäXtiav  sv  öeöt//xtovQy)jf/,evaq. 

96.  In  Bezug  auf  das  Geschlecht  von  'gabar'  theilt  mir  S.  H.  O'Grady 
einen  Vers  mit,  aus  dem  hervorgeht,  dass  es  Femininum  ist,  auch  wenn 
es  generell  das  Pferd  bedeutet: 

Is  í  an  ghabhar  gidh  é  an  t-each, 

is  í  an  chaora  madh  meidhleach, 

is  í  an  chorr  madh  ciobhradh  cionn, 

is  é  an  meannán  madh  boinionn. 


Anhang.  215 

Gabar'  ist  „sie",  obwohl  'each'  „er"  ist;  'caora'  (Schaf)  ist  „sie",  wenn  es 
[auch]  blökend  ist;  'corr'  (Kranich)  ist  „sie",  wenn  [auch]  der  Kopf  einen 
Kamm  hat;  'meannán'  (kid)  ist  „er",  wenn  es  [auch]  weiblich  ist. 

145.     Das  Ms.  hat  cononochtachaib. 

147.  Im  Leabhar  Breac,  p.  187 1  des  Facs. ,  findet  sich  die  Be- 
schreibung eines  'fidchell'  genannten  Spieles,  aus  der  man  freilich  liber 
die  Art  und  Weise  des  Spielens  nicht  klug  wird.  Ich  theile  das  Stück 
in  Text  und  Uebersetzung  mit. 

Don  t-saniain  beos. 

Feria  omnium  sanctorum.  Is  e  fath  ara  n-abar  feria  omnium  sanc- 
torum frisin  samain.  Panteön  .i.  domus  omnium  hídgulorum  (sic!)  fuit 
in  Romai.  Co  tarla  Bonifatius  comorba  Petair  in  araile  ló  fair  co  n- 
epert  frisin  impciV  co  m-ba  pudar  tegdais  do  hidlaib  do  beith  isin 
Eoim  iar  forbairt  na  cmíaideac/tía.  Co  ro  coisecrad  iarctm  la  toil  an 
impt're  (?)  in  Panteón  ut  do  Muire  7  do  uli  noemu  in  domain  connói 
n-gradaib  nime.  Co  w-aire  sin  atberair  feria  omnium  sanctorum  fria, 
ar  ro  coisecrad  omnibus  Sanctis  in  tegdais  boi  oc  na  hidlaib  remi. 

Fáth  aile  beos  and  .  i .  cluiche  no  gnáthaigtis  gille  na  Romanach 
cec/ia  bliadna  isin  lö  sin  .i.  fidchell  co  n-delb*  challige  isindala  cind  7 
delb  ingine  óige  isin  chind  aile.  Colléced  in  chaillech  uathi  droiee 
d'indsaigid  na  hingine  tria  thogairm  n-demna  doib-sium,  7  con  léced  an 
ingen  uan  uathi  don  leth  aile  for  amus  na  draicce  Conus  fortamlaiged 
in  t-uan  forsin  draicc.  Doléced  in  chaillec/j  iaram  leoman  do  saigid  na 
hingine  7  nos  léced  an  ingen  rethe  for  amus  in  leomain  7  uincebat  aries 
leonem.  Co  tarla*  in  Bonifatius  ceina  cusin*  cluiche  co»-epert  friu  co 
m-ba  heeoir  döib  in  fuirseoroc/rf  7  cor  iarfaid  [lies  —  faig)  dib,  canas  a 
fuaratnr*  a  cluiche.  Atbertsat  na  gille:  „Sibill  .i.  banfáid  togaide  bói 
sund  0  chéin  mair"  ol  iat,  „isí  ro  fácaib  occaind  in  cluiche  si  tria  rath 
fáitsine  oc  tairchetul  Crist  7  diabuil".  ,,Deo  gratias"  ol  e-sium.  „Tanic 
chena  inti  ro  terchanad  ann"  ol  se  „7  ro  fortamlaiged  for  diabul.  Berid- 
siu  bendac/ííu"  ol  se  „7  na  denaid  hé  ni  bus  mó."  Tairmiscther  andsin 
in  cluiche  si  dognitis  homnes  pueri  Romanorum  isin  samain  cecha  bliadna. 

Mehr  toiii  Samuiii. 

Feria  omnium  Sanctorum.  Dies  ist  der  Grund,  weshalb  das  Samain 
(der  1.  Nov.)  „Feria  omnium  Sanctorum"  genannt  wird.  Das  Pantheon, 
d.  i.  ein  Haus  aller  Götter,  das  in  Rom  war.  Eines  Tages  kam  Boni- 
facius,  der  Nachfolger  Petri,  zufällig  darauf  und  sagte  da  zum  Kaiser, 
es  sei  eine  Schande,  dass  das  Haus  den  Göttern  gehöre  in  Rom  nach 


*  In  den  mit  dem  Sternchen  versehenen  Wörtern  ist  die  Eklipse 
durch  einen  Punkt  über  dem  Consonanten  bezeichnet,  ebenso  'cusin'  für 
'gusin'. 


216  Anhang. 

dem  Wachsen  des  Christentums.  Darauf  wurde  durch  den  Willen  des 
Kaisers  das  Pantheon  der  Maria  und  allen  Heiligen  der  Welt  mit  den 
neun  Rangstufen  des  Himmels  geweiht.  Deshalb  heisst  es  (Samuin) 
„Feria  omnium  Sanctorum",  denn  das  Haus  wurde  allen  Heiligen  ge- 
weiht, das  vorher  allen  Göttern  gehört  hatte. 

Noch  ein  anderer  Grund  hierbei,  nämlich  ein  Spiel,  das  die  Knaben 
der  Römer  jedes  Jahr  an  diesem  Tage  gewohnt  waren,  nämlich  ein 
Brettspiel  mit  der  Figur  einer  Hexe  an  dem  einen  Ende  und  der  Figur 
einer  Jungfrau  an  dem  andern  Ende.  Die  Hexe  Hess  einen  Drachen 
von  sich  auf  die  Jungfrau  los,  indem  sie  dabei  Dämonen  anriefen,  und 
die  Jungfrau  Hess  von  der  anderen  Seite  ein  Lamm  gegen  den  Drachen 
los,  so  dass  das  Lamm  den  Drachen  überwältigte.  Die  Hexe  Hess  dar- 
auf einen  Löwen  auf  die  Jungfrau  los,  und  die  Jungfrau  Hess  gegen  den 
Löwen  einen  Widder  los,  und  der  Widder  besiegte  den  Löwen.  Der 
nämliche  Bonifacius  kam  zufällig  zu  dem  Spiele,  und  sagte  da  zu  ihnen, 
dass  dieses  Possenspiel  unpassend  für  sie  sei,  und  er  fragte  sie,  wo  sie 
ihr  Spiel  gefunden  hätten.  Die  Knaben  sagten:  „Die  Sibylle,  d.  i.  eine 
ausgezeichnete  Prophetin,  die  hier  vor  langer  Zeit  war,"  sagten  sie,  „die 
hat  uns  dieses  Spiel  hinterlassen  durch  die  Gnade  einer  Prophetie,  in- 
dem sie  Christus  und  den  Teufel  prophezeite."  „Deo  gratias,"  sagte 
jener,  „der  da  prophezeit  wurde,  ist  schon  gekommen,  und  der  Teufel 
ist  überwältigt.  Gebt  (euren)  Segen,"  sagte  er,  „und  macht  es  (das 
Spiel)  nicht  mehr."  Da  wird  dieses  Spiel  verboten,  das  alle  Knaben 
der  Römer  am  Samain  jedes  Jahr  zu  spielen  pflegten. 

282.  Hier  reimt  'Dúil'  mit  'Clúin',  und  daraus  geht  hervor,  dass 
es  der  Gen.  von  'Dóel'  ist. 

Als  erst  später  unter  der  Linie  zugefügt  bezeichnet  K.  Meyer: 
195  das  letzte  a  von  'fuama',  249  das  zweite  i  von  'diaid',  261  das  a 
von  'imachuairt',  287  das  a  von  dilumain. 

Die  Partikel  'dl'  (Zeile  13,  30,  162,  296)  scheint  nicht  zur  Ruhe 
kommen  zu  können.  Thurneysen  hat  in  seiner  trefflichen  Abhandlung 
,L'Accentuation  de  l'ancien  verbe  irlandais",  Rev.  Celt  VI  p.  150,  not.  2, 
behauptet,  dass  nicht  dino,  sondern  didiu  zu  ergänzen  sei.  Andererseits 
theilt  mir  K.  Meyer  mit,  dass  er  diese  Partikel  im  Edinburger  Ms.  XL 
mehrmals  'dlo'  geschrieben  gefunden  hat:  p.  70  'Bai  dlo  Laogaire  Buadach 
hi  fus  ind  adaig  sin.  .  .  .  Tig  dlo  iarnamarac  7  fonaisg  ar  Conall  .  .  . 
Tic  dlo  an  .  IV .  hadaig'  (Cennach  ind  Ruanado). 


CU^ 


eds>    ^e(.í*.  \>.*i-